Erfroren

Meister
Zitat:
felixed hat am 26. Dezember 2009 um 14:16 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
Meister hat am 26. Dezember 2009 um 11:31 Uhr folgendes geschrieben:
Was ist nun schlimmer, der Gesellschaftliche oder Erfrorene Tot?


Klar, und in Cuba gibt's angeblich kein Internet.

Als ob der Verweis auf angebliche Mißstände anderenorts die in der B"R"D Erfrorenen lebendig machte! Deinesgleichen Mißstands- und Verbrechensrelativierung und damit -verharmlosung hat ja sooooooooooooooooooo einen Bart (und ich meine nicht den ganz einfallsreichen Simpson-Sprößling).

Nebenbei: glaubst Du, Dir nimmt noch irgendwer Deine Ich-bin-leicht-verwirrt-aber-kapitalismuskritisch-Masche ab?

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Nebenbei: Darauf kannst du einen lassen. verwirrt


Meister
gastli
[ e24+-+Front%29" target="_blank">oe24.at]
Grausiger Fund am zweiten Weihnachtstag: Eine Passantin hat in der Nacht auf Samstag in der tschechischen Stadt Frydek-Mistek die von Ratten angefressenen Leichen zweier Obdachloser entdeckt. Laut der Internetseite der Nachrichtenagentur CTK müssen die beiden 58 beziehungsweise 67 Jahre alten Männer am Heiligen Abend gestorben sein. Die Todesursache war am Samstag noch unklar. Auch waren die Leichen nur noch schwer zu identifizieren. Sie hatten jedoch ihre Personalausweise bei sich.

Die Passantin war durch den Verwesungsgeruch auf die Leichen aufmerksam geworden. Sie lagen neben einer Leitung des städtischen Fernwärmenetzes, die von Obdachlosen bei der Winterkälte häufig als Zufluchtsort aufgesucht wird.
orca
Zitat:
gastli hat am 27. Dezember 2009 um 12:15 Uhr folgendes geschrieben:
Die Todesursache war am Samstag noch unklar.


Vermutlich Völlerei. Ist ja bekanntlich eine Todsünde.

Zitat:
gastli hat am 27. Dezember 2009 um 12:15 Uhr folgendes geschrieben:Auch waren die Leichen nur noch schwer zu identifizieren. Sie hatten jedoch ihre Personalausweise bei sich.


Das ist zumindest schon ein kleiner Hinweis auf den Herkunftsplaneten.

Zitat:
gastli hat am 27. Dezember 2009 um 12:15 Uhr folgendes geschrieben:müssen die beiden 58 beziehungsweise 67 Jahre alten Männer am Heiligen Abend gestorben sein.


Verwesungsgeruch am dritten Tag bei den Temperaturen, selbst neben einer Fernwärmeleitung?

Irgendwie wird wohl versucht, die schrecklichen Auswüchse des kapitalistischen Systems ins Surreale, Unglaubwürdige zu ziehen.
birke
Na felix, du hast wohl lange Weile, den ganzen Müll hättest du dir sparen können. Damit werden die Beiden auch nict wieder lebendig und weitere Tote auch nicht verhindert. Wenn du den ersten Obdachlosen bei dir aufgenommen hast, dann stelle ein Bild ein.
orca
Zitat:
birke hat am 27. Dezember 2009 um 21:31 Uhr folgendes geschrieben:
Damit werden die Beiden auch nict wieder lebendig und weitere Tote auch nicht verhindert.


Nö, aber ich kann damit darauf aufmerksam machen, daß Deinesgleichen A-Schreiberlinge (ist ein Lob! Schließlich arbeiten die politischen Forumszensoren wieder mal auf meine endgültige Sperrung hin. A wie Alpha-Tierchen, Klasse-A-Propagandist, Aufmerksamkeit Verdienthabender) versuchen, von den Opfern des Regimes abzulenken.

Wenn Du Dich mal bei Deinen Herren nur nicht unbeliebt machst, wenn Du weitere Tote ihres asozialen Regimes als unvermeidlich ankündigst!
RudiRatlos
Wenn es denn wie @felixed so etwas in der DDR nicht gab wozu diente dann folgender Paragraph?

§ 249 StGB der DDR vom 12. Januar 1968 ( Neufassung vom 04. Dezember 1988 )

Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung und Sicherheit beeinträchtigt, indem er sich aus Arbeitsscheu einer geregelten Arbeit entzieht, obwohl er arbeitsfähig ist, wird mit Verurteilung auf Bewährung, Haftstrafe oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Abs. II: Ebenso wird bestraft, wer der Prostitution nachgeht oder in sonstiger Weise die öffentliche Ordnung und Sicherheit durch a-soziale Lebensweise beeinträchtigt.

Wenn er und Seinesgleichen (gibts die überhaupt?) es dann vollbracht haben das von ihm bevorzugte System zu etablieren tritt dieser Paragraph dann für die aus dem kapitalistischen System übernommenen Wohnungslosen, Arbeitslosen, Prostituierten... wieder in Kraft?

PS: Auch hätte dieser Post im Verelendungsthema gepasst. Ja
orca
In der B"R"D liegt der Fall völlig anders. Die Menschen entziehen sich nicht der Arbeit und Gesellschaft, ihnen wird die Arbeit entzogen und sie werden aus der Gesellschaft ausgestoßen, und zwar durch das tatsächlich asoziale Gesindel.

Dein weiterer Versuch, die erfrorenen Opfer Deines geliebten Regimes durch DDR-bashing zu verharmlosen, ja ihr Erfrieren gar noch als einen Akt der Freiheit und Selbstbestimmung darzustellen, spottet in seiner (bzw. Deiner) Menschenverachtung jeder Beschreibung.
Pfiffikus
Zitat:
felixed hat am 28. Dezember 2009 um 08:41 Uhr folgendes geschrieben:

In der B"R"D liegt der Fall völlig anders. Die Menschen entziehen sich nicht der Arbeit und Gesellschaft, ihnen wird die Arbeit entzogen und sie werden aus der Gesellschaft ausgestoßen,

Für die meisten Arbeitslosen dürfte das zutreffen. Das sind üblicherweise auch nicht die Menschen, die sich täglich in kleinen Grüppchen vor dem Supermarkt treffen.

Es wäre aber sehr ignorant, einfach zu ignorieren, dass es Menschen gibt, die sich bewusst dem Arbeitsprozess entziehen. In der DDR waren Arbeitskräfte knapp, deshalb gab es den zitierten Paragrafen. In dieser Gesellschaft gibt es keinen Mangel an Arbeitskräften. Aber es gibt für diese Menschen trotzdem einen gesetzlichen Anspruch auf Nahrung und eine geheizte Wohnung.


Pfiffikus,
der im Nachbarthema bereits darum bat, diese Menschengruppe nicht zu ignorieren
Pfiffikus
Zitat:
felixed hat am 27. Dezember 2009 um 21:45 Uhr folgendes geschrieben:

Nö, aber ich kann damit darauf aufmerksam machen, daß Deinesgleichen A-Schreiberlinge (ist ein Lob! Schließlich arbeiten die politischen Forumszensoren wieder mal auf meine endgültige Sperrung hin.

Wieder Demagogentrick 12! Du bist doch der A-Schreiberling! Nachlesen kannst du es in diesem Beitrag.


Pfiffikus,
der sich auch schon über die Sterne in seinem Beitrag beschwert hat
orca
Zitat:
Pfiffikus hat am 28. Dezember 2009 um 09:32 Uhr folgendes geschrieben:
Aber es gibt für diese Menschen trotzdem einen gesetzlichen Anspruch auf Nahrung und eine geheizte Wohnung.


Welches ist das? Mal unterstellt, so ein Gesetz existierte: Was geschieht seitens des Staates aktiv zu seiner Durchsetzung? Was nützt es bei einem plötzlichen Frosteinbruch am Wochendende?
co2schleuder
Dann sorg dafür das sich das Klima erwärmt dann gibts auch keinen Frost mehr. cool
RudiRatlos
Zitat:
felixed hat am 28. Dezember 2009 um 08:41 Uhr folgendes geschrieben:
In der B"R"D liegt der Fall völlig anders. Die Menschen entziehen sich nicht der Arbeit und Gesellschaft, ihnen wird die Arbeit entzogen und sie werden aus der Gesellschaft ausgestoßen, und zwar durch das tatsächlich *******e Gesindel.

Dein weiterer Versuch, die erfrorenen Opfer Deines geliebten Regimes durch DDR-bashing zu verharmlosen, ja ihr Erfrieren gar noch als einen Akt der Freiheit und Selbstbestimmung darzustellen, spottet in seiner (bzw. Deiner) Menschenverachtung jeder Beschreibung.


Ich habe bereits mit dem Schrei wegen DDR-bashing und Beleidigung gerechnet.
Du bist aber immer noch die Antwort schuldig wie du mit Deinesgleichen nach Kapitalismusende regieren willst.

Es ist schon nicht leicht Utopien zu beschreiben, vorausgesetzt es ist nicht wirklich so wie es @Pfiffikus mit Demagogentrick 12 beschrieb.
birke
felixed:
Zitat:
Nö, aber ich kann damit darauf aufmerksam machen, daß Deinesgleichen A-Schreiberlinge (ist ein Lob! Schließlich arbeiten die politischen Forumszensoren wieder mal auf meine endgültige Sperrung hin. A wie Alpha-Tierchen, Klasse-A-Propagandist, Aufmerksamkeit Verdienthabender) versuchen, von den Opfern des Regimes abzulenken. Wenn Du Dich mal bei Deinen Herren nur nicht unbeliebt machst, wenn Du weitere Tote ihres *******en Regimes als unvermeidlich ankündigst!


"Schließlich arbeiten die politischen Forumszensoren wieder mal auf meine endgültige Sperrung hin."
Sie werden wohl nicht daraufhin arbeiten und schon garnicht wegen Deiner sogen. politischen Äusserungen, sondern werden von Dir faktisch gebeten wegen Äusserungen, die aus Deinem Geisteszustand heraus entstehen, den Pfiffikus bereits genannt hat.

"Nö, aber ich kann damit darauf aufmerksam machen, daß Deinesgleichen ...
versuchen, von den Opfern des Regimes abzulenken."
Ich glaube nicht, dass sich die Betroffenen von Dir gut vertreten fühlen und schon garnicht in einem Forum, in dem Deine Kommentare kaum Beachtung finden.

"Wenn Du Dich mal bei Deinen Herren nur nicht unbeliebt machst..."
Wen meinst Du mit "Deinen Herren"?
Da wir im gleichen Staat leben, haben wir demzufolge die gleichen Politiker zu verkraften, also müsstest Du in diesem Fall von "unseren Herren" schreiben. Ansonsten glaube ich, dass ich mit meinen 70 Jahren wesentlich unabhängiger bin als Du.
Ich brauche z.B. nicht wie Du andere Leute zu belästigen, um ins Internet zu gehen, um die lächerliche Gebühr keinem Kapitalisten in den Rachen zu schmeissen. Wer soetwas auf seiner Homepage schreibt ist zumindest nicht gesund.
Übrigens:viel Vergnügen mit Deinen Herren - welche Farbe hat eigentlich Dein Halsband?
gastli
2012:
Die Passauer Neue Presse berichtet über die ersten erfrorenen Todesopfer.


* Seit 2008 hat sich dank der Regierungsarbeit von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE die Zahl der Obdachlosen in Deutschland um 10 Prozent erhöht. Eine Viertelmillion Menschen sind Wohnungslos.
Obdachlosigkeit wird als Bedrohung polizeilicher Schutzgüter behandelt. Obdachlose werden als "Störer" bezeichnet.
Zumindest von Frank-Walter Steinmeier.
Es soll ja Wähler geben, die die SPD immer noch als eine Partei für soziale Gerechtigkeit halten.
gastli
Seit Mauerfall: 278 Wohnungslose in Deutschland erfroren
Wieviele dieser Wohnungslosen überhaupt erst wegen der sozialdemokratischen Sanktions-Reformen zu Obdachlosen gemacht wurden und dann im Winter krepieren mussten, konnte leider nicht genau ermittelt werden.
[Damit übersteigt die Zahl der Opfer dieses widerlichen Systems dier Zahl der sogenannten "Mauertoten" um das Doppelte.]
Weitere Menschen in bisher noch unbekannter Zahl werden systembedingt sterben müssen. Und das Schlimmste daran ist, dass über 80% der Wähler in der BRD genau das so wählen und damit wollen.
gastli
Erfrierungsschutz für Obdachlose. In Massenquartieren durch den Winter. Wenn die Temperaturen sinken, kann Wohnungslosigkeit schnell lebensbedrohlich werden. Doch die Kommunen sorgen nur notdürftig für den Erfrierungsschutz der 24.000 Menschen, die auf der Straße leben – wenn überhaupt.
[tagesschau.de; 26. November 2013]

* Das Geld für Rettungsschirme wurde woanders ausgegeben.
Für Menschen die durch Armut per Gesetz ihr Obdach verloren haben gibt es so etwas nicht. Und das ist genau das was über 80% der Wählenden in der BRD auch wollen.
gastli
[JW]
Spende ist Aufruhr
In der reichen Mainmetropole Frankfurt nächtigen obdachlose Osteuropäer in der U-Bahn-Unterführung. Zu Weihnachten gab es Streß mit der Polizei, weil Bürger ihnen Isomatten schenkten.
...
Besonders rabiat ist Sonntag nacht eine weibliche Sicherheitskraft: Als ein eingeschüchterter Osteuropäer um 22 Uhr die Treppe in den U-Bahn-Schacht herunter will, um dort zu schlafen, versperrt sie ihm den Zugang. Begründung: Ihn habe sie bereits tagsüber dreimal rausgeschmissen. Die Wachschutzleute sind in dieser Nacht gereizt. Was passiert, empfinden sie offenbar als Aufruhr: Der ehrenamtlich tätige Breustedt hat dicke Rollen gespendeten Materials mitgebracht, das er mit Helfern zu Isomatten zerschneidet, um sie den Obdachlosen zu schenken.
...
Die Vorgeschichte des Konflikts schildert Breustedt gegenüber jW: Vor kurzem standen in der B-Ebene noch Schließfächer zur Verfügung, in denen die Menschen ihr bißchen Habe unterbringen konnten. Am 11. Dezember leerte der Sicherheitsdienst die Fächer »in einem ignoranten Akt«, warf alles auf den Boden und entwendete sogar Schlafsäcke und Isomatten. Seither sind die Fächer verschlossen. »Eine an die Substanz gehende Repressionsmaßnahme, die diese Menschen existentiell bedroht«, schimpft Breustedt. Für einen Obdachlosen bedeute dies, nicht mehr zu wissen, wie er die Nacht verbringen soll.

* Ja so ist es, wenn in diesem widerlichen System, widerliche Menschen ihre widerlichen Motive an den Schwachen der Gesellschaft ausleben dürfen.

Siehe auch:

Eine Nacht im Asyl für Obdachlose
gastli
Und wieder sind Menschen erfroren
Der Winter ist noch lange nicht vorbei.
Irgendwo wurde wieder ein Obdachloser von der Straße geholt.
Erfroren bei eisiger Kälte.
Man stirbt heutzutage sehr schnell, wenn das Leben zerrissen wird, wenn Hilfe und Existenz verweigert werden, die Wohnung gekündigt wurde, die persönlichen Reste auf einer Mülldeponie landen.
Getrieben und zerrieben, zwischen Müllcontainern und der Suche nach einem Schlafplatz.
Die Zahl der Obdachlosen steigt.
Die Zahl der von Obdachlosigkeit bedrohten Menschen steigt ebenfalls.
Parallel zum steigenden Reichtum einiger bevorzugten Auserwählten.
Keine Sicherheit auf Leben.
Wer noch eine Wohnung besitzt, kann nicht mehr sicher sein, auf Dauer darin wohnen zu dürfen. Dafür gibt es staatliche Vorgaben, die Menschen auf Bedarfsgrößen reduzieren, die sie einzuhalten haben.
Und ein Existenzminimum, das jederzeit auch wieder verweigert werden darf.
Und bitte nicht mit dem Finger auf Mitmenschen zeigen, die keine andere Wahl mehr haben, als sich bettelnd der Hoffnung hinzugeben, nicht noch tiefer in Armut getreten zu werden, letztendlich nicht als gesellschaftlicher Müll auf der Straße zu enden.
Auf dem Weg durch die Innenstadt begegnete mir ein alter Mann den Rollator schiebend.
Er durchwühlte Papierkörbe auf der Suche nach Pfandflaschen und Dosen.
Wenn er Glück hatte, wenn er viel Glück hatte, durfte er sich – nach stundenlanger Suche – einen Laib Brot gönnen.
Oder auch nicht.
Alltag im widerlichen System, in dem widerliche Menschen ihre widerlichen Motive ausleben, weswegen Menschen obdachlos werden und erfrieren müssen.
gastli
Zitat:
Deutschland geht es gut wie nie! Elli ist erfroren…
Freitag, 27.Januar 2017. Eifel. Es ist kalt in der Eifel. Und in Deutschland. Minus 19 Grad beträgt die Temperatur auf den Höhen der Eifel, wo eine uns nahestehende Bauersfamilie ums Überleben kämpft. Minus 25 Grad beträgt die Temperatur in den Herzen der Bevölkerung – Minus 40 Grad die in den Seelen der „Entscheider“. Es geht um Geld – für die eigene Tasche.

Was machen Sie eigentlich bei den Temperaturen? Klar, warm anziehen. Wintersport vielleicht? Sicher Schlitten fahren mit den Kindern – das macht Spaß und erfreut die Seele. Vielleicht auch mal auf Skiern unterwegs? Gut, ist etwas teurer – aber man gönnt sich ja sonst nichts. Sie und ich wissen, dass das gelogen ist: wir gönnen uns eine ganze Menge, zum Beispiel gigantische Kühltheken für Veggieschnitzel im Winter, die gegen die Heizungen der Supermärkte ankämpfen. Irre oder? Wir haben große Kühlschränke, die irrsinnig viel Strom verbrauchen, aber auf unseren Straßen erfrieren Menschen.

Am 28. Dezember erfror Elli – ganz in der Nähe des Düsseldorfer Komödchens. Kennen Sie das Komödchen? Ein feiner Ort für den Widerstand. Dort darf über Witze gelacht werden – heimlich und unerkannt – für die man, wenn man sie öffentlich machen würde, bestraft werden würde. Beleidigung des Staatsoberhauptes – oder so. Ja – Verunglimpfung des Bundespräsidenten ist strafbar – wobei ich nicht genau weiß, wann der sich jetzt verunglimpft fühlt. Wissen Sie, wer das ist, dieser „Bundespräsident“? Nun – unser Angestellter. So einer, der nur von Steuergeldern lebt. Oh – hoffentlich habe ich jetzt nicht schon was verunglimpft. Weiß auch gar nicht, wie glimpfen geht. Aber es ist strafbar. Man muss also außerordentlich vorsichtig sein. Nachher glimpft man versehentlich jemanden an – und schon ist man im Gefängnis. Oder ist glimpfen gut und nur unglimpfen schlecht. Was weiß ich.
...
Was an Elli besonders war? Nun, sie hat ein Tagebuch geführt. Das hat alle fasziniert. Das Ende wurde dokumentiert! Schau mal: die konnte lesen und schreiben! Wie erstaunlich! Da war wohl in ihrer Jugend jemand gütig zur Unterschicht. Ihr Tagebuch berichtet von ihrer inneren Kälte, die schlimmer war als die Äußere. Sie machte sie kraftlos und schwach. Schauen Sie sich mal die Fotos an: eine hübsche Frau von 48 Jahren – die ihren Leidensgenossen immer was aus ihrem Tagebuch vorgelesen hatte."
[Quelle: https://www.nachrichtenspiegel.de/2017/0...i-ist-erfroren/]

L E S E B E F E H L !!!
gastli
Zitat:
Obdachlose in Deutschland. Neun Kältetote seit Oktober.
Seit Oktober sind laut der Wohnungslosenhilfe neun Menschen, die auf der Straße lebten, vermutlich durch die niedrigen Temperaturen ums Leben gekommen. 2017 wurden im selben Zeitraum nur drei Kältetote erfasst.

[Quelle: tagesschau.de; 24. Dezember 2018]

Wachstum im Neoliberalismus, in einem der reichsten Länder der Welt.

In der folgenden Meldung kann man nachlesen, wer die Herrschaft des Neoliberalismus mitzuverantworten hat.

Zitat:
Wirtschaftliche Entwicklung. „Wirtschaftsweisen“-Chef fordert Soli-Aus.
Der Chef der Wirtschaftsweisen, Schmidt, hat eine komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags [der Höherverdienende mehr trifft als Geringverdiener] gefordert.
Diese würde Investitionen erleichtern. Gleichzeitig warnte vor einer Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro.
[Quelle: tagesschau.de; 24. Dezember 2018]

Der Redakteur hat das Wort "Wirtschaftsweise" ganz zu Recht in Anführungszeichen
gesetzt.
Weise ist an diesen asozialen Forderungen nichts, gar nichts.