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Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Warum die DDR nicht mehr existiert ... » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Warum die DDR nicht mehr existiert ...
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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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05.05.2008 ~ 08:01 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132450
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Oh, ein Schlauberger!

Zitat:
hummel 14 hat am 04. Mai 2008 um 23:49 Uhr folgendes geschrieben:
1. Die ideologische Grundlage stammt aus dem 19. jahrhundert


Der Satz des Pythagoras stammt aus dem vorvorvorletzen Jahrtausend und stimmt immer noch.

Zitat:
hummel 14 hat am 04. Mai 2008 um 23:49 Uhr folgendes geschrieben:
... und sie wurde von Trotzki, Lenin und gar Stalin verfälscht und ein schuss Personenkult draufgesetzt.


Oh, wieder mal ein neuer Marx-nun-erstmals-ganz-richtig-Versteher! Mit einer Flut detaillierter Erläuterungen, wie Marx was gemeint hat. Ich bin begeistert!

Zitat:
hummel 14 hat am 04. Mai 2008 um 23:49 Uhr folgendes geschrieben:
2. Die m/l. philosophie ignorierte die Verschiedenheit und genetische bestimmtheit ...


Woher stammt diese Meinung? Kaffeesatz, BILD oder direkte göttliche Eingebung?

Zitat:
hummel 14 hat am 04. Mai 2008 um 23:49 Uhr folgendes geschrieben:
3. Tragisch war aber, dass die Genossen sich dem Kapitalismus ergaben und kapitulierten, statt zu sagen, Volk wir wollen eine soziale Nation bleiben ...


Im Unterschied zu bürgerlichen Nationalisten sprechen Genossen aber nicht für die ganze Nation, sondern gaben der Mehrheit nach, die wieder unter dem Joch des Kapitals vegetieren wolte. Das nennt man Demokratie.

Zitat:
hummel 14 hat am 04. Mai 2008 um 23:49 Uhr folgendes geschrieben:
4. Der große Supergau


GAU heißt ja schon Größter (also super) annehmbarer Unfall. Ist der "Super"-GAU noch superer?

Zitat:
hummel 14 hat am 04. Mai 2008 um 23:49 Uhr folgendes geschrieben:
... für ein paar Bananen und Urlaub im Süden rissen die Bürger die schöne Mauer weg und heute sind die selben entweder Unternehmer,Politiker, VS Leute,Opportunisten, Heuchler oder arbeitslos Hartz 4 !


Tja, wenn aber die führende Kraft der Arbeiterklasse die kommunistische Partei ist, wer ist dann dafür verantwortlich, wenn die Ideologie nicht stimmt?



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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05.05.2008 ~ 20:09 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132685
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Zitat:
felixed hat am 05. Mai 2008 um 08:01 Uhr folgendes geschrieben:

Zitat:
hummel 14 hat am 04. Mai 2008 um 23:49 Uhr folgendes geschrieben:
2. Die m/l. philosophie ignorierte die Verschiedenheit und genetische bestimmtheit ...


Woher stammt diese Meinung? Kaffeesatz, BILD oder direkte göttliche Eingebung?

Auch wenn ich in meinen Anschauungen nicht viel Gemeinsames mit dieser Hummel finde, in dieser Beziehung gebe ich ihr Recht und als Quelle reicht die Lektüre unseres Forums völlig aus, da bedarf es weder BILD, noch Kaffeesatz. Und Göttliche Eingebung hat in dieser Weltanschauung ohnehin keinen Platz.

Wir haben dir hier im Forum schon des öfteren erläutert, dass der Kommunismus in der von Marx und dir vorgesehenen Form nicht auf die Instinkte der Menschen eingeht.


Pfiffikus,
der auf eure Umerziehung dankend verzichtet



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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05.05.2008 ~ 20:18 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132691
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Zitat:
Pfiffikus hat am 05. Mai 2008 um 20:09 Uhr folgendes geschrieben:
Wir haben dir hier im Forum schon des öfteren erläutert, dass der Kommunismus in der von Marx und dir vorgesehenen Form nicht auf die Instinkte der Menschen eingeht.


Das ist wieder mal ungenau formuliert. Hier wird immer wieder dargelegt, warum die bürgerlichen Lügen über den Marxismus nicht auf die Instinkte der Menschen eingehen.

Auf welche (unveränderlichen angeborenen) "Instinkte des Menschen", also jedes Menschen, geht der Marxismus nicht ein?



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Bernhard P.   Bernhard P. ist männlich Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
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05.05.2008 ~ 20:20 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132693
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Zitat:
hummel 14 hat am 04. Mai 2008 um 23:49 Uhr folgendes geschrieben:



Die DDR scheiterte an vielem Subjektiven. Aber folgende Punkte sind mir trotz der vielen positiven Seiten wichtig:

1. Die ideologische Grundlage stammt aus dem 19. jahrhundert, und sie wurde von Trotzki, Lenin und gar Stalin verfälscht und ein schuss Personenkult draufgesetzt.
2. Die m/l. philosophie ignorierte die Verschiedenheit und genetische bestimmtheit des Menschen nach dem Motto was nicht sein kann ,nicht sein darf. Alles musste nach Gleichheit aussehen, ein gefährlicher Ansatz, der nicht zur Demokratie, sondern zur Diktatur führte. Praktisch wurde das Wirken vieler Ingenieure und Wissenschaftler behindert und Erfindungen dem Volk vorenthalten. Kollektive Erziehung hat nicht zu Meinungsvielfalt geführt. Schriften von Spengler oder Nietzsche wie auch westdeutsche Literatur war kaum zu haben. Die Aufklärung über die Mißstände im Westen erfolgte doktrinär (Schnitzler,schw.Kanal)und es wurden die falschen Leute unterstütztRAF.Das nur wenige Punkte.
3. Tragisch war aber, dass die Genossen sich dem Kapitalismus ergaben und kapitulierten, statt zu sagen, Volk wir wollen eine soziale Nation bleiben, wir stellen ehrlich Mängel mit euch gemeinsam ab und so weiter.
4. Der große Supergau: für ein paar Bananen und Urlaub im Süden rissen die Bürger die schöne Mauer weg und heute sind die selben entweder Unternehmer,Politiker, VS Leute,Opportunisten, Heuchler oder arbeitslos Hartz 4 !


Teilweise recht merkwürdige Ansichten über den Marxismus-Leninismus. Riecht mir nach Bild-Zeitungsniveau. Marx würde sich wohl im Grabe rumdrehen.
Marx und Lenin meinten es so das zur Machtergreifung durch die Arbeiterklasse zunächst eine Diktatur nötig ist die später aber dann verschwindet. Leider kam man in der DDR über das Stadium der Diktatur jedoch nicht hinaus.
Im gegenwärtigem Kapitalismus wird jedoch immer mehr Demokratie, oder was davon noch übrig ist, abgebaut(Schäuble-Pläne), um die Macht der Kapitalisten abzusichern. Doch ewig wird das hoffentlich nicht funktioniern. Höchstens solange bis das deutsche Volk sich wirklich erhebt.



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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05.05.2008 ~ 21:34 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132723
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Zitat:
felixed hat am 05. Mai 2008 um 20:18 Uhr folgendes geschrieben:

Das ist wieder mal ungenau formuliert. Hier wird immer wieder dargelegt, warum die bürgerlichen Lügen über den Marxismus nicht auf die Instinkte der Menschen eingehen.

Auf welche (unveränderlichen angeborenen) "Instinkte des Menschen", also jedes Menschen, geht der Marxismus nicht ein?


Einerseits geht die Lehre vom Kommunismus, so wie ich es damals büffeln durfte (Ich hoffe, im ML-Seminar hat man mir keine bürgerlichen Lügen verklickert!), von der Endlichkeit der Bedürfnisse des Menschen aus. Nur so wär es schließlich möglich, die Früchte der Arbeit zu verteilen "... jeder nach seinen Bedürfnissen", noch dazu ohne das Verteilungsregularium Geld. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Bedürfnisse der Menschen nach oben hin keine Grenzen kennt. Ja, ich weiß, das meiste hältst du für überflüssiges Plastikzeugs, aber darauf mögen die Leute nun mal nur ungern verzichten. So sind die Menschen eben.

Andererseits beachtet diese Lehre nicht die Begrenztheit der Zeit. Wenn Geld im Leben der Menschen keine Rolle mehr spielt, es evtl. sogar abgeschafft wird, so kann ich mir mehr für meine Hobbys leisten. Hobbys können ja im Kommunismus nicht mehr kostspielig sein, was für mich heutzutage noch eine gewaltige Einschränkung ist. Das führt zwangsläufig dazu, dass ich für meine Hobbies mehr Zeit bräuchte. Für Arbeit bliebe da nicht mehr viel Zeit. Macht ja nix, Geld verdienen muss ich ja nicht mehr.

Und für weniger angenehme Arbeiten wird sich wohl kaum noch jemand finden, der gerade mal Zeit für diese Arbeit hat.


Pfiffikus,
der das nicht ausführlicher schreiben will, da er es schon einmal tat und nicht weiß, ob du es dir diesmal merken wirst



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Hummel 14   Hummel 14 ist männlich FT-Nutzer
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05.05.2008 ~ 21:53 Uhr ~ Hummel 14 schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132732
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Hallo Pfiffikus,

es geht hier um keine Umerziehung, die haben die Amerikaner und die Frankfurter Schule seit 1949 in der brd angestrengt. es geht mir um die Akzeptanz wissenschaftlicher Tatsachengebäude.

Grüße
Volker



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Hummel 14   Hummel 14 ist männlich FT-Nutzer
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05.05.2008 ~ 22:08 Uhr ~ Hummel 14 schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132737
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Hallo,
es geht mir ja nicht um die weitere Vertiefung einer grandiosen Lehre, denn das ist sehr aufwändig, Das entscheidende war(Du sagst es), dass wir nicht über die Diktatur hinaus gekommen sind.Diktatur heißt aber D. gegen die Feinde, und nicht gegen die kritische Arbeiterklasse selbst. Und wer Feind ist , bestimmt die Macht und Stalin hat die vernichtende Seite dieser D. offenbart.Streng genommen endet Diktatur der AK erst, wenn der Kapitalismus beseitigt ist. nachprüfbar ist dies heute nicht, denn jedes Sozialismusmodell ist gescheitert, weil es hegemonial und nicht national, also im freundschaftlichen wettstreit der einzelnen soz. Nationalstaaten ablief. Und übrigens, nicht zu vergessen die Wirkmächtigkeit des existierenden kapitalismus auf internationaler Ebene.

"Unter Realität und Vollkommenheit verstehe ich dasselbe" (Spinoza)

Gruß

Volker



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Hummel 14   Hummel 14 ist männlich FT-Nutzer
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05.05.2008 ~ 22:28 Uhr ~ Hummel 14 schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132745
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Sehr schön, wenn der Sozialismus siegen wird, dann springt für alle Leben in frieden und bescheidenen Wohlstand raus.Aber die Antagonismen schlafen nicht, und der Sieg des Sozialismus global ist nur über eine Weltrevolution möglich und das heißt Weltkrieg. Bevor der Soz. siegt, verschlingt er im kampf Millionen Menschen und Ressourcen. Die Welt ist aber nicht so angelegt, Wenige Besitzende und Mächtige wollen zwar ein Teil der Menschheit verheizen, sprechen aber nicht über die Teilung der macht mit den Armen und den Arbeitssklaven. Tolle Perspektive ! Huhu



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05.05.2008 ~ 22:42 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132757
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Zitat:
hummel 14 hat am 05. Mai 2008 um 22:28 Uhr folgendes geschrieben:

Sehr schön, wenn der Sozialismus siegen wird, ...

Vom Gefühl her geb ich dir ja Recht. Aber hier im Forum wirst du Beiträge finden, die zeigen, dass Sozialismus nur für eine begrenzte Zeit funktionieren kann. Schade eigentlich!


Pfiffikus,
der nicht in der Lage ist, heute alles nochmal zu erläutern



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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06.05.2008 ~ 08:17 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132800
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Zitat:
Pfiffikus hat am 05. Mai 2008 um 21:34 Uhr folgendes geschrieben:
Einerseits geht die Lehre vom Kommunismus, so wie ich es damals büffeln durfte (Ich hoffe, im ML-Seminar hat man mir keine bürgerlichen Lügen verklickert!), von der Endlichkeit der Bedürfnisse des Menschen aus.


Naja, Büffeln und Verstehen sind eben verschieden. Du gehst vom egoistschen, kapitalistisch geprägten Menschen aus, "dessen" Bedürfnisse zudem noch künslich erzeugt werden. Zu den Bedürfnissen des kommunistischen Menschen gehört aber, in einer funktionierenden Gemeinschaft zu leben (was selbst die meisten Menschen im Kapitalismus in Familie und Freundeskreis ja anstreben, aber zu doof sind, das auf größere Maßstäbe zu übertragen). Zum Schaden Anderer zu leben und über kurz oder lang Opfer der Rückwirkung zu werden, ist ein Bedürfnis der Meisten in der antagonistischen Klassengesellschaft.

Vielleicht solltest Du Dein eigenes Denken und Verhalten (teure Hobbies zum Schaden der Gemeinschaft ausleben zu wollen usw.) nicht zur ewig allgültigen Norm menschlichen Verhaltens erheben. Dieses Verhalten zeigen Menschen nämlich erst seit etwa 10000 Jahren als verbreitete Erscheinung, nach Millionen Jahren an den Bedürfnissen aller zur Gemeinschaft Gehörenden orientierten Handelns. Und es steht nicht in den Genen, sondern ist von den Produktions- und damit gesellschaftlichen Verhältnissen geprägt.

Zudem wird der technologische Fortschritt auch im Kommunismus nicht stehenbleiben, so daß durchaus auch immer mehr Bedürfnisse befriedigt werden können.



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Bernhard P.   Bernhard P. ist männlich Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
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06.05.2008 ~ 08:28 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132803
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Ich denke mal das Grundprinzip des Kapitalismus ist es das der Mensch neben dir nicht als Freund sondern nur als Konkurent betrachtet wird. Getreu der Devise "Friss ihn, ehe er dich frisst." Selbst hier im Forum kann man rauslesen wer kapitalistisch und wer sozialistisch denkt. Das die DDR zum Schluss nicht mehr funktionierte lag nicht zuletzt an den Menschen selber die eben kapitalistischer Verblendungstaktik ala Helmut Kohl voll auf dem Leim gegangen sind.

Wenn das nötige Bewusstsein der Menschen vorhanden ist dann ist der Sozialismus eindeutig das bessere Gesellschaftssystem.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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06.05.2008 ~ 09:26 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132816
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Zitat:
Fuchs Bernie hat am 06. Mai 2008 um 08:28 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn das nötige Bewusstsein der Menschen vorhanden ist dann ist der Sozialismus eindeutig das bessere Gesellschaftssystem.


Dummerweise entsteht dieses Bewußtsein erst mit dem Sozialismus als mehrheitliche Erscheinung - und kann auch wieder zurückgedrängt werden, wie das in der DDR der Fall war. Die proletarische Revolution wurde noch nie und wird auch nie durchgeführt, weil die Mehrheit den Sozialismus wollte oder auch nur wußte, was genau das ist, sondern weil sie im Kapitalismus nicht mehr leben konnte. Wodurch nur zwei Möglichkeiten existieren: entweder, die Revolution siegt und der Sozialismus wird errichtet oder die Konterrevolution siegt und die Lebensumstände verschlechtern sich wieder, bis die nächste Revolution erfolgt.

In den letzten Jahrzehnten konnten die Herrschenden in den imperialistischen Hauptstaaten die Proletarier mit Konsum und Verdummung einlullen, in anderen Staaten sind sie nach wie vor zur Aufrechterhaltung ihres Verbrechersystems zur offenen Gewalt gezwungen, da die Proletarier und Kleinbauern dort nicht eingelullt werden KÖNNEN (denn irgendwoher müssen die billigen Waren zum Einlullen der Insassen der imperialistischen Hauptstaaten ja kommen).

Nun taucht aber ein weiteres Problem auf: Das Einlullen der Proletarier in den imperialistischen Hauptstaaten wie auch die absolute Armut in den ausgeplünderten Gebieten vernichtet Ressourcen in zunehmenden Maß, welches mit einer Fortsetzung dieses Kurses unvereinbar ist, da es die Überlebensbedingungen der gesamten Menschheit ruiniert.

Schon werden ja Kriege um die Ressourcen geführt und weitere vorbereitet; gerade heute (?, also jedenfalls in dieser Woche) legen die C-Parteien ja ein Militarisierungs- ("Sicherheits-") Programm vor, welches den Kampf um Rohstoffe zur ausdrücklichen Aufgabe des Staates und seiner Armee erklärt. Die Herrschenden wissen also ganz genau, worum es in der nationalen und internationalen Politik geht.

Nur hier geben einige vor, diese Entwicklungen nicht zu sehen, welche schon längst die Spatzen von den Dächern pfeifen.



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Meister   Meister ist männlich Zeige Meister auf Karte FT-Nutzer
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06.05.2008 ~ 10:30 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132822
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Ja Fuchs Bernie, du bist Hammer oder Amboss im Kapitalismus. Ja Ja

Meister



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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06.05.2008 ~ 11:57 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132833
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Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 08:17 Uhr folgendes geschrieben:

Naja, Büffeln und Verstehen sind eben verschieden.

Wenigstens unterstellst du an dieser Stelle keine "bürgerlichen Lügen" mehr.


Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 08:17 Uhr folgendes geschrieben:

Du gehst vom egoistschen, kapitalistisch geprägten Menschen aus, "dessen" Bedürfnisse zudem noch künslich erzeugt werden.

Aha. Künstlich erzeugt? Die nicht künstlich erzeugten Bedürfnisse wären wohl: essen, trinken, wohnen und sich zu kleiden sowie der Arbeit nachzugehen.
Also ich persönlich finde, dass der Alltag immer nur mit diesen Bedürfnissen gestaltet, auf Dauer ganz schön eintönig wird, selbst wenn dieser Tagesablauf hin und wieder durch die eigene Reproduktion unterbrochen wird.

Also bei mir braucht es da keiner Kunst, dass zusätzliche Bedürfnisse zur Abwechslung und Zerstreuung aufkommen. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich zu "egoistisch, kapitalistisch geprägt" bin. Zu meinem Erstaunen war ich bereits in den Siebzigern und Achtzigern so "egoistisch, kapitalistisch geprägt".


Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 08:17 Uhr folgendes geschrieben:

Zu den Bedürfnissen des kommunistischen Menschen gehört aber, in einer funktionierenden Gemeinschaft zu leben (was selbst die meisten Menschen im Kapitalismus in Familie und Freundeskreis ja anstreben, aber zu doof sind, das auf größere Maßstäbe zu übertragen).

Du nennst es zu doof, ich nenne es genetisch bedingt.
Es ist nun mal Tatsache, dass uns der Freundes- und Familienkreis immer näher stehen wird, als die Allgemeinheit, das behaupte ich jetzt einfach mal so. Und dieses WIR-Gefühl findet spätestens an der Stelle ein Ende, an dem sich die Individuen nicht mehr gegenseitig persönlich kennen.


Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 08:17 Uhr folgendes geschrieben:

Vielleicht solltest Du Dein eigenes Denken und Verhalten (teure Hobbies zum Schaden der Gemeinschaft ausleben zu wollen usw.) nicht zur ewig allgültigen Norm menschlichen Verhaltens erheben.

Hm, jetzt bin ich der Schädling, der teure Hobbies zum Schaden der Gemeinschaft auszuleben versucht?


Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 08:17 Uhr folgendes geschrieben:

Dieses Verhalten zeigen Menschen nämlich erst seit etwa 10000 Jahren als verbreitete Erscheinung, nach Millionen Jahren an den Bedürfnissen aller zur Gemeinschaft Gehörenden orientierten Handelns.

Auch in der Urgesellschaft stellte sich das WIR-Gefühl ein. Praktisch erstreckte sich dieses vor allem auf die eigene Horde/Sippe. Wenn es knapp wurde, wenn Reviergrenzen überschritten worden sind, so hatte man im Allgemeinen weniger Skrupel, dem von der anderen Sippe eins über die Rübe zu ziehen. So weit ging der Gemeinschaftssinn nämlich nicht. Das ist bei den Schimpansen schon so. Woher nimmst du die Gewissheit, dass es zwischendrin in der Entwicklung einmal eine Veränderung und vor 10000 Jahren deren Revision gegeben haben soll?
Der Gemeinschaftssinn in der Urgemeinschaft funktionierte, weil die Gemeinschaft die eigene Sippe war, deren Mitglieder man im Wesentlichen kannte.
Die Gemeinschaft im Kommunismus müsste die Nation oder in einer globalisierten Welt die Weltbevölkerung sein, um den Gemeinschaftssinn funktionieren zu lassen. Und ich fürcht, wir hätten einige Probleme, alle Individuen der Nation oder der Weltbevölkerung personlich kennen zu müssen.



Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 08:17 Uhr folgendes geschrieben:

Und es steht nicht in den Genen, sondern ist von den Produktions- und damit gesellschaftlichen Verhältnissen geprägt.

Es liegt mir fern, den Einfluss der Produktionsverhältnisse und der Gesellschaftsordnung, der Propaganda auszublenden. Ja, sie haben auch einen wichtigen Einfluss auf das Verhalten der Menschen.

Aber es liegt mir genauso fern, den Einfluss der genetisch bedingten Instinkte zu ignorieren und so zu tun, als ob eine künftige Gesellschaftsordnung, die diese Instinkte nicht berücksichtigt, funktionieren könnte.


Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 08:17 Uhr folgendes geschrieben:

Zudem wird der technologische Fortschritt auch im Kommunismus nicht stehenbleiben, so daß durchaus auch immer mehr Bedürfnisse befriedigt werden können.

Ja so formuliert kann ich dir hundertprozentig zustimmen.
Doch es wird für den Kommunismus nicht ausreichen, "immer mehr Bedürfnisse" zu befriedigen, sondern wenn es heißt "jeder nach seinen Bedürfnissen", so lese ich da heraus "alle Bedürfnisse". Und deren Endlichkeit stelle ich jetzt einfach mal in Frage.

Dabei wird es egal sein, ob sich diese Bedürfnisse aus einem ansonsten recht eintönigen Tagesablauf oder aufgrund der Beobachtung von Mitmenschen (und des einsetzenden Herdentriebes) induziert werden. Letzteres auch dann, wenn die Beobachtung der Tätigkeiten und Hobbies Anderer durch Medien erleichtert wird.


Pfiffikus,
der letzterem weniger Bedeutung beimisst, da die Medien im Kommunismus wieder sicher in der Hand der Funktionäre sein werden



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Bernhard P.   Bernhard P. ist männlich Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
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06.05.2008 ~ 12:06 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132834
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Mit den bürgerlichen Lügen ist das so eine Sache. Sage nur Stchwort "Aufschwung." Wenn ich das für wenige Superreiche bemutze mags stimmen. Für die Mehrheit ist es jedoch ein gewaltiger Abschwung bis hin zu persönlichen Pleiten. Es kommt also immer darauf an Politik auch so zu erleben wie es propagiert wird. Da liegt doch wohl in der BRD einiges im Argen wo man in der DDR schon mal weiter war.

Klar ist in jedem Falle immer das durch Medien Verbreitete mit der objektiven Realität, sprich der tatsächlichen Gesellschaftsentwicklung, zu vergleichen und da lügt man eben auch mal von Seiten der Medien wenn es denn hilft Schwächen im System zu verdecken.



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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06.05.2008 ~ 12:17 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132835
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Zitat:
Fuchs Bernie hat am 06. Mai 2008 um 12:06 Uhr folgendes geschrieben:

Mit den bürgerlichen Lügen ist das so eine Sache. Sage nur Stchwort "Aufschwung." ...

Das ist doch ein anderes Thema. Hier ging es darum, dass felixed mir unterstellt hatte, ich würde bürgerliche Lügen über den Marxismus verbreiten. Schau:
Zitat:
felixed hat am 05. Mai 2008 um 20:18 Uhr folgendes geschrieben:

Hier wird immer wieder dargelegt, warum die bürgerlichen Lügen über den Marxismus nicht auf die Instinkte der Menschen eingehen.

Auf welche (unveränderlichen angeborenen) "Instinkte des Menschen", also jedes Menschen, geht der Marxismus nicht ein?


Und ich hab ihm anhand von meinen Beobachtungen und meiner Lebenserfahrung begründet, weshalb ich die genetisch bedingten Verhaltensweisen der Menschen nicht ausblenden mag. Und das wollte ich um Himmels Willen nicht mit anderen Dingen aus den Medien vermischen.


Pfiffikus,
der die Medien keineswegs soweit in Schutz nehmen möchte, dass sie keine bürgerlichen Lügen verbreiten würden



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06.05.2008 ~ 15:22 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 132882
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Zitat:
Pfiffikus hat am 06. Mai 2008 um 11:57 Uhr folgendes geschrieben:
Du nennst es zu doof, ich nenne es genetisch bedingt.


Wie Du etwas nennst, ist doch völlig irrelevant. Schon seit Jahrzehnten wird nach "Verhaltensgenen" geforscht, weil bürgerliche Ideologen gern ihren natürlicherweise bösen Menschen bewiesen hätten. Erfolg: keiner.

Zudem wäre dann ja zu unterstellen, daß die Bürger der SBZ/DDR nach 1945 zu sozialeren Menschen mutierten, sich sozialer verhielten, und nach 1990 wieder zurückmutierten. Das nachzuweisen wäre eine wissenschaftliche Sensation, schon deshalb, weil dann sämtliche bisherige Genetikbücher weggeschmissen werden müßten.

Zitat:
Pfiffikus hat am 06. Mai 2008 um 11:57 Uhr folgendes geschrieben:
Es ist nun mal Tatsache, dass uns der Freundes- und Familienkreis immer näher stehen wird, als die Allgemeinheit ...


Darauf wäre ich von selbst nie gekommen.

Aber der wissenschaftlich-technische Fortschritt hat dazu geführt, daß Du außer mit Angehörigen Deiner Urhorde noch mit nahezu der gesamten Menschen in einem gegeseitigen Abhängigkeitsverhältnis stehst und demzufolge die Prinzipien der Urhorde aufgrund der Globalisierung (ich meine nicht aufgrund der Scheißhausparole der bürgerlichen Medien, welche die imperialistische Globalisierung verschleiert, sondern die weltweite wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Verflechtung) auf diesen größeren Maßstab übertragen solltest.

Zitat:
Pfiffikus hat am 06. Mai 2008 um 11:57 Uhr folgendes geschrieben:
... das behaupte ich jetzt einfach mal so.


Brillante Argumentationskette.

Zitat:
Pfiffikus hat am 06. Mai 2008 um 11:57 Uhr folgendes geschrieben:
Und dieses WIR-Gefühl findet spätestens an der Stelle ein Ende, an dem sich die Individuen nicht mehr gegenseitig persönlich kennen.


Wieder mal nachlässig formuliert. DEIN Wir-Gefühl endet wohl dort, aber bekanntlich gibt's Menschen, die die gesamte Menschheit als WIR erkannt haben und auch so empfinden.



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06.05.2008 ~ 22:28 Uhr ~ birke schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133129
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felixed:
Zitat:
aber bekanntlich gibt's Menschen, die die gesamte Menschheit als WIR erkannt haben und auch so empfinden.


Und der grooosse Rest muss zur Umerziehung.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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07.05.2008 ~ 08:05 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133178
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Zitat:
birke hat am 06. Mai 2008 um 22:28 Uhr folgendes geschrieben:
Und der grooosse Rest muss zur Umerziehung.


Nö, ein großer Teil wird von den Folgen des kapitalistischen Systems umerzogen. Immer mehr Menschen merken doch, daß sie im Kampf für sich auch mit noch soviel Mühe nicht mehr mit dem Arsch an die Wand kommen und sich ihre Lebensqualität ständig verschlechtert. Weshalb sie, falls sie anfangen darüber nachzudenken, warum das so ist und wie sich das ändern läßt, zum gemeinschaftlichen Handeln gegen ihre Ausbeuter und Unterdrücker übergehen, wie das im Übrigen in der Geschichte schon immer war.

Dann gibt's noch die untertänigen Mitläufer, die sich jedem System anpassen und häufig die größten Eiferer (mit der Schnauze) sind.

Tja, und die paar Ewiggestrigen, die immer von Umerziehungslagern faseln, werden einfach ohne Umerziehung von der Mehrheit per Gesetz und Regeln des Zusammenlebens zum gemeinnützigen Handeln gezwungen.



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Hummel 14   Hummel 14 ist männlich FT-Nutzer
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07.05.2008 ~ 08:31 Uhr ~ Hummel 14 schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133181
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Huhu :huhugroßes Grinsen ie Ewiggestrigen werden manchmal mehr, weil sie im Gegensatz zum Mainstream wissen, dass Zukunft nur zu gestalten ist , wenn das Beste und Allgemeimgültige bewahrt(konservare) wird und in die Zukunft sinnvoll transponiert wird. Schon Goethe sagte , das man das Tradierte von den Vätern erwerben soll um es zu besitzen. Wenn die masse den Arsch voll hat, kommt es nur dann zur revolution, wenn an der Spitze intelligente, vorausschauende und gottesfürchtige Führer stehen und keine massenmörder wie Mao oder Stalin.

"Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen auch Zwege große Schatten" Irre



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07.05.2008 ~ 11:14 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133207
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Zitat:
hummel 14 hat am 07. Mai 2008 um 08:31 Uhr folgendes geschrieben:
... wenn das Beste und Allgemeimgültige bewahrt(konservare) wird und in die Zukunft sinnvoll transponiert wird.


Hat ja keiner was dagegen. Nur halten Viele noch den persönlichen (und vor Allem den Anderer überragenden und Anderen schadenden) Vorteil für das Beste und Allgemeingültige, was erhaltenswert ist, z.B. den Konsum von Billigwaren im Elend lebender Produzenten. Oder Ausbeutung und Unterdrückung. Die CHANCE für Wenige auf Kosten der Entwicklungsmöglichkeiten Aller ...



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07.05.2008 ~ 20:49 Uhr ~ birke schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133376
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feelix:
Zitat:
Tja, und die paar Ewiggestrigen, die immer von Umerziehungslagern faseln, werden einfach ohne Umerziehung von der Mehrheit per Gesetz und Regeln des Zusammenlebens zum gemeinnützigen Handeln gezwungen.


Gib Bescheid, wenn es soweit ist, damit ich es nicht verpasse.
Übrigens: richte Deinen zornigen Blick z.B. gen Birma oder China, da kannst Du praktisch erleben, wie weit die Duldsamkeit geht.



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07.05.2008 ~ 21:01 Uhr ~ orca schreibt:
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Jeder sollte doch zuerst vor der eigenen Haustür kehren.



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Hummel 14   Hummel 14 ist männlich FT-Nutzer
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07.05.2008 ~ 21:13 Uhr ~ Hummel 14 schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133381
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Huhu Huhu Ja felixed,

Zum Kehren bedarf es aber funktionsfähiger Besen.

"Wenn die Sonne der Kultur tief steht,werfen auch Zwerge große Schatten"



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07.05.2008 ~ 21:19 Uhr ~ orca schreibt:
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Wenn Du einen Besen brauchst, wartest Du dann, bis Dir Jemand auf seine Kosten einen bringt?



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Hummel 14   Hummel 14 ist männlich FT-Nutzer
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07.05.2008 ~ 21:26 Uhr ~ Hummel 14 schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133385
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Natürlich nicht. Wer auf Kosten der Mehrheit lebt, hat genug Zeit um gegen alles zu Felde zu ziehen. Übrigens herrscht bei uns Minderheitenschutz, deshalb werden Randgruppen sozial umsorgt und Drogenprogramme subventioniert, auf Kosten der Mehrheit. Das Thema war aber DDR. Dort herrschte Ordnung und die Verachtung schädlicher Lebensweisen und der harte Durchgriff bei Kriminellen. Hi Respekt !!!



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Simson   Simson ist männlich Zeige Simson auf Karte Benutzerkonto am 16.04.2013 gelöscht
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07.05.2008 ~ 21:42 Uhr ~ Simson schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133391
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Zitat:
felixed hat am 07. Mai 2008 um 21:01 Uhr folgendes geschrieben:

Jeder sollte doch zuerst vor der eigenen Haustür kehren.


Ja, selbstverständlich alle. Außer Du selbst.

Das, was Du bisher hier und anderswo von Dir gegeben hast, verstärkt in mir immer mehr den Eindruck von einem Wahn bei Dir.

Auf einen Link zum Begriff "Wahn", vielleicht sogar noch bei Wikipedia, verzichte ich bewußt.

Sich mit einem Wahnkranken ganz normal unterhalten zu wollen ist ungefähr so sinnvoll, wie gegen eine Wand anzureden. Einem Psychologen oder Psychiater hingegen gelingt eventuell ein ergiebiges Gespräch mit dem Kranken.

P.S. @ felixed: Das war ein ernstgemeinter Beitrag.



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07.05.2008 ~ 21:51 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133395
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Zitat:
Simson hat am 07. Mai 2008 um 21:42 Uhr folgendes geschrieben:
Das war ein ernstgemeinter Beitrag.


Und wann kommen die zugehörigen Sachargumente? Das Thema beinhaltet mitnichten meine Person noch meinen Geisteszustand.

Hör doch endlich mal mit diesem Personenkult auf.



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Hummel 14   Hummel 14 ist männlich FT-Nutzer
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07.05.2008 ~ 21:56 Uhr ~ Hummel 14 schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133396
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Es gelingt nicht. Das Andersdenken hat eine lange tradition, seit der Antike:Sokrates,Diogenes bis zur Moderne: Schopenhauer,Spengler,Evola.

Es ist leichter Wahnsinnige zu therapieren, als selbstbekennende Dumme.
Die verbalen Angriffe auf Peter Krause vom Zentralrat bis zu Ramelow beweisen die niedrigen und dummen Aspekte.

In einer Zeit des Universalbetruges ist die wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat
George Orwell

Unter Realität und Vollkommenheit verstehe ich dasselbe. Spinoza Huhu cool nachdenklich Top



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07.05.2008 ~ 21:57 Uhr ~ Herasun schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133397
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Zitat:
hummel 14 hat am 07. Mai 2008 um 21:26 Uhr folgendes geschrieben:

Das Thema war aber DDR. Dort herrschte Ordnung und die Verachtung schädlicher Lebensweisen und der harte Durchgriff bei Kriminellen. Hi Respekt !!!


Richtig ist, daß es hier darum ging, warum die DDR nicht mehr existiert. (Von diesem Thema sind hier allerdings alle abgekommen.)
Falsch ist es allerdings, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Obwohl ich nur vermuten kann, was man unter "schädlicher Lebensweise" zu verstehen hat, bin ich dennoch der Meinung, daß in der DDR ein fauler Sack ein fauler Sack war, während im Kapitalismus Menschen in Randgruppen (um bei deiner Ausdrucksweise zu bleiben) gedrängt werden, die sich das keineswegs so gewählt haben.



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Simson   Simson ist männlich Zeige Simson auf Karte Benutzerkonto am 16.04.2013 gelöscht
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07.05.2008 ~ 21:59 Uhr ~ Simson schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133398
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Zitat:
felixed hat am 07. Mai 2008 um 21:51 Uhr folgendes geschrieben:

Zitat:
Simson hat am 07. Mai 2008 um 21:42 Uhr folgendes geschrieben:
Das war ein ernstgemeinter Beitrag.


Und wann kommen die zugehörigen Sachargumente? Das Thema beinhaltet mitnichten meine Person noch meinen Geisteszustand.

Hör doch endlich mal mit diesem Personenkult auf.

Jetzt trollst Du wieder.

Ich zitiere Deinen Beitrag, auf den ich geantwortet hatte, vollständig:

Zitat:
felixed hat am 07. Mai 2008 um 21:01 Uhr folgendes geschrieben:

Jeder sollte doch zuerst vor der eigenen Haustür kehren.

Wo waren denn da Deine Sachargumente versteckt?



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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07.05.2008 ~ 22:03 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133402
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Zitat:
Simson hat am 07. Mai 2008 um 21:59 Uhr folgendes geschrieben:
Wo waren denn da Deine Sachargumente versteckt?


Die standen in den vorherigen Beiträgen, auf welche sich dieser bezog. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wo in diesem Strang war gleich nochmal Dein Sachbeitrag?



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Simson   Simson ist männlich Zeige Simson auf Karte Benutzerkonto am 16.04.2013 gelöscht
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07.05.2008 ~ 22:10 Uhr ~ Simson schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133405
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Zitat:
Herasun hat am 07. Mai 2008 um 21:57 Uhr folgendes geschrieben:
Richtig ist, daß es hier darum ging, warum die DDR nicht mehr existiert. (Von diesem Thema sind hier allerdings alle abgekommen.)

Na dann will ich mal zum Thema kommen:

Weil die Geschichte die DDR überholt hat und nicht andersherum. Der Versuch mit mehrheitlich Unfreiwilligen ist gescheitert.



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birke   birke ist männlich Zeige birke auf Karte FT-Nutzer
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07.05.2008 ~ 22:14 Uhr ~ birke schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133407
gelesener Beitrag - ID 133407


felix:

Zitat:
Die standen in den vorherigen Beiträgen, auf welche sich dieser bezog. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wo in diesem Strang war gleich nochmal Dein Sachbeitrag?


Ich habe von Dir nur Utopie gelesen. Ich erkläre aber Dir jetzt einmal etwas, was andere begriffen haben.
Zitat:
Jeder sollte doch zuerst vor der eigenen Haustür kehren.

zeugt davon, dass Du noch nicht einmal mitbekommen hast, dass ich damit die allgemeine menschliche Leidensfähigkeit oder Duldsamkeit meinte und das in diesen Ländern Menschen leben, die wirklichen Grund hätten sich zu wehren. Und in der DDR wäre das ohne die schützende Hand Deiner sowjetischen Freunde schon viel eher geschehen. Ich hatte Dir ja schon mal geschrieben, dass Du mit Deinem wirren Gefasel sogar den Machthabern der DDR suspekt gewesen wärst - wahrscheinlich wärest Du im schönen Rodewisch gelandet.

Ja



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Simson   Simson ist männlich Zeige Simson auf Karte Benutzerkonto am 16.04.2013 gelöscht
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07.05.2008 ~ 22:14 Uhr ~ Simson schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133408
gelesener Beitrag - ID 133408


Zitat:
felixed hat am 07. Mai 2008 um 22:03 Uhr folgendes geschrieben:
Wo in diesem Strang war gleich nochmal Dein Sachbeitrag?

Hier:

Zitat:
Simson hat am 03. Mai 2008 um 18:48 Uhr folgendes geschrieben:

Es gibt weitere deutliche Anzeichen für den Sieg des Sozialismus:

Erste Computer für Privatnutzung in Kuba erhältlich




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Bernhard P.   Bernhard P. ist männlich Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
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08.05.2008 ~ 01:41 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133430
gelesener Beitrag - ID 133430


Warum die DDR nicht mehr existiert?

Klar das man bei vielen Themen vom Hundertsten ins Tausendste kommt. Schon allein weil die Ansichten über eine Sache oft sehr weit auseinander gehen.

Warum aber existiert die DDR wirklich nicht mehr?
Zum einem weil sie durch imperialistische Wirtschaftspolitik regelrecht kaputt gespielt wurde und zum anderen weil man aus der gesellschaftlichen Krise im Sozialismus, die 1963 mit dem VI. Parteitag der SED begann nicht die richtigen Lehren zog. Ulbricht hatte damals die Politik nach einer gemeinsamen sozialistischen Zukunft für ganz Deutschland aufgegeben. Zum anderen kommt das egoistische Streben vieler Menschen dem Kapitalismus entgegen weil für viele wichtiger ist nur eigenen Wohlstand und Sicherheit zu erreichen ohne dabei darauf zu achten ob der Nachbar dabei unter die Räder gerät.
Irgend ein bürgerlicher Ideologie, leider weiß ich den Namen nicht, sagte mal zu Zeiten des kalten Krieges:

Zitat:
Der Sozialismus wird am eigenem Egoismus der Masse seiner Menschen eines Tages zu Grunde gehen.


Aus heutiger Sicht hatte der Mann recht.

Um das gesellschaftlich genau zu analysieren muss man auch die Zeit des sozialen Aufbruchs in der BRD in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen
Jahrhunderts betrachten. Ein Teil damaliger sozialer Errungenschaften in der BRD war auch der Existenz des damaligen sozialistischen Weltsystems und der Existenz der DDR zu danken, um im Westen ein, wenn auch mit Abstrichen, Gegenstück zu den sozialpolitischen Programmen der SED in der DDR, zu verwirklichen. Die Umwelt hatte also damals das "Raubtier Kapitalismus" etwas gezähmt.
Nun aber brach das sozialistische Weltsystem zusammen und man konnte jetzt
damit beginnen wieder das im Kapitalismus zu verwirklichen was bereits Karl Marx eindeutig im "Kapital" definiert hatte:

Zitat:
Erziehlung von Maximalprofiten mit immer weniger Einsatz von
Eigenkosten.


Um dieses Ziel zu erreichen macht der Kapitalismus selbst vor dem Rückbau sozialer Errungenschaften, welche sich die Arbeiterklasse durch die Gewerkschaften,
mühsam erkämpft hatten, nicht halt. In dieser Phase befiindet sich die BRD gegenwärtig.

Eine ebenfalls nicht unbedeutende Wirkung erzielte die kapitalistische
Verblendungstaktik seit Bestehen der BRD auf die Menschen der damaligen DDR.
Würden heute zwei deutsche Staaten, ein kapitalistischer und ein sozialistischer existieren würden die Menschen welche damals scharenweise in den Westen abhauten, größtenteils in die DDR zurückkommen, schon allein um Hartz IV und den anderen sozialen Sauereien zu entgehen.
Die Kapitalisten tun nichts was sie vorher nicht genau berechnet haben.

Wie kann man dem entgegnen?
In den Manschen muss zunächst die Einsicht reifen das nur eine Revolution der
Gesellschaft selbst hier entscheidende Veränderungen bringen kann. So und nicht anders ist auch die Rolle der derzeitigen Linkspartei zu verstehen. Sie ist eine Partei die zu Recht opportuniert, sich für Schwache in der Gesellschaft einsetzt, aber auch gleichzeitig eine Partei die sich in die derzeitige gesellschaftliche Realität der BRD einordnet. Eine Partei für gesellschaftliche Veränderungen ist sie wohl (noch) nicht.

Von enormer Wichtigkeit für die Reifung des Erkenntnisprozesses der Menschen ist das Vorhandensein eines revolutionären Klassenbewusstseins der Menschen was leider (noch) nicht im genügend starken Maße vorhanden ist. Noch bestimmen
eigener Überlebenszwang der Menschen die wesentlichen Inhalte der Arbeiterklasse.

Ein Zurück zu einer DDR unter neuen und echten sozialistischen Bedingungen ist möglich aber nur durch den Willen der Menschen selbst.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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08.05.2008 ~ 08:20 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133458
gelesener Beitrag - ID 133458


Zwei kleine Korrekturen:

Der Umkehrpunkt zwischen Aufstreben und Niedergang des Sozialismus war nicht in den 60ern. Damals wurde nur richtig eingeschätzt, daß die BRD ein fester und - siehe Partei-, Organisations-, Berufsverbote und Verfolgung und Einkerkerung von etwa 10000 fortschrittlichen Menschen bei gleichzeitiger erfolgreicher Restauration des alten Machtapparates unter maßgeblicher Mitwirkung von Nazi- und Kriegsverbrechern - besonders reaktionärer Bestandteil des imperialistischen Blocks ist und ein gemeinsamer, antifaschistisch-demokratischer oder gar sozialistischer Weg reine Wunschträumerei gewesen wäre.

Der tatsächliche Umkehrpunkt war der Sturz Ulbrichts und die Inthronisation Honeckers durch die revisionistisch verkommene sowjetische Führung. Mit dem VIII. Parteitag begann die langfristig zerstörerische Wirtschaftspolitik gemäß der "neuen Hauptaufgabe". Später kam noch die DDR-BRD-Kuschelpolitik hinzu, welche im gemeinsamen Strategiepapier von SED und SPD 1987 gipfelte.

Die zweite Anmerkung: Den bürgerliche Euphemismus "Rückbau" statt Abriß, Zerstörung, Vernichtung sollten wir nicht verwenden.



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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08.05.2008 ~ 08:47 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133467
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Zitat:
Fuchs Bernie hat am 08. Mai 2008 um 01:41 Uhr folgendes geschrieben:
Warum die DDR nicht mehr existiert?


Weil die DDR genau wie die BRD ein Konstrukt der Siegermächte war das mit dem Ende des kalten Krieges nicht mehr nötig war.
Die BRD ist mit der Schaffung eines "Großreich Europa" was aktuell geschieht nicht mehr nötig. So wird es kommen.

Von mir schon mal ein Vorschlag für ein neues Thema:

"Warum die BRD nicht mehr existiert?"



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08.05.2008 ~ 08:52 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133470
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Zitat:
holgersheim hat am 08. Mai 2008 um 08:47 Uhr folgendes geschrieben:
Weil die DDR genau wie die BRD ein Konstrukt der Siegermächte war das mit dem Ende des kalten Krieges nicht mehr nötig war.


Hier zäumst Du das Pferd vom Schwanz auf. Der Kalte Krieg endete mit der Zerschlagung der sozialistischen Staaten und Annexion der DDR. Das war der Sieg der imperialistischen Mächte in diesem Krieg.

Oder eher eine gewonnene große Schlacht. Denn der Krieg gegen die verbliebenen und neu entstehenden sozialistischen Staaten geht weiter, wirtschaftlich, propagandistisch, subversiv wie militärisch. Was nichts am letzlichen, endgültigen Sieg des Sozialismus ändern kann.



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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08.05.2008 ~ 15:47 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Warum die DDR nicht mehr existiert ... Beitrag Kennung: 133552
gelesener Beitrag - ID 133552


Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 15:22 Uhr folgendes geschrieben:

Schon seit Jahrzehnten wird nach "Verhaltensgenen" geforscht, weil bürgerliche Ideologen gern ihren natürlicherweise bösen Menschen bewiesen hätten. Erfolg: keiner.

Jahrzehnte sind zu wenig. Und Leute wie Darwin und Mendel würde ich auch ungern als bürgerliche Ideologen bezeichnen wollen.
Doch Marx scheint an den verfehlten Visionen keine Schuld zu treffen. Gregor Mendel veröffentlichte seine Erkenntnisse zwar schon Ende der 1860er Jahre, doch diese blieben weitgehend unbeachtet und wurden erst nach seinem Tode Anfang des 20. Jahrhunderts wieder herausgekramt.
Darwins Werk über die Evolutionstheorie war zwar in London bekannt und dürfte auch dem Karl Marx zu Ohren gekommen sein, doch diese Lehre galt zu seiner Zeit keineswegs als unumstritten.
Wenn deren Erkenntnisse also nicht im Lebenswerk von Karl Marx aufgearbeitet worden sind, so ist dies durchaus verzeihlich.


Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 08:17 Uhr folgendes geschrieben:

Zu den Bedürfnissen des kommunistischen Menschen gehört aber, in einer funktionierenden Gemeinschaft zu leben (was selbst die meisten Menschen im Kapitalismus in Familie und Freundeskreis ja anstreben, aber zu doof sind, das auf größere Maßstäbe zu übertragen).

Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 15:22 Uhr folgendes geschrieben:

Aber der wissenschaftlich-technische Fortschritt hat dazu geführt, daß Du außer mit Angehörigen Deiner Urhorde noch mit nahezu der gesamten Menschen in einem gegeseitigen Abhängigkeitsverhältnis stehst und demzufolge die Prinzipien der Urhorde aufgrund der Globalisierung ... auf diesen größeren Maßstab übertragen solltest.

Ja das hat wohl schon Karl Marx ein wenig realistischer gesehen, als du. Heute fiel mir auf, dass er in der Kritik des Gothaer Programms von den "Springquellen des genossenschaftlichen Reichtums" sprach, kurz bevor der viel zitierte Ausspruch "Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!" zu lesen ist. Ihm ist wohl völlig klar gewesen, dass bereits die Bevölkerung Londons, erst Recht die globale Bevölkerung viel zu groß sein wird, um den Zusammenhalt der Urhorde zu sichern. Genau deshalb sprach er von genossenschaftlichem, nicht von globelem Reichtum.



Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 15:22 Uhr folgendes geschrieben:

Wieder mal nachlässig formuliert. DEIN Wir-Gefühl endet wohl dort, aber bekanntlich gibt's Menschen, die die gesamte Menschheit als WIR erkannt haben und auch so empfinden.

Hm. Nun beurteile doch mal nach den Gesetzen, die Charles Darwin niedergeschrieben hat, welche Chance ein solches "Gutmenschen"-Gen im Vererbungsprozess hätte!



Meine Tochter konnte noch kein Wort reden, da besuchte sie eine Kinderkrippe. Sie hatte die Einrichtung nur einen einzigen Tag lang besucht, und schon konnte sie ein Wort reden: MEINE!
Wieso lernte sie innerhalb der Kindergruppe so frühzeitig ausgerechnet dieses Wort? Ist da etwas in den vererbten Instinkten enthalten oder hat die bürgerliche Propaganda schon auf die Knirpse eingewirkt - es war immerhin Anfang der Neunziger Jahre.


Nimm eine beliebige Personengruppe, die zusammen leben und arbeiten muss. Wenn die alle etwas mehr arbeiten müssen (einen Sack mehr tragen), so wird es ein büssl Gemurre geben. Aber wenn der Chef schlüssig argumentiert, wird es letztendlich gemacht.
Jetzt stell dir aber mal vor, welcher Aufruhr passiert, wenn der Boss einteilt, dass Herr Fuchs einen Sack mehr, dafür der Herr Felix einen Sack weniger schleppen soll!
Nun frage ich: Ist dieses Gerechtigkeitsempfinden ("Warum ICH?") in der Natur des Menschen vererbt oder ist das ein Produkt der bürgerlichen Propaganda?


Ja und in einer künftigen, hochgradig arbeitsteiligen Gesellschaft wird ein Boss (Funktionär) immer einzuteilen haben, wer muss die schweren und gefährlichen Plackereien machen, wer bekommt einen leichteren, angenehmeren Job und wer darf sogar selber Funktionär werden und im Drehsessel hinter dem Schreibtisch arbeiten?
Ich bin gespannt, wie die Massen dazu gebracht werden, ein Einsehen in die wie auch immer geartete, eventuell sogar vernünftige Entscheidung des Funktionärs zu haben. Ich prophezeihe, dass zuhauf zu hören sein wird: "Warum soll ausgerechnet ICH ins Bergwerk, soll doch ein anderer runterfahren, ich würd lieber Büroarbeit machen...!"
Kann aber auch sein, wer da muckt, muss zur Umerziehung.

Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 15:22 Uhr folgendes geschrieben:

weil dann sämtliche bisherige Genetikbücher weggeschmissen werden müßten.

Nö, die lassen wir lieber mal, wie sie sind, denn an denen hätte ich nix auszusetzen.



Zitat:
felixed hat am 06. Mai 2008 um 15:22 Uhr folgendes geschrieben:

Zitat:
Pfiffikus hat am 06. Mai 2008 um 11:57 Uhr folgendes geschrieben:
Es ist nun mal Tatsache, dass uns der Freundes- und Familienkreis immer näher stehen wird, als die Allgemeinheit ...

Darauf wäre ich von selbst nie gekommen.

Klingt komisch, ist aber so. Nach meiner Meinung ist das ebenfalls fest in den Instinkten von uns verankert.

Versetzen wir uns doch mal in die Lage eines sozialistischen oder kommunistischen Funktionärs. Der hat Nachwuchs produziert. Wie kann der erreichen, dass es diesem, seinem eigenen Nachwuchs, doppelt so gut geht?
Er hat dazu 2 Möglichkeiten:
1) Er kann so regieren/entscheiden, dass es der Allgemeinheit (einschließlich eigenem Nachwuchs) doppelt so gut geht.
2) Er kann dem Nachwuchs durch gewisse Entscheidungen Vorteile verschaffen. (Solange der Machtmissbrauch nicht zu offensichtlich wird, geht das auch gut. Erst wenn die Macht des Funktionärs ausreichend gefestigt ist, darf er die Ungerechtigkeit nur halbherzig verschleiern.)
Was ist einfacher und Erfolg versprechender? Ich schließe ja nicht aus, dass er beides versucht.


Tja, so ist das eben. Und wenn es sich irgendwie ermöglichen lässt, so wird der Funktionär dafür sorgen, dass das Funktionärskind wieder Funktionär wird und nicht ins Bergwerk einfahren muss.


Pfiffikus,
der nicht leugnen will, dass Einflüsse aus den Medien und von den Mitmenschen die Steuerung des Handelns durch Instinkte ebenso beeinflussen



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