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Forum-Thueringen» Allgemein & Regional» Weltweit » Atomkraft - Welche Gefahr besteht? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
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icke   Zeige icke auf Karte FT-Nutzer
50 geschriebene Beiträge
Wohnort: Berlin



25.04.2006 ~ 10:11 Uhr ~ icke schreibt:
images/avatars/avatar-170.jpg FT-Nutzer seit: 03.02.2006
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Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 5466
gelesener Beitrag - ID 5466


Die wichtigste Anwendung der Kernenergie ist die Erzeugung von elektrischem Strom in Kernkraftwerken (KKW). Zurzeit sind 442 Kernkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 369 GW in 30 Ländern in Betrieb. 135 dieser Kernkraftwerke stehen in Westeuropa (124 GW), darunter 17 in Deutschland (20 GW) und 5 in der Schweiz (3,2 GW). Österreich hat keine Kernkraftwerke in Betrieb. In 9 Ländern, darunter Finnland als einzigem westeuropäischem Land, befinden sich insgesamt 24 Kernkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 20 GW in Bau. (Stand Oktober 2005)

Der Anteil der Atomenergie an der weltweiten Energieerzeugung betrug 1998 6,5% (UNDP). Der Atomstromanteil an der weltweiten Stromerzeugung beträgt etwa 16 %. Dabei nehmen Litauen und Frankreich mit fast 80 % Anteil die Spitzenplätze ein. In Westeuropa wird etwa 30 % des elektrischen Stroms mit Hilfe von Kernenergie erzeugt, in Deutschland 28 % und in der Schweiz knapp 40 %.
Hier ist die Gefahr eines Reaktorunglückes sehr gering.

Doch wie sieht das im Osten Europas aus. Dort sind seit Jahren immer noch Atomkraftwerke gleichen Types wie das aus Tschernobill, wo der verheerende Reaktor-Unfall geschehen ist, in Betrieb. Sind sie tickende Zeitbomben?

Ebenfalls ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit Atomkraft ist der radioaktive Abfall. Dieser wird auch heutzutage noch immer nicht richtig entsorgt und nur in Zwischenlagern aufbewahrt wird, wo er weiter vor sich hin strahlen kann.

Denn ein Endlager gibt es noch immer nicht auf der Welt. Und wenn wir bedenken, dass die Halbwertzeit von Plutonium 24'000 Jahre Dauert, das von Uran gar 4.5 Mrd.! stimmt einem das schon nachdenklich.

Sind Atomkraftwerke Stille Zeitbomben?



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Adeodatus
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25.04.2006 ~ 17:47 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
Beitrag Kennung: 5485
gelesener Beitrag - ID 5485


Egal auf welche Art wir unseren Energiebedarf decken wir schaden der Natur und damit uns selbst, der Bau eines Kraftwerkes egal ob Kohle, Wasser, Windparks etc. die Natur zieht immer den Kürzeren. Proteste gegen Atomkraftwerke sind reine Schönfärberei, solange wir nicht in wirkliche Umweltverträgliche Energieen investieren.



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as65   Zeige as65 auf Karte FT-Nutzer
10.363 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



25.04.2006 ~ 18:06 Uhr ~ as65 schreibt:
images/avatars/avatar-1455.jpg FT-Nutzer seit: 28.01.2006
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Beitrag Kennung: 5492
gelesener Beitrag - ID 5492


Alöo müssen wir nicht die Ergiebigste sondern die Umweltfreundlichste Enrgiegewinnungsart wählen. Dennoch bleibt vorerst die Wind- und Solarenergie die Beste in Punkto Umwelt (deine Einschränkung bei Solar mal außen vor gelassen).
Wenn Öl- und Kohlevorkommen aufgebraucht sind wird wahrscheinlich die Kernenergie nötig sein, ungeachtet der Gefahren.

Hab ich was vergessen?

as65



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26.04.2006 ~ 13:45 Uhr ~ geschlossen schreibt:
Beitrag Kennung: 5638
gelesener Beitrag - ID 5638


Atomkraftwerke sind am Ende geauso tickende Zeitbomben wie Deutschland (nicht nur) auf einem vom Erdbeben gefährdetstem Kontinent liegt.
Es ist nur eine Frage wenn es kracht. Aber dann ist es eben nicht der Mensch sondern eine Frage der Zeit. Und wir sind damit längst überfällig.
Atomkraft ist eine Gefahr, aber sie lässt sich auch beherrschen.
Wie hier schon geschrieben, bleibt uns eines Tages voraussichtlich nur diese Energiequelle.



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Lea
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26.04.2006 ~ 15:04 Uhr ~ Lea schreibt:
Beitrag Kennung: 5642
gelesener Beitrag - ID 5642


atomenergie ist die einzige energie die uns in ausreichendem masse zur verfuegung steht, sie belastet die umwelt am wenigsten und sie ist gleichzeitig eine der sichersten energiequellen ueberhaupt. ob man die energie dabei mittels spaltung oder fusion gewinnt spielt nur eine untergeordnete rolle.

wenn irgendwo mal ein akw hochgegangen ist liegt das nicht an der kernenergie sondern an falscher bedienung. man kann auch mit jeder fischsemmel leute umbringen; dagegen gibt es komischerweise keine demos. die leute die gegen kernenergie demonstrienen haben keine ahnung worum es ueberhaupt geht, und sie lassen sich einlullen und fernsteuern von den medien.

es gibt keine alternative zum atomstrom. vor 20 jahren schon nicht und heute erst recht nicht mehr.

und ueberhaupt die energie aus atomkernenen zu gewinnen ist eine gigantische leistung des wissenschaftlichen fortschrittes und der ingenieurskunst, und wir sollten froh sein in diesem zeitalter zu leben. diese technologie einfach so als fehler oder verbrechen abzutun zeugt nur von dem unverstand derer die so denken.



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Adeodatus
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26.04.2006 ~ 16:46 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
Beitrag Kennung: 5659
gelesener Beitrag - ID 5659


Hier in Deutschland haben wir scheinbar nioch nicht so richtig realisiert das wir an eine Zeit nach dem Öl denken müssen. Das heißt das wir Energien für die Zukunft erschließen müssen, aber wir können Deutschland weder mit Windkrafträdern noch mit Solaranlagen zupflastern.
Wobei ich mir noch nicht einmal sicher bin ob die Grünen das überhaupt schon einmal Realisiert haben das zum Beispiel in der Nähe von Windkraftanlagen die Tiewelt Nachhaltig geschädigt wird, so sind Feldrehe, Hasen und viele Bodenbrütende Vögel gar nicht mehr anzutreffen. Aber Scheißegal die sind ja nicht durch einen Atomaren Gau oder CO2 verschwunden. Eben eine Saubere Natur da Scheißt eben kein Tier mehr das Gras voll. Eine tolle Energie!!!!



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MS-Tonika   Zeige MS-Tonika auf Karte FT-Nutzer
10 geschriebene Beiträge
Wohnort: Zeulenroda



27.04.2006 ~ 11:43 Uhr ~ MS-Tonika schreibt:
FT-Nutzer seit: 14.03.2006
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Beitrag Kennung: 5696
gelesener Beitrag - ID 5696


Es ist schon richtig, wenn man behauptet, dass die Kernenergie momentan nicht von alternativen ersetzt werden kann. Auch ich bin ein Gegner von flächendeckender Umgestaltung der Natur durch Beispielsweise Windräder. Diese verschandeln nur die Umwelt. Sollten wir aber nicht gerade deswegen mehr in Forschung investieren?
Die Kernenergie wird auf Dauer nicht die Endlösung sein, dass sollte uns bewusst werden.
in diesem Sinne



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Adeodatus
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27.04.2006 ~ 14:29 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
Beitrag Kennung: 5703
gelesener Beitrag - ID 5703


Die Kernenergie in ihrer jetzigen Form vielleicht nicht aber echte Alternativen sehen ich nicht es nützt uns doch wenig wenn wir hier in Deutschland unsere Atomkraftwerke die die höchsten Sicherheitsanforderungen erfüllen schließen und dafür aus unseren Nachbarländern Atomstrom aus unsicheren Kraftwerken beziehen. Die Forschung in eine sichere Stromerzeugung mittels Kernenergie sollte forciert werden.



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videodok   Zeige videodok auf Karte FT-Nutzer
455 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



27.04.2006 ~ 22:33 Uhr ~ videodok schreibt:
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Beitrag Kennung: 5810
gelesener Beitrag - ID 5810


100% sicher gibt es nie, auch nicht in Deutschland. Doch die Auswirkungen eines solchen Reaktorunfalls wären in Deutschland viel größer, da das Land hier viel dichter besiedelt ist. Wir sollte viel mehr über sie Senkung des Energieverbrauchs nachdenke als über die Deckung eines immer größer werdenden Bedarfs. Da läge natürlich nicht im Interesse der Energiekonzerne. Und da liegt wohl das größte Prblem der Sache.



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icke   Zeige icke auf Karte FT-Nutzer
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27.04.2006 ~ 22:43 Uhr ~ icke schreibt:
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Beitrag Kennung: 5812
gelesener Beitrag - ID 5812


Mit der Verlängerung des Atomzeitalters wird der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien wesentlich behindert und das konsequente Energiesparen unterlaufen. Atomkraftwerke sind billig im Betrieb, aber nur wenn die Kosten für Müllentsorgung, volle Haftpflicht und andere nicht eingerechnet werden. Vor allem aber sind sie extrem teuer in der Anschaffung.

Der Atomstrom steht Tag und Nacht in ähnlicher Menge zur Verfügung -er ist daher völlig ungeeignet, die schwankende Nachfrage der StromkundInnen und die schwankende Erzeugung von Wind- und Solarstrom auszugleichen. Wasserkraft und Bioenergien sind da viel flexibler. Atomenergie blockiert nur den Weg ins Solarzeitalter.



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