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| RE: Jeder zweite Deutsche fühlt sich angeblich von Terrorismus bedroht. Wovor habt ihr am meisten An |
Beitrag Kennung: 367967
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Ich denke wir müssen unterscheiden zwischen absoluter Angst und relativer Angst.
Jeder Mensch hat aus seiner Entwicklung, Lebenserfahrung und seiner Lebenssituation heraus Angst vor ganz unterschiedlichen Dingen und wenn es nur die ist, zu früh abgestillt zu werden, um es mal ganz krass auszudrücken.
Es geht doch vielmehr um die Frage, vor welchen äußeren Ereignissen denen man nun wirklich machtlos ausgeliefert ist und die in einem solchen Maße in unser Leben eingreifen, als dass die Auswirkungen ein Leben lang nachwirken (wenn man denn das Ereignis überhaupt überlebt) man Angst hat.
Und da zählt für mich ganz zweifelsohne der Krieg dazu. Das ist eine fürchterliche Urgewalt bei der nicht einmal mehr die primitivsten zwischenmenschlichen Regeln gelten. Da wird gekillt, geschändet, gemetzelt, verstümmelt, gebranntschatz, gesprengt und das in aller Regel mit einer menschlichen Freude (animalisch ist sowas nicht, denn Tiere tun so etwas nicht), dass es einen nur grausen kann. Dagegen finde ich, so dramatisch die Auswirkungen für den einzelnen oder die Familie am Ende manchmal sein können, selbst Arbeitslosigkeit als nicht vergleichbar.
Wer tot ist braucht keine Arbeit mehr.
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