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Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Wohin steuert die SPD? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Wohin steuert die SPD?
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Bernhard P.   Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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Wohnort: Erfurt



24.07.2013 ~ 14:50 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 643379
gelesener Beitrag - ID 643379


"Wir leben halt in einer Listendemokratie, was wollen Sie da verlangen. Interessant war gestern die Abstimmung auf NT-V. "

Quelle: Meta, am 23.07.2013

Wo siehst du denn in Deutschland noch irgendwelche demokratische Ansätze? Es ist eine Diktatur der Bourgeoisie.



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Meta   Zeige Meta auf Karte FT-Nutzer
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Wohnort: Gera



25.07.2013 ~ 07:18 Uhr ~ Meta schreibt:
FT-Nutzer seit: 16.09.2011
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RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 643434
gelesener Beitrag - ID 643434


Parteilistensysteme sind nie demokratisch, siehe DDR. Ich frage mich warum es keine Auseinandersetzung mit der westlichen Demokratie in der DDR gab. Der Grund dafür ist das man selbst nicht demokratisch war.

Die Parteien die sich heute noch demokratisch schimpfen sind es doch in Wirklichkeit auch nicht.

Alles andere erfährt man in Sklaven ohne Ketten.
Siehe:
http://www.autarkewelt.de/AW/upload/CONT...Ketten_V127.pdf

Wer so schlecht bezahlt wird das er mit dem erhaltenen Entgelt sein Leben nicht fristen kann der ist ein Sklave weil er allen gesetzlichen Zwängen schonungslos ausgeliefert ist. Wenn in einem Staat immer mehr Menschen verarmen so daß sie den gesetzlichen Zwängen schonungslos ausgeliefert sind dann entwickelt sich dieser Staat hin zu einer Sklavenhaltergesellschaft.
Siehe Polybios der Kreislauf der Verfassungen
http://arbeitstheorie.blogspot.de/2010/1...skreislauf.html
http://www.textlog.de/2081.html



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Bernhard P.   Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist leider verstorben
63.911 geschriebene Beiträge
Wohnort: Erfurt



25.07.2013 ~ 08:16 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 643436
gelesener Beitrag - ID 643436


Es ist schon bemerkenswert, wenn in den Augen einiger etwas nict demokratisch ist, sofort ein Hinweis auf die DDR kommt. Kann es vielleicht daran liegen das einige mit dem Begriff Demokratie gar nicht umgehen können? Und wer hat denn die meisten heutigen Parteien entdemokratisiert? Sind es nicht diejenigen die fast jeden Parteiwandel kommentarlos hinnehmen. Die Duckmäuser, Wendehälse, Speichellecker des Kapitals. Einfach soilche Leutte die die politische Arbeit lieber anderen überlassen als sich selbst mal einen Kopf zu machen?


Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Bernhard P.: 25.07.2013 08:42.



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Adeodatus
Benutzerkonto wurde gelöscht



25.07.2013 ~ 08:38 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 643440
gelesener Beitrag - ID 643440


Zitat:
Ich frage mich warum es keine Auseinandersetzung mit der westlichen Demokratie in der DDR gab. Der Grund dafür ist das man selbst nicht demokratisch war.


Dies war z.B. Bestandteil der Lehrpläne in der DDR, die Auslegung der Argumente waren zugegeben etwas Einseitig ausgelegt aber es gab die Auseinandersetzung. Außer natürlich für die die im Unterricht ständig Kreide holen waren.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Adeodatus: 25.07.2013 08:38.



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orca   Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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Wohnort: Dresden



25.07.2013 ~ 19:40 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 643507
gelesener Beitrag - ID 643507


Zitat:
Meta hat am 25. Juli 2013 um 07:18 Uhr folgendes geschrieben:
Ich frage mich warum es keine Auseinandersetzung mit der westlichen Demokratie in der DDR gab.


Weil man sich nur mit etwas auseinandersetzen kann, was existiert. Die totalitäre parlametarische Diktatur des Finanzkapitals mittels ihres Marionettenstaates B'R'D hat mit Demokratie soviel zu tun wie die vorherige totalitäre faschistische Diktatur der gleichen Herren im selbsterklärten Vorgängerstaat.

Sich mit der "Demokratie" der B'R'D auseinanderzusetzen wäre, als würde man sich ernsthaft mit dem Musikverständnis der Weinbergschnecken beschäftigen.

Demokratie und B'R'D passen bestenfalls im Kabarett zusammen. Aber die B'R'D-Verhältnisse sind selbst so ein Witz, daß schwerfällt, den noch zu karikieren.



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61diddi   Zeige 61diddi auf Karte FT-Nutzer
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26.07.2013 ~ 18:25 Uhr ~ 61diddi schreibt:
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RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 643622
gelesener Beitrag - ID 643622


Zitat:
Meta schrieb am 25.07.2013 um 07:18 Uhr folgendes:
Wer so schlecht bezahlt wird das er mit dem erhaltenen Entgelt sein Leben nicht fristen kann der ist ein Sklave weil er allen gesetzlichen Zwängen schonungslos ausgeliefert ist. Wenn in einem Staat immer mehr Menschen verarmen so daß sie den gesetzlichen Zwängen schonungslos ausgeliefert sind dann entwickelt sich dieser Staat hin zu einer Sklavenhaltergesellschaft.


Hallo Meta,

Soweit völlig richtig. Ein Arbeitsloser ist beispielsweise der Willkür und Reglementierung des staatlichen Arbeitsamtes unterworfen. Er muss sich völlig nackig machen und erhält Auflagen, die er einzuhalten hat. Bei Nichtbefolgung drohen empfindliche Sanktionen. Aber bei Dir hört sich das so an, als wäre der Staat der eigentliche Böse.
Für mich ist das nur die eine Seite der Medaille und somit auch nur die halbe Wahrheit. Sklavenarbeit und schlechte Bezahlung wird durch das herrschende kapitalistische Wirtschaftssystem hervorgerufen. Staat und Wirtschaft gehen immer Hand in Hand eine untrennbare Liaison ein.

Gegen staatliche Eingriffe wettern immer die, die um so lauter in der Not nach dem Staat schreien.
Dann ist der Staat als Retter in der Not und Reparaturbetrieb gerade gut genug.

Hartz-IV-Empfänger aber auch Aufstocker sind Sklaven im doppelten Sinne, sie müssen sich auf dem freien Markt wohlfeil unterm Durchschnitt anbieten.
Tut sie es nicht, droht Sperre!!!
Hinzu kommt, dass sie von der Mittelschicht verachtet werden.
Faul, dumm, fett und gefräßig, sind nur die gängigsten Klischees.
Die Wirtschaft profitiert natürlich dank des Staates von der so erpressten Sklavenarbeit.
Wie gesagt, Wirtschaft und Staat sind zwei Seiten derselben Medaille.
Oder richtiger, der Staat bildet den Überbau, die Basis wären dann die ökonomischen gesellschaftlichen Verhältnisse. Zwischen beide besteht eine Wechselbeziehung.
Nix mit, böser Staat, der dem freien Unternehmergeist Fesseln anlegen will. Der Staat fungiert immer als ideeller Gesamtkapitalist, wusste schon Karl Marx.

Für mich ist deine Kritik letztendlich zu kurz gegriffen.
Oder habe ich Dich da missverstanden?

Hilfe, wer kann mir helfen?
Was mache ich falsch?
Warum wird das Wort Sklaaaaventreiber mit Sternchen versehen?
Wann wird aus schlecht - ungut?
Oder bin ich paranoid?
verwirrt



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Bernhard P.   Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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19.08.2013 ~ 08:22 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 647957
gelesener Beitrag - ID 647957


August Bebel

Vor 100 Jahren, am 13. August 1913, starb der Drechsler und Sozialist, Parteiführer und Publizist

August Bebel war Arbeiterführer und Kampfgefährte Wilhelm Liebknechts, er war Mitbegründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, beteiligt an der Bildung der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands und einer der beiden Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Auch die Gegner seiner marxistischen Positionen sehen ihn als hervorragenden Parlamentarier des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Quelle: DIE LINKE



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Bernhard P.   Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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20.08.2013 ~ 17:55 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 648161
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S.P.O.N. - Im Zweifel links: Demokratie wagen!
Eine Kolumne von Jakob Augstein

Am Wochenende hat die SPD gezeigt, dass sie gern feiert. Aber will sie auch regieren? Kandidat und Partei brauchen mehr Mut: Für eine Regierung mit der Linkspartei. Für eine Regierung der Minderheit. Für eine neue Demokratie.

Am Wochenende feierten die Genossen in Berlin ihr Jubiläumsjahr. Zehntausende kamen. Schön für die gebeutelte Sozi-Seele. Noch schöner als ein gelungenes Fest wäre eine gewonnene Wahl. Aber man darf Zweifel haben, ob Kandidat und Partei das wirklich wollen. Denn auf die realistischen Optionen der Macht pfeifen die Sozialdemokraten: ein Bündnis mit der Linkspartei und eine Minderheitsregierung.

Der Wasserstand der Wählergunst nach der jüngsten Meldung des ARD Deutschlandtrend sieht so aus:


Schwarz-Gelb steht bei 47 Prozent,
Rot-Grün liegt bei 37 Prozent.

Da ist ein Regierungswechsel unwahrscheinlich, um es vorsichtig zu formulieren. Zählt man aber die acht Prozent der Linkspartei hinzu, steht es 47 zu 45. Das ist doch was! Das lässt sich aufholen! Wenn man will.

Aber eine Bundesregierung mit Links oder gar mit Minderheit - das sind immer noch die großen politischen Tabus in Deutschland. Und in den vergangenen Wochen haben sich Sozialdemokraten und Linke geradezu in die Hand versprochen, diese Tabus nicht zu verletzen. Merkel dankt! Aber was soll das? Sozialdemokraten und Linke müssten inzwischen bemerkt haben: Mit einem "Weiter so!" wird kein Genosse Kanzler.

Die Linken sind nicht "unkalkulierbar"

Was Rot-Rot angeht, will Linken-Chef Bernd Riexinger Spekulationen über mögliche Bündnisse gar nicht mehr kommentieren, um sie nicht zu "nähren". Und SPD-Chef Sigmar Gabriel hält "nichts davon, die Stabilität Deutschlands aufs Spiel zu setzen, nur um mit einer absolut unkalkulierbaren Partei ins Kanzleramt zu kommen". Sehr ehrenhaft. Der gute Gabriel kommt bestimmt mal in den Himmel. Die böse Angela hingegen ist im Kanzleramt. Denn vergleichbare Skrupel hatte Merkel nicht, als sie ihr klapperndes schwarz-gelbes Bündnis zusammenflickte.

Die SPD traut sich und ihrem möglichen Verbündeten so wenig zu. Erst vor kurzem hat Gysi den Preis für eine Koalition deutlich herabgesetzt: keine neuen Kampfeinsätze der Bundeswehr, mehr soziale Gerechtigkeit und Rentenangleichung zwischen Ost und West. Weder Nato noch Hartz IV müssen fallen. Und immer noch zieren sich die Genossen vor dem Regal anstatt zuzugreifen.

Was die Minderheitsregierung angeht, hält Linken-Ikone Gregor Gysi das für "nicht verantwortbar". Und Gabriel sagt, beinahe wortgleich über eine Tolerierung durch die Linken: "Das wäre unverantwortlich und deswegen wird es so was ganz sicher mit der SPD nicht geben." Dann ist man sich also immerhin in diesen Fragen völlig einig. Zu Unrecht. Die Linken sind nicht "unkalkulierbar" und eine Minderheitsregierung ist durchaus zu verantworten - wenn man sie richtig führt.

Hannelore Kraft hat das in Nordrhein-Westfalen vorgemacht. Da leben 17,5 Millionen Einwohner - immer noch. Die Düsseldorfer Minderheitsregierung hielt anderthalb Jahre und man sieht nicht, wie sie dem Land oder der Demokratie oder sonst wem geschadet haben könnte. Außer der CDU. Es ist ein Zeichen für die freiwillige Selbstbeschränkung der deutschen Medien und der deutschen Politik, dass die Minderheitsregierung in solchem Misskredit steht

Das Wünschbare ins Machbare wandeln

Wenigstens der ehemalige Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf hat neulich in der Online-Ausgabe des Magazins "Cicero" ein Plädoyer dafür gehalten. "Wechselnde Mehrheiten bedeuten (...) einen Zugewinn an Demokratie, weil politische Entscheidungen wieder aus den Hinterzimmern der Koalitionsausschüsse und Kungelrunden ins Parlament verlagert werden und unterschiedliche politische Konzepte wieder deutlich werden."

Wohlgemerkt: Minderheitsregierung ist etwas anderes als Tolerierung. Die ist ja nichts als eine versteckte Koalition des schlechten Gewissens. Hannelore Kraft nannte ihre Regierung dagegen "Koalition der Einladungen". Was für ein hübsches Wort! Es liegt darin eine freundliche Leichtigkeit, die dem Denken in den Begriffen von Koalitionsdisziplin und vom Kleineren Übel längst abhanden gekommen ist. Bei zwei Haushalten konnte die Ministerpräsidentin auf die Linken setzen. Den "Schulkonsens" erreichten SPD und Grüne zusammen mit der CDU. Ihre Pläne zur Reform der Kommunalfinanzen wiederum fanden keine Unterstützung bei CDU und Linken, dafür aber bei der FDP.

Das ist kein politisches Chaos. Das nennt man Demokratie. Das hat auch Gysi noch nicht verstanden, der neulich gesagt hat: "Was soll eine Bevölkerung mit einer Bundesregierung anfangen, die in den Fragen A und B mit der Linken und bei den Fragen C und D mit der Union stimmt, dann vielleicht mit der FDP? Es widerspricht dem gegebenen Demokratieverständnis." Gerade dieses Verständnis gilt es endlich zu erneuern! Hannelore Kraft sagte ihrem Parlament am Ende: "Wir haben etwas vorangebracht, was anfangs niemand geglaubt hat und was der Demokratie gutgetan hat."

Wer sagt, Politik sei die Kunst des Machbaren, greift zu kurz. Politik ist die Kunst, das Wünschbare ins Machbare zu wandeln.

Mit den sagenhaften Worten "Mehr Demokratie wagen" begann Willy Brandts Kanzlerschaft. Inzwischen ist die Lage ernster geworden. Auf ein Mehr wagen wir gar nicht zu hoffen. Der Kanzlerkandidat der SPD sollte einfach plakatieren lassen: "Demokratie wagen!" Das wäre schon was. Aber will Peer Steinbrück das? Will die SPD das? Oder - mit Gregor Gysi: "Es geht immer um die Frage: Bleibt die SPD auf der Gegenseite oder nicht?"

Quelle: spiegel-online

*Der Albtraum der SPD kommt langsam so richtig zum tragen. Das dann die nötigen Prozente für einen Regierungswechsel fehlen ist leidere bittere Realität.
Immerhin gibt es doch in vielen Wahversprechen der SPD undLinken ähnliche Forderungen. Die SPD ist für 8,50 Euro Mindestlohn, DIE LINKE für 10 Euro.
Allerdings gehen, bei der Kriegsbeteiligung der Deutschen, in Afghanistan die Meinungen auseinander. Während die SPD den Einsätzen zustimmt, ist DIE LINKE für bedingungslosem Abzug aller deutschen Truppen.
Nun in gut 30 Tagen ist es so weit, dann ist Wahl. Gelingt eine kompromissreiche Einigung zwischen SPD, Grünen und Linken besteht die Chance auf ein Rot-Rot-Grünes Regierungsbündnis. Gelingt diese Einigung nicht, wird man sich wahscheinlich auch für die nächsten 4 Jahre mit Schwarz-Gelb zufrieden geben müssen.



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Bernhard P.   Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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12.09.2013 ~ 14:59 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 651189
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Die SPD hat, in Zeiten ihres Regierens ja dem Wähler so einiges geboten. Miterfinder von Hartz 4, Gerhard Schröder sowie die Mehrwertsteuerlüge. Jetzt bietet sie mit Sarrazin schon Halb-Nazis an.

Wirklich eine "ganz tolle" Entwicklung.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Bernhard P.: 12.09.2013 15:00.



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Bernhard P.   Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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13.09.2013 ~ 08:49 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Wohin steuert die SPD? Beitrag Kennung: 651271
gelesener Beitrag - ID 651271


Peer Steinbrück zeigt neuerdings den Stinkefinger. Effenberg lässt grüßen.



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