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prospero   Zeige prospero auf Karte FT-Mitglied
187 geschriebene Beiträge
Wohnort: Berlin Reichstag



03.03.2012 ~ 10:16 Uhr ~ prospero schreibt:
FT-Nutzer seit: 03.09.2007
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 545850
gelesener Beitrag - ID 545850


Der mächtigste Teilnehmer eröffnete die Runde: “Meine Damen und Herren, es geht heute um ein neues Programm, mit dem Ziel die Arbeitsleistung der Masse zu unseren Gunsten zu steigern und gleichzeitig Widerstand zu minimieren. Der Grundsatz wird sein: Wenn man Hamster motivieren möchte, dürfen Sie nicht merken, daß sie im Hamsterrad laufen. Deshalb muß man sie daran hindern über ihr Dasein näher nachzudenken. Dazu dienen alle Arten von Unterhaltung und Konsum.

Doch das Wichtigste: Wir werden das einfache Volk in viele untereinander verfeindete Gruppen zerteilen. Die große Masse wird aus unseren Arbeitstieren bestehen. Diese werden für einen geringen Lohn in unseren Unternehmen produktiv arbeiten. Der Lohn wird gerade so hoch sein, daß er für die Existenz reicht, jedoch keinesfalls es erlauben Ersparnisse anzusammeln um damit Freiheit zu erlangen.

Damit den Hamstern das Geld auch wirklich nie reicht und sie nicht im Traum daran denken, das Hamsterrad zu verlassen, werden wir ihnen einreden, daß man nur leben könne, wenn man allen möglichen teuren Modeschnickschnack habe. Da deren Einkommen für so etwas jedoch nicht reicht, werden wir sie dazu animieren, sich zu verschulden und sie dadurch zwingen, noch schneller im Hamsterrad zu laufen.

Auch werden wir immer einen Teil der Mittellosen arbeitslos lassen. Dann müssen die Arbeitenden ständig Angst haben ihren Job zu verlieren und zu den Arbeitslosen abzurutschen. Lohnforderungen werden allein dadurch unterdrückt. Wenn wir das noch weltweit praktizieren und alle möglichen Arbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern gegeneinander ausspielen, können auch Arbeitergruppierungen wie Gewerkschaften nichts mehr ausrichten. Daneben treiben wir durch eine solche Spaltung einen Keil durch die Masse. Die eine arbeitslose Gruppe wird die andere arbeitende argwöhnisch und mit Hass und Neid betrachten. Während sich die beiden Gruppen streiten wird niemand mehr sehen, daß wir die eigentlichen Gewinner im Hintergrund sind.

Eine andere, kleinere Gruppe wird die Aufgabe haben, die Masse lückenlos zu überwachen, zu schikanieren, zu bedrohen, und sofort niederzumachen, sobald einige der Arbeitstiere versuchen, sich an unserem Vermögen zu vergreifen oder Stimmung gegen uns zu machen.

Außerdem werden wir die Gruppe der Arbeitstiere, wegen ihrer bedrohlichen Größe, noch weiter aufspalten, um eine Solidarität unter ihnen zu untergraben. Wir teilen sie in die Stammbelegschaft, die Leiharbeiter und die Arbeitslosen. Wir sorgen durch deutlich unterschiedliche Behandlung und Lebensbedingungen für Neid und gegenseitige Abneigung unter ihnen.”

“Oh ja, das klingt gut !” sagte einer in der Gruppe. “Wie machen wir das?”

“Wir bauen uns einen schlagkräftigen Staatsapparat, der die Masse durch immer mehr Steuern und undurchschaubare Vorschriften in Atem hält. Unsere weitere Gruppe der Habenichtse wird also aus Beamten, Richtern, Polizisten, Gefängniswärtern, Geheimdienstlern, Schnüfflern aller Art, Bodyguards, Spezialeinheiten, und aus sonstigen Ordnungskräften bestehen. Natürlich werden wir die Gruppe der Bewacher etwas besser bezahlen als die Gruppe der Arbeitstiere. Auch können wir ihnen etwas sicherere Arbeitsplätze geben – das schafft die nötige Distanz und Abneigung zwischen den beiden. Die Bewacher werden sich ganz sicher davor hüten, ihre Besserstellung durch unpässliches Verhalten zu gefährden.”

“Und was, wenn sich trotzdem Widerstand regt?”

“Wir schaffen immer mehr Gesetze und Vorschriften, so viele, daß sie niemand mehr kennen oder einhalten kann. Dann ist jeder zu jeder Zeit kriminell und kann von uns belangt werden. Die Angst wird die meisten von jedem Widerstand abhalten und sie im Hamsterrad laufen lassen. Zusätzlich schaffen wir einen Überwachungsstaat mit ausgefeilter Technik in dem jeder zu jeder Zeit lückenlos kontrolliert wird.“

“Aber was machen wir, wenn die Masse sich in das eigene Heim zurückzieht und in der Familie Rückhalt und Stärkung sucht?” fragt ein Teilnehmer beängstigt.

“Das ist ein ganz zentraler Punkt. Wir müssen dazu einen Keil zwischen Mann und Frau treiben. Wir erzählen den Frauen, daß die Männer ihre Gegner seien und sie seit Urzeiten unterdrücken. Nur indem sie die harte Männerarbeit verrichten, so sagen wir ihnen, können sie Anerkennung finden und Karriere machen. Damit haben wir wieder neue Hamster, die sogar freiwillig im Rad laufen und den anderen neue Konkurrenz machen. Durch diese scheinbare Unabhängigkeit trennen wir die Frauen von ihren natürlichen Beschützern, den Männern. Daneben sorgen wir dafür, daß es immer einen Frauenmangel gibt. Dann sind die Männer dazu gezwungen härter zu arbeiten, um überhaupt bei den Frauen Interesse zu wecken. Gleichzeitig wird damit jeder Widerstand gegen diesen Zustand im Keim erstickt – wer will schon als scheinbarer “Frauenfeind” dastehen? Ein übriges tut eine immer größere Privilegierung der Frauen und ein neues Scheidungsrecht, welches den Mann einseitig zu hohen Unterhaltszahlungen und damit Mehrarbeit zwingt.”

“Hervorragend!”, konstatierten gleich mehrere der Anwesenden hellauf begeistert. “Ja, aber ein solcher Sicherheitsapparat, einschließlich der Politiker, das wird uns doch eine Stange Geld kosten – ist es nicht viel zu teuer ?” meldete einer Bedenken an.

“Nein, es kostet uns fast nichts, sagte der Vorsitzende.”

“Wie soll das denn gehen?”, fragten einige ganz erstaunt.

“Ganz einfach. Wir lassen die Arbeitstiere selbst ihre Bewacher und die Politiker finanzieren – und zwar durch hohe Steuern und Abgaben. Dann müssen sie auch immer mehr arbeiten und haben gar keine Zeit mehr nachzudenken.”

“Genial !”, riefen alle entzückt.
“Danke, meine Damen und Herren. Ich wusste, daß ich Ihre Zustimmung zu diesem Plan bekommen werde.”

(Quelle: “Der Marionettenstaat” von Günter Hannich)


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von prospero: 03.03.2012 10:19.



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Graziella FT-Mitglied
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03.03.2012 ~ 21:12 Uhr ~ Graziella schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 545979
gelesener Beitrag - ID 545979


trifft wie die faust aufs auge. das buch werde ich mir besorgen. Klatschen



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Eisenacher   Zeige Eisenacher auf Karte Benutzerkonto wurde stillgelegt
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03.03.2012 ~ 21:21 Uhr ~ Eisenacher schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 545985
gelesener Beitrag - ID 545985


prospero,

gut geschrieben. Aber so ist das Leben und nicht nur die Zeit. So ist der Mensch.
Ich habe noch nie ein Konzept gehört was es verändern würde.
Selten das jemand zufrieden ist und nicht mehr will. Selbst wenn man gleiche Rechte und Pflichten hat, wird es immer noch den kleinen Unterschied geben.
Empfehlungen wie man zu denken hat.
Wer keinen inneren Frieden kennt, wird ihn auch in der Begegnung mit anderen nicht finden



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RudiRatlos   Zeige RudiRatlos auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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04.03.2012 ~ 00:47 Uhr ~ RudiRatlos schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 546035
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Zitat:
Graziella hat am 03. März 2012 um 21:12 Uhr folgendes geschrieben:
das buch werde ich mir besorgen. Klatschen


Ist nicht einmal so teuer. Ich sah Angebote von knapp 4€ im Verkauf. Mich macht aber ein wenig nachdenklich das es vom Kopp-Verlag aufgelegt wurde. Mag sein dass der Zank um eventuelle Rechtslastigkeit keine oder nur eine geringe Grundlage hat, aber es schmälert zumindest den Anreiz dieses Buch zu lesen.



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prospero   Zeige prospero auf Karte FT-Mitglied
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16.04.2012 ~ 15:44 Uhr ~ prospero schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 556468
gelesener Beitrag - ID 556468


von der lüge und seiner hässlichkeit

hartz4betroffene nennen sich bei den jobcentern kunden.
wir alle wissen, dass sie keine kunden sind; denn kunden sind könig.
diese feststellung allerdings beinhaltet keine schwere in der bedeutsamkeit.
schwere in der bedeutsamkeit indes finden wir, wenn wir bedenken, dass wir, obwohl wir bürger sind, zu kunden degradiert werden.
das erste, was wir begreifen müssen, das ist, dass wir beim jobcenter keine kunden sind.
wir sind bürger, und als solche wollen wir uns wahrnehmen und als solche wollen wir vor allem auch wahrgenommen werden.
der begriff bürger kommt von burg.
und innerhalb dieser burg, um hierbei nur die essenz herauszufiltern, hat sich der dort lebende mensch einem gemeinwesen zuerkannt – er wurde zum bürger.
und als bürger bürgte er auch für das gemeinwesen und übernahm verantwortung.

und eben genau das wollen wir bürger unseres gemeinwesens auch tun.
unsere burg ist unser gg.
im gg ist ua der artikel 20 festgeschrieben, der den staat als rechtsstaat und sozialstaat ausweist.
und der artikel ruft uns bürger dazu auf, dafür zu bürgen, damit uns diese burg nicht zerstört wird.
im artikel 20 sind wir aufgerufen über das rechtsstaatgebot und über das sozialstaatsgebot zu wachen, um gegen zersetzerische und zerstörerische tendenzen anzugehen.
wir bürger unseres staates wissen inzwischen, dass wir es mit einem gefährlichen hartzregime zu tun haben, das uns rechte vorenthält.
das parasitäre hartzregime schafft uns rechte ab und deklariert sie um.
unkraut will weizen heißen.

wenn wir, nachdem wir vom arbeitsmarkt wegrationalisiert wurden, zu diesen jobcentern gehen, dann wollen uns diese jobcenter einreden, dass wir nur kunden seien.
ein kunde aber hat keine rechte, die über die dargebotene ware hinausreicht.
der kunde hat nicht mitzureden, was die firma betrifft.
und das genau ist der drehundangelpunkt.
wir sind keine kunden, sondern bürger.
und wir dürfen uns nicht einreden lassen, dass die geschicke, durch die diese jobcentren gelenkt weren, und nichts angingen.
wir verfügen bereits über erfahrung aus der geschichte, wo es hinführt, wenn wir uns als bürger umdeklarieren lassen und uns falsche abzeichen an die brust heften lassen.
nein, nein, nein: wir sind bürger unseres landes und nehmen unsere verantwortung war.
wir sind menschen unter menschen und wollen mit ihnen leben und nicht gegen sie; denn nur das ist mitmenschlickeit.
wir sind für gerechtigkeit, aber gegen ungerechtigkeit.

in den jobcentren werden die regeln des anstandes auf den kopf gestellt und der betroffene wird permanent unter generalverdacht gestellt, sodass er sich ständig zu wehren hat.
das darf nicht sein.
es darf nicht sein, dass permanent eine beweislastumkehr besteht.
erst wird der betroffene vom arbeitsmarkt ausgeknockt und danach webgemobbt.
das darf nicht sein.
nicht der betroffene hat im fadenkreuz zu sein, sondern das hinterhältige hartzregime, welches werte umwertet und lügt und betrügt.

wenn wir das nächste mal zum jobcenter gehen und, wie es üblich ist, im halbjährlichen turnus die sogenannte eingliederungsvereinbarung unterschreiben sollen, dann überlegen wir uns, ob wir uns und unseren mitmenschen wirklich einen dienst erweisen, wenn wir das tun, weil wir als sog kunden dem druck dieser firma nachgeben.
die sogenannte eingliedrungsvereinbarung ist dem wesen nach eine feindliche übernahme – ein schma-rotzer kommt über uns und will usn aussaugen.
in der sog eingliedrungsvereinbarung unterschreiben wir unsere entrechtung.
wir legitimieren unseren henker.
wenn es hinterher zu rechtsproblemen kommt, die vor gericht landen, dann wird von höchster stelle darauf verwiesen werden, dass wir das immerhin unterschrieben haben.
in der sog eingliedrungsvereinbarung treten wr vor unseren rechten zurück; es ist eine abtrittserklärung von eigenen rechten.
im grunde genommen hätte man den spieß umzudrehen: man selbst legt dem jobcenter eine eingliedrungsvereinbarung vor, welche das jobcenter zu unterschreiben hat.
doch das kann nicht unser interesse sein.
denn es ist nicht unsere absicht, über das jobcenter unsere mitmenschen zu übervorteilen.
und wie wollte man das auch durchsetzen.
wir wollte man dem jobcenter drohen, was passieren würde, wenn es nicht unterschriebe.
eine solche vereinbarung im vorfelde juristisch clean abzufassen ist ein noch viel größeres problem.
aber vom prinzip her hätte es es seine richtigkeit, es zu tun – immer vorausgesetzt, man wollte es.
und deshalb, um die zersetzerischen absichtenn zu kaschieren, nennt das jobcenter die sog eingliedrungsvereinbarung auch eingliedrungsvereinbarung und nicht feinliche übernahme - was sie in wahrheit ist.
bei alledem sehen wir, dass wir beständig getäuscht werden.
und wir sehen, dass wir uns ständig täuschen lassen.
wir müssen uns aus unserem dämmerzustand befreien.
die sog eingliedrungsvereinbarung stehen somit ab heute zur disposition.

wir bürger sind gesund – aber das system ist krank.
und im teufelskreis des systems rotieren namen.
wir sollten das als bürger beobachten; denn wir wollen verantwortung übernehmen; denn wir sind das volk.
die volksvertreter aber sind unsere diener – das muss endlich klar werden.
teile und herrsche – das sagen die da oben.
gemeinsam sind wir stark – das sagen wir hier unten.
der kampf hat erst begonnen.
das volk sind wir



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RudiRatlos   Zeige RudiRatlos auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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17.04.2012 ~ 23:32 Uhr ~ RudiRatlos schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 556665
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Vom Umgang mit Antisemitismus und Vorfahrenschuld

von Lisa Schmid

Das Gedicht von Günter Grass „Was gesagt werden muss“ hat sie in Deutschland wieder entfacht – die Antisemitismus-Debatte bzw. die Frage: Was ist Antisemitismus? Wer darf Israel kritisieren, auf welche Art und Weise und wo überschreitet man die Grenze zu Hetze und Judenhass? Während die Diskussion über das Gedicht und seinen Verfasser in den deutschen Medien mehrere Tage lang sehr engagiert, sehr emotional und auch differenziert geführt wurde, zeigte der „normale Bürger auf der deutschen Straße“ in Interviews und Privatgesprächen vor allem eines – eine enorme Verunsicherung.

Klare Stellungnahmen zum Inhalt der Zeilen von Grass waren von Passanten am Brandenburger Tor beispielsweise nicht zu erhalten. Vielmehr ließ man sich darüber aus, dass man „Israel mal wieder nicht kritisieren dürfe“ oder dass man sich lieber nicht äußern wolle, da man kein Recht zur Kritik (an Israel) habe. Ein Passant bemerkte in einer Umfrage von Welt Online: „Ich kenne den Inhalt des Gedichtes nicht“, um gleichzeitig im Brustton der Überzeugung zu erklären, es lohne sich nicht darüber zu diskutieren, wörtlich: „ … so einen Aufstand zu machen!“

Die „Furore“ sei verständlich, aber was Grass gesagt habe sei auch zum großen Teil berechtigt, erklärte ein weiterer Befragter, offensichtlich wieder ohne den eigenen Widerspruch zu erkennen.. Er fügte hinzu: Israel würde gleich wieder die „Keule Antisemitismus“ hervorziehen, das sei ja leider immer so. Ein weiterer Passant bekannte, Grass aufgrund des früheren Verschweigens seiner SS-Vergangenheit in dieser Sache nicht ernst nehmen zu können und bezeichnete ihn als Heuchler. Zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung war auch er nicht bereit – oder nicht in der Lage?

Kern der Kritik an Grass

Ohne die Debatter hier wiederholen zu wollen, sei nur kurz angemerkt, dass Grass in seinem Gedicht Tatsachen vertauscht und unterschlagen hat (nicht Israel bedroht den Iran und droht mit dessen Vernichtung, sondern umgekehrt), dass er den Charakter Israels als demokratischer Rechtsstaat verkennt, während er das menschenverachtende Regime in Teheran massivst verharmlost und sich selbst zum potenziellen Opfer (Israels!) hochstilisiert. Den Vogel aber schießt er mit der Behauptung ab, der jüdische Staat Israel sei eine Bedrohung für den Frieden der gesamten Welt, nach dem unrühmlichen alten Motto „Die Juden sind unser Unglück“.

Wer hier den Antisemitismusbegriff (Die Juden sind an allem schuld / Ursache allen Übels) nicht verwenden will, müsste nach Betrachtung der Fakten zumindest zum Ergebnis einer gröbsten Wahrheitsverzerrung zulasten des Judenstaates kommen.

Angst vor Emotionen?

Allen Befragten gemein waren offensichtlich die Angst vor der Emotionalität der Debatte und eine Scheu, sich inhaltlich überhaupt darauf einzulassen. Es war, als hätte man eine infizierte Wunde oder ein Tabu berührt, vor dessen genauerer Betrachtung man zurückschreckte. Warum ist, auch 70 Jahre nach dem Holocaust, Israelkritik bzw. Antisemitismus immer noch ein so schwieriges und sensibles Thema in Deutschland? Warum fällt es offensichtlich so schwer, Antisemitismus heute zu identifizieren bzw. Tatsachen von Ressentiments zu unterscheiden, Lüge von Wahrheit, böswillige Unterstellungen von berechtigter Kritik? Vordergründig scheint manche die auf jüdischer/israelischer Seite oft vorhandene Empfindlichkeit und Emotionalität bei diesem Thema, die nach dem Trauma des Holocaust ja eigentlich mehr als verständlich ist, zu irritieren und zu verunsichern.

Fehlende ethische Orientierung

Doch bei näherem Hinsehen und Nachfragen, gerade bei ansonsten sehr gut informierten und selbständig denkenden Zeitgenossen, hat man den Eindruck, dass bei aktuellen Fragen zu Antisemitismus und Israelkritik heute eine klare moralische und ethische Orientierung fehlt. Man weiß einfach nicht, was hier angemessen ist und was nicht – und das trotz jahrelanger kollektiver und organisierter Aufarbeitung der Vergangenheit, Gedenkveranstaltungen und Israelreisen. Das Beunruhigende dabei ist, dass eine Identifikation des modernen Antisemitismus dadurch unterbleibt und der Ruf „Nie wieder!“ so zu einem bloßen Lippenbekenntnis verkommt bzw. der Großteil der deutschen Bevölkerung den Gefahren moderner antisemitischer Tendenzen und Bewegungen offensichtlich wieder nichts entgegenzusetzen hat.

Decke des Schweigens

Ein Grund für diese „Werteverunsicherung“ liegt möglicherweise darin, dass in den allermeisten deutschen Familien nach 1945 über die persönlichen Verstrickungen ihrer Mitglieder in die NS-Ideologie und deren Verbrechen nicht gesprochen und diese auch nicht reflektiert und aufgearbeitet wurden. In seinem neuen und vielbeachteten Buch „Die Decke des Schweigens“ beschreibt der Tübinger Pastor Jobst Bittner dieses Phänomen und seine Auswirkungen auf die heutigen Deutschen sehr eindrücklich. „Wird es (dieses Schweigen) nicht durchbrochen, werden wir wieder dabei zuschauen, wie Israel gehasst, verunglimpft und von Feinden bedrängt wird“, schreibt Bittner. „Wir werden dann wieder dazu schweigen, wenn die Welt Recht und Unrecht vertauscht …“

Sowohl in der Generation der Kriegsteilnehmer, als auch bei ihren Kindern und Enkeln wurde das Unrecht der NS-Ideologie und seiner Umsetzung auf persönlicher Ebene in den allermeisten Fällen nicht beim Namen genannt. Die Folgen sind neben einem eingeschränkten oder verzerrten ethisch-moralischen Urteilsvermögen auch dumpfe Schuldgefühle und diffuse Ängste, Beziehungsstörungen und geistliche Desorientierung. Diese Phänomene attestieren nicht nur der bekennende Christ Bittner, sondern auch säkulare Autoren wie Sabine Bode („Die vergessene Generation“), die über die Generation der Kriegskinder schreibt, oder Anne-Ev Ustorf („Wir Kinder der Kriegskinder“), die sich mit den Kriegsenkeln beschäftigt.

Schuldgefühle

Recht plakativ beschreibt der jüdische Journalist und Buchautor Henrik Broder auf Welt Online in einem Kommentar zum Grass-Gedicht die Gefühlswelt der Deutschen nach 1945, die in ständiger Erwartung einer Strafe leben würden. (Vielleicht rührt auch daher die Scheu, sich mit der Frage Antisemitismus auseinanderzusetzen, Anmerkung der Redaktion). Er schreibt: „In einer säkularen Gesellschaft gibt es kein Instrument der Beichte, keine Möglichkeit, eine Übeltat zuzugeben und von der Schuld erlöst zu werden, keine tätige Reue und keine symbolische Vergebung. Auf dem Haus des Henkers lastet ein Fluch, und aus dem Keller, in dem die Leichen begraben wurden, sind immer wieder Geräusche zu hören. Auch nach dem Ableben der Hausbesitzer kehrt keine Ruhe ein. Die Enkel und Urenkel wälzen sich nachts in ihrem Bett und erzählen sich tagsüber von ihren Albträumen.“

Der Psychotherapeut Dr. Jürgen Müller-Hohagen aus Dachau beschäftigt sich in seinem Buch „Verleugnet, verdrängt, verschwiegen“ sehr ausführlich mit den seelischen Nachwirkungen der NS-Zeit. Nach langjähriger Beratungspraxis kommt er zu dem Ergebnis, dass es „auch etwas wie eine ‚dritte Schuld‘ geben kann und mittlerweile gibt, nämlich auf unserer Seite (der Nachgeborenen, Anmerkung der Redaktion). Soweit wir das Verschweigen, Verdrängen, Verleugnen unserer Vorgängergenerationen fortführen, verharren wir in einer transgenerationellen Komplizenschaft, werden wir selbst zu Urhebern von Gewalt, begehen wir Schuld, und sei es durch Unterlassung.“

Persönliche Aufarbeitung

Als Ausweg aus diesen generationsübergreifenden Belastungen plädiert Bittner für eine „stellvertretende Buße“. Damit meint er das Aufdecken und das Bekennen konkreter Vorfahrenschuld, das Erkennen und Bereuen familiärer Denk- und Verhaltensmuster im eigenen Leben und dann das bewusste Setzen von „Gegentrends“ - durch Engagement für das jüdische Volk und Israel. Diesen Prozess sieht er ausdrücklich als Durchbrechung der Heimsuchung von „Sünden bis ins dritte und vierte Glied“ (2. Mose 20,5; 2. Mose 34,7).


Gerade die Enkel- bzw. Urenkelgeneration habe heute genug zeitlichen und emotionalen Abstand zum Zweiten Weltkrieg gewonnen, um unvoreingenommen auf die Zeitzeugen zugehen zu können und Relevantes aus der Familiengeschichte zu erfahren. Interessanterweise plädieren alle genannten Autoren nicht für einen neuen „Betroffenheitskult“ oder eine noch „intensivere allgemeine Gedenkkultur“, sondern für eine umfassende persönliche Aufarbeitung der eigenen Geschichte; zum Wohl, zur Heilung, Wiederherstellung und Orientierung aller betroffenen Personen – und zur Versöhnung mit dem jüdischen Volk.

Bode berichtet über eine Begegnung mit dem jüdischen Holocaustforscher Micha Brumlik, der es ausdrücklich befürwortet, dass sich die Deutschen, insbesondere die Kriegskinder, auch ihren eigenen Verletzungen und Traumata aus Flucht, Vertreibung und Bombenkrieg stellen. Obwohl das Grauen der Vernichtungslager schwerere Schäden in den Seelen der Verfolgten angerichtet habe, sei es gleichwohl wichtig, „dass die Deutschen auch ihre eigenen Verletzungen wahrnehmen, denn solange dies unterbleibt, können sie nicht wirklich Empathie, d.h. mitfühlendes Verständnis für andere Opfer entwickeln.“ Brumlik weist darauf hin, dass es sonst nur bei einer rein moralischen Verpflichtung bleibe, die viele Deutsche irgendwann nur noch als Last empfinden würden.
Ermutigung und Ausblick
Auffällig und angenehm ist, dass weder Bittner noch die anderen Autoren mit erhobenem Zeigefinger Buße bzw. Aufarbeitung einfordern, sondern ihre eigene teils sehr persönliche Auseinandersetzung mit diesem Thema authentisch schildern. Persönliche Zeugnisse und positive Erfahrungen mit der, wenn auch oft herausfordernden, Aufarbeitung der Familiengeschichte ermutigen den Leser, selbst konkrete Schritte, sei es durch Seelsorge oder Therapie, zu unternehmen.

Die neu aufgebrochene Debatte zeigt deutlich, dass wir in Deutschland mit dem Thema NS-Vergangenheit noch nicht durch sind – trotz des Wunsches vieler, „endlich einen Schlussstrich zu ziehen“. Die gute Nachricht ist jedoch: Als Christen haben wir einen Erlöser, uns kann die Aufarbeitung der persönlichen Geschichte(n) gelingen und wir können zu einer neuen Freiheit in unseren Beziehungen, zu Empathie und Orientierung gelangen – sowohl christliche als auch säkulare Veröffentlichungen geben dazu wertvolle Hilfestellungen. Nutzen wir die Zeit, in der noch Zeitzeugen unter uns sind, mit denen wir uns über unsere Familiengeschichten austauschen können. Möge Gott uns den Mut schenken und uns dabei helfen!

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RudiRatlos   Zeige RudiRatlos auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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24.04.2012 ~ 23:59 Uhr ~ RudiRatlos schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 557554
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Heute einmal nur als Link: Haus der Geschichte . Kommentierend möchte ich dem Linktitel noch drei Fragezeichen hinzufügen, auch mit Hinblick in Richtung des bayerischen "Lehrbuch-Plans" und den Zeilen über diesem Kommentar.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von RudiRatlos: 25.04.2012 00:00.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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14.11.2012 ~ 08:07 Uhr ~ gastli schreibt:
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prospero   Zeige prospero auf Karte FT-Mitglied
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11.05.2013 ~ 09:54 Uhr ~ prospero schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 630267
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Vor 80 Jahren brannten Bücher

Rufer:
"Gegen Dekadenz und moralischen Zerfall! Für Zucht und Sitte in Familie und Staat! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner."

Am 10. Mai 1933 brannten in Deutschland Scheiterhaufen. Es wurde Bücher hineingeworfen. All jene Bücher wurden entsorgt, die "zersetzende Inhalte" hätten. Eine studentische Jugend beging ein Verbrechen in dem sie ihre Literatur zu entsorgen.

Menschen kann man töten oder totschweigen. Ideen NICHT.

Die Bücher von u.a. . Walter Benjamin, Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Max Brod, Otto Dix, Alfred Döblin, Albert Einstein, Lion Feuchtwanger, Marieluise Fleißer, Leonhard Frank, Sigmund Freud, Iwan Goll, George Grosz, Jaroslav Hašek, Heinrich Heine, Ödön von Horvath, Heinrich Eduard Jacob, Franz Kafka, Georg Kaiser, Erich Kästner, Alfred Kerr, Egon Erwin Kisch, Siegfried Kracauer, Karl Kraus, Theodor Lessing, Alexander Lernet-Holenia, Karl Liebknecht, Georg Lukács, Rosa Luxemburg, Heinrich Mann, Klaus Mann, Ludwig Marcuse, Karl Marx, Robert Musil, Carl von Ossietzky, Erwin Piscator, Alfred Polgar, Erich Maria Remarque, Ludwig Renn, Joachim Ringelnatz, Joseph Roth, Nelly Sachs, Felix Salten, Anna Seghers, Arthur Schnitzler, Carl Sternheim, Bertha von Suttner, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Jakob Wassermann, Franz Werfel, Grete Weiskopf, Arnold Zweig und Stefan Zweig konnten verbrannt werden.

Deren geistige Leistungen nicht.

Man wollte zeigen, dass diese Schriftsteller und Denker nichts in Deutschland zu suchen hatten. Man wollte ihre Ideen und geistigen Leistungen diffamieren und sie unsichtbar für Deutsche machen. Die faschistischen Horden wollten die Menschen treffen und lebten das an deren Büchern aus. Es traf Juden, Linke, liberale Schriftsteller, Wissenschaftler und viele andere, die nicht dem volksdeutschen Gedankentum anhingen.

Nicht, dass etwa nach dem Krieg in Westdeutschland eine Korrektur dieser Schandtaten folgte. Diese Autoren und ihre Bücher blieben weitgehend verschwunden.

Als Kind in der DDR habe ich Ludwig Renn gelesen. 1933 wurden seine Bücher verbrannt. Jedes Kind in der DDR kannte die Geschichte von "Trini" oder "Der ***** Nobi". In der Schule wurden wir auf die Bücher aufmerksam gemacht.

Heute verbrennt man keine Bücher mehr auf Scheiterhaufen. Heute wird das anders geregelt.

Als der Staat DDR entsorgt wurde, wurden seine Bücher entsorgt, millionenfach in den Müll gekippt oder - ohne Scheiterhaufen - in den Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Die Bibliotheken wurden wiederum geplündert und von allem DDR Kulturgut befreit. Die DDR-Schriftsteller sollten vergessen werden und damit auch die DDR.

Auch Bücher von Ludwig Renn wurden ein zweites Mal entsorgt, dieses Mal von einer Gesellschaftsform, die sich Demokratie nennt. Sie wurden nicht spektakulär auf einem Scheiterhaufen wie damals verbrannt. Da ist man heutzutage heimlicher.
Heute muss der "Markt" dafür herhalten. Der Markt will diese Bücher nicht mehr. Wie soll das auch möglich sein, wenn diese Bücher wieder vernichtet worden sind! Wenn meine Generation verstorben ist, wird kein Kind mehr die wunderbaren Geschichten von Ludwig Renn als Kinderbuchautor kennen und lesen.

Die Faschisten, die das Werk begonnen haben, werden dann durch Mithilfe dieses "demokratischen" Staates BRD ihr Werk vollendet haben. Niemand wird mehr diese Bücher kennen. Sie werden aus dem Bewusstsein der kommenden Generation verschwunden sein. Das ist ein erschreckender Gedanke.



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Twaido   Zeige Twaido auf Karte FT-Mitglied
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11.05.2013 ~ 23:07 Uhr ~ Twaido schreibt:
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gelesener Beitrag - ID 630400


Zitat:
prospero hat am 16. April 2012 um 15:44 Uhr folgendes geschrieben:

wir bürger sind gesund – aber das system ist krank.
und im teufelskreis des systems rotieren namen.
wir sollten das als bürger beobachten; denn wir wollen verantwortung übernehmen; denn wir sind das volk.
die volksvertreter aber sind unsere diener – das muss endlich klar werden.

Klatschen

Die Zeit des Erwachen hat begonnen.
Viele Neue Volksvertreter sitzen schon in den Startlöchern, manche wissen es noch garnicht. In den Mainstream- Medien wird noch vieles verschwiegen, jedoch dank des Internets 's gibt es kein aufhalten mehr.



Nutzersignatur
"Die höchste Form des Glücks ist ein Leben in einem Gewissen Grad an Verrücktheit"


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