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Forum-Thueringen» Politik» Politik Weltweit » Amerikaner wollen Trump » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Amerikaner wollen Trump
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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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07.12.2018 ~ 06:40 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Amerikaner wollen Trump loswerden Beitrag Kennung: 936374
gelesener Beitrag - ID 936374


Zitat:
Meta hat am 07. Dezember 2018 um 06:21 Uhr folgendes geschrieben:
Warum sollte ich mich für andere schämen, welche sich nicht benehmen können?


Der Postillon erklärt sehr schön warum solche Menschen so schamlos sind.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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07.12.2018 ~ 12:17 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Amerikaner wollen Trump loswerden Beitrag Kennung: 936382
gelesener Beitrag - ID 936382


Warum schämst du dich nicht?
Du machst es nicht, weil du einem Trump gleichst und einen Trump anhimmelst.
Auch du verbreitest hier permanent Lügen und Hetze.

Der Superlügner Donald Trump kann deswegen so eine nie dagewesene Quantität von Falschaussagen breingen, weil er über keinerlei Schamgefühl verfügt.
Es ist ihm völlig egal, dass all seine Lügen dokumentiert und widerlegt werden.
Besonders leicht fällt dem Trumpel das Lügen, wenn er Zahlen maßlos übertreibt oder erfindet, weil Zahlen immer nach Fakten klingen und sich seine Fans ohnehin nie die Mühe machen seinen Unsinn zu überprüfen.
[Zahlen bringt Meta auch recht gerne]

Zahlen wirken sich aber in der Realität aus.
Vielleicht werden Trumps Wähler nicht wahrhaben wollen, dass seine Hauptversprechen - Mauer bauen, billigeres Krankenversicherungssystem, Ende des Handelsdefizit – nicht nur nicht umgesetzt, werden, sondern das unter Trump das Gegenteil passiert.
Das Defizit wird größer, nicht kleiner.

Zitat:
Das Defizit der US-Handelsbilanz ist entgegen den Zielen von Präsident Donald Trump auf den höchsten Stand seit zehn Jahren geklettert. Mit dem Rest der Welt hätten die USA im Oktober ein Handelsdefizit von 55,5 Milliarden US-Dollar verzeichnet, teilte das amerikanische Handelsministerium mit. Das ist das höchste Defizit seit Oktober 2008.
Für US-Präsident Trump ist das keine gute Nachricht. Eigentlich will er durch seine Handelspolitik und Strafzölle das Defizit im Außenhandel deutlich senken. Stattdessen liegt es nun aber gegenüber dem Zeitpunkt von Trumps Amtsantritt im Januar 2017 knapp neun Milliarden Dollar höher. Es war der fünfte Anstieg in Folge. Grund dafür waren Rekord-Importe, die um 0,2 Prozent auf 266,5 Milliarden Dollar zulegten.
...
Auch das politisch besonders heikle Handelsdefizit mit China kletterte um gut sieben Prozent auf 43,1 Milliarden Dollar und erreichte einen Rekord.

[Quelle: Tagesschau, 06.12.18]

Die Zahlen haben aber eine Entsprechung in der Wirklichkeit.
Amerika produziert offenbar weniger Waren für den Export.
Die Farmer bleiben auf ihren Soja-Bohnen sitzen, weil diese durch Trumps Zollpolitik drastisch versteuert wurden.
Ford und GM verkaufen weniger Autos nach Europa und Asien.

Zitat:
Was steckt hinter dem jüngsten Anstieg? Im Juli wurde ein Rückgang der US-Exporte von Kapitalgütern verzeichnet, insbesondere von zivilen Flugzeugen, sowie von Nahrungsmitteln, Futter, Getränken, wobei besonders rückläufige Ausfuhren von Sojabohnen ins Gewicht fielen. Bei den US-Importen nahmen die Einfuhren von Investitionsgütern, vor allem von Computern und Zubehör, zu, aber auch von Industriematerialien inklusive Rohöl und Treibstoffen sowie von Fahrzeugen, Teilen und Motoren.

[Quelle: NZZ, 05.09.2018]

Weniger produzieren wirkt sich aber auch auf die Arbeitsplätze aus.
Insbesondere in der US-Kernindustrie, dem Auto-Bau, von dem die Jobs in der Gegend abhängen, wo die leben, denen der Trumpel seinen Wahlsieg zu verdanken hat.
Die Autobauer verzweifeln an Trumps Importzöllen, so das sie keine konkurrenzfähigen Autos mehr bauen können

Schon im ersten Jahr der Trump-Präsidentschaft begann es.

Zitat:
Die US-Autobauer haben zum ersten Mal seit 2010 wieder spürbar Arbeitsplätze abgebaut. Im April 2017 waren in den Autofabriken des Landes insgesamt 206.300 Menschen beschäftigt - fast 5000 weniger als ein Jahr zuvor. Das geht aus vorläufigen Daten der US-Arbeitsmarktstatistik hervor, über die auch die "New York Times" berichtet.
In den Jahren zuvor hatte die Industrie stetig mehr Menschen in ihren US-Fabriken beschäftigt. Seit April 2010 war ihre Zahl von 151.000 bis April 2016 um 60.000 gestiegen
[Quelle: Spon, 05.07.17]

Trumps Wahnsinn verschärft die Krise. Ende 2018 stehen Myriaden Autojobs zur Disposition.

Zitat:
Trump und der Stress mit den Autobossen. Der US-Autoriese GM plant massive Stellenkürzungen - auch wegen steigender Kosten durch höhere Einfuhrzölle auf Stahl. Donald Trump provoziere Boomerang-Effekte
[Quelle: Deutsche Welle, 27.11.2018]

15.000 Jobs bei GM werden gestrichen,
FORD plant Ähnliches.

Zitat:
Der Kahlschlag bei GM ist eine Schlappe für Trump. Der Autobauer General Motors will in den nächsten Monaten jeden siebten seiner gut 100 000 Arbeitsplätze in Nordamerika streichen.
Hinter den Kulissen war dabei auch von Trump die Rede: Dessen aggressive Zollpolitik hat zur Entscheidung beigetragen, den größten Konzernumbau seit der Beinahepleite vor einem Jahrzehnt zu vollziehen.
[Quelle: SZ, 26.11.2018]

Da Trump unfähig ist Fehler zuzugeben, pöbelt er gegen FORD und GM und will ihnen nun Staatshilfen streichen.
Damit wird er noch mehr Jobs zerstören.

Zitat:
Als Reaktion auf den drastischen Sparplan von General Motors (GM) hat US-Präsident Donald Trump dem Autohersteller mit der Streichung von Subventionen gedroht. Seine Regierung prüfe derzeit, alle staatlichen Zuschüsse an GM einzustellen, darunter jene für Elektroautos, erklärte der Republikaner.
[Quelle: Tagesschau, 28.11.2018]

Hierbei können auch FOX und Breitbart ihrem Trumpel-Idol nicht mehr weiterhelfen.
Trump-Wähler, die durch ihn den Job und/oder Krankenversicherung verlieren, werden anschließend schon merken, dass es eine blöde Idee war diesen Trumpel zu wählen.
Wer nicht hören will, muss fühlen.



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08.12.2018 ~ 07:18 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Amerikaner wollen Trump loswerden Beitrag Kennung: 936430
gelesener Beitrag - ID 936430


Ist ihnen noch nicht aufgefallen gastli das die heutige Politik darauf hinausläuft den Menschen das Auto wieder weg zu nehmen?

Brauchen wir weltweit Handelsüberschüsse?

Für wen sind Handelsüberschüsse von Interesse?

Warum bekommen wir nicht was für die Bevölkerung von Interesse ist?

Warum ist das Zwangssystem der deutschen Versicherungen für den Versicherten unrentabel?

Warum werden ausgesuchte Berufsgruppen, durch mangelnde Konkurrenz, protektioniert?

Kennen Sie den Unterschied zwischen Rauch und Feuer?
Was ist sinnvoller zu bekämpfen der Rauch oder das Feuer?
Warum ist seit 2009 der Kraftstoffverbrauch um 50% gestiegen und die Spritpreise seit 1995 um 300?
Kommen uns noch technische Neuerungen zugute? Wenn nein wozu brauchen wir diese?

Es ist egal was Sie schreiben gastli, wenn es keinen Nutzen für uns bringt.
Produktivität und Anforderungen an die Beschäftigten steigen, ohne für sie von Nutzen zu sein. Handwerk und Gewerbe zocken die Bevölkerung ab, ohne das diese dafür entsprechende Leistungen erhalten. Das ist nur möglich wo es keine Konkurrenz mehr gibt.

Der Binnenmarkt ist wichtiger als der Exportmarkt, denn nur das kommt den Menschen wirklich zugute, alles andere ist weltfremd. Wir brauchen keine Kleider und Schuhe aus aller Welt wenn sie nichts taugen. So schaltet man die Konkurrenz vor Ort aus um die Menschen plündern zu können. Haben Sie dieses erbärmliche System noch nicht durchschaut?
Alles wird mit horrenden Transportkosten um die Welt gekarrt und die Menschen in den Herstellerländern verelenden. Weg mit den LKW von den Autobahnen, Ferntransporte gehören auf die Schiene. Die Geschwindigkeiten welche auf der Schiene gefahren werden können sind weitaus schneller als die LKW.
Analysieren Sie einmal die Wirtschaft und Sie merken mit welchen Blödsinn die Menschen am laufen gehalten werden. Viel Bewegung und keine Verpflegung. Leben als Hamster im Laufrad. Vor 150 Jahren konnte man in Europa seine Zeit besser und sinnvoller verbringen, man bekam was man brauchte. Goldzähne hielten zB. besser als der heutige teure Mist, das Material war werthaltig der heutige Mist kostet das gleiche und ist nach Nutzung nichts mehr wert.



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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meta: 08.12.2018 07:22.



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26.12.2018 ~ 23:40 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Amerikaner wollen Trump loswerden Beitrag Kennung: 937606
gelesener Beitrag - ID 937606


https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...zist-sein-.html
Zitat:
Blitzbesuch im Irak
Donald Trump:
"Können nicht weiter der Weltpolizist sein"

26.12.2018, 22:00 Uhr | dpa, AFP, dru


Ich denke es ist eine gute Entscheidung D. Trumps. Damit wird gleichzeitig die Verantwortung der UNO aufgewertet.
Es kann nicht zweierlei Menschenrechte auf Erden geben, denn auf Erden sind alle Menschen gleich. Feinde der Menschenrechte bestreiten die Gleicheit der Menschen, ja sie lehnen diese in gewissem Umfang grundsätzlich ab.



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Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meta: 26.12.2018 23:41.



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27.12.2018 ~ 08:26 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Amerikaner wollen Trump loswerden Beitrag Kennung: 937613
gelesener Beitrag - ID 937613


Trump muss ungeheuer verzweifelt sein, dass er nun so ein Feuerwerk abbrennt, um bei seiner Basis zu punkten.
Nun also der heldenhafte Weihnachtsbesuch im Irak, um von seinem gewaltigen Problemberg in Washington abzulenken.
Ein Problemberg, den er freilich selbst aufgehäuft hat.
Die Regierung steht still, die Aktienkurse brechen ein wegen Trump.
Aussicht auf Besserung besteht nicht.
Wie soll die US-Administration das managen, wenn der Chef noch nicht mal in der Lage ist nach zwei Jahren im Amt all die vakanten Stellen zu besetzen?
Es herrscht Chaos in der US-Regierung - Trump-Chaos.
Der Trumpel reißt gerade alles in den Abgrund.
Über die Hälfte der Amerikaner lehnt nicht nur den Kurs der eigenen Regierung ab, sondern sie schämt sich in Grund und Boden für die peinliche Gestalt im Weißen Haus.

Aber was ist mit den anderen?
Dem harten Kern aus etwa 40 Millionen FOX-verseuchten Amis, die ihren orangenen Erlöser immer noch frenetisch feiern, verteidigen und bejubeln?
Was ist los mit denen, dass sie sich ebenso hartnäckig wie ihr Führer der Realität widersetzen?

Es gibt einige Hauptgründe.
Einer ist, dass es keinen anderen amerikanischen Top-Politiker gibt, der so klar rassistisch agiert.
Ein weiterer besteht darin, das Trump kein politischer Anführer ist, sondern ein Religiöser.
Religionen sind das Mittel der Wahl, wenn man irrealen Unsinn verkaufen will.
Die Menschen, die abstruser Hass-Propaganda à la Trump, AfD, PI frönen, die Verschwörungstheorien anhängen, annehmen eine "jüdische Verschwörung zur Umvolkung Deutschlands" existiere, tun das nicht aufgrund wissenschaftlicher, politischer oder journalistischer Überzeugung.
Dahinter stecken vielmehr religiöse und psychologische Aspekte.
Deswegen funktionieren ganz offensichtlich unsinnige PI/AfD/epochtimes/Gatestone-Lü­gen.

Trump lügt ohne sich Mühe zu geben, widerspricht sich wahllos selbst und versucht gar nicht erst den hanebüchenen Quatsch irgendwie plausibel aussehen zu lassen.
Seine Jünger halten das für mutig und erfrischend.
Sie fühlen sich endlich von den lästigen Fakten befreit.

Na Meta, erkennst du dich wieder?

Zitat:
Beim US-Prä­si­den­ten Do­nald Trump ist un­ter­des­sen der Lü­gen­zäh­ler der »Wa­shing­ton Post« – Stand vom 30. Ok­to­ber – auf 6420 nach­weis­lich fal­sche oder ir­re­füh­ren­de Be­haup­tun­gen ge­klet­tert. Trump lügt sich fast schon wahl­los durch den Tag. Als nach den US-Zwi­schen­wah­len in Flo­ri­da nach­ge­zählt wer­den muss­te, be­haup­te­te er, Be­trü­ger hät­ten sich ver­klei­det, um mehr­mals ab­zu­stim­men und sei­ner Par­tei den Wahl­sieg zu rau­ben.
Und den­noch: Die Zu­stim­mungs­wer­te für Trumps Kar­ne­val der po­li­ti­schen Ver­wahr­lo­sung sind un­ter den ame­ri­ka­ni­schen Re­pu­bli­ka­nern sta­bil. Sei­ne Ge­folgs­leu­te er­klä­ren je­den aus der Luft ge­grif­fe­nen Aber­witz im Nach­hin­ein ve­he­ment für wahr.

[Quelle: SPIEGEL Printausgabe Nr. 50, 08.12.2018, ab S.108]

Zitat:
Für eine Spe­zi­es, die sich in ei­ner kom­pli­zier­ten Welt zu­recht­fin­den muss, ist kol­lek­ti­ver Rea­li­täts­ver­lust ei­gent­lich kein gu­tes Re­zept. Aber Men­schen ha­ben schon im­mer von ge­mein­sa­men Fik­tio­nen pro­fi­tiert. Das zeigt die Ge­schich­te der Re­li­gio­nen. An­thro­po­lo­gen ha­ben her­aus­ge­fun­den: Ge­ra­de der Glau­be an Un­glaub­li­ches war es, der mäch­ti­ge Ge­mein­we­sen her­vor­brach­te.
Und war­um ist die­se Stra­te­gie so er­folg­reich? Weil das Be­kennt­nis zur Fik­ti­on Über­win­dung kos­tet. Es fällt nicht leicht, un­er­schro­cken Wi­der­sin­ni­ges zu be­haup­ten. Gott­lo­se und An­ders­gläu­bi­ge krin­geln sich: Wie kann man nur! Ste­he ich trotz­dem zu mei­ner Über­zeu­gung, ist das ein star­kes Si­gnal an die Mit­gläu­bi­gen: Sie se­hen, dass auf mich Ver­lass ist. Als Be­weis mei­ner Loya­li­tät brin­ge ich das Op­fer mei­nes Ver­stands.
Re­li­gi­ons­for­scher spre­chen von »kost­spie­li­ger Hin­ga­be«. Der Glau­be er­weist sich als umso stär­ker, je mehr er den Sei­nen ab­ver­langt. Der ame­ri­ka­ni­sche An­thro­po­lo­ge Ri­chard So­sis hat nach­ge­wie­sen, dass stren­ge, for­dern­de Glau­bens­ge­mein­schaf­ten be­son­ders lang­le­big und so­mit er­folg­reich sind. Auf die Art des Op­fers kommt es da­bei kaum an. Ob die Mit­glie­der sich um­ständ­li­chen Fas­ten­re­geln un­ter­zie­hen oder, wie die Ka­tho­li­ken im Mit­tel­al­ter, mehr­stün­di­ge la­tei­ni­sche Mes­sen durch­ste­hen – es dient al­les dem glei­chen Zweck: Die Men­schen zei­gen öf­fent­lich, wie weit sie zu ge­hen be­reit sind, nur um ih­rer Ge­mein­schaft wil­len.

[Quelle: SPIEGEL Printausgabe Nr. 50, 08.12.2018, ab S.108]



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28.12.2018 ~ 06:01 Uhr ~ Meta schreibt:
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Amerikaner wollen Trump Beitrag Kennung: 937661
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Vielleicht ist es viel einfacher gastli, er spart Militärausgaben ein, um genügend Geld für den Mauerbau zu haben.
Bisher gab es nur 2 Länder der Welt welche sich effektiv durch Mauerbau schützten, China und Rom; wobei China dabei am erfolgreichsten war. Wo hingegen Russland jedoch immer in Warmzeiten von den Horden der Mongolen erobert und Tributpflichtig wurde.
Alle in Nordafrika lebenden Völker entstammen mehr oder weniger diesem Ursprung, was grundsätzlich ihre Geisteshaltung prägte. Dabei ging es immer um Eroberung oder Untergang.

Wir dürfen gespannt sein wie in der kommenden Warmzeit sich die Probleme weiter entwickeln werden. Fakt ist als Lehre aus dieser langen Vergangenheit:
Länder welche sich nicht verteidigten gaben sich auf und gingen unter. Das griechische Weltreich der Antike, Rom usw. gingen unter, ebenso wie die Horden der Mongolen welche in den Gebieten, mit Vegetation in den Warmzeiten, lebten. Das ist seit Jahrtausenden so bekannt. Nach dem beginnenden Zerfall der Vegetation beginnt auch der Zerfall dieser Völker, dann brach jedes mal der Kampf ums überleben auf dieser Welt aus. Überlebt hat jedoch immer nur 1/3 der Bevölkerung, so ist es zB. aus Europa bekannt, wobei es klimatisch gesehen günstigere und weniger günstigere Länder zum überleben gibt. Fazit: Ohne Verteidigung gibt es unter diesen Bedingungen, keine Chance zu überleben.



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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meta: 28.12.2018 06:20.



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28.12.2018 ~ 07:48 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Amerikaner wollen Trump Beitrag Kennung: 937667
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Zitat:
Meta hat am 28. Dezember 2018 um 06:01 Uhr folgendes geschrieben:
Das griechische Weltreich der Antike, Rom usw. gingen unter, ebenso wie die Horden der Mongolen welche in den Gebieten, mit Vegetation in den Warmzeiten, lebten.


Meta Schätzilein.
Irgendwie hast du gerade wieder einen riesengroßen Bock geschossen.
Schau doch mal wann soe gerade die letzten Warmzeiten waren:

https://de.wikipedia.org/wiki/Warmzeit

Um zum Thema zurückzukommen:
Sicherlich wollen Amerikaner mit ebensolchen Bildungsniveau den Trump.



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28.12.2018 ~ 15:48 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Amerikaner wollen Trump Beitrag Kennung: 937699
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Immerhin war es als Ötzi lebte wesentlich wärmer als heute. Er ist ~ 3040 v.Chr. im Eis eingefroren, weil damals eine "Kleine Eiszeit" begann. Wo es kleine Eiszeiten gibt da gibt es auch kleine Warmzeiten, welche Sie natürlich nicht kennen und auch nicht davon verstehen. Die Angebliche letzte Eiszeit (war wahrscheinlich auch nur eine kleine Eiszeit) hat keine 1000 Jahre gedauert. Das gibt es alle 23088 Jahre. Dazwischen gibt es kleinere Intervalle von Wärme und Kälteperioden, so wie jetzt.



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29.12.2018 ~ 06:49 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Amerikaner wollen Trump Beitrag Kennung: 937737
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https://www.telegraph.co.uk/news/2016/03...-police-the-wo/
Zitat:
Donald Trump und Barack Obama sind sich einig:
Amerika kann die Welt nicht mehr kontrollieren

So sieht es aus wenn man Verbündete mit überalterter Technik hat die ihre finanziellen Pflichten nicht erfüllen. Die Informationen der dt. Mainstreampresse sind zunehmend uninformativ, wie gut das es den Google Übersetzer gibt, so ist es möglich sich in England oder USA zu informieren.



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