online spielen
Forum-Thueringen, Diskussinsforum, OnlineSpiele und Veranstaltungskalender für Thüringen.
Portalstartseite des Forum Thüringen Forenübersicht des Forum Thüringen online spielen Kalender Galerie - aktuelle und historische Fotos aus Thüringen Registrierung Suche
.:. Vielen Dank an harry75, Micha1962, HeMu, welche uns kürzlich finanziell unterstützt haben. .:.

Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Propagandageflunker von Prof. Quaschning » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (3): « vorherige 1 2 [3] Neues Thema erstellen
Zum Ende der Seite springen Propagandageflunker von Prof. Quaschning
~~ derzeit Werbefrei ~~
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



02.05.2026 ~ 00:32 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220161
gelesener Beitrag - ID 1220161


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.






  • 0:06 Kein Platz mehr? Nun ja, die Plätze, an denen die Windmühlen von den betroffenen Einwohnern klaglos akzeptiert werden, die werden in der Tat knapp. Aber die Nachbarn sind ja Leute, die der Herr Professor nicht wirklich im Blick hat.

  • 0:15 Jetzt kommt Zahlenschwurbelei!
    "Die Windkraft liefert mit Abstand mehr Strom, als jede andere Technologie." Aber zur Untermauerung seiner These kommt er mit den 60% daher, die für den gesamten Flatterstrom gelten. Da hätte er mal lieber die reinen Zahlen für den Wind heraussuchen sollen, um sauber zu argumentieren.

  • 0:26 Jetzt wird noch einmal aufgezählt, wie Habecks Regierung die Energiewende weiterentwickelt hat. Auch in seiner Ägide kein Wort davon, dass die Profiteure der Energiewende sich selber um eine angemessene Menge Speicher kümmern sollen. Doch das wäre sehr vernünftig.

  • 0:35 14GW zusätzliche Windkraftkapazität wurde genehmigt. Na gut, das stört nicht. Denn die Windräder lassen sich ja vom Netzbetreiber abschalten, wenn der Solarstrom die Netze verstopft und die Strompreise negativ werden. Solange die Abregelung durch Merit-Order und nicht durch Redispatch erfolgt, ist das für uns Stromkunden nicht weiter belastend.

  • 0:40 Angeblich würden die neuen Windräder so viel Strom liefern wie drei Kernkraftwerke. Das stimmt natürlich nicht, denn die Kernkraftwerke liefern zuverlässig Strom, so dass die Infrastruktur neben diesen Kraftwerken nicht dreifach aufgebaut werden muss. Windräder liefern nur Strom, wenn gerade Wind weht und wenn nicht der PV-Strom die Netze verstopft.

  • 0:55 Er tut so, als ob eine Bauzeit von 17 Jahren typisch wäre, um ein Kernkraftwerk zu bauen. Doch Ältere erinnern sich: In den Siebzigern und Anfang der Achtziger wurden Kernkraftwerke in 5 Jahren hoch gezogen. In Südkorea wurde derselbe Kraftwerkstyp EPR auch in einer normalen Zeit installiert.
    Quaschning verschweigt, dass es in Europa eher bürokratische Hindernisse sind, die Kosten und Bauzeit explodieren lassen.

  • 1:00 Die Forderung, uns durch Erneuerbare unabhängiger zu machen, unterstütze ich ja auch, aber nur dann, wenn die Profiteure der Energiewende selbst dafür sorgen müssen, dass sie vom bloßen Erzeuger zu zuverlässigen Versorgern werden.

  • 1:11 Ja, in Bayern sind die Windgeschwindigkeiten geringer. Und die Investoren wissen, dass der Stromertrag mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit wächst. 80% Windgeschwindigkeit bedeuten eben nur den halben Ertrag und damit den halben Profit. Auch wenn die Unterschiede in großen Höhen nicht mehr so gravierend sind, wie unten. Aber selbst die geringen Unterschiede verderben den Profit, so dass Investoren eben lieber im Norden Windräder errichten.

  • 1:16 Nein, auch Herr Söder kann die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen.

  • 1:23 Ja, Herr Quaschning, dann ziehen Sie bitte am richtigen Strang, ziehen Sie die Profiteure der Energiewende mit ins Boot, damit sie zu zuverlässigen Versorgern werden!



Pfiffikus,
der keinesfalls mit Quaschning an einem Strang ziehen wird, wenn dieser nur den blindwütigen Ausbau von Wind und Solar fordert



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
FrankSteini   FrankSteini ist männlich Zeige FrankSteini auf Karte FT-Nutzer
280 geschriebene Beiträge
Wohnort: Düsseldorf



02.05.2026 ~ 09:54 Uhr ~ FrankSteini schreibt:
im Forum Thüringen seit: 15.09.2019
32 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220181
gelesener Beitrag - ID 1220181


Zitat:
Pfiffikus hat am 02. Mai 2026 um 00:32 Uhr folgendes geschrieben:
[*]0:40 Angeblich würden die neuen Windräder so viel Strom liefern wie drei Kernkraftwerke. Das stimmt natürlich nicht, denn die Kernkraftwerke liefern zuverlässig Strom, so dass die Infrastruktur neben diesen Kraftwerken nicht dreifach aufgebaut werden muss. Windräder liefern nur Strom, wenn gerade Wind weht und wenn nicht der PV-Strom die Netze verstopft.

[*]1:00 Die Forderung, uns durch Erneuerbare unabhängiger zu machen, unterstütze ich ja auch, aber nur dann, wenn die Profiteure der Energiewende selbst dafür sorgen müssen, dass sie vom bloßen Erzeuger zu zuverlässigen Versorgern werden.

Pfiffikus,
der keinesfalls mit Quaschning an einem Strang ziehen wird, wenn dieser nur den blindwütigen Ausbau von Wind und Solar fordert



Überschussstrom ist ein Netzproblem, kein Erzeugerproblem
Wenn PV „die Netze verstopft“, dann liegt das an:
- fehlenden Leitungen
- fehlenden Speichern
- fehlender Flexibilität
Niemals an der PV selbst.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Katherina...id30715113.html



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



03.05.2026 ~ 00:09 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220269
gelesener Beitrag - ID 1220269


Zitat:
FrankSteini hat am 02. Mai 2026 um 09:54 Uhr folgendes geschrieben:
Überschussstrom ist ein Netzproblem, kein Erzeugerproblem
Wenn PV „die Netze verstopft“, dann liegt das an:
- fehlenden Leitungen
Hast Du mal über dieses Mantra nachgedacht, bevor Du das hier so gedankenlos wiederholst?

Auch in unseren Nachbarländern war 1. Mai und schön sonniges Wetter. Dementsprechend waren die Strompreise auch in den anderen Ländern negativ:



Also @FrankSteini: Wohin sollen die von Dir ersehnten Leitungen denn den Abfallstrom hin transportieren? Wer hätte ihn haben wollen?


Zitat:
FrankSteini hat am 02. Mai 2026 um 09:54 Uhr folgendes geschrieben:
- fehlenden Speichern
An dieser Stelle stimme ich Dir vollkommen zu. Dass wir mehr Speicher brauchen, darüber sind wir beide uns völlig einig. Unsere Standpunkte unterscheiden sich nur in der einen Kleinigkeit, wer diese Speicher finanzieren und betreiben soll.

Meine Meinung: Die jeweils erforderlichen Speicher sollen die Profiteure der Energiewende selbst organisieren und bezahlen müssen. Jeder einzelne Anlagenbetreiber muss dazu gezwungen werden, einen für seine Anlage groß genug ausgelegten Speicher vorzuhalten und zu betreiben.

Deine Meinung: Die Profiteure sollen die Kosten und Risiken der Erneuerbaren auf die Allgemeinheit abwälzen dürfen, während sie nur die Profite und Subventionen einstecken wollen.


Zitat:
FrankSteini hat am 02. Mai 2026 um 09:54 Uhr folgendes geschrieben:
- fehlender Flexibilität
Auch an dieser Stelle stimme ich Dir hundertprozentig zu.
Industriebetriebe können ihre Dienstpläne und die Produktion nur schwer flexibilisieren. Auch die Bahn kann ihren Fahrplan nicht nach dem Wetter ausrichten und während einer Dunkelflaute auf Fahrten verzichten. Trotzdem fordere ich ja schon seit Jahren flexible Preise - für alle!

Insbesondere halte ich es für erforderlich, dass auch die Erzeuger zu flexiblen und nicht zu festen Vergütungen einspeisen dürfen. Jeder Anlagenbetreiber, der gestern noch zusätzlichen Abfall ins Netz gerotzt hat, der sollte nach meiner Meinung auch ordentlich drauf zahlen!!!



Pfiffikus,
der erfreut feststellt, dass unsere Standpunkte in manchen Fragen gar nicht so weit auseinander liegen



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



04.05.2026 ~ 21:21 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220484
gelesener Beitrag - ID 1220484


Zitat:
Pfiffikus hat am 03. Mai 2026 um 00:09 Uhr folgendes geschrieben:
Also @FrankSteini: Wohin sollen die von Dir ersehnten Leitungen denn den Abfallstrom hin transportieren? Wer hätte ihn haben wollen?
FrankSteini hat nicht geruht, das andere Ende der gewünschten Leitungen zu benennen. Auch in den Nachbarländern wäre unser Abfallstrom gleichfalls Abfall gewesen.



Youtube hat mir wieder mal ein Video mit Prof. Quaschning gezeigt. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:15 Die Aussage, dass für den Antrieb von PKWs mit E-Fuels ein Mehrfaches an Energie benötigt wird, als wenn man das Auto direkt mit Strom betreibt, ist korrekt. Das ist nun mal Physik, daran lässt sich nichts ändern.

  • 0:20 Auch hier wird die richtige Erkenntnis gepostet. Deutschland hat nur suboptimale Bedingungen für einen grenzenlosen Ausbau von Solar- und Windkraft.
    Darüber hinaus liefern diese Anlagen in Deutschland nur sehr volatilen Strom (Zappelstrom), der nur wenige Stunden im Jahr billig zur Verfügung steht. Damit E-Fuels herzustellen, das kann niemals zu bezahlbaren Preisen gelingen.

  • 0:25 Der nächsten korrekten Einschätzung kann ich auch uneingeschränkt zustimmen. Deutschland ist schon seit Jahrzehnten Energieimporteur, also sollte man solche Energieträger importieren, die sich leicht, problemlos und ungefährlich transportieren lassen. Zum Beispiel Methanol oder andere E-Fuels.

  • 0:30 Jetzt kommt die absolute Milchmädchenrechnung von Professor!
    a)
    Er berücksichtigt mit keinem Wort und keinem Prozent, dass im Moment eine Disruption im Gange ist. Immer mehr Autos fahren auch in Deutschland elektrisch. Seine Rechnung geht aber vom Verbrauch aus 2023 oder 2025 aus. (Oder von welchem auch immer). Doch korrekt wäre es, nur die Menge zu berücksichtigen, die nicht auf E-Antrieb umstellen können:
    - Oldtimer,
    - Landmaschinen
    - Notstromaggregate und Rettungswesen
    Schon durch diesen Realismus kommt man auf wesentlich weniger als 10000 Windräder!

    b)
    Richtig teilt er uns mit, dass es in Chile wesentlich mehr Wind gibt, als bei uns. Aber der Physikprofessor sollte wissen, dass der Ertrag eines Windrades von der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit abhängt.
    - Doppelte Geschwindigkeit ---> 8-facher Ertrag
    - Dreifache Geschwindigkeit ---> 27-facher Ertrag
    Die Anlagen in Chile werden nicht nur den Überschuss von Zappelstrom nutzen können, sondern können gut auf 8000 Betriebsstunden pro Jahr kommen.
    Deshalb werden ganz sicher keine 10000 Windräder nötig sein.

    c)
    Die Windräder müssen nicht in Chile stehen. Auch Namibia und weitere Länder sind mit reichlich Solar- und Windenergie gesegnet. Die einzelnen Länder werden wohl in Konkurrenz treten, wer uns wie viele preiswerte E-Fuels verkaufen darf.

    Nicht alle der zusätzlichen Windräder werden dann wohl in Chile stehen, keinesfalls 10000. Deshalb nenne ich so etwas "Milchmädchenrechnung.

  • 0:45 E-Fuels würden sich nicht wirklich vertragen mit Klimaschutz, Physik und Ökonomie.

    Warum sie sich nicht mit Klimaschutz vertragen sollen, bleibt wohl sein Geheimnis. Ich hatte Euch bereits das Obrist-Projekt vorgestellt. Die stellen das Methanol sogar CO²-negativ her! Die absorbieren demnach mehr CO², als die Nutzer von E-Fuels später ausstoßen werden.
    An dieser Stelle ist der Professor nicht auf der Höhe der Zeit.

    Physikalisch geht es zweifellos. Sogar schon heute - nur eben teuer in Deutschland produziert.

    Und die Ökonomie- da soll er sich mal nicht den Kopf zerbrechen. Die Manager der beteiligten Firmen haben da wohl mehr Ahnung von Ökonomie, als er.

  • 0:55 Wir haben genug von Quaschnings Märchenrechnung. Also machen wir hier Schluss!



Pfiffikus,
der es technologieoffen einfach dem Markt überlassen würde, ob sich Fahrzeuge mit E-Fuels etablieren können oder ob deren Betrieb zu teuer bleibt



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



12.05.2026 ~ 21:43 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221121
gelesener Beitrag - ID 1221121


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:05 "Die Energie wird richtig teuer." Richtig.
    Aber nicht der Bau dieser PV- und Windkraftanlagen macht die Energie teuer. Vielmehr sehe ich die Ursache darin, dass die Betreiber bislang für deren Betrieb noch massiv subventioniert werden, ohne dass sie daraus die Verpflichtung erhalten, für die erforderliche Begleitinfrastruktur zu sorgen.

  • 0:32 "Katar erpresst uns auch noch und droht mit dem Stopp von Gaslieferungen, wenn wir nicht Gesetze in ihrem Sinne verändern."

    Also worum geht es hier? Es geht um das sogenannte Lieferkettengesetz. Dieses schreibt allerlei Bürokratie vor, um nachzuweisen, dass bei einem importierten Produkt der Importeur für dieses und alle Vorprodukte wachen muss. Es regelt die unternehmerische Verantwortung für die Einhaltung von Menschenrechten in globalen Lieferketten. Hierzu gehören beispielsweise der Schutz vor Kinderarbeit, das Recht auf faire Löhne und der Schutz der Umwelt.
    Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 2 % des Jahresumsatzes.

    Nun will ich die Intension dieses Gesetzes keinesfalls in Frage stellen. Der Einsatz für die Kinder und für Menschenrechte ist ein ehrenwertes Ziel und nur gutzuheißen, keine Frage.

    Aber wir dürfen nicht vergessen: Habeck hat seinen Bückling vor dem Emir gemacht, damit uns der dortige Staatsbetrieb Erdgas liefern möge. Doch der und seine Berater sind ja nicht blöd. Die kennen dieses Lieferkettengesetz. Und die wissen: Sollte da jemand in Berlin oder Brüssel der Meinung sein, in Katar werden die Menschenrechte nicht eingehalten, so würde nach dem Text und Buchstaben dieses Gesetzes eine Geldbuße von bis zu 2% des Jahresumsatzes fällig. Hier konkret: Die wollen tatsächlich die Hand auf 2% des Katarischen Staatshaushaltes halten, denn es ist ja ein Staatsbetrieb!
    Wie blöd müsste ein Emir sein, wenn er sich auf so einen Liefervertrag einlässt, ohne vorher eine entsprechende Anpassung dieses Gesetzes einzufordern? Solche Einmischung in die inneren Angelegenheiten können sie mit schwächeren Handelspartnern praktizieren, aber doch nicht mit potentiellen Partnern, die auf Augenhöhe oder darüber hinaus verhandeln.

    Ansonsten erpresst uns Katar nicht. Der Emir macht nur von seiner Vertragsfreiheit Gebrauch. Auch diese ist ein Menschenrecht! Und er droht nicht mit einem Stopp, sondern er ist nicht bereit, unter diesen Bedingungen einen neuen Liefervertrag zu unterschreiben. Das hätte der Herr Professor gerne etwas ausführlicher ausführen sollen.

  • 0:45 Die Forderung, mehr Unabhängigkeit von Öl und Gas zu erreichen, unterstütze ich ausdrücklich. Ihr wisst, mehr Unabhängigkeit muss unsere Haupttriebkraft für die Energiewende sein.

  • 0:50 Natürlich fordert er an dieser Stelle nur den Ausbau von Solar- und Windkraft, für die er zu lobbyieren scheint. Sogar eine erhebliche Beschleunigung verlangt er. Kein Wort davon, dass die Profiteure der Energiewende auch für den begleitenden Ausbau der nötigen Begleitinfrastruktur herangezogen werden sollen.

  • 1:15 Auch er ist hier schwammig unkonkret, wessen Geld mit "unser Geld" gemeint ist. Und ebenso schweigt er darüber, wer der Subventionsempfänger ist, wenn er für "die Energiewende in Deutschland" plädiert. Er will lieber die Taschen der Solar- und Windparkbetreiber voll machen, während die Allgemeinheit die von ihm gewünschte Subvention stemmen soll und die erforderlichen Speicher und Stromtrassen bezahlen und betreiben soll.



Pfiffikus,
der an dieser Stelle und auch sonst immer wieder fordert, dass die Profiteure der Energiewende maßgeblich selbst für den Aufbau und Betrieb der nötigen Begleitinfrastruktur herangezogen werden



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



18.05.2026 ~ 23:34 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221542
gelesener Beitrag - ID 1221542


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:00 bis 1:10 Zahlreiche Argumente dafür, dass die Disruption in Sachen Energiewende nicht aufzuhalten ist.
    Ja, daran habe ich keine Zweifel.

    Doch hat der Herr Professor auch verstanden, was er da sagt und welche Konsequenzen es hat?

  • 1:15 Autsch! Er hat es nicht verstanden. Schade eigentlich!
    Er blendet eine Panik-Grafik ein, in der halb Südamerika im Meer versinkt.
    Das ist ja sogar noch schlimmer, als in dem Horror-Szenario SSP8.5 vorhergesagt.

    Nein, Herr Professor! Das, was Sie da an die Wand malen, wird niemals eintreten! Das ist nur ein völlig überzogenes Panik-Bild.



Pfiffikus,
der gespannt ist, wann die Botschaft von seinem eigenen Video-Clip auch bei ihm selbst ankommt



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



20.05.2026 ~ 17:02 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221633
gelesener Beitrag - ID 1221633


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:00 Das System des Emissionshandels wird an dieser Stelle richtig beschrieben.

  • 0:15 Auch richtig erläutert - der Wasserbetteffekt. Dieser ist schon seit der Ölkrise in den Siebzigern bekannt.

  • 0:20 Korrekt erläutert - wenn irgendwo CO² eingespart wird, zum Beispiel durch die Schließung eines Kohlekraftwerkes, dann werden die Zertifikate billiger. Die eingesparte CO²-Emission kann sich dann ein anderer Emittent noch leisten.

    Professor Quaschning hat es nicht so deutlich gesagt, deshalb schreibe ich es an dieser Stelle noch einmal deutlich. Die gesetzlich festgelegte Stilllegung von Kohlekraftwerken senkt die CO²-Emissionen nicht. Dieser "Kohleausstieg" dient ausschließlich dazu, den Energiekonzernen hohe Milliardensummen als Entschädigung rüber zu schieben. Für die Schließung von Kraftwerken, die sich ohnehin bald nicht mehr rechnen werden und der Disruption zum Opfer fallen werden. So deutlich durfte es der Professor wahrscheinlich nicht sagen.

  • 0:30 Es scheint mir hier ein älterer Clip angespült worden zu sein. Dieses Vorhaben kommt gewiss nicht von der aktuellen Regierung.

    Doch auch hier gebe ich Professor Quaschning Recht. Wenn es den vergangenen Regierungen um den Klimaschutz und nicht um das Umverteilen von Geldern gegangen wäre, dann hätten sie die Milliarden, die als Entschädigung an die Energiekonzerne geflossen sind, lieber dazu genutzt, CO²-Zertifikate vom Markt weg zu kaufen. Dann hätten die Energiekonzerne selbst sehen müssen, welche Kraftwerke besonders ineffektiv sind, viel CO² emittieren und geschlossen werden sollten. Bei einer so sinnvollen Regelung wäre niemals das neue, sehr effektive Kraftwerk in Hamburg geschlossen worden.

    So deutlich durfte es der Herr Professor nicht in die Kamera sagen.

  • 0:45 Hier nennt Professor Quaschning noch einmal die Gründe, warum ein Verbrennerverbot, ein Verbot von Gasheizungen völlig überflüssig ist. Diese Technologien werden auch ohne irgendwelche Verbote durch die fällige Disruption erfasst. Wozu also die Bürger mit Verboten drangsalieren?



Pfiffikus,
der zu diesem Thema noch einen Beitrag zu den nützlichen Idioten verfassen muss



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



22.05.2026 ~ 00:46 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221704
gelesener Beitrag - ID 1221704


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:18 Immer wieder wird dieses untypische Beispiel genannt. Dabei wird verschwiegen, dass in der genannten Summe nicht nur die Kosten des Reaktors enthalten sind.
    Im Ostasien wurden baugleiche Reaktoren bereits für einstellige Milliardenbeträge gebaut. - In nur wenigen Jahren Bauzeit!

  • 0:40 Der Herr Professor hat wahrscheinlich die falschen Prioritäten im Kopf. Warum sollen sich diese Kraftwerke nur schwer integrieren lassen?
    Der Strompreis wird mit Merit-Order gebildet. Da werden sie vor allem nachts ihr Geld verdienen. Und tagsüber werden sie nicht abgeschaltet, sondern gehen mit einem gering negativen Betrag in die Auktion, z.B. -0,10€/MWh. Dann müssen sie nämlich nicht das Stop-and-Go mitmachen, das die PV-Anlagen diktieren. Bei einer solchen Lage wollen wir mal sehen, wer sich schwer integrieren kann? Solarkraftwerke werden dann weder tagsüber profitabel sein, noch nachts Strom liefern können. Deshalb geifert der Professor ja so intensiv gegen diese CO²-freie Art der Energieerzeugung.

  • 0:50 Lüge!
    Kernkraftwerke sind schon heute keine Hochrisikotechnologie mehr, sondern die sicherste Art der Stromerzeugung, die wir kennen.
    Moderne Reaktoren künftiger Generationen werden inhärent sicher sein, also dieses Maß an Sicherheit noch übertreffen.

  • 0:54 Diese Kraftwerke werden sich, wenn sie einmal da sind, keinesfalls nur als Backup-Kraftwerke am Markt positionieren, quasi als Lückenbüßer für Solar- und Windkraft. Nein, wenn sie einmal da sind, liefern sie zuverlässige Grundlast.

  • 0:57 Panikmache!
    Schon für die Reststoffe herkömmlicher Reaktoren gibt es Lösungen, sofern man den politischen Willen dazu aufbringt.
    Und modernere Reaktoren erzeugen überhaupt keinen problematischen Müll mehr.



Pfiffikus,
der das bereits in früheren Beiträgen ausgeführt hat



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



23.05.2026 ~ 23:21 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221800
gelesener Beitrag - ID 1221800


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:05 Dass wir uns unabhängig von unnötigen Erdgasimporten machen wollen, an dieser Stelle bin ich mit Quaschning einer Meinung. Das wisst Ihr ja schon.

  • 0:20 Wenn diese Treppe eingehalten wird, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
    a) Die CO²-Emissionen gehen auch in den Heizungskellern zurück.
    b) Die dadurch verursachten exorbitanten Kosten werden die ohnehin fällige Disruption noch weiter beschleunigen. Auf lange Sicht sogar effektiver, als heute schon.
    Ich frage mich, was er da bloß dagegen hat?

  • 0:45 An den Zahlen aus diesem Vergleich ist nichts auszusetzen. Diese Alternativen sind teuer und werden teuer bleiben.
    Aber warum fehlt der Vergleich zu grünem Methan aus Wüstenländern, das dort mit Hilfe des Sabatier-Prozesses hergestellt wird?

  • 1:10 Dass Beschlüsse gefasst werden, die über eine Legislatur hinaus gehen, ist ja nun nicht wirklich ungewöhnlich. Welche Regierungen werden sich denn mit dem geplanten Verbrenner-Aus beschäftigen müssen? Oder mit der Verwechslung von Brutto- und Netto-Null im Jahre 2045?
    Was soll also dieses Gezeter?

  • 1:25 Die letzte Empfehlung kann ich voll und ganz unterschreiben. Denn wir genießen hier eine vergiftete Freiheit im Heizungskeller.



Pfiffikus,
der das schon mehrfach ausgeführt hat



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



25.05.2026 ~ 14:10 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221825
gelesener Beitrag - ID 1221825


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:00 Hier will ich keinesfalls die BILD in Schutz nehmen. Keine Ahnung, welche Hektik da verbreitet wurde.

  • 0:20 Hier verbreitet Quaschning wieder einmal Propaganda-Geflunker IX. zum Pariser Klimaabkommen. Selbstverständlich dürfen alle Staaten, die dieses Abkommen ratifiziert haben, weiterhin Gas verbrennen. Nur eben nicht mehr so viel.

  • 0:25 Die Disruption, die jetzt schon im Gange ist, beschreibt der Professor korrekt.

  • 0:30 Leider hat der Herr Professor nicht verstanden, was diese Disruption bedeutet - nämlich immer weniger Gaskunden".
    Das Gasnetz wird aus diesem Grunde auch künftig noch so leistungsfähig bleiben, um die wenigen, dann noch verbliebenen Kunden zu versorgen, auch wenn Wasserstoff je Kubikmeter einen wesentlich geringeren Heizwert hat.

  • 0:40 Die Disruption wird voran schreiten - gewiss!

  • 0:45 In der Tat wird der Betrieb von Gasnetzen immer unwirtschaftlicher werden. Man müsste sich allerdings genau ansehen, welchen Inhalt die Konzessionsverträge der Gasnetzbetreiber haben, welche Kündigungsfristen vorgesehen sind. Jedenfalls dürfen die das Netz nicht einfach von heute auf morgen stilllegen.

  • 0:55 Die Empfehlung des Professors kann ich nur unterschreiben. Von einer Neuinstallation einer Gasheizung ist dringend abzuraten.



Pfiffikus,
der die neue Freiheit im Heizungskeller immer wieder als vergiftete Freiheit bezeichnet



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



01.06.2026 ~ 00:35 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222112
gelesener Beitrag - ID 1222112


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:00 Er trifft sofort ins Schwarze. Die Panik, wie sie auf diesen beiden Beispielbildern verbreitet wird, wurde endgültig abgesagt. Die Apokalypse findet nicht mehr statt. Und die Menschheit wird auch nicht aussterben, jedenfalls nicht wegen des Klimawandels. Solche Bilder sind maßlos übertrieben.





  • 0:15 Warum sich der Professor an dieser Stelle ausgerechnet auf Herrn Tichy bezieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Warum beruft er sich auf Kristina Schröder? Ist die noch wichtig?
    Sinnvoller wäre es natürlich, den IPCC als offizielle Primärquelle zu zitieren, der das Szenario SSP-8.5 als unplausibel gekennzeichnet hat.

  • 1:10 Der Professor stiftet nun noch mehr Verwirrung. Er erzählt, was Donald Trump mitten in der Nacht. gepostet haben soll. Im Bild wird aber wieder dieser Tichy gezeigt und nicht Trump.

  • 1:50 Endlich kommt er auf den IPCC und redet über dessen Rolle in der Welt.

  • 2:30 Ja, die Staaten tauschen sich auf den Klimakonferenzen aus und fassen Beschlüsse. Zum Beispiel das Pariser Klimaabkommen.

  • 2:35 Was soll dieser Whataboutismus? Da blendet er einen Teil einer Rede ein, in der ein Abgeordneter über die Klimasekte redet. Leute, damit meint er Leute wie Quaschning, Lesch und verschiedene andere Scharfmacher. Die Klimasekte, das sind solche Leute, die den Inhalt des Pariser Klimaabkommens missinterpretieren, indem sie Brutto-Null mit Netto-Null vertauschen. Was haben diese Scharfmacher mit dem IPCC zu tun?

  • 4:50 Langsam nerven die Einblendungen, in denen der Abgeordnete von den Profiteuren der Energiewende redet. An keiner Stelle sagt der Abgeordnete, dass er vom IPCC redet.
    Manno, Herr Professor, der Treffer hat offenbar gesessen!

  • 5:20 "Niemand von ihnen hat also bei Warnungen vor der Klimakrise irgendeinen finanziellen Vorteil." Ja klar. Und niemand hat irgendwann einmal irgendetwas von NGOs, eigentlich GONGOs gehört.

  • "Hauptaufgabe des IPCC, also des Klimarats ist es sogenannte Sachstandsberichte auf Englisch Assessment Reports kurz AR zu erstellen. Diese erscheinen im Abstand von einigen Jahren und enthalten den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klimaforschung und sind keine Prognosen im Bezug auf den angeblichen Weltuntergang."

    Ja Herr Professor, beim Lügen ertappt!
    Dann schauen Sie sich den letzten Bericht des IPCC noch einmal an! er ist ja öffentlich. Dort können Sie die Überschrift "B. SPM Possible Climate Futures" finden. Dort ist das Weltuntergangsszenario SSP5-8.5 noch zu finden, welches Sie zu den oben gezeigten Bildern hingerissen hat.


  • 6:25 Ja, der aktuelle Bericht ist eine PDF-Datei mit 2409 Seiten.

    Ja, es gibt noch eine Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger, doch die sollte man lieber ignorieren, denn schon bei dieser Zusammenfassung waren wohl schon Scharfmacher am Werk.


  • 7:39 "Und genau darum geht der IPCC bei dieser Frage streng wissenschaftlich vor." Falsch!
    Wollte man wissenschaftlich vorgehen, dann müsste man zwar erst einmal Prognosen erstellen. Diese müssten dann durch Experimente überprüft werden, so dass sie hinterher bestätigt oder widerlegt werden können. In der Klimawissenschaft ist das aber nicht möglich, denn die Szenarios, die da veröffentlicht werden, sind einer experimentellen Überprüfung nicht zugänglich. Man kann ja nicht mal schnell einen Planeten nur zur Probe mit dieser oder jener Menge CO² beaufschlagen, um hinterher die Wirkungen zu beobachten.

    Im Rückblick lässt sich im Nachhinein jedoch sagen, welche Prognose richtig war und welche nicht. An diesem Stand sind wir gerade. Inzwischen ist offiziell, dass das Szenario SSP5-8.5 übertrieben war und nicht eintreten wird.


  • 8:10 Jetzt wird noch einmal deutlich der Unterschied zwischen einem Szenario und einer Prognose erläutert. Ja, so ist es korrekt. Der IPCC hat nur Szenarios erstellt.
    Die Prognosen (siehe oben gezeigte Bilder) haben dann die Scharfmacher publiziert, indem sie so getan haben, als sei 8.5 das einzige Szenario. Auf diesen Unterschied muss ich wohl künftig stärker hinweisen.
    Und diesen Scharfmachern ist nun die argumentative Grundlage entzogen worden.

  • 10:50 Seinen Studenten sagt der Professor in der Vorlesung offenbar, dass sowohl SSP-1.9, als auch 8.5 nur Extremszenarios sind.
    Jeder Leser dieser Rezension kann ja gerne mal darüber reflektieren, ob er das Szenario SSP-8.5 in seinen Videos, die ich Euch hier vorgestellt habe, ebenso deutlich als Extremszenario abgegrenzt hat.
    (Dass er 1.9 überhaupt erwähnt hätte, ist mir nicht in Erinnerung.)

  • 11:33 "Aber ob wir eher in der Nähe des dunkelroten oder eher in der Nähe des hellblauen Szenarios enden, hängt davon ab, ob sich weltweit diejenigen Kräfte durchsetzen, die das Klima schützen oder diejenigen, die unseren Planeten ohne Rücksicht auf Verluste verheizen wollen."
    Niemand auf dieser Welt verbrennt Kohle oder Gas oder Öl, um "unseren Planeten ohne Rücksicht auf Verluste zu verheizen"! Nein, Herr Professor, das macht niemand!

    Und niemand (außer uns Deutschen, besonders die in Hamburg) schränkt sich ein, um das Klima zu schützen. Wer rechnen kann weiß ja, dass es schnuppe ist, wie sich Deutschland hier verhält, weil hier nur 2% vom weltweiten CO² emittiert werden. Es ist schnuppe, weil die Chinesen trotzdem weiter massenweise Solarzellen produzieren werden. Es ist ja schnuppe, in welchem Teil der Welt diese neuen Solarzellen dann die Emissionen senken.

    Alle Menschen auf dieser Welt werden versuchen, günstig an Energie heran zu kommen. Und wenn PV-Module immer günstiger werden, dann leisten sich die Menschen immer mehr Energie aus dieser Quelle. Es findet eben eine ganz normale Disruption statt. Gut so!

  • 11:45 "Das entscheidet aber die Gesellschaft und die Politik und nicht die Forschung."
    Leider!
    Eigentlich steht im Grundgesetz, dass alle Gewalt vom Volke ausgeht und nicht von der "Politik". Deshalb dürfen die Menschen eben selbst entscheiden, wann sie sich von der Disruption im Heizungskeller oder beim Autokauf mitreißen lassen wollen. Gut so, dass wir diese Freiheit noch haben und hoffentlich behalten!

  • 12:15 Jetzt kommt der Professor doch noch einmal mit einem Szenario, gleich für das Jahr 2300! Da wird noch einmal ein Horrorszenario in den Raum geworfen! " 8 bis 12° Celsus bis zum Jahr 2300 wären möglich." Er kann es nicht lassen. Dass ein Energie-Professor weiß, dass für ein solches Szenario nicht nur Öl- und Gasvorräte zu knapp wären, sondern auch die weltweit vorhandene Kohle gar nicht ausreichen würde, müsste man eigentlich voraussetzen.
    Dass ein Senkenleugner wie Quaschning in diesem Szenario die Wirkung der Ozeane total vernachlässigt - geschenkt!
    Nein, an dieser Stelle hat der Herr Professor Unsinn aus seinem Kaffeesatz gelesen, ein solches Szenario wird sich nicht ereignen, garantiert nicht!

  • 13:20 Ja, 8.5 ist unrealistisch geworden. Vorhin ha der Professor ja deutlich gemacht, welchen langwierigen Prozess die Publikationen des IPCC vor ihrer Veröffentlichung nehmen müssen. Deshalb wurde SSP-8.5 erst jetzt für unplausibel erklärt.

    Doch es hat sich schon seit mindestens 10 Jahren abgezeichnet, dass die Disruption und Energiewende stattfinden wird, dass dieses Szenario nicht eintreten wird. Manche Leute haben das wesentlich eher erkannt und publiziert. Diese Leute sind dann als "Klimaleugner", als Nazis oder was auch immer diffamiert worden, während Scharfmacher wie Quaschning weiter Horror gepredigt haben und in den Ambivalentmedien reichlich zu Wort gekommen sind.

  • 15:50 Endlich akzeptiert der Professor himself die Tatsache, dass das Szenario SSP-8.5 nicht eintreten kann. Endlich ist es nicht mehr nötig, Leute, die das schon vorher erkannt hatten, zu diffamieren.

  • 16:00 Einsicht ist schwer! Nun wird die Erwärmung gemäß SSP-8.5 um 5 Grad bis 2100 als unrealistisch angesehen. Nun kommt er eben mit einer neuen Vorschau: Die 5 Grad Erwärmung sollen dann eben bis zum Jahre 2150 kommen. Das Horrorszenario einfach nur mal 50 Jahre nach hinten geschoben.
    Nun ja, wie seriös ein Weitblick über mehr als 100 Jahre sein kann, zeigt die Vergangenheit deutlich.

  • 17:20 Quaschning betätigt sich hier als Demagoge. Auch er reißt das Zitat, das Alice Weidel auf den Reinhardswald, den Märchenwald der Gebrüder Grimm bezog, aus dem Zusammenhang und unterstellt, es seien alle deutschen Windräder gemeint. Ja, so geht Demagogie!
    Wer das Zitat im Zusammenhang nachhören will, kann ja hier bei 14:50 Minuten einsteigen, die komplette Rede muss man sich ja nicht antun.

  • 18:25 Also ich bin da eher optimistisch. Deutschland kann 2045 sehr wohl klimaneutral sein, also NETTO null Emissionen verursachen. Brutto natürlich nicht, das ist für Klimaneutralität ja auch nicht nötig. Also ist das gelbe Szenario doch gut möglich.
    Nur der Senkenleugner Quaschning gibt das nicht zu.

  • 20:30 "Die Klimaforschung hat keine Fehler gemacht und nichts revidiert. Die möglichen Folgen der Klimakatastrophe werden weiterhin klar benannt." Stimmt!
    Die IPCC-Berichte waren und sind relativ seriös.
    Schlimm nur, dass dann so manche Scharfmacher, die ich bereits beispielhaft genannt habe, so getan haben, als wäre SSP-8.5 das einzig plausible Szenario, das zu befürchten sei. Siehe Bilder ganz oben in diesem Beitrag.

  • "Darum ist es jetzt so wichtig, dass wir uns alle in diesen öffentlichen Diskurs einmischen."
    Gerne Herr Professor. Genau aus diesem Grunde schreibe ich diese Rezension und nutze dazu eine neutrale Plattform.


In diesem Video vermisse ich einen Satz, in dem er wenigstens zugibt, dass er selbst dann noch viel zu oft mit seinen Prognosen übertrieben hat, als die Unplausibilität von SSP-8.5 schon lange absehbar war


Pfiffikus,
der hier gar nicht erst eine Entschuldigung erwartet



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
daggi007   daggi007 ist weiblich Zeige daggi007 auf Karte FT-Nutzerin
6.503 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



01.06.2026 ~ 09:56 Uhr ~ daggi007 schreibt:
images/avatars/avatar-635.gif im Forum Thüringen seit: 26.01.2007
14 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222138
gelesener Beitrag - ID 1222138


Deine Argumentation ist in Teilen wieder nicht richtig.

SSP5‑8.5 ist nicht „falsch“ oder „widerlegt“.
Du argumentierst, SSP5‑8.5 sei „übertrieben“ oder „unmöglich“.
Der IPCC stuft SSP5‑8.5 als „low likelihood“ ein
Aber:
Nicht als „unmöglich“
Nicht als „widerlegt“
Nicht als „zurückgezogen“

Quelle: IPCC AR6, WG1, Kapitel 1, Box 1.1
Dort steht explizit, dass 8.5 weiterhin als „useful for risk assessment“ gilt.

Warum?
Weil SSP5‑8.5 kein Vorhersagepfad ist, sondern ein Stress‑Test‑Szenario:
Was passiert, wenn Klimapolitik scheitert?
Was passiert, wenn Energiepreise fossile Expansion begünstigen?
Was passiert, wenn Kipppunkte Emissionen verstärken?

Solche Szenarien sind in der Risikoforschung Standard.
Man verwirft sie nicht, nur weil sie unwahrscheinlich sind.

Deine Aussage „Kohle reicht nicht für SSP8.5“ ist wissenschaftlich nicht haltbar
Du argumentierst, die fossilen Vorräte seien zu gering.

Die Literatur sagt:
Die bekannten Reserven reichen für SSP5‑8.5 aus

Denn:
SSP5‑8.5 basiert auf wirtschaftlich förderbaren Ressourcen, nicht auf geologischen Maximalreserven.
Die wirtschaftlich förderbaren Kohlereserven übersteigen den Bedarf von SSP5‑8.5 deutlich.
Deine Aussage „Kohle reicht nicht“ ist nicht durch Daten gedeckt.

Weiterer Fehler deiner Argumentation: Die Ozeansenken „verhindern“ kein 8.5‑Szenario.
Du argumentierst, die Ozeane würden CO₂ aufnehmen und dadurch extreme Erwärmung verhindern.
Ja, die Ozeane nehmen CO₂ auf aber:
Die Senkenleistung sinkt mit steigender Temperatur
und:
Die Ozeane können die Emissionen eines 8.5‑Pfads nicht kompensieren
(IPCC AR6, WG1, Kapitel 5)
Die Senken wirken dämpfend, aber nicht begrenzend.

Die +12 °C bis 2300 sind nicht „Unsinn“, sondern ein dokumentiertes Langzeitszenario
Du sagst, das sei „Kaffeesatz“.

Die Literatur sagt:
Langfristige Klimasensitivität (Earth System Sensitivity) kann deutlich höher sein als die kurzfristige ECS.

Der IPCC nennt +10–12 °C für 2300 als möglich
unter:
- sehr hohen Emissionen
- langfristiger Kohlenstoffkreislauf‑Rückkopplung
- Permafrost‑Freisetzung
- Vegetationsänderungen
Das ist kein Kaffeesatz, sondern modellgestützt.

Die Aussage „Niemand verheizt den Planeten“ ist wissenschaftlich irrelevant. Du argumentierst moralisch („niemand will das“).
Die Klimawissenschaft argumentiert physikalisch. Das ist ein grundlegendes Prinzip der Klimaphysik.

„Deutschland hat nur 2 % Anteil“ ist wissenschaftlich kein Argument. Das ist ein häufiger rhetorischer Punkt, aber wissenschaftlich falsch, denn Klimaschutz basiert auf kumulativen Emissionen.
Deutschland ist historisch der viertgrößte Emittent der Welt und pro Kopf weiterhin über dem globalen Durchschnitt. Aber ohne Industrieländer, die vorangehen, sinken globale Kosten und Emissionen langsamer.

Also ja, die Klimaforschung hat tatsächlich Fehler korrigiert – aber nicht „revidiert“
Du sagst, der IPCC habe 8.5 „revidiert“.
Der IPCC hat nie gesagt, 8.5 sei „wahrscheinlich“.
Der IPCC hat nie gesagt, 8.5 sei „business as usual“.
Das war Kommunikation, nicht Wissenschaft.

Die Klimaforschung hat ihre Modelle präzisiert, nicht umgestoßen!



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



01.06.2026 ~ 13:47 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222195
gelesener Beitrag - ID 1222195


Hast Du selbst mal drüber nachgedacht, was Du da postest?
Zitat:
daggi007 hat am 01. Juni 2026 um 09:56 Uhr folgendes geschrieben:
SSP5‑8.5 ist nicht „falsch“ oder „widerlegt“.
Zitat:
daggi007 hat am 01. Juni 2026 um 09:56 Uhr folgendes geschrieben:
Also ja, die Klimaforschung hat tatsächlich Fehler korrigiert – aber nicht „revidiert“
Was stimmt denn nun?


Zitat:
daggi007 hat am 01. Juni 2026 um 09:56 Uhr folgendes geschrieben:
Die Literatur sagt:
Die bekannten Reserven reichen für SSP5‑8.5 aus
Welche Literatur?
Welche Reserven? Du meinst wahrscheinlich die Ressourcen, nicht die Reserven?

Öl und Gas reichen definitiv nicht aus.
Kohle gäbe es zwar genug, aber die liegt zum Teil so tief, zu ungünstig, dass niemand Lust hätte, die zu fördern.


Zitat:
daggi007 hat am 01. Juni 2026 um 09:56 Uhr folgendes geschrieben:
Der IPCC nennt +10–12 °C für 2300 als möglich
Da schreib mir doch bitte mal, auf welcher Seite das stehen soll!


Pfiffikus,
der natürlich nicht den IPCC kritisiert hat, sondern die bisher erlebte Scharfmacherei von Professor Quaschning



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



01.06.2026 ~ 23:44 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222274
gelesener Beitrag - ID 1222274


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:00 - 0:25 Gute Aufzählung von Stillstandsursachen. Da hat ja wohl niemand etwas gegen solche Stillstände!

  • 0:25 Ja, das Wort "Hellbrise" nimmt er nicht in den Mund. Aber wenn die kleinen Solaranlagen massenweise Abfall-Strom ins Netz rotzen, dann lassen sich wenigstens noch die Windräder abregeln.

  • 0:30 Ob Netzengpässe oder Hellbrisen der häufigste Grund sind, würde ich mal leise anzweifeln wollen, obwohl ich an dieser Stelle kein Zahlenmaterial griffbereit habe. Aber Fakt ist, je mehr Solarstrom zugebaut wird, desto öfter werden Hellbrisen für die Abschaltung verantwortlich sein.

  • 0:35 Die Forderung nach mehreren Strompreiszonen in Deutschland unterschreibe ich sofort!
    Das würde letztendlich zu starken Anreizen führen, wieder mehr Industrie im gebeutelten Nordosten Deutschlands anzusiedeln.

  • 0:44 Hier wird sehr gut erläutert, was Redispatch ist.

  • 1:05 Die Kosten, die er hier nennt, habe ich hier im Forum schon mehrfach angeprangert. Naja, es gab von manchen Diskutanten Widerspruch. Denn mein Lösungsvorschlag: Nur so schnell weiter zubauen, wie (natürlich von den Profiteuren der Energiewende finanziert!) Speicher und ggf. Netze ausgebaut werden.

  • 1:20 Die Forderungen nach:
    - flexiblen Strompreisen (vor allem für Erzeuger!!!),
    - neuen Batteriespeichern
    unterstütze ich sofort.

  • 1:22 Die Forderungen nach:
    - mehr E-Autos
    - mehr Wärmepumpen
    sind überflüssig. An wen werden sollen sie gerichtet sein?
    Wenn die Voraussetzungen stimmen, wenn die ersten beiden Forderungen wahr werden, ja dann wird die fällige Disruption auch ohne Forderungen kommen.

  • 1:27 Warum sollen wir der Wirtschaftsministerin auf den Nerv gehen? Versteckt sich da der Wunsch nach weiteren Subventionen?
    Die E-Autos und Wärmepumpen sind doch so gut und preiswert. Da könnt Ihr Herrn Quaschning fragen! Inzwischen müssen sie deshalb nicht mehr subventioniert werden.



Pfiffikus,
der an diesem Clip gar nicht viel zu nörgeln hat



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



03.06.2026 ~ 21:17 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222515
gelesener Beitrag - ID 1222515


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Das muss schon älter sein und noch aus der Ampel-Ära stammen. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:05 Erst einmal erläutert der Professor, weshalb die Freiheit im Heizungskeller eine vergiftete Freiheit ist.
    Natürlich nutzt er gerne seine martialischen Übertreibungen
    - ein Messerstich
    - ein Neandertaler.

  • 0:44 Das Bild kennen wir ja schon.
    Leider bin ich in Hamburg nicht ortskundig. Sollte das Panik-Bild den Rathausmarkt zeigen, kann ich ja mal genauer drauf eingehen.
    Es ist nicht der Rathausmarkt? Gerne nehme ich Hinweise entgegen, welcher Platz in Hamburg hier wirklich gezeigt wird.

    Mittels eines Online-Tools habe ich mal ermittelt, dass dieser Platz zwischen 9 und 11 Metern über Normal-Null liegt. Im Panik-Bild ist zu sehen, dass von den Gebäuden mindestens die unterste Etage abgesoffen ist.
    Nicht einmal das Schreckensszenario SSP-8.5, das inzwischen auch offiziell für unplausibel erklärt worden ist, hat einen so dramatisch erhöhten Meeresspiegel vorhergesehen.
    Jetzt sollte doch hoffentlich jedem klar sein, weshalb ich mir erlaube, den Professor Quaschning als einen "Scharfmacher" zu bezeichnen.


  • 0:48 Er bringt das Beispiel Norwegen an und stellt richtig fest, dass die Disruption dort schon viel weiter vorangeschritten ist. Er verschweigt allerdings die Ursache dafür (akzeptable Strompreise) und lässt damit die Deutschen so stehen, wie er sie einige Sekunden zuvor mit Neandertalern verglichen hat.


  • 0:50 Wir finden nicht 10000 Ausreden, warum es bei uns anders ist. Eine einzige Ursache für die Vorsicht reicht aus: Der Strompreis und die Befürchtung, dass dieser seinen Trend nach oben weiter fortsetzt. Ob die Stromversorgung im Zuge einer länger dauernden Dunkelflaute noch zuverlässig bleibt, wenn weitere konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden während immer mehr Wärmepumpen installiert werden und E-Autos fahren, eine solche Bewährungsprobe hat unser Stromnetz noch nie bestehen müssen.

    Wer derzeit eine Gasheizung hat, kann diese ja noch weiter nutzen, um noch etwas abzuwarten. In ein paar Jahren sind die Wärmepumpen gewiss etwas effektiver und vielleicht gar nicht teurer geworden.



Pfiffikus,
der davon ausgeht, dass diese Panikmache in seinem Fanclub trotzdem gut ankommt



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
mausi   mausi ist weiblich Zeige mausi auf Karte FT-Nutzerin
362 geschriebene Beiträge
Wohnort: Bad Köstritz



04.06.2026 ~ 18:34 Uhr ~ mausi schreibt:
images/avatars/avatar-147.jpg im Forum Thüringen seit: 15.08.2006
28 erhaltene Danksagungen

erhaltene Verwarnungen:
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222583
gelesener Beitrag - ID 1222583


Um den Anstieg des Meeresspiegel symbolisch und visuell darzustellen kann ich auch ein Foto von St. Salvador nehmen und lasse nur die Turmspitze aus dem Wasser ragen.

Die Panik produziert NUR DU selbst.



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



06.06.2026 ~ 21:49 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222798
gelesener Beitrag - ID 1222798


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:00 Na klar. Auch kleine Solaranlagen rechnen sich, auch ohne Subventionen. Es gibt zahlreiche Youtube-Kanäle, die solche Anlagen glorifizieren.
    Inzwischen haben die Chinesen gehandelt, sie haben die Preise für Solarzellen und Akkus auf einen Tiefpunkt gesenkt. Und ohnehin schicken Sonne und Wind keine Rechnung. Wozu also im Jahre 2026 noch Subventionen dafür zahlen, womöglich noch eine feste, garantierte Einspeisevergütung?

  • 0:12 Die zwei Anteile der Refinanzierung sind korrekt aufgezählt.
    Praktisch wird die Finanzierung durch den preiswerten Eigenverbrauch ohnehin von Jahr zu Jahr höher, weil die Strompreise für normalen Strombezug nur den Weg nach oben kennen.

  • 0:17 Wenn es nach mir ginge, sollen die Betreiber doch gerne eine Einspeisevergütung bekommen. Ehrlich!
    Aber die Einspeisevergütung muss sich zwangsweise flexibel nach den aktuellen Strompreisen richten! Und wer da nutzlosen Solarstrom, den keiner braucht, während einer Hellbrise ins Netz rotzt, der soll bitteschön für dessen Entsorgung blechen.
    Wird dieser Strom jedoch erstmal gespeichert und in den Abendstunden eingespeist, wenn der Strom wertvoll ist, darf gerne auch ein zweistelliger Centbetrag für die Kilowattstunde als Einspeisevergütung bezahlt werden.
    Aber so meint es der Herr Professor natürlich nicht.

  • 0:25 Korrekter Hinweis: Bei privaten Anlagen fallen immer Überschüsse an, die man nicht selbst verbrauchen kann.

  • 0:30 "Ohne feste Einspeisevergütung müsste man diese auf dem Strommarkt verkaufen."
    Fast richtig. Aber eine Einspeisevergütung muss ja nicht fest sein. Sie könnte auch variabel gestaltet werden, je nach aktuellem Börsenpreis. Mit Abnahmegarantie durch den Netzbetreiber, wie heute schon.

  • 0:35 "Das ist irre kompliziert, sehr bürokratisch,..." Den Hauptgrund nennt der Professor aber nicht: Tagsüber will diesen Überschussstrom niemand haben, geschweige dafür noch irgendeine Vergütung zu bezahlen. Denn der ist schließlich Abfall!

  • 0:38 Dass sich zu diesem Zweck erst noch Erzeugergenossenschaften etablieren müssen, liegt auf der Hand. Und dass sich zwischendurch auch noch ein paar Geschäftemacher tummeln, ist total normal. Die komplette Energiewende wird doch ohnehin nicht vom Klimawandel getrieben, sondern von der großen Umverteilung von Geldern.

  • 1:00 Mehr große Solaranlagen auf der grünen Wiese? Also ich fände die nicht so dramatisch, wie hier dargestellt.
    - Jeder Solarpark, der einen Acker für Energiemais ersetzt, ist nicht nur ein phantastischer Gewinn für die Artenvielfalt. Dort können sich wieder zahlreiche Insekten und Kleintiere tummeln.
    - PV liefert auch -zig mal mehr Energie, als Photosynthese.
    Herr Professor, es geht doch ums Klima! Warum befürworten Sie denn solche effektiveren großen Anlagen nicht?
    - Große Anlagen werden so gebaut, dass sie sich vom Netzbetreiber während einer Hellbrise zuverlässig abregeln lassen. Kleine Anlagen auf den Dächern sind nicht vom Netzbetreiber beeinflussbar. Die speisen ein, wann sie lustig sind und haben keinen Anlass, sich netzdienlich zu verhalten.
    Wenn sich der Zubau von Solarzellen eher auf solche großen Anlagen konzentriert, wird uns das massive Redispatch-Kosten ersparen.
    Ich weiß, die sind dem Herrn Professor schnuppe.

  • 1:10 Warum solche Solarparks die Energiewende verzögern sollen, erschließt sich nicht für mich. Eine Fachkraft, die in einer großen Anlage Paneel neben Paneel setzt, kann die Energiewende wesentlich schneller voranbringen, als eine andere vergleichbare Fachkraft, die zu diesem Zwecke auf Dächern herum klettern muss.
    Herr Professor, das ist ein Fake, bitte lassen Sie solche Fakes stecken!!!



Pfiffikus,
der auch schon seriösere Beiträge von Professor Quaschning kommentieren durfte


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Pfiffikus: 06.06.2026 21:51.



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



07.06.2026 ~ 17:00 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222866
gelesener Beitrag - ID 1222866


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:18 Am überzeugendsten kann man (zum Beispiel für die Energiewende) argumentieren, wenn man glaubwürdig bleibt. Aber der Professor?
    "600 Liter Kerosin, ... was eine Klimawirkung von 5t CO² verursacht."

    Rechnen wir doch einmal nach: Die die Dichte liegt bei rund 0,8 kg/Liter. Also wiegen diese 600 Liter 480kg.
    1 Kilogramm Kerosin erzeugt beim Verbrennen ca. 3,15 kg CO². Aus diesen 600 Litern Kerosin entstehen deshalb nur 1512 kg CO² und nicht 5 Tonnen, also 5000kg!


  • 0:48 Wie kommt der Herr Professor auf den schmalen Grat, dass bei Wasserstoff-Flugzeugen keine Kondensstreifen entstehen würden?
    Verbrennt man diesen, wird kein Kohlenstoffatom oxidiert und das Abgas besteht vorwiegend aus Wasserdampf, der hinter dem Flugzeug noch mehr kondensieren wird, als Abgas von Kohlenwasserstoffen.

    Mutmaßlich will der Herr Professor die anderen synthetischen Treibstoffe, die er nicht liebt, nur schlecht reden.


  • 0:55 Ich zum Beispiel war (mit einer Ausnahme) bereits in allen deutschen Nationalparks. Und auf Malle war ich noch nie.



Pfiffikus,
der gerne weiter einen Fakten-Check betreiben wird



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



24.06.2026 ~ 22:42 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1224111
gelesener Beitrag - ID 1224111


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




Ja, das passt zur Jahreszeit. Doch wie von den Propagandisten gewünscht, müssen Aussagen von Extremisten immer richtig eingeordnet werden. Das wollen wir an dieser Stelle mal tun:


  • 0:00 In der Tat, 3000 Tote in Deutschland - das müsste eigentlich auffallen. Warum diese Zahl untergeht - die Hauptursache verschweigt Professor Quaschning.

  • 0:15 Die Aufzählung enthält zwar keine falsche Gruppen. Aber die Hauptgruppe fehlt!
    Den Hauptanteil der "Hitzetoten" nennt uns die Tagesschau. Man muss sich nicht die ganze Sendung reinziehen. Es reicht, bei 14:25 einzusteigen.



    Zitat:
    Tagesschau hat am 26. Mai 2026 um 20:00 Uhr folgendes geschrieben:
    Sieben Tote werden der Hitzewelle zugeschrieben: Zwei wegen der hohen Temperaturen, fünf weitere, weil sie beim Baden ertrunken sind.


    Mit anderen Worten: Die Leute gehen nur bei Hitze ins Freibad, wo sie ertrinken könnten. Aus diesem Grunde werden die Ertrunkenen eben zu Hitzetoten.
    Von dieser Art "Hitzetoten" erzählt der Professor kein Wort.

    (Das erinnert mich irgendwie an die damalige creative Zählung der Corona-Toten. Zählt man die AN Corona gestorbenen Menschen oder die MIT Corona gestorbenen Menschen?)


  • 0:25 Dass unter den echten Hitzeopfern zahlreiche Menschen sind, die der Sensenmann ohnehin schon auf der To-Do-Liste stehen hat, würde ich keinesfalls abstreiten wollen. Soweit diese aber schon in einem klimatisierten Krankenhaus liegen, sind die von der Hitzewelle nicht mehr betroffen.

  • 0:38 "Unsere Biologie ist für so exrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
    Nun ja, die Menschheit entwickelte sich in Ostafrika und nicht in Skandinavien.
    Der Professor sollte doch mal Vergleichszahlen bringen, wie viele Hitzetote es in disen südlichen Ländern gibt, zum beispiel in diesem schwülwarmen, feuchten Signapur. Dort müssten die Leute ja wie die Fleigen wegsterben! Solche Fragen interessieren ihn aber wohl kaum.

  • 0:50 Der Anstieg der Hitzetoten sei deutlich höher als die Abnahme der Kältetoten.
    Wie viel dieses Anstieges ist der creativen Zählweise der "Hitzetoten" geschuldet?

    Andererseits sollte man nicht nur den Anstieg der Zahlen vergleichen, sondern die absoluten Zahlen selbst. Bei denen haben die Kältetoten weltweit weiterhin die Nase vorn.



Pfiffikus,
der diese echten "Hitzetoten", die Quaschning aufzählt, ohnehin eher als "Armutstote" bezeichnen will, weil sich zahlreiche Menschen auch in Deutschland keine Klimaanlage leisten können



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
gastli   gastli ist männlich Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
33.368 geschriebene Beiträge



25.06.2026 ~ 18:37 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
2295 erhaltene Danksagungen

erhaltene Verwarnungen:
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1224136
gelesener Beitrag - ID 1224136


Zitat:
Pfiffikus hat am 24. Juni 2026 um 22:42 Uhr folgendes geschrieben:
B]Mit anderen Worten: Die Leute gehen nur bei Hitze ins Freibad, wo sie ertrinken könnten. Aus diesem Grunde werden die Ertrunkenen eben zu Hitzetoten. [/B]
Von dieser Art "Hitzetoten" erzählt der Professor kein Wort.


Widerspruch:

https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-...ortalitaet.html



Homepage von gastli Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



29.06.2026 ~ 20:14 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1224334
gelesener Beitrag - ID 1224334


Zitat:
gastli hat am 25. Juni 2026 um 18:37 Uhr folgendes geschrieben:
Widerspruch:

https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-...ortalitaet.html
Wie jetzt? Wogegen willst Du widersprechen?

Hat die Tagesschau die Ertrunkenen nicht zu den Hitzetoten gezählt?

Das RKI rechnet die Badeunfälle auch nicht heraus. Vielmehr wird eine Korellation zwischen der Mortalität und der Hitze festgestellt.
Zitat:
Das RKI hat folgendes geschrieben:
Das hier verwendete Modell zur Schätzung hitzebedingter Sterbefälle kombiniert Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes und Temperaturmessungen des Deutschen Wetterdienstes.
In diesen Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes sind die Badeunfälle sehr wohl berücksichtigt, ebenso wie Motorradunfälle, Herzkasper, Coronatote und Suizide.

Nachdem ich mir die Seite des RKIs genauer angesehen habe, entdecke ich nicht nur die Korellation zwischen Mortalität und Hitze, sondern weiß, dass es auch die kausale Verknüpfung zwischen Ertrunkenen und Hitze gibt. Nur weil das RKI die Badeunfälle, die überwiegend bei Hitze auftreten, nicht weiter erkennt oder erwähnt, heißt es ja nicht, dass die beklagten "Hitzetoten" die Badeunfälle nicht enthalten.


Pfiffikus,
der nicht erkennt, wogegen Du hier wirklich Widerspruch erhebst


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Pfiffikus: 29.06.2026 20:15.



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Karlotta   Karlotta ist weiblich Zeige Karlotta auf Karte FT-Nutzerin
316 geschriebene Beiträge
Wohnort: Erfurt



30.06.2026 ~ 07:50 Uhr ~ Karlotta schreibt:
im Forum Thüringen seit: 29.03.2014
75 erhaltene Danksagungen

erhaltene Verwarnungen:
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1224356
gelesener Beitrag - ID 1224356


„Badetote“ schließe ich bei den Hitzetoten vollkommen aus.

Individuen, die bei großer Hitze in zwanzig Grat Celsius kaltes Wasser springen und daraufhin ein Kreislaufversagen erleiden scheitern an der Evolutionstheorie nach Charles Darwin nach der sich Arten im Laufe der Zeit durch natürliche Selektion an ihre Umwelt anpassen. In diesen genannten Fällen hat sich der präfrontale Kortex nicht weiterentwickelt.

Noch eine weitere Bemerkung:

Zitat:
Pfiffikus hat am 24. Juni 2026 um 22:42 Uhr folgendes geschrieben:
[*]0:38 "Unsere Biologie ist für so exrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
Nun ja, die Menschheit entwickelte sich in Ostafrika und nicht in Skandinavien.
Der Professor sollte doch mal Vergleichszahlen bringen, wie viele Hitzetote es in disen südlichen Ländern gibt, zum beispiel in diesem schwülwarmen, feuchten Signapur. Dort müssten die Leute ja wie die Fleigen wegsterben! Solche Fragen interessieren ihn aber wohl kaum.


Der Professor Quaschning hat es erkannt: "Unsere Biologie ist für so extrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
Erneut Stichwort Darwin.



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



30.06.2026 ~ 11:39 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1224370
gelesener Beitrag - ID 1224370


Zitat:
Karlotta hat am 30. Juni 2026 um 07:50 Uhr folgendes geschrieben:
„Badetote“ schließe ich bei den Hitzetoten vollkommen aus.
An dieser Stelle sind wir uns ja völlig einig. Die gehören nicht in die Kategorie, wegen der man Panik bekommen sollte.

Zitat:
Karlotta hat am 30. Juni 2026 um 07:50 Uhr folgendes geschrieben:
Individuen, die bei großer Hitze in zwanzig Grat Celsius kaltes Wasser springen und daraufhin ein Kreislaufversagen erleiden ...
Auch an dieser Stelle bin ich völlig bei Dir, Du hast absolut Recht.

Doch praktisch gehen auch diese Todesfälle, die wirklich absolut nüscht mit dem Klimawandel zu tun haben, in die Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes mit ein. Und aus dem Artikel vom RKI sehe ich kein Indiz, dass man solche Todesfälle herausrechnet. Auch diese Leute, die eigentlich keine Hitzetoten sind, werden nach der publizierten Zählart mit als "Hitzetote" gezählt.



Zitat:
Karlotta hat am 30. Juni 2026 um 07:50 Uhr folgendes geschrieben:
Der Professor Quaschning hat es erkannt: "Unsere Biologie ist für so extrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
Erneut Stichwort Darwin.
Da würde es mich schon interessieren, wie sie das im feuchtwarmen Signapur machen, um die massenweise zu erwartenden Hitzetoten zu vermeiden.


Einen Vergleich der Mortalität zwischen Wintermonaten und dem Sommer der Jahre 2024 und 2025 halte ich in dieser Frage für wenig sinnvoll.


Pfiffikus,
den auch mal interessieren würde, ob sich die Hitzetoten auch in den Fünfzigern und Sechzigern des letzten Jahrhunderts gerade im Sommer gehäuft haben, als vom Klimawandel noch nichts zu spüren war



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



08.07.2026 ~ 13:33 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1225237
gelesener Beitrag - ID 1225237


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:05 Ja, es ist erforderlich, vorläufig das Ausbautempo von Solarenergie zu bremsen. Denn die neuen Anlagen werden größtenteils genau dann zusätzlichen Strom produzieren, wenn ihn keiner braucht. Wozu also weiter ausbauen?

  • 0:20 Wenn Teile des Netzes überlastet sind, dann sind sie es üblicherweise nicht deshalb, weil dort zu viel Strom verbraucht wird.
    Vielmehr sind sie überlastet, weil zeitweise zu viel Strom eingespeist wird.

  • 0:25 Es gehört schon eine gewisse Dreistigkeit dazu, überhaupt eine Entschädigung zu erwarten, nur weil die Profiteure der Energiewende diesen Abfall nicht mehr ungebremst ins Netz hinein rotzen dürfen. Immerhin müsste der Rest der Bevölkerung darüber hinaus noch die Entsorgung dieses Abfalls in Form von negativen Strompreisen bezahlen. Gehts noch?

    Warum soll das eigentlich nur für 10 Jahre gelten? Eigentlich wäre ich dafür, dass dauerhaft keinerlei Gelder gezahlt werden sollten, für ein Wirtschaftsgut, das keiner braucht (im vorliegenden Falle Abfallstrom).

    Durch eine solche Regelung werden die Anlagenbetreiber endlich gezwungen selbst für die erforderliche Parallelinfrastruktur (hier angemessene Speicher) zu sorgen. Niemand hat etwas dagegen, diesen Strom in den Dämmerungs- oder Nachtstunden einzuspeisen, wenn er einen positiven Wert hat.

  • 0:33 An dieser Stelle bin ich absolut gegenteiliger Meinung zu diesem Lobbyisten. Er fordert, dass die Profite zu den Betreibern der Anlagen gehen, während die Risiken auf die Allgemeinheit abgewälzt werden sollen.
    Dass Unternehmen Profite privatisieren, Risiken sozialisieren, sowas geht überhaupt nicht. In dieser Beziehung bin ich sogar mit @gastli einundderselben Meinung, da passt kein Blatt Papier zwischen uns beide. (Das haben wir damals anlässlich der Bankenkrise festgestellt.)

  • 0:40 Oh, die Krokodilstränen! Die Finanzierung wird schwierig? Ja, der Stopp von profitorientiertem Ausbau der Solarenergie ist auch dringend geboten. Wobei ich in aller Deutlichkeit sage, dass gegen einen netzdienlichen Ausbau von Solarenergie absolut nichts einzuwenden ist.

  • 0:45 Quaschning hätte gern Druck auf die Netzbetreiber, um die Netze auszubauen. Ich wiederhole an dieser Stelle noch einmal: Es wäre eigentlich das ureigenste Anliegen der Profiteure der Energiewende selbst, sich um den erforderlichen Ausbau der Parallelinfrastruktur zu kümmern, damit diese Profiterzielung überhaupt möglich wird.

  • 0:53 Unnötig teuer wird der Strom vor allem deshalb,
    - weil das Angebot an Strom voreilig schon verknappt wurde, indem alle Kernkraftwerke und zahlreiche, zum Teil moderne, Kohlemeiler stillgelegt wurden und
    - weil man den Profiteuren zu lange gestattet und prämiert hat, Abregelungskosten und Redispatchkosten zu verursachen.
    Mit den Abschaltungen hätte man ja warten können, bis die Erneuerbaren endlich ein so konkurrenzfähiges Angebot bereitstellen, wie es die Akteure immer versprechen.

  • 0:56 "Deutsche Klimaschutzziele bla bla..." Es gibt kein deutsches Klima und keine deutschen Ziele. Es gibt nur ein weltweites Klima. Und das wird in China, Indien, den USA und Russland beeinflusst. Denen ist es völlig schnurz, ob in Deutschland ein paar Tonnen CO² mehr oder weniger emittiert wird.

  • 1:04 Falsches Subjekt!
    Nicht die Regierung oder die Netzbetreiber müssen sich sputen, sondern die Anlagenbetreiber sollten sich endlich auf eine netzdienliche Einspeisung einstellen. Wenn sie endlich dazu gezwungen werden, dann können viele viele Kilometer zusätzliche Leitungen eingespart werden.
    Und die Regierung ist auf einem richtigen Wege dorthin, auch wenn das weniger Profit für die Profiteure der Energiewende bedeutet.

  • 1:10 Jaaaa! Batteriespeicher werden gebraucht - in großer Zahl! Und die sollten gleich dort hin gebaut werden, wo der Zappelstrom erzeugt wird - neben den Solarparks und in den Innenräumen der Windräder. (Ein Netzanschluss, der ohnehin dort ist, wird dann einfach besser ausgenutzt.)

  • 1:15 "Australien, China und Deutschland machen es vor."
    Ja, die treiben die Disruption aus dem richtigen Motiven an: Sie wollen sich so weit wie möglich von externen Energiequellen unabhängig machen. Dabei kommen sie weitgehend ohne staatliche Subventionen aus. (Keine Kunst, die haben andere meteorologische Verhältnisse als wir.)

    Dass die dabei auch einen Beitrag fürs Klima leisten, dürfte denen schnuppe sein. Die machen das einfach, weil sich die Disruption dort rechnet. Oder meint Quaschning etwa, die Kalifornier investieren in Solarstrom, damit in Bangladesh weniger Reisfelder absaufen?



Pfiffikus,
der den Amis keineswegs so viel Empathie mit den ärmeren Ländern zutrauen will



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



12.07.2026 ~ 13:54 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1225546
gelesener Beitrag - ID 1225546


Zitat:
Professor Quaschning hat folgendes gesagt:
Unsere Biologie ist für so exrem hohe Temperaturen nicht gemacht.
Ja, es gibt an heißen Tagen mehr Todesfälle, als im Jahresverlauf.
Woran liegt das?

Über die Badeunfälle, die vorzugsweise an heißen Tagen passieren, haben wir schon geschrieben. Weder das Statistische Bundesamt, noch das RKI erfasst diese Toten gesondert, sondern diese zusätzlichen Toten sind für die Klima-Apologeten "Hitzetote". (Jedenfalls sind sie in den Zahlen, die uns erschrecken sollen, mit enthalten.)


Doch das ist nicht alles. Natürlich gibt es auch Fälle von Dehydrierung, Kreislauf- und Nierenversagen. Bei Personen, die der Sensenmann ohnehin für dieses Jahr auf der To-Do-Liste hat, legt dieser bei Hitze gleich mal ein paar Sonderschichten ein. Ließe sich das verhindern?

Bei der Beantwortung dieser Frage kam meine Aufmerksamkeit auf ein paar ganz besondere Religioten. Die finden, dass man in öffentliche Bauten nicht einfach so eine Klimaanlage einbauen darf. Bevor ein solcher Einbau erlaubt wird, müssen erst zahlreiche Nachweise erbracht werden, dass man die Absenkung der Temperaturen mit anderen, passiven Maßnahmen bereits vergeblich versucht hat.


Das Kuriosum an dieser saublöden Regelung: Die Religioten begründen das mit dem Klimaschutz! Eine Klimaanlage würde ja mehr Energie verbrauchen, passiver Hitzeschutz verbraucht keine Energie.
Denen sei aber ins Stammbuch geschrieben: Klimaanlagen werden vor allem an heißen Sommertagen eingeschaltet, an denen ohnehin ein massiver Überschuss an Solarstrom vorhanden ist, den kaum jemand haben will!!! Zusätzliche Klimaanlagen würden genau diesen Überschussstrom verbrauchen und die Netze entlasten.
Klimaanlagen helfen bei der Umsetzung der Energiewende.


Wir sollten nun verstärkt unsere Anstrengungen darauf richten, uns gegen die immer stärker werdenden Hitzewellen zu wappnen. Gebäude, vor allem Krankenhäuser, Altenheime und Kindereinrichtungen sollten flächendeckend und vorbehaltlos mit Klimaanlagen versehen werden. Jeder Euro, den wir in Klimaresilienz investieren, kommt zu 100 Cent uns selbst zugute.

Jeder Euro, der in "Klimaschutz" und CO²-Vermeidung investiert wird, wirkt sich nicht einmal zu Promilleteilen auf das Weltklima aus. Und diese Euros machen die Menschen ärmer, während sie weiter schwitzen müssen.



Pfiffikus,
der an dieser Stelle Split-Anlagen empfehlen würde, mit denen man bei niedrigeren Temperaturen auch effektiv heizen kann



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



12.07.2026 ~ 15:50 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1225548
gelesener Beitrag - ID 1225548


Oh es gibt auch ein aktuelles Video mit Prof. Quaschning zum Thema Hitze. Da habe ich eine fachliche Kritik.





  • 1:00 bis 1:30 Ja, es wird immer wärmer. Das scheint uns ja inzwischen Konsens zu sein.
    Wenigstens malt der Professor aber nicht mehr ganz so schwarz und spricht nur noch von drei Grad Erwärmung. Immernoch viel, aber von seinem Alarmismus, der sich bisher auf SSP8.5 bezog, ist er endlich abgerückt. Diesen Fortschritt erkenne ich ausdrücklich an.

  • 1:50 Die Ursache hat er falsch benannt. Nicht Deutschland ist das Hauptproblem, das zu dieser Klimaerwärmung führt. Das macht nur 2% davon aus.
    Ursache ist das weitere Verbrennen von fossilen Rohstoffen in Ländern wie Indien, China, USA und Russland.
    Zweite Ursache ist das Bevölkerungswachstum auf unserem Planeten. Und die zusätzlichen Menschen brauchen auch zusätzliche Energie.
    Deutschland und Österreich, die er hier nennt, können da wirklich nicht viel machen.

  • 2:15 Bei ihm ist es noch nicht angekommen.
    Jeder Euro, den wir in "Klimaschutz" investieren, macht uns nur ärmer, wirkt sich aber noch nicht einmal im Promillebereich auf das Klima aus.
    Jeder Euro, den wir in Klimaresilienz investieren, kommt uns zu 100% selbst zugute.

  • 2:30 Professor Quaschning zählt beide Forderungen auf, nämlich "Klimaschutz" und Klimaresilienz. Doch nach meiner Meinung eben in der falschen Priorität.

  • 2:40 Korrekt dargestellt: Der Ventilator kann die Temperatur nicht senken, aber er kann die Verdunstung erhöhen und das Temperaturempfinden lokal senken. Ergänzen möchte ich, dass diese Methode die Luftfeuchtigkeit erhöht und es im Rest des Zimmers schwüler wird.

  • 3:15 Die Warnung vor diesen Zauber-Klimageräten, deren Werbung mir derzeit zuhauf aufploppt, kann ich hier nur unterstreichen. Es handelt sich dabei nur um drastisch überteuerte Luftbefeuchter in diversen chinesischen Designs. Mein Tipp: Finger weg!

  • 3:30 Warme Abluft nach draußen: Ja, das funktioniert in der Tat. Erwähnen sollte er allerdings bei diesen Geräten, dass dadurch dieselbe warme Luft von draußen durch die Ritzen unter der Tür wieder herein gesaugt wird. Das dämpft den Wirkungsgrad. (Oh, später wird es noch erwähnt.)

  • 3:45 Die Funktionsweise einer Split-Anlage wird korrekt erläutert.

  • 5:00 Ah, jetzt kommt doch noch die Ergänzung zu den Abluftanlagen. Ganz schön durcheinander!

  • 6:00 Die EER wird korrekt erläutert.

  • 7:00 Der Herr Professor hat sich einen genialen Standort für seine Wärmepumpe raus gesucht. Ich hoffe für ihn, dass er als Anlieger auf dem vorbei führenden Weg keine Räum- und Streupflicht hat. Denn im Winter bläst die Wärmepumpe die eiskalte Luft genau auf diesen Weg.
    Funfakt am Rande: In Berlin darf er kein Streusalz verwenden - er wird also ganz eifrig Eis hacken müssen. Das stärkt die Muskeln! ;-)

  • 9:00 Die Gefahr der Kondenswasserbildung wird sehr gut erläutert. Das könnte ich auch kaum besser.

  • 14:50 Fußbodenheizung zum Kühlen?
    Es gibt noch einen Grund, der dagegen spricht. Wärme aud dieser Heizung steigt nach oben. Aber Kälte, die eine Fußbodenheizung in die Wohnung bringt, bleibt unten. Man kann sich damit höchstens kalte Füße organisieren. Aber der Professor hält es für eine "brauchbare Option".

  • 16:30 Genau so funktioniert es. Idealerweise sollte das Kondenswasser sogar noch per Schwerkraft abfließen. Damit wird die kalte Kuft oben in den Raum eingeblasen. Und die Kälte verteilt sich dann selbstständig bis nach unten.

  • 18:15 Jetzt erläutert der Herr Professor dasselbe, was ich vorhin schon zu den Religioten geschrieben habe, die gegen Klimaanlagen sind.

  • 18:55 Ja, jetzt erwähnt auch der Herr Professor, dass Klimaanlagen Gesundheit und Leben retten. Dann scheint es wohl doch zu stimmen.

  • 22:03 Wenigstens in Schlafräumen sollte man aber eine solche Pumpe vermeiden, denn beim Schlaf wünscht man sich Ruhe.

  • 22:35 Wieder die "Hitzetoten"! Der Professor beruft sich hier auf den Wochenbericht des RKI. Ich habe mir diesen Bericht extra noch einmal angesehen. Unterscheidung von echten Hitzetoten und Badeunfällen? Fehlanzeige!

    Weil die Mortalität in der Bevölkerung immer in den Monaten steigt, an denen auch besonders viel Speiseeis konsumiert wird, werde ich also künftig lieber von "Eistoten" schreiben. Das ist nämlich ebenso plausibel für die Korellation, wie die vom RKI hergestellte Korellation mit der Hitze.

  • 23:00 Der Professor stimmt mir an dieser Stelle zu und erläutert auch einmal, warum die Klimaanlage der Energiewende eher nützt, als dem Klima schadet.

  • 26:00 Zum Problem der Kältemittel: Auch hier gibt es Grenzen, die die Physik setzt. Und jeder Hersteller muss sich immer noch davor hüten, auf welche Gedanken die Religioten kommen, wenn sie wieder einmal etwas verbieten wollen. Mehr schreibe ich hier mal lieber nicht dazu.

  • 26:45 Etwas mehr als eine Tonne CO²-Äquivalent hat eine Füllung seiner Anlage. Das spart sie allemal in kurzer Zeit ein. Wenn ich nur daran denke, dass ich so eine Menge vor 30 Jahren innerhalb von einem Monat durch meine Kachelöfen gejagt habe.
    Übrigens: Wenn die Anlage vorschriftsmäßig abgebaut wird, dann wird das Kältemittel ordnungsgemäß abgepumpt und entsorgt. Dann hat es keinerlei Klimaschaden.

  • 31:00 Ja, genau diese Empfehlung ist sinnvoll. Früher hat er ja gefordert, alte, noch vorhandene Gasheizungen heraus zu reißen. Praktisch darf die natürlich weiterhin eine Splitanlage ergänzen.

  • 32:20 Ja, er spricht es auch an. Viele Menschen können sich eine Klimaanlage nicht leisten. Aus diesem Grunde hatte ich ja schon mehrfach angeregt, diese Eistoten lieber als "Armutstote" zu bezeichnen.

  • 32:40 Seine Schlussfolgerung ist natürlich wirtschaftlicher Unsinn in Reinform. Die Investition in Klimaanlagen für alle wichtigen Gebäude würde uns hundertprozentig selbst zugute kommen. Geld in Klimaschutz investieren, das kann man nur dann, wenn man es übrig hat. Denn das ist ein Fass ohne Boden und beeindruckt die Inder und Chinesen nicht im Geringsten. Die werden weiter CO² emittieren.

  • 33:25 Stichwort Desinformation: Lieber Professor, dann kehre doch bitte mal vor der eigenen Türe! Stichwort "Hitze"tote hier in diesem Video.

  • 33:45 Sachliche Informationen stehen in Aussicht? Wie wir aus der Diskussion der letzten Zeit wissen, müssen auch solche Informationen ordentlich "eingeordnet" werden. Wir freuen uns schon drauf.


Einen weiteren sehr wichtigen Vorteil seiner Split-Anlage hat er in diesem Video verschwiegen. Den hat er wahrscheinlich selber noch nicht bemerkt, denn der wirkt sich erst im Spätherbst aus.


Pfiffikus,
der sich schon seit über einem Jahrzehnt mit einer solchen effektiven Anlage wohlfühlt



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



16.07.2026 ~ 13:16 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1225845
gelesener Beitrag - ID 1225845


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.





  • 0:20 So einfach, wie der Professor die Sache darstellt, ist es natürlich nicht. Wollte man das Auto wirklich mit diesen 5 Solarmodulen antreiben, dann dürfte man das Auto nur nachts benutzen. Denn tagsüber muss man die Karre ja an den Solarmodulen stehen lassen, die müssen es ja aufladen.

    Ob die produzierte Menge Strom auch im Dezember/Januar reichen würde, wenn das Fahrzeug zusätzlich noch geheizt werden muss, wenn die Akkus nicht so fit sind, darüber reden wir lieber gar nicht erst!

    Gewiss hängt diese Aussage auch von der Fahrleistung ab, aber reden wir gerne von einem Durchschnittsfahrer.

    Der Professor hätte hier lieber ehrlich sein sollen. Um das Auto wie beschrieben zu betreiben, braucht man die dreifache Infrastruktur: Für die mittelfristige Speicherung vom Tag in die Nacht-Ladestunden braucht man zum Beispiel Akkus mit zusätzlichem Lithium. Ja, auch diese Menge, also zwei Eimerchen voll Lithium, würde das E-Auto nicht zu sehr umweltschädlich machen, aber der Ehrlichkeit halber sollte er es erwähnen.

    Zusätzlich braucht man noch Langzeitspeicher, um Überschussenergie vom Sommer in den Winter speichern zu können. Das Problem geht hier ganz unter. Ist es ehrlich, diese Tatsache zu verschweigen?

  • 0:43 Die Zahlen zum Thema Treibstoffverbrauch mögen ja stimmen.
    (Hab jetzt nicht nachgerechnet, ob er ein altes durstiges Modell eines Benziners als abschreckendes Vergleichsbeispiel genommen hat.)

    Völlige alarmistische Fakes sind allerdings die gezeigten Bilder mit schwarzen Rußfahnen aus dem Auspuff. Sowas ist schon lange Geschichte, denn heute haben nahezu alle Fahrzeuge einen entsprechenden Partikelfilter. Doch für Propagandazwecke kann man die KI schon mal rattern lassen.

  • 0:53 Wenigstens kehrt der Professor die Probleme bei der Lithiumgewinnung nicht ganz unter den Tisch.

  • 1:00 "Bei Lithium wird aber daran gearbeitet." Mag sein, aber bei der Förderung von anderen Rohstoffen wohl nicht?

  • 1:20 Dass wir durch den Einsatz von Erneuerbaren zum Antrieb von Fahrzeugen unabhängiger vom Ausland werden, ist unbestritten und sollte der Hauptgrund für die fällige Disruption sein.
    Wenn dann noch etwas weniger CO² ausgestoßen wird - angenehmer Nebeneffekt, den man gerne mitnehmen kann.



Pfiffikus,
der meint, dass der Professor viel glaubwürdiger würde, wenn er zu Gunsten von Ehrlichkeit nicht so fett auftragen würde



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.650 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



16.07.2026 ~ 22:08 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1637 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1225882
gelesener Beitrag - ID 1225882


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.





  • 0:20 Ja, Iter ist ein Forschungsreaktor und teuer. Warum er teurer als nötig wird und warum der Bau so lange dauert, hatten wir schon im Atomkraftthema geklärt. Dafür stehen ja weniger technologische Gründe.
    Iter als Maßstab für künftige Fusionsreaktoren herzunehmen, halte ich für unseriös.

    Darüber hinaus kennen wir Write's Law. Immer, wenn sich die Anzahl der gebauten Produkte verdoppelt, verringern sich die Stückkosten um einen gewissen Faktor. Iter ist der Erste. Bei Nummer zwei werden die Designkosten wegfallen und es wird der Skaleneffekt eintreten. Bei Fusionsreaktor Nr. 4 ist die nächste Verdopplung passiert. Und so werden die Baukosten für solche Reaktoren fallen, Bauzeiten wie bei Iter sind in Folgeprojekten ohnehin nicht zu erwarten.

    Bei Solarzellen, bei Akkus, bei Prozessoren und bei zahlreichen anderen Wirtschaftsgütern beobachten wir diese Skaleneffekte - warum soll das bei Fusionsreaktoren nicht passieren?


  • 0:25 Der Professor ist nicht auf dem Neuesten Stand. Das Tritium wird gleich im Fusionsreaktor aus Lithium erbrütet. Er sollte sich mal bei seinem Professorenkollegen Harald Zohm erkundigen.

  • 0:30 Das Plasma kann auf zwei verschiedene Weisen eingeschlossen werden: Magnetfeldeinschluss und Trägheitseinschluss. Auf Letztere Methode geht der Professor gar nicht ein. Doch gerade hier sind in den letzten Jahren Riesenschritte gemacht worden, so dass ich persönlich schon vor 2050 mit einem kommerziellen Reaktor rechne.


  • 0:45 Professor Quaschning ignoriert den Skalierungseffekt bei Fusionskraftwerken total, doch merkwürdigerweise stellt er ihn bei Solarzellen in Aussicht. Solarstrom würde dann nur noch 1/10 kosten. Tagsüber, am Ort der Erzeugung könnte er ja Recht behalten. Doch die Menschheit braucht auch nachts Energie. Und hier ist eine Technologie, die Sommer wie Winder, Tag und Nacht bei jedem Wetter Energie liefert, haushoch überlegen.


  • 0:50 Ob die Kernfusion dann nur für interstellare Flüge in den Weltraum taugt, wird sich zeigen. Wir wissen nicht, ob sie sich auch auf der Erde etablieren wird und zuverlässig Energie liefert. Dann erscheint mir fraglich, ob sich die Menschheit langfristig noch Energiegewinnung mit einem so exorbitanten Flächenverbrauch wie Solarenergie leisten will.

    Trotz alledem - den netzdienlichen Zubau von Solar- und Windkraftwerken (und nur in dem Maße, wie er netzdienlich ist) kann man in heutiger Zeit nur befürworten, weil wir dadurch von Importen unabhängiger werden. Was heute gebaut wird, kann durchaus im Laufe der zwei bis drei Jahrzehnte Lebensdauer noch gut gebraucht werden.



Pfiffikus,
der weniger pessimistisch auf die Entwicklung der Kernfusion blickt



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Seiten (3): « vorherige 1 2 [3] Baumstruktur | Brettstruktur
Neues Thema erstellen
Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Propagandageflunker von Prof. Quaschning

Forum-Thüringen | Gera-Forum

Die Betreiber des Forum Thüringen übernehmen keine Verantwortung für die Aussagen von Dritten.
Ein Beitrag gibt lediglich die Ansicht und Meinung des jeweiligen Nutzers wieder, die sich nicht mit der Meinung des Internetseitenbetreibers decken muss.
Lesen Sie hierzu auch vor Nutzung dieser Webseite unsere AGB. Wir sehen uns als politisch und konfessionell neutrale Diskussions- und Spieleplattform, nicht nur für Thüringer.

Impressum | Datenschutz | Bannerauswahl und Werbemittel | Suche | RSS-Auswahl | Archive | Sitemap
   RSS |» Beiträge | » Themen | » Gera | » Fun | » Spiel © Forum Thüringen