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| RE: Gedanken zur Zeit |
Beitrag Kennung: 1217488
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Habeck hatte Merz früh und ausführlich erklärt, wie deutsche Abhängigkeiten entstehen, wie daraus Erpressbarkeit wird und warum die Straße von Hormus nicht nur ein geografischer Begriff ist.
Habeck sagte Merz praktisch jede Herausforderung voraus, in die dieser später mit Anlauf hineinstolperte. Was einfach war, denn Habeck interessierte sich inhaltlich für den Job während Merz sich allein dafür interessierte wie er an den Job kommt, den er für sich vorbestimmt sah.
Merz tat, was Merz in solchen Momenten eben tut: Er verwechselt aggressiven Starrsinn mit Selbsgewissheit und redete alles klein, alles weg, alles kaputt – und redete vor allem konsequent das Gegenteil dessen, was Habeck riet. Nicht aus Überzeugung, sondern aus Prinzip. Habeck war für ihn der politische Antichrist. Was von Habeck kam, verbot sich, schon aus Prinzip.
Die Energiewende bremste er nicht nur aus, er begann sogar, bereits Erreichtes zurückzubauen. Mit der fossilen Lobbyistin Reiche an seiner Seite sorgte er dafür, dass Deutschland auf leeren Speichern mit blockierten Reformwegen sitzend, besonders hart vom Energieschock getroffen werden wird, sollte der Krieg am Hormus länger dauern. Was dieser derzeit zu werden verspricht, so unfassbar dilettantisch, wie sich Trump und seine Gurkentruppe verkalkuliert haben.
Und da stehen wir nun: mit einem Kanzler, der allein vom Wunsch nach Machterhalt getrieben wird, der kritik- wie lernresistent ist und sich auf eine Truppe aus korrupten Höflingen stützt. Deswegen ist Spahn noch im Amt, deswegen hat Reiche den Job
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