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Forum-Thueringen» Allgemein & Regional» Deutschland » Energiewende - EEG-Reform » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Energiewende - EEG-Reform
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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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04.01.2026 ~ 12:48 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1209084
gelesener Beitrag - ID 1209084


Zitat:
Meta hat am 04. Januar 2026 um 08:56 Uhr folgendes geschrieben:
Kohleabgase verdunkeln die Sonne und verringern somit die Klimaerwärmung. Was nun?
Nun - einfach die ganze Wahrheit zur Kenntnis nehmen, einschließlich der Abstrahlung der Erde!

Die Atmosphäre wird in zwei Richtungen von Strahlung durchdrungen.
  1. Sonnenstrahlung. Weil die Sonne sehr heiß ist, schickt sie energiereiche Strahlung im sichtbaren und UV-Bereich zu uns. Kohleabgase (CO²) beeinflussen diesen Teil der Strahlung nur minimal, so dass ein großer Teil davon bei uns auf der Erde ankommt. Kannst Dich selbst mit einem Blick aus dem Fenster überzeugen - tagsüber wird es hell - diese Strahlung abwärts wird also durchgelassen.

  2. Die Erde strahlt ihre Wärme wieder in den Weltraum ab. Da unsere Erdoberfläche viel kälter als die Sonne ist, strahlt sie die Wärme im Infrarotbereich ab. Aber Infrarotstrahlung wird sowohl vom Wasserdampf, als auch von CO² absorbiert. Zahlreiche Wellenlängen davon sogar vollständig, so dass Astronomen ihre Teleskope für den Infrarotbereich im Weltraum stationieren müssen - auf der Erdoberfläche kommt diese Strahlung nicht an.
    Kohleabgase (CO²) schirmen die Strahlung der Erde noch weiter ab, so dass sie nicht mehr genügend Wärme ins All abstrahlen kann. Sie verschärfen also die Erderwärmung.


Pfiffikus,
der deshalb feststellt, dass die Behauptung in der letzten Zeile Deines Beitrages nur ein Fake ist



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do4rd   do4rd ist männlich Zeige do4rd auf Karte FT-Nutzer
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06.01.2026 ~ 16:51 Uhr ~ do4rd schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1209352
gelesener Beitrag - ID 1209352


Achso, übrigens sind AKW nicht gerade der Heilsbringer in Sachen billigen Strom. So ein AKW kostet im Aufbau nur 30 Milliarden Euro, den Betrieb nicht eingerechnet. Also kann sich jeder ausrechnen, was die KW/h kosten müsste, um überhaupt rentabel zu arbeiten. Zumal die vorhandenen Konzerne EON, ENBW, RWE und Vattenfall kein Interesse haben, solche AKW zu betreiben.

Warum die Energiewende so teuer ist, liegt eher an den Netzbetreibern.
Deutsche Übertragungsnetze von 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW

In Deutschland sind vier Netzbetreiber (TSO, Transmission System Operator) tätig; sie haben sich zum deutschen Netzregelverbund zusammengeschlossen: Amprion, TransnetBW, Tennet TSO und 50Hertz Transmission.

Hier der komplette Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Stromnetz

Wenn diese die weitaus günstigeren WKW und PV-Anlagen betreiben, so sind auch diese bestrebt eigenerzeugten Strom (Spannung) ins Netz zu speisen.

Der wurstfressende Franke kann mich mal---



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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07.01.2026 ~ 01:34 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1209421
gelesener Beitrag - ID 1209421


Zitat:
do4rd hat am 06. Januar 2026 um 16:51 Uhr folgendes geschrieben:
Achso, übrigens sind AKW nicht gerade der Heilsbringer in Sachen billigen Strom. So ein AKW kostet im Aufbau nur 30 Milliarden Euro, den Betrieb nicht eingerechnet.
Wer hat Dir denn diese Zahl als repräsentativ eingeflüstert?

Sofern irgendwer noch Reaktoren der III. Generation bauen wollte, käme nur der EPR in Frage. Reaktoren dieses Typs sind in China (Taishan 1 und Taishan 2) in Betrieb gegangen. Die Kosten werden mit 3,8 Mrd. Euro angegeben. (komplette Bauzeit 8 Jahre))
Ein Reaktor desselben Typs wurde in Olkiluoto errichtet. Weitere Exemplare werden in Flamanville und in Hinkley Point C errichtet. Die Reaktoren derselben Bauart sind selbstverständlich ebenso teuer bzw. sollten durch Skaleneffekte sogar billiger werden. Doch diverse europäische Bürokratie verursacht darüber hinaus noch zusätzliche Bauzeit und gewaltige Zusatzkosten. Quelle
Wohl bemerkt: die Chinesen beweisen, dass es nicht die Kosten des Reaktors, sondern verschiedene Zusatzkosten sind, die die Gesamtkosten so immens steigen lassen.

Die Diskussionen um Reaktoren der IV. Generation scheinen völlig an Dir vorbei gegangen zu sein.


Zitat:
do4rd hat am 06. Januar 2026 um 16:51 Uhr folgendes geschrieben:
Warum die Energiewende so teuer ist, liegt eher an den Netzbetreibern.
Falsch formuliert!
Nicht an den Netzbetreibern, sondern an den Aufgaben, die ihnen durch die Stilllegung von Kern- und Kohlekraftwerken noch aufgebürdet worden sind. Denn Du schreibst es ja selbst:
Zitat:
do4rd hat am 06. Januar 2026 um 16:51 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn diese die weitaus günstigeren WKW und PV-Anlagen betreiben, so sind auch diese bestrebt eigenerzeugten Strom (Spannung) ins Netz zu speisen.
Die Betreiber dieser Anlagen versorgen uns ja nicht, sondern speisen am liebsten ein, wann sie gerade mal liefern können. Zahlreiche Altverträge speisen während der Hellbrisen Abfall ein und lassen sich das noch vergüten, während die Netzbetreiber diesen Strom kostenpflichtig (mit negativem Strompreis) entsorgen müssen.

Wenn eine Wirtschaft auf Erneuerbare setzt, dann muss die Netz-Infrastruktur dreifach aufgebaut werden. Erstens die Erzeugung selbst, zweitens die Speicherung für die Nacht und drittens die Kapazitätsreserven für Dunkelflauten.

Das macht den Strom so teuer.


Pfiffikus,
der deutlich darauf hinweist, dass PV- und Windstrom nur dann so unschlagbar günstig ist, wenn er sofort am Ort der Erzeugung genutzt werden kann



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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21.01.2026 ~ 22:16 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1210900
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Die Bewegung geht in die richtige Richtung. Biogas ist gut! Sehr gut!
Aber nicht so, wie es in der Vergangenheit eingesetzt worden ist - kontinuierliche 4GW als Grundlast ist einfach doof! Denn die werden sogar in Hellbrisen mit negativen Strompreisen eingespeist und vergütet. Zu unseren Lasten natürlich!


Wie im Video zu sehen ist, haben das einige Landwirte begriffen und rüsten ihre Anlagen so um, dass sie netzdienlich einspeisen können. Aber weitermachen wie bisher - nein dann lieber die Anlage zurück bauen!




Nicht im Video gezeigt ist die vernünftigste aller Alternativen - die Aufbereitung des Gases und die Einspeisung des Bio-Methans ins Gasnetz überall dort, wo ein Gasanschluss in zumutbarer Entfernung zur Verfügung steht. Diese Gasmengen könnten während des Sommers in den normalen Gasspeichern eingespeichert werden, um uns in Gasmangellagen zu helfen, wie es in den kommenden Tagen zu erwarten ist.


Pfiffikus,
der diese dritte Variante eindeutig bevorzugen würde



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21.01.2026 ~ 22:26 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1210901
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Zitat:
do4rd hat am 06. Januar 2026 um 16:51 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn diese die weitaus günstigeren WKW und PV-Anlagen betreiben, so sind auch diese bestrebt eigenerzeugten Strom (Spannung) ins Netz zu speisen.
Vergiss bitte nicht zu erwähnen, dass Windparks doch nicht so günstig zu betreiben sind - jedenfalls wenn sie nicht subventioniert werden.


Zitat:
Der Spiegel hat folgendes geschrieben:
Der Energiekonzern EnBW beendet zwei Windparkprojekte vor der Küste Großbritanniens.
...
Hauptgrund für die Nichtfortführung ‍sei, dass EnBW in der jüngsten Vergaberunde leer ausgegangen sei und damit keine ​staatliche Förderung erhalten ‌habe.


Mit anderen Worten - Sonne und Wind schicken keine Rechnung, doch trotz alledem ist der Strom nicht so günstig, dass sich solche Windparks zu marktüblichen Preisen rentabel betreiben lassen.



Pfiffikus,
der es gut findet, dass die Profiteure der Energiewende endlich beim Wort genommen werden



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31.01.2026 ~ 05:15 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1211541
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Zitat:
"Immer ein Warnsignal": Wetterforscher warnt vor extremen Bedingungen im Februar
30.01.202612:00
Von: Leonhard Pleser
Beobachtungen in der oberen Atmosphäre deuten auf eine Abschwächung des Polarwirbels hin. Das könnte im Februar zu extremen Wetterbedingungen führen.
https://www.chip.de/news/forschung-wisse...0durchschlagen.


Klimawandel durch Windkraftanlagen?
Und wieder schauen die Menschen in die Röhre der Volksverblendung. Was nicht sein kann das nicht sein darf. Wie sich der Eingriff in die Natur rächt.
Wie weit hat man sich diesbezüglich übernommen und vieles nicht zu Ende gedacht?

Studie: Windparks verursachen Klimaerwärmung
https://tkp.at/2025/01/31/studie-windpar...limaerwaermung/


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meta: 31.01.2026 05:32.



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31.01.2026 ~ 17:21 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1211604
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Zitat:
Meta hat am 31. Januar 2026 um 05:15 Uhr folgendes geschrieben:
Studie: Windparks verursachen Klimaerwärmung
Manno Meta, merkst Du nicht selbst, was für einen Hustensaft Du da verlinkt hast?


Zitat:
Die Quatsch-Studie hat folgendes geschrieben:
Kapazität von 0,46 Terawatt Strom – so viel, wie das Land im Jahr 2018 verbrauchte
Man schaue sich etwas weiter unten an, welches riesige Gebiet hier markiert ist. Glaubst Du wirklich, dass die in diesem Gebiet nur so eine winzige Menge verbrauchen?


Zitat:
Die Quatsch-Studie hat folgendes geschrieben:
Die Verwirbelungen durch die Turbinen erhöhen die Temperaturen, insbesondere nachts, indem sie wärmere Luft aus dem oberen Teil der Grenzschicht in Richtung der kühleren Luft direkt über der Erdoberfläche ziehen.
Die meisten Menschen merken schon bei diesem Satz, dass die Sache einen Haken hat.
Jeder normale Mensch weiß, dass die Luft in großer Höhe, zum Beispiel auf Bergen, kälter ist, als unten. Wenn es hier zu Verwirbelungen kommt, dann dürfte es eher kälter werden, als wärmer.

Ja Meta, Dich könnte man wahrscheinlich auch mit dieser Studie veräppeln, ohne dass Du etwas merkst: Schokolade macht schlank.



Trotzdem halte ich es geboten, auf die Gefahren fürs Klima hinzuweisen, die durch zu Windräder entstehen.


Pfiffikus,
der hier vor allem an die zunehmende Trockenheit in Brandenburg denkt



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01.02.2026 ~ 05:20 Uhr ~ Meta schreibt:
im Forum Thüringen seit: 16.09.2011
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1211690
gelesener Beitrag - ID 1211690


Geben Sie bitte einmal mittels Links die Herkunft von ihren Texten an!



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FrankSteini   FrankSteini ist männlich Zeige FrankSteini auf Karte FT-Nutzer
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01.02.2026 ~ 08:54 Uhr ~ FrankSteini schreibt:
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32 erhaltene Danksagungen
RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1211696
gelesener Beitrag - ID 1211696


Was Sie betrifft Meta: Man muss nur dumm genug sein, dann ist man Experte für alles.



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01.02.2026 ~ 17:10 Uhr ~ Meta schreibt:
im Forum Thüringen seit: 16.09.2011
1242 erhaltene Danksagungen
RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1211768
gelesener Beitrag - ID 1211768


Wie heißt es doch immer: Der Pöbel hat weder sachliche Argumente noch Anstand.



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01.02.2026 ~ 17:34 Uhr ~ Meta schreibt:
im Forum Thüringen seit: 16.09.2011
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1211772
gelesener Beitrag - ID 1211772


Schon vergessen?
Reibung erzeugt Wärme! Nicht nur an den Windkraftanlagen, sondern auch im Wind!



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10.02.2026 ~ 20:06 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1212907
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Oh oh! Ich bin wahrscheinlich erhört worden. Von Frau Reiche?


Meine Kritik an der Energiewende besteht schon lange in der Forderung, dass nicht mehr die Allgemeinheit in Form der Energieverbraucher und des Staates die Folgekosten des Ausbaus tragen sollen, sondern die Profiteure der Energiewende selbst die Kosten dafür tragen sollen. Heute erfahre ich, dass eine Gesetzentwurf in dieser Richtung eingereicht worden ist.

Und wie zu erwarten gibt es den riesigen Aufschrei von Profiteuren der Energiewende.
Neue Parole: "Die Energiewende wird hiermit abgewürgt".

Tatsächlicher Sachverhalt: "Die Profite in der bisherigen Form werden hiermit abgewürgt".
Die Profiteure der Energiewende müssen sich künftig noch stärker am Bedarf der Verbraucher ausrichten, um zu zuverlässigen Versorgern zu werden. Endlich wird Schluss damit gemacht, dass zeitweise Abfall eingespeist wird, den kein Mensch braucht und die Allgemeinheit noch dafür zur Kasse gebeten wird, um diesen Abfall zu entsorgen (Redispatch-Kosten).


Das schmälert natürlich die Profite und aus diesem Grunde hört man in diesen Tagen verstärkt solches Mimmimmi:




Wenn die Profiteure selbst den durch sie bedingten Ausbau von Netzen und Speichern finanzieren, dann kann und soll der Ausbau von Erneuerbaren mit hohem Tempo weiter gehen. Das ist auch realisierbar, denn Sonne und Wind schicken den Profiteuren bekanntlich keine Rechnung!
Gut, dass sie jetzt dazu gezwungen werden sollen!



Pfiffikus,
der einen großen Teil der neuen Vorschriften, die hier gelb markiert worden sind, sehr begrüßt



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FrankSteini   FrankSteini ist männlich Zeige FrankSteini auf Karte FT-Nutzer
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11.02.2026 ~ 07:58 Uhr ~ FrankSteini schreibt:
im Forum Thüringen seit: 15.09.2019
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1213030
gelesener Beitrag - ID 1213030


Zitat:
Pfiffikus hat am 10. Februar 2026 um 20:06 Uhr folgendes geschrieben:
Oh oh! Ich bin wahrscheinlich erhört worden. Von Frau Reiche?


Die hat Dich ganz sicher nicht gehört, weil sie ganz andere Interessen vertritt.

Was als „volkswirtschaftliche Effizienz“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine erneute Verlagerung von Kosten und Risiken auf die Erneuerbaren. Wenn Reiche Entschädigungen bei Netzengpässen streichen will, ohne den seit Jahren verschleppten Netzausbau politisch zu beschleunigen, bestraft sie genau jene, die die Energiewende tragen.

Das Muster ist alt. Schon Altmaier hat mit Förderdeckeln, Ausschreibungen und regulatorischer Unsicherheit die deutsche Solarbranche massiv geschrumpft – zehntausende Arbeitsplätze gingen verloren. Parallel wurde der Ausbau der Windkraft über Jahre blockiert, vor allem durch Abstandsregeln und Genehmigungshürden aus Bayern, maßgeblich vorangetrieben von der CSU.

Seit über vier Jahrzehnten verzögert die CDU/CSU den Umbau des Energiesystems – offen oder regulatorisch. Die Folgen werden heute den Erneuerbaren angelastet: Netzengpässe als Vorwand, Vergütung zu kürzen.

Davon profitieren Akteure mit langfristigen Interessen an Übergangstechnologien, Netzinfrastruktur und regulierten Energiemärkten – darunter BlackRock, dessen Geschäftsmodell auf renditestabile Infrastruktur- und Energieinvestitionen setzt. Politische Nähe über Akteure wie Merz und den Wirtschaftsrat der CDU verstärkt diesen Kurs.

Das ist kein Reformprojekt, sondern Energiewende-Verzögerung im Effizienz-Gewand. Wer Effizienz will, muss Netze bauen – nicht Investitionen entwerten.



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11.02.2026 ~ 11:23 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1213044
gelesener Beitrag - ID 1213044


Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Was als „volkswirtschaftliche Effizienz“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine erneute Verlagerung von Kosten und Risiken auf die Erneuerbaren.
Siehst Du, genau in dieser Frage unterscheiden sich unsere Positionen. Meine Position ist da etwas weiter links.

Meine Meinung: Ja richtig, genau da gehören sie auch hin.
Die Kosten und Risiken haben gefälligst auch die Unternehmer zu tragen, die die Profite einstreichen.

Deine Meinung: Profite sollen bei den Profiteuren der Energiewende bleiben, die Kosten und Risiken sind allerdings auf die Allgemeinheit zu übertragen. Tut mir leid, aber für diesen wirtschaftsliberalen Kurs, den wir auch zuweilen in der Finanzbranche oder bei den Gasversorgern beobachtet haben, habe ich keinerlei Sympathie!



Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Schon Altmaier hat mit Förderdeckeln, Ausschreibungen und regulatorischer Unsicherheit die deutsche Solarbranche massiv geschrumpft – zehntausende Arbeitsplätze gingen verloren.
Falsch!
Die Arbeitsplätze gingen nicht wegen Altmaier verloren, sondern weil die deutsche Solarindustrie weder mit Stückzahlen, noch mit Preisen gegen die chinesische Konkurrenz anstinken konnte.


Und was ist denn gegen Ausschreibungen einzuwenden? Ja früher, als diese Technologie hoch laufen sollte, waren feste Einspeisevergütungen das Mittel der Wahl und auch angebracht. Aber die Welt hat sich weiter gedreht.
Heute sind PV und Windräder dank der Chinesen effektiv und billig geworden. Diese Subventionen sind nicht mehr nötig. Vielmehr soll eben derjenige einspeisen dürfen, der den Strom am billigsten anbieten kann. Und das erreicht man eben durch Ausschreibungen.
Für die Solar- und Windunternehmer, die Dir am Herzen liegen, schränkt das natürlich die Profitmöglichkeiten ein. Doch für uns, die meisten Energieverbraucher ist diese Maßnahme ein Segen, weil die Preise dadurch begrenzt werden.

Und auch für die Disruptionen bei PKWs, bei LKWs und Gebäudeheizungen halte ich die Begrenzung der Energiekosten durch diese Ausschreibungen für eine sehr gute Sache. Denn teurer Strom würde diese fälligen Disruptionen nur unnötig hinauszögern.





Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Davon profitieren Akteure mit langfristigen Interessen an Übergangstechnologien, Netzinfrastruktur und regulierten Energiemärkten – darunter BlackRock, dessen Geschäftsmodell auf renditestabile Infrastruktur- und Energieinvestitionen setzt.
Mir ist im Prinzip egal, wer davon profitiert. Ob das nun Blackrock oder die von Dir bevorzugten Oligarchen sind, ist mir schnuppe. Hauptsache billig soll der angebotene Strom sein.


Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Wer Effizienz will, muss Netze bauen
Richtig!
Grüße an Deine Lieblingsoligarchen!



Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Das ist kein Reformprojekt, sondern Energiewende-Verzögerung im Effizienz-Gewand.
Reform und Effizienz müssen Hand in Hand gehen. Andernfalls, wenn es nur um die Umverteilung von Geldern geht, bekommt die Reform keine ausreichende Akzeptanz in der Bevölkerung.



Pfiffikus,
der zur Kenntnis nimmt, dass die Bevölkerung eine mögliche Unzufriedenheit gerne an der Wahlurne deutlich macht



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FrankSteini   FrankSteini ist männlich Zeige FrankSteini auf Karte FT-Nutzer
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12.02.2026 ~ 08:00 Uhr ~ FrankSteini schreibt:
im Forum Thüringen seit: 15.09.2019
32 erhaltene Danksagungen
RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1213148
gelesener Beitrag - ID 1213148


Zitat:
Pfiffikus hat am 11. Februar 2026 um 11:23 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Schon Altmaier hat mit Förderdeckeln, Ausschreibungen und regulatorischer Unsicherheit die deutsche Solarbranche massiv geschrumpft – zehntausende Arbeitsplätze gingen verloren.
Falsch!
Die Arbeitsplätze gingen nicht wegen Altmaier verloren, sondern weil die deutsche Solarindustrie weder mit Stückzahlen, noch mit Preisen gegen die chinesische Konkurrenz anstinken konnte.


Nein richtig!

Die Arbeitsplätz wäeren durch kluge Politik auf jedem Fall zu retten gewesen. Altmaier und die CDU waren nur einfach zu blöd das zu erkennen und durchzusetzen. Altmaier zerstörte er ab 2012 sytematisch die Photovoltaik- und Windenergie-Branche in Deutschland. Das hatte mit China überhaupt nichts zu tun.


https://youtu.be/wpmceuO02uI?si=I22goWZHgrpHaJgj










Reiche, von 2009 bis 2013 parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt Altmaier und half begeistert dabei mit, Umwelt und Naturschutz zu Gunsten der Fossilen zu schleifen. Daher auch ihr inzwischen selbst von der Presse übernommene Name "Gas-Kathi".


https://www.youtube.com/shorts/7sooJ239IbQ?feature=share


Überlastete Stromnetze: Die Kapitulationserklärung der Katherina Reiche
In der Systemtheorie gibt es das Konzept der »abrutschenden Ziele«: Man schafft es nicht, etwas zu erreichen, das man sich vorgenommen hat. Doch statt sich mehr anzustrengen, schraubt man das eigene Ziel herunter. [….] Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lässt gerade ein Gesetz erarbeiten, das den Bau neuer Ökostromanlagen massiv erschweren würde. Ihr Hauptargument dafür ist, dass es im überlasteten Stromnetz kaum noch Anschlüsse für neue Anlagen gibt. [….] Man könnte sich auch bemühen, den Bau neuer Leitungen anzukurbeln, auch dann gäbe es mehr Anschlüsse. Oder man könnte die Anreize für kluge Kombi-Lösungen an bestehenden Anschlusspunkten erhöhen. Wind- und Solaranlagen erzeugen teils zu unterschiedlichen Zeiten Strom und könnten sich existierende Anschlüsse öfter teilen.
Doch Reiche geht einen anderen Weg. Sie will den Bau neuer Wind- und Solaranlagen verkomplizieren. Das ist absurd. Es schadet der Wirtschaft, es ist schlecht für das Klima und es sorgt dafür, dass Deutschland in Energiefragen unnötig lang erpressbar bleibt.
Reiches Haus bemüht sich gerade nicht, den quälend langsamen Ausbau der Netze zu beschleunigen. Es will den Ausbau der erneuerbaren Energien bremsen. Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial...ef=re-so-app-sh

Diese Frau ist ein einziges Desaster. Das weitaus größere Problem ist allerdings der Kanzler und CDU Vorsitzende. Denn er ist gefordert das Versagen von Reiche zu beenden, indem er sie entlässt. Es wird also nichts passieren, weil Merz genau so unfähig ist wie Reiche.



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21.02.2026 ~ 00:13 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214040
gelesener Beitrag - ID 1214040


Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Das hatte mit China überhaupt nichts zu tun.
So?
Wohin wurden denn die Produktionskapazitäten verlagert?


Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Reiche, von 2009 bis 2013 parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt Altmaier und half begeistert dabei mit, Umwelt und Naturschutz zu Gunsten der Fossilen zu schleifen.
Jetzt schau Dir doch einfach mal die Balkengrafik mit der jährlich zugebauten Photovoltaik-Leistung an! Träume einfach mal davon, das wäre in den Jahren nach 2013 so weiter gegangen! Die feuchten Träume Deiner Freunde - der PV-Profiteure - bestehen darin, dass sie weiterhin profitable, risikolose Investitionen in die Landschaft bauen dürften. Sie hätten am liebsten weiterhin feste Vergütungen für die Einspeisung von Strom, den sie gerne völlig losgelöst vom Markt gerne ins Netz eingespeist hätten.

Wären diese Träume wahr geworden, dann hätten uns die so genannten Hellbrisen schon im letzten Jahrzehnt die Taschen geplündert.

Ja, in den Anfangszeiten war es richtig, Photovoltaik zu subventionieren! Doch nach 25 Jahren Subventionen ist diese Anfangszeit wirklich vorbei!!!! Den Berg von Subventionen für Bestandsanlagen, die vor Altmaier gebaut wurden, den bezahlen wir heute noch. Und dieser große Berg wird erst 2032 auslaufen. Hätte Altmaier nicht gehandelt, wäre dieser Berg von EEG-Subvention heute noch größer.



Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Man könnte sich auch bemühen, den Bau neuer Leitungen anzukurbeln, auch dann gäbe es mehr Anschlüsse.
Wer ist denn "man"?

Ein ganzes Jahrhundert lang war es Tradition, dass die Stromversorger die Netze gebaut haben, um den Strom zu den Verbrauchern zu bringen, und zwar dann, wenn die Verbraucher Strom nachgefragt haben. Ganz legitim sind dabei marktwirtschaftliche Anreize. Beispielsweise gab es früher lukrative Tarife für Nachtspeicheröfen, um die Last im Tagesverlauf etwas zu glätten.

An diesem Punkt werden wir uns nicht einig werden, denn hier liegen unsere Ansichten zu weit auseinander.
  • Dir liegen die PV-Profiteure und Windkraftfonds am Herzen, die am liebsten so viel Abfall wie möglich ins Netz kippen und am liebsten garantierte Festpreise dafür kassieren würden. Risiken und Nebenkosten weist Ihr natürlich weit von Euch! Das soll die Allgemeinheit tragen.

  • Mir liegen eher die kleinen, weniger vermögenden Leute am Herzen, die die Lasten der EEG-Subventionen zu tragen haben. Sei es durch die höheren Strompreise. Oder sei es durch den Wegfall ihrer Arbeitsplätze in Folge zu hoher Energiekosten.
    Nach meiner Meinung sollen die Risiken und Nebenkosten von denjenigen getragen werden, die auch die Profite einstreichen.

Nein FrankSteini, an dieser Stelle werden wir keinen Konsens finden können, weil uns jeweils unterschiedliche Menschengruppen am Herzen liegen.



Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Oder man könnte die Anreize für kluge Kombi-Lösungen an bestehenden Anschlusspunkten erhöhen. Wind- und Solaranlagen erzeugen teils zu unterschiedlichen Zeiten Strom und könnten sich existierende Anschlüsse öfter teilen.
Im Idealfall ergänzen sich Wind- und Solarstrom. Dann geht es gut und die Netze verkraften die Einspeisungen.

Für die Dimensionierung und die Genehmigung von Anschlüssen darf man allerdings nicht von diesem Idealfall ausgehen, sondern muss sicher stellen, dass die Sicherung im Umspannwerk auch im schlimmsten Fall nicht raus fliegt. Was passiert, wenn die Sonne scheint und gleichzeitig auch noch viel Wind weht? Eine faire Teilung der Anschlüsse wird es dann nicht geben. Frag mal ein paar Leute mit Solardach, ob der Netzbetreiber die Anlage bei Überangebot abschalten könnte! Frag mal die stolzen Besitzer eines Balkonkraftwerkes, ob der Netzbetreiber irgendeinen Einfluss nehmen kann, wenn das lokale Umspannwerk in Gefahr gerät!
Wenigstens die Windräder können während der Hellbrisen (gegen Entschädigung) abgeregelt werden.



Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Sie will den Bau neuer Wind- und Solaranlagen verkomplizieren. Das ist absurd.
Nun, solange die Lasten und Risiken nicht mehr auf der Allgemeinheit lasten müssen, genießt das meine Zustimmung.



Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Reiches Haus bemüht sich gerade nicht, den quälend langsamen Ausbau der Netze zu beschleunigen. Es will den Ausbau der erneuerbaren Energien bremsen.
Solange das Ausbautempo auf ein Maß reduziert wird, in dem die Netze den vielen Zappelstrom auch verkraften, ist das Bremsen sogar vernünftig.

Solange Ausbau von Speichern und Netzen Schritt halten können, und nur in diesem Maße halte ich den Ausbau von erneuerbaren Energiequellen für absolut vernünftig. Zu diesem Zwecke sollte man das Angebot der Chinesen eifrig nutzen und die preiswerten Anlagen kaufen und installieren.


Pfiffikus,
der es für richtig hält, dass heute kein Solarpark mehr ans Netz kann, ohne gleich nebenan einen angemessenen Speicher aufzubauen



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21.02.2026 ~ 11:18 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214076
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Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Was als „volkswirtschaftliche Effizienz“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine erneute Verlagerung von Kosten und Risiken auf die Erneuerbaren.
Na dann warte mal, bis gastli hier wieder mit mischt. Denn der steht in dieser Beziehung voll auf meiner Seite:


Zitat:
gastli hat am 02. Juli 2019 um 14:12 Uhr folgendes geschrieben:
So funktioniert der neoliberale Kapitalismus: Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren.


Zitat:
gastli hat am 16. August 2014 um 08:14 Uhr folgendes geschrieben:
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren = die Folgen kranker Politik in einem kranken System.


Und genau das, was gastli anprangert, forderst Du für Deine Lieblings-Oligarchen aus der PV- und Windbranche: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren



Pfiffikus,
der davon ausgeht, dass Du auch von gastli noch eine Reformante bekommst, wenn er wieder hier ist



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23.02.2026 ~ 03:54 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214222
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Können wir uns den Ausbau erneuerbarer Energie noch leisten?

Preisgefälle zwischen Ost und West so hoch wie nie.

https://www.verivox.de/strom/nachrichten...95bf006086e6a44



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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25.02.2026 ~ 17:43 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214461
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Die CDU erfindet jetzt „grünes Bio-Öl“, nur weil man beschlossen hat, die Wärmepumpe als das ultimativ Böse zu sehen. Ein Konzept, dass überall auf der Welt umweltfreundlich und sehr gut funktioniert.

Willkommen in einer Welt konservativer Idiotie, die mich fassungslos macht.

Saubere Kohle. Saubere Atomkraft. Grünes Bio-Öl. Wie lächerlich!

Diese CDU lebt in einer von Lobbyisten aufgeblasener Blase, die nicht einmal mehr Wissenschaft als Konsens nutzt. Die ignoriert, dass Klimaschutz nicht weniger als undere Überlebensstrategie ist. Stattdessen ist Umweltschutz für die CDU Kulturkampf.

Zitat:
Die bisher zentrale Vorgabe, dass neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, soll entfallen. Künftig sollen wieder alle Heizungsarten zulässig sein.

Quelle: https://table.media/berlin/talk-of-the-t...nie-durchsetzte

Die CDU schafft damit ein Gesetz ab, dass sie mit ihrem „Staatsfeind Nummer 1“ verbindet: diesem Grünen Robert Habeck! Was die CDU vor lauter populistischer Hetze dabei vergisst: Das Gesetz hat überhaupt nicht Habeck sondern die CDU/CSU/SPD-Regierung unter Angela Merkel beschlossen – also sie selbst.
Aber das sind ja nur die Fakten. Die mag sowieso niemand.



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daggi007   daggi007 ist weiblich Zeige daggi007 auf Karte FT-Nutzerin
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26.02.2026 ~ 09:05 Uhr ~ daggi007 schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214510
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https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ver...gesetz-100.html

"Der Heizungskeller wird wieder Privatsache", erläutert der (Milliardenschadenanrichter)CDU-Fraktionsvorsitzende.

"Auch das Halten von minderjährigen Sexsklavinnen im hauseigenen Heizungskeller ist ganz klar Privatsache und sollte durch keine Regierung eingeschränkt oder reguliert werden", möchte man anfügen.

Kleiner Realitätsabgleich: Experten sind nicht sonderlich begeistert.
Zitat:
Ein wichtiger Punkt sei die Planungssicherheit, sagt Wissenschaftler Rosenow: "Wenn die Politik hier zentrale Regeln nach kurzer Zeit drastisch verändert, entsteht Unsicherheit für die Haushalte, für die Industrie und für die Kommunen." Das sei gerade jetzt ein fatales Signal, wo die Wärmepumpe als klimapolitischer und technologischer Gewinner an Fahrt aufnimmt.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/r...schaft-100.html

Rückwärts? Immer! Mit der CDU.



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26.02.2026 ~ 09:22 Uhr ~ Archivar schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214514
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Wenn es um das Heizungsgesetz geht, ist euer Feindbild sonnenklar: Die Union, und zwar nur die Union.

Dabei lasst ihr einen Umstand unter den Tisch fallen (natürlich gewollt):
Zwar hat die SPD in der Ampel das Habeck`sche Heizungsgesetz gebilligt und mitbeschlossen, sonst wäre es ja nicht gegangen.

Nun ist die Ampel Geschichte, die Grünen weg von Regierungsverantwortung, aber siehe da: Die SPD ist schon wieder Teil der Regierung.

Und in dieser Verantwortung tragen sie tatkräftig dazu bei, das auch von ihr beschlossene Heizungsgesetz wieder zu schreddern.

Allein könnte das die Union gar nicht, da sie nicht allein regiert.

Also, Freunde der italienischen Oper, wenn Kritik, dann nicht einseitig zu Lasten nur einer Regierungspartei.
Oder dürft ihr nicht anders?



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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26.02.2026 ~ 14:38 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214531
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Zum Teil magst du Recht haben mit Kritik an der SPD

Nur schau mal an, wer die größere Fraktion ist und welche Ministerien sie besetzt. Da wird schnell klar, dass die CDU der Bremsklotz ist.

Sie betreibt eine rückwärts gewandt Politik.



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26.02.2026 ~ 15:20 Uhr ~ Archivar schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214541
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Dem sei nicht widersprochen, dennoch: Ohne die SPD könnte die Union ihre Vorstellungen nicht umsetzen.

Deshalb verdient die SPD genauso Kritik wie der schwarze Teil der Regierung.

Sehen wir es mal so:
Während der Ampel bereits haben die Unionsparteien aus der Opposition heraus dem Gestz von Habeck bereits im Entwurf widersprochen.

Die SPD hat das Gesetz mit den damaligen Partnern beschlossen.

Nun ist die Union Teil der Regierung und macht logischerweise das, was sie bereits früher angekündigt hat.

Für mich ist das Umfallen der SPD schwerwiegender!


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Archivar: 26.02.2026 15:24.



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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26.02.2026 ~ 16:40 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214547
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https://audio.podigee-cdn.net/2375682-m-...player-download

Sie haben es tatsächlich getan !!!
Soeben hat die Bundesregierung das Gebäudeenergiegesetz gekippt. Vor Kurzem erst hat sie sich für eine Aufweichung des europäischen Emissionshandels (ETS) ausgesprochen. War’s das für die Wärmewende? Das wird in diesem Podcast besprochen.

Kontext: Miriam Vollmer ist Verwaltungsrechtlerin, spezialisiert auf Umweltrecht, und hat berufsbedingt einen tiefen Einblick in die Klimagesetzgebung von EU und Bund. Wir sprechen darüber, inwiefern die Gefahr besteht, dass die aktuelle Bundesregierung und/oder die Europäische Union die bestehende Klimagesetzgebung schleifen könnten.
Miriam sagt, das Kassieren des Gebäudeenergiegesetzes im Februar 2026 sei sowohl industrie- als auch sozialpolitisch ein schlechte Idee. Wider erwarten ist sie aber optimistisch, dass die Wärmewende trotzdem stattfinden wird, wenn auch etwas verlangsamt – und vermutlich zu einem hohen gesellschaftlichen Preis.



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Meta   Meta ist weiblich Zeige Meta auf Karte FT-Nutzerin
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27.02.2026 ~ 07:51 Uhr ~ Meta schreibt:
im Forum Thüringen seit: 16.09.2011
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214598
gelesener Beitrag - ID 1214598


Besser abwarten, wie der Klimawandel in kürzester Zeit (noch in diesem Jahr) verläuft!

Zitat:
Neubauer wettert gegen Reform des „Heizungsgesetzes“ – und zieht eindringlichen Söder-Tofu-Vergleich
Stand:26.02.2026, 13:05 Uhr

Von: Lisa Mahnke
https://www.merkur.de/politik/heizhorror...r-94188019.html




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FrankSteini   FrankSteini ist männlich Zeige FrankSteini auf Karte FT-Nutzer
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27.02.2026 ~ 12:06 Uhr ~ FrankSteini schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214609
gelesener Beitrag - ID 1214609


Zitat:
holgersheim hat am 26. Februar 2026 um 16:40 Uhr folgendes geschrieben:
Sie haben es tatsächlich getan !!!


Und? Seid Ihr auch so erleichtert? Habt Ihr die spontanen Partys in den Straßen mitbekommen? Die Jubel- und Dankgesänge? Habecks Heiz-Hammer ist endlich Geschichte! Dank unserer genialen Regierung ist die Nation endlich erlöst von den finsteren Machenschaften des Thermo-Terroristen, der nur ganz knapp daran gehindert werden konnte, Oma die Gasheizung aus dem Keller ihres klein Häuschens zu reißen, auf dass sie nur noch gar jämmerlich fröre im Winter oder auf ewig in Zinsknechtschaft sich hätte begeben müssen, weil sie gezwungenermaßen so eine neumodische, linksgrüne, woke Wärmepumpe hätte kaufen müssen. Gerettetet, hurra!

Lustfaktor: Den Gag mit der nunmehr wiederhergestellten "Freiheit im Heizungskeller" können sich alle getrost in die Haare schmieren. Bei der Fossil-Lobby knallen die Korken, aber viele, viele Mieter werden kräftig draufzahlen in den nächsten Jahren. Und werden sich dann wieder erbosen über „die da oben!!!“, die uns nach Strich und Faden ausplündern. Schon klar. Hätte ja wirklich keiner wissen können.

Dami haben wiie wieder diesen Beweis politischer Brillanz und der Wirksamkeit springerischer Gehirnwäschen.



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27.02.2026 ~ 21:45 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214631
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Zitat:
daggi007 hat am 26. Februar 2026 um 09:05 Uhr folgendes geschrieben:
Auch das Halten von minderjährigen Sexsklavinnen im hauseigenen Heizungskeller ist ganz klar Privatsache
Na da gehören sie doch hin.
Wo sollen sie denn sonst gehalten werden? Willst Du etwa, dass ich sie mit in die Wohnung nehme und dass meine Frau etwas davon merkt?



Zitat:
holgersheim hat am 26. Februar 2026 um 16:40 Uhr folgendes geschrieben:
Sie haben es tatsächlich getan !!!
Soeben hat die Bundesregierung das Gebäudeenergiegesetz gekippt.
Nun ja, sagen wir mal: Es wurde etwas umformuliert.

Es wurde mehr Technologieoffenheit geschaffen, so dass die Hauseigentümer neuerdings wählen können, von welchen Oligarchen sie über den Nuckel gezogen werden. Habecks Variante war nur in der einen Beziehung anders: Die Oligarchen, die am Vertrieb von fossilen Energieformen Geld verdienen, sind bei Habeck außen vor geblieben. Nun dürfen sie wieder mit mischen.


Nach dem Habeck`schen Heizungsgesetz waren Gas- und Ölheizungen verboten. Im neuen Gesetz verschwand dieses Verbot, doch das Verbot wurde durch ein unkalkulierbares wirtschaftliches Risiko ersetzt. Mir erscheint fraglich, welcher Hausbesitzer unter diesen Umständen heute noch eine neue Gasheizung einbauen will.

Ein Anschluss an Fernwärme? Ist wahrscheinlich nur in sehr wenigen Fällen zu erwarten, selbst wenn es eine Anschlussmöglichkeit gäbe. Aus ökologischer Sicht wäre das ja sinnvoll. Vom Aufwand her eigentlich auch. Doch das wird wohl nix. Denn mit einem solchen Anschluss bindet man sich an einen Monopolisten, der auch mal sehr gierig werden kann.


Ja und dann könnte man auch noch mit Strom heizen. Eine Wärmepumpe würde sich ja anbieten. Bei einzeln stehenden Häusern, die große Flächen für PV ausrüsten können, ist das eine unschlagbar günstige Lösung. Zu großen Teilen können deren (üblicherweise etwas wohlhabenderen) Bewohner auf Grund von weitgehender Autarkie sogar die Oligarchen außen vor lassen.


Für die Eigentümer von größeren Häusern, die sich in dichter besiedelten Gebieten befinden ist auch die Wärmepumpe ein Risiko. Denn wie an anderer Stelle bereits dargelegt, streichen die Lieblingsoligarchen von FrankSteini ihre Profite ein, während sie Kosten und Risiken sozialisieren. Die Stromverbraucher, insbesondere die Großverbraucher mit E-Auto und Wärmepumpe, bekommen das in Form von immer mehr steigenden Netzentgelten zu spüren.



Pfiffikus,
der hofft, dass der hier verbaute Gaskessel auch noch weitere Jahrzehnte halten wird und bei Bedarf zur Wärmegewinnung zur Verfügung stehen wird



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27.02.2026 ~ 23:42 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214645
gelesener Beitrag - ID 1214645


Könnt Ihr es vernehmen? Die egoistischen Profiteure der Energiewende feuern gerade aus allen Rohren ihr Mimimi, weil die Subventionen für die Erneuerbaren zurück gefahren werden müssen.

Hier zum Beispiel:



  • Sie beklagen den Wegfall von festen Einspeisevergütungen.
    Ich sage GUT SO! Denn wenn jetzt noch weitere PV-Anlagen gebaut werden - wann produzieren die denn den meisten Strom? Natürlich an Sommertagen, zwischen 9 und 16 Uhr. Also genau dann, wenn ihn wirklich keiner braucht. Diesen Abfall würden sie ja gerne einspeisen und weiterhin eine fest zugesicherte Vergütung dafür bekommen, während sich die Netzbetreiber um dessen Entsorgung kümmern muss.
    Neue PV-Anlagen werden ja nicht verboten. Nur werden die Investoren eben gezwungen, die gewonnene Energie selbst zu vermarkten. Und das geht nur, indem sie selber Speicher bauen und finanzieren, um den Strom in Zeiten mit stärkerem Bedarf zu verkaufen. Und das schafft endlich Anreize, die Anlagen dort hin zu bauen, wo die Energie auch gebraucht wird. Das spart Netzausbau.


  • Netzpaket mit massiven Risiken für große Solar- und Windprojekte
    Es ist in unserer Volkswirtschaft anerkannte Praxis, dass ein Unternehmen die unternehmerischen Risiken selber trägt. Diese Gepflogenheit zieht endlich auch in der Wind- und Solarbranche ein.
    Profite einstreichen, Kosten und Risiken sozialisieren - damit ist jetzt Schluss!

  • Wegfall von Marktprämien und Entschädigungen
    Ja wenn ein Bäcker seine frischen knusprigen Brötchen am Samstagabend produziert, dann bekommt er auch keine Entschädigung.
    (Für eine gewisse Übergangszeit, die für den Hochlauf dieser Technologien erforderlich war, waren solche Zahlungen gewiss sinnvoll. Leider hat die Ampel nicht in gleichem Maße daran gesägt, wie die Chinesen uns billigere Solarmodule und Akkus zur Verfügung stellen. Aus diesem Grunde fällt der jetzt fällige Einschnitt etwas drastischer aus, als er nötig wäre.)

  • Bau neuer fossiler Gaskraftwerke
    Ja, ob diese in der geplanten Anzahl gebraucht werden, ist auch für mich fraglich. Sinnvoller wäre es, die jetzt noch vorhandene Kohlekraftwerke am Leben zu lassen, um sie nur in den Wintermonaten als Reserve zu betreiben. Meterologen sind heute in der Lage, Dunkelflauten mit ausreichend Vorlauf anzukündigen, so dass die Kraftwerke bei Bedarf mal rechtzeitig hoch gefahren werden können. An dieser Stelle gebe ich den Leuten im Film Recht.

  • Belastungen für Eigenverbraucher durch Pläne der Bundesnetzagentur
    Bisher belasten die Eigenverbraucher die Allgemeinheit. Das darf sich gerne ändern.
    Im Moment leben die Eigenverbraucher über den Großteil des Jahres sehr autark und die durch sie verursachten hohen Netzentgelte sind ihnen egal. Nur im Winter gibt es einige Wochen - die Dunkelflauten. Dann beziehen sie den besonders wertvollen Strom aus dem Netz - natürlich zu dem moderaten Preis einer Mischkalkulation übers ganze Jahr.



Damit mir an dieser Stelle keine falsche Sachen in den Mund gelegt werden, schreibe ich es noch einmal ganz deutlich:
  • Ja, wir brauchen einen weiteren Ausbau der Wind- und Solarstromproduktion. Doch dieser nötige Ausbau darf aber nur in dem Tempo erfolgen, wie die vorhandene Infrastruktur in der Lage ist, die zusätzlichen Energiemengen ohne weitere finanzielle Zusatzbelastungen für die Verbraucher aufzunehmen.
    Weil Sonne und Wind keine Rechnung schicken, weil die Chinesen immer kleinere Rechnungen für die Hardware schicken, erwarte ich aber, dass die Profiteure der Energiewende endlich selber für die erforderlichen Ausbau der Infrastruktur aufkommen müssen und nicht mehr die Allgemeinheit.

  • Jede Kilowattstunde, die zu wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen hier in Deutschland erzeugt werden kann, ist eine sinnvoll erzeugte Kilowattstunde. Jede hier in Deutschland erzeugte Kilowattstunde erspart es uns, Geld für importierte Energieträger ins Ausland zu schicken. Aus diesem Grunde halte ich einen Ausbau der Erneuerbaren in angemessenem Tempo volkswirtschaftlich für sehr sinnvoll.

  • Wenn durch den so beschriebenen, vernünftig gestalteten Umbau der Energieversorgung sogar noch ein paar CO²-Emissionen eingespart werden können, ist das ein sehr angenehmer Effekt, den wir gerne mitnehmen.




Pfiffikus,
der hier die Hoffnung hat, dass die nötige Energiewende jetzt weniger von Aktionismus und Ideologie betrieben wird



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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01.03.2026 ~ 14:19 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214815
gelesener Beitrag - ID 1214815


Wunderbar! So muss es sein!

PV-Betreiber kippen ihren überflüssigen Solarstrom nicht einfach so ins Netz ab, sondern nutzen ihn so weit wie möglich selbst. Damit wird das Netz in den Hellbrisen weniger belastet.





Pfiffikus,
der an dieser Stelle sogar gut findet, dass ein normaler Heizstab statt Wärmepumpe verwendet wird



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Karlotta   Karlotta ist weiblich Zeige Karlotta auf Karte FT-Nutzerin
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02.03.2026 ~ 08:14 Uhr ~ Karlotta schreibt:
im Forum Thüringen seit: 29.03.2014
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erhaltene Verwarnungen:
RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1214954
gelesener Beitrag - ID 1214954


Der Irankrieg, die Blockade der Straße von Hormus, sind jetzt das i-Tüpfelchen auf dem Desaster des Teuer-Heizen-Gesetzes.
Das CDUCSU-Wir-hassen-Habeck-Gesetz ist die teuerste Fehlentscheidung der deutschen Wirtschaftsgeschichte..

Zitat:
Fürs Klima ist das weitgehende Ende von Robert Habecks Heizungsgesetz eine Katastrophe. Für viele Mieter ebenso. Der 24. Februar könnte als der Tag in die Geschichtsbücher eingehen, an dem Deutschland seine Klimaziele endgültig aufgegeben hat. Die Spitzen von Union und SPD stellten Dienstagabend die Eckpunkte ihrer lang erwarteten Reform zum Gebäudeenergiegesetz (GEG), besser bekannt als Heizungsgesetz, vor. Es wäre ohnehin schwierig geworden, die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Mit den neuen Vorgaben für Deutschlands Heizungskeller gibt es wohl keine Chance mehr.Zur Erinnerung: Der Gebäudesektor ist in Sachen Klimaschutz bereits seit Jahren das Sorgenkind, er ist verantwortlich für 30 Prozent aller CO₂-Emissionen. Zuletzt hat er immer wieder seine Ziele verfehlt. Im Jahr 2025 stiegen die Emissionen gar abermals an, um 3,2 Prozent auf 104 Millionen Tonnen. Und das, obwohl seit Anfang 2024 das GEG der Ampelregierung galt, das zumindest den allmählichen Abschied von fossilen Heizungen eingeleitet hatte. Bis 2030, so verlangt es das Klimaschutzgesetz, müssen die Emissionen im Gebäudebereich auf 67 Millionen Tonnen sinken.

Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/servic...ef=re-so-app-sh



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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04.03.2026 ~ 08:15 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1215302
gelesener Beitrag - ID 1215302


Ich versuche es einmal anders:

„Gas-Kati“ hat verkündet, dass sie die Energiewende der Ampel faktisch beenden will. Was es bedeutet, die fossilen Brennstoffe weiter massiv nutzen zu wollen, bekommen aktuell alle mit. Die Preise an den Tankstellen sind innerhalb kürzester Zeit um ca. 20 Cent gestiegen. Beim Heizöl sieht es nicht anders aus.

Und in den Neunzigern erzählte ein Freund mal, der damals Versorgungstechnik studierte, einer seiner Profs gäbe gern folgenden zum besten:

"Sie wollen Strom aus Kohle? Kein Problem, uns gehören die Kohlebergwerke und die Kohlekraftwerke!
Sie wollen Strom aus Öl? Kein Problem, uns gehören die Ölfelder und die Ölkraftwerke!
Sie wollen Strom aus Erdgas? Kein Problem, uns gehören die Gasfelder und die Gaskraftwerke!
Sie wollen Atomstrom? Kein Problem, uns gehören die Uranminen und die Kernkraftwerke!
Sie wollen Solarstrom? Kein Problem, uns... ähhh... Sonnenenergie ist unwirtschaftlich."

Heute nennt sich das CDU-Wirtschaftspolitik.



"Klimaschutz ist keine Laune von Robert Habeck, sondern eine vom Bundesverfassungsgericht festgestellte Pflicht gegenüber zukünftigen Generationen. Erneuerbare schützen übrigens auch die Verbraucher, denn Gas-und Ölheizungen werden schon bald zur Kostenfalle. Alles in die Dialektik von Staat und Privat zu zwängen ist das MAGA-Narrativ der Trumpisten. [...] Eine Partei, deren Fraktionschef so kommuniziert, dass Grundschulkinder ihn widerlegen können und der die Folgen des Klimawandels als eine Laune Habecks abtut, hat die Zukunft aufgegeben und ist erkennbar ohne intellektuelle Reserve unterwegs. Seit wann sind Sonnenenergie, Wind und Wasser links? Diese Kommunikation ist eine intellektuelle Beleidigung der deutschen Öffentlichkeit." (Nils Minkmar)


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von holgersheim: 04.03.2026 08:18.



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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04.03.2026 ~ 11:18 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1215317
gelesener Beitrag - ID 1215317


Zitat:
holgersheim hat am 04. März 2026 um 08:15 Uhr folgendes geschrieben:
Ich versuche es einmal anders:

„Gas-Kati“ hat verkündet, dass sie die Energiewende der Ampel faktisch beenden will.
Netter Versuch.
Aber angesichts der aktuellen Ereignisse ist ein Erreichen dieses Zieles viel schwerer möglich geworden. Vielmehr wird sich die Bevölkerung weiter spalten.

  • Der wohlhabendere Teil der Bevölkerung lebt heute schon locker mit großem Flächenverbrauch in der Landschaft. Die Leute bewohnen ein Einfamilienhaus nebst Carport und ein wenig Garten. Dort hat man sich ja schon mit PV-Modulen eingedeckt und genießt die Subventionen (garantierte feste Einspeisevergütung) aus den Taschen derer, die das nicht aufbauen können.

    Wenn es diesen Leuten zu bunt wird, dann werden sich mehr und mehr Haushalte von den Netzbetreibern verabschieden und den Stromanschluss kündigen. Dann können sie den selbst erzeugten Strom nicht mehr zum ermäßigten Preis verbrauchen. Nein, sie werden ihn zum Nulltarif nutzen können. Wenn die Module groß genug sind, reicht der selbst erzeugte Strom sogar für die Wärmepumpe und das Elektroauto. Wenn der Strom im Winter knapp werden sollte, kann man ja mit dem Auto ausnahmsweise mal auf die öffentlichen Ladesäulen ausweichen.

    Die werden nur dann ein Problem bekommen, wenn sich mal eine Dunkelflaute ein paar mehr Tage lang hin ziehen wird. Für solche Tage steht dann ein kleines Diesel-Aggregat im Carport, so dass diese Häuser auch im Winter nicht stromlos werden, wenn keine Sonne scheint.

    Besonders clevere Leute können auch "Strom holen" fahren. Dann wird das Auto an der öffentlichen Ladesäule voll geladen, um dann zu Hause mittels bidirektionalem Laden den Akku im Keller wieder zu befüllen. Ein paar Tage im Jahr wird man das schon machen können.


  • Das typische Proletariat wohnt aber nicht in solchen Häusern, sondern in Lusan, in Debschwitz-Ost oder in einer anderen dicht besiedelten, urbanen Gegend. Eventuell ein kleines Balkonkraftwerk, mehr geht da nicht. Diese Menschen werden die Folgen der gegenwärtigen Ereignisse mit voller Wucht zu spüren bekommen.

    Sie werden entweder die hohen Kosten für Treibstoff und für das Gas zum Heizen spüren. Oder die Wohnung wird energetisch saniert, was die Miete natürlich auch in die Höhe treibt. Aber nach einer solchen Sanierung kann der Vermieter eine Wärmepumpe einbauen lassen. Und na klar - der nicht förderfähige Anteil der Wärmepumpe wird auf die monatliche Miete umgelegt.


  • Die anderen Lasten, die durch die gegenwärtigen Ereignisse entstehen, werden wahrscheinlich alle Bevölkerungsteile tragen müssen. Lebensmittel werden wohl teurer, alles, was irgendwie Plastik ist, wird wohl teurer. Strom aus dem öffentlichen Netz wird wohl teurer (weil sich das Gas verteuert).



Pfiffikus,
der schon seit jeher dafür plädiert, dass eine weitgehende Unabhängigkeit von Energieimporten unsere Hauptmotivation für die Energiewende sein muss



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James T. Kirk    James T. Kirk ist männlich Zeige James T. Kirk auf Karte FTplus bis 01.10.2026
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04.03.2026 ~ 15:12 Uhr ~ James T. Kirk schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1215354
gelesener Beitrag - ID 1215354


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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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04.03.2026 ~ 16:57 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1215392
gelesener Beitrag - ID 1215392


Ja, es gibt Branchen, die brauchen auch weiterhin Methan aus der Leitung. Und an dieser Stelle wird ein Weg aufgezeigt, woher ein signifikanter Anteil künftig kommen könnte.





Pfiffikus,
der meint, dass dieses Methan auch für den Ausgleich der Tagesschwankungen zu schade ist



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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05.03.2026 ~ 09:11 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1215471
gelesener Beitrag - ID 1215471


Heizungsreform 2026: Regierungsaussagen im Check
Die Debatte rund ums Gebäudemodernisierungsgesetz – dem früheren sogenannten „Heizungsgesetz“ – ist voller Falschbehauptungen. Wir ordnen irreführende Aussagen von Verhandlern und Regierungsmitgliedern ein.

https://correctiv.org/aktuelles/klimawan...sagen-im-check/



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07.03.2026 ~ 19:01 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1215803
gelesener Beitrag - ID 1215803


Wow, so muss es sein!

Wenn sie schon das Biogas vor Ort verbrennen (zum Beispiel, weil kein Anschluss an die Gasleitung vorhanden), dann bitte mit Kraft-Wärme-Kopplung!





Neu für mich ist die Information, dass die Betreiber der Biogasanlagen die Leistung ihrer Anlagen steuern können. Sie können im Sommer, wenn nur wenig Energie gebraucht wird, die Biogasanlage mit wenig energiereichem Material füttern, also Stroh, Zwischenfrüchte, Grünschnitt vom Rasenmähen oder Gülle. Damit werden die Bakterien den ganzen Sommer lang am Leben gehalten. Im Winter, wenn viel Leistung und Wärme gebraucht wird, dann wird der energiereiche Mais gefüttert.


Pfiffikus,
der immer wieder neue Sachen dazu lernt


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Pfiffikus: 07.03.2026 19:10.



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FrankSteini   FrankSteini ist männlich Zeige FrankSteini auf Karte FT-Nutzer
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08.03.2026 ~ 07:41 Uhr ~ FrankSteini schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1215874
gelesener Beitrag - ID 1215874


Zitat:
Die Wirtschaftsministerin zerstört systematisch die Energiewende und sucht die Zukunft in der Vergangenheit. Das ist verantwortungslos. Und der Kanzler sollte sich mal fragen, was die Töchter seiner Töchter dazu sagen.Toll! Wegen des Iran-Kriegs explodieren die Öl- und Gaspreise. Und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat nichts Besseres zu tun, als mit einem prähistorischen Gebäudemodernisierungsgesetz die Abhängigkeit der Bundesrepublik von fossilen Energien zu betonieren. Gemeinsam mit Jens Spahn erklärte sie die Knechtschaft des Habeck’schen Heizungsterrors für beendet. Die Freiheit und Privatheit im Heizkeller ist nun wiederhergestellt. Herzlichen Glückwunsch! Unbegrenzt können neue Öl- und Gasheizungen eingebaut werden. Dumm nur, dass Trump pünktlich zur Präsentation des Gebäudemodernisierungsgesetzes beweist, dass Öl und Gas mit Freiheit und Modernisierung so viel zu tun haben wie das Verbrennen alter Reifen mit Technologieoffenheit. Kurze Erinnerung: Ökostrom muss durch keine Meerenge von Hormus.Sogar Heizungsbauer reagieren sauer, dass Eon jetzt wieder Reiche-Beute macht. Mit dem Heizungsgesetz von Robert Habeck hatten sich die Menschen hierzulande gut arrangiert; die Wärmepumpe war ein Renner. Jetzt kommt alles anders. Und Mieter werden die neue Heizungsfreiheit noch verfluchen; dann, wenn die Beimischung von rarem Biogas den Preis für eine warme Wohnung von 2029 an endgültig in die Höhe treibt. Auch Reiches Vorstellungen von Biogasimporten aus der Ukraine sind eher Lachgasträume.Dass Deutschland bis 2045 klimaneutral sein muss und von 2030 an EU-Klimagesetze greifen, bremste Reiches Heizungshammer derweil nicht. Schon als sie im Vorstand von Westenergie saß, war sie dort als Gas-Kathi bekannt. Kein Wunder also, dass sie Wärmepumpen nicht mag. Im Sommer noch wollte sie zur Sicherung der Stromversorgung bei Dunkelflauten neue, wasserstofffähige Gaskraftwerke bauen lassen. 20 Gigawatt sündhaft teure Gaskraft sollten diese liefern. Die EU-Kommission genehmigte ihr nur etwa zehn Gigawatt – wie zuvor von Habeck beantragt. So bewahrten nur die EU-Regeln Reiche davor, zur Vollgas-Kathi zu werden.

(Quelle: https://www.sueddeutsche.de/meinung/merz...ntar-li.3397098)

Wird Merz, Spahn und Reiche vielleicht doch noch ihr Verbrennermotor-, Gas/Ölheizungskurs um die Ohren fliegen? Wenn es endlich die deutschen Wähler merken, wie abhängig sie von internationalen Erdöl/Gas-Preisen sind? Werden die Wählenden jemals begreifen, dass genau der Strom aus erneuerbaren Energien eben nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch auf das höchste Maß wirtschaftsfreundlich? Werden die Wählenden nun endlich begreifen, dass Erneuerbare Energie bereits jetzt ausreichend und billig zu Verfügung stünde, wenn Reiche nicht Speicherkapazitäten und Netzausbau blockieren würde?
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt. In der Bundesrepublik Deutschland liebt sie schon auf dem Sterbebett.





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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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08.03.2026 ~ 12:05 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1215906
gelesener Beitrag - ID 1215906


Zitat:
FrankSteini hat am 08. März 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
Werden die Wählenden nun endlich begreifen, dass Erneuerbare Energie bereits jetzt ausreichend und billig zu Verfügung stünde, wenn Reiche nicht Speicherkapazitäten und Netzausbau blockieren würde?
Dreh das bitte nicht so herum, wie Du es brauchst!

Reiche blockiert nicht den Netzausbau. Vielmehr bremst sie den unkontrollierten Ausbau von Erneuerbaren an den Stellen, an denen die Netze einen Zubau nicht mehr verkraften.
Netz- und Speicherausbau müssen in sinnvollem Maße neben dem PV-Ausbau einher gehen und idealerweise nicht von der Allgemeinheit, sondern von den Profiteuren der Energiewende bezahlt werden.

Jaja, die blöden Elektriker und Elektromonteure, die bauen noch diese komischen Dinger in die elektrischen Anlagen, Transformatoren und Umspannwerke ein, die Du und Deinesgleichen hassen, weil sie den zügellosen Ausbau noch konsequenter verhindern, als es die Ministerin gerade tut. Diese Geräte würden völlig unbeeindruckt von Ideologie oder Klimageschehen den Stromfluss unterbrechen, wenn die PV-Anlagen während der Hellbrisen zu viel Abfall ins Netz drücken.

Mir ist es lieber, wenn die Ministerin den Ausbau auf ein erträgliches Maß einbremst, bevor es die Sicherungen mit Gewalt abschalten (und womöglich Kettenreaktionen wie in Spanien auslösen).



Zitat:
FrankSteini hat am 08. März 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
Wird Merz, Spahn und Reiche vielleicht doch noch ihr Verbrennermotor-, Gas/Ölheizungskurs um die Ohren fliegen?
Wie sollte das passieren? Zwingen sie etwa die Leute, sich Verbrenner oder Gasheizungen anzuschaffen? Nein, nicht im Geringsten!

Freiheit! Freiheit!
Endlich kommt die Freiheit wieder in unsere Heizungskeller!


Aber man darf nicht vergessen, dass es sich nur um eine vergiftete Freiheit handelt.


Ich vergleiche das sehr gerne mit der Reisefreiheit, die wir 1989 bekommen haben. Frag mal die Leute in Ostdeutschland, ob sie schon jemals in New York waren, ob sie schon mal über die Golden Gate Bridge gefahren sind, ob sie schon mal auf den Malediven, an der Chinesischen Mauer oder beim Japanischen Kirschblütenfest waren, ob sie schon einmal am Great Barrier Reef getaucht haben! Bei dieser Frage musst Du Dich nicht auf die Menschen beschränken, die in Debschwitz-Ost oder in Lusan wohnen.
Die meisten Leute werden diese Fragen wahrscheinlich mit NEIN beantworten, weil die Reisefreiheit nicht mehr von einer Mauer blockiert wird, sondern vom erforderlichen Geld.
Und trotzdem würde ich niemals im Leben diese Mauer zurück wünschen, nur weil diese Reisefreiheit vergiftet ist.



Jeder, der sich gestern, heute oder morgen für den Gasheizungen oder Verbrennungsmotoren entscheidet, wird künftig selbst für die dadurch entstehenden hohen Betriebskosten abschätzen müssen und künftig selbst tragen. In sehr vielen Fällen wird dabei wahrscheinlich heraus kommen, dass diese Technologien in den kommenden Jahren ein hohes wirtschaftliches Risiko darstellen. Aus diesem Grunde bezeichne ich diese wieder gewonnene Freiheit als "vergiftet".
FrankSteini, zahlreiche andere Diskutanten hier im Forum, Quaschning und Habeck warnen vor diesem Risiko. Wenn es dabei bliebe, würde ich deren Worte sogar zu großen Teilen unterschreiben. Doch sie gehen aus meiner Sicht zu weit und verlangen sogar ein Verbot dieser Technologien. Und obwohl diese Freiheit vergiftet ist, ein Verbot geht mir zu weit! Ich will meine Freiheit behalten.

FrankSteini, zahlreiche andere Diskutanten hier im Forum, Quaschning und Habeck würden wahrscheinlich gerne die Mauer wieder aufbauen wollen, weil auch die Reisefreiheit vergiftet ist.


Pfiffikus,
der auch in dieser Frage ein absoluter Fan von Selbstbestimmung bleiben wird



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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18.03.2026 ~ 08:08 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1216742
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gastli und Andere haben es immer richtig beschrieben.
Das Altmaier-Gebäudeenergiegesetz hatte Merz am 26.06.2023 leidenschaftlich gegen die Abmilderung von Robert Habeck verteidigt. Es solle dabei bleiben wie es besteht. Als Kanzler tat er dann das diametrale Gegenteil und prahlte mit der Abschaffung des „Heizungsgesetzes“. Rückkehr zu Gas- und Öl.
Nehmen wir einfach einmal dieses Video, wo Merz doch unglaubliches über das Gebäudeenergiegesetz von 2020 der GroKo erzählt hat.

https://www.youtube.com/watch?v=AojQH2NDqZc

(ab Minute 12:00 bis 15:40, wer sich den kompletten Müll nicht antun will)

Ab 2023 wurde nämlich von CDU und CSU etwas total konträres über das GEG erzählt. Das ist ja wirklich unglaublich. Was die Zukunft anbetrifft, liegt Merz natürlich wieder komplett falsch. Aber bitte erwartet doch nicht zu viel Fachkenntnis von einem konservativen Bundeskanzler von so einem niederem Format. Und schon gar nicht für die Zukunft.



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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25.03.2026 ~ 23:18 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Energiewende - EEG-Reform Beitrag Kennung: 1217347
gelesener Beitrag - ID 1217347


Wunderbar! immer mehr Biogasanlagen fallen aus der festen Vergütung nach EEG heraus und müssen den Strom selbst verkaufen. Das geht natürlich vor allem dann, wenn wir nicht gerade eine Hellbrise haben.
Deshalb hören diese endlich Anlagen auf, in solchen Zeiten noch Abfall in unser Netz zu drücken.

In diesem Video wird gezeigt, wie das sehr netzdienlich und offenbar profitabel möglich ist:




Weitermachen!


Pfiffikus,
der das als gute Alternative für die Anlagen ansieht, die fernab von irgendeiner Erdgasleitung stehen



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