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Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Propagandageflunker von Prof. Quaschning » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Propagandageflunker von Prof. Quaschning
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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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02.05.2026 ~ 00:32 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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1618 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220161
gelesener Beitrag - ID 1220161


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.






  • 0:06 Kein Platz mehr? Nun ja, die Plätze, an denen die Windmühlen von den betroffenen Einwohnern klaglos akzeptiert werden, die werden in der Tat knapp. Aber die Nachbarn sind ja Leute, die der Herr Professor nicht wirklich im Blick hat.

  • 0:15 Jetzt kommt Zahlenschwurbelei!
    "Die Windkraft liefert mit Abstand mehr Strom, als jede andere Technologie." Aber zur Untermauerung seiner These kommt er mit den 60% daher, die für den gesamten Flatterstrom gelten. Da hätte er mal lieber die reinen Zahlen für den Wind heraussuchen sollen, um sauber zu argumentieren.

  • 0:26 Jetzt wird noch einmal aufgezählt, wie Habecks Regierung die Energiewende weiterentwickelt hat. Auch in seiner Ägide kein Wort davon, dass die Profiteure der Energiewende sich selber um eine angemessene Menge Speicher kümmern sollen. Doch das wäre sehr vernünftig.

  • 0:35 14GW zusätzliche Windkraftkapazität wurde genehmigt. Na gut, das stört nicht. Denn die Windräder lassen sich ja vom Netzbetreiber abschalten, wenn der Solarstrom die Netze verstopft und die Strompreise negativ werden. Solange die Abregelung durch Merit-Order und nicht durch Redispatch erfolgt, ist das für uns Stromkunden nicht weiter belastend.

  • 0:40 Angeblich würden die neuen Windräder so viel Strom liefern wie drei Kernkraftwerke. Das stimmt natürlich nicht, denn die Kernkraftwerke liefern zuverlässig Strom, so dass die Infrastruktur neben diesen Kraftwerken nicht dreifach aufgebaut werden muss. Windräder liefern nur Strom, wenn gerade Wind weht und wenn nicht der PV-Strom die Netze verstopft.

  • 0:55 Er tut so, als ob eine Bauzeit von 17 Jahren typisch wäre, um ein Kernkraftwerk zu bauen. Doch Ältere erinnern sich: In den Siebzigern und Anfang der Achtziger wurden Kernkraftwerke in 5 Jahren hoch gezogen. In Südkorea wurde derselbe Kraftwerkstyp EPR auch in einer normalen Zeit installiert.
    Quaschning verschweigt, dass es in Europa eher bürokratische Hindernisse sind, die Kosten und Bauzeit explodieren lassen.

  • 1:00 Die Forderung, uns durch Erneuerbare unabhängiger zu machen, unterstütze ich ja auch, aber nur dann, wenn die Profiteure der Energiewende selbst dafür sorgen müssen, dass sie vom bloßen Erzeuger zu zuverlässigen Versorgern werden.

  • 1:11 Ja, in Bayern sind die Windgeschwindigkeiten geringer. Und die Investoren wissen, dass der Stromertrag mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit wächst. 80% Windgeschwindigkeit bedeuten eben nur den halben Ertrag und damit den halben Profit. Auch wenn die Unterschiede in großen Höhen nicht mehr so gravierend sind, wie unten. Aber selbst die geringen Unterschiede verderben den Profit, so dass Investoren eben lieber im Norden Windräder errichten.

  • 1:16 Nein, auch Herr Söder kann die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen.

  • 1:23 Ja, Herr Quaschning, dann ziehen Sie bitte am richtigen Strang, ziehen Sie die Profiteure der Energiewende mit ins Boot, damit sie zu zuverlässigen Versorgern werden!



Pfiffikus,
der keinesfalls mit Quaschning an einem Strang ziehen wird, wenn dieser nur den blindwütigen Ausbau von Wind und Solar fordert



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FrankSteini   FrankSteini ist männlich Zeige FrankSteini auf Karte FT-Nutzer
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Wohnort: Düsseldorf



02.05.2026 ~ 09:54 Uhr ~ FrankSteini schreibt:
im Forum Thüringen seit: 15.09.2019
32 erhaltene Danksagungen

erhaltene Verwarnungen:
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220181
gelesener Beitrag - ID 1220181


Zitat:
Pfiffikus hat am 02. Mai 2026 um 00:32 Uhr folgendes geschrieben:
[*]0:40 Angeblich würden die neuen Windräder so viel Strom liefern wie drei Kernkraftwerke. Das stimmt natürlich nicht, denn die Kernkraftwerke liefern zuverlässig Strom, so dass die Infrastruktur neben diesen Kraftwerken nicht dreifach aufgebaut werden muss. Windräder liefern nur Strom, wenn gerade Wind weht und wenn nicht der PV-Strom die Netze verstopft.

[*]1:00 Die Forderung, uns durch Erneuerbare unabhängiger zu machen, unterstütze ich ja auch, aber nur dann, wenn die Profiteure der Energiewende selbst dafür sorgen müssen, dass sie vom bloßen Erzeuger zu zuverlässigen Versorgern werden.

Pfiffikus,
der keinesfalls mit Quaschning an einem Strang ziehen wird, wenn dieser nur den blindwütigen Ausbau von Wind und Solar fordert



Überschussstrom ist ein Netzproblem, kein Erzeugerproblem
Wenn PV „die Netze verstopft“, dann liegt das an:
- fehlenden Leitungen
- fehlenden Speichern
- fehlender Flexibilität
Niemals an der PV selbst.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Katherina...id30715113.html



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.583 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



03.05.2026 ~ 00:09 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1618 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220269
gelesener Beitrag - ID 1220269


Zitat:
FrankSteini hat am 02. Mai 2026 um 09:54 Uhr folgendes geschrieben:
Überschussstrom ist ein Netzproblem, kein Erzeugerproblem
Wenn PV „die Netze verstopft“, dann liegt das an:
- fehlenden Leitungen
Hast Du mal über dieses Mantra nachgedacht, bevor Du das hier so gedankenlos wiederholst?

Auch in unseren Nachbarländern war 1. Mai und schön sonniges Wetter. Dementsprechend waren die Strompreise auch in den anderen Ländern negativ:



Also @FrankSteini: Wohin sollen die von Dir ersehnten Leitungen denn den Abfallstrom hin transportieren? Wer hätte ihn haben wollen?


Zitat:
FrankSteini hat am 02. Mai 2026 um 09:54 Uhr folgendes geschrieben:
- fehlenden Speichern
An dieser Stelle stimme ich Dir vollkommen zu. Dass wir mehr Speicher brauchen, darüber sind wir beide uns völlig einig. Unsere Standpunkte unterscheiden sich nur in der einen Kleinigkeit, wer diese Speicher finanzieren und betreiben soll.

Meine Meinung: Die jeweils erforderlichen Speicher sollen die Profiteure der Energiewende selbst organisieren und bezahlen müssen. Jeder einzelne Anlagenbetreiber muss dazu gezwungen werden, einen für seine Anlage groß genug ausgelegten Speicher vorzuhalten und zu betreiben.

Deine Meinung: Die Profiteure sollen die Kosten und Risiken der Erneuerbaren auf die Allgemeinheit abwälzen dürfen, während sie nur die Profite und Subventionen einstecken wollen.


Zitat:
FrankSteini hat am 02. Mai 2026 um 09:54 Uhr folgendes geschrieben:
- fehlender Flexibilität
Auch an dieser Stelle stimme ich Dir hundertprozentig zu.
Industriebetriebe können ihre Dienstpläne und die Produktion nur schwer flexibilisieren. Auch die Bahn kann ihren Fahrplan nicht nach dem Wetter ausrichten und während einer Dunkelflaute auf Fahrten verzichten. Trotzdem fordere ich ja schon seit Jahren flexible Preise - für alle!

Insbesondere halte ich es für erforderlich, dass auch die Erzeuger zu flexiblen und nicht zu festen Vergütungen einspeisen dürfen. Jeder Anlagenbetreiber, der gestern noch zusätzlichen Abfall ins Netz gerotzt hat, der sollte nach meiner Meinung auch ordentlich drauf zahlen!!!



Pfiffikus,
der erfreut feststellt, dass unsere Standpunkte in manchen Fragen gar nicht so weit auseinander liegen



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
7.583 geschriebene Beiträge
Wohnort: Debschwitz



04.05.2026 ~ 21:21 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220484
gelesener Beitrag - ID 1220484


Zitat:
Pfiffikus hat am 03. Mai 2026 um 00:09 Uhr folgendes geschrieben:
Also @FrankSteini: Wohin sollen die von Dir ersehnten Leitungen denn den Abfallstrom hin transportieren? Wer hätte ihn haben wollen?
FrankSteini hat nicht geruht, das andere Ende der gewünschten Leitungen zu benennen. Auch in den Nachbarländern wäre unser Abfallstrom gleichfalls Abfall gewesen.



Youtube hat mir wieder mal ein Video mit Prof. Quaschning gezeigt. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:15 Die Aussage, dass für den Antrieb von PKWs mit E-Fuels ein Mehrfaches an Energie benötigt wird, als wenn man das Auto direkt mit Strom betreibt, ist korrekt. Das ist nun mal Physik, daran lässt sich nichts ändern.

  • 0:20 Auch hier wird die richtige Erkenntnis gepostet. Deutschland hat nur suboptimale Bedingungen für einen grenzenlosen Ausbau von Solar- und Windkraft.
    Darüber hinaus liefern diese Anlagen in Deutschland nur sehr volatilen Strom (Zappelstrom), der nur wenige Stunden im Jahr billig zur Verfügung steht. Damit E-Fuels herzustellen, das kann niemals zu bezahlbaren Preisen gelingen.

  • 0:25 Der nächsten korrekten Einschätzung kann ich auch uneingeschränkt zustimmen. Deutschland ist schon seit Jahrzehnten Energieimporteur, also sollte man solche Energieträger importieren, die sich leicht, problemlos und ungefährlich transportieren lassen. Zum Beispiel Methanol oder andere E-Fuels.

  • 0:30 Jetzt kommt die absolute Milchmädchenrechnung von Professor!
    a)
    Er berücksichtigt mit keinem Wort und keinem Prozent, dass im Moment eine Disruption im Gange ist. Immer mehr Autos fahren auch in Deutschland elektrisch. Seine Rechnung geht aber vom Verbrauch aus 2023 oder 2025 aus. (Oder von welchem auch immer). Doch korrekt wäre es, nur die Menge zu berücksichtigen, die nicht auf E-Antrieb umstellen können:
    - Oldtimer,
    - Landmaschinen
    - Notstromaggregate und Rettungswesen
    Schon durch diesen Realismus kommt man auf wesentlich weniger als 10000 Windräder!

    b)
    Richtig teilt er uns mit, dass es in Chile wesentlich mehr Wind gibt, als bei uns. Aber der Physikprofessor sollte wissen, dass der Ertrag eines Windrades von der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit abhängt.
    - Doppelte Geschwindigkeit ---> 8-facher Ertrag
    - Dreifache Geschwindigkeit ---> 27-facher Ertrag
    Die Anlagen in Chile werden nicht nur den Überschuss von Zappelstrom nutzen können, sondern können gut auf 8000 Betriebsstunden pro Jahr kommen.
    Deshalb werden ganz sicher keine 10000 Windräder nötig sein.

    c)
    Die Windräder müssen nicht in Chile stehen. Auch Namibia und weitere Länder sind mit reichlich Solar- und Windenergie gesegnet. Die einzelnen Länder werden wohl in Konkurrenz treten, wer uns wie viele preiswerte E-Fuels verkaufen darf.

    Nicht alle der zusätzlichen Windräder werden dann wohl in Chile stehen, keinesfalls 10000. Deshalb nenne ich so etwas "Milchmädchenrechnung.

  • 0:45 E-Fuels würden sich nicht wirklich vertragen mit Klimaschutz, Physik und Ökonomie.

    Warum sie sich nicht mit Klimaschutz vertragen sollen, bleibt wohl sein Geheimnis. Ich hatte Euch bereits das Obrist-Projekt vorgestellt. Die stellen das Methanol sogar CO²-negativ her! Die absorbieren demnach mehr CO², als die Nutzer von E-Fuels später ausstoßen werden.
    An dieser Stelle ist der Professor nicht auf der Höhe der Zeit.

    Physikalisch geht es zweifellos. Sogar schon heute - nur eben teuer in Deutschland produziert.

    Und die Ökonomie- da soll er sich mal nicht den Kopf zerbrechen. Die Manager der beteiligten Firmen haben da wohl mehr Ahnung von Ökonomie, als er.

  • 0:55 Wir haben genug von Quaschnings Märchenrechnung. Also machen wir hier Schluss!



Pfiffikus,
der es technologieoffen einfach dem Markt überlassen würde, ob sich Fahrzeuge mit E-Fuels etablieren können oder ob deren Betrieb zu teuer bleibt



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