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Forum-Thueringen» Politik» Politik Weltweit » Womit droht der EU Trumps Unterstützung der schottischen Nationalisten? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Womit droht der EU Trumps Unterstützung der schottischen Nationalisten?
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AndersFr FT-Mitglied
1 geschriebene Beiträge
Wohnort: Andersen



08.06.2018 ~ 10:19 Uhr ~ AndersFr schreibt:
FT-Nutzer seit: 08.06.2018
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Womit droht der EU Trumps Unterstützung der schottischen Nationalisten? Beitrag Kennung: 919864
gelesener Beitrag - ID 919864


Bis Ende 2018 muss Großbritannien die Bedingungen des EU-Austritts bestimmen, der für den 29. März 2019 geplant wird. Die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen London und Brüssel über die zweijährige Übergangsphase nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU vorausbestimmen künftige Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und dem kontinentalen Europa und beeinflussen wirtschaftliche Perspektiven der Region für die nächsten Jahre.

Die Brexit-Bedingungen betreffen inzwischen die Interessen Schottlands, 62% dessen Bevölkerung 2016 für den EU-Verbleib gestimmt hat. Die erste Ministerin Schottlands Nicola Sturgeon kündigte die nochmalige Durchführung des Referendums über die Unabhängigkeit von Großbritannien an, wenn die britische Regierung die Entscheidung über das Brexit-Verfahren trifft. Die erste Volksabstimmung fand 2014 statt und die Mehrheit der Wähler hat die Unabhängigkeit Schottlands abgelehnt. Aber nach dem Brexit sind von 46% bis 51% der befragten Schotten bereit, die Unabhängigkeit Schottlands zu unterstützen.

Zwar sind die Beziehungen zwischen Edinburgh und London eine innere Angelegenheit des Vereinigten Königreichs, doch mischten sich die Dritten in diesem Konflikt ein und dies kann die Konfrontation auf ein neues Niveau heben und das öffentlich-politische Leben des ganzen Europas aufwühlen. Donald Trump beschloss ungeachtet der in der US-Führung ausgeprägten Tradition, das Thema der Unabhängigkeit Schottlands nicht zu berühren, die Schottische Nationale Partei beim neuen Referendum zu unterstützen.



Das hat der spanische Botschafter in Großbritannien Carlos Bastarreche dem Außenminister von Spanien, Alfonso Dastis, mitgeteilt. Die spanischen Politiker sind besorgt, dass die US-Unterstützung die Kettenreaktion in anderen europäischen Staaten, die auch Probleme mit den autonomen Regionen haben, auslösen kann. Und zwar wird der Erfolg in Schottland zu einem Beispiel für die Separatisten in Katalonien, wo die Bevölkerung 2017 für die Unabhängigkeit von Spanien gestimmt hat. Das Streben nach Selbstbestimmung von Katalonien und Baskenland löst eine heftige Reaktion im belgischen Flandern aus, wo man die Ergebnisse der katalanischen Volksabstimmung als einen Sieg begrüßt hat und wo man auf einen Präzedenzfall für den Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich warten, um seine Forderungen an die belgische Regierung zu stellen. Die Lösung der schottischen Frage kann die Situation in Südtirol, auf Korsika und in Gibraltar beeinflussen, wo sich die separatistischen Stimmungen wegen der Schuldenkrise in Europa verschärft haben.

Die Absicht der Vertreter der Administration vom US-Präsidenten, mit schottischen Nationalisten zu verhandeln, bestätigt die Nachricht über die mögliche Verlängerung des Besuches Trumps in Großbritannien für mehrere Tage, das für den 13. Juli geplant ist. Der formelle Wunsch Trumps, im schottischen Ayrshire Golf zu spielen, kann zu einem Anhaltspunkt für die Aufstellung neuer Ultimaten seitens Nicola Sturgeon an London und für die Forcierung der Vorbereitung auf die zweite Volksabstimmung über die Unabhängigkeit.

Das Vorhaben der spanischen Diplomaten, London von den geplanten Verhandlungen der Vertreter der Trump-Administration mit schottischen Nationalisten zu benachrichtigen, ist rechtfertigt. Unüberlegte Handlungen und populistische Ausschreitungen von Trump muss man in Europa abstellen, bis sie zu schweren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen führen. Denn die Unterstützung der separatistischen Ambitionen Edinburghs droht nicht nur mit dem größeren Druck auf die EU-Führung seitens der Vertreter der autonomen Regionen, sondern auch führt zum Bruch der Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien, die zur größten geopolitischen Herausforderung für Europa im XXI. Jahrhundert geworden ist.



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