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Forum-Thueringen» Politik» Europapolitik » Faschisierung Europas » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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orca   Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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25.05.2016 ~ 18:38 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828840
gelesener Beitrag - ID 828840


Zitat:
timabg hat am 25. Mai 2016 um 18:26 Uhr folgendes geschrieben:
Ich meinte, in der Kürze erfasste Eindrücke, die mir folgende Frage aufdrängen.:


Irgendwie haste die Frage vergessen.

Daß die Faschisten versuchen, die Grundlagen des Faschismus zu verschleiern, wundert Dich wirklich? Und daß Kapitalisten sich Auftragsschreiberlinge mieten, welche sie als gute, "schaffende" Kapitalisten darstellen?

Was genau haben denn die "schaffenden" Kapitalisten in nur 12 Jahren faschistischer Diktatur geschaffen? Wenn Dir schon die Grundlagen zu hoch sind, dann sieh Dir wenigstens die allgemein bekannten Ergebnisse an, welche weltweit in allen faschistischen Regimen ähnlich sind, aber hierzulande bisher unübertroffen.

Manche scheinen sich geradezu nach Repression und Krieg zu sehnen, so eifrig, wie sie alle historischen Erfahrungen und aktuellen Beobachtungen in den Wind schlagen.

Du kannst meinetwegen auch einen Hund Finanzkapitalisten nennen, weil er sein Halsband hat und dieses Geld kostete. Deine gesellschaftliche Umgebung zu verstehen, wird Dir das aber nicht besonders weiterhelfen.



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timabg   Zeige timabg auf Karte FT-Nutzer
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25.05.2016 ~ 20:30 Uhr ~ timabg schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828863
gelesener Beitrag - ID 828863


@orca, da sollte ich dir recht geben. Naja!

Also Deine Antwort auf meine nicht geschriebene Frage ist in den deinigen zu finden!

Schon von Geburt an bekommt man gelehrt zu verschleiern, der eine versteht mehr, der andere wenigervon dem was beigebracht wird.
Wie auch in anderen Wirtschaftssysthemen liegt der Unterschied ganz einfach darin ob man versteht oder ebend nicht.
Bei einem muss ich dir allerdings Recht geben. Es geht besser zu machen.
In keinem irdischen politischen Systhem wirst du allerdings die Lösung finden.
Denn der Mensch ist sehr auf sich bedacht. Und sogar in politischen Fragen wird er sich selbst als Maßstab oder Bemessungsgrenze für andere nutzen.

Würdest du dem, der aus Sorge um der Zukunft trinkt, um seine Sorge zu vergessen, ein Gespräch Wert finden?

In einen Park gehen, dich neben einen Alkoholiker setzen, und die Frage stellen: He, wie geht es dir?

Mein Zweifel ist glaube ich berechtigt, doch ich kenne dich nicht

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung: -Zwei Obdachlose Männer, die fast täglich mit dem Überleben kämpfen, in einer Haltestelle sitzen, wohl trinken, und längst die Hoffnung an den Nagel gehängt haben.
Öffter sehe ich sie sitzen, und dreh auch nochmal um mit dem Fahrrad. Ein Smalltalk, Frage nach Befinden und anliegendem Plan für den Tag.
Kleinigkeiten ebend!
Nicht vorbei gehen, angewiedert gucken und schnell weg!
Sondern Interresse zeigen, Interresse für die beiden vermitteln.
Glaube mir, solches wirkt Wunder!

Es geht nicht darum zu verurteilen.
Sondern darum zu vermitteln!


Du hast vollkommen Recht wenn du sagst, die Verteilung der Dinge läuft falsch. Doch kein politisches Systhem wird das ändern.
Die Dinge werden dem einen genommen und dem anderen gegeben. Puttsituation!!!
Du kennst meine Ansichten, und ich sage: Nur bei Gott herrscht Gemeinsamkeit an allen Dingen.



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orca   Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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25.05.2016 ~ 21:16 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828883
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Zitat:
timabg hat am 25. Mai 2016 um 20:30 Uhr folgendes geschrieben:
Die Dinge werden dem einen genommen und dem anderen gegeben.


Von wem denn? Die einen nehmen, deshalb fehlt's den Anderen. Erst waren die Nehmenden die Sklavenhalter. Sie wurden erschlagen. Dann kamen die Feudalherrscher. Sie wurden geköpft. Und jetzt glauben die Kapitalisten, auf ewig den Arbeitern nehmen zu können?

Was des Volkes Hände schaffen soll des Volkes eigen sein! Und sich nicht von einer winzigen schmarotzerischen Verbrecherschicht eingeheimst.

Da das Verbrecherpack tagtäglich seine Verbrechen verschärft, kann der Punkt gar nicht ausbleiben, an dem die Notwendigkeit seiner Beseitigung sogar von der Hälfte der BILD-Leser und ZDF-Gucker eingesehen wird.

Genau deshalb ist das Verbrecherpack gezwungen, zur faschistischen Diktatur zu greifen.

Die Menschheit hat genau zwei Optionen: Vernichtung durch das Verbrecherpack oder Vernichtung des Verbrecherpacks. In letzterem Fall sind die Opfer sehr begrenzt.



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26.05.2016 ~ 07:00 Uhr ~ timabg schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828928
gelesener Beitrag - ID 828928


Wie ich sehe @orca bekommst du es nicht los, Worte aus dem Zusammenhang zu reisen!
Naja, Politik halt!

Verrat mir doch welches System du als annähernd gut befinden würdest.

Und bitte nenne einen irdischen Bezugspunkt.
Denn ich habe in deinen Beiträgen an keiner Stelle lesen können was davon berichtet.



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26.05.2016 ~ 08:47 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828933
gelesener Beitrag - ID 828933


Massenproduktion im römischen Reich; es gab auch dort HartzIV und viel vergleichbares siehe:

http://www.focus.de/wissen/experten/zerjadtke/
Zitat:
Antike Wirtschaftsmacht
Schon die alten Römer setzten auf Massenproduktion und Exportschlager
Sonntag, 03.08.2014, 09:38 · von FOCUS-Online-Experte Michael Zerjadtke


Export vertreibt regionale Ware, Massenproduktion schlägt kleine Manufaktur. Was nach dem 21. Jahrhundert klingt, gehörte bereits in der Antike zum wirtschaftlichen Alltag. Zum Glück, findet FOCUS-Online-Experte Michael Zerjadtke.


Design in Kanada, Produktion in Indien, Import nach Europa. Die wirtschaftliche Globalisierung wird oft als ein Phänomen der Neuzeit dargestellt. Ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte offenbart jedoch, dass es vergleichbare Entwicklungen bereits viel früher gab.

Lohnstückkosten, Transportkosten von Rohstoffen und fertiger Ware kannten schon die Römer - auch, wenn sie diese Faktoren wohl anders genannt haben. Die Herstellung von Terra Sigillata zeigt, wie vernetzt die Wirtschaftswege schon vor tausenden von Jahren waren.

Massenproduktion auf römische Art

Terra Sigillata ist eine spezielle Art von Keramik, die durch hochrote Farbe und eine glasierte Oberfläche gekennzeichnet ist. Ihr Name, übersetzt „reliefverzierte Erde“, verweist auf die Art des Dekors.

Anders als bei antiker griechischer Keramik entstanden die Verzierungen, indem der feuchte Ton in Negativformen gepresst wurde. Das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, die Herstellungsmethode hatte auch einen entscheidenden Vorteil: Mit ihr ließen sich sehr schnell große Mengen einheitlicher Gefäße produzieren. Und zwar ohne, dass es vieler spezialisierter Handwerker gebraucht hätte.
#
ff


Wo es Massenproduktion gibt da benötigt man auch Kapital. Es gab des damals schon Finanzkapital und Fernhandel. mit Fug und Recht kann beim römischen Reich von Kapitalismus gesprochen werden. Sie auch Polybios: Der Aufstieg Roms - Historien

Wer nicht glaubt das es damals schon Banken und Kapital gab der suche:
römische Reich Banken Kapital

Orca hat keine Ahnung von Geschichte; angeblich stammt alles Wissen darüber von Marx und Engels, weiter reicht sein Horizont nicht.

Die Globalisierung gab es damals auch schon, sie entstand durch folgende Fakten: Sklaverei

Aus aller Herren Länder holte man sich Sklaven und ließ sie für sich arbeiten. Spartacus und den damit verbundenen Aufstand der Sklaven wird ja noch jeder kennen. Damals wie heute konnte man so die Löhne drücken und die Kaufkraft umverteilen.

Heute sind die Sklaven ohne Ketten und kommen durch Vertreibungskriege von selbst gelaufen, wenn auch gelenkt. Das will Erdogan zur Okkupation auf längere Sicht in Europa nutzen. Der Islam wird dafür von ihm genutzt. Anpassung ja, Assimilation nein, Parallelgesellschaften, (Scharia) erst sollen die Kinder türkisch danach deutsch lernen, so ist die Okkupation geplant. Deshalb können viele Kinder wenn sie zur Schule kommen kaum deutsch. Türkisch lernen sie von ihren Müttern, welche zumeist traditionell nach dem Koran leben, sie kümmern sich um Wohnung und Kinder.

Nach der Masseneinwanderung wird wie im römischen Reich das Leben der meisten Menschen als Lohn- und Sozialsklaven ablaufen. Denjenigen welche nicht willig sind wird man den Brotkorb hoch hängen. Wie einst Spartacus verlor werden auch diese den Kampf verlieren.
Sklaven ohne Ketten
https://www.yumpu.com/de/document/view/8...mb-autarke-welt

Klassen und Schichten in der römischen Gesellschaft siehe:
http://www.kreienbuehl.ch/lat/latein/kul...sellschaft.html

Ich finde das Privileg der Steuerfreiheit sollte überdacht werden.



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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meta: 26.05.2016 08:52.



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Adeodatus
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26.05.2016 ~ 08:54 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828935
gelesener Beitrag - ID 828935


Zitat:
Ich finde das Privileg der Steuerfreiheit sollte überdacht werden.


Ich finde Du hast nicht alle Nadeln an der Tanne.



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26.05.2016 ~ 09:48 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828946
gelesener Beitrag - ID 828946


Zitat:
timabg hat am 26. Mai 2016 um 07:00 Uhr folgendes geschrieben:
Und bitte nenne einen irdischen Bezugspunkt.


DDR. DVRK.

Ein System, in welchem die Wertschöpfenden selbst die Mittel der Wertschöpfung besitzen und sich selbst ihre Gesetze geben - und nicht für faules *************** ackern und zum Morden und Verrecken in ferne Länder ziehen.

Aber darum geht's hier nicht. Erstmal müssen die Meisten noch soviel mehr Repression, Terror, Verelendung und Zerstörung erleben, daß sie begreifen, daß der Kapitalismus weg muß. Nicht, daß ich den Faschismus will - aber aufgrund der Feigheit, Faulheit und Dummheit der meisten Insassen werden ihn die herrschenden Finanzkapitalisten unweigerlich vernichten. Und den nächsten richtig großen Krieg anzetteln.



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26.05.2016 ~ 10:14 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828950
gelesener Beitrag - ID 828950


So iost einst die Geschichte im römischen Reich gelaufen Adeodatus, dieses ist doch Vorbild für die EU.
Siehe:
http://www.berliner-zeitung.de/ist-das-i...aender-16103322
Zitat:
Berliner Zeitung
Ist das Imperium Romanum ein Vorbild für das vereinte Europa?: Vater der Vaterländer
von Andreas Krause p06.01.00, 00:00 Uhr

Je weiter die europäische Einigung voranschreitet, desto intensiver wird auch über ihre Defizite gesprochen. Der sich hauptsächlich in wirtschaftlichem Verkehr und supranationaler Bürokratie realisierende Europagedanke ist immer weniger populär, und die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft erwecken oft den Eindruck, die Visionen der Gründergeneration nur noch als Nennwert zu behandeln, der vornehmlich die Befriedigung der Eigeninteressen deckt und legitimiert.In den Debatten um die Probleme der europäischen Einigung spielen ihre historischen Vorläufer eine erstaunlich geringe Rolle. Deshalb ist es bemerkenswert, dass der Heidelberger Althistoriker Géza Alföldy sich im Rahmen der "Jacob-Burckhardt-Gespräche auf Castelen" der Frage "Das Imperium Romanum ein Vorbild für das vereinte Europa?" gewidmet hat. Alföldy sieht im Römischen Reich ein gelungenes, jedenfalls über lange Zeit prosperierendes und stabiles Modell eines Vielvölkerstaates, wobei er dessen kriegerischen Ursprung nicht unterschlägt und durch dauerhaften Erfolg nachträglich legitimiert sieht. Alföldy hält es mit dem antiken Autor Rutilius Namatianus: "Die Völker, die Rom gefährdeten, hat es unterworfen, die Unterworfenen aber geliebt."Eindrucksvoll schildert Alföldy, dass Reich und Regionen sehr gut gleichzeitig existieren, dass übergeordnetes und lokales Recht sehr gut gemeinsam gelten konnten, dass die Reichsaristokratie ihre jeweilige Herkunft keineswegs verleugnen musste, dass der Staat wesentlich vom selbstlosen Dienst seiner Bürger abhängig war und die etwa 2 000 Kommunen mit höchstens 80 Millionen Einwohnern sich weit gehend selbst verwalteten. Der kaiserliche Herrscher schritt als "pater patriae", als Vater der Vaterländer, etwa gegen übermäßige Ausbeutung ein und stellte klar, "dass Roms Provinzen nicht dazu da sind, die Unersättlichkeit von Wirtschaftsbossen zu stillen." Im Unterschied zur heutigen Entwicklung erinnert Alföldy daran, dass die florierende Wirtschaft im alten Rom nicht etwa der Motor, sondern das Ergebnis eines politischen Zusammenhalts war, der vor allem auf sprachlichen und geistigen Gemeinsamkeiten beruhte: Rom war eine Glaubensfrage der führenden Intellektuellen. Vor diesem historischen Hintergrund sind für Alföldy die heutigen Defizite vor allem kultureller Natur. In den Schulen kommen Antike und Christentum zu kurz, vom Englischen abgesehen werden kaum noch Fremdsprachen gelernt, und es fehlt überhaupt eine geistige Elite, die sich einer "europäischen Identität" verpflichtet fühlt. In diesem, mit dem Stichwort "Kultur" nur vage umrissenen Mangel kann man allerdings auch den Wunsch erkennen, der Vorteile der alten Reichsherrlichkeit habhaft zu werden, ohne die unzeitgemäße und unrealistische Wiederbelebung von Thron und Altar. Dieses Phänomen ist auch bei historischen Rückgriffen auf die christlich-mittelalterliche Reichsidee zu beobachten.
#
ff


So weit so gut.

http://www.kjr-forchheim.de/fileadmin/ha...che%20Union.pdf
Zitat:
Imperium Romanum (Römisches Reich) und Europäische Union, ein Vergleich zwischen Traum und Wirklichkeit
Themenbeschreibung und Eingrenzung
#
ff
ein rückständiges Wirt- schaftssystem, das auf der Ausbeutung von Sklaven und Kriegsgefangenen fußte und blutige Exzesse bei Tier- und Gladiatorenspektakeln sind sicherlich keine nachahmens-werten Tatsachen der romischen Geschichte(vgl. Winkler 2006). Warum nun also ein solcher Vergleich? In den Diskussionen um die EU wird die Zusammenführung der europäischen Nationen häufig negativ dargestellt und der Verlust der eigenen nationalen Identität propagiert. Jedoch wird außer Acht gelassen, dass hier eigentlich zusammengeführt wird was in vielerlei Hinsicht bereits in früheren Zeiten eine Einheit gebildet hat und durchaus auf eine gemeinsame griechisch-römische Denkkultur und Geschichte zurückgreifen kann. Das neue, revolutionäre, nämlich der Versuch einer friedlichen, nicht kriegerischen Einswerdung ist dabei einzigartig in der Welt und alleine deshalb ist es Wert für diesen Traum in friedlichem Diskurs zu kämpfen. Die europäische Gesellschaft befindet sich am Scheideweg einer unglaublichen Chance, die von außen betrachtet von einem US-amerikanischen Soziologen so beschrieben wird:
„Europa ist die neue >> Stadt auf einem Berg <<. Die Welt blickt auf dieses großartige, transnationale Regierungsexperiment und hofft, von dort Orientierungshilfen für die Menschheit in einer globalisierten Welt zu finden. Der Europäische Traum mit seiner Inklusivität, Diversität, Lebensqualität, Nachhaltigkeit, spielerischen Entfaltung, mit den universellen Menschenrechten und den Rechten der Natur sowie dem Frieden, gewinnt für eine Generation, die global vernetzt und zugleich lokal eingebunden ist, zunehmend an Attraktivität.
#
ff


Rechtsversprechen gibt es viele, die tägliche Wirklichkeit hat nicht diesen Glanz. Der wird für spätere, sehr viel spätere, Generationen aufgespart, wenn wir längst vom irdischem Leben erlöst sind. Diese Erlösung kann uns keiner nehmen, denn die Erlöser sind unter uns.



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26.05.2016 ~ 10:20 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828953
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@orca, wer Sklaven braucht der benötigt Krieg und Vertreibung.

Siehe Link im oberen Artikel unter:
Klassen und Schichten in der römischen Gesellschaft



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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meta: 26.05.2016 10:21.



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26.05.2016 ~ 10:26 Uhr ~ timabg schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 828954
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Ich hätte meine Frage wahrscheinlich genauer formulieren sollen!

Wechen Fleck auf Erden (Land) müßte das sein?
Gibt es dieses, hm, ich denke nicht auf dieser Erde.

EIN EINSAMER KÄMPFER, OHNE IRDISCHES ZIEL!
Auf der Suche nach Erfüllung seiner Ideale.
Da habe ich wohl einen großen Vorsprung, denn mein Ziel steht fest.
Es ist existend, im Gegensatz zu deinem.
Und um nicht von Beweisen zu sprechen, sage ich dir WISSEN ist oberstes Gut.



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