... Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, wenn einer seiner Jünger, der Dresdner Torsten Reichelt, sich ganz intensiv mit dem Himmel beschäftigt. Der ist einer der hauptsächlichen Einpeitscher der Linie der beiden MOFF's in der KI und gegen die Abweichler von der antikommunistischen Linie dieser Pseudokommunisten um Opperskalski und Flegel. Er ist außerdem Mitglied des Leitungsgremiums der KI, also einer Art Zentralkomitee.
Wer auf Reichelts Internetseite geht kommt aus dem Staunen nicht heraus. Wer links oben auf der Startseite das DDR-Wappen anklickt, sieht eine Bildergalerie, angeführt von Jesus. O Gott, mag man da fragen, was ist das?
Aber es wird noch komischer. Reichelt schreibt auf seiner Internetseite:
„Darf ich vorstellen: Genosse Jesus, Kommunist Als Christ und Kommunist werde ich oft gefragt, wie das zu vereinbaren ist. Die Antwort ist einfach: alle Christen sind aufgerufen, Jesus nachzufolgen. Da er Kommunist war, muß ich das auch sein.“
A so, die Kommunisten sind aufgerufen, Jesus zu folgen. Amen. Aber weiter der heiligen Sprüche unseres frommen kommunistischen Christen:
„Zunächst berufen sich beide (Christentum und Kommunismus, G.A.) auf eine höchste, vom Menschen unveränderbare Macht, allmächtig, ewig, allgegenwärtig, allwissend, willkürlich und unsichtbar. Christen nennen sie Gott, Kommunisten objektive Gesetzmäßigkeiten.“
Reichelt mogelt hier. Er nennt seinen Gott einfach anders, er meint, wir Kommunisten beten zum Gott „objektive Gesetzmäßigkeiten“. Ich bete aber nicht, ich versuche sie zu erkennen, mir anzueignen und die gegenwärtige gesellschaftliche Realität zu Gunsten einer menschlicheren Gesellschaftsordnung aufheben zu helfen. ... |