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| RE: Wie sich der Klimawandel aufhalten lässt. |
Beitrag Kennung: 1227546
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FrankSteini hat am 07. August 2026 um 12:02 Uhr folgendes geschrieben:
Das RKI muss die Zahlen schon wieder nach oben korrigieren. |
Haben sie endlich auch die Art der Zählung geändert? Oder berufen sie sich immer noch auf die Korellation zwischen (undifferenzierter) Übersterblichkeit und Temperaturen?
Blanke Korellation ist noch keine Kausalität!
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Karlotta hat am 06. August 2026 um 08:04 Uhr folgendes geschrieben:
Es gibt viele belegbare Beispiele dafür, dass Ganteför wissenschaftlich widerlegte oder stark verzerrte Thesen verbreitet.
Ganteför verbreitet Falsche oder irreführende Aussagen über den Klimawandelf
Er behauptet: CO₂ habe nur einen „geringen“ Einfluss auf die globale Erwärmung. |
Ich habe mir einen großen Teil der Videos aus der Reihe "Energie und Klima" angesehen. Und ich sage, das Gegenteil ist der Fall. Er stellt das CO² als eine Hauptursache für den zu beobachtenden Klimawandel dar.
Bitte verlinke uns einmal das Video oder die Stelle, in der er angeblich diese Falschbehauptung tätigt.
Kannst Du diese Verlinkung nicht bringen, dann wärest Du selbst die Scharlatanin und Lügnerin erster Güte!
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Karlotta hat am 06. August 2026 um 08:04 Uhr folgendes geschrieben:
Der IPCC zeigt, dass CO₂ der dominierende Treiber der Erwärmung seit 1850 ist. Messungen der Strahlungsbilanz (z. B. Feldmessungen von NASA & NOAA) zeigen einen klaren CO₂‑Signalanstieg. |
Wer Ganteföhrs Vorlesungen angesehen hat, weiß das - genau aus ebendiesen Vorlesungen. Es wird unterlegt mir verschiedenen Darstellungen der Strahlungsspektern vom Sonnenlicht und von der reflektierten IR-Strahlung. Und in ebendiese Spektren werden auch die Linien von Methan und anderen Klimagasen eingeordnet. Aber das wirst Du ja selbst bemerken, wenn Du DIch auf die Suche nach dem angeblichen Zitat von Ganteföhr machst.
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Karlotta hat am 06. August 2026 um 08:04 Uhr folgendes geschrieben:
Ganteför behauptet: Klimamodelle seien „unzuverlässig“ oder „nicht vorhersagefähig“. |
Richtig ist, dass er feststellt: Diese Modelle (genauer gesagt, die in die Modelle eingegebenen Emissionsmengen) sind nicht experimentell überprüfbar.
Das ist der Unterschied zu üblichen Experimenten in der Experimentalphysik. Hier gibt es irgendeine Hypothese. Dann wird zwecks Überprüfung ein Experiment durchgeführt, das hoffentlich jederzeit nachvollziehbar dasselbe Ergebnis liefert. Und anhand dieses Experimentes ist anschließend festzustellen, ob die Hypothese wahr ist oder eben nicht.
Klimamodelle sind der Experimentalphysik unzugänglich. Man kann eben nicht verschiedene erdähnliche Planeten mit unterschiedlichen CO²-Mengen begasen und dann schauen, was passiert.
Richtig ist, dass Professor Ganteföhr schon lange, bevor es vom IPCC eingeräumt worden ist, behauptet hat, dass das Eintreten von Szenario 8.5 nicht plausibel ist, weil es mit unplausiblen Ausgangswerten gefüttert worden ist. Einerseits gibt es nicht genug Öl und Gas, um die dazu erforderlichen Mengen CO² zu emittieren. Andererseits weist er zu Recht darauf hin, dass uns die natürlichen Senken dabei helfen, die CO²-Konzentration in der Atmosphäre nicht so weit steigen zu lassen.
Eben weil er schon seit Jahren auf diesen Umstand hinwies, hat er sich bei diversen Panik-Professoren (und offenbar bei Dir) unbeliebt gemacht.
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Karlotta hat am 06. August 2026 um 08:04 Uhr folgendes geschrieben:
Er behauptet Wind- und Solarenergie könnten „keine nennenswerte Rolle“ spielen. |
Das sind nicht seine Worte. Lüg nicht so viel!
Aber dass wir Deutschen nur 2% der Emissionen verursachen, beziffert er schon gern. Ist das etwa falsch?
Weiterhin ist er mit mir einer Meinung, dass wir uns vor allem darauf konzentrieren sollten, klimaresilienter zu werden. Denn jeder Euro, den wir in Klimaresilienz investieren, kommt zu 100 Cent uns zugute.
Von jedem Euro, den wir in Klimaschutz verplempern, können wir allenfalls 2 Cent profitieren, weil China, Russland, Indien und die USA nicht darum scheren werden.
Ergänzen möchte ich noch meine - nicht Ganteföhrs - Meinung: Es ist eine sehr gute Idee, die fälligen Disruptionen anzuschieben und ggf. sogar zu subventionieren, wenn sich das als ökonomisch sinnvoll erweist und wenn wir dadurch unabhängiger von ausländischen Lieferanten werden können. (Wenn sich dadurch unsere Emissionen verringern, können wir das gerne als Kirsche auf dieser Torte noch mitnehmen. )
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Karlotta hat am 06. August 2026 um 08:04 Uhr folgendes geschrieben:
Wikipedia verbietet nicht, dass Betroffene Fehler melden.
Sie dürfen nur nicht selbst ihren Artikel schreiben – das ist ein Neutralitätsprinzip.
Korrekturen können über „Artikel-Diskussion“ oder „OTRS“ eingereicht werden. |
Richtig. Ein Verbot gibt es nicht.
Interessant ist eher, wie mit diesen Beschwerden umgegangen wird. Das erscheint eher so ein Kiesbett zu sein, in das man die Betroffenen schicken will. Ob sie es sich antun? Meist nicht.
Und in dieser Beziehung ist Professor Ganteföhr nicht der Einzige, der diese Erfahrungen mit der Wikipedia macht. Die diffamierenden Texte scheinen jedenfalls viel leichter diese "Qualitätskontrollen" zu durchlaufen.
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Karlotta hat am 06. August 2026 um 08:04 Uhr folgendes geschrieben:
Und wie man am Ende des Machwerkes sehen kann, sofern man sich dieses angetan hat, auch noch ein erbärmlicher Bettler. |
Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich einige Youtuber ihre Unabhängigkeit durch Spenden aus der Community sichern. Insbesondere die Leute, hinter denen keine GONGO steht, sind auf solche Fonanzierungen angewiesen.
Schau Dir lieber erst seine Videos an, bevor Du Dir solche haarsträubenden Urteile über ihn erlaubst!
Pfiffikus,
der sehr wohlwollend feststellt, dass Professor Ganteföhr im Gegensatz zu Deinem Geschreibsel jeweils sehr gut nachvollziehbare Quellen angibt
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