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| RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning |
Beitrag Kennung: 1220161
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Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.

- 0:06 Kein Platz mehr? Nun ja, die Plätze, an denen die Windmühlen von den betroffenen Einwohnern klaglos akzeptiert werden, die werden in der Tat knapp. Aber die Nachbarn sind ja Leute, die der Herr Professor nicht wirklich im Blick hat.
- 0:15 Jetzt kommt Zahlenschwurbelei!
"Die Windkraft liefert mit Abstand mehr Strom, als jede andere Technologie." Aber zur Untermauerung seiner These kommt er mit den 60% daher, die für den gesamten Flatterstrom gelten. Da hätte er mal lieber die reinen Zahlen für den Wind heraussuchen sollen, um sauber zu argumentieren.
- 0:26 Jetzt wird noch einmal aufgezählt, wie Habecks Regierung die Energiewende weiterentwickelt hat. Auch in seiner Ägide kein Wort davon, dass die Profiteure der Energiewende sich selber um eine angemessene Menge Speicher kümmern sollen. Doch das wäre sehr vernünftig.
- 0:35 14GW zusätzliche Windkraftkapazität wurde genehmigt. Na gut, das stört nicht. Denn die Windräder lassen sich ja vom Netzbetreiber abschalten, wenn der Solarstrom die Netze verstopft und die Strompreise negativ werden. Solange die Abregelung durch Merit-Order und nicht durch Redispatch erfolgt, ist das für uns Stromkunden nicht weiter belastend.
- 0:40 Angeblich würden die neuen Windräder so viel Strom liefern wie drei Kernkraftwerke. Das stimmt natürlich nicht, denn die Kernkraftwerke liefern zuverlässig Strom, so dass die Infrastruktur neben diesen Kraftwerken nicht dreifach aufgebaut werden muss. Windräder liefern nur Strom, wenn gerade Wind weht und wenn nicht der PV-Strom die Netze verstopft.
- 0:55 Er tut so, als ob eine Bauzeit von 17 Jahren typisch wäre, um ein Kernkraftwerk zu bauen. Doch Ältere erinnern sich: In den Siebzigern und Anfang der Achtziger wurden Kernkraftwerke in 5 Jahren hoch gezogen. In Südkorea wurde derselbe Kraftwerkstyp EPR auch in einer normalen Zeit installiert.
Quaschning verschweigt, dass es in Europa eher bürokratische Hindernisse sind, die Kosten und Bauzeit explodieren lassen.
- 1:00 Die Forderung, uns durch Erneuerbare unabhängiger zu machen, unterstütze ich ja auch, aber nur dann, wenn die Profiteure der Energiewende selbst dafür sorgen müssen, dass sie vom bloßen Erzeuger zu zuverlässigen Versorgern werden.
- 1:11 Ja, in Bayern sind die Windgeschwindigkeiten geringer. Und die Investoren wissen, dass der Stromertrag mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit wächst. 80% Windgeschwindigkeit bedeuten eben nur den halben Ertrag und damit den halben Profit. Auch wenn die Unterschiede in großen Höhen nicht mehr so gravierend sind, wie unten. Aber selbst die geringen Unterschiede verderben den Profit, so dass Investoren eben lieber im Norden Windräder errichten.
- 1:16 Nein, auch Herr Söder kann die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen.
- 1:23 Ja, Herr Quaschning, dann ziehen Sie bitte am richtigen Strang, ziehen Sie die Profiteure der Energiewende mit ins Boot, damit sie zu zuverlässigen Versorgern werden!
Pfiffikus,
der keinesfalls mit Quaschning an einem Strang ziehen wird, wenn dieser nur den blindwütigen Ausbau von Wind und Solar fordert
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