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gastli
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Wohnort: terrigenus
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15.12.2017 ~ 08:45 Uhr ~ gastli schreibt:
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im Forum Thüringen seit: 03.12.2005
2293 erhaltene Danksagungen
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| RE: Was sonst noch geschah. |
Beitrag Kennung: 900119
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In Deutschland lachen wir gerade darüber wie sich die semidebile AfD-Führung um Kopf um Kragen faselt.
Das bewies Storchen-Trixi insbesondere bei ihrer legendären Ansprache auf dem Hamburger Jungfernstieg.
Der große AfD-Fan Berger lobt jeden Bundestags-Redner der rechten Pest überschwänglich.
So natürlich auch als sich die Storch selbst für ihre Verhältnisse außerordentlich blamierte, indem sie grölend eine Jutesack schwenkte.
Wie nicht anders zu erwarten, versagten fast alle erneut dabei die Faschisten verbal in die Schranken zu weisen.
Das gelang einer engagierten Grünen.
| Zitat: |
Darauf mussten die Abgeordneten bei Britta Haßelmann lange warten: einen harschen Auftritt. Wahrscheinlich hätte es ihn ohne die AfD nie gegeben. Doch deren Gebaren im Bundestag bringt inzwischen die freundlichsten und verbindlichsten Abgeordneten auf die Palme. Am Mittwoch war es bei der Grünen-Politikerin so weit.
Wer ihre kurze Rede im Nachgang noch einmal ansieht, der zwickt sich erst mal in den Arm - weil man so viel Zorn, Lautstärke und Entschlossenheit bei Britta Haßelmann nicht für möglich gehalten hätte. Die Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion zählt seit Jahren zu den uneitelsten Führungspersonen in der Hauptstadt. Bescheiden, nie aggressiv, in keiner Frage fundamentalistisch. Sie sucht nicht die Attacke und auch nicht die große Bühne. Am Mittwoch aber packte sie ein heiliger Zorn, weil die AfD falschspielte. |
[Quelle: sueddeutsche.de]
https://www.youtube.com/watch?v=xVA8ZeZzS7Y
Als größte Niete des Bundestags erweist sich aber FDP-Chef Lindner, der vor der Regierungsverantwortung weglief nachdem er mit rechten Parolen die CSU übertrumpft hatte und lieber in der Opposition neben Oppositionsführer Gauland sitzen möchte.
Mit seiner Losertruppe lässt sich Lindner nun widerstandslos von der AfD einwickeln.
Der träumt offenbar wirklich davon eines Tages als Seppel Kurz 2.0 zusammen mit Bernd-Landolf Höckes Truppen Deutschland zu regieren.
| Zitat: |
Der erste große FDP-Auftritt im Parlament endet in einem Fiasko: Plötzlich kämpft die FDP Seit' an Seit' mit der AfD.
Nicht zu regieren sei besser als falsch zu regieren - so hatte FDP-Chef Christian Lindner seine Weigerung für ein Jamaika-Bündnis schönzureden versucht. Damals hatte er womöglich noch keine so konkrete Vorstellung davon, wie das Leben in der Opposition für die FDP aussehen würde. Diese Woche im Bundestag dürfte ihm auf die Sprünge geholfen haben: Eigentlich wollte die FDP ihr Comeback im Parlament mit einem Gesetzentwurf zur Stärkung der Bürgerrechte feiern und die Botschaft verbreiten: Wir gestalten wieder! Sie ging allerdings kläglich im Gedröhne der AfD unter.
Seit' an Seit' kämpften plötzlich AfD und FDP gegen Paragrafen, die Hass und Hetze im Internet eindämmen sollen. Die FDP war gegen ein Gesetz, das die AfD in der Debatte als "Schande für Deutschland" bezeichnete. Applaus bekamen FDP-Redner von den Banknachbarn der AfD.
...
Christian Lindner hätte seiner FDP dieses Fiasko ersparen können, wenn er sich Jamaika nicht verweigert hätte. Die Union hatte Korrekturen bei dem umstrittenen Gesetz in Aussicht gestellt, sogar das Ende der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung zugesagt. [….] Andererseits machte die rhetorische Unterlegenheit der liberalen Redner im Bundestag unübersehbar, dass es sich bei der FDP auch noch um eine Truppe im Aufbau handelt. |
[Quelle: sueddeutsche.de]
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