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Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Der Verfall in den annektierten Gebieten » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Der Verfall in den annektierten Gebieten
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Simson   Simson ist männlich Zeige Simson auf Karte Benutzerkonto am 16.04.2013 gelöscht
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27.10.2007 ~ 00:08 Uhr ~ Simson schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 77839
gelesener Beitrag - ID 77839


Bodo Ramelow wird mit der Partei Die Linken (heißen die noch so?) aller Voraussicht nach nicht die absolute Mehrheit in Thüringen erringen können. Und die Ablösung der aktuellen Thüringer Landesregierung ist ja wohl das erklärte Wunschziel einiger Menschen und organisierten Kräfte. SPD und PDS/Linke kooperieren im Lande schon seit längerem im Hinblick auf dieses Ziel. Was glaubst Du denn, warum bei einer in Gera sehr stark vertretenen PDS/Linke eine Oberbürgermeister gewählt wurde, der das Parteibuch der hier relativ schwach vertretenen SPD hat?

?


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Simson: 27.10.2007 00:14.



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Käptn Blaubär   Käptn Blaubär ist männlich Zeige Käptn Blaubär auf Karte FT-Nutzer
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27.10.2007 ~ 11:35 Uhr ~ Käptn Blaubär schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 77896
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Zitat:
Was glaubst Du denn, warum bei einer in Gera sehr stark vertretenen PDS/Linke eine Oberbürgermeister gewählt wurde, der das Parteibuch der hier relativ schwach vertretenen SPD hat?


Aus Feigheit! Aus Berechnung!



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Bernhard P.   Bernhard P. ist männlich Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
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27.10.2007 ~ 12:02 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 77902
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Simson sagte:

Zitat:
Bodo Ramelow wird mit der Partei Die Linken (heißen die noch so?) aller Voraussicht nach nicht die absolute Mehrheit in Thüringen erringen können. Und die Ablösung der aktuellen Thüringer Landesregierung ist ja wohl das erklärte Wunschziel einiger Menschen und organisierten Kräfte. SPD und PDS/Linke kooperieren im Lande schon seit längerem im Hinblick auf dieses Ziel. Was glaubst Du denn, warum bei einer in Gera sehr stark vertretenen PDS/Linke eine Oberbürgermeister gewählt wurde, der das Parteibuch der hier relativ schwach vertretenen SPD hat?


Da bin ich mir noch nicht mal so sicher ob Ramelow die absolute Mehrheit erringt. Es ist aber dann nicht seine eigene Schuld, sondern die der unfähigen Linksfraktion im Erfurter Stadtrat. Herrn Ramelow kenne ich persönlich und er ist einer der wenigen Politiker welche dem kleinen Mann auch noch zuhören können und wollen.
Aber vielleicht schafft es Bodo Ramelow tatsächlich? Er könnte vielleicht den längst überfälligen Kurswechsel bei der Partei Die Linke in Erfurt einleiten?


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Bernhard P.: 27.10.2007 12:04.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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28.10.2007 ~ 14:48 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78346
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Zitat:
Pfiffikus hat am 26. Oktober 2007 um 21:23 Uhr folgendes geschrieben:
Denn dass die Wiedervereinigung aufgrund von militärischer Gewalt oder wenigstens deren Androhung erfolgte, das wirst du ja sicher nicht ernsthaft behaupten wollen, oder?


Hmm, was das kleine Wörtchen "meistens" bedeutet, scheint Dir bisher nicht so recht klar zu sein. Die zitierte Erklärung lautete:

Zitat:
Eine Annektierung erfolgt meistens nach militärischer Gewalt-Anwendung oder wenigstens unter Androhung einer solchen.


Tatsache ist, daß die Bürger der DDR ihres Eigentums beraubt, ihr Staat zerschlagen und sie der totalitären Diktatur der bundesdeutschen und der in der BRD wirtschaftlich tätigen internationalen Bourgeoisie unterworfen wurden. Das Territorium, die darin befindlichen Güter und Menschen wurden der BRD einverleibt.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von orca: 28.10.2007 14:48.



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Manfred O.   Manfred O. ist männlich Zeige Manfred O. auf Karte FT-Nutzer
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28.10.2007 ~ 20:18 Uhr ~ Manfred O. schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78471
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Zitat:
felixed hat am 28. Oktober 2007 um 14:48 Uhr folgendes geschrieben:
Tatsache ist, daß die Bürger der DDR ihres Eigentums beraubt, ihr Staat zerschlagen und sie der totalitären Diktatur der bundesdeutschen und der in der BRD wirtschaftlich tätigen internationalen Bourgeoisie unterworfen wurden. Das Territorium, die darin befindlichen Güter und Menschen wurden der BRD einverleibt.


Bitte belege diese Behauptungen anhand geschichtlicher Fakten.



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Bernhard P.   Bernhard P. ist männlich Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
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28.10.2007 ~ 20:26 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78473
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Wie alt bist du eigentlich Manfred O? Ich nehme an das du auch Ossi bist da hast du doch alles miterlebt was hier gelaufen ist mit der Verhökerung des Vilseigentums.
Hier kann man sich umfassend informieren:

www.staatshehlerei.com



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Manfred O.   Manfred O. ist männlich Zeige Manfred O. auf Karte FT-Nutzer
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28.10.2007 ~ 21:31 Uhr ~ Manfred O. schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78492
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Ich bin kein Ossi. Ich bin Bürger der Stadt Weimar, des Freistaates Thüringen, der BRD und der EU.



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Simson   Simson ist männlich Zeige Simson auf Karte Benutzerkonto am 16.04.2013 gelöscht
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28.10.2007 ~ 21:39 Uhr ~ Simson schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78495
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Zitat:
felixed hat am 28. Oktober 2007 um 14:48 Uhr folgendes geschrieben:

Zitat:
Pfiffikus hat am 26. Oktober 2007 um 21:23 Uhr folgendes geschrieben:
Denn dass die Wiedervereinigung aufgrund von militärischer Gewalt oder wenigstens deren Androhung erfolgte, das wirst du ja sicher nicht ernsthaft behaupten wollen, oder?


Hmm, was das kleine Wörtchen "meistens" bedeutet, scheint Dir bisher nicht so recht klar zu sein. Die zitierte Erklärung lautete:

Zitat:
Eine Annektierung erfolgt meistens nach militärischer Gewalt-Anwendung oder wenigstens unter Androhung einer solchen.


Tatsache ist, daß die Bürger der DDR ihres Eigentums beraubt, ihr Staat zerschlagen und sie der totalitären Diktatur der bundesdeutschen und der in der BRD wirtschaftlich tätigen internationalen Bourgeoisie unterworfen wurden. Das Territorium, die darin befindlichen Güter und Menschen wurden der BRD einverleibt.


felixed, erkläre uns doch bitte bei Deiner an den Tag gelegten Begriffsauslegung mal, wie Du dann das bezeichnest, daß die Sowjetunion im Ergebnis des 2. Weltkriegs ihren Machtbereich bis zum Osten Deutschlands ausgedehnt hat, Betriebe enteignet und anderes getan sowie ein politisches System hier installiert hat, daß von an der Parteihochschule der KPdSU ausgebildeten Kadern geleitet wurde und bis zum 18. März 1990 keine allgemeinen, freien und demokratischen Wahlen beinhaltete.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Simson: 28.10.2007 22:05.



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Manfred O.   Manfred O. ist männlich Zeige Manfred O. auf Karte FT-Nutzer
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28.10.2007 ~ 22:55 Uhr ~ Manfred O. schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78508
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Marie von Ebner Eschenbach sagte einmal: Nicht was wir erleben, sondern wie wir es wahrnehmen was wir erleben, prägt unsere Erinnerung.

Wir erlebten zwei deutsche Staaten geboren aus der Entwicklung eines von deutschen angezettelten, geführten und zurecht verlorenen Weltkrieges.
Jeder wuchs dort auf, wo es ihn in den Wirren des Krieges hinverschlagen hat oder man seine Wurzeln hatte. Meine Vorfahren sind schon immer im Thüringer Raum speziell um Weimar angesiedelt. Daraus beziehe ich meine Wahrnehmungen und Erinnerungen.
Ich wuchs in der DDR auf und hatte eine wunderschöne Kindheit und Jugend und schäme mich nicht deshalb. Der 03. Oktober 1990 kam für mich, wie für alle anderen Bürger der DDR zum Teil völlig unvorbereitet, aber auf Grund des Willens der Menschen der DDR. Sicher nicht jeden einzelnen, aber doch der Mehrheit. Das Wahlergebnis im März 1990 beweist es und die Geschichte lässt dies nun mal nicht anders zu. Auch ich hatte damals nicht den Wunsch BRD Bürger zu werden. Nun bin ich es aber. Bereits am 23.08.1990 erklärte die Volkskammer, nicht die Regierung, den Beitritt der DDR zur BRD. Schon die Volkskammer hat am 17. Juni 1990 die: "2. Durchführungsverordnung zum Treuhandgesetz" verabschiedet. Wann das Treuhandgesetz verabschiedet wurde, kann ich jetzt gerade nicht finden, muss aber logischerweise vor dem 17.06. gelegen haben. Die Umwandlung der Industrie der DDR begann also noch unter der demokratisch gewählten Regierung der DDR und der Volkskammer.
Einer der wichtigsten Schritte ist das Austreten der DDR am 24.09.1990 aus dem Warschauer Vertrag. Die Protokolle sind in Archiven einsehbar. Dies hätte nicht funktioniert, wenn die PArtner, speziell die UdSSR dem nicht zugestimmt hätten.
Unser Wissen um uns selbst, um unsere Biografie, beruht auf markante Höhepunkte im Leben des Einzelnen, also aus Erinnerungen.
Erinnerungen sind der Blick auf das eigene gelebte Leben
Jetzt 18 Jahre später ist das Wahrnehmungsvermögen eines Teils der Bevölkerung anders. Man erinnert sich anders. Aber genau da liegt der Knackpunkt es liegen 18 Jahre andere Gesellschaft dazwischen. Verschiedene persönliche Schicksale und Entwicklungen zum positiven und zum negativen.
Die Wahrnehmung des Einzelnen und selbst größerr Menschengruppen ist beeinflusst von sozialer, geografischer Bindung und Herkunft, Erziehung, Religion, Einfluss der Medien etc. Natürlich auch des größten Informationssystems mit Wahrheiten und Blödsinn, dem Internet.
In der Auswertung dieser gewissermaßen unvollständigen Aufzählung, resultieren folglich eigene gesellschaftspolitische Vorstellungen. Und hierbei betone ich, um eine Diskussion aufrechtzu erhalten, das Wort: "Eigene". Damit ist nicht die aus verschiedenen Umfragen der Medien und Vermutungen herrührende Lust die Gesellschaft zu verändern. Umfragen zeigen einen Trend das widerspreche ich nicht. Nur sind sie nicht wissenschaftlich hinterfragt, willkürlich und lassen Mehrfachabstimmungen zu.
Bsp: Kapitalismus abschaffen - wenn nur einer abgestimmt hätte, würde in der Auswertung stehen 100% haben sich für xxx entschieden.
Genauso ist es auch hier. Der Wille eines Volkes ist das eine, die persönliche Wahrnehmung etwas anderes und das gilt es von allen zu aktzeptieren. Da hilft es auch nicht wenn man alle zwei Tage daherbetet, die Menschen kapieren das nicht, sie kapieren dies nicht.
Ein annektieren des DDR durch die BRD kann demnach nicht stimmen. Schewardnadse teilte zum Treffen der Staatsführungen des Warschauer Paktes am 5. und 6. Juni 1990 in Moskau dem Ministerpräsidenten Lothar de Maziäre mit, dass die beiden Staaten ihre Wiedervereinigung in einem Zeitraum von 5-6 Monaten durchsetzen sollte, da er nicht versprechen danach die Deutsche Einheit zusammen mit Gorbatschaow innenpolitisch noch durchsetzen kann.
Auf dem Kaukasusgipfel Gorbatschow/Kohl wurden auch Probleme geklärt, die mit dem herauslösen der DDR und deren Verträge aus dem sozialistischen Bündnissen zusammenhingen.
Durch die Militärführung der UdSSR wurde den in der DDR stationierten Truppen (in Thüringen dem Stab in Nohra) befohlen die Übungen auf ein Mindestmaß zu beschränken und die Öffentlichkeit so wenig wie möglich mit ihrer Anwesenheit zu belasten. Ich denke das Ergebnis wäre klar (siehe 17. Juni in der DDR; Ungarn oder dem Prager Frühling in den fünfziger Jahren).
Der Zeitraum der Existenz der beiden gesellschaftspolitischen Lager wird vom Historiker Georges Souton als: "Der fünfzigjährige Krieg" bezeichnet. John Lewis Gaddis nennt ihn dagegen: "Der lange Frieden".
Die Wiedervereinigung war also keine Annektierung sondern die offizielle Beendigung des Weltkrieges und dem Ende der Teilung Deutschlands.
So meine Erinnerungen ...



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Bernhard P.   Bernhard P. ist männlich Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist im Jahr 2015 verstorben
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29.10.2007 ~ 06:26 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78539
gelesener Beitrag - ID 78539


Manfred O. sagte:

Zitat:
Wir erlebten zwei deutsche Staaten geboren aus der Entwicklung eines von deutschen angezettelten, geführten und zurecht verlorenen Weltkrieges.


Ich korrigiere das mal historisch richtig:

Zitat:
Wir erlebten zwei deutsche Staaten geboren aus der Entwicklung eines von deutschen Imperialisten angezettelten, geführten und zurecht verlorenen Weltkrieges.


Manfred O sagte:

Zitat:
Der 03. Oktober 1990 kam für mich, wie für alle anderen Bürger der DDR zum Teil völlig unvorbereitet, aber auf Grund des Willens der Menschen der DDR


Ich korrigiere das mal historisch richtig:

Zitat:
Der 03. Oktober 1990 kam für mich, wie für alle anderen Bürger der DDR zum Teil völlig unvorbereitet, aber auf Grund des Willens der Menschen der DDR den man ihm durch langjährige ideologische Diversion einredete.


Manfred O sagte:

Zitat:
Ein annektieren des DDR durch die BRD kann demnach nicht stimmen.


So Annektion kann also deiner Meinung nach nicht stimmen. Was ist denn genau passiert vorher? Das Kapital hat sich über die Treuhand zuerst die Kohle gesichert und unliebsame Ostkonkurenz zerschlagen. Die Vereinigung wurde den Menschen mehr oder weniger eingeredet, wurde mit 100 D-Mark Begrüßungsgeld gelockt.
Wo bitte schön ist das eine Vereinigung wenn eine Seite, indem Fall die DDR, ihre gesamte Identität aufgeben muss und außer Ampelmännchen, Sandmann und Plattenbauten fast nichts mehr daran erinnert das es mal eine DDR gab?

Manfred O sagte:

Zitat:
Der Wille eines Volkes ist das eine, die persönliche Wahrnehmung etwas anderes und das gilt es von allen zu aktzeptieren
.

Schön langsam. Die Wahrnehmung des Einzelnen ist erst mal Vorraussetzung damit ein Wille des Volkes entstehen kann. Das Eine bedingt also das Andere.

Manfred O sagte:

Zitat:
Die Wahrnehmung des Einzelnen und selbst größerr Menschengruppen ist beeinflusst von sozialer, geografischer Bindung und Herkunft, Erziehung, Religion, Einfluss der Medien etc.


Das ist ja wohl auch Käse. Ich würde genauso denken wenn ich in Bayern, Sachsen, Berlin oder Hamburg leben würde. Auch hieße das nicht für mich wenn ich ins christliche Bayern zöge das ich dann automatisch in die Kirche eintreten würde. Die Medien haben mich in gewisser Weise beeinflusst. Sie haben mir nämlich erst mal richtig die Augen über den (Un)rechtsstaat BRD geöffnet. Wie ich dazu kam? Ganz einfach. Ich habe Ereignisse live miterlebt und das Erlebte später mit der Berichterstattung in der Presse verglichen. Dabei habe ich bemerkenswerte Unterschiede festgestellt die auf keinem Fall dem Kapital schaden. So was nennt man Richtungsjournalismus.

Manfred O sagte:

Zitat:
Die Wiedervereinigung war also keine Annektierung sondern die offizielle Beendigung des Weltkrieges und dem Ende der Teilung Deutschlands.


Ich denke mal auch das stimmt nicht. Wenn etwas beendet wurde dann der ideologische und kalte Krieg. Der II. Weltkrieg wurde bekanntlich am 8. Mai 1945 beendet. Man hatte ja die DDR vorher ideologisch sozusagen durch die Medien und wirtschaftlich durch die Treuhandanstalt totgeprügelt. Da die Kapitalisten nur soviel Geld wie nötig einsetzen, um möglichst viel Profit zu machen hat man als die "Katze DDR endlich im Sack war" den Sack zugeschnürt, den Friedliebenden raushängen lassen und die ach so dummen Ossis mit langersehnten Ladenhütern aus dem Westen verwöhnt.

Als dem Kapitalismus dann so richtig bewusst war das es das sozialistische Lager nicht mehr gibt begann man (der Prozess hält noch an) die Errungenschaften des Sozialstaates BRD zurück zu bauen. Diese kamen auch zustande durch Existenz der damaligen DDR.
Die Wiedervereinigung ist ein langer klug eingefädelter Schachzug des Kapitals der so leider funktioniert hat und der friedlichen Revolution im der DDR eine völlig andere Richtung gab als jene die sie eigentlich am Anfang mal verfolgte.






.



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29.10.2007 ~ 07:51 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78556
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Zitat:
Manfred O. hat am 28. Oktober 2007 um 20:18 Uhr folgendes geschrieben:
Bitte belege diese Behauptungen anhand geschichtlicher Fakten.


Das sind die geschichtlichen Fakten.



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29.10.2007 ~ 07:53 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78557
gelesener Beitrag - ID 78557


Zitat:
Simson hat am 28. Oktober 2007 um 21:39 Uhr folgendes geschrieben:
... wie Du dann das bezeichnest, daß die Sowjetunion im Ergebnis des 2. Weltkriegs ihren Machtbereich bis zum Osten Deutschlands ausgedehnt hat ...


Naja, so wie daß das US-Imperium seinen Machtbereicht im Westen ausbaute. Sagt Dir das "Potsdamer Abkommen" irgendwas?



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Manfred O.   Manfred O. ist männlich Zeige Manfred O. auf Karte FT-Nutzer
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29.10.2007 ~ 17:52 Uhr ~ Manfred O. schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 78682
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Zitat:
mcbernie hat am 29. Oktober 2007 um 06:26 Uhr folgendes geschrieben:



Manfred O. sagte:

Zitat:
Wir erlebten zwei deutsche Staaten geboren aus der Entwicklung eines von deutschen angezettelten, geführten und zurecht verlorenen Weltkrieges.


Ich korrigiere das mal historisch richtig:

Zitat:
Wir erlebten zwei deutsche Staaten geboren aus der Entwicklung eines von deutschen Imperialisten angezettelten, geführten und zurecht verlorenen Weltkrieges.


Manfred O sagte:

Zitat:
Der 03. Oktober 1990 kam für mich, wie für alle anderen Bürger der DDR zum Teil völlig unvorbereitet, aber auf Grund des Willens der Menschen der DDR


Ich korrigiere das mal historisch richtig:

Zitat:
Der 03. Oktober 1990 kam für mich, wie für alle anderen Bürger der DDR zum Teil völlig unvorbereitet, aber auf Grund des Willens der Menschen der DDR den man ihm durch langjährige ideologische Diversion einredete.


Manfred O sagte:

Zitat:
Ein annektieren des DDR durch die BRD kann demnach nicht stimmen.


So Annektion kann also deiner Meinung nach nicht stimmen. Was ist denn genau passiert vorher? Das Kapital hat sich über die Treuhand zuerst die Kohle gesichert und unliebsame Ostkonkurenz zerschlagen. Die Vereinigung wurde den Menschen mehr oder weniger eingeredet, wurde mit 100 D-Mark Begrüßungsgeld gelockt.
Wo bitte schön ist das eine Vereinigung wenn eine Seite, indem Fall die DDR, ihre gesamte Identität aufgeben muss und außer Ampelmännchen, Sandmann und Plattenbauten fast nichts mehr daran erinnert das es mal eine DDR gab?

Manfred O sagte:

Zitat:
Der Wille eines Volkes ist das eine, die persönliche Wahrnehmung etwas anderes und das gilt es von allen zu aktzeptieren
.

Schön langsam. Die Wahrnehmung des Einzelnen ist erst mal Vorraussetzung damit ein Wille des Volkes entstehen kann. Das Eine bedingt also das Andere.

Manfred O sagte:

Zitat:
Die Wahrnehmung des Einzelnen und selbst größerr Menschengruppen ist beeinflusst von sozialer, geografischer Bindung und Herkunft, Erziehung, Religion, Einfluss der Medien etc.


Das ist ja wohl auch Käse. Ich würde genauso denken wenn ich in Bayern, Sachsen, Berlin oder Hamburg leben würde. Auch hieße das nicht für mich wenn ich ins christliche Bayern zöge das ich dann automatisch in die Kirche eintreten würde. Die Medien haben mich in gewisser Weise beeinflusst. Sie haben mir nämlich erst mal richtig die Augen über den (Un)rechtsstaat BRD geöffnet. Wie ich dazu kam? Ganz einfach. Ich habe Ereignisse live miterlebt und das Erlebte später mit der Berichterstattung in der Presse verglichen. Dabei habe ich bemerkenswerte Unterschiede festgestellt die auf keinem Fall dem Kapital schaden. So was nennt man Richtungsjournalismus.

Manfred O sagte:

Zitat:
Die Wiedervereinigung war also keine Annektierung sondern die offizielle Beendigung des Weltkrieges und dem Ende der Teilung Deutschlands.


Ich denke mal auch das stimmt nicht. Wenn etwas beendet wurde dann der ideologische und kalte Krieg. Der II. Weltkrieg wurde bekanntlich am 8. Mai 1945 beendet. Man hatte ja die DDR vorher ideologisch sozusagen durch die Medien und wirtschaftlich durch die Treuhandanstalt totgeprügelt. Da die Kapitalisten nur soviel Geld wie nötig einsetzen, um möglichst viel Profit zu machen hat man als die "Katze DDR endlich im Sack war" den Sack zugeschnürt, den Friedliebenden raushängen lassen und die ach so dummen Ossis mit langersehnten Ladenhütern aus dem Westen verwöhnt.

Als dem Kapitalismus dann so richtig bewusst war das es das sozialistische Lager nicht mehr gibt begann man (der Prozess hält noch an) die Errungenschaften des Sozialstaates BRD zurück zu bauen. Diese kamen auch zustande durch Existenz der damaligen DDR.
Die Wiedervereinigung ist ein langer klug eingefädelter Schachzug des Kapitals der so leider funktioniert hat und der friedlichen Revolution im der DDR eine völlig andere Richtung gab als jene die sie eigentlich am Anfang mal verfolgte.
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1. Bekannt ist ja, dass Du lesen zwar kannst aber mit dem verstehen Probleme hast.
2. Ist es eines 'Journalisten' unwürdig und vor allem anmaßend, Deine "historischen korrekturen" als Zitate auszuweisen. Du weist was Zitate sind hoffe ich ... (aber was nutzt das hoffen)
3. In den Protokollen zu den Volkskammersitzungen nach dem 18. März kannst auch du den Werdegang ab diesem Zeitraum nachlesen. Deine Wahrnehmung ist natürlich etwas anderes. Die gestehe ich Dir zu und habe natürlich erwartet, dass Du dies anderen auch zugestehst. Nicht Deine Wahrnehmung und nicht meine Wahrnehmung schreibt Geschichte, sondern die belegten und nachvollziehbare Entwicklung.
4. Kleine Nachhilfe zum Treuhandgesetz: Treuhandgesetz
An der Entwicklung ist neben der damaligen Regierung der DDR natürlich auch der von Dir gewählte Abgeordnete in der damaligen Volkskammer beteiligt gewesen. Nicht das Kapital sondern die Volkskammer der DDR verabschiedete das Gesetz und begann damit das Volkseigentum zu verscherbeln.



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gastli   gastli ist männlich Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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09.07.2011 ~ 08:31 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 495182
gelesener Beitrag - ID 495182


Beutezug Ost - Die hochkriminelle Treuhand und die Abwicklung der DDR
Was die Treuhand 1990 machte, war keineswegs eine Sanierung der DDR-Wirtschaft. Notwendig wäre eine Transformation von der Planwirtschaft in die Marktwirtschaft gewesen.
Was aber folgte war eine De-Industrialisierung. Im Grunde wurde das gesamte Industriekapital der DDR mit einem Schlag vernichtet.









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RudiRatlos
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06.10.2011 ~ 23:58 Uhr ~ RudiRatlos schreibt:
RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 514051
gelesener Beitrag - ID 514051


Zitat:
Förderprogramme des Bundes und EU-Fördergelder ab 2014 sollen stärker auf die Demografieprobleme ausgerichtet werden. Der Bevölkerungsschwund im Osten werde sich fortsetzen, um 900.000 Einwohner in den nächsten zehn Jahren. "Das bedeutet, dass 400.000 Wohnungen nicht mehr vermietbar sein werden", sagte Sachsens Regierungschef Tillich. Um den nötigen Abriss fortsetzen zu können, bräuchten die Wohnungsunternehmen im Osten eine weitere Entlastung von ihren Altschulden aus DDR-Zeiten. Die Ministerpräsidenten forderten deswegen eine Anschlussregelung für die 2013 auslaufende Altschuldenhilfeverordnung.

http://www.tagesschau.de/inland/investitionszulage102.html



Weiterhin sind also blühende Landschaften nicht gänzlich ausgeschlossen. cool



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Nachtschicht   Nachtschicht ist männlich Zeige Nachtschicht auf Karte FT-Nutzer
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07.10.2011 ~ 00:49 Uhr ~ Nachtschicht schreibt:
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RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 514060
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Zitat:
RudiRatlos hat am 06. Oktober 2011 um 23:58 Uhr folgendes geschrieben:
Bevölkerungsschwund im Osten werde sich fortsetzen....


Mir fehlt in solchen Berichten immer die Analyse nach dem warum.
Weshalb wandern immer mehr Menschen ab?

Der falsche Weg ist doch der Versuch die Symptome zu heilen, anstelle die Ursachen zu beseitigen.

Aber was erwartet man schon von Politikern. Augenzwinkern



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RudiRatlos
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07.10.2011 ~ 00:52 Uhr ~ RudiRatlos schreibt:
RE: Der Verfall in den annektierten Gebieten Beitrag Kennung: 514061
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Zitat:
Nachtschicht hat am 07. Oktober 2011 um 00:49 Uhr folgendes geschrieben:
Aber was erwartet man schon von Politikern. Augenzwinkern


Am besten nichts, dann gibt es auch keine langen Gesichter... großes Grinsen



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