gastli
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22.09.2014 ~ 09:11 Uhr ~ gastli schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
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| RE: Mitgliederschwund der Kirchen unaufhaltsam |
Beitrag Kennung: 715820
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Wer nicht zahlt, soll halt die Kirche verlassen
Die Kirchenaustritte nehmen zu. Auch weil viele merken, dass auch auf Kapitalerträge Kirchensteuer fällig wird. Soll man diese abschaffen? Matthias Kamann und Matthias Matussek streiten.
...
Matussek: Kirchensteuer, das ist moderner Ablasshandel. Das ist – zumindest bei uns Katholiken – Sakramente nur gegen Vorkasse. Das halte ich für Perversion. Und Sie als Protestant müssten erst recht Sturm laufen!
Kamann: Wieso Vorkasse? Die Apostelgeschichte lässt keinen Zweifel, dass Christen an die Gemeinde Geld abzugeben haben. Dort müssen Hananias und Saphira sterben, weil sie vom Geld aus dem Verkauf eines Ackers etwas für sich behalten haben.
Matussek: Natürlich ist die Finanzierung der Gemeinde wichtig, aber das kann freiwillig geschehen. Ich war in vielen Ländern dieser Welt stationiert, aber nur in Deutschland werden die Gelder zwangseingetrieben, durch den Staat. |
[Quelle: http://www.donotlink.com/framed?546483]
Religiöser Irrsinn und seine Folgen. Besonders in der BRD.
Seit immer offensichtlicher wird, wie ihnen die Kirchen nach dem Portemonnaie trachten, schwellen die Austrittszahlen höchst erfreulich an.
Seltsamerweise haben die beiden großen Kirchen völlig Recht, wenn sie jammern und klagen, das sei doch gar keine neue Steuer.
Richtig, die Kirchen haben ihre Mitglieder immer finanziell ausgenommen.
Bis vor wenigen Jahren funktionierte aber die Omertà besser.
Man redete nicht drüber.
Und nun kommen Medien daher und klärt den einfachen Schafen was Atheisten schon lange wissen.
In dieser Woche schlagen sogar die frommen CDU-Freunde aus Mainz gleich zweimal ein.
| Zitat: |
FRONTAL 21
Wenn Bischöfe aus aller Welt am 5. Oktober 2014 im Vatikan zu einer zweiwöchigen Familiensynode zusammenkommen, werden Deutschlands Katholiken besonders aufmerksam nach Rom schauen. Die Erwartungen des Kirchenvolks sind hoch. Viele Gläubige hoffen auf ein Zeichen, dass ihre Kirche endlich wahrnimmt, dass die Morallehre mit der gesellschaftlichen Realität kaum noch in Einklang zu bringen ist.
In einer von Papst Franziskus in Auftrag gegebenen weltweiten Befragung der Kirchenmitglieder gaben die deutschen Katholiken ihrem Papst schriftlich Antwort, in welchen Bereichen sie dringenden Nachholbedarf sehen: Scheidungen, Zusammenleben vor der Ehe, Homosexualität, Zölibat - die Liste ist lang.
Die "Frontal 21"-Autoren Astrid Randerath und Werner Doyé haben mit Katholiken gesprochen und viele getroffen, deren Misstrauen gegenüber der Amtskirche genauso groß ist wie ihre Begeisterung für den neuen Papst. |
[Quelle: http://frontal21.zdf.de/ZDF/zdfportal/pr...96?doDispatch=2]
| Zitat: |
Glaube, Liebe, Kapital
Die katholische Kirche und ihre Finanzen
Die katholische Kirche ist in einer großen Krise: Rund 179.000 Menschen sind allein im vergangenen Jahr ausgetreten. Hauptgrund für die neue Austritts-Welle: Die undurchschaubaren Finanzen.
Mindestens 30 Millionen Euro hat der Neubau der Bischofsresidenz in Limburg gekostet. Noch höher ist die Summe, die die Kirche in Rottenburg für einen Verwaltungsbau ausgegeben hat.
Doch woher hat die Kirche so viel Geld? Die ZDFzoom-Autoren Nina Behlendorf und Nicolai Piechota begeben sich auf Spurensuche und finden heraus: Die katholische Kirche lebt nicht mehr nur von Steuergeldern und Spenden. Sie ist mittlerweile ein Global Player, ein Unternehmen, das Gewinn erwirtschaftet und über Vermögen verfügt, das in keiner Bilanz auftaucht. |
[Quelle: http://www.zdf.de/zdfzoom/glaube-liebe-kapital-34879312.html]
Sehr gut.
Nur Aufkärung und Bildung helfen gegen den religiösen Irrsinn und seine Folgen.
Damit auch so etwas ein Ende hat:
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Trierer Bischof Ackermann will Maulkorb für Mitarbeitervertreter
Der Maulkorb-Streit zwischen dem Trierer Bistum und der Mitarbeitervertretung geht weiter. Ein Vergleich ist gescheitert, nun muss das Arbeitsgericht entscheiden. Die Bistumsoberen wollen den Mitarbeitervertretern öffentliche Äußerungen verbieten.
Darf sich eine Gesamtmitarbeitervertretung (GMAV) in einer Pressemitteilung kritisch über die Sparpolitik von Bischof Stephan Ackermann äußern? Nein, meinen jedenfalls die Bistumsoberen und wollen dies der GMAV gerichtlich verbieten lassen. Einen vom kirchlichen Arbeitsgericht in Mainz gemachten Vergleichsvorschlag lehnte die Bistumsspitze jetzt ab. Der Vergleich biete "keine wirkliche Orientierungshilfe", inwiefern sich die Mitarbeitervertretung öffentlich äußern dürfte, sagte Bischofssprecher André Uzulis unserer Zeitung.
Damit muss nun voraussichtlich Anfang November das Mainzer Gericht entscheiden, ob die eher harmlose öffentliche Kritik ("Eine weitere Umsetzung der Sparmaßnahme ist nicht zu rechtfertigen") zulässig ist. Die Chancen, dass der Trierer Bischof und sein Verwaltungschef, Generalvikar Georg Bätzing, in Mainz recht bekommen, sind eher gering. |
[Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/re...;art806,3992576]
Jeder aktiv vollzogene Austritt aus diesen reaktionären Vereinen hilft die Welt ein wenig besser zu machen.
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