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Forum-Thueringen» Allgemein & Regional» Region Ostthüringen » Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Seiten (2): [1] 2 nächste » Neues Thema erstellen
Zum Ende der Seite springen Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz)
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Thü-Ba-In   Zeige Thü-Ba-In auf Karte FT-Mitglied
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04.03.2014 ~ 19:58 Uhr ~ Thü-Ba-In schreibt:
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Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 680896
gelesener Beitrag - ID 680896


Die Zeit ist reif, diese Bahnstrecke wieder zu reaktivieren, da diese Strecke eigentlich als Musterstrecke im SPNV Plan des Landes Sachsen vorgesehen war.
Sie gehörte mit zu den ersten Strecken in Sachsen, die einer Stilllegungswelle 1997 zum Opfer fiel.
Die Ursache daran war, dass die Anschlüsse zu den Hauptbahnen nicht immer sehr günstig lagen und auch an der Tatsache, dass die Strecken Vmax auf 30 in vielen Abschnitten heruntergesetzt werden musste.
Die zahlreichen schweren Kohlezüge hatten den Gleisen arg zugesetzt und somit wurde eine Bahnfahrt in Verbindung mit den gestiegenen Fahrpreisen, zu unattraktiv.
Da die Region rund um Zwenkau und Groitzsch in der Zwischenzeit gut gewachsen ist und auch viele Naherholungsgebiete erschaffen wurden, so ist es auch gegeben den ÖPNV gut auszubauen und so wäre diese Bahnstrecke wieder von Vorteil.
Da der Leipziger Hauptbahnhof mit dem neuen S-Bahn System gestartet ist, ist eine schnellere Verbindung nach Leipzig, Halle und etc. wieder voll gegeben.

Es gibt auch ein interessanten Artikel in der OTZ.

Die Piraten finden diese Aktion auch gut.

alles wissenswerte findet ihr auch bei uns auf der Webseite.

Unsere Petition



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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Thü-Ba-In: 04.03.2014 20:12.



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FelixKaiser   Zeige FelixKaiser auf Karte FT-Mitglied
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04.03.2014 ~ 20:59 Uhr ~ FelixKaiser schreibt:
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RE: Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 680906
gelesener Beitrag - ID 680906


Mit Blick auf das Landesbusnetz und die notwendigen Investitionen in Infrastruktur aus meiner Sicht (leider) ein klares Nein dazu. Kosten und Nutzen stehen hier einfach in keiner Relation und angesichts des massiven Investitionsstaus im übrigen Schienennetz kann hier auf Jahre kein Cent verschwendet werden. Potenzial für mehr als einen 2h Takt in kleinen Triebwagen, ggf. Verstärker zur HVZ, hat die Strecke einfach nicht. Eher täte sich noch die Reaktivierung der Strecke Zeitz-Altenburg als Brücke zwischen dem Punkt Zeitz (Verbindungen nach Weißenfels, Gera, Leipzig) und Altenburg (S-Bahn Leipzig - Zwickau) anbieten, aber auch hier kann ein vertakter Busverkehr wirtschaftlicher betrieben werden, so es in gäbe.



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Thü-Ba-In   Zeige Thü-Ba-In auf Karte FT-Mitglied
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04.03.2014 ~ 22:25 Uhr ~ Thü-Ba-In schreibt:
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RE: Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 680919
gelesener Beitrag - ID 680919


Die Infrastruktur kann nur verbessert werden!, wenn da die Züge wieder fahren würden und dabei hat Meuselwitz bis nach Zwenkau sehr viele gute gründe diese Infrastruktur neu aufzubauen!, darüber sind Busverbindung keine gute Wahl, wenn man da die Wochenenden und Feiertagen sich ansieht.

Das hat die Bahn geschrieben!.
( Für die Strecke Gera – Leipzig wäre selbst bei einer entsprechenden Elektrifizierung der Strecke nicht absehbar, ob die Nachfrage eine entsprechende Verbindung unter den wirtschaftlichen Parametern rechtfertigen würde. )

Wo wir schon seit Jahren hier ein Neubau von Gera nach Leipzig bestreben und damit sieht es auch so aus!, dass hier keine Änderung möglich sein wird.

Für die Wiederinbetriebnahme der strecke Zeitz Altenburg können wir schon dabei sagen?, dass an dieser Sache mit Hochdruck seintens von der Linken und SPD nach Pläne erarbeitet wird, wo auch wir Hilfe angeboten haben und wir wollen es auch haben!, das hier wieder Züge Rollen und damit wollen wir auch die alte strecke nach Gaschwitz ins leben Rufen.



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FelixKaiser   Zeige FelixKaiser auf Karte FT-Mitglied
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05.03.2014 ~ 08:05 Uhr ~ FelixKaiser schreibt:
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RE: Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 680971
gelesener Beitrag - ID 680971


Wenn an Wochenenden und Feiertagen kein Bus fährt oder zu wenige, dann ist aber nicht die Lösung eine stillgelegte Bahnstrecke wieder herrichten zu lassen, sondern etwas am Busangebot zu tun. An der Stecke müsste mindestens der Oberbau ertüchtigt werden, Schwellen getauscht, Schienen neu verlegt. Diese Kosten stehen in keinem Verhältnis gegenüber den zu erwartenden Einnahmen.

Was soll da eigentlich genau fahren, wie sieht das Betreiberkonzept aus? Ohne handfestes Konzept, auf dessen Basis man die erforderlichen Millioneninvestitionen gegenrechnen kann, kommt man ohnehin nicht weiter. Um Anschluss zur S-Bahn in Gaschwitz zu erhalten reichen vertaktete Busse. Eine Weiterführung z.B. in Richtung Leipziger Innenstadt schließt sich aufgrund des bereits vorhandenen Angebots und der Kapazität des Citytunnels von vornherein aus. Vertaktete Busse sind aber in der Tat schwierig. Vorallem Thüringen ist da sehr rückständig, da es keine übergeordnete Stelle gibt, die Busverkehr organisiert (Landesbusnetz) und die Kreise sich schwer tun mit der Verkehrsabstimmung und gerade hier ist es schwierig, da in dem Gebiet auch noch drei Bundesländer zusammenlaufen.

Gera - Zeitz - Leipzig muss auch nur ertüchtigt werden, Elektrifizierung ist wünschenswert, aber nachrangig. Vorrangig muss die Reisezeit von Leipzig nach Gera auf unter eine Stunde verkürzt werden und das ist schon möglich allein durch Investitionen in Signal- und Sicherungstechnik. Durch Fahrzeitverkürzung und verkürzte Wendezeit kann ein Umlauf gespart werden, es werden Kapazitäten für Mehrverkehr frei. Das muss hier erst einmal das Ziel bevor man über die Reaktivierung von Nebenstrecken diskutiert. Hier sollte und kann man sich erst einmal auf eine bessere Busanbindung konzentrieren und darauf, dass die Strecke nicht entwidmet und verbaut wird.



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14.03.2014 ~ 21:48 Uhr ~ Thü-Ba-In schreibt:
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RE: Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 682626
gelesener Beitrag - ID 682626


Es gibt wieder was neues zu dieser sache.

Hier zu lesen.



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29.04.2014 ~ 00:13 Uhr ~ Thü-Ba-In schreibt:
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RE: Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 689830
gelesener Beitrag - ID 689830


Wir sehen für ein Wiederaufbau der Bahnstrecke Gaschwitz Meuselwitz, über Groitzsch wohl begründet und hoffen auch, das es vom Petitionsausschuss ein positiven bescheid erhalten.

Wenn man die Strecke Gera- Pegau - Knautkleeberg- Plagwitz - HBF ab Elstertrebnitz auf relativ gerader Route über Pegau Ost- Zwenkau- Gaschwitz verlegen würde. Könnte die Verbindung nach erfolgter Elektrifizierung ja mit in das Linienkonzept des Tunnels eingebunden werden. Bestimmte Linien die in Gaschwitz enden könnten entsprechend weitergeführt werden.

Bei der Finanzierung hätte man vor Rekultivierung sicherlich auch die Mibrag oder so was in die Pflicht nehemen können, da die alte Zwenkauer Strecke ja durch die Kohle stillgelegt wurde.

Als Vorteile würde sehe ich folgendes:
* Wegfall der reichlich 20km Strecke ab Elstertrebnitz bis Plagwitz bzw. tlw. Reduzierung auf ein Güteranschlussgleis sehen. (Neubau wären etwa 15 km)
* Schnellere, da direkte Verbindung Gera LE ohne den Bogen über den Leipziger Norden. Durch Verknüpfung mit anderen Linien evtl. auch Einsparung von Wagenmaterial möglich.
* Wieder- Anbindung von Zwenkau (ca:9000EW) an das Bahnnetz
* Bahnhof Pegau Ost würde neben Pegau auch wieder Groitzsch erfassen.

Nachteile fallen mir momentan keine wichtigen ein. Knautkleeberg ist über die Tram gut erschlossen. Knautnaundorf wird auch mit dem Bus erreicht.

Sicherlich wurde diese Möglichkeit auch von den Tunnelplanern und -Kennern- teilweise lesen und schreiben hier mit ja auch schon durchdacht. Vielleicht könnte einer davon die vielen Nachteile- welche zu einer Nichtumsetzung geführt haben benennen.

Die Strecke Gaschwitz-Zwenkau-Groitzsch-Pegau-Zeitz könnte für den S-Bahn - Verkehr elektrifiziert werden. Alle 30 Minuten von Leipzig Hbf bis Groitzsch. Alle 60 Minuten weiter nach Zeitz. Die aktuelle Strecke würde man allerdings beibehalten für den schnellen Regionalverkehr(RE).

Zur Verbindung Leipzig - Gera über Gaschwitz - Zwenkau - Pegau:
Diese Verbindung wurde selbstverständlich genauestens geprüft (das Thema war auch reichlich veröffentlicht), aber schließlich trotz des verlockenden Gedankens einer Südanbindung doch verworfen. (Was man nicht verstehen kann)
Einmal wären die Kosten einer Eisenbahn-Neubaustrecke auf Tagebau-Kippenboden exorbitant. Technisch ist es aber sicherlich lösbar.
Zum Zweiten soll unbedingt durchgehender Verkehr in Richtung Gera - Saalfeld erhalten bleiben.
Das bedingt, da dort eine Elektrifizierung so wahrscheinlich wie der sofortige Bau eines Ost-West-Tunnels unter Leipzig ist, die weitere Vorhaltung der traditionellen Strecke über Plagwitz. Einen anderen "Dieselweg" (außer über die Waldbahn) wird es ja nach Leipzig Hbf nicht mehr geben. Zudem ist die weitere Vorhaltung der Stammstrecke für den Güterverkehr (der Tagebau Profen ist derzeit einziger aktiver MIBRAG-Tagebau mit noch funktionierender Eisenbahnanbindung) unumgänglich. Damit wären bei einer S-Bahn-Anbindung Gaschwitz - Zwenkau - Pegau zwei Strecken zu bedienen und zu unterhalten, was natürlich auch machbar ist.
Die Strecke von Leipzig über Pegau nach Gera als RE/RB und die Strecke (Leipzig)-Gaschwitz-Zwenkau-Groitzsch-Pegau-Zeitz als S-Bahn.

Als weiterer Gedanke,(dies müsste auf Machbarkeit überprüft werden)
Frühestmögliche Einfädelung auf die alte GM-Linie und neben Kap Laura/Zwenkau/wie auch immer ein scharfer Schwenk in den Kohle-Übergabebahnhof (bzw. dessen Planum) mit Einfädelung in Böhlen?, Hierbei drängt sich dann auch Espenhain als weiterer südlicher Endpunkt auf.
Sogar mit noch weniger Potenzial als Zwenkau.
Am besten mit Fortsetzung nach Bad Lausick–Großbothen.



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FelixKaiser   Zeige FelixKaiser auf Karte FT-Mitglied
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29.04.2014 ~ 17:47 Uhr ~ FelixKaiser schreibt:
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RE: Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 689898
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Das erinnert mich sehr stark an den Gedanken, die Strecke Gera - Gößnitz neu zu trassieren. Ausgangspunkt kann aber nur eine Kosten/Nutzen-Analyse sein. Darum hebt man sich den Gedanken auf, bis belastbare Zahlen vorliegen. Gegen eure Initiative spricht beispielsweise, dass die Strecke nach Eisenberg auch stillgelegt wurde, statt wieder bis Jena verlängert zu werden und Eisenberg hat als Kreissitz auch heute noch ca. 11000 Einwohner. Die ansässige Industrie nutzt den Autobahnanschluss. Für eure Initiative spricht aber beispielsweise die mögliche Anbindung an das S-Bahn-Netz. Die kann nur von Süden heraus erfolgen, da im Norden keine Trassen für weitere Linien (z.B. nach Gera) frei sind. Ob man dann noch direkt nach Saalfeld fahren muss, das wäre zu überlegen. Genau so könnte man in Gera kopfmachen und über eine elektrifizierte MDV die heutige Linie der EB21 als S-Bahn bedienen. Da könnte man genau so auf den Thüringer Gedanken eines Thüringischen S-Bahn-Netzes zurückkommen, da gab es letztes Jahr einen Konzeptvorschlag von Herrn Ramelow.

Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass es einerseits viel dringendere Probleme im völlig unterfinanzierten deutschen Schienennetz gibt, die auf alle Vorrang genießen sollten. Und dass hier die völlig falsche Reihenfolge bei der Lösung eines "Problems" angesetzt wird. Die Reaktivierung der Strecke wäre ein Teil der Lösung. Am Anfang aber stehen stets ein Konzept und eine standardisierte Bewertung. Und da sehe ich noch nicht viel!



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30.04.2014 ~ 16:44 Uhr ~ Thü-Ba-In schreibt:
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RE: Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 690043
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Zitat:
FelixKaiser hat am 29. April 2014 um 17:47 Uhr folgendes geschrieben:
Das erinnert mich sehr stark an den Gedanken, die Strecke Gera - Gößnitz neu zu trassieren. Ausgangspunkt kann aber nur eine Kosten/Nutzen-Analyse sein. Darum hebt man sich den Gedanken auf, bis belastbare Zahlen vorliegen.


Ich weiß nicht ob es Dir aufgefallen ist, das die Strecke von Erfurt nach Gera derzeit ausgebaut wird, d.h. die Strecke wird 2 Gleisig und Elektrifiziert und mit einer Streckenmax von 160 km/h.

Hier mal der Link

Und hier die Übersichtskarte.




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30.04.2014 ~ 17:22 Uhr ~ FelixKaiser schreibt:
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RE: Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 690054
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Es werden die eingleisigen Lücken zwischen Weimar und Großschwabhausen sowie zwischen Neue Schenke und Stadtroda geschlossen. Und das auch nur, weil diese momentan die größten betrieblichen Hindernisse darstellen. Zwischen Jena Göschwitz und Neue Schenke kreuzen beispielsweise planmäßig der RE1 und der RE3. Es bleiben zwei eingleisige Abschnitte übrig. Und beide wurden vor einigen Jahren bereits so unglücklich saniert, dass das Gleis oft in Mittellage des Planums liegt oder gar in der Seitenlage schwenkt, was einen weiteren zweigleisigen Ausbau erschwert und verteuert. Die für GNT ausgebauten Abschnitte werden auch nur auf Vmax 140km/h ausgebaut. Eine durchgängig hohe Fahrgeschwindigkeit lässt sich aber nicht erreichen, weil einige Abschnitte (z.B. Papiermühle - Stadtroda oder Kraftsdorf - Oberndorf) zu kurvenreich sind. Elektrifizierung und weiterer Ausbau steht lediglich auf der Liste für den weiteren Bedarf im Bundesverkehrswegeplan, also noch nicht einmal vordringlicher Bedarf! Die von mir angesprochene Neutrassierung östlich von Gera ist da noch nicht einmal berücksichtigt. Es ist eine Idee, die u.a. vom Bündnis Schienenfernverkehr getragen wird und meiner Meinung nach auch eine Untersuchung wert ist. Schließlich bleibt ein Restinvestitionsbedarf zwischen 200 und 300 Mio. Euro übrig - ohne zweites Gleis zwischen Gera und Glauchau! Dass erst letztes Jahr eine viel zu niedrige Eisenbahnüberführung bei Kleinschwabhausen errichtet wurde, die keinen Platz mehr für einen Fahrdraht im Lichtraumprofil bietet, kommt einem weiteren Ausbau auch wenig entgegen. Und sie ist dabei leider nicht die einzige!

Also noch einmal: Konzept erarbeiten, das mit belastbaren Zahlen unterfüttert werden kann. Dann kann man Kosten/Nutzen für verschiedene Varianten untersuchen. Reaktivierung, Aus- und Neubau sind stets nur ein Teil der einzelnen Varianten. Als Beispiel lässt sich hier gut die Rennsteigbahn einbringen. Im Konzept musste auch der regionale Busverkehr berücksichtigt werden, die Bahn mit ihm in Einklang gebracht und keine neue Konkurrenzsituation geschaffen werden. Man ist zwar dort auch noch nicht da wo man gern hin möchte, aber auf einem guten Weg.



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30.04.2014 ~ 18:41 Uhr ~ Thü-Ba-In schreibt:
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RE: Überlegung - Reaktivierung der Bahnstrecke Gaschwitz - Groitzsch (Meuselwitz) Beitrag Kennung: 690064
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Ich hab ein Kumpel der bei DB-Netz/Instandhaltung Erfurt arbeitet und dieser hat mir gesagt, das die komplette Trasse von Weimar nach Gera elektifiziert wird und mit Strecken Vmax 160 km/h ausgebaut wird.



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