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Forum-Thueringen» Politik» Politik Weltweit » Kriege im Großraum Mittlerer Osten » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Kriege im Großraum Mittlerer Osten
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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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23.09.2014 ~ 08:11 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 715971
gelesener Beitrag - ID 715971


Die FAZ hat Salih Muslim, Vorsitzender der wichtigsten syrisch-kurdischen Partei, interviewt.

Zitat:
Was fordern Sie?
Wir brauchen alles. Aber was wir erstes benötigen, sind schwere Waffen, um die amerikanischen Panzer des „Islamischen Staats“ zu stoppen. Sie verfügen über mindestens fünfzig. Mit unserem traditionellen Gerät kommen wir dagegen nicht an.

[Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausla...n-13165171.html]

Deshalb unbedingt Waffen liefern.
Deutsche Panzer.
Damit er in einem halben Jahr einer anderen Zeitung in der Welt sagen kann:
Wir brauchen alles. Aber was wir erstes benötigen, sind schwere Waffen, um die deutschen Panzer des „Islamischen Staats“ zu stoppen. Sie verfügen über mindestens fünfzig.


Großartig.



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24.09.2014 ~ 16:18 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 716244
gelesener Beitrag - ID 716244


S/ISIS - Entsprungen durch die "Westliche Wertegemeinschaft"



Die US-Regierung schlägt ohne Zustimmung der syrischen Regierung und ohne UN-Mandat zu, es handelt sich also um einen völkerrechtswidrigen Krieg.
Die Amerikaner zerbomben derweil angeblich den Islamischen Staat in Syrien, in Raqqa, an der Grenze zum Irak, und beweisen, daß Barack Obama es endlich geschafft hat, seine versprochene Kampagne gegen Syrien zu führen. Selbst einem Vollidiot müßte klar sein, daß der Islamische Staat nicht zu zerbomben ist.

Frankreich zerbombt im Irak seit drei Tagen alles, was nicht niet- &nagelfest ist, Glaubenskämpfer des Islamischen Staates, Zivilbevölkerung, Männer, Frauen, Kinder, alle, die nicht schnell genug in Deckung gehen können, zerstört Häuser und Felder.

Die Führung des Islamischen Staates in Gestalt ihres Sprechers Abu Mohammed al-Adnani ruft auf, jeden Ungläubigen zu töten, vor allem "die bösartigen, dreckigen Franzosen", aber auch Amerikaner und alle Bürger derjenigen Staaten, die sich der internationalen Koalition gegen den Islamischen Staat angeschlossen haben.
Gläubige eben.


Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von gastli: 24.09.2014 16:24.



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25.09.2014 ~ 11:04 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 716344
gelesener Beitrag - ID 716344


Sie können es kaum erwarten:
Angesichts der ersten Lieferung deutscher Waffen im Wert von 70 Millionen Euro in die Kurden-Gebiete im Nordirak haben IS-Kämpfer aus den angrenzenden Gebieten bereits ihre Vorfreude geäußert.
Endlich sei man nicht mehr nur darauf angewiesen, amerikanische und irakische Munitions- und Waffenlager zu plündern, sondern könne bald auch "echte deutsche Wertarbeit" erbeuten und nutzen.



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12.10.2014 ~ 09:22 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 719659
gelesener Beitrag - ID 719659


Ein sehr interessanter Vortrag über IS/ISIS und was das Endziel des Westens ist.





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12.10.2014 ~ 16:49 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 719749
gelesener Beitrag - ID 719749


Bei diesem Treffen mit seinen Lesern erläutert Nikolai Starikov, Russlands führender politischer Autor, seine Ansichten zum islamischen Staat. Bei diesem handle es sich um eine Schöpfung der USA, die als Vorwand dient, um in Syrien intervenieren und den Nahen Osten weiter destabilisieren zu können.





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13.10.2014 ~ 10:05 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 719875
gelesener Beitrag - ID 719875


Zitat:
Nach Medienberichten waren die IS-Trupps am Wochenende nur noch 13 Kilometer vom Flughafen Bagdad entfernt.

[Quelle: http://www.weser-kurier.de/startseite_ar...rid,964409.html]

Der Reigen schließt sich wieder.
Da wurden von den USA 2 Billionen Dollar ausgegeben um einen "Tyrannen" im Irak zu besiegen.
Ach ja.
Unter Hussein wären Gruppen wie ISIS gar nicht erst entstanden. Aber das nur am Rande.
Man führte also Krieg.
Zur Eliminierung von Massenvernichtungswaffen.
Von denen die Verursacher des Krieges wussten, dass sie nur in der Fantasie existierten.
Ein Krieg, der eine halbe Million getöteter unschuldiger irakischer Kinder forderte.
Ein Krieg basierend auf Lügen.

Die IS-Trupps werden bald den Flughafen von Bagdad mit Flugzeugabwehrraketen lahm legen.
Die von den USA und den Saudis zur Verfügung gestellt worden sind.

Kann dazu noch mehr gesagt werden?
Eigentor.



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14.10.2014 ~ 10:18 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 720034
gelesener Beitrag - ID 720034


Zitat:
Vergewaltigungen im Irak: IS gibt Versklavung Tausender Frauen zu
Tausende irakische Frauen und Kinder werden vermisst. Sie wurden Anfang August von den Anhängern des "Islamischen Staats" (IS) verschleppt. Die Dschihadisten drangen damals in den Nordwesten des Irak vor und erklärten gefangen genommene jesidische Frauen und Kinder zur Kriegsbeute.
Jetzt hat sich der IS erstmals offiziell zum Schicksal der Frauen und Kinder geäußert. Im englischsprachigen Propagandamagazin der Gruppe heißt es, dass den Behörden des IS ein Fünftel der Gefangenen zugesprochen worden sei - sozusagen als staatliche Kriegsbeute. So habe es schließlich schon der Prophet Mohammed bei seinen Eroberungszügen gehalten. Die restlichen Frauen und Kinder seien unter den Männern verteilt worden, die an dem Feldzug gegen die Jesiden teilgenommen hatten.
Das IS-Propagandaheft rechtfertigt die Wiedereinführung von Sklaverei auf besonders frauenverachtende Weise. "Mehrere zeitgenössische Islamgelehrte sagen, dass das Ende der Sklaverei zu einer Zunahme von unzulässigen sexuellen Aktivitäten (Ehebruch, Unzucht et cetera) geführt hat." Ein Mann, der sich noch keine Ehe mit einer Frau leisten könne, habe schlichtweg keine Scharia-konforme Sexalternative, schreibt das IS-Magazin.
Nun aber könne der Mann auch außerhalb der Ehe legalen Geschlechtsverkehr haben, denn, so die krude Logik der Dschihadisten: Sex mit einer Sklavin sei erlaubt, mit der Freundin jedoch nicht.

[Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/is...n-a-996814.html]

Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist Debatten darüber zu führen, ob es sich dabei um Islam oder Islamismus handelt.
Als Atheist habe ich persönlich also nichts mit dem Islam zu tun.
Für mich ist der IS nur eine Religioten-Truppe unter vielen.

Wir sollten doch als Bürger der BRD, deren Führungsfiguren sich permanent als "christlich geprägt" selbst beweihräuchern [Gauck, Merkel, Steinmeier], lieber diese Figuren hart dafür attackieren, dass ihre "christlichen Bekenntnisse" offenbar sowieso wertlos ist. Die frommen Aussagen der Regierungsvertreter sind reines Blabla, nach denen die Merkel eben ganz offensichtlich ihr Handeln NICHT ausrichtet.

Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit - das sind die Grundwerte der CDU, die sich aus dem christlichen Menschenbild ableiten. Sie sind auch Richtschnur meines Handelns. Der Mensch mit seiner unveräußerlichen Würde und Einzigartigkeit muss im Mittelpunkt der Politik stehen.
[Merkel]

Merkels "christliches Menschenbild" hat keinerlei Wert.
Menschen mit diesem "christliches Menschenbild", eines überwiegend christlichen Landes, welches massenhaft Waffen exportiert und dann achselzuckend zusieht wie Kinder und Frauen geschlachtet werden und/oder auf dem Mittelmeer ersaufen, weil wir ihnen die Tür vor der Nase zugeschlagen haben, sind ethischer Abschaum.
Sie gucken in Kobane genauso zu, wie in Ruanda und Srebrenica, wenn Menschen massakriert werden.
In Ruanda war das übrigens ein Völkermord unter Christen – fast 99% der Ruandischen Bevölkerung ist christlich und Nonnen und Priester haben ordentlich mitgemordet.

Was kann man tun?
Die fromme grüne Katrin Göring[Kirchentag] würde sogar deutschen Bodentruppen in Syrien eingreifen lassen.

Zitat:
Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien hat die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt eine Debatte über einen Bundeswehr-Einsatz mit UN-Mandat entfacht. Auslöser waren Äußerungen in der Süddeutschen Zeitung, die unterschiedlich interpretiert wurden. „Deutschland muss initiativ werden bei den Vereinten Nationen“, sagte die Grünen-Politikerin.
Es müsse ein „robustes Mandat“ geben, denn IS sei nur militärisch zu bekämpfen. Im Fall eines UN-Mandats müsse Deutschland „gegebenenfalls bereit sein, sich mit der Bundeswehr an einem Einsatz zu beteiligen“, so Göring-Eckardt. Nötig sei eine Gesamtstrategie. „Wenn dabei herauskommt, dass am Boden agiert werden muss, würden wir das unterstützen.“
Nicht einmal grünen Fachleuten für Außenpolitik war allerdings nach der Lektüre spontan klar, was die Fraktionschefin genau gemeint hatte. Entsprechend unübersichtlich verlief am Montag die Debatte. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) richtete den Grünen aus der saudi-arabischen Ferne aus: Die Entsendung deutscher Bodentruppen nach Syrien sei ausgeschlossen.

[Quelle: http://www.taz.de/Goering-Eckardt-fordert-Militaereinsatz/!147638/]

Wie sollte man es denn besser machen?
Was wir tun könnten, ist Hilfe für die Flüchtlinge bereitzustellen.
Aber das das wollen wir offensichtlich nicht. Frontex macht die EU-Grenzen zu und zwingt damit verzweifelte Hilfesuchende zum Todesweg über das Mittelmeer. Einfach erbärmlich.
Und noch viel erbärmlicher ist, wie die wenigen, die es bis nach Deutschland schaffen, behandelt werden.
Für die entsetzlichen Zustände insbesondere in Bayerischen Einrichtungen ist übrigens einer der allerfrommsten Christen der deutschen Politik zuständig. Seehofer, der schon drei Mal zur Privataudienz vom Papst empfangen wurde. Und auch hier zeigt sich, was das "christliche Menschenbild" in der Praxis bedeutet:
NICHTS.

Zitat:
Horst Seehofer tut - nichts
In München müssen Flüchtlinge in überfüllten Lagern auf dem Boden schlafen. Es wäre die Aufgabe der bayerischen Regierung, diesen Menschen schnell zu helfen. Ministerpräsident Seehofer hat das wohl vor lauter politischer Taktiererei vergessen.
In Wirklichkeit ist Bayerns Ministerpräsident ein nachlässiger Zauderer, ein Phrasenakrobat, der, wenn es wirklich drauf ankommt, im Nirgendwo Modelleisenbahnen fahren lässt.
In den Bezirken Oberbayern und Mittelfranken kommt es in diesen Tagen sehr darauf an. Hier nämlich liegen die beiden sogenannten Erstaufnahmeeinrichtungen, in denen neu eintreffende Flüchtlinge im mehrfachen Wortsinne abgefertigt werden. Es gibt gerade sehr viele Flüchtlinge, zumeist aus dem kriegszerrissenen Mittleren Osten und aus Afrika - übrigens kein "Strom" und auch keine "Überschwemmung" - , die oft aus Italien über die bayerische Südgrenze nach Deutschland kommen.
Ein paar Tausend halten sich gegenwärtig in München auf, was angesichts bereits überfüllter Massenquartiere zu unmöglichen Zuständen führt: Manche schlafen unter freiem Himmel, es gibt zu wenig Toiletten und Duschen, das Gedränge verängstigt die ohnehin Verängstigten.
Bayerns Ministerpräsident aber fällt dadurch auf, dass er nichts tut. Andere - Münchens Oberbürgermeister, die Verantwortlichen in den Landkreisen, Privatleute - reagieren.

[Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/fluech...ichts-1.2171136]

Jeder möge nun religiotiepolitisch vor seiner eigenen Haustür kehren.
Und vor meiner Haustür sehe ich Christen, die verlogen und heuchlerisch sind, für die man sich als Atheist fremdschämen muss.
Deshalb schwinge ich hier diesen Besen.



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15.10.2014 ~ 09:18 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 720180
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Der IS leistet überall da die Vorarbeit, wo die imperialistischen Mächte es mit eigenen Bodentruppen nicht schaffen oder nicht leisten wollen.
Wegen des drohenden Widerstands gegen diese Kriege in den eigenen Ländern.
Es wären zu hohe Verluste auf der eigenen Seite.
So läßt man die selbst gezüchteten, bewaffneten, ausgebildeten Kampfhunde von der Leine.
Man zerstört Staaten, Widerstandsstrukturen, reibt politische Parteien und ihre militärischen Organisationen auf.
Man verwandelt den Subkontinent in ein riesiges Kampfgebiet.
Und dann erscheint man als alles plattmachender "Retter" und teilt sich die Beute.
Dass der Chef des IS, Baghdadi vom israelischen Geheimdienst MOSSAD ausgebildet wurde bestätigen mittlerweile viele westliche Medien.
Das der IS seine Waffen von Katar und Saudiarabien als Zwischenhändler von allen NATO-Staaten erhält, ebenfalls.

So kommen die Kopfabschneider an ihre Waffen.



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16.10.2014 ~ 09:35 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 720318
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Der Schein-Krieg der Türkei und der USA gegen IS entlarvt sich immer mehr!
Die Türkei führt jetzt doch Krieg - aber nicht gegen IS, sondern gegen die Kurden!
Die Türkei behindert die Kurden in ihrem Kampf gegen die IS wo sie kann. Gleichzeitig lässt sie die IS i Kobane gewähren.
Nicht nur die syrisch-türkische Grenze bleibt für kurdische Kämpfer, Nachschub und Waffenlieferungen der Kurden in das Kampfgebiet für den Krieg gegen die IS geschlossen. Zusätzlich attackiert die Türkei die Schwesterpartei der syrischen PYD nämlich die PKK in der Türkei, die der wichtigste politische und militärische Verbündete der Kurden in Syrien im militärischen Kampf gegen die IS ist.
So entlastet die Nato-Türkei - sischerlich nicht ohne Absprache oder gegen den Willen der USA - die IS in ihrem Krieg gegen Kobane, die auch Angriffe auf türkische Grenzposten beinhaltet.



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16.10.2014 ~ 10:28 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Kriege im Großraum Mittlerer Osten Beitrag Kennung: 720335
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Verfolgen die USA die Theorie von Halford Mackinder: Die Weltinsel und das "Herzland".

Zitat:


„Who rules Eastern Europe commands the Heartland
Who rules the Heartland commands the World Island
Who rules the World Island commands the World
deutsch:
Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland.
Wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel.
Wer über die Weltinsel herrscht, beherrscht die Welt.“

– Mackinder, Democratic Ideals and Reality, S. 106

[Quelle. wie oben]

Wenn man die Weltkarte und Mackinders "Weltinsel" vergleicht, dann sieht man welche Staaten an das "Herzland" angrenzen.
Das sind die Ukraine, Georgien, Türkei, Syrien, Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan und China.
Was geschah bisher in diesen Staaten?

Ukraine
2004 fand hier die "Orangene Revolution" statt, in dessen Folge sich die Ukraine massiv dem Westen öffnet und sogar eine NATO-Mitgliedschaft anstrebte. Zwischenzeitlich hat die Ukraine sich aber wieder Russland angenähert, doch es wurde erneut geputscht.

Georgien
Hier kam es 2003 zur "Rosenrevolution". Auch hier haben sich nach anfänglicher Westeuphorie die Erwartungen des Westens, aufgrund des autoritären Präsidenten Saahaschwilli, nicht erfüllt. Jedoch gilt auch hier, dass ständige Wühlarbeit durch CIA & Co. stattfindet.

Türkei
Die Türkei ist fester Bestandteil der NATO und besitzt innerhalb derselben die zweitgrößte Armee nach den USA. Gerade aktuell zu sehen, dass die Türkei williger Partner der USA ist.

Syrien
In Syrien tobt seit 2011 ein von außen gesteuerter und durch die US-Proxys Saudi-Arabien und Katar finanzierter Bürgerkrieg, der den Sturz von Präsident Assad als Ziel verfolgt.

Irak
Der Irak liegt seit dem illegalen US-Angriffskrieg von 2003 in Trümmern. Trotz vereinbarten Truppenabzugs der USA sollen sich zwischenzeitlich wieder ca. 3.000 US-Soldaten im Irak befinden.

Iran
Ständig erweiterte wirtschaftliche Sanktionen sollen den Iran zur Aufgabe bewegen und ihn in die westliche "Wertegesellschaft" zwingen, gilt er doch als Land, das nach Atomwaffen strebt. Auch wenn es keinerlei handfeste Beweise für diese Behauptungen gibt, ist der Iran das eigentliche Ziel nach Syrien.

Afghanistan
Nach der False Flag Operation 9/11 wurde auch Afghanistan von den USA und seinen Lakaien in Grund und Boden bombardiert. Derzeit befinden sich noch ca. 68.000 US-Soldaten in Afghanistan, die bis Ende 2014 auf max. 9.000 reduziert werden sollen.

Pakistan
Pakistan gilt als Verbündeter der USA. Gleichzeitig töten die USA per Drone seit 2004 ohne rechtliche Grundlage Menschen in Pakistan. Ähnlich wie im Yemen werden die Opfer als Terroristen bezeichnet, obwohl ein Großteil der Opfer Zivilisten sind.

China
China ist neben Russland das einzige Land, dass den USA militärisch und vor allem wirtschaftlich annähernd die Stirn bieten kann. Es dürfte daher als ein weiterer Kandidat für eine, wie auch immer geartete, Intervention der USA gelten. Siehe aktuell die Unruhen in Hongkong.

Wir sehen, dass die dem "Herzland" angrenzenden Staaten immer mehr in die Hände oder unter die Kontrolle der USA gefallen sind und immer noch fallen.
Sie führen seit 2001 den III. Weltkrieg.



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