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06.06.2017 ~ 13:28 Uhr ~ timabg schreibt:
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RE: Es stört mich nicht! Beitrag Kennung: 882356
gelesener Beitrag - ID 882356


Prüfet!

Schwer nachzuvollziehen, wenn ich sage das Verletzung und Liebesschmerz doch nur ihren Weg finden, wenn man diese und andere Dinge an und in sein Herz lässt.
Man glaubt Gegenworte zum biblischen Text aufnehmen zu müssen, wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt.
In vielen Worten, ja gar anhand ganzer Seiten der Schrift, ist Sex untrennbar mit Ehe verbunden.
In Gedanken an Krankheiten und Kinder mit unklarer Zukunft ist das auch sehr richtig.
Doch heißt es an vielen anderen Stellen, „prüfet“.
Und dorthin gehend stellt die Sexualität zweier Menschen einen sehr wichtigen Teil des Lebens dar.
Passen Mann und Frau auch in allen ihren Bedürfnissen und Vorlieben zusammen, ist es doch keineswegs an dem das sie auch intime Interessen teilen.
Man stelle sich nur mal vor zu welch unglücklichen Herzen es doch führen würde, wenn man jegliches Interesse teilt und voller Vorfreude heiratet.
SCHOCK!
Wahrscheinlich wird man unter zweifelnden Gedanken die ersten Jahre der Ehe leben und nach und nach über unterschiede stolpern.
Dabei hat man sich doch ewiges Glück und Zusammenhalt versprochen.
Sollte der so bedeutsame Teil des Lebens also ohne Vorgeschichte bleiben?
Mein Vertrauen in des Herrn Weisheit ist diesbezüglich von großem Zweifel besät.
Wohl ist mir bewusst das ich mich gegenteilig zum kirchlichen äußere, doch dies deckt sich mit meiner wohl bekannten Ansicht dieser Frage.
Bis dass der Tod uns scheidet!
Das wohl größte Versprechen vor Gott.
Welches im vollen bedacht sein muss.
Kann man ein Thema, nur weil es sehr intim scheint, unter den Tisch kehren, oder es anderweitig verstecken?
Ich sage, NEIN, denn eine überaus wichtige, menschliche Frage stellt sich mit Sicherheit nicht nur mir.
Deckt sich unser Leben in allen Belangen und sind wir in der Lage der anderen Lücken zu füllen?
Mit aller größter Wahrscheinlichkeit sollten Partner die Schwächen des anderen wettmachen oder zumindest in verschwindende Größe stellen.
Nun kann man es betrachten als wäre der Sexuelle Punkt unwichtig, doch steht die menschliche Natur und Liebe gleich hinter göttlichen Belangen.
Vertrauen muss in aller größtem Maße gesetzt sein um seinen Partner in dieser Beziehung vollends an der eigenen Gedankenwelt teilhaben zu lassen.
Fast würde ich sagen, dass diese Teilhabe an den Gottglaube grenzt.
Und dem ist auch so, denn um einheitlich vor Gott zu stehen und einander das irdische Leben anzuvertrauen, in Wahrheit zu bleiben und zu folgen.
Gott befiehlt den Partner und damit gleicht er auch dieses an.
Ja, dass könnte man so sehen, doch auch oder gerade weil es in diesen Belangen nicht immer funktioniert sage ich „prüfet“.
Mit Absicht bringe ich ein solch intimes Thema in meine Gedanken, und beziehe auch ein was von Verhütung und Hurerei geschrieben steht.
Prüfen und Hurerei stehen in meinem Kopf nicht beieinander, denn das Eine muss sein und dass Andere darf nicht.
Sicher darf dieser Gedanke nicht dem Halt an Gott unterliegen, nein er soll ihn bestärken.
Doppelherz, heißt ein Medikament zur Stärkung des Kreislaufs!
Das soll auch Stabilität zweier Menschen in Gottes Angesicht heißen.
Drum komme ich nicht darum herum euch wieder zu sagen, „prüfet“.
Vertrauen in den Herrn baut sich nicht nur im eigenen Herzen auf, sondern auch in denen deiner Mitmenschen.
Drum „prüfet“, auch menschliche Belange, denn sie sind ein Teil eures menschlichen Daseins, oder verbringt euer Leben mit Gott allein, ohne menschlich-partnerschaftliche Beziehung.
Oder aber im menschlichem Duo, mit doppelter Kraft, aber „prüfet“!

© Thomas Mooz / timabg


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von timabg: 06.06.2017 13:29.



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10.12.2017 ~ 07:50 Uhr ~ timabg schreibt:
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RE: Es stört mich nicht! Beitrag Kennung: 899611
gelesener Beitrag - ID 899611


Ungeheuerlich

Fühlen sich hiesige Mitglieder der LKG nicht einbezogen?
Ist es Neid?
Oder einfach die Missachtung menschlichen Wohlbefindens?
In jedem Fall konnte ich in Wort und Bild festhalten wie ich einer zutiefst unmenschlichen und körperlich verletzenden Straftat beschuldigt werde!
Natürlich weiß ich das es an den Haaren herbei gezogen ist.
Und selbst wenn ihre Aussage in Widerruf geht, wird doch ein Fleck bleiben.
Dabei ging ich davon aus das Gott anwesend ist, doch wurde ich im Bezug auf diese Menschen etwas besseren belehrt.
Die Kirchen wissen wohl warum sie diese Einrichtung nicht finanziell unterstützen
Ich schrieb einmal das die Mäuse das Haus zum Einstürzen bringen würden, und damit haben sie ihre Zähne durch das Holz geschlagen.
Irdische Gerichte werden nunmehr mit dem befassen von dem ich rede und Gott wird Zeuge meiner Unschuld sein.

Liebe Leute, ich schrieb auch bereits einmal das "Christen", ja die eigenen Glaubensgeschwister in Neid und Missgunst ans Kreuz geleiten.
Ich fühle wie Jesus voller Zweifel an Recht und Wahrheit sein Kreuz getragen hat.
Jeder der es ihnen Gleichtut und Lüge zur eigene Stärkung versucht, wird mit dem in Satans Reich einziehen.
Gerichte werden dafür Sorge tragen.
Hier auf Erden und vor Gottes Augen!

© Thomas Mooz/timabg



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18.03.2018 ~ 08:01 Uhr ~ timabg schreibt:
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RE: Es stört mich nicht! Beitrag Kennung: 910458
gelesener Beitrag - ID 910458


Und mein Glaube bleibt!


Man muss in Betracht ziehen das die Fächerung der Religionen dieser Welt in solch eine Breite gezogen ist das man nur nach atheistischen Gesichtspunkten all-entsprechend in Gut und Böse trennen kann.
Nun ist es immer so das sich im menschlichen Kopf Dinge besser manifestieren die eine Gefahr darstellen, oder einem logischem Ziel, der Gefahr folgen.
Ist dies der Fall ist schnell Gewaltsame Verteidigung zu finden, sei es auch mit herbeigezogener Begründung.
Wie erlebt man es doch oft schon zur Mittagspause, " né, das esse ich nicht", dabei hat man noch nicht einmal einen Gedanken daran gebracht zu probieren.
Ja, eine sehr menschliche Deutung die doch immer persönliche Umstände und Situation einbindet.
Gedanken zur Verbesserung sind also immer an des persönliche Empfinden gebunden und nur allzu oft erliegen fremde Gedankengänge, auch gar deren Personen, gänzlich.
Der Weltgeschichte ist auch, fast immer, zu entnehmen das Kriege und Trennung in Gänze folgen.
Sehr deutlich wird das wenn man zum Thema Rassen-Separation blickt und die daraus folgenden Dinge betrachtet.
Mit Religionen folgt es tatsächlich dem gleichem Faden.
Ich möchte keines Falls gleich stellen, doch sind unzählige Schnittpunkte der Themen zu erkennen .
Totalitäre Gesichtspunkte!
Viele Menschen glauben an eine höhere Gewalt, doch liegt meist der Punkt inne den eigenen Glauben anderen aufzwingen zu müssen.
Sei es mit psychischer oder körperlicher Gewalt, beides ist mit totalitären Hintergründen belegt.
Sagt man auch, "mein Tun geschieht in Frieden" hat man schon mit solcher Äußerung psychische Wirkung erzielt.
Und wo sich Schwäche zeigt kann/wird diese Einflussnahme Wirkung zeigen.
Im Christentum wie in anderen Religionen wird so menschlicher Einfluss genommen!
Religion und Glauben unterliegt also immer diesem.
Nun werden wohl alle Einfluss nehmenden darauf verweisen, "mein Gott hat das getan, denn ich bin sein Werkzeug".
Und schon ist die menschliche Einflussnahme wieder allseitig offen!
Also liegt dem ganzen, mit Forderung von Steuern, Zöllen und anderen Abgaben nur finanzielles Interesse an.
Und Forderung ist dabei nicht mit Abgabe aus freiwilligem Grunde gleichzusetzen!
Ich meine damit alle Religionen dieser Welt und bin selbst Christ!
Nun heißt es auch in vielen ungesetzlichen Vereinigungen, "Gott ist dort, wo mehrere in seinem Namen versammelt sind".
Und gerade dort wird in hohem Maße Einfluss genommen, in psychischer und auch oft körperlicher Form.
Um mich diesbezüglich einbringen zu können habe ich mich einige Jahre in solchen Einfluss begeben und unter Gefahr Erfahrungen gesammelt.
Als ich nämlich Aufflog wurde aus der Gemeinschaft heraus begonnen Vergewaltigung zu unterstellen.
Und ich brauch nicht zu erwähnen welche gesellschaftlichen Folgen das haben kann .
Ich denke jedoch, dass die Menschen, die des rationalen Denkens gewillt sind, erkennen das diesen Worten keinerlei Glauben geschenkt werden kann!
Meine Warnung also, auch bei noch so großer Ratlosigkeit.
Gebt genau Acht, worauf ihr euch einlasst!
Keiner wird dort mit der Tür ins Haus fallen, doch nach und nach, ja fast unbemerkt, werden dort Informationen gesammelt die bei Notwendigkeit, in Zusammenstellung fallen und als Druckmittel verwandt werden.
Ermittlungen die gegen mich angesträngt wurden, werden trotz der ungeheuerlichen Punkte eingestellt werden.
Auch wenn meine persönliche Einstellung oft Punkte des Verdachts bestätigen könnten, wird man erkennen das nichts zur Bestätigung dahinter steht.
Und mein Glaube bleibt!

© Thomas Mooz/timabg


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von timabg: 18.03.2018 08:23.



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08.04.2018 ~ 07:40 Uhr ~ timabg schreibt:
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RE: Des Vaters große Pläne! Beitrag Kennung: 912831
gelesener Beitrag - ID 912831


Zitat:
timabg hat am 27. September 2014 um 10:36 Uhr folgendes geschrieben:
Glück im Ende

Alle wünschen sich das ihr Dasein in Unglück und die ständige Erinnerung an Dinge und Zeiten die im Unglück zu stehen zu schienen, mit einem Paukenschlag zu Ende wären.
Und reines Glück über sie käme. Doch man kann sagen das dass eine ohne das andere nicht existieren würde.
Und so geht die Zeit in der das Unglück unendlich schien zu Ende und reines Glück kommt zu Tage.
Und aus diesem Grund möchte ich das alle sehen dass es auch mir so erging, und mein Ende zum Anfang des Glücks wurde.

Des Glücks in Gottes Arm!


Mit teuflischen Schritten vor des Vaters Gericht


Von Thomas Mooz. Dessen bewegte Lebensgeschichte von Sucht und dem Gefühl allein zu sein erzählt.
Zuerst einmal muss ich sagen dass mich diese Erzählung selbst vor einige Fragen stellt.
Die mir wohl ewig im Hinterkopf stehenden Fragen, die mir wohl bis ans Ende meiner Tage nachhängen werden. Die mich zuerst quälten und dann teilweise aus meinem Kopf verbannt wurden.
Und mir ist auch nicht ganz klar an welchem Punkt ich anfangen soll, denn alles was ich zu erzählen habe birgt die gleiche Grausamkeit in sich.
Aber gut! Ich beginne einfach mit meinem 12 Lebensjahr, in dem sich die Welt für mich anfing unbegreiflich darzustellen.
Das Land in dem ich zuvor eine sehr glückliche Kindheit verbracht hatte war nicht mehr existent, meine Eltern verloren ihre bis dato ach so geliebte Arbeit und niemand konnte ahnen das sich unser aller Leben derartig ins Negative kehrt.
Meine Eltern begannen damals voller Hoffnung den Keller ihres Einfamilienhauses zu einem Kaffee auszubauen.
Sie investierten alles. Nicht nur Geld, sondern auch Kraft, Freude und Hoffnung.
Als es dann soweit war und nur noch einige Genehmigungen einzuholen waren machte der bis dahin so hochgelobte Staat einen Strich durch die Rechnung.
Eine Grundlegende war nicht heranzubringen. Trotz mehrfacher Versuche und Änderungen ihres Konzepts was sie nicht herbeizuschaffen. Und so begannen sie eine Wirtschaft im Nachbarort mit den letzten Kräften und finanziellen Mitteln aufzubauen.
Das Gelingen dieser Planung war der Anfang meines Endes.
Ich war bereit 14 Jahre alt und das auf und ab in der Schule dieser Zeit brachte mir schwere und fast unzumutbare Gedanken.
Meist allein zuhause zu sein machte es mir fast unmöglich mich auf meine Zukunft zu besinnen.
Doch meine Eltern waren von früh bis spät beschäftigt. Auch ohne die Möglichkeit sich mehr um private Dinge inklusive mich zu bemühen. (Heute quält sie schon der Gedanke an diesen Weg.)
Und so verbrachte auch ich viel Zeit in ihrer Wirtschaft mehr mit Karten und Automaten anstatt die Bücher zu wälzen.
Immer sehr darauf bedacht zu helfen und Entlastung für sie zu sein brachte ich mich sehr in die Mitbringsel der Gastronomie ein und verlor meine Bildung komplett aus den Augen.
Wie ich mit 16 Jahren eine Ausbildung zum Koch (wie konnte es anders sein) begann hatte ich bereits viele unliebsame Bekanntschaften geschlossen.
Und die ersten Begegnungen mit Drogen (Marihuana) gemacht.
Die ersten Zeichen des Falls waren also schon gegeben. Doch ich erkannte sie nicht als solche und beschritt diesen teuflischen Weg immer weiter.
Eines Tages machte ich wie ich jetzt bekenne Bekanntschaften mit Menschen die alles Gute, das wohl letzte in mir vertrieben.
Ich machte erste Erfahrungen mir harten, wohl zumeist tödlichen Drogen.
Speed, Kokain, Extasy und LSD sollten mich von diesem Zeitpunkt an lenken und mein Leben bestimmen.
Die Pausen in der Berufsschule wurden immer mehr zur Einkaufszeit. Und um meine Drogen bezahlen zu können bestahl ich immer öfter meine Eltern und wurde bei anderen kriminell.
Erste Zeichen wurden gesetzt als meine Eltern ihr Geschäft aufgeben mussten und ich meinen Teil dazu beitrug.
Zu dieser Zeit wollte ich nicht von Extasy und LSD lassen, und schaufelte mein eigenes Grab.
Mein Vater warf mich raus. Heute weiß ich, es war mit Recht. Doch das tangierte mich wenig.
Also fand ich mein Obdach ich in einer Schwarzdisco und baute mein „Leben“ weiter in der gewohnten Form auf.
Die Räumlichkeiten waren sehr einfach gehalten, ohne Heizung oder Gas warmes Wasser.
Doch das irritierte mich nicht, ich fühlte mich groß und stark. Doch ich war klein und nur noch ein kleines Häufchen Elend meiner selbst.
Als ich mich jedoch mit einigen der dort verkehrenden verstritt nahm ich den einigsten mir verbleibenden Weg auf mich und klopfte an mein Elternhaus.
Nach langen Bitten und dem Versprechen mich ändern zu wollen bekam ich Einlass.
Doch wie es sich unter der Macht von Betäubungsmitteln halt so steht, bekannte ich nur falsche Zeugnisse und versprach Dinge die letztendlich nicht zur Erfüllung kamen.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren gerade einmal eineinhalb Jahre vergangen. Ich hatte gerade meinen 18. Geburtstag gefeiert und mein Leben stand längst auf Satans Wegen und blickten bereits streng auf seinen Tiefpunkt. Hätte ich früher mein Dasein nach Gottes Worten gerichtet, hätte ich es wohl auch erkannt.
Aber meine Sucht nach dem Verbotenen war so stark das sie mir den Blick auf alles Gute versperrte.
Und mit jahrelangen auf und ab lebte ich nicht, sondern ich war lediglich anwesend.
Meine Ausbildung zum Koch, ich war bereits 20 Jahre alt, war mir unmöglich mit Bestehen zu beenden. Und Stellen an denen ich bis dahin als meine Ausbildung sah (Gartengaststätten und Nachtclubs) wurden mehr und mehr zu Bezugsstellen des Stoffs den ich für mein Leben als notwendig erachtete.
Drei Jahre lang lebte ich in den Tag hinein, und hatte nur die nächste Dröhnung im Kopf.
Dann kahm es dazu dass ich eine neue Ausbildung begann! Diesmal im Bereich Bau, als „Ausbaufacharbeiter“. Die ersten Monate brachte ich ohne Zwischenfälle hinter mich.
Doch das Verlangen nach „bewusstseinserweiternden“ Stoffen war zu groß um es hintenan zu stellen.
Und meine Hemmschwelle sank, im Gegensatz zu den Dosen, die immer weiter stiegen. Und so waren bis zu 4 „Pappen“ die meinen Körper und meinen Geist Schwammig und unbeschreiblich machten keine Seltenheit.
Trotz dieser Belastung bestritt ich meinen Facharbeiter und konnte mich 2002 als solchen bezeichnen.
Ich war da 24 Jahre alt und hatte es im Hinterkopf das ich allein, nur ich für dieses lange Martyrium, meinen späte Berufsabschluss verantwortlich war.
Seit diesem Zeitpunkt habe ich immer wieder selbst versucht meine Dosis zu senken. Doch es gelang mir nicht.
Immer wieder trat ich zeitweise Arbeitsstellen an, die allerdings nie lange zu bestreiten waren.
Bis ich eine Frau in mein Herz lies. Ich liebte sie unbeschreiblich, und ihre beiden Söhne waren mir gleichermaßen ans Herz gewachsen.
Doch nach circa einem Jahr beendete sie die Beziehung, was mir übermäßigen Schmerz zufügte, welcher aus derzeitiger Sicht nur mit Betäubungsmitteln zu bekämpfen war.
Der Anfang vom Ende war beschlossen. Nicht nur das ich meine Gesundung als unmöglich hielt, sondern mein weiterleben erschien mir unmöglich.
Also beschloss ich meine „letzte Zeit“ in einer Neubauwohnung eines verschrieenen Viertels meiner Heimatstadt zu verbringen.
Meine Familie, meine Eltern, meine Geschwister hatte ich komplett in Vergessenheit gerückt.
Neben Speed und Marihuana nahm ich alles was mir in die Hände fiel und zu guter letzt habe ich mir Heroin gekauft und intravenös zu mir genommen.
Erst als es durch polizeiliche Aktionen nicht mehr zu Nachschub von Heroin und Co kam bemerkte ich in welcher Lage ich mich befand. Und beschloss dies zu meiner letzten Tat werden zu lassen.
Mich von der Welt zu verabschieden.
Also bereitete ich mir eine Spritze vor die alles Mögliche enthielt. Hauptsache die letzte, dacht ich.
Dann setzte ich sie mich, legte mich ins Bett….An diesem Punkt war mein Leben beendet.
Doch ein neues begann.

Im Krankenhaus ward ich geboren, gesund, anders, neu....

Im Voraus möchte ich sagen dass ich nicht alles so wiedergeben kann wie es war, aber ich bemühe mich alles so zu erzählen wie ich es empfand. Ich bitte daher um Verstehen, wenn Punkte fehlen oder nicht zu Genüge beschrieben sind.
Alles begann damit dass ich in meinem eigenen Bett aufwachte und doch alles anders war als gewöhnlich.
Ich konnte meine Beine nicht bewegen und es war mir nicht möglich nach Hilfe zu rufen, denn wie mir andere sagten, waren meine Worte nicht zu verstehen.
Wenn ich meinen Arm bewegen wollte tat ich das auf unkontrollierbare weiße, also fiel es mir schwer in klopfender Art und Weiße auf mich aufmerksam zu machen.
Dann fehlt mir einige Zeit. Ich kann mich erst wieder erinnern als ich in meinem Wohnzimmer war, als ein Arzt zu mir sagte dass ich mich setzen soll, denn mein Drang zu gehen war stark. Und da mir die Beine ohnehin nicht gehorchten tat ich es auch, ich setzte mich.
Nach einiger Beurteilung des Arztes verabreichte er mir ein Mittel das mich einschlafen ließ.
Das nächste, an was ich mich erinnern kann, wenn auch nur im geringen Maß, bin ich in einer Art Cafeteria, im Rollstuhl, am Tropf hängend und viel Angst.
Wo war ich? Was ist geschehen? Und ich hatte den Gedanken im Kopf, am Ende meines Lebens zu sein. Wenn ich auch ansprach, wen ich auch um Hilfe bitten wollte, keiner reagierte.
An dieser Stelle fehlen mir Erinnerungen daran und Mutmaßen kann ich nicht bei diesem Thema.
Auf der Intensivstation setzen meine Erinnerungen wider ein, wenn auch nur Teilweise.
Nach ein paar Tagen kamen meine Eltern zu Besuch und wie mir mein Vater jetzt berichtete waren meine Worte immer noch nicht zu verstehen. Über mir waren Geräusche im Vordergrund die mir immer wieder Angst machten. Kabel am ganzen Körper und Gliedmaßen die wie zu Beginn, nicht funktionierten. Einfach ein grausames Gefühl.
Hier zu schreiben welche Erfahrungen ich machen musste fällt mir unsagbar schwer, aber ich muss sie festhalten und aufschreiben um mich mit größerer Gewissheit an sie zu erinnern.
Nach einigen Tagen fuhr man mich in ein Uniklinikum, nach Jena. Mir war zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht bewusst was mir noch bevorstand, dass Teile meines Körpers durch künstliche ersetzt werden sollten um mein Leben zu retten.
Dort angekommen und nach vielen Untersuchungen meines physischen „Zustandes“ erfuhr ich erstmals das ein Schlaganfall all die Dinge verursacht hatte die mich an den Rand des Lebens schoben.
Was sich die Ärzte gedacht hatten und was ich für Chancen habe mein Leben weiter bestreiten zu können. Welche Lebenserwartung mir prognostiziert wird und wie es in meiner Zeit auf Erden aussehen könnte.
Also fingen sie an, mir blieb ja schließlich keine Wahl als mit undeutlichen Worten zuzustimmen.
Nach, ich glaube, einer Woche wurde ich in dem OP gebracht.
Ein Narkosemittel wurde mir injiziert und mein weiteres Leben lag in den Händen der Ärzte.
Als ich aufwachte dachte ich es sei nichts gewesen. Keine Schmerzen oder anderweitige Veränderungen die ich zu spüren vermocht. Doch es verging eine Zeit und mir wurde klar dass ich nicht auf meinem Zimmer lag, sondern auf einer gesonderten Station, der Intensivstation des Uniklinikum´s.
Man hatte mir die Brust eröffnet und am Herzen operiert. Dränageschläuche gelegt und zu alledem eine Klappe implantiert. Eine Herzklappe die im Labor aus Zellen eines Schweines herangezogen wurde.
Ich durfte mich nicht drehen wie es für mich nötig gewesen wäre und andere Patienten dort gaben alles von sich, nur keine aufbauenden Geräusche.
Ich muss wohl einige Tage, wenn nicht sogar eine Woche dort gewesen sein. Und dann kam eine Schwester und sagte mir dass ich auf eine andere Station gelegt würde. Und trotz meiner Freude über diese Nachricht überkamen mich weinerliche Gefühle. Denn trotz des Fortschritts ging mir ständig durch den Kopf wie es weiter gehen soll und ob es mir überhaupt möglich sein wird „weiter zu machen“.
Trotz dem ging mein Weg nicht daran vorbei einen Versuch zu starten. Bereits da war mir klar, „ich schaff das“, auch wenn das Ziel des Gedanken verschwommen erschien.
Dann, nach erst sechs Wochen durfte ich raus. Allerdings nicht nach Hause, sondern zur Rehabilitation, nach Bad Liebenstein . Ich weiß das ich einen Rollstuhl mitbekommen hatte und ihn nach Erzählungen wohl nutzte, doch meine Erinnerungen an diese Zeit sind zu unvollkommen, das ich sie nicht verständlich nieder-zuschreiben wüsste.
Nach einer ganzen Zeit als ich durch Physiotherapie, Ergotherapie und Logotherapie meinen Körper wieder an einem Rollator zu halten war. Und mein Geist langsam klarer wurde, ich also kurzen Unternehmungen nachgehen konnte war der Termin eine Nachuntersuchung im Klinikum Jena.
Ich fuhr also, ohne Gedanken an etwas Schlechtes zuwenden dort hin und war geschockt von dem was ich dann erfuhr.
Erneut sollte ich im Klinikum bleiben! Es waren Probleme von denen ich am liebsten nichts erfahren hätte. Bei denen ich mir sagte. Vergrabt mich doch einfach!
Die Herzklappe die mir eingepflanzt wurde war nicht im ausreichenden Maß dicht, einer der Stiche hatte sich gelöst und das Siel begann von Vorn.
-Neue Herzklappe- Was für eine Niederschmetternde Erkenntnis!
Dieses zu erfahren war das grausamste Erlebnis was ich je kennenlernen musste und der Boden auf dem ich stand ward weggezogen.
Also begann das ganze Spiel von vorn und ich konnte wieder nicht wissen ob mein Leben ein solches bleiben würde. Doch meiner Art entsprechend lies ich mir nicht ansehen wie unsicher ich mir war und es begann von Vorn, das grausame Spiel.
Diesmal allerdings bekam ich eine mechanische Herzklappe eingesetzt und einen Schrittmacher zur Absicherung obendrein. Ich muss im Nachhinein sagen dass die OP diesmal nicht von derartigen Ängsten verfolgt war und mit mehr Hoffnung bedacht wurde. Sowohl aus ärztlicher als auch aus meiner persönlichen Sicht habe ich viel Vertrauen bewiesen.
Nach einer dreiwöchigen Zeit die ich im Klinikum verbrachte kam ich nach Haus um wenigstens eine Woche dort verbringen zu dürfen. Um meine Eltern und Geschwister mehr mit dem Wissen zu sichern das es mir gut geht.
Und dann, es war Winter, ging ich nach Bad Berga zur Reha.
Dort habe ich wieder daran arbeiten dürfen meinen Körper und meinen Geist zu stärken und habe mich dort voll beansprucht. Nur konnte ich bei Schnee und Eis nicht auf die Straße, denn ein Sturz hätte den Fortschritt zu nichte gemacht. So konnte ich nach vier Wochen wieder nach Hause.
Es hört nicht auf! Wohl, dessen bin ich mir klar, werde ich mein ganzes Leben daran arbeiten müssen meinem Körper zu zeigen was ihn ans Ziel bringt. Aber ich lebe.
Zwar verfolgen mich hin und wieder Ängste und Vorstellungen davon wie es hätte sein können, wäre es anders von statten gegangen. Doch ich komme zurecht! Wenn ich Hilfe brauch dort wo ich nun lebe frage ich und ich werde sie bekommen. Mein „Ich“ ist neu, mein, Körper anders doch die Liebe Gottes, ich fühle sie. Dieses wird nie vergehen. Er hat mir alles geschenkt was er konnte. Ein neues Leben, ein neues sein. Und ich kann es nicht unvergolden lassen. Also schenke ich ihm mein Herz, das welches er weiterschlagen lies.

timabg / Thomas Mooz


Einem kurzen Gespräch gestern ist meine Vergangenheit, meine Fehlleitung und meine daraus resultierende Niederlage zum Inhalt gewesen.
Darum möchte ich meine doch recht erschreckende Geschichte noch einmal in die Köpfe derer rufen die dem gleichen Fad folgen. Damit möchte ich wiederum klarstellen das dieser Weg in Verzicht, Qual oder sogar Tod enden wird.
Und der Abzweig zum Leben nur högst selten in Benutzung kommt!



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09.08.2018 ~ 17:17 Uhr ~ timabg schreibt:
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RE: Des Vaters große Pläne! Beitrag Kennung: 926090
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Vierte Kammer

Lange habe ich darüber nachgedacht ob ich den Verlauf meiner fortführenden Geschichte veröffentlichen soll.
Doch wenn ich meiner Krankengeschichte die nötige Kraft geben will muss ich sie vervollständigen.
Ich will außerdem erläutern dass ich meinen Mut zur Erprobung meiner Fähigkeiten nicht verloren habe.
Nach oben ist alles offen, das will ich gesagt haben, „NACH OBEN IST ALLES OFFEN“!!!

Als ich also einen großen Teil meiner geistigen und körperlichen Genesung, die ich der Arbeit in den Integrationswerkstätten Senftenberg gGmbH zu verdanken habe zur Kontrolle ins Klinikum Jena fuhr brachte mir eine vorauszusehende Operation den größten Sprung zurück ins Leben.
Die Aortenklappe die bereits zweimal ersetzt wurde tat ihren Dienst im vollen!
Wie aber vorauszusehen war wurde mir eine Mitralklappen-Insuffizienz zur Gewissheit.
Abgerissene und überdehnte Sehnenfäden wurden durch medizinischen Ersatz ersetzt oder befestigt.
Ein Kunststoffring wurde eingesetzt um die Klappe in Position zu halten und damit die Heilung vorgenommener Schritte zu unterstützen.
Jetzt, einige Jahre später, arbeitet mein Herz vollkommen „im richtigen Schlag“.
Schon lange Zeit und mit ständiger Wiederholung und Steigerung war ich erst kürzlich an dem Punkt wo ich mir sagte, „jetzt oder nie“.
Ich packte ein paar Dinge in den Korb meines Therapierades und begab mich auf den Weg.
Unterwegs gab mein Routenplaner seinen Geist auf, das ich über einige Umwege und ca 8 Stunden Fahrt in Radeburg ankam.
Zugegeben, meine Kraft war ziemlich aufgebraucht und ich gestand mit ein: „die Weiterfahrt“ funktioniert nicht per Rad.
Immerhin zeigte das Thermometer 38°C!
Also bin ich, nur den Witterungsbedingungen verschuldet, in den Zug gestiegen und habe meine Fahrt nach Thüringen fortgesetzt.
Wäre es doch nur etwas kühler gewesen und der Routenplaner funktionell auf besserem Stand hätte ich am nächsten Nachmittag spätestens Altenburg erreicht.
Aber liebe Mitfiebernten, beim nächsten mal.
Wenn jemand möchte kann er auch gern seine Hilfe anbieten.
Equipment und Gesellschaft ist auch auf der kürzesten Strecke nötig!
Im Herbst nächsten Jahres zum Beispiel soll mich mein Rad den Oder-Neiße Radweg entlang tragen.
Wer Lust auf ein kleines bisschen Ostseeluft hat kann mich begleiten!
Der Start soll natürlich im Südosten sein, Görlitz oder so.
Aber ich will mich mal nicht zu früh dazu äußern.
Vorschläge sind von euch natürlich immer willkommen.

Euer Thomas


Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von timabg: 09.08.2018 17:22.



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