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Forum-Thueringen» Speziell» Literatur » Alltag in deutschen Pflegeheimen » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Alltag in deutschen Pflegeheimen
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10.02.2014 ~ 02:51 Uhr ~ Meta schreibt:
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Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 677297
gelesener Beitrag - ID 677297


Abgezockt und Totgepflegt: Alltag in deutschen Pflegeheimen [Illustriert]
Markus Breitscheidel (Autor) Günter Wallraff (Vorwort)
Kurzbeschreibung
Erscheinungstermin: 1. August 2005
Über ein Jahr Undercover-Recherche in verschiedenen Pflegeheimen brachte die bittere Wahrheit ans Licht: Menschenunwürdige Verhältnisse für Heimbewohner und Pfleger. Der große Betrug an Patienten und Pflegekassen wird in diesem Buch enthüllt. Der Autor bietet folgenden Service: Die wichtigsten Ansprechpartner und Adressen zum Thema. Erschütternder Insiderreport - Jeder von uns wird alt. Viele werden sich im Alter einem Heim anvertrauen müssen. Doch können wir vertrauen? Markus Breitscheidel hat in ganz Deutschland hinter die Kulissen von Pflegeeinrichtungen geschaut und berichtet von teilweise entsetzlichen Zuständen. Selbst hinter schönen Fassaden werden Bewohner bis zum Dahinsiechen vernachlässigt, Arbeitskräfte ausgebeutet, Pflegesätze und private Gelder veruntreut. Lesen Sie dieses Buch, bevor Sie sich und andere einem ungewissen Schicksal überlassen!

Produktbeschreibungen
Amazon.de
Markus Breitscheidel berichtet in dieser erschütternden Reportage von seinen Beobachtungen, die er während eines Jahres als schlecht bezahlter Altenpfleger in deutschen Pflegeheimen hat machen müssen. Sein Buch macht deutlich, dass wir nicht nur, wie uns zurzeit von anderer Seite andauernd vorgehalten wird, eine kinder-, sondern mehr noch eine zutiefst altenfeindliche Gesellschaft sind. Was Breitscheidel in bester Wallraff'scher Manier recherchiert hat, stellt so ziemlich alles in den Schatten, was man sich ohnehin schon ausgemalt haben mag über die, das wissen wir ja längst, nicht gerade paradiesischen Zustände in deutschen Altenpflegeheimen.
Hilflose Alte werden von häufig unzureichend qualifizierten Pflegekräften "im Akkord abgearbeitet" und nicht selten mit Medikamenten ruhig gestellt, weil man sich anders nicht mehr zu helfen weiß. Bei der Lektüre wird einem angst und bange, was einem wohl selbst womöglich im Alter erwarten mag, wenn man in die Lage kommen sollte auf die Pflege in einem Altenheim angewiesen zu sein.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar", zitiert Günter Wallraff in seinem Vorwort Artikel 1 des Grundgesetzes. Und weiter: "Es wäre allen Ernstes zu überlegen, ob hier nicht der Verfassungsschutz gefordert ist, Beamte als Pfleger oder Pflegebeanspruchende umzuschulen, um sie so als verdeckte Ermittler in diesen verfassungsfeindlichen Untergrund der Gesellschaft einzuschleusen." Wer eine solche Forderung als albern abtut -- nach der Lektüre dieses bestürzenden Buches wird er dies anders sehen.

Pflichtlektüre für jeden (Sozial-)Politiker! -- Hasso Greb

Pressestimmen
»Ich hatte ständig ein schlechtes Gewissen. Ein Jahr lang hat er vedeckt in Pflege- und Altenheimen gearbeitet und recherchiert. Er hat erlebt, wie die alten Patienten unter Drogen gesetzt, zwangsgefüttert und absichtlich vernachlässigt wurden. Nun hat Markus Breitscheidel ein Buch geschrieben - eine Geschichte aus unserer Zukunft.« Der Tagesspiegel »Markus Breitscheidel ist ein kleiner Mann mit Schnauzbart und ruhiger Stimme. Früher war er einmal Verkaufsleiter für einen Werkzeughersteller. Er kündigte, weil er nicht länger Mitarbeiter aus Kostengründen entlassen wolte. Auf der Suche nach etwas Sinnvollen landete er in der Altenpflege. Was er dort erlebte, habe auch sein Leben verändert, sagt er. 20 Kilo hat er verloren und die Erkenntnis gewonnen, daß die Altenpflege einer der härtesten Berufe ist.« Welt am Sonntag »Dieses Buch schockiert Deutschland.« TV - Hören und Sehen »Die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens bestätigte kurz nach Erscheinen des Buches, dass die geschilderten Vorkommnisse keine Einzelfälle sind. Deshalb seien in Bayern die angemeldeten Heimnachschauen abgeschafft worden, es werde nur noch unangemeldet kontrolliert. Bei Verstößen und Mängeln werde gegen das betreffende Heim ein Aufnahmestopp verhängt... Dieses Akkord-System muss abgeschafft werden, forderte die Politikerin Rita Süssmuth, nachdem sie Breitscheidels Buch gelesen hatte. Aus jeder Zeile spricht der Aufschrei, so die CDU-Frau, die die Einführung der Pflegeversicherung politische begleitet hatte, aber nicht intervenierte, als sich zeigte, dass sie an humanitäre Grenzen stieß. Und das war nicht erst gestern. Süssmuth lobt den Autor. man brauche diese Art von Zivilcourage, sonst würden die Menschen nichts erfahren.« Neues Deutschland »TATORT ALTENHEIM. Abgezockt und totgepflegt! Ein erschütternder Bericht über den Umgang mit unseren Senioren...« Bild Berlin-Brandenburg »Die frühere Gesundheitsministerin Rita Süssmuth (CDU) lobte, das Buch mache deutlich, dass dem Pflegepersonal durch viel zu enge Vorgaben gar keine Zeit für Menschlichkeit bleibe. Süssmuth forderte, die strikten Zeitvorgaben abzuschaffen... In Deutschland dürfe kein alter Mensch an Verzweiflung sterben, weil dem Pflegepersonal keine Zeit für persönlichen Kontakt bleibe.« ddp »Hut ab vor Markus Breitscheidel ... Das mit einem Vorwort von Günter Wallraff versehene Buch hat sich zu recht einen Platz auf den Bestsellerlisten erobert.« dpa



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08.04.2014 ~ 11:28 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 687290
gelesener Beitrag - ID 687290


Letztens sah ich einen Filmbericht im TV, da brachte man wie in Pflegeheimen geistig noch rege Menschen mittels Psychopharmaka ruhiggestellt werden, wenn den Herren über die Alten etwas nicht in den Kram paßt. Die Folge Lungenentzündig durch zu vieles Liegen und Tod, denn diese Ruhigstellungen sind besonders während der Zeit von Erkältungskrankheiten tötlich für alte Menschen.

Neue KZ-Methoden in Deutschland
Siehe:
http://kulturkritik.net/quellen/geriatrie.html
http://www.bild.de/ka/p/ugc/7470482

[PDF] NEUES ERWACHSENENSCHUTZRECHT - sitesystem
upload.sitesystem.ch/E262A04C9D/4BFEA0B204/6045A1F907.pdf‎
medikamentöser Ruhigstellung), nicht jedoch für an- dere Lebensbereiche. ..... unter Umständen über Leben und Tod zu entscheiden. Darum sollten Ärzte und ..... wie Lungenentzündung, Dekubitus und Thrombose. Auch ihre Stuhl- und ...



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08.04.2014 ~ 11:31 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 687291
gelesener Beitrag - ID 687291


Keine Ermittlungen gegen Pflegepersonal
Nach den drei Todesfällen in saarländischen Pflegeeinrichtungen sind im Justizausschuss weitere Details bekannt geworden. Im Fall Sonnenberg läuft ein Verfahren wegen Totschlags, die beiden anderen werden noch als "Todesermittlungsverfahren" geführt. Die SPD warnt, von einem "Pflegenotstand" zu sprechen.
Siehe:
http://www.sr-online.de/sronline/nachric...sschuss102.html
https://www.google.de/search?sourceid=na...entz%C3%BCndung



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09.11.2017 ~ 15:30 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 896191
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Sozialfaschismus = zum Leben zu wenig und beim Sterben wird kräftig nachgeholfen. Das sind die heutigen verfeinerten Methoden der heutigen Euthanasie.
Die Anzahl und der Bildungstand der Mediziner sind beschämenswert so wie die gesamte Zuteilungsmedizin, welche in Wirklichkeit ein dahin helfen der Betroffenen ist; denn sie zu heilen scheint zu teuer zu sein; oder die Ärzte verdienen daran zu wenig. Wegen Mangel an Konkurrenz geht es den Behandlungsbedürftigen schlecht und die Kosten für die Krankenkassen steigen ins unermessliche. Hier bleiben Effektivität und Rationalisierung auf der Strecke ganz zum Gegensatz zur restlichen Wirtschaft.



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13.11.2017 ~ 19:18 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 896758
gelesener Beitrag - ID 896758


Sozialfaschismus ist Aberglaube.
Die haben nur alle kein Geld,...für "die anderen." großes Grinsen

Keine Angst, Hilfe kommt schon.http://www.tlz.de/startseite/detail/-/sp...sucht-666988452



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16.02.2018 ~ 07:24 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 906844
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Auf Kosten der Alten: Die Profitgier der Pflegekonzerne
Die segensreiche Privatisierung der Gesundheitsvorsorge in einer kurzen Videoreportage zusammengefasst.



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Homepage von gastli Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
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17.02.2018 ~ 22:06 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 907039
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Ach wie schön das niemand weiß, das ich Rumpel-Stiefelchen heiß.

Frontal 21: Pflegebedürftige sollen sich im Internet erst nach einem Heim informieren.

verwirrt Dann sollen sich wohl die Toten auch nach einer Urne im Internet informieren.

Richtig ist, wenn du einen Geldscheißer mit ins Heim bringst, streicheln sie dir sogar die Nüsse.


Meister



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25.03.2018 ~ 08:15 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 911022
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Zitat:
Meta hat am 09. November 2017 um 15:30 Uhr folgendes geschrieben:
Sozialfaschismus = zum Leben zu wenig und beim Sterben wird kräftig nachgeholfen.


Mus man nicht hingehen.

Wenn man alt ist, ab in die Schweiz oder ins Museum, dort wirst du laufend kostenlos abgestaubt also gepflegt.


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Fannymetz FT-Nutzer
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20.01.2020 ~ 15:12 Uhr ~ Fannymetz schreibt:
FT-Nutzer seit: 17.01.2020
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RE: Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 975097
gelesener Beitrag - ID 975097


Die Zustände in einigen Pflegeheimen sind wirklich schockierend. Meine Familie hat schon zu viele dieser Berichte gelesen als das wir es komplett ignorieren könnten. Es kam also nicht in frage meinen Vater ins Altenheim zu schicken als es soweit war, dass er pflegebedürftig wurde! Wir haben das jetzt so geregelt, dass er die meiste Zeit bei uns ist und wir dafür sorgen, dass es ihm gut geht. Wir passen zwar gerne auf ihn auf aber es kann wirklich kräftezehrend sein. Deshalb haben wir uns darauf geeinigt in den Zeiten wo wir Pausen brauchen Verhinderungspflege in Anspruch zu nehmen. So haben wir die Gelegenheit Kraft zu tanken und uns zu erholen. Wir können das allerdings nur machen, weil wir den Pflegekräften wirklich vertrauen. Sonst würde es ja auch nichts taugen in den Urlaub zu fahren aber ständig unter Spannung zu stehen weil man nicht weiß ob der eigene Vater in guten Händen ist.



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orca   Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
7.570 geschriebene Beiträge
Wohnort: Dresden



20.01.2020 ~ 16:01 Uhr ~ orca schreibt:
images/avatars/avatar-1887.png FT-Nutzer seit: 20.06.2007
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RE: Alltag in deutschen Pflegeheimen Beitrag Kennung: 975103
gelesener Beitrag - ID 975103


Statt den Staat zur Übernahme von mehr Verantwortung für die Anzetelung von Krieg in fernen Ländern, sondern auch für seine Insassen zu zwingen, seine Aufgaben in der Pflege zu übernehmen, wird zur weiteren Verschlechterung der Verhältnisse in der Pflege führen.

Ich habe mal nachgelesen. Den dringenden Verbesserungsbedarf aufgrund unerträglicher Zustände für Personal und Opfer der Pflege posaunen die politischen und propagandistischen Marionetten des Finanzkapitals schon seit den 80er Jahren herum. Und die Absicht, das aber jetzt und ganz dringlich zu ändern. Großes Berufslügnerehrenwort!



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