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Forum-Thueringen» Politik» Europapolitik » Faschisierung Europas » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Faschisierung Europas
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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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14.12.2017 ~ 07:31 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900045
gelesener Beitrag - ID 900045


Zitat:
Polen bleibt beim Rechtskurs.
Polens neuer Premierminister Morawiecki hat im Unterhaus seine Pläne vorgestellt. Er verteidigte die umstrittene Justizreform und den nationalistischen Kurs in Polen, sprach sich aber zugleich für offene Märkte aus.
[Quelle: tagesschau.de; 12. Dezember 2017]

Freiheit für die Kapitalverwertung, Knechtung für jene, die dagegen aufbegehren könnten.
So ist es im Imperialismus und in seiner schärfsten Form dem Faschismus.



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14.12.2017 ~ 14:33 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900063
gelesener Beitrag - ID 900063


Weil Sie auf die Überschrift zum Thema hingewiesen haben habe ich dazu einmal einige Fragen an Sie gastli:
Was sind die Grundlagen des Faschismus, auf was baut er auf? Was sind seine strategischen Grundbausteine ohne welche er nicht existenzfähig ist?



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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meta: 14.12.2017 14:34.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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16.12.2017 ~ 07:34 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900229
gelesener Beitrag - ID 900229


Zitat:
ÖVP und FPÖ einigen sich auf Regierungsbildung
Sieben Wochen hatten die Parteien verhandelt, nun steht der 160-seitige Koalitionsvertrag. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wird mit 31 Jahren jüngster Regierungschef in Europa.
Mit der FPÖ zieht eine weitere rechtspopulistische Partei in Europa in ein Kabinett ein.
[Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-...erung-koalition]

Österreich wird wieder braun.



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17.12.2017 ~ 01:15 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900332
gelesener Beitrag - ID 900332


Es ist schon interessant gastli, sie können keine Grundlagen des Faschismus nennen und behaupten alles was ihnen nicht gefällt sei Faschismus - so etwas ist radikales anarchistisches Denken. Diesen Anarchismus finden sie auch beim IS etc. pp.. Über die Varianten in der Ausprägung braucht man da nicht mehr zu streiten, es sind alles Diktaturen, aufgebaut von ideologischen Tyrannen, fernab jeglicher Demokratie, um es einmal deutlich zu sagen, es ist Terror gegen die Bevölkerung. So funktionierte schon der gesamte Ostblock-Sozialismus.

Dh. aber nicht das es nicht auch in anderen Formen möglich ist. Sh. Polybios der Kreislauf der Verfassungen. Bis auf demokratische Systeme sind alle anderen Systeme Formen von Terrorherrschaften.
Genau so steht es um Europa, die Menschen und Völker Europas haben nichts mehr zu sagen in der EU und dieses Modell einer EU ist weitaus schlimmer als Faschismus und genau dafür stehen die jetzt an der Macht befindlichen Politiker, das wird immer deutlicher. Die Demokratie hat sich mit der €-Einführung aus Europa verabschiedet, was wir jetzt erleben läuft auf den Beginn einer Tyrannenherrschaft hinaus, in welcher die freie Meinungsbildung der Bevölkerung mittels Hetze Sophismus, Desinformation und Repressalien niedergemacht werden soll.
Sh.
https://www.m-vg.de/finanzbuchverlag/sho...ie-im-sinkflug/
https://www.epochtimes.de/politik/europa...r-a2296611.html
https://www.epochtimes.de/politik/deutsc...?meistgelesen=1



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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meta: 17.12.2017 01:29.



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17.12.2017 ~ 05:55 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900334
gelesener Beitrag - ID 900334


Zitat:
Meta hat am 17. Dezember 2017 um 01:15 Uhr folgendes geschrieben:
Es ist schon interessant gastli, sie können keine Grundlagen des Faschismus nennen ...


Falsch.
Du bist für mich kein ernstzunehmender Gesprächs- und Diskussionspartner.
Das ist schon alles.



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17.12.2017 ~ 06:15 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900336
gelesener Beitrag - ID 900336


Zitat:
gastli hat am 16. Dezember 2017 um 07:34 Uhr folgendes geschrieben:
[quote]
Österreich wird wieder braun.


Noch ein kurzer Nachtrag zur Erklärung:
Die ÖVP ist in Österreich sowas wie deren CDU.
Kanzler Kurz, ist so ein Typ, der bisher nur durch Provokation und billigen TV-Populismus aufgefallen ist. Das einzige, was noch gruseliger als der ist, das ist sein Vizekanzler.
Strache.
So ein Möchtegern-Haider.
Da wächst zusammen, was zusammen gehört.
Zwei Großmäuler, die gemeinsam über Ausländer schwadronieren,
über innere Sicherheit,
über wir brauchen mehr Polizei,
über Ausländerkriminalität
und wie wir endlich die Grenzen dichter kriegen müssen.
So Leute.
Und diese Typen sind in Österreich jetzt Kanzler und Vizekanzler.



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17.12.2017 ~ 19:04 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900380
gelesener Beitrag - ID 900380


Wenn man selbst ein Tyrann ist wird man nie begreifen was Demokratie ist, siehe Baader Meinhof-Bande und ihnen nahe stehende. Sie verachteten das Selbstbestimmungsrecht der Menschen etc. pp.. Es ist immer das innere System, was in Völkern die Drangsal verursacht, Dagegen müssen die Menschen es lernen sich selbst zu helfen, weil letztendlich, nach einer gewissen Zeit, die gesamte Bevölkerung davon betroffen ist wird das vorhandene Machtsystem selbst von den einstigen Unterstützern und Befürwortern zu Fall gebracht werden. Auch das haben Sie noch nicht begriffen gastli, so lief es im gesamten Ostblock. Dabei gibt es Länder, welche anderen voraus sind, jedoch nicht als erste den ersten Schritt zur Umwälzung tun, das waren einst Polen, und die Tschechoslowakei. In Rumänien waren die herrschenden Tyrannen am gewalttätigsten, so kann man aus der Geschichte praktisch lernen.

Wo die Gewalttätigkeit nach innen am größten ist herrschen die brutalsten Tyrannen, sh. einstiges Rumänien. Wie sieht es heute mit der Gewalt nach innen und nach außen in gegen andere EU Mitgliedsstaaten in Europa aus? Wer maßt sich da an den anderen Vorschriften machen zu wollen, an Stelle dort vorwärts zu gehen, wo es gemeinsam im Einklang, als sinnvoll erachtet wird?

Ihnen fehlen jegliche sachlichen Argumente gastli, Sie verhalten sich somit wie jemand der anderer Parolen ohne zu überlegen nachplappert. Letztendlich leben sie als irregeleiteter Mensch in einer Welt von Sophisterei und Scheinwahrheiten, ansonsten wäre es ein Gipfel von Bosheit, was ich ihnen nicht unterstellen möchte; eher noch eine gewisse Verzweiflung über das was Sie beschäftigt (die Fakten welche Sie beschäftigen). Dann sollten sie diese allerdings beim Namen nennen.



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18.12.2017 ~ 07:08 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900423
gelesener Beitrag - ID 900423


Zitat:
Meta hat am 17. Dezember 2017 um 19:04 Uhr folgendes geschrieben:
Ihnen fehlen jegliche sachlichen Argumente gastli, ....






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18.12.2017 ~ 15:03 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900471
gelesener Beitrag - ID 900471


http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...alttaetern.html
Zitat:

Über 100 Fotos und Videos
Polizei startet Großfahndung nach G20-Gewalttätern

18.12.2017, 12:06 Uhr | dru, dpa, t-online.de


Fahndungsbilder der Polizei: Mit diesen Aufnahmen, die die Tatverdächtigen nach dem "Austausch der Tatkleidung" zeigen sollen, suchen die Ermittler nach G20-Krawallmachern. (Quelle: Polizei Hamburg)

Im Juli gingen die Bilder von den G20-Krawallen in Hamburg um die Welt. Nun hat die Polizei eine große Öffentlichkeitsfahndung gestartet – die Reaktion der linken Szene löst Empörung aus.
#
ff
Linksautonome veröffentlichen Fotos von Polizisten

Als Reaktion auf die Großfahndung im Netz veröffentlichten Berliner Linksautonome am Montag Fotos von Polizisten. Gleichzeitig drohten sie den Polizeibeamten auf der Interntseite indymedia.org indirekt. Die Polizeigewerkschaften reagierten am Montag entsetzt und sprachen von einer Gefahr durch "linksextremistische Terroristen".

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erklärte: "Diese Zeilen sind abscheulich, diffamierend und das Resultat gewaltverherrlichender und -ausübender Grundhaltung. Die Verantwortlichen, und damit meine ich Verfasser und Betreiber der Plattform, schüren Hass. (...) Das muss strafrechtliche und politische Konsequenzen haben."

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) forderte: "Das muss beendet werden und zwar schnell und nachhaltig. Zum Schutz von Einsatzkräften gehört auch der Schutz der Privatsphäre und der Familien."

Mehr zu den Themen:
Nachrichten, Kriminalität, Ausschreitungen, G20, Hamburg


https://www.marxists.org/deutsch/archiv/...r-und-roter.htm
Zitat:

Otto Rühle
Brauner und Roter Faschismus
1939



Sie haben es immer noch nicht begriffen Terrorismus und Extremismus führen nicht zu der Freiheit die Ihnen vorschwebt und schon gar nicht zur Befreiung der AK. Das Problem mit diesen Menschen ist ihre mangelhafte Bildung. Die einen laufen radikalen Predigern die anderen radikalen Ideologen hinterher. Engels stellte fest es sind alles soziale Bewegungen, welche sich selbst und ihre menschliche Umwelt am meisten schaden. Propaganda als Ideologien teils in Mäntelchen vom Gottesglauben gesteckt sind gleichermaßen gefährlich, wenn ihre Grundlagen radikale Methoden beinhalten, wie sie jeder allgemein gebildete Mensch heutzutage erkennen und durchschauen kann.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 4


(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. {1}
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

{1} Hier fehlt ein alles entscheidender Zusatz: Das gilt nur unter der Bedingung der Friedfertigkeit, respektvoller Umgang und Achtung anderer Lebenseinstellungen, dessen Ziel eine friedliche Welt und ein friedlicher demokratischer Umgang mit einander sind.

Die Bosheit entsprang aus dem Schoss der Lüge. =---> Darum bekämpfen sich gut und Böse bisher ewiglich.

Siehe Papst Benedikts Rede im Bundestag - hier auszugsweise:
Zitat:

Lassen Sie mich meine Überlegungen über die Grundlagen des Rechts mit einer kleinen
Geschichte aus der Heiligen Schrift beginnen. Im ersten Buch der Könige wird erzählt, daß Gott dem jungen König Salomon bei seiner Thronbesteigung eine Bitte freistellte. Was wird sich der junge Herrscher in diesem Augenblick erbitten? Erfolg – Reichtum – langes Leben – Vernichtung der Feinde? Nicht um diese Dinge bittet er. Er bittet: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht“ (1 Kön 3,9). Die Bibel will uns mit dieser Erzählung sagen, worauf es für einen Politiker letztlich ankommen muß. Sein letzter Maßstab und der Grund für seine Arbeit als Politiker darf nicht der Erfolg und schon gar nicht materieller Gewinn sein. Die Politik muß Mühen um Gerechtigkeit sein und so die Grundvoraussetzung für Friede schaffen. Natürlich wird ein Politiker den Erfolg suchen, ohne den er überhaupt nicht die Möglichkeit politischer Gestaltung hätte. Aber der Erfolg ist dem Maßstab der Gerechtigkeit, dem Willen zum Recht und dem Verstehen für das Recht untergeordnet. Erfolg kann auch Verführung sein und kann so den Weg auftun für die Verfälschung des Rechts, für die Zerstörung der Gerechtigkeit. „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“, hat der heilige Augustinus einmal gesagt[1]. Wir Deutsche wissen es aus eigener Erfahrung, daß diese Worte nicht ein leeres Schreckgespenst sind. Wir haben erlebt, daß Macht von Recht getrennt wurde, daß Macht gegen Recht stand, das Recht zertreten hat und daß der Staat zum Instrument der Rechtszerstörung wurde – zu einer sehr gut organisierten Räuberbande, die die ganze Welt bedrohen und an den Rand des Abgrunds treiben konnte. Dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren ist und bleibt die grundlegende Aufgabe des Politikers. In einer historischen Stunde, in der dem Menschen Macht zugefallen ist, die bisher nicht vorstellbar war, wird diese Aufgabe besonders dringlich. Der Mensch kann die Welt zerstören. Er kann sich selbst manipulieren. Er kann sozusagen Menschen machen und Menschen vom Menschsein ausschließen. Wie erkennen wir, was recht ist? Wie können wir zwischen Gut und Böse, zwischen wahrem Recht und Scheinrecht unterscheiden? Die salomonische Bitte bleibt die entscheidende Frage, vor der der Politiker und die Politik auch heute stehen.

In einem Großteil der rechtlich zu regelnden Materien kann die Mehrheit ein genügendes Kriterium sein. Aber daß in den Grundfragen des Rechts, in denen es um die Würde des Menschen und der Menschheit geht, das Mehrheitsprinzip nicht ausreicht, ist offenkundig: Jeder Verantwortliche muß sich bei der Rechtsbildung die Kriterien seiner Orientierung suchen. Im 3. Jahrhundert hat der große Theologe Origenes den Widerstand der Christen gegen bestimmte geltende Rechtsordnungen so begründet: „Wenn jemand sich bei den Skythen befände, die gottlose Gesetze haben, und gezwungen wäre, bei ihnen zu leben …, dann würde er wohl sehr vernünftig handeln, wenn er im Namen des Gesetzes der Wahrheit, das bei den Skythen ja Gesetzwidrigkeit ist, zusammen mit Gleichgesinnten auch entgegen der bei jenen bestehenden Ordnung Vereinigungen bilden würde …“[2]

Von dieser Überzeugung her haben die Widerstandskämpfer gegen das Naziregime und gegen andere totalitäre Regime gehandelt und so dem Recht und der Menschheit als ganzer einen Dienst erwiesen. Für diese Menschen war es unbestreitbar evident, daß geltendes Recht in Wirklichkeit Unrecht war. Aber bei den Entscheidungen eines demokratischen Politikers ist die Frage, was nun dem Gesetz der Wahrheit entspreche, was wahrhaft recht sei und Gesetz werden könne, nicht ebenso evident. Was in bezug auf die grundlegenden anthropologischen Fragen das Rechte ist und geltendes Recht werden kann, liegt heute keineswegs einfach zutage. Die Frage, wie man das wahrhaft Rechte erkennen und so der Gerechtigkeit in der Gesetzgebung dienen kann, war nie einfach zu beantworten, und sie ist heute in der Fülle unseres Wissens und unseres Könnens noch sehr viel schwieriger geworden.

Wie erkennt man, was recht ist? In der Geschichte sind Rechtsordnungen fast durchgehend
religiös begründet worden: Vom Blick auf die Gottheit her wird entschieden, was unter Menschen rechtens ist. Im Gegensatz zu anderen großen Religionen hat das Christentum dem Staat und der Gesellschaft nie ein Offenbarungsrecht, nie eine Rechtsordnung aus Offenbarung vorgegeben. Es hat stattdessen auf Natur und Vernunft als die wahren Rechtsquellen verwiesen – auf den Zusammenklang von objektiver und subjektiver Vernunft, der freilich das Gegründetsein beider Sphären in der schöpferischen Vernunft Gottes voraussetzt. Die christlichen Theologen haben sich damit einer philosophischen und juristischen Bewegung angeschlossen, die sich seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. gebildet hatte. In der ersten Hälfte des 2. vorchristlichen Jahrhunderts kam es zu einer Begegnung zwischen dem von stoischen Philosophen entwickelten sozialen Naturrecht und verantwortlichen Lehrern des römischen Rechts.[3] In dieser Berührung ist die abendländische Rechtskultur geboren worden, die für die Rechtskultur der Menschheit von entscheidender Bedeutung war und ist. Von dieser vorchristlichen Verbindung von Recht und Philosophie geht der Weg über das christliche Mittelalter in die Rechtsentfaltung der Aufklärungszeit bis hin zur Erklärung der Menschenrechte und bis zu unserem deutschen Grundgesetz, mit dem sich unser Volk 1949 zu den „unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“ bekannt hat.




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18.12.2017 ~ 16:01 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Faschisierung Europas Beitrag Kennung: 900495
gelesener Beitrag - ID 900495


Österreich.
Das Faschisten Gesindel wartet nicht lange.

Zitat:
Neue Regierung in Österreich Asylbewerber sollen Handys und Geld abgeben
"Für unser Österreich" heißt das Programm der neuen österreichischen Regierung. Es enthält gleich mehrere umstrittene Maßnahmen in der Asylpolitik. Die Details.
[Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/oe...-a-1183779.html]



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