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Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Umfrage: Sollen homosexuelle Paare im Adoptionsrecht gleichgestellt werden?
ja 13 50.00%
nein 12 46.15%
Enthaltung 1 3.85%
Insgesamt: 26 Stimmen 100%
 
Zum Ende der Seite springen Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare?
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Meister   Meister ist männlich Zeige Meister auf Karte FT-Nutzer
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27.07.2009 ~ 18:18 Uhr ~ Meister schreibt:
images/avatars/avatar-1881.gif im Forum Thüringen seit: 09.08.2008
293 erhaltene Danksagungen
RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293761
gelesener Beitrag - ID 293761


Wenn Kinder in ein gewisses Alter kommen, stellen sie immer Fragen nach der Herkunft. Klapperstorch, gekauft für 30.000 Euro, oder Reagenzglas?
Dann in der Schule erst, ist doch gar nicht auszudenken.
Auch später noch,erforschen sie ihre Herkunft.
Also bei aller Toleranz, das ist mir doch etwas zu fett.
Ich finde auch keine Begründung weshalb das sein muss.
Es gibt auch traditionelle Ehen die ohne Kinder bleiben bzw. keine bekommen können.
Warum also A oder B?
Wenn man sich so entschieden hat, für ein gleichgeschlechtliches zusammen Leben,
warum gehören gekaufte Kinder dann zu diesem Glück?

Meister



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strubbel   strubbel ist weiblich Zeige strubbel auf Karte FT-Nutzerin
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27.07.2009 ~ 18:24 Uhr ~ strubbel schreibt:
images/avatars/avatar-1529.jpg im Forum Thüringen seit: 22.05.2009
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293763
gelesener Beitrag - ID 293763


weil nicht so gesellschaftliche musterpärchen auch ihre wünsche haben und die ebenfalls ihre berechtigung haben

ich würd mir echt mal wünschen, es würde sich hie rmal die gruppe hier einfinden, die es betreffenwürde. also, mal sehen was dann übern tisch kommt, die können doch viel mehr dazu sagen als wir außenstehende, die nicht mit der meisten intoleranz leben müssen

geschockt gibts die hier (noch) oder sind die schon rausgeekelt oder verhauen worden? verwirrt Augenzwinkern



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aeffchen   aeffchen ist männlich Zeige aeffchen auf Karte FT-Nutzer
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27.07.2009 ~ 18:30 Uhr ~ aeffchen schreibt:
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293767
gelesener Beitrag - ID 293767


nur die frage steht ja nicht wirklich ob solche pärchen wollen oder nicht
die frage steht ob es zu- oder abträglich ist für die kinder.
das zu beantworten ist mehr als schwer, da wird wohl jeder die erfahrungen aus seinem umfeld heranziehen
und wer keine hat wird nur mutmaßen müssen



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Meister   Meister ist männlich Zeige Meister auf Karte FT-Nutzer
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27.07.2009 ~ 18:38 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293771
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Richtig, nicht was diese Klientel sich wünscht, sondern was gut und richtig für die Kinder ist, muss man in die Waagschale werfen. Es geht immer nur um das Wohl der Kinder und nicht um den Kinderwunsch.
Und hier haben Psychologen und Jugendämter sicher ihre Erfahrungen.



Meister



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strubbel   strubbel ist weiblich Zeige strubbel auf Karte FT-Nutzerin
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27.07.2009 ~ 18:44 Uhr ~ strubbel schreibt:
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293775
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jo, sieht man bei diversen sendern, wie die selbsternannten experten oder von andern abgestellten "experten" auskennen großes Grinsen

woher wollen jugendämter das wissen,ohne erfahrungen mal (neutral) zu veröffentlichen? sofern sie gemacht würden.

das wohl der kinder...ahja...stimmt, da stand mal wo was großes Grinsen meinste denen gehts bei homoeltern schlecht?

naja, hat nicht viel sinn großes Grinsen

wenn so eine entscheidung ansteht, können wir eh nix tun und wir haben leider keine da, die das aus ihrem leben beurteilen könnten oder mal ausm nähkästchen plaudern könnten Ja



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aeffchen   aeffchen ist männlich Zeige aeffchen auf Karte FT-Nutzer
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27.07.2009 ~ 18:45 Uhr ~ aeffchen schreibt:
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293777
gelesener Beitrag - ID 293777


vieleicht erscheint doch noch jemand der berichten kann (wobei dann die frage des ihm/ihr glaubens aufkommen wird)

wünsche dir einen schönen abend @strubbel



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strubbel   strubbel ist weiblich Zeige strubbel auf Karte FT-Nutzerin
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27.07.2009 ~ 18:48 Uhr ~ strubbel schreibt:
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293780
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großes Grinsen mal gucken, denn betroffene können uns doch viel mehr sagen,als wir mutmaßen könnten großes Grinsen



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gastli   gastli ist männlich Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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27.07.2009 ~ 19:44 Uhr ~ gastli schreibt:
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erhaltene Verwarnungen:
RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293802
gelesener Beitrag - ID 293802


Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare?

Ja, ja, ja!

Zitat:
Familie ist dort, wo Kinder sind - Zypries stellt Forschungsprojekt vor

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat gemeinsam mit der stellvertretenden Leiterin des Instituts für Familienforschung an der Universität Bamberg, Dr. Marina Rupp, eine Studie zur Situation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften vorgestellt. Gegenstand der Untersuchung war die Frage, wie Kinder in so genannten Regenbogenfamilien aufwachsen und ob das Kindeswohl in diesen Lebensgemeinschaften gleichermaßen gewahrt ist wie bei heterosexuellen Eltern.

“Heute ist ein guter Tag für alle, die auf Fakten statt auf Vorurteile setzen - gerade bei weltanschaulich besetzten Themen. Die Untersuchung hat bestätigt: Dort, wo Kinder geliebt werden, wachsen sie auch gut auf. Entscheidend ist eine gute Beziehung zwischen Kind und Eltern und nicht deren sexuelle Orientierung. Nach den Ergebnissen der Studie ist das Kindeswohl in Regenbogenfamilien genauso gewahrt wie in anderen Lebensgemeinschaften. Homosexuelle Paare sind keine schlechteren Eltern, Kinder entwickeln sich bei zwei Müttern oder zwei Vätern genauso gut wie in anderen Familienformen. Die Studie ist außerordentlich belastbar und repräsentativ. Sie belegt auf wissenschaftlich fundierter Grundlage, dass Familie dort ist, wo Kinder sind. Die Ergebnisse der Untersuchung sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur vollen gesellschaftlichen und rechtlichen Anerkennung homosexueller Paare. Lebenspartner sind danach unter den gleichen Voraussetzungen wie alle anderen als Adoptiveltern geeignet. Wir sollten daher nicht auf halbem Wege stehen bleiben und jetzt die gesetzlichen Voraussetzungen für eine gemeinsame Adoption durch Lebenspartner schaffen”, forderte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

Das vom Bundesministerium der Justiz beauftragte Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg hat in Kooperation mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik in München die erste aussagekräftige Forschung über Kinder in Regenbogenfamilien in Deutschland vorgelegt. Der plural zusammengesetzte, begleitende Forschungsbeirat bezeichnet die Ergebnisse als international einzigartig.

Die Studie mit dem Schwerpunkt auf Kindern in Lebenspartnerschaften ist überdurchschnittlich repräsentativ: In Deutschland wachsen rund 2.200 Kinder in einer Lebenspartnerschaft auf. Die Situation von 693 dieser Kinder (32 %) wurde durch Befragung der Eltern analysiert, und 95 Kinder (5 %) wurden zusätzlich persönlich befragt. Zum Vergleich: Bereits eine Befragung von 1 % der Zielgruppe gilt gemeinhin als repräsentativ.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

* Das Kindeswohl ist in Regenbogenfamilien genauso gewahrt wie in anderen Familienformen. Nach den Ergebnissen der Untersuchung sind “Regenbogeneltern” gleichermaßen gute Eltern wie andere an ihren Kindern interessierte Eltern. Persönlichkeitsentwicklung, schulische und berufliche Entwicklung der betroffenen Kinder verlaufen positiv. Sie entwickeln sich genauso gut wie Kinder aus heterosexuellen Beziehungen. Auch finden sich keine Anhaltspunkte für eine erhöhte Neigung zu Depressionen. Aus der Studie folgt: Für das Kindeswohl ist es nicht erforderlich, dass die Erziehung nach dem klassischen Rollen-Modell von verschiedenen Geschlechtern gleichermaßen übernommen wird. Maßgeblicher Einflussfaktor ist vielmehr eine gute Eltern-Kind-Beziehung unabhängig vom Geschlecht der Eltern.
* Eine Mehrheit der Kinder verfügt über keine Diskriminierungserfahrungen wegen der sexuellen Orientierung im Elternhaus (63 % aus Sicht der Eltern, 53 % aus der Perspektive der Kinder). Soweit solche Erfahrungen vorliegen, handelt es sich überwiegend um Hänseleien und Beschimpfungen. Die Erlebnisse werden in der Regel von den Betroffenen gut verarbeitet, da sie vor allem durch die elterliche Zuwendung und Erziehung aufgefangen werden.
* Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das so genannte kleine Sorgerecht (Mitentscheidung des Lebenspartners in Angelegenheiten des täglichen Lebens) in der Praxis gut angenommen wird. 75 % der Partner(innen) engagieren sich in der Erziehung eines Kindes, das ihre Partnerin/ihr Partner aus einer früheren Ehe oder Partnerschaft hat. Bei Familien mit Kindern, die z.B. nach künstlicher Insemination in eine aktuelle Beziehung hineingeboren wurden, ist der Anteil noch höher. In diesen Fällen kommt der Stiefkindadoption große Bedeutung zu. Etwa die Hälfte dieser Kinder wurde bereits durch den jeweiligen Partner “stiefkindadoptiert”. Die große Mehrheit der übrigen dieser Paare plant diesen Schritt.

Schlussfolgerungen für den Gesetzgeber

* Das Lebenspartnerschaftsgesetz und die Stiefkindadoption haben sich bewährt. Das Angebot für diejenigen, die als gleichgeschlechtliches Paar füreinander und für ihre Kinder Verantwortung übernehmen, wird wahrgenommen.
Die Studie hat bestätigt, dass in allen Familienformen die Beziehungsqualität in der Familie der bedeutsame Einflussfaktor für die kindliche Entwicklung ist. Dies gilt auch für Kinder in Lebenspartnerschaften. Sie wachsen dort genauso gut auf wie bei heterosexuellen Eltern. Lebenspartner sind deshalb unter den gleichen Voraussetzungen wie Ehepaare als Adoptiveltern geeignet.

Beispiel: Die Lebenspartnerinnen Sabine und Karla ziehen seit 5 Jahren als Pflegeeltern gemeinsam Sebastian groß. Er besucht die 8. Klasse eines Gymnasiums und ist gut in die Pflegefamilie integriert. Da seine drogenkranke Mutter gestorben und sein Vater unbekannt ist, wollen Sabine und Karla ihn adoptieren. Eine gemeinsame Adoption ist nach deutschem Recht derzeit nicht möglich. Man muss sich behelfen: Nur ein Pflegeelternteil adoptiert; der andere Elternteil hat lediglich ein “kleines Sorgerecht”. Diese Lösung dient nicht dem Kindeswohl.

Nach den Ergebnissen der Untersuchung besteht für den Gesetzgeber kein Grund, die gemeinsame Adoption für Lebenspartner nicht zuzulassen und damit Lebenspartner und heterosexuelle Beziehungen unterschiedlich zu behandeln. Voraussetzung für eine gemeinsame Adoption ist, dass Deutschland das geänderte Europäische Adoptionsübereinkommen zeichnet und in Kraft setzt. Es lässt im Unterschied zur Fassung von 1967 die gemeinsame Adoption auch durch Lebenspartner zu.

* Partner in Regenbogenfamilien übernehmen in aller Regel Verantwortung füreinander und gemeinsam für die Kinder, die bei ihnen leben. Lebenspartner haben nach geltendem Recht die gleichen Pflichten, aber nicht die gleichen Rechte. Zur vollständigen Gleichstellung müssen Ungleichbehandlungen von Lebenspartner und Eheleuten vor allem im Steuer- und Beamtenrecht abgeschafft werden.

Quelle: Bun­desmi­niste­rium der Ju­st­iz - Pressestelle



Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von gastli: 27.07.2009 19:45.



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Herasun   Herasun ist weiblich Zeige Herasun auf Karte FT-Nutzerin
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27.07.2009 ~ 21:43 Uhr ~ Herasun schreibt:
im Forum Thüringen seit: 13.04.2006
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293836
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Zitat:
aeffchen hat am 27. Juli 2009 um 13:08 Uhr folgendes geschrieben:


die tochter die bestimmte sachen lieber mit der mutter bespricht wie auch andersrum usw.



Das finde ich auch ganz besonders wichtig.
Ich bin durchaus der Meinung, daß ein Kind als Ansprechpartner sowohl weibliche als auch männliche Bezugspersonen braucht.
Leider wird dieser "Luxus" auch den Kindern von Alleinerziehenden oftmals nicht zuteil.
Wollen wir deshalb Scheidungen verbieten oder alleinstehenden Frauen die Mutterschaft verwehren?



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strubbel   strubbel ist weiblich Zeige strubbel auf Karte FT-Nutzerin
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27.07.2009 ~ 21:53 Uhr ~ strubbel schreibt:
images/avatars/avatar-1529.jpg im Forum Thüringen seit: 22.05.2009
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293839
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Ja und wir haben das alles schon angesprochen.



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Markenhai
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27.07.2009 ~ 23:06 Uhr ~ Markenhai schreibt:
RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293868
gelesener Beitrag - ID 293868


... ein heikles Thema. Und wie auch im "normalen" Leben, geht auch hier im Forum ein Riss quer durch die Gesellschaft.

Schöne Diskussion, aber leider mit ein paar Ausrutschern dabei. Da wurde die Kirche durch den Dreck gezogen, einige User in die Rechte Ecke geschoben ...

Und hat es was gebracht??? Konnte irgend jemand einen Anderen von seiner Meinung überzeugen? Nein!

Also wie sagt man so schön: Viel Lärm um nichts ...

Entschultigung ... ich wollte nicht stören, bitte weitermachen.



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strubbel   strubbel ist weiblich Zeige strubbel auf Karte FT-Nutzerin
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27.07.2009 ~ 23:12 Uhr ~ strubbel schreibt:
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293871
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ach,da haben wir doch talent für Augenzwinkern

geht nicht darum den andern zu bekehren, ich bin nicht in der situation smile

aber interessant oder? wenn sich die liebe politik hier umguckt, wissen die was de leute so diskutiern großes Grinsen

weitermachen

großes Grinsen

hab auch nen kontakt angeschrieben Ja aus nem andern forum



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Maria   Maria ist weiblich Zeige Maria auf Karte FT-Nutzer
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Wohnort: Bayern/Poing



28.07.2009 ~ 11:34 Uhr ~ Maria schreibt:
images/avatars/avatar-1176.gif im Forum Thüringen seit: 12.02.2009
3 erhaltene Danksagungen
RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 293998
gelesener Beitrag - ID 293998


Na ja, ich keine einige schwule und lesbische Paare, seit vielen Jahren.
Von denen hatte noch keiner das Bedürfnis nach Adoption entwickelt.
Allerdings kann ich es mir schon vorstellen, dass sich so ein Bedürfnis
-ein ‚eigenes Kind’ zu haben, entwickelt kann.

Da schon ‚normale Paare’ einer sehr strengen Prüfung unterzogen werden,
gehe ich davon aus, dass dies mit Homo-Paaren erst recht geschieht bzw.
geschehen würde.
Was den religiösen Aspekt betrifft, so könnte man auch argumentieren, dass
‚normale Paare’ welche auf natürlichem Weg kinderlos bleiben, dies doch
einfach als ‚Gott gewollt’ hinnehmen sollten. Und, oft nach einiger Zeit
seelischer Entspannung ‚passiert’ dann doch noch die erhoffte Schwangerschaft.
Doch vorher rennen viele Paare fast schon hysterisch von einem Arzt-Termin,
von einer künstlichen Befruchtung zur anderen. Sie nutzen also die vorhandenen
medizinischen Möglichkeiten bis zum Anschlag aus …. Warum ?
Offensichtlich können/wollen sie sich nicht mit der vorhandenen Situation
zufrieden geben.
Und Homo-Paare ? Warum sollten sie sich mit der vorhandenen Situation
abfinden?

Noch ein Argument: Kindererziehung, also die Elternschaft erlernt keiner!
Da wird man einfach ins kalte Wasser geworfen und lernt (hoffentlich) aus
den eigenen Fehlern. Das kann Homo-/wie Hetero-Paaren gleichermaßen
passieren – dass sie ihre Kinder aus Sicht eines anderen falsch behandeln.

Und wer sagt denn, dass Frauen – nach einer künstlichen Befruchtung
und dann meist schon ’älter’ – die besseren Müttern sind? Die ihr lange
ersehntes Kind nach allen Regeln der Kunst bewahren / betüteln / umsorgen,
damit sie es ja nicht mehr verlieren? Das mag schon böse klingen, aber
Homo-Männer und Frauen müssen nicht die schlechteren Eltern sein, welche
diskriminiert werden.
In unmittelbarer Nachbarschaft haben wir ein älteres Homo-Paar, mit denen
versteht sich jeder – und wären die beiden jünger und „kämen eines Tages“
mit einem Kind daher, dann würden eher viele Nachbarn mit guten Ratschlägen
und Hilfe beiseite stehen, als dem Kind /oder Eltern Schlechtes nachsagen zu wollen.

Die einzige Diskriminierung, welche ich mir vorstellen kann, ist in der Schule
von Klassenkameraden. Aber da läge es auch wieder an deren Eltern, ihre
eigenen Kinder entsprechend aufzuklären.

O.K. – es kommt natürlich auch noch darauf an, in welcher Gegend man lebt !
Es mag schon sein, dass in rechts-/sehr religiös/oder braun- orientierten Gegenden eine
Homo-Partnerschaft mit adoptierten Kind viel mehr Schwierigkeit bekommt.

Da würde ich als Betroffener einfach wegziehen…… cool



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strubbel   strubbel ist weiblich Zeige strubbel auf Karte FT-Nutzerin
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28.07.2009 ~ 12:08 Uhr ~ strubbel schreibt:
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85 erhaltene Danksagungen
RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 294015
gelesener Beitrag - ID 294015


jipp, maria Ja

und vor allem, sich durchbeißen und den leuten den pöker zudrehen. warum muss ich mich von leuten,die es immer besser wissen, so verachten lassen? nö, hat keiner nötig
gesundes selbstbewusstsein ist die waffe,in jedem bereich.

kompetenz in sachen kindererziehung und bildung würde ich eben auch nicht mit zweierlei maß messen.



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gastli   gastli ist männlich Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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10.08.2009 ~ 10:04 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 300965
gelesener Beitrag - ID 300965


[sueddeutsche.de]
Gleichstellung von Ehe und Homo-Ehe rückt näher
Die CSU-geführte bayerische Landesregierung hat nach SZ-Informationen die Klage in Karlsruhe gegen das "Lebenspartnerschaftsergänzungsgesetz" zurückgezogen. Der juristische Widerstand gegen die Homo-Ehe ist damit zusammengebrochen. Auslöser war vermutlich eine Studie, deren Ergebnis der CSU-Haltung widerspricht.

...Bild.nicht.mehr.auf.imageshack.online.../i/homosexuellesap15012498.jpg/]...Bild.nicht.mehr.auf.imageshack.online.../img194/2876/homosexuellesap15012498.th.jpg[/IMG]

* selbst in Bayern ist Fortschritt möglich.
Respekt !!!



Homepage von gastli Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
oxxo
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14.08.2009 ~ 01:27 Uhr ~ oxxo schreibt:
RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 303093
gelesener Beitrag - ID 303093


Zitat:
Fuchs Bernie hat am 25. Juli 2009 um 11:30 Uhr folgendes geschrieben:
Dinge die im "menschenfeindlichen" Staat DDR alle keine Rolle gespielt haben und dies trotz SED und Stasi.


Du Witzbold, in der DDR gab es keine Homosexualität. Scheinst ja ein richtiger Auskenner zu sein. In deinem perfekten System wurde diese Sexualität verpönt und totgeschwiegen. Staat sei dank sind wir heute schon weiter.
Ich kann nichts gegen Homosexualität einwenden, meine aber, dass eine Adoption zu weit geht. Es soll ein Kind entscheiden dürfen ob es in solch eine Gemenschaft möchte.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von oxxo: 14.08.2009 01:30.



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14.08.2009 ~ 02:08 Uhr ~ strubbel schreibt:
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 303094
gelesener Beitrag - ID 303094


oxxo, leider sind die kinder meist zu klein/ jung, um für sich das selbst zu entscheiden. ich weiß nicht, ob es ein mindestalter (natürlich unter 18 ) gibt, wo die kinder es für sich entscheiden dürfen

aber der andere knackpunkt ist, dass es den kindern schon beigebracht wird (aus der intoleranz des umfeldes), dass homo unnormal wäre. und das wäre negativer einfluss, finde ich.

die kinder müssten also wertungsfrei aufgeklärt werden.

was ist aber bei kleinkindern, die noch garnicht für sich sprechen können?

also da wäre gleichberechtigung gefragt.


Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von strubbel: 14.08.2009 02:10.



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gastli   gastli ist männlich Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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16.08.2009 ~ 08:25 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 303867
gelesener Beitrag - ID 303867


Hier ist doch mal ein Lösungsvorschlag für die Hardliner, die es einfach nicht akzeptieren können wollen, dass auch gleichgeschlechtlich Liebende Menschen, Menschen sind.
Boah wie widerlich: Evangelikale Fundamentalisten wollen Schwule und Lesben umerziehen und haben sogar Akademiker gefunden, die das unter dem Feigenblatt der "Wissenschaftsfreiheit" unterstützen. Krasse *******. Und als nächstes? Elektroschocks? Über die Effektivität von Foltern forschen?
Fehlt nur noch da diese "Evangelen" nach Thüringen eingeladen werden. Genug hinterwäldlerische Ansätze gibt es hier.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von gastli: 16.08.2009 08:26.



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gastli   gastli ist männlich Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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15.07.2011 ~ 17:02 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Gleiches Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare? Beitrag Kennung: 496205
gelesener Beitrag - ID 496205


[Quer.de]
Der Münchener Kardinal Reinhard Marx hat bei einem Gesprächsforum der katholischen Kirche in Mannheim Lesben und Schwule als "gescheiterte und zerbrochene Menschen" bezeichnet.

* Die Jahre vergehen, die abstrusen Ansichten bleiben. Man könnte sie ja für einen Witz halten. Nein, über solche Witze aus dem Firlefanzia Kindafickia Verein kann wirklich niemand mehr auch nur müde lächeln.



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