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05.08.2026 ~ 13:28 Uhr ~ James T. Kirk schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
Beitrag Kennung: 1227273
Zitat:
Pfiffikus hat am 05. August 2026 um 01:32 Uhr folgendes geschrieben:
... nur, wenn dieser gegengerechnet wird, käme man auf diese physikalisch irrelevanten 5%.
Ein stabiles Netz darf sich nicht an durchschnittlichen Belastungen bemessen, sondern muss auch maximalen Belastungen gewachsen sein.
Pfiffikus,
der bei längerem Suchen möglicherweise Zeitpunkte finden könnte, an denen wir einen noch geringeren Anteil Strom selbst erzeugen konnten
Ja Pfiffikus, die Sache mit dem Durchschnitt, die verstehen viele nicht oder ignorieren Sie geflissentlich - von ihrer Ideologie getrieben.
"... die Pfütze war durchschnittlich 20 cm tief, trotzdem ist die Kuh ertrunken..."
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
Beitrag Kennung: 1227442
Wie dem auch sei, Chonologie des Abschaltens:
und die Umweltminister dazu:
5 Sigmar Gabriel 22. November 2005 28. Oktober 2009 SPD
6 Norbert Röttgen 28. Oktober 2009 22. Mai 2012 CDU
7 Peter Altmaier 22. Mai 2012 17. Dezember 2013 CDU
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
8 Barbara Hendricks 17. Dezember 2013 14. März 2018 SPD
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
9 Svenja Schulze 14. März 2018 8. Dezember 2021 SPD
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
10 Steffi Lemke 8. Dezember 2021 6. Mai 2025
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
Beitrag Kennung: 1227547
Zitat:
holgersheim hat am 06. August 2026 um 10:31 Uhr folgendes geschrieben:
Es ist doch nicht auszuschließen, das die überhitzte Giftbrühe aus einem AKW Fische sterben lassen kann.
Beides hast Du daher gelogen!
Die Kernkraftwerke wurden vor allem deshalb abgeschaltet, damit das Kühlwasser den Vorfluter eben nicht übermäßig erwärmt - eben um die dortigen Lebewesen zu schützen. Rein technisch wären die Kernkraftwerke gewiss in der Lage, auch mit 60 oder 70 Grad heißem Kühlwasser zu arbeiten. Wasser kondensiert nämlich schon bei 100 Grad. Aber zum Wohle der Wasserbewohner leiten die EU-Atomkraftwerke eben kein heißes Wasser ein.
Und was Du hier von "Gift"-brühe konfabulierst, ist blanke, substanzlose Hetze.
Pfiffikus,
der darauf hinweist, dass beim Kühlen keine Gifte ins Wasser abgegeben werden
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
Beitrag Kennung: 1227673
Diese sogenannte Giftbrühe müsste aus dem Reaktorinneren kommen und wäre in einem weitem Radius hochstrahlend. Aber selbst kleinere Risse zwischen den Kühlkreisläufen wären verheerend für die Umwelt, sofern ein Austausch erfolgt. Allerdings kenne ich keine AKW, die 50 Jahre durchhalten. Die Strahlung macht auch das Material mürbe. Dafür kenne ich WKA, die seit den 1990er immer noch Strom produzieren.
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
Beitrag Kennung: 1227915
Zitat:
do4rd hat am 11. August 2026 um 18:33 Uhr folgendes geschrieben:
Diese sogenannte Giftbrühe müsste aus dem Reaktorinneren kommen und wäre in einem weitem Radius hochstrahlend.
Ich fürchte, an dieser Stelle haust Du zwei verschiedene Dinge durcheinander.
Gifte
Gifte schädigen uns auf chemischen Wege. Im Atomkern passiert da überhaupt nüscht.
Als Beispiel für Gifte kannst Du zum Beispiel Cobalt nennen, das in Lithium-Batterien verwendet wird. Es gibt zahlreiche Baterie-Chemien, die derzeit in der Entwicklung und im Einsatz sind. Ein großer Teil der verwendeten Chemikalien solltest Du lieber nicht in den Mund nehmen oder gar berühren.
Radioaktive Strahlung
Ja, die entsteht im Reaktorinneren. Aber die hat nur geringe Reichweiten. Alphastrahlung kannst Du mit Papier oder einigen cm Luft abschirmen. Betastrahlung reicht zwar tausendmal weiter, doch kommt nicht aus dem Kraftwerk heraus. Gammastrahlen werden auch zuverlässig abgeschirmt.
Denkbar wäre allerdings, dass Kühlwasser in flüssiger oder gasförmiger Form aus dem Reaktorkern entweichen könnte. Weil dieses zur Moderation verwendet wird, ist darin radioaktives Tritium enthalten. Tritium ist nicht im Geringsten giftig! Es verhält sich chemisch ebenso, wie gewöhnliches Wasser.
Aber Tritium strahlt. Du solltest keine nennenswerten Mengen davon berühren oder trinken, es würde Dich mit zusätzlichen Beta-Strahlen belasten.
Da jedoch die Kernkraftwerke sehr zuverlässig überwacht werden, ist davon auszugehen, dass ein Entweichen von Tritium (durch die Beta-Strahlung) sehr schnell bemerkt und verhindert würde.
Zitat:
do4rd hat am 11. August 2026 um 18:33 Uhr folgendes geschrieben:
Aber selbst kleinere Risse zwischen den Kühlkreisläufen wären verheerend für die Umwelt, sofern ein Austausch erfolgt.
Die Teile, die direkt bestrahlt werden, könnten in der Tat porös werden und die werden auch während der Wartungspausen turnusmäßig ausgetauscht, bevor etwas passiert.
Irgendwelche Aktivisten haben mal neben einem Kernkraftwerk in Niedersachsen erhöhte Strahlungswerte gemessen und damit auf den Schlamm gehauen. Sie hatten aber nicht berücksichtigt, dass solche Strahlungswerte, wie dort gemessen, im Erzgebirge oder im Schwarzwald völlig natürlich sind, ohne dass dort die Bevölkerung reihenwese wegstirbt.
Zitat:
do4rd hat am 11. August 2026 um 18:33 Uhr folgendes geschrieben:
Allerdings kenne ich keine AKW, die 50 Jahre durchhalten.
Der übergroße Rest des Kraftwerkes bleibt ja intakt. Der Beton kann über hundert Jahre halten (Bei Talsperren hält er ja auch so lange durch.)
Es ist damit zu rechnen, dass alsbald die ersten gut gewarteten Kraftwerke für 80 Jahre zertifiziert werden. Aber nicht in Deutschland!
Zitat:
do4rd hat am 11. August 2026 um 18:33 Uhr folgendes geschrieben:
Die Strahlung macht auch das Material mürbe. Dafür kenne ich WKA, die seit den 1990er immer noch Strom produzieren.
Pfiffikus,
der davon ausgeht, dass dort ein wertvoller, etablierter Standort verschwendet wird, der mittels Repowering viel effektiver genutzt werden könnte
Bevor die selbsternannten Experten erneut den Ausdruck „Reaktoren, die Atommüll verbrennen“ verwenden, sollten sie sich Zeit nehmen, um über die tatsächliche Bedeutung dieser Aussage nachzudenken.
Fakten:
Der DFR stellt das ideale Spielzeug für die AfD undihrer Freunde inn den rechten „Blasen“ in dar. Er fungiert als ablenkende Nebelkerze, um Gespräche über Windkraftanlagen oder Stromnetze mit dem beharrlichen „Aber wir haben bald den Super-Reaktor! “ abzuwürgen. Eine Technologie, die bisher vornehmlich in Form von Powerpoint-Präsentationen existiert, wird als nationale Lösung gegen die „Ökodiktatur“ gefeiert.
Weltweit spielt das Konzept nahezu keine Rolle; führende Atomnationen wie die USA, China und das Vereinigte Königreich setzen auf ausgereiftere SMR-Technologien von Unternehmen wie GE Hitachi oder Rolls-Royce.
Es besteht eine erhebliche Korrosionsgefahr durch das 1000 °C heiße flüssige Blei. Bisher fehlen industriell zertifizierte Materialien, die diesen extremen Bedingungen über Jahrzehnte standhalten können.
Die angepriesene „Müllverbrennung“ erfordert pyrochemische Wiederaufarbeitungsanlagen, die es im globalen industriellen Maßstab nicht gibt. Der Aufbau einer solchen Industrieinfrastruktur würde Schätzungen zufolge zusätzliche zweistellige Milliardenbeträge kosten, bevor der erste Reaktor wirtschaftlich arbeiten kann.
Die Entwicklungskosten bis zur Produktionsreife eines vollständig neuen Reaktortyps werden auf 5 bis 10 Milliarden Euro geschätzt. Das DFR-Startup hat als privates Unternehmen ohne staatliche Milliardenförderprogramme nicht die finanziellen Mittel, um diese Summen für die industrielle Skalierung zu beschaffen.
Der Umzug nach Afrika lässt auf „Regulatory Shopping“ schließen, um den strengen Sicherheitsanforderungen und Prüfprozessen westlicher Atomaufsichtsbehörden zu entkommen. Eine Marktreife vor 2040–2045 erscheint unrealistisch; der aktuelle Prototyp in Ruanda dient lediglich der grundlegenden physikalischen Forschung, produziert keinen Strom und recycelt keinen Brennstoff.
im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1652 erhaltene Danksagungen
RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
Beitrag Kennung: 1228807
Zitat:
Karlotta hat am 30. August 2026 um 14:31 Uhr folgendes geschrieben:
Da selbsternannte Experten zum Thema Dual Fluid Reaktor nerven,
Wozu selbst ernannte Expertinnen fragen? Insbesondere deshalb, weil der Dual-Fluid-Reaktor in den letzten beiden Jahren kaum in unserem Forum thematisiert worden ist.
Der echte Experte kann mehr dazu beitragen - hier hören wir Dr. Götz Ruprecht, den Erfinder selbst in einem Interview.
Zitat:
Karlotta hat am 30. August 2026 um 14:31 Uhr folgendes geschrieben:
habe ich unter Verwendung von KI eine kurze Kritik an diesem Konzept verfasst.
Bevor ich zum Inhalt der Grafik komme, eins vorweg. Bitte verwende mal die Upload-Funktion dieses Forums hier. Ich empfinde es als eine Zumutung, dass ich erst einmal eine Reihe Cookies akzeptieren soll, nur um ein Bild ansehen zu können. Davon sind sogar 4 Cookies davon als essenziell gekennzeichnet, die sich nicht abwählen lassen. Doch zum Anzeigen einer *.jpg-Grafik ist in Wirklichkeit kein einziges Cookie erforderlich.
Inhaltlich ist die Grafik Murks. Wer sich wirklich für diesen Reaktortyp interessiert, schaut sich das Interview an.
Die Grafik beginnt mit Hetze gegen die AfD im Zusammenhang mit dem DFR. Praktisch ist das natürlich Quatsch, denn die ersten Arbeiten an dieser Technologie begannen schon im Jahre 2009. Da gab es die AfD überhaupt noch nicht und die Menschen hatten weniger die Klimaerwärmung, sondern vielmehr die Bankenrettung und die Rettung der Griechenlandgläubiger im Sinne.
Die weitere Entwicklung, wenn es weiter gehen sollte, wird nicht in Deutschland passieren und damit auch nicht in irgendwelcher Kooperation mit der AfD.
Die darunter aufgezählten Firmen haben auch nichts mit dem Dual-Fluid-Reaktor zu tun. Dr. Götz Ruprecht und sein Mitgründer halten die Patente und nur dort gibt es den Dual-Fluid-Reaktor. Die anderen Firmen verfolgen andere Konzepte, zum Beispiel die Mineaturisierung der bisher etablierten Druckwassertechnologien.
Zitat:
Karlotta hat am 30. August 2026 um 14:31 Uhr folgendes geschrieben:
Eine Technologie, die bisher vornehmlich in Form von Powerpoint-Präsentationen existiert
Stimmt.
Der DFR existiert im Moment nur auf dem Papier, ganz im Gegensatz zur Technologie aus Dänemark, die im Moment schon praktisch erprobt wird.
Zitat:
Karlotta hat am 30. August 2026 um 14:31 Uhr folgendes geschrieben:
Es besteht eine erhebliche Korrosionsgefahr durch das 1000 °C heiße flüssige Blei.
Selbstverständlich werden für den Reaktor keine gewöhnlichen Stahlrohre genutzt. Die Konstrukteure sind doch nicht doof. Was meinst du, warum die Entwicklung so lange dauert?
Zitat:
Karlotta hat am 30. August 2026 um 14:31 Uhr folgendes geschrieben:
Bisher fehlen industriell zertifizierte Materialien, die diesen extremen Bedingungen über Jahrzehnte standhalten können.
Es gibt eine ganze Reihe von Materialien, die geeignet sein können. Der Umgang mit flüssigkeiten bei Temperaturen über 1000°C ist in der Industrie nahezu Routine. Auch geschmolzenes Glas wirkt schon sehr korrosiv.
Wenn die Entwicklung zu Ende gebracht wurde und den Behörden die entsprechenden Materialien zur Zertifizierung vorgelegt werden, dann haben diese die Zertifikate zu erteilen. Die Genehmigungsbehörden haben (jedenfalls in einem Rechtsstaat) an dieser Stelle keinen Ermessensspielraum.
Zitat:
Karlotta hat am 30. August 2026 um 14:31 Uhr folgendes geschrieben:
Die angepriesene „Müllverbrennung“ erfordert pyrochemische Wiederaufarbeitungsanlagen, die es im globalen industriellen Maßstab nicht gibt.
Schau Dir das Interview an!
Dann erfährst Du, warum für diese Reaktoren nur wenig Brennstoff nötig ist. Und aus diesem Grunde würde wahrscheinlich kein industrieller Maßstab erforderlich sein, sondern nur etwas mehr, als Labormaßstab.
Ehrlicherweise muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass auf Grund des geringen Brennstoffverbrauches nur ein kleiner Teil der heute herumliegenden Brennelemente recycelt werden können.
Zitat:
Karlotta hat am 30. August 2026 um 14:31 Uhr folgendes geschrieben:
Die Entwicklungskosten bis zur Produktionsreife eines vollständig neuen Reaktortyps werden auf 5 bis 10 Milliarden Euro geschätzt. Das DFR-Startup hat als privates Unternehmen ohne staatliche Milliardenförderprogramme nicht die finanziellen Mittel, um diese Summen für die industrielle Skalierung zu beschaffen.
Gerade das sollte für uns ein Grund sein, den Leuten keine Steine in den Weg zu legen. Denn im Gegensatz zu Solar- und Windkraftwerken verbrennt dieses Unternehmen keine Subventionen, die uns abgepresst werden.
Sollte das Unternehmen mit dem DFR scheitern - wen juckts? Es ist nicht unser Geld.
Zitat:
Karlotta hat am 30. August 2026 um 14:31 Uhr folgendes geschrieben:
Der Umzug nach Afrika lässt auf „Regulatory Shopping“ schließen, um den strengen Sicherheitsanforderungen und Prüfprozessen westlicher Atomaufsichtsbehörden zu entkommen.
Da ist etwas dran.
In der Tat werden diese Regularien überreguliert. Dass die Familie Rockefeller hier ihre Hand im Spiel hat, wurde in diesem Forenbeitrag erläutert, auch in Form eines Videos. Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
In Ruanda geht man den Rockefellers aus dem Weg.
Pfiffikus,
der angesichts der Tageszeit auf den anderen unsachlichen Hustensaft lieber nicht mehr eingehen möchte
im Forum Thüringen seit: 09.11.2002
182 erhaltene Danksagungen
RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
Beitrag Kennung: 1228809
Zitat:
Pfiffikus hat am 31. August 2026 um 00:51 Uhr folgendes geschrieben:
Die Grafik beginnt mit Hetze gegen die AfD im Zusammenhang mit dem DFR. Praktisch ist das natürlich Quatsch, denn die ersten Arbeiten an dieser Technologie begannen schon im Jahre 2009. Da gab es die AfD überhaupt noch nicht und die Menschen hatten weniger die Klimaerwärmung, sondern vielmehr die Bankenrettung und die Rettung der Griechenlandgläubiger im Sinne.
Die weitere Entwicklung, wenn es weiter gehen sollte, wird nicht in Deutschland passieren und damit auch nicht in irgendwelcher Kooperation mit der AfD.
@Pfiffikus
Du leistest tatsächlich wieder Wahlkampfhilfe für die AfD. shame you.
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