online spielen
Forum-Thueringen, Diskussinsforum, OnlineSpiele und Veranstaltungskalender für Thueringen.
Portalstartseite des Forum-Thüringen Forenübersicht des Forum Thüringen Kalender online spielen Chat und Plauderbox XL, in Echtzeit mit anderen Mitgliedern schreiben Galerie - aktuelle und historische Fotos aus Thüringen interessante Links aus Thüringen Registrierung Mitgliederliste Suche Häufig gestellte Fragen Spenden
.:. Ein Dank an Jumpa, Liesa44, Leckfetz, Dieter, saltiel, Anja, Luftblase, Liesa, kiwi, James T. Kirk, welche uns kürzlich finanziell unterstützt haben. .:.
 
+ Portal-Navigation +
Startseite
Forum
Spiele
Veranstaltungen

Gästebuch
Plauderbox XL
Galerie

Suche
Themen 24h / Neue / GL
Umfragen
Kalender

Anmelden
Registrieren

Linkliste Thüringen
Karte
RSS-Auswahl

Regeln
Hilfe
Werbung
FT auf Facebook

Spenden für das Forum-Thüringen

Werbung
ML.Photographie.Album

Forum-Thueringen» Speziell» Arbeit, Rente & Hartz IV » Chronik Sozialabbau und Verelendung » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (103): [1] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 nächste » ... letzte » Neues Thema erstellen
Zum Ende der Seite springen Chronik Sozialabbau und Verelendung
~~ derzeit Werbefrei ~~
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
21.039 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



14.05.2006 ~ 14:06 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg FT-Nutzer seit: 03.12.2005
1686 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 8720
gelesener Beitrag - ID 8720


Die Chronik von Sozialabbau und Verelendung Deutschlands unter der schwarz/rot.

zur Chronik

Wird fortgesetzt



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
21.039 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



11.06.2006 ~ 18:31 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg FT-Nutzer seit: 03.12.2005
1686 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Re: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 11440
gelesener Beitrag - ID 11440


Fortsetzung seit dem letzem Eintrag.

22. April

Von 410 Euro Arbeitslosengeld II (ALG II) müssen die Eheleute Kufner im bayrischen Frauenau leben. Beide sind über 60, berichtet der Bayerwaldbote . Frau Kufner ist ihr Leben lang erwerbsunfähig. Sie erhält keine Sozialhilfe mehr, seit ihr Mann ALG II bekommt. Das Einkommen der beiden reicht oft nicht für Medikamente und Praxisgebühr. Lebensmittel erhalten sie von der »Tafel«. Sie haben Mietschulden.

24. April

Eine 69jährige Frau in Erlangen lebt nach 35 Berufsjahren von knapp 760 Euro Rente. An ihrem Beispiel beschreibt die Süddeutsche Zeitung die tatsächliche und zunehmende Altersarmut in der Bundesrepublik. Nach Abzug aller Fixkosten bleiben der Frau 148 Euro im Monat zum Leben, das sind etwa fünf Euro pro Tag. Der Sozialverband VdK berichtet, daß die Fälle drastisch zunehmen, in denen steigende Mieten, Zuzahlungen für Arznei und Praxisgebühren alte Menschen arm werden lassen. Vor allem Frauen seien von Altersarmut betroffen.

1. Mai

»Vom gesellschaftlichen Leben ist jemand wie ich ausgeschlossen«, beschreibt die 56jährige Justine W. ihre Lage gegenüber den Nürnberger Nachrichten . Die gelernte Buchhändlerin wurde 2001 arbeitslos und bekam mit der Begründung »zu alt« kein einziges Angebot vom Arbeitsamt. Den Kauf eines Buches, einen Kino- und Theaterbesuch oder das Essen mit Freunden in einer Gaststätte gibt es für sie nicht mehr. Die Wahrscheinlichkeit, aufs Gymnasium zu kommen, ist bei einem Kind aus reicher Familie etwa dreimal so groß wie bei einem armen.

2. Mai

Nach einer Langzeitstudie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) bedeutet Kinderarmut schlechtere Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Arme Kinder zeigen bei der Einschulung häufiger ein auffälliges Sprach-, Spiel- und Arbeitsverhalten. 30 Prozent der armen Kinder, aber nur 8,4 Prozent der reichen müssen eine Klasse wiederholen.

3. Mai

Die Bundesregierung billigte den Gesetzentwurf des Arbeitsministeriums unter Franz Müntefering (SPD) zur »Fortentwicklung« von Hartz-IV mit mehr als 50 Änderungen (siehe Teil 7 dieser Chronik in Ossietzky 10/2006). Mit den verschärften Regeln für den Bezug des ALG II soll über eine Milliarde Euro eingespart werden. Sie sollen nach dem Willen des Ministeriums vom 1. August an gelten.

Mit dem Elterngeld, das ab 1. Januar 2007 gezahlt wird, werden ALG II-Bezieher sowie Hausfrauen und -männer mit Neugeborenen schlechter gestellt als bisher. Sie erhalten die Zahlung von 300 Euro im Monat nur ein Jahr lang – statt bisher zwei Jahre lang bis zu 300 Euro monatlich Erziehungsgeld.

Der evangelische Kirchenkreis Osnabrück macht auf die wachsende Zahl hilfsbedürftiger Menschen aufmerksam. Schuld sei in erster Linie die neue Sozialgesetzgebung, sagte Superintendent Hans Hermann Hammersen gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) . Die erhoffte Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt bleibe für viele Langzeitarbeitslose eine Illusion. Außerdem könne kaum jemand vom Regelsatz des ALG II seinen Lebensunterhalt bestreiten. »Vor allem die zunehmende Perspektivlosigkeit und die daraus resultierende Neigung zu Depressionen, psychosomatischen Erkrankungen oder Suchtverhalten macht uns große Sorgen«, sagte Hammersen. In allen diakonischen Einrichtungen, wie etwa der Suchtkrankenhilfe, der Bahnhofsmission oder der psychologischen Beratungsstelle, habe es im vergangenen Jahr einen starken Zulauf von Ratsuchenden gegeben. »Es werden mehr, und diejenigen, die kommen, sind deutlich schwächer und kranker als früher«, sagte Hammersen.

8. Mai

Die Zahl der Hartz IV-Haushalte ist in Berlin innerhalb eines Jahres um fast 25 Prozent gestiegen. Waren im Januar 2005 noch rund 270.000 »Bedarfsgemeinschaften« gemeldet, die vom ALG II leben mußten, sind es nach Angaben der Regionalagentur für Arbeit im April 2006 bereits 335.000. Mehr als 166.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben in Familien, die mit ALG II auskommen müssen. Ende 2004 waren 96.000 Minderjährige von der damaligen Sozialhilfe abhängig gewesen.

9. Mai

Arbeitsminister Franz Müntefering in der Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion: »Nur wer arbeitet, soll auch essen.« (zitiert nach ZEIT online , 10.5.2006)

10. Mai

Bis zu 15 Millionen Geringverdiener, Arbeitslose und kleine Selbstständige müssen sich nach Einschätzung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) darauf einstellen, im Alter in Armut zu leben, weil sie geringe oder keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hätten und wegen zu geringer Einnahmen nicht sparen könnten.

Im April 2006 lebten nach vorläufigen Daten der Bundesagentur für Arbeit 5,202 Millionen ALG II-Empfänger (+5,7 Prozent gegenüber April 2005) und 1,859 Millionen Sozialgeld-Empfänger (+6,6 Prozent) in 3,918 Millionen »Bedarfsgemeinschaften« (+7,1 Prozent). 9,4 Prozent der Bundesbürger im Alter von 15 bis unter 65 Jahren waren im April 2006 auf ALG II angewiesen. In Westdeutschland waren es 7,7 Prozent, in Ostdeutschland 15,9 Prozent. Unter den 50 Kreisen mit der höchsten »ALG II-Dichte« befinden sich 46 ostdeutsche und vier westdeutsche Kreise. Am schlimmsten ist die Lage im Kreis Uecker-Randow in Mecklenburg-Vorpommern mit 23,2 Prozent.

Die Bundesregierung beschließt das »Steueränderungsgesetz 2007«. Unter anderem ist vorgesehen, ab 1. Januar den Sparerfreibetrag zu halbieren, das Kindergeld nur noch bis zum 25. Lebensjahr auszuzahlen (bisher bis 27), die Pendlerpauschale zu kürzen. Bei der geplanten Unternehmensteuerreform sollen dagegen Konzerne netto entlastet werden.

11. Mai

Der Finanzminister von Sachsen-Anhalt und designierte SPD-Vize Jens Bullerjahn fordert in einem Interview staatliche Ausgabensenkungen »in allen Bereichen, auch in den sozialen«.

Die Bundesagentur für Arbeit hat im ersten Drittel 2006 für aktive Arbeitsförderung 1,3 Milliarden Euro weniger ausgegeben als im ersten Drittel 2005.

15. Mai

Nach Berechnungen des Kinderschutzbundes leben heute 2,2 Millionen Kinder in der Bundesrepublik auf Sozialhilfeniveau. Damit hat sich die Zahl der in Armut lebenden Kinder seit Ende 2004 verdoppelt.

Die Bundesagentur für Arbeit rechnet für 2006 mit einem Überschuß von etwa 4,5 Milliarden Euro in ihren Kassen.

Chronik wird fortgesetzt.



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Adeodatus   Zeige Adeodatus auf Karte Benutzerkonto am 18.04.2017 gelöscht
15.929 geschriebene Beiträge
Wohnort: .



11.06.2006 ~ 18:41 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
FT-Nutzer seit: 08.03.2003
714 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Re: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 11441
gelesener Beitrag - ID 11441


@ gasti

Zitat:
Eine 69jährige Frau in Erlangen lebt nach 35 Berufsjahren von knapp 760 Euro Rente.


Das ist aber mehr als Scherz gedacht, diese Frau kann ja gern mit meiner Schwiegermutter tauschen die muss mit 487,65 € im Monat auskommen.

Mein Vater hat mit 45 Arbeitsjahren auch nicht mehr Rente als diese Frau und er jammert nicht. So unterschiedlich sind eben Ansprüche.



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
as65   Zeige as65 auf Karte FT-Mitglied
10.320 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



11.06.2006 ~ 23:41 Uhr ~ as65 schreibt:
images/avatars/avatar-1455.jpg FT-Nutzer seit: 28.01.2006
137 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Re: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 11446
gelesener Beitrag - ID 11446


Verwundern tun mich Beispiele in denen behauptet wird weniger Geld pro Person als den Sozialhilfesatz zu erhalten.

Die einen kennen sich nicht aus oder sind nicht in der Lage ihr Recht einzufordern!

Für jede Person stehen 345 € zu. Und wenn es durch ALG II oder Sozialhilfe aufgestock wird. Plus Miete natürlich.

as65



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Herasun   Zeige Herasun auf Karte FT-Mitglied
2.321 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



12.06.2006 ~ 00:01 Uhr ~ Herasun schreibt:
FT-Nutzer seit: 13.04.2006
52 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Re: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 11449
gelesener Beitrag - ID 11449


Zitat:
Original von as65

Die einen kennen sich nicht aus oder sind nicht in der Lage ihr Recht einzufordern!

as65


Oder sie schämen sich angesichts ihrer sozialen Notlage?!?!

Auch oder gerade weil sie sie nicht selbst verursacht haben.
Armes Deutschland! Hoffentlich werde ich hier niemals alt!!!



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
21.039 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



12.06.2006 ~ 09:38 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg FT-Nutzer seit: 03.12.2005
1686 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Re: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 11465
gelesener Beitrag - ID 11465


Zitat:
Original von spidy
@ gasti

Zitat:
Eine 69jährige Frau in Erlangen lebt nach 35 Berufsjahren von knapp 760 Euro Rente.


Das ist aber mehr als Scherz gedacht, diese Frau kann ja gern mit meiner Schwiegermutter tauschen die muss mit 487,65 € im Monat auskommen.

Mein Vater hat mit 45 Arbeitsjahren auch nicht mehr Rente als diese Frau und er jammert nicht. So unterschiedlich sind eben Ansprüche.


Zwei weitere von tausenden Fällen an Altersarmut in Ostdeutschland. Tendenz extrem steigend.



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
21.039 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



15.06.2006 ~ 09:50 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg FT-Nutzer seit: 03.12.2005
1686 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Re: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 11656
gelesener Beitrag - ID 11656


Das neue Elterngeld wird wenn es die Lesung im Bundestag unverändert übersteht wieder dazu beitragen sozial Schwache zu benachteiligen.

Zitat:
Der Sockelbetrag für gering Verdienende und Erwerbslose liegt indes bei lediglich 300 Euro – das ist der Betrag, den die Betroffenen auch vorher bekommen haben. Dieser wird allerdings nicht mehr für zwei Jahre gezahlt, sondern ebenfalls nur noch für zwölf bzw. 14 Monate. Bezieher des Arbeitslosengeldes (ALG) II haben keinen Anspruch auf die Vätermonate, bekommen das Geld also generell nur für zwölf Monate. Alleinerziehende können die vollen 14 Monate in Anspruch nehmen. Armen Familien wird damit mehr als deutlich signalisiert, daß ihre Kinder nicht gewollt sind. Ihnen wird bis zur Hälfte dessen genommen, was sie nach der alten Regelungen bekommen hätten: 3600 Euro. Von der Kürzung betroffen sind auch Studierende mit BAföG. Auf das ALG II wird der Sockelbetrag nicht angerechnet.
(JW)




Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
21.039 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



27.06.2006 ~ 06:21 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg FT-Nutzer seit: 03.12.2005
1686 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Re: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 13400
gelesener Beitrag - ID 13400


Fortsetzung seit dem letzten Eintrag:

16. Mai

Hartz IV hat die Möglichkeiten verringert, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Arbeitnehmerkammer Bremen. Die aktive Arbeitsförderung wurde auf Eignungsuntersuchungen, Trainingsmaßnahmen und die Vermittlung von Ein-Euro-Jobs reduziert. Für Arbeitsbeschaffungs- und Weiterbildungsmaßnahmen gibt es kaum noch Geld.


18. Mai

Die Deutsche Rentenversicherung hat ihre Rentenprognose nach unten korrigiert.


19. Mai

Erwerbsfähige Langzeitarbeitslose müssen durchschnittlich drei Monate auf ein Vermittlungsgespräch bei den Arbeitsagenturen und Grundsicherungsstellen warten, vier Monate auf eine Eingliederungsvereinbarung, wie der Bundesrechnungshof festgestellt hat. Ein Viertel der Ein-Euro-Jobs seien »nicht im öffentlichen Interesse, nicht zusätzlich oder nicht wettbewerbsneutral«. Bei weiteren 50 Prozent gebe es »Zweifel an der Förderungsfähigkeit«. Ein-Euro-Jobs sind dem Bericht zufolge »nicht zwingend kostengünstiger als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, durch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen werden«.


23. Mai

6,5 Millionen Beschäftigte haben einen sogenannten Minijob mit einem Bruttoverdienst unter 400 Euro, wie die amtliche Minijob-Zentrale in Bochum mitteilt.

Nach Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes muß der Regelsatz für Arbeitslosengeld II um 20 Prozent auf 415 Euro angehoben werden. »Der derzeit geltende Satz von 345 Euro reicht nicht aus, um Armut zu verhindern, sondern treibt Menschen in soziale Not«, erklärte DPWV-Hauptgeschäfts-führer Ulrich Schneider. Die jüngste Regelsatzberechnung der Bundesregierung habe mit dem tatsächlichen Bedarf nichts zu tun. Das Arbeitsministerium habe die Preissteigerungen zwischen 2003 und 2006 nicht berücksichtigt.


24. Mai

Aggression, Alkoholismus und Drogensucht, Depression, Selbstmordversuche und Eßstörungen nehmen unter Kindern und Jugendlichen zu, warnt der Deutsche Ärztetag in Magdeburg: Fünf Prozent der Heranwachsenden sind behandlungsbedürftig, weitere zehn bis 13 Prozent gelten als verhaltensauffällig.


25. Mai

Die Bundesagentur für Arbeit erwartet, daß im Herbst für rund 40.000 Schulabgänger Ausbildungsplätze fehlen.

Nach Informationen der Rheinischen Post diskutieren die CDU/CSU-geführten Bundesländer die Einführung einer »privaten kapitalgedeckten Pflegepflichtversicherung« mit einem Monatsbeitrag von zunächst sechs Euro. Sie soll die Pflegeversicherung ergänzen. Der Beitrag soll jährlich um einen Euro steigen.


26. Mai

Der bisher unveröffentlichte fünfte Altenbericht der Bundesregierung, der schon im August 2005 fertiggestellt wurde, kritisiert laut Financal Times Deutschland die Rentenpolitik. Sie führe »dazu, daß die Einkommensverteilung im Alter deutlich ungleicher werden wird, die Gefahr von Altersarmut zunimmt und die Einkommensbelastung für die Altersvorsorge für lange Zeit durch die Reformmaßnahmen steigen wird«. Angesichts des »drastischen Niveauabbaus« werde die gesetzliche Rente deshalb ihre Legitimation zunehmend verlieren. Es seien »gravierende sozialpolitische Probleme zu erwarten«, warnt der Bericht. Die Bundesregierung berücksichtige bei ihren Reformen nicht, daß viele Beschäftigte heute nicht mehr durchgängig 45 Jahre arbeiteten, sondern immer wieder Zeiten von Arbeitslosigkeit oder Selbständigkeit ohne ausreichende Altersvorsorge überbrücken müßten. Die Folge seien weiter sinkende Rentenansprüche.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigten Beschäftigten ist von 27,8 Millionen im Jahr 2001 auf 26,2 Millionen im Jahr 2005 gesunken, wie der DGB errechnet hat. Die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen stieg im selben Zeitraum von 3,9 auf 4,9 Millionen.


28. Mai

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) schlägt laut Bild am Sonntag vor, das Problem der fehlenden Ausbildungsplätze dadurch zu lösen, daß die Lehrlinge weniger verdienen als bisher.


30. Mai

15 Prozent aller Unternehmen sind nach einer repräsentativen Befragung des Gelsenkirchener Instituts für Arbeit und Technik (IAT) grundsätzlich nicht bereit, Mitarbeiter im Alter von über 50 Jahren einzustellen. Doppelt so viele Unternehmen – fast jedes dritte – gaben an, Mitarbeiter über 50 nur dann einzustellen, wenn es keine jüngeren Bewerber gibt oder wenn staatliche Beihilfen gezahlt werden.


31. Mai

Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder wünscht eine generelle Arbeitspflicht. Wer ALG II beziehen will, soll »auf jeden Fall ein paar Stunden arbeiten müssen«. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, »in Deutschland bekommt man als Arbeitsfähiger eine Grundsicherung und kann den ganzen Tag im Bett liegen bleiben«, beleidigte der CDU-Politiker die Langzeitarbeitslosen.

13,1 Prozent der 38,5 Millionen Erwerbstätigen galten im April nach den Kriterien des Statistischen Bundesamts als unterbeschäftigt, das sind 1,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.


1. Juni

Der Bundestag verschärft mit dem »Fortentwicklungsgesetz« die Hartz-IV-Regelungen. Damit soll die Zahl der ALG II-Empfänger gesenkt werden. Ab August können denen, die dreimal innerhalb eines Jahres ein Jobangebot ablehnen, die Leistungen komplett gestrichen werden. Bei zweimaliger »Pflichtverletzung« innerhalb eines Jahres können Regelsatz und Mietzuschuß um 60 Prozent gekürzt werden. Schon beim ersten Verstoß gegen Auflagen wird die Unterkunftszahlung gekürzt. Es wird ein »Außendienst« zur Kontrolle der ALG II-Empfänger eingerichtet. Die Behörden können bei anderen Ämtern wie dem Kraftfahrzeugbundesamt, den Finanzämtern und den Meldebehörden Informationen über die Betroffenen einholen. Callcenter sollen mit telefonischen Kontrollen beauftragt werden. Die »Residenzpflicht« gilt nun auch für Langzeitarbeitslose: Sie müssen jederzeit erreichbar sein und dürfen sich nicht ohne Abmeldung vom Wohnort entfernen. Wer mit anderen zusammenlebt, muß künftig seinen Status als Single nachweisen. Mit »Sofortangeboten« wird die »Arbeitswilligkeit« von ALG II-Antragsstellern überprüft. Der Grundfreibetrag für Vermögen der Betroffenen wird von 200 auf 150 Euro gesenkt. Für ALG II-Bezieher zahlt der Bund nur noch 40 statt bisher 78 Euro monatlich in die Rentenversicherung ein. Entsprechend sinkt ihr Rentenanspruch um fast die Hälfte. Die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende werden gesenkt. Im Unterschied zur früheren Sozialhilfe werden Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes mit Ausnahme der Unterkunfts- und Heizungskosten grundsätzlich in pauschalierter Form gezahlt. Bisherige Zusatzleistungen, etwa für Kleidung in Übergrößen, entfallen. ALG II-Beziehern unter 25 Jahren kann das Geld für Unterkunft und Heizung vollständig gestrichen werden.



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
21.039 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



28.08.2006 ~ 09:20 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg FT-Nutzer seit: 03.12.2005
1686 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Re: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 21834
gelesener Beitrag - ID 21834


Fortsetzung der Chronik Sozialabbau und Verelendung Deutschlands unter der rot/schwarz.

Aktueller Stand 08.08.2006.



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
21.039 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



07.11.2006 ~ 09:23 Uhr ~ gastli schreibt:
images/avatars/avatar-2026.jpg FT-Nutzer seit: 03.12.2005
1686 erhaltene Danksagungen
Danksagungen für diesen Beitrag
Re: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 30249
gelesener Beitrag - ID 30249


Der restliche August:

9. August
Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat der Bund die Eingliederungshilfen für Hartz-IV-Empfänger reduziert. Nach einem Bericht der Pirmasenser Zeitung macht der Wegfall der sogenannten freiwilligen Mehraufwandsentschädigung, die bisher aus Mitteln der örtlichen »Jobbörse« den Teilnehmern an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen gezahlt wurde, bis zu 130 Euro im Monat aus.

Unionspolitiker fordern deutliche Einschnitte bei der Hinterbliebenenversorgung. So soll das Mindestalter für den Erhalt der vollen Witwenrente von derzeit 45 Jahren um fünf oder sieben Jahre angehoben werden.

10. August
15,2 Prozent der Bundesbürger im Alter zwischen 15 und 24 Jahren waren im zweiten Quartal 2006 erwerbslos, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Damit ist die Erwerbslosigkeit in dieser Altersgruppe etwa doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller anderer Altersgruppen. Als erwerbslos gilt, wer keinerlei bezahlte Tätigkeit ausübt, sich aber um eine solche bemüht.

11. August
Die Preise steigen schneller als die Löhne. Dadurch sind die durchschnittlichen Realeinkommen der abhängig Beschäftigten laut dpa in den vergangenen 15 Jahren um etwa vier Prozent von 1141 Euro auf 1091 Euro gesunken. Es ist absehbar, daß sich dieser Abwärtstrend unter anderem infolge der Mehrwertsteu-ererhöhung und der steigenden Krankenversicherungsbeiträge fortsetzen wird.

13. August
Arbeitslose sterben nach einer Studie der Universität Leipzig früher. Vor allem in Ostdeutschland, wo viele von ihnen die Hoffnung auf einen Arbeitsplatz aufgegeben hätten, seien sie »erhöht gefährdet, krank zu werden«, so der Leiter des Leipziger Instituts für medizinische Psychologie, Elmar Brähler. Schon kurz nach Eintritt der Arbeitslosigkeit verdoppele sich das statistische Sterbe-Risiko, nach mehr als zwei Jahren ohne Job vervierfache es sich. Nach Brählers Darstellung leiden Arbeitslose häufig unter Depressionen, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Erschöpfung, Depressionen und Alkoholismus.

15. August
Nach einem Zeitungsbericht kontrollierten die elf Mitarbeiter des Ermittlungsdienstes der Hartz-IV-Behörde in Lübeck bei Hausbesuchen, wie die Zimmer von Beziehern des Arbeitslosengeldes II möbliert sind, zum Beispiel wie viele Stühle am Küchentisch stehen, ob die Bewohner Geschirrspüler, Toaster, Computer und DVD-Player besitzen und auch ob Fotos an den Wänden hängen. Die Ermittler zählten sogar Schuhe und fertigten Skizzen von den Wohnungen an. Datenschützer stoppten aber inzwischen den Kontrollwahn, der sich nach Maßgabe des Ermittlungsbogens bis ins Bad erstreckte, wo Zahnbürsten darauf hindeuten können, daß zwei Leistungsbezieher als Pärchen zusammenleben.

16. August
Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günter Oettinger (CDU), fordert höhere finanzielle Eigenleistungen von Patienten: »Die Zuzahlungen sollten im Schnitt bei zehn Prozent der Behandlungskosten liegen.« Oettinger wünscht »mehr marktwirtschaftliche Impulse im Gesundheitswesen« und auch eine private Zusatzleistung zu den Leistungen der Pflegeversicherung.

Die Bundesagentur für Arbeit will Arbeitslose verstärkt telefonisch kontrollieren. Die Anrufer sollen nach Einzelheiten der Lebenssituation fragen, die für eine Job-Vermittlung oder den Bezug des Arbeitslosengeldes relevant seien.

17. August
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) kündigt weiteren Sozialabbau an: »Wir müssen wieder stärker an unser Land und weniger an unsere Einzelinteressen denken.« Notfalls müßten die Deutschen auf Urlaubsreisen verzichten.

*
Es gibt aber auch immer gute Nachrichten, die auf großen Reichtum schließen lassen. So bestätigte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums tendenziell einen Bericht der Zeitung Die Welt, demzufolge ein internes Papier des Ministeriums von einer hohen zweistelligen Milliardensumme spricht, die deutsche Kapitalgesellschaften jährlich am Fiskus vorbeischleusen, großenteils über das Ausland…

17. August
Einem Langzeitarbeitslosen in Jena, Mitte 50, der einst während des Wehrdienstes in der Nationalen Volksarmee eine schwere Verletzung erlitt, wird das Arbeitslosengeld II um die Unfallrente gekürzt, so daß er jetzt von weniger Geld denn je leben muß, berichtet die Thüringische Landeszeitung . Hätte er damals bei der Bundeswehr gedient, dann hätte er jetzt monatlich rund 500 Euro mehr zum Leben. NVA-Wehrdienstentschädigungen wurden nämlich mit der Wende in Unfallrenten übergeleitet, im Westen besteht dagegen weiterhin Anspruch auf eine Entschädigung, die nicht aufs ALG II angerechnet wird.

»Die geplante Gesundheitsreform wird die Versicherten finanziell belasten und die Versorgung verschlechtern«, warnen vier große Krankenkassen auf einer Pressekonferenz. Wessen Interessen mit der Reform bedient werden sollen, zeigt der erste Entwurf des Bundesgesundheitsministerium gleich im ersten Satz: »Das deutsche Gesundheitswesen ist eine dynamische Wirtschaftsbranche mit hoher Innovationskraft und hat erhebliche ökonomische Bedeutung für den Standort Deutschland.«

18. August
In Nordrhein-Westfalen hat sich die Zahl der in Armut lebenden Kinder in den letzten zwei Jahren auf 540.000 verdoppelt, meldet der Evangelische Pressedienst ( epd ). Der Bezirksverband Niederrhein der Arbeiterwohlfahrt macht darauf aufmerksam, daß laut Statistischem Bundesamt derzeit die monatlichen Kosten für ein Kind 570 Euro betragen, der Hartz-IV-Regelsatz für ein Kind aber nur bei 207 Euro im Monat liegt.

19. August
Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) will die Zuverdienstmöglichkeiten für Langzeitarbeitlose einschränken.

20. August
Fast jedes vierte Kind in Hamburg ist von Armut betroffen, stellt die Welt am Sonntag fest. Danach lebten Mitte dieses Jahres knapp 52.000 Kinder in der Hansestadt – 23 Prozent aller unter 15jährigen – von Hartz IV und gelten nach einer Definition des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes als arm.

21. August
Der 47jährige Industriekaufmann Günther Gerhold, seit vier Jahren arbeitslos, gehört zu den aktiven Montagsdemonstranten in Stuttgart. Über ihn berichtet die Eßlinger Zeitung : Er brauche nicht viel zum Leben, »aber mit 345 Euro im Monat auszukommen, das ist schon hart«. Die Miete für seine 44,5 Quadratmeter große Wohnung zahlt zwar die Stadt, aber vom ALG II gehen unter anderem monatlich 38 Euro für Strom und Wasser, 15 Euro für das Handy, 61 Euro für die Nahverkehrsmonatskarte und jährlich knapp 100 Euro Steuer für den Hund ab. Für Lebensmittel und Hundefutter bleiben monatlich knapp 100 Euro. »Da darf keine Brille kaputt gehen oder irgend etwas passieren.«

22. August
Das Tierheim München registriert, daß infolge Hartz IV immer mehr Haustiere ausgesetzt werden. Wenn Tiere krank würden, seien die Besitzer nicht mehr imstande, eine Behandlung beim Tierarzt zu bezahlen.

23. August
Radikale Einschnitte bei Sozialleistungen für Frauen fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend. Die Witwenrente müsse gekürzt, die Kranken-Mitversicherung für Ehefrauen abgeschafft werden.

24. August
Langzeitarbeitslose müssen sich offenbar darauf einstellen, daß ihre Zuverdienstmöglichkeiten beschnitten werden. Entsprechende Pläne von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) stoßen auf Unterstützung beim Koalitionspartner CDU, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

30. August
Über einen 34jährigen Arbeitslosen aus Frankfurt/Oder, der sich Mitte des Monats wegen der drohenden Zwangsräumung aus seiner Wohnung in den Tod stürzte, berichtet die Berliner Zeitung . Der ausgebildete Elektroniker habe infolge seiner Arbeitslosigkeit fast 900 Euro Mietschulden gehabt, die er schrittweise abbezahlte. Es sei nur noch eine Frage der Zeit gewesen, wann sein Mieterkonto kein Minus mehr aufgewiesen hätte. Doch das städtische Wohnungsunternehmen habe auf der Räumung bestanden. 2004 sei dem Mann schon einmal die Wohnung gekündigt worden, weil er die Miete nicht gezahlt hatte. Damals habe er einer Zwangsräumung entgehen können, weil seine Eltern die Schulden übernahmen. Dem Zeitungsbericht zufolge wußte der Arbeitslose nicht mehr weiter. Er wurde »zwischen den Institutionen, die ihre eigenen Zuständigkeiten und Ziele verfolgen, hin- und herbewegt«, zitiert das Blatt den Oberbürgermeister der Stadt, Martin Patzelt.

SPD-Chef Kurt Beck will einen Arbeitsdienst für Langzeitarbeitslose. Er sprach sich im stern für eine gemeinnützige Leistungspflicht der Hartz-IV-Empfänger aus. »Ich halte das generell für zumutbar«, sagte Beck. Als Bürgermeister einer kleinen Gemeinde habe er früher arbeitsfähige Sozialhilfe-Empfänger »Geländer streichen oder Treppen kehren lassen«.

29. August
Die parlamentarisch gewählten Bürgerbeauftragten mehrerer Bundesländer kritisieren die Hartz-IV-Praktiken. Vor allem werfen sie den Kommunen vor, bei der Festlegung von Mietobergrenzen meistens die persönlichen Umstände der Betroffenen nicht ausreichend zu berücksichtigen. Sie ordneten teure Umzüge an und wiesen ALG-II-Bezieher nach 20 Jahren aus der Wohnung, nur um wenige Euro an Miete zu sparen.

(Quelle Ossietzky)



Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen
Seiten (103): [1] 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 nächste » ... letzte » Baumstruktur | Brettstruktur
Neues Thema erstellen
Forum-Thueringen» Speziell» Arbeit, Rente & Hartz IV » Chronik Sozialabbau und Verelendung

Forum-Thueringen | Gera-Forum | Hartmannsdorf

Die Betreiber des Forum Thüringen übernehmen keine Verantwortung für die Aussagen von Dritten.
Ein Beitrag gibt lediglich die Ansicht und Meinung des jeweiligen Users wieder, die sich nicht mit der Meinung der Foreninhaber decken muss.
Lesen Sie hierzu auch vor Nutzung dieser Webseite unsere AGB. Das Forum-Thueringen ist komplett kostenfrei, unabhängig und parteilos.

Impressum | Bannerauswahl und Werbemittel | facebook | Suche | RSS-Auswahl | Archive | Sitemap
   RSS |» Beiträge | » Themen | » Gera | » Fun | » Spiel | » HMD