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Forum-Thueringen» Speziell» Arbeit, Rente & Hartz IV » Rente mit 67+X - keine Rentenerhöhung - Altersarmut? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Rente mit 67+X - keine Rentenerhöhung - Altersarmut?
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mailingto   mailingto ist weiblich Zeige mailingto auf Karte FT-Nutzer
62 geschriebene Beiträge
Wohnort: Altenburg



22.01.2007 ~ 16:56 Uhr ~ mailingto schreibt:
images/avatars/avatar-213.jpg im Forum Thüringen seit: 19.02.2006
3 erhaltene Danksagungen
Beitrag Kennung: 37325
gelesener Beitrag - ID 37325


Zitat:
Original von spidy
Ist schon ein Problem, wenn ich betrachte wieviele Menschen tatsächlich dieses Alter erreichen bei mir in der Verwandschaft komme ich bisher auf ein Statistisches Durchschnittsalter von 62,25 Jahren.

So eine Statistik wird doch nur repräsentant wenn auch einige Leute aus den verschiedensten Berufsgruppen einbezogen werden. Mir ist auch klar, dass Menschen, die ihr ganzes Leben auf dem Bau gearbeitet haben schon mit 57 Rente bekommen sollten und welche die im Büro ihrem Tagwerk nachgehen vielleicht mit 67. Solch eine Staffelung würde ich mehr begrüßen, als irgendetwas Pauschales.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
31.019 geschriebene Beiträge
Wohnort: terrigenus



22.01.2007 ~ 20:27 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
2206 erhaltene Danksagungen
Beitrag Kennung: 37351
gelesener Beitrag - ID 37351


Zitat:
Original von mailingto
Das ist doch bei der medizinischen Versorgung heute kein Problem mehr. Ich denke auch nicht, dass die Bild damit zur Hetze aufrufen will. Sie öffnet uns braven Zahlern nur die Augen.


Und was siehst du denn nun mit deinen hübschen von BILD geöffneten Augen ?



Homepage von gastli Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
6.261 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



22.01.2007 ~ 21:40 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1069 erhaltene Danksagungen
RE: Rente mit 67 / Keine Rentenerhöhung bis 2009 Beitrag Kennung: 37361
gelesener Beitrag - ID 37361


Zitat:
Original von spidy
Ja und finanziert von den Versicherungsunternehmen die mehr als ein Interesse an den Rentnern haben. Grundlage sind wie immer Statistiken die immer wieder so zurechtgebogen werden wie Politik und Wirtschaft sie brauchen.

Seit der Wende sind die Geburtenzahlen in Gera auf ca. 46% des Ursprungswertes gesunken. Diese Entwicklung hat massive Einschnitte im Personalbestand von Kindertagesstätten bis hin zu dem in Grund-, Regelschulen und Gymnasien geführt.
Noch heute muss sich der Stadtrat damit beschäftigen, welche Schulen in der Zwischenzeit entbehrlich sind.


Pfiffikus,
der nicht glaubt, dass diese Ereignisse nur wegen Statistiken kamen, die von Versicherungsunternehmen falsch interpretiert worden sind



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Torsten
Benutzerkonto wurde gelöscht



23.01.2007 ~ 08:16 Uhr ~ Torsten schreibt:
RE: Rente mit 67 / Keine Rentenerhöhung bis 2009 Beitrag Kennung: 37400
gelesener Beitrag - ID 37400


Zitat:
Original von LaTorte 81
Ich finde es erschreckend!


Erschreckend ist nur die Leichtgläubigkeit gegenüber solchen "Statistiken". Durch eine Erhöhung des Rentenalters steigt ja nicht die gesamtgesellschaftlich notwendige Arbeitszeit. Im Gegenteil, durch die ständige Erhöhung der Produktivität und Intensivierung der Arbeit nimmt die bei gleichem Produktions- und Dienstleistungsumfang ab. Das heißt, das jeder Einzelne in seinem Leben nicht länger, sondern kürzer arbeitet und nicht mehr, sondern weniger einzahlt.

Andersherum steigt das Bruttosozialprodukt bei seit Jahren sinkenden Einwohnerzahlen stetig. Millionen Menschen UNTER 65 stehen bereit, noch mehr zu produzieren. Warum soll es da nicht mehr für Alle reichen? Ganz einfach: Schaut Euch die Entwicklung der Realeinkommen im oberen und unteren Bereich an. Dann wißt Ihr, wo die fehlenden Mittel hin sind, denn ein physikalisches Grundprinzip ist, daß auf der Welt nichts aus dem Nichts kommt und nichts im Nichts verschwindet. Wenn sich die Oberschmarotzer und ihre Lakaien hemmungslos die Taschen vollstopfen, tauchen natürlich in allen gesellschaftlichen Bereichen Finanzierungslücken auf.

Dieses asoziale menschenfeindliche in der Krise steckende System wird das Krebsgeschwür des Kapitalismus auch mit noch so vielen Pflastern und Schminke nicht heilen, noch nicht mal dauerhaft überdecken können. Es muß weg, das ist die einzige Lösung für die demographischen und ganzen anderen Probleme.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Torsten: 23.01.2007 08:16.



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Adeodatus
Benutzerkonto wurde gelöscht



23.01.2007 ~ 16:39 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
Beitrag Kennung: 37433
gelesener Beitrag - ID 37433


Ein interessanter Artikel wurd in der FD veröffentlicht der für alle die so permanent gegen die staatliche Rente sind die Augen öffnen könnte das Private Rente auch nicht das gelbe vom Ei sind.

Zitat:
Inflation frisst Rentenversicherung auf
von Anja Krüger (Köln)
Die Anbieter von klassischen privaten Rentenversicherungen können Kunden nach Absenkung des Garantiezinses keinen Inflationsausgleich mehr auf die Beiträge garantieren. Die Senkung der Mindestverzinsung bremst den Verkauf.

Nach Berechnungen der Ratingagentur Assekurata reicht die durchschnittliche garantierte Beitragsrendite von privaten Rentenverträgen mit 1,37 Prozent bei der aktuellen Inflation von 1,7 Prozent nicht für den Werterhalt des eingesetzten Kapitals. "Das macht den Verkauf schwierig", sagte Assekurata-Geschäftsführer Reiner Will. Das Problem für die Lebensversicherer: Nach Wegfall des Steuerprivilegs in der Kapitallebensversicherung 2005 ist der Absatz dieser Verträge drastisch eingebrochen.

Die Versicherer wollen das mit dem Verkauf von privaten Rentenversicherungen kompensieren. Ohnehin erwartet die Branche einen steigenden Absatz dieser Verträge, weil die gesetzlichen Renten künftig drastisch sinken. Die Senkung der Mindestverzinsung dürfte aber eine herbe Verkaufsbremse sein. Potenzielle Kunden könnten angesichts der geringen garantierten Beitragsrendite auf Angebote aus anderen Branchen ausweichen, etwa Investmentfonds.

Bei klassischen Kapitallebens- und Rentenversicherungen erhalten die Kunden auf den Sparanteil ihrer Prämie die sogenannte Überschussbeteiligung. Sie setzt sich aus der garantierten Mindestverzinsung und der Gewinnbeteiligung zusammen, die jährlich deklariert wird. Der Garantiezins wird staatlich festgelegt, der bei Vertragsabschluss geltende läuft über die gesamte Vertragsdauer. Die Differenz zwischen Garantiezins und garantierter Beitragsrendite entsteht, weil der Versicherer den Zins nicht auf den vollen Beitrag des Kunden anrechnet, sondern Risiko- und Kostenanteile abzieht.

Zum 1. Januar 2007 wurde der Garantiezins von 2,75 auf 2,25 Prozent gesenkt. Im Bestand haben die Versicherer Verträge mit einem Garantiezins zwischen 2,75 und 4 Prozent. Die Überschussbeteiligung ist mit im Schnitt 4,3 Prozent fast auf dem Niveau des Vorjahrs geblieben. Das heißt: Die meisten Anbieter haben sie um jene 0,5 Prozentpunkte angehoben, um die der Garantiezins gesenkt wurde. Assekurata hat für die Untersuchung Daten von 79 Versicherern analysiert, die mehr als 90 Prozent des Marktes abbilden.

Überschussbeteiligung wird sinken

Auch bei Rentenversicherungen wird die Absenkung der Garantieleistung im Moment durch die Überschussbeteiligung ausgeglichen. "Anders als bei den vorhergehenden Tarifgenerationen reicht die garantierte Beitragsrendite bei Neuverträgen nicht zum Ausgleich der derzeitigen Inflation", sagte Will. Dass die Absenkung der Überschussbeteiligung bis auf den Garantiezins durchaus möglich ist, hat sich infolge der Kapitalmarktkrise 2001 gezeigt. Die Garantiezinssenkung führe dazu, dass andere Produkte von den Vertrieben mehr in den Vordergrund gestellt werden, sagte er. Das werden kapitalmarktnähere Verträge sein, etwa fondsgebundene Versicherungen.

Nach einer Umfrage der Ratingagentur unter 50 Versicherern gehen 84 Prozent der Anbieter davon aus, dass die Überschussbeteiligung im kommenden Jahr aufgrund der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes sinken wird. Die Novelle sieht eine stärkere Beteiligung der Kunden an stillen Reserven vor, der Differenz von Buch- und Marktwert von Kapitalanlagen. Außerdem sollen sie nach einer Kündigung ihres Vertrags mehr Geld als bisher zurückerhalten.

http://www.ftd.de/unternehmen/versicheru...32.html#leftCol


In den flächendeckenden Kampagnen der Versicherungswirtschaft und deren bezahlten Medien von ZDF („Aufstand der Alten“) bis zu BILD („Alte kassieren! Junge zahlen nur drauf!“) wird geradezu penetrant Propaganda für die private Vorsorge betrieben. Nur selten wird auf die Risiken der privaten Rentenversicherung für den Werterhalt des eingesetzten Kapitals hingewiesen.



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schak   schak ist männlich Zeige schak auf Karte FT-Nutzer
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25.01.2007 ~ 16:50 Uhr ~ schak schreibt:
im Forum Thüringen seit: 05.10.2006
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gelesener Beitrag - ID 37683


Gründe zur Rente mit 67 gibt es genug. Keine Rentenerhöhung aus bekannten Veröffentlichungen auch!
Aber WER will nun WEN, verscheißern?
Die Thüringer Landtagsabgeordneten erhalten rückwirkend ab November 2006, je nach Wohnsitz, 1700-2400 Euro monatlich mehr Grunddiät.
Begründung.: Frau Lieberknecht (CDU),,Man kann Abgeordnete nicht permanent schlechter stellen als den Rest der Bevölkerung''
Nach Angaben des MDR stiegen die Bezüge der Thüringer Abgeordneten seit 1994 automatisch entsprechend der jährlichen Einkommens- und Preisentwicklung.Seitdem sind diese Bezüge bis um 22% bis 2004, gestiegen. Diese Steigerung wurde 2004 für 2 Jahre ausgesetzt.
Aus welchem Topf wird wer Bezahlt?
Meine Rente wurde seit 2004 nur gekürzt!
Die Inflationsrate des Euro seit Einführung, liegt zur Zeit bei 67 Cent!
Wer ist Verantwortlich?
Unsere Schleimscheißer-Abgeordneten!
Wer ver(Tritt) das Grundgesetz?



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schak   schak ist männlich Zeige schak auf Karte FT-Nutzer
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Wohnort: Altenburg



29.01.2007 ~ 19:40 Uhr ~ schak schreibt:
im Forum Thüringen seit: 05.10.2006
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gelesener Beitrag - ID 38285


Nanu, wo bleibt die Reaktion:
Keine Meinung, oder was! nachdenklich



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Fliegel   Fliegel ist weiblich Zeige Fliegel auf Karte FT-Nutzer
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29.01.2007 ~ 19:43 Uhr ~ Fliegel schreibt:
images/avatars/avatar-246.gif im Forum Thüringen seit: 23.01.2007
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gelesener Beitrag - ID 38286


Zitat:
Original von schak
Nanu, wo bleibt die Reaktion:
Keine Meinung, oder was! nachdenklich

Hey man was erwartest du? es ist Montag Abend und die Leutz müssen einkaufen Irre

ich lach mich tot ich lach mich tot ich lach mich tot


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Fliegel: 29.01.2007 19:45.



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Adeodatus
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03.03.2007 ~ 08:14 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
Beitrag Kennung: 41608
gelesener Beitrag - ID 41608


Glosse
Ewige Jugend von Stephan Kaufmann

Wir Ökonomen haben ja heutzutage das Sagen. Also hört zu: Arbeitslos ist jemand, weil man ihm Arbeitslosengeld gibt. Man bezahlt ihn fürs Nichtstun, und prompt tut er nichts mehr. "Finanzielle Anreizmechanismen" nennen wir das. Funktioniert auch bei Kindermangel: Kaum gibt's Geld für den Nachwuchs, schon wird er geboren. Oder Krankheit: Durch unsere ausufernden Kassenleistungen sind alle zu Hypochondern geworden. Ständig wird zum Arzt gerannt, nur weil's die Kasse zahlt. Der Beweis: Kaum zahlt die Kasse weniger und der Patient mehr, schon gibt es weniger Arztbesuche! So ist der Mensch eben. Man sollte mal die Pflegeversicherung streichen - mal sehen, wie schnell Opa dann vom Rollstuhl zurück an die Werkbank springt! Aber jetzt passt auf: Wenn Arbeitslosengeld die Menschen arbeitslos macht, wenn Krankengeld die Menschen krank macht, dann macht die Altersrente die Menschen ja wohl ... ja, das hättet ihr nicht gedacht! Per Rentenkürzung arbeiten an der finalen Abschaffung des Alters, an der Beseitigung des Todes! Der Markt regelt das schon. Habt Vertrauen! Stephan Kaufmann
Berliner Zeitung, 01.03.2007



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Schmor   Schmor ist männlich Zeige Schmor auf Karte FT-Nutzer
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Wohnort: Planet Erde nördl. Halbk.



09.03.2007 ~ 13:49 Uhr ~ Schmor schreibt:
im Forum Thüringen seit: 22.12.2006
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Beitrag Kennung: 42237
gelesener Beitrag - ID 42237


Rente und 67 ? ich habe eben einige Meinungen von Jugendlichen im TV dazu gehört. Mir graust davor mit welcher Sorglosigkeit die Überzahl der Jugendlichen mit dem Thema umgeht. Das Problem ist ja noch viele Jahrzehnte für sie entfernt. Sie werden wohl nichts bekommen, glaube ich. Es sollen alle selbst vorsorgen,ist die Meinung und Forderung der Politiker. Nur was ist in 45 Jahren ? Als Jugendlicher keine Arbeit, Ausbildung schon garnicht - ergo es langt 2007 noch gerade zum Überleben, woher sollen da Rücklagen kommen ?
Heute wird ein sozialer Zündstoff gebraut, der den Regierenden in 50 Jahren furchtbar um die Ohren fliegt. Dann folgt logisch : Absolute Verarmung der Massen ... das Weitere kennen wir. Aber ich bin unbesorgt, die moderne Technik wird dann auch mit marodierenden, hungernden Bevölkerungsmassen fertig. Der schlimmste skieinze Ficktschn - Film der gedreht wurde, wird nur ein Lacher sein, was dann kommt.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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09.03.2007 ~ 18:15 Uhr ~ orca schreibt:
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gelesener Beitrag - ID 42252


Zitat:
Original von Schmor
Heute wird ein sozialer Zündstoff gebraut, der den Regierenden in 50 Jahren furchtbar um die Ohren fliegt.


Wohl kaum. Sieh mal in die Geschichte. Ausgerechnet unter den Bedingungen immer schnellerer Veränderungen soll dieses System, welches sich durch politische Flickschusterei von Quartal zu Quartal hangelt, noch 50 Jahre halten? Davor bewahre uns Gott, denn in spätestens 20 Jahren hätten wir hier wohl einen Thailändischen Lebensstandard und die Thais kämen hierher zum Ficken toitscher Mädels.

Sollte das System aber wider Erwarten doch noch so lange halten, hier ein Sparmodell für die Unterkunft (Quelle unbekannt):

Zitat:
Hier eine Alternative zur Rente mit 67:

Ich hab' soeben beschlossen "Ich will nie ins Altersheim!"
Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff. Die Gründe dafür hat mir unsere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert:
"Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 EUR pro Tag."
Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff "Aida" geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner oder Rentnerin 135 EUR pro Tag zahlen (kein Witz!!!)..
Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 EUR pro Tag übrig.
1. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Bordrestaurants wackele oder mir das Essen vom Room Service auf das Zimmer, also in die Kabine, bringen lasse.
Das heißt mit. anderen Worten, ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.
2. Die "Aida" hat drei Swimmingpools, einen Fitnessraum, freie Benutzung von Waschmaschine und Trockner und sogar jeden Abend Shows.
3. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.
4. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Für 15,00 € Trinkgeld extra pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab.
5. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.
6. Fernseher defekt? Glühbirne kaputt? Die Bettmatratze ist zu hart oder zu weich?
Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis.
7. Frische Bettwäsche und Handtücher jeden Tag sind selbstverständlich und ich muss nicht einmal danach fragen.
8. Wenn ich im Altersheim falle und mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen.
Auf der "Aida" bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und werde vom Bordarzt kostenlos behandelt.
9. Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem zahlende Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wären. Auf Pflegeheime trifft das nicht im gleichen Umfang zu.
Nun das Beste.
Mit der "Aida" kann ich nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien... wohin auch immer ich will.
Darum sucht mich in Zukunft nicht im Altersheim/sondern "just call shore to ship".
Auf der "Aida" spare ich jeden Tag 50 EUR und muss nicht einmal mehr für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist dann nur: werft mich einfach über die Reling. Das ist nämlich auch kostenlos.
PS.: Falls der ein oder andere schlaue Rechner bzw. die eine oder andere schlaue Rechnerin mit von der Partie sind, besetzen wir einfach den ganzen Kutter.




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Digedag    Digedag ist männlich Zeige Digedag auf Karte FT-Leitung # Moderator Spiele
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09.03.2007 ~ 19:14 Uhr ~ Digedag schreibt:
images/avatars/avatar-2.gif im Forum Thüringen seit: 01.02.2006
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RE: Rente mit 67 / Keine Rentenerhöhung bis 2009 Beitrag Kennung: 42257
gelesener Beitrag - ID 42257


Zitat:
Hier eine Alternative zur Rente mit 67:.....


Unser Verstoßener hat ja doch bissel Humor

ich lach mich tot ich lach mich tot Top


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Digedag: 09.03.2007 19:15.



Homepage von Digedag Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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09.03.2007 ~ 22:14 Uhr ~ orca schreibt:
images/avatars/avatar-1887.png im Forum Thüringen seit: 20.06.2007
1079 erhaltene Danksagungen
RE: Rente mit 67 / Keine Rentenerhöhung bis 2009 Beitrag Kennung: 42262
gelesener Beitrag - ID 42262


Zitat:
Original von Digedag
Unser Verstoßener hat ja doch bissel Humor


Ach, Euch gefällt sowas?

Zitat:
GESUNDHEITSREFORM - vorläufig letzte Stufe

Sie wünschen?

Guten Tag, ich habe heute einen Operationstermin und...

Überweisung?

Die habe ich hier.

Diagnose ?

Es ist eine chronische Blinddarmreizung. Mein Hausarzt sagt ...

Starke Schmerzen ?

Gestern war es schlimm, im Moment geht es gerade.

Dann rechter Flur, eine Treppe, Kabine 16. Sie haben eine Stunde Zeit.

Wie - eine Stunde? Wofür?

Selbstbehandlung. Das ist bei leichten Fällen üblich. Siebente Stufe der Gesundheitsreform.

Ich soll mich selbst behandeln ?

Operieren, junger Mann, operieren. Haben sie alles mit ?

Was mir der Arzt gesagt hat Handtücher, Laken, Seife...
Mundschutz? Gummihandschuhe? Scharfe Schere? Nadel? Garn?

Wozu soll ich das mitbringen?

Hilfsmittel und einfache Instrumente sind vom Patienten zu stellen. Zweiter Abschnitt der 5. Stufe der Gesundheitsreform, junger Mann.

Und was mache ich jetzt ?

Jetzt gehen sie hoch, rechter Flur, eine Treppe, Kabine 16. Wir können uns keine Verzögerung leisten. Mundschutz, Gummihand schuhe, Schere, Nadel und Garn nehmen sie aus dem Schränkchen neben der Operationsliege. Aber tragen sie den Verbrauch ins Nach weisheft ein, damit wir das in Rechnung stellen können.

Ich soll mir selber den Bauch aufschneiden?

Wenn sie es durch den Hals besser können, machen sie es so. Aber etwas Tempo bitte. Hier müssen am Tag 200 Patienten durch. Höhere Auslastung, dritte Stufe der Gesundheits re form.

Ich meine, ich habe doch noch nie ...

Dann wird es Zeit Wer soll denn ihre Frau, ihre Kinder, ihre Eltern behandeln, wenn nicht Sie? Dritte Phase der 4. Stufe der Gesundheitsreform- So, und jetzt gehen sie, rechter Flur, eine Treppe, Kabine 16.

Ich weiß doch gar nicht, was ich da machen muß!

Ausziehen, duschen, desinfizieren. Auf dem Regal liegt eine Bro schüre „Wie betäube ich mich örtlich". Sie machen alles so, wie es da drin steht. Daneben liegt ein Handbuch „Grundwissen der Chi rurgie". Darin finden sie ein Kapitel über den Blinddarm.

Und wenn etwas Unvorhergesehenes passiert?

Wenn sie sich an die Anleitung halten, passiert nichts. Und falls doch, dann nehmen sie den Leitfaden „Erste Hilfe für alle Fälle". Liegt auch auf dem Regal.

Ist es nicht vielleicht doch besser, wenn ein Arzt ...

Ein was? Haben sie geerbt? Oder größere Ersparnisse? Einen Arzt bekommen sie für eine Gehirntransplantation, weil da der Pa tient selber schlecht sieht, was er zu tun hat. Da müssen Sie nur die Instrumente reichen. Fünfte Etappe der 8. Stufe der Gesundheitsreform. Aber doch nicht beim Blinddarm, guter Mann.

Aber so ganz ohne Vorkenntnisse, das geht doch nicht ...

Wenn sie wirklich wollen, geht es schon. Sehen Sie mal, irgend so ein anonymer Arzt, der nur auf ihr Geld scharf ist, was wird der ihnen großartig helfen ? Sie selbst dagegen, sie haben doch das größte In teresse daran, hier gesund wieder rauszukommen. Oder etwa nicht? Dann unterschreiben sie mir bitte diese Verzichtserklärung hier. Das würde allerdings bedeuten, daß wir ihnen unseren Service künftig nicht mehr zur Verfügung stellen können.

Nein, nein, ich will schon. Es ist nur, ich bin so aufgeregt, und
wenn ich aus Versehen daneben schneide...

Wenn ihnen irgendwie komisch wird, drücken sie auf den schwar zen Knopf am Kopfende ihrer Liege.

Kommen Sie dann ?

Ich kann doch hier nicht weg. Dann schaltet sich ein Tonband ein, auf das sie ihren letzten Willen sprechen können. Nach dem Pfeifton haben sie 30 Sekunden Zeit.

Was heißt hier letzter Wille?

Tja, das Leben ist hart, man muß mit allem rechnen. Wenn sie danach noch können, drücken sie auf den roten Knopf, dann wird ein letztes Foto von ihnen geschossen, für die Hinterbliebenen. Sie müßten dazu einen Moment den Kopf stillhalten. Kreuzen sie dann auf dem Bestellschein neben dem Knopf an, welche Große sie wol len - wir haben alles vom Paßfoto bis zum Türposter. Ein besonde res Angebot unseres Hauses, zur Zeit 10 % verbilligt. Die Gelegen heit ist günstig. Aber der Rabatt gilt nur für den Ernstfall.

Ich würde mir das Ganze lieber nochmal überlegen.

Junger Mann, wollen sie damit andeuten, daß sie bisher nur simuliert haben? Das würde natürlich den Wegfall sämtlicher ge nannter Vergünstigungen bedeuten.

Aber nein, um Gottes willen, es ist nur...

Also ein bißchen dalli jetzt Sie haben noch 52 Minuten Zeit, dann kommt schon der Nächste. Rechter Flur, eine Treppe, Kabine 16. Die Kabine ist übrigens zu reinigen. Neunte Stufe der Gesundheits-reform. Und der Wurmfortsatz ist bei mir abzugeben, wegen der Abrechnung.




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Hugo   Hugo ist männlich Zeige Hugo auf Karte FT-Nutzer
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10.03.2007 ~ 08:54 Uhr ~ Hugo schreibt:
im Forum Thüringen seit: 11.07.2006
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Beitrag Kennung: 42282
gelesener Beitrag - ID 42282


Als Gegensatz zu den Torstenschen Visionen habe ich hier mal einen Tatsachenbericht:
Ein nicht mehr ganz so junger Mann bekommt an einem Samstag Bauchschmerzen. Diese werden trotz Selbstbehandlung mit Pfefferminztee und Heizkissen schlimmer statt besser, so dass er am Sonntag den medizinischen Bereitschaftsdienst ruft. 10 min. nach dem Anruf ist ein Arzt da, drückt dem Patienten auf dem Bauch herum, ist sich nicht ganz schlüssig über die Diagnose und weist den nicht mehr ganz so jungen Mann in das Krankenhaus ein. Nach ½ Std. fährt der Krankenwagen vor, zwei Pfleger transportieren den Patienten in den Krankenwagen und bringen ihn in das 25 km entfernte Klinikum. Aufnahme durch die Stationsschwester, Stationsarzt unternimmt die erste Untersuchung durch Drücken auf den Bauch. Um es kurz zu fassen, es folgen: Röntgen, Ultraschall, Computertomographie. Dann steht die Diagnose fest: Ein entzündlicher Prozeß im Bauchraum mit der Gefahr des Durchbruchs. Therapie: Zunächst konservative Behandlung um den Entzündungsprozeß einzudämmen – mit der Option einer sofortigen Notoperation, spätere Operation unbedingt erforderlich. Stationäre Aufnahme, Behandlung mit Infusionen, Antibiotika. Nach 10 Tagen Entlassung, Operationstermin schon festgelegt für 4 Wochen später. Zum Operationstermin Einzug ins Krankenhaus, Unterbringung im 2-Bett-Zimmer, 4-stündige Operation, 2 Tage Intensivstation. Jede Menge Infusionen, Schmerzmittel, Antibiotika usw. Nach 3 Tagen Komplikationen: Wieder Untersuchungen mittels Röntgen und Computertomographie. Neue Infusionen, weitere Medikamente. Täglich 2 mal Visite von Oberarzt und Stationsarzt, Betreuung durch das Krankenhauspersonal bestens. Nach 12 Tagen Krankenhausaufenthalt darf der nicht mehr ganz so junge Mann wieder nach Hause und bekommt noch Medikamente für 10 Tage mit. Inzwischen geht ihm wieder ganz gut, er kann bald wieder "Bäume ausreißen", muß aber wegen des großen Bauchschnitts noch eine Weile vorsichtig sein.
Ach ja, das Essen im Krankenhaus war hervorragend, es gab immer mehrere Essen zur Auswahl bzw. spezielle Diät. Übrigens ist der nicht mehr ganz so junge Mann Kassenpatient. Da er im Arbeitsprozess steht und somit Einkommen hat, beträgt seine Zuzahlung 10 € pro Tag Krankenhausaufenthalt.



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Adeodatus
Benutzerkonto wurde gelöscht



10.03.2007 ~ 09:24 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
Beitrag Kennung: 42284
gelesener Beitrag - ID 42284


Zitat:
Da er im Arbeitsprozess steht und somit Einkommen hat, beträgt seine Zuzahlung 10 € pro Tag Krankenhausaufenthalt.


Die zahlt man auch wenn man kein Einkommen hat. Ansonsten kann ich Dir bei der derzeitigen Behandliung recht geben. Aber was der Verstoßene hier veröffentlicht hat ist eine Satire die wollen wir es einmal hoffen so nicht Realität wird. Ich kann kein Blut sehen.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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Wohnort: Dresden



10.03.2007 ~ 13:51 Uhr ~ orca schreibt:
images/avatars/avatar-1887.png im Forum Thüringen seit: 20.06.2007
1079 erhaltene Danksagungen
Beitrag Kennung: 42291
gelesener Beitrag - ID 42291


Zitat:
Original von spidy
Die zahlt man auch wenn man kein Einkommen hat.


Und wieviel hat man gleich nochmal in der DDR gezahlt? Und wieviel Sozialversicherungsbeiträge?



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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10.03.2007 ~ 19:17 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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Beitrag Kennung: 42304
gelesener Beitrag - ID 42304


Zitat:
Original von Verstoßener
Und wieviel hat man gleich nochmal in der DDR gezahlt? Und wieviel Sozialversicherungsbeiträge?

Schlechtes Beispiel! Denn in der DDR wurden die Marxschen ökonomischen Erkentnisse ohnehin mit Füssen getreten, was schliesslich zu ihrem Bankrott führte.


Pfiffikus,
der in der DDR nix zuzahlen musste



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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10.03.2007 ~ 20:03 Uhr ~ gastli schreibt:
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Rente ab 67 reicht bei Weitem nicht aus.

Der Rentenversicherungsbeitrag für Arbeitslosengeld II Bezieher ist seit 1. 1. 2007 von 78 auf 40 Euro im Monat abgesenkt. Dadurch sinkt der Rentenanspruch, den Arbeitslosengeld II Bezieher erwerben, von bisher 4,24 Euro monatlicher Rente je Jahr mit Arbeitslosengeld II auf nur noch 2,18 Euro.


Hier ist dringend Änderung nötig und das Renteneintrittsalter auf 150 Jahre zu erhöhen, da sonst Altersarmut droht.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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10.03.2007 ~ 20:18 Uhr ~ orca schreibt:
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Zitat:
Original von Pfiffikus
Schlechtes Beispiel! Denn in der DDR wurden die Marxschen ökonomischen Erkentnisse ohnehin mit Füssen getreten ...


Natürlich werden in der sozialistischen Planwirtschaft die ökonomischen Spielregeln kapitalistischer Marktwirtschaft mit Füßen getreten.

In einer sozialen Gesellschaft müssen Kultur und Gesundheit keinen Profit abwerfen.



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10.03.2007 ~ 22:39 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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Zitat:
Original von Verstoßener
Natürlich werden in der sozialistischen Planwirtschaft die ökonomischen Spielregeln kapitalistischer Marktwirtschaft mit Füßen getreten.

Hey hallo! Auch im Sozialismus hatte/hat das Geld eine gewisse regulierende Funktion. Und genau diese Funktion des Geldes hatten die Betonköppe unterschätzt.

Hat doch schon olle Marx gesgt!


Pfiffikus,
der die Notwendigkeit von Geld im Sozialismus auch schon in Torstens Beiträgen gelesen hat



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Simson   Simson ist männlich Zeige Simson auf Karte Benutzerkonto am 16.04.2013 gelöscht
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10.03.2007 ~ 23:11 Uhr ~ Simson schreibt:
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Sozialismus ist genau wie Kapitalismus eine Gesellschaft mit Geld. Nur werden im Sozialismus Unternehmen und Gewinne aus privaten Händen in staatliche Hände verlagert. Die Verwendung des Begriffs "Staatskapitalismus" zur Beschreibung der durch Übergang zum Sozialismus geänderten gesellschaftlichen Verhältnisse ist meines Erachtens recht zutreffend.

Der Markt wird im Sozialismus weitgehend außer Kraft gesetzt und durch eine staatliche Planwirtschaft ersetzt.

Aus uneffektivem Wirtschaften im Sozialismus resultierte ein Arbeitskräftemangel, der sogar noch als Vorteil gegenüber einer kapitalistischen Ordnung gepriesen wurde. Aus der Not wurde eine Tugend gemacht.

Wie zufrieden die Mehrheit der Menschen mit den Ergebnissen eines sozialistischen Gesellschaftsordnung war und in welche Richtung Menschen bei einer Wahlmöglichkeit zwischen Sozialismus und Kapitalismus strebten, das haben wir gesehen.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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11.03.2007 ~ 14:04 Uhr ~ orca schreibt:
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Zitat:
Original von Pfiffikus
Auch im Sozialismus hatte/hat das Geld eine gewisse regulierende Funktion.


Schon im Kapitalismus hat Geld keine regulierende Funktion. Es ist nur ein universelles Tauschmittel, welches für Rohstoffe, Produktionsmittel, Arbeit und Produkte steht und die früheren Edelmetalle und Muscheln ablöste und in allen Klassengesellschaften wie auch beginnend in Stammesgesellschaften als Tauschmittel funktioniert. Weil z.B. recht umständlich wäre, einen Frachter gegen 5 Millionen Paar Wollsocken zu tauschen und Arbeiter der Autoindustrie mit Autoteilen zu bezahlen, die sie dann mit Arbeitern der Lebensmittelindustrie gegen Brot tauschen.

Wenn Geld selbst eine regulierende Funktion hätte, müßte man ja nur Geld im Überfluß produzieren, damit Alle reich sind und Keiner mehr arbeiten muß.

Entscheidend ist nicht das Geld, sondern sind die Produktionsverhältnisse.



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11.03.2007 ~ 14:43 Uhr ~ Schmor schreibt:
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Zitat:Schon im Kapitalismus hat Geld keine regulierende Funktion. Es ist nur ein universelles Tauschmittel, welches für Rohstoffe, Produktionsmittel, Arbeit und Produkte steht und die früheren Edelmetalle und Muscheln ablöste und in allen Klassengesellschaften wie auch beginnend in Stammesgesellschaften als Tauschmittel funktioniert. Weil z.B. recht umständlich wäre, einen Frachter gegen 5 Millionen Paar Wollsocken zu tauschen und Arbeiter der Autoindustrie mit Autoteilen zu bezahlen, die sie dann mit Arbeitern der Lebensmittelindustrie gegen Brot tauschen.

Das ist nicht ganz korrekt. Durch Zinswirtschaft und Börsenspekulationen hat Geld eine Eigenschaft, das es aus dem Nichts heraus erzeugt werden kann. Aber nur von denen die es eh`haben.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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11.03.2007 ~ 15:04 Uhr ~ orca schreibt:
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Zitat:
Original von Schmor
Durch Zinswirtschaft und Börsenspekulationen hat Geld eine Eigenschaft, das es aus dem Nichts heraus erzeugt werden kann. Aber nur von denen die es eh`haben.


Falsch. Der Zins ist ein Teil des Profits oder Lohnes aus produktiver Tätigkeit, den der Kreditnehmer an den Finazkapitalisten abtritt.

Zugegeben gibt's Spekulationen auf zukünftige oder gar nicht vorhandene Werte. Das sind aber zeitweise Erscheinungen, welche von Zeit zu Zeit bereinigt werden. Siehe Zusammenbruch des neuen Marktes 2002. Durch solche Betrügereien werden nur gegenständliche Werte umverteilt.



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11.03.2007 ~ 15:04 Uhr ~ Simson schreibt:
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Zitat:
Original von Schmor
Das ist nicht ganz korrekt. Durch Zinswirtschaft und Börsenspekulationen hat Geld eine Eigenschaft, das es aus dem Nichts heraus erzeugt werden kann. Aber nur von denen die es eh`haben.

Diese Aussage stelle ich in Frage und weise mal auf den Artikel zu Geldschöpfung in Wikipedia hin.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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11.03.2007 ~ 15:22 Uhr ~ gastli schreibt:
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Auch das möchte ich in Frage stellen und verweise auf
"Alles über das Geld"



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11.03.2007 ~ 23:14 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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Zitat:
Original von Verstoßener
Wenn Geld selbst eine regulierende Funktion hätte, müßte man ja nur Geld im Überfluß produzieren, damit Alle reich sind und Keiner mehr arbeiten muß.

In diesem Sinne muss ich mir erlauben, dir, so leid es mir tut, widersprechen.

Ich bin ehrlich. Ich habe zwar eine Arbeit, die mir zumeist Spaß macht. Doch wenn das Geld nicht wär, so fänd ich diverse andere Hobbies schöner.
Abgesehen davon, du wirst dich sicher erinnern, dass es auch Arbeiten gibt, welche nicht ganz so viel Spaß machen wie meine. Wer würde denn ohne den Einfluss des Geldes freiwillig Arbeiten verrichten, die in normalen Menschen die Schutzreflexe wecken?


Doch du solltest mal bei Marx darüber nachlesen, weshalb edle Metalle, besonders Gold, die Funktion von Geld übernehmen konnten, während Muscheln und bunte Steinchen als Währung eher eine Randerscheinung geblieben sind. Und vom Gold hat ja schließlich das Wort "Geld" seinen Wortstamm abgeleitet. Dann weißt du, weshalb es nicht reicht, Geld im Überfluss zu produzieren.
(Der Goldesel der Gebr. Grimm nützt dem Besitzer auch nur solange, wie nicht jeder einen im Stall stehen hat.)


Pfiffikus,
der dir leider gerade keine Seitenzahl vom Kapital Bd. 1 zur Hand hat



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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12.03.2007 ~ 08:23 Uhr ~ orca schreibt:
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Zitat:
Original von Pfiffikus
(Der Goldesel der Gebr. Grimm nützt dem Besitzer auch nur solange, wie nicht jeder einen im Stall stehen hat.)


Weiß ich doch. Die durchschnittliche gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit zu seiner Gewinnung bestimmt auch den Wert des Goldes.

Ob aber Deine Motivation zu Arbeit in Naturalien (Ur- und Stammesgesellschaft, größtenteils auch in der Sklavenhaltergesellschaft) oder Geld besteht, ist ziemlich wurscht. Aufgrund der vielfältigen Produktions- und Austauschbeziehungen hat sich das Geld als allgemeines Tauschmittel durchgesetzt. Du strebst ja nicht um des Geldes willen danach, sondern wegen der Waren, welche Du dafür eintauschen kannst.



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12.03.2007 ~ 11:29 Uhr ~ Simson schreibt:
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Zitat:
Original von Verstoßener
Weiß ich doch. Die durchschnittliche gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit zu seiner Gewinnung bestimmt auch den Wert des Goldes.

Jetzt willst Du wieder Preise und damit Werte, die sich am Markt bilden, durch Werte entsprechend einer gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit ersetzen. Ich halte das für falsch und für einen von mehreren gedanklichen Konstruktionsfehlern bei Marx. Das Leben und damit die Praxis widerspricht solchen theoretischen Überlegungen.



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12.03.2007 ~ 13:00 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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Zitat:
Original von Verstoßener
Aufgrund der vielfältigen Produktions- und Austauschbeziehungen hat sich das Geld als allgemeines Tauschmittel durchgesetzt. Du strebst ja nicht um des Geldes willen danach, sondern wegen der Waren, welche Du dafür eintauschen kannst.

Und da haben wir sie doch, die regulierende Funktion des Geldes! Es ist für diese Funktion unerheblich, ob jemandem bei der Arbeit die Eurozeichen aus den Pupillen blitzen oder ob er das dafür zu erwerbende belegte Brötchen im Kopf hat.
Der Bedarf an Geld (bzw. belegten Brötchen führt in der Marktwirtschaft dazu, dass auch Tätigkeiten ausgeführt werden, welche ansonsten wohl niemand aus Hobby machen würde. Von dir wird dafür gerne der Begriff "Zwangsarbeit" verwendet.
Zitat:
Original von Verstoßener
Schon im Kapitalismus hat Geld keine regulierende Funktion.

Was ich hiermit bestreite.
Ich räume allerdings ein, dass die so erzeugte monetäre Regulation nicht immer alles zu unserem Besten reguliert. Doch das ist ein anderes Thema, darüber gibt es an anderer Stelle im Forum genug zu lesen und deshalb habe ich es lieber kleingedruckt.


Zitat:
Original von Simson
Jetzt willst Du wieder Preise und damit Werte, die sich am Markt bilden, durch Werte entsprechend einer gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit ersetzen. Ich halte das für falsch und für einen von mehreren gedanklichen Konstruktionsfehlern bei Marx.

Was du hier ins Spiel bringst, ist der Tauschwert.


Pfiffikus,
der es schon für recht vernünftig hält, diese Wertbegriffe zu unterscheiden



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12.03.2007 ~ 14:02 Uhr ~ Simson schreibt:
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Zitat:
Original von Pfiffikus
Zitat:
Original von Simson
Jetzt willst Du wieder Preise und damit Werte, die sich am Markt bilden, durch Werte entsprechend einer gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit ersetzen. Ich halte das für falsch und für einen von mehreren gedanklichen Konstruktionsfehlern bei Marx.

Was du hier ins Spiel bringst, ist der Tauschwert.


Pfiffikus,
der es schon für recht vernünftig hält, diese Wertbegriffe zu unterscheiden

Welcher andere Wert als der Marktpreis ist denn für Dich so interessant?



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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12.03.2007 ~ 18:27 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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Hallo Simson,

Zitat:
Original von Simson
Welcher andere Wert als der Marktpreis ist denn für Dich so interessant?

Die durchschnittliche gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit zu seiner Gewinnung bestimmt auch den Tauschwert einer Ware. Der Gebrauchswert einer Ware wäre wieder ein anderer Wert.

Angebot und Nachfrage, auf die du anspielst, bestimmen aber nicht den Tauschwert einer Ware, der sich wie oben beschrieben, bildet. Vielmehr bestimmen sie den Preis der Ware. Dieser Preis schwankt im freien Markt um den Tauschwert einer Ware und versucht sich ihm anzunähern. Doch wegen der Unwägbarkeiten des Marktes wird der Preis und der Tauschwert nur hin und wieder einmal übereinstimmen, meist wohl nicht.

Und über die Differenz von Tauschwert und Preis, welche positiv oder negativ ist reguliert sich die Produktion von neuen Waren, auch wenn das hier noch einer bestreitet. Ist die Differenz positiv, werden weitere Produzenten die Marktlücke entdecken, während bei negativer Differenz wohl einige Produzenten abspringen. ---> Einfluss auf das Angebot---> Preis wird korrigiert.


Pfiffikus,
der wohl doch die MEW-Wälzer wieder aus dem Schuppen holen muss



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Herasun   Herasun ist weiblich Zeige Herasun auf Karte FT-Nutzerin
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12.03.2007 ~ 20:00 Uhr ~ Herasun schreibt:
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Ich denke, ihr habt jetzt alle ausreichend unter Beweis gestellt, daß ihr euch bestens auskennt mit Preis, Tauschwert, Gebrauchswert, Wertschöpfung und der Regulation des Ganzen.
Vielleicht kann man aber auch mal zum Thema zurückfinden, das da lautet:
Rente mit 67/Keine Rentenerhöhung bis 2009.



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12.03.2007 ~ 21:58 Uhr ~ kritiker schreibt:
im Forum Thüringen seit: 23.03.2006
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Zitat:
Original von Herasun
Ich denke, ihr habt jetzt alle ausreichend unter Beweis gestellt, daß ihr euch bestens auskennt mit Preis, Tauschwert, Gebrauchswert, Wertschöpfung und der Regulation des Ganzen.
Vielleicht kann man aber auch mal zum Thema zurückfinden, das da lautet:
Rente mit 67/Keine Rentenerhöhung bis 2009.


ich glaube, diese aufforderung ist für einige einfach zu einfach! da braucht man ja nur geradeaus zu denken! nachdenklich



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Simson   Simson ist männlich Zeige Simson auf Karte Benutzerkonto am 16.04.2013 gelöscht
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12.03.2007 ~ 22:28 Uhr ~ Simson schreibt:
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@ Pfiffikus:

Danke für Deine Erklärungen zu verwendten Begriffen.

In meiner privaten und beruflichen Praxis spielt eigentlich nur der Marktpreis einer Ware eine Rolle und kein imaginärer Tauschwert. Der imaginäre Tauschwert einer Ware ist eben nicht gegeben, wenn man einen adäquaten Preis am Markt nicht erzielen kann. Eine Ware, die man zu einem höheren Preis am Markt verkaufen kann, hat in meinen Augen auch einen entsprechend höheren Wert und Tauschwert. In der heutigen entwickelten und komplexen Gesellschaft unterliegen Preise und Werte rascheren Veränderungen als das ein Karl Marx vor mehr als hundert Jahren erleben konnte. Selbst das Geld unterliegt ja Inflation und Veränderungen im Verhältnis zu Währungen anderer Länder bzw. Währungsgebiete und im schlimmsten (hoffentlich nicht mehr eintretenden) Falle einer Währungsreform.

Stell Dir mal vor, wie ein sozialistischer Staat heute - so wie damals praktiziert - auf dem Gebiet der Elektronik- und Softwarebranche, wo derzeit innerhalb von Monaten Veränderungen hinsichtlich Produkten und Preisen sichtbar werden, staatliche Endverbraucherpreise (EVP) festlegen will. Das System staatlich festgelegter Preise stieß bereits in der DDR an seine Grenzen und führte zu ernsthaften ökonomischen Problemen und Fehlentwicklungen.

Auf dem inoffiziellen Markt in der DDR, was heute den legalen Markt darstellt, galten andere Preise (und Tauschwerte) als die staatlich verordneten Endverbraucherpreise.

Das auf Theorien beruhende und mit Gewalt errichtete und aufrecht erhaltende Kunstgebilde einer sozialistischen Gesellschaft als Vorstufe des Übergangs zum Kommunismus hat sich in immer tiefere Widersprüche verstrickt und nicht gehalten. Die Menschen sind permanent von Ost nach West und nicht umgekehrt geflohen.

Wie lange sollen Menschen noch mit Theorien vergewaltigt werden, denen sie theoretisch entsprechen sollen aber praktisch davonlaufen?

Und wie lange noch wollen eine Reihe von Diskussionsteilnehmern Menschen, die solchen Theorien nicht (mehr) folgen wollen, als dumm, verbrecherisch, verBILDet, egoistisch, schmarotzerisch, lakaienhaft, michelhaft und anderes bezeichnen? Ein Teil dieser Diskussionsteilnehmer hatte bis zur friedlichen Revolution in der DDR Macht über andere Menschen, die niemals demokratisch legitimiert war oder bei freien und demokratischen Wahlen niemals eine Mehrheit gefunden hätte. Anhaltende Arroganz andersdenkenden und anderswählenden Menschen gegenüber finde ich der Situation dieser Diskussionsteilnehmer unangemessen.

(Dieser Beitrag würde wohl besser in das Thema "Warum die Arbeitswerttheorie von Karl Marx falsch ist" passen, aber die Diskussion in diesem Thema hat zum Entstehen dieses Beitrags in diesem Thema geführt.)


Dieser Beitrag wurde 4 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Simson: 12.03.2007 23:04.



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mausi   mausi ist weiblich Zeige mausi auf Karte FT-Nutzerin
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13.03.2007 ~ 06:46 Uhr ~ mausi schreibt:
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gelesener Beitrag - ID 42539


Zitat:
Original von Simson
@ Pfiffikus:
Das auf Theorien beruhende und mit Gewalt errichtete und aufrecht erhaltende Kunstgebilde einer sozialistischen Gesellschaft als Vorstufe des Übergangs zum Kommunismus hat sich in immer tiefere Widersprüche verstrickt und nicht gehalten. Die Menschen sind permanent von Ost nach West und nicht umgekehrt geflohen.

Wie lange sollen Menschen noch mit Theorien vergewaltigt werden, denen sie theoretisch entsprechen sollen aber praktisch davonlaufen?


Lass deine Ängste behandeln sonst endet das ganz schlimm.

Dann erlebst du kein Rente mit 67, ob mit oder ohne Erhöhung, weil dein einziger Tauschwert die Gesundheit keinen Marktwert mehr hat und im Pops ist.



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orca   orca ist männlich Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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13.03.2007 ~ 07:48 Uhr ~ orca schreibt:
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Beitrag Kennung: 42549
gelesener Beitrag - ID 42549


Zitat:
Original von Simson
In meiner privaten und beruflichen Praxis spielt eigentlich nur der Marktpreis einer Ware eine Rolle und kein imaginärer Tauschwert.


Starkes Stück. Du verstehst noch nicht einmal die Grundlagen der Marktwirtschaft und betrachtest nur, was an der Oberfläche abläuft, nämlich den Preis. Aber willst die Planwirtschaft kritisieren.

Wenn Du mal einen kleinen Einblick haben willst, wie eine qualifizierte Wirtschafts- und Gesellschaftskritik aussieht, lies mal "Das Kapital".

Die kapitalistische Ökonomie funktioniert so "gut", daß bei stetig steigender Produktion immer mehr Menschen verarmen, trotz Massenarbeitslosigkeit Arbeitszeit und Rentenalter erhöht werden und abzusehen ist, daß das staatliche Rentensystem bald nicht reicht, einem Rentner ein Leben auch nur auf minimalem Niveau zu ermöglichen.

Hoch die Marktwirtschaft!

Auf'n Mond!



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Adeodatus
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13.03.2007 ~ 11:39 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
Beitrag Kennung: 42558
gelesener Beitrag - ID 42558


Ja die Rente mit 67 eigentlich sollte es jeder begriffen haben das er von Politik und Wirtschaft mit Hilfe der Medien ordentlich verarscht wird. Hier einmal ein paar Beispiele aus dem Stern die zeigen wie der Bürger gefügig gemacht wird.

„Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glauben – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit“
George Orwell, 1984

Zitat:

Stern August 2006
In der Demographie-Debatte fehlen teilweise verlässliche Daten. Doch gerade in der Diskussion über den Kinderschwund führt die ungenaue Berichterstattung - auch mit falschen Zahlen - zu gefährlichen Halbwahrheiten.

"Gewagte Aussage"
So sehen es etwa viele wegen entsprechender Meldungen als wissenschaftliche Tatsache an, dass die Deutschen 2300 kurz vorm Aussterben stehen werden. Dabei sei schon eine Voraussage für die nächsten 50 Jahre, die einfach den Status quo bei den Kennziffern ohne mögliche Änderungen umsetze, "eine gewagte Aussage", sagt Christian Schmitt vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

http://www.stern.de/wirtschaft/unternehm...4.html?nv=ct_mt


Zitat:

Stern Februar 2007
"Das ist Politik mit der Angst"

Rente mit 67? Kollabierende Sozialsysteme? Kinderlosigkeit? Thomas Etzemüller, Historiker an der Uni Oldenburg, hält die Demografie-Debatte für völlig überzogen. Im stern.de-Interview sagt er, woher die apokalyptischen Visionen kommen - und wer davon profitiert.

Herr Professor Etzemüller: Ist das Ende der Deutschen nun nahe oder nicht?
Für mein neues Buch habe ich mir die Bevölkerungsdiskussion seit 1798 angeschaut und bin darauf gestoßen, dass immer wieder dieselben Fragen und Prognosen auftauchen: Wir überaltern, überfremden und sterben aus. Das sind genau die Klagen, die wir auch heute täglich zu hören bekommen. Mir ist gleichzeitig aufgefallen, dass es zwar einen starken Geburtenrückgang gegeben hat, die Sterblichkeit aber ebenfalls zurückging. Über die Jahrhunderte betrachtet lag die Geburtenrate immer über der Sterblichkeitsrate. Deshalb ist die Bevölkerung auch permanent gewachsen und nicht ausgestorben, wie schon im frühen 20. Jahrhundert prophezeit. Meine dritte wesentliche Erkenntnis: Der demografische Diskurs ist eine Wissenschaft der Angst, in der die Apokalypse der Welt gepredigt wird, ohne jemals wahr geworden zu sein.

http://www.stern.de/politik/deutschland/583402.html?nv=ct_mt


Zitat:
Stern am 12.03.07

Machen wir uns nichts vor: Die Renten werden sinken. Für Arbeitnehmer und für Beamte. Unsere Politiker versuchen diese unpopuläre Botschaft zu verschleiern. Es gibt nur eine Rettung: private Vorsorge.

Jetzt also auch die Beamten. Die Bundesregierung plant, das Alter, in dem Staatsdiener in Pension gehen können, von heute 65 auf 67 Jahre zu erhöhen. Für normale Arbeitnehmer gilt diese Regelung bereits: Vergangene Woche billigte der Bundestag einen entsprechenden Gesetzentwurf. Dass nun auch Beamte eine verlängerte Lebensdienstzeit in Kauf nehmen müssen, ist nur konsequent.

http://www.stern.de/wirtschaft/immobilie...tt./584558.html


So funktioniert das System zwar nicht das Rentensystem aber Angst schüren hat bei den Deutschen schon immer geholfen.



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13.03.2007 ~ 13:02 Uhr ~ Simson schreibt:
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Beitrag Kennung: 42562
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Also hatte Deiner Meinung nach wohl Norbert Blüm Recht mit seiner früheren Aussage "Die Renten sind sicher!" und Gerhard Schröder auch, als er 1998 damit Wahlkampf machte, die 1996 unter Helmut Kohl eingeleitete Rentenreform rückgängig zu machen?



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Die Demografie ist ein willkommenes Vehikel, um die Bürgerinnen und Bürger in den anstehenden Sozialabbau einzuüben. Wunderbar geeignet um von den dafür Verantwortlichen abzulenken, weil die 'Schuldigen' nun entweder im zunehmend vergreisenden Osten zu suchen sind oder unter Frauen die einfach nicht gebärwillig sind.

So lange niemand begann die sozialen Systeme systematisch zu zerschlagen (Schaffung von immer mehr Niedriglöhnern, Ausgliederung von Millionen aus dem Arbeitsprozess, Privatisierung der Altersvorsorge ...) waren die Renten auch sicher.



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