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Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen
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orca   Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
7.576 geschriebene Beiträge
Wohnort: Dresden



09.01.2009 ~ 21:58 Uhr ~ orca schreibt:
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Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204611
gelesener Beitrag - ID 204611


Am 15. Januar 2009 jährt sich die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts durch Freikorps zum 90. Mal. Der Mord wurde weder bestraft noch sind die Ziele der Ermordeten hier und heute verwirklicht.

Die Novemberrevolution war der erste Versuch, die Herrschaft der Finanzkapitalisten in Deutschland zu beenden. Sie war der erste Versuch revolutionärer Arbeiter, sich unter kommunistischer Führung von Ausbeutung, Unterdrückung, Massenarbeitslosigkeit, Elend, Krise und Krieg zu befreien. Sie wurde von den politischen Lakaien der Herrschenden und deren Schergen blutig niedergeschlagen, die wichtigsten Führer der Revolution und tausende Revolutionäre wurden bestialisch ermordet.

Ausbeutung, Unterdrückung, Massenarbeitslosigkeit, Krise und Krieg blieben. Auch die Verfolgung und Ermordung fortschrittlicher Menschen wurde fortgesetzt und gipfelte in der faschistischen Diktatur. Nur die Namen der politischen Lakaien und die Form wechselten, die Herrschaft der Finanzkapitalisten blieb bestehen.

Und sie wurde in den westlichen Besatzungszonen und der BRD wirtschaftlich, politisch und personell nahtlos fortgesetzt. Bereits 1951 wurde die FDJ, 1956 die KPD wieder verboten und erneut setzte eine gnadenlose Jagd nicht nur auf Kommunisten, sondern auf viele andere fortschrittliche Menschen ein. Die Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs wurde von BRD-Gerichten 1969 und 1970 zu „von der Menge erschlagen“ bzw. „auf der Flucht erschossen“ erklärt. Doch das war längst nicht die letzte Rechtfertigung der Mörder, nicht die letzte Verhöhnung Rosas und Karls in der BRD.

In der sowjetischen Besatzungszone und der DDR hingegen schufen die Deutschen den ersten antifaschistisch-demokratischen und später sozialistischen Staat auf deutschem Boden. Sie beseitigten die Herrschaft der Finanzkapitalisten und errichteten die Arbeiter- und Bauernmacht. Sie beendeten Ausbeutung und Unterdrückung, schufen die Vollbeschäftigung, soziale Sicherheit, ein krisenfreies Wirtschaftssystem und verwirklichten eine konsequente Friedenspolitik. Sie, darunter auch viele von uns hier, verwirklichten die Ziele Rosa Luxemburgs, Karl Liebknechts und der vielen fortschrittlichen Menschen, welche von den verschiedenen Schergen der Finanzkapitalisten durch die ganzen Jahrzehnte und Jahrhunderte verfolgt und ermordet wurden.

Seit der Konterrevolution 1989 / 90 wurde auch auf dem annektierten Gebiet der DDR die Herrschaft der Finanzkapitalisten restauriert, hielten Ausbeutung und Unterdrückung wieder Einzug, entstanden Massenarbeitslosigkeit und -elend und gehen von deutschem Boden wieder Kriege in aller Welt aus. Und gerade jetzt hält die größte Krise seit den 20er Jahren Einzug und verschärft sich täglich. All das, wogegen Karl und Rosa kämpften, besteht immer noch – weil immer noch die gleichen Kreise, die Finanzkapitalisten, herrschen. Oft sogar aus den gleichen Familien wie damals 1919.

Und immer noch verhöhnen ihre Lakaien unsere Genossen Rosa, Karl und Alle, welche für ein freies, demokratisches und friedliches Deutschland kämpften. Ausgerechnet den 15. Januar 2009, den Tag der Ermordung der Genossen Rosa und Karl, wählte Merkel für einen Besuch im Archiv der Behörde der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU)“, Marianne Birthler.

90 Jahre Ermordung von Rosa und Karl, 70 Jahre Beginn des faschistischen Aggressionskrieges gegen Polen und damit des 2. Weltkrieges, 60 Jahre Gründung der BRD und DDR und 20 Jahre Zerstörung der DDR, 10 Jahre imperialistische Aggressionskriege der BRD und Jahr 1 der Weltwirtschaftskrise, zudem mehrfaches Wahljahr – da bleibt den Herrschenden und ihren Lakaien nur die Verhöhnung, Diffamierung und Bekämpfung fortschrittlicher Kräfte und Staaten, um von den Verbrechen und der tiefen Krise des eigenen Regimes abzulenken.

Wir gedenken nicht nur Rosa und Karl, sondern aller Opfer des reaktionären menschenfeindlichen imperialistischen Systems. Doch wir gedenken ihrer nicht nur. Wir werden kämpfen, bis wir ihr Vermächtnis eingelöst und eine freiheitliche, demokratische und friedliche, eine sozialistische, Ordnung errichtet haben – in Deutschland und weltweit.



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grenzer   Zeige grenzer auf Karte Benutzerkonto gelöscht am 09.07.2011
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09.01.2009 ~ 22:52 Uhr ~ grenzer schreibt:
FT-Nutzer seit: 18.11.2008
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RE: Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204649
gelesener Beitrag - ID 204649


Wenn Karl und Rosa deine Zeilen lesen könnten, und zudem die Entwicklung in der DDR hätten verfolgen können, sie hätten beide nur bitterlich geweint.


unglücklich


Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von grenzer: 09.01.2009 22:53.



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Meister   Zeige Meister auf Karte FT-Nutzer
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10.01.2009 ~ 08:18 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204765
gelesener Beitrag - ID 204765


Wenn (R) und (K) aber die Verstaatlichung der Commerzbank miterlebt hätten, drehten sie sich nicht um und weinten bitterlich, sondern drehten sich um und jubelten fürchterlich.


Meister



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Bernhard P.   Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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10.01.2009 ~ 08:48 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204770
gelesener Beitrag - ID 204770


Zitat:
grenzer hat am 09. Januar 2009 um 22:52 Uhr folgendes geschrieben:

Wenn Karl und Rosa deine Zeilen lesen könnten, und zudem die Entwicklung in der DDR hätten verfolgen können, sie hätten beide nur bitterlich geweint.


unglücklich


Das hätte ich ganz gern mal begründet. Diese Phrase ist mir zu allgemein.

Karl und Rosa haben uns ein Vermächtnis hinterlassen welches wir eines Tages erfüllen werden. Trotz alledem.



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Meister   Zeige Meister auf Karte FT-Nutzer
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10.01.2009 ~ 12:21 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204832
gelesener Beitrag - ID 204832


Ob wir dieses Vermächtnis noch erfüllen, das würde ich doch dahingestellt lassen.

Ob es andere Genrationen erfüllen, können wir nicht mehr kontrollieren.



Meister



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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10.01.2009 ~ 12:52 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204845
gelesener Beitrag - ID 204845


In Deutschland wird das sehr schwer, denn hier herrscht offensichtlich das Lebensmotto:

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

[Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916)]

Deswegen hat ja die Scheindemokratie viele Jahre hervorragend funktioniert. Es wird aber immer schwerer. Mal sehen….



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Digedag   Zeige Digedag auf Karte FT-Leitung # Moderator Spiele
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10.01.2009 ~ 12:57 Uhr ~ Digedag schreibt:
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RE: Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204849
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Zitat:
Fuchs Bernie hat am 10. Januar 2009 um 08:48 Uhr folgendes geschrieben:
Karl und Rosa haben uns ein Vermächtnis hinterlassen welches wir eines Tages erfüllen werden.

Fragt sich nur, wie das Vermächtnis diesmal ausgelegt wird



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Adeodatus
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10.01.2009 ~ 13:02 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
RE: Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204854
gelesener Beitrag - ID 204854


Zitat:
felixed hat am 09. Januar 2009 um 21:58 Uhr folgendes geschrieben:


In der sowjetischen Besatzungszone und der DDR hingegen schufen die Deutschen den ersten antifaschistisch-demokratischen und später sozialistischen Staat auf deutschem Boden. Sie beseitigten die Herrschaft der Finanzkapitalisten und errichteten die Arbeiter- und Bauernmacht. Sie beendeten Ausbeutung und Unterdrückung, schufen die Vollbeschäftigung, soziale Sicherheit, ein krisenfreies Wirtschaftssystem und verwirklichten eine konsequente Friedenspolitik. Sie, darunter auch viele von uns hier, verwirklichten die Ziele Rosa Luxemburgs, Karl Liebknechts und der vielen fortschrittlichen Menschen, welche von den verschiedenen ******** der Finanzkapitalisten durch die ganzen Jahrzehnte und Jahrhunderte verfolgt und ermordet wurden.

Und immer noch verhöhnen ihre ******* unsere Genossen Rosa, Karl und Alle, welche für ein freies, demokratisches und friedliches Deutschland kämpften. Ausgerechnet den 15. Januar 2009, den Tag der Ermordung der Genossen Rosa und Karl, wählte Merkel für einen Besuch im Archiv der Behörde der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU)“, Marianne Birthler.



Zu Rosa Luxemburg sollte man wissen dass sie eine Abneigung gegen jegliche Art von Personenkult hatte, das was in der DDR zelebriert wurde wäre ihr zuwider gewesen.
Zudem hat die DDR nicht sehr viel von den Ideen der Rosa Luxemburg gehalten, insbesondere wenn diese von so genannten „Staatsgegnern“ bei den Demos 1988-1989 auf Transparenten oder Spruchbändern mitgeführt wurden.

Beispiel:? Am 17.01.1988 nahmen die Bürgerrechtler, Bärbel Bohley, Stefan Krawcyk, und Wolfgang Templin an einer Demo Teil die Demonstranten führte Spruchbänder mit sich auf dem unter anderem das Luxemburg Zitat „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“
Die Staatsmacht die sich als Hüter des Vermächtnisses von Rosa und Karl sah, griff durch und löste die Demo auf viele wurden verhaften, und die drei Bürgerrechtler wurden nach ihrer Freilassung aus der DDR ausgewiesen. Soweit das man ein Vermächtnis von Luxemburg und Liebknecht erfüllen wollte ging man also in der DDR doch nicht.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Adeodatus: 10.01.2009 13:03.



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Bernhard P.   Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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10.01.2009 ~ 15:34 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204971
gelesener Beitrag - ID 204971


Zitat:
spidy hat am 10. Januar 2009 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:

Beispiel:? Am 17.01.1988 nahmen die Bürgerrechtler, Bärbel Bohley, Stefan Krawcyk, und Wolfgang Templin an einer Demo Teil die Demonstranten führte Spruchbänder mit sich auf dem unter anderem das Luxemburg Zitat „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“


Vielleicht lag es auch daran das die Träger der Losungen nicht besonders glaubhaft erschiene? Was sich ja bei Politcamäleon Lengsfeld (erst SED, dann Grüne, z.Z. CDU) bestätigte.

Ebenso unglaubhaft wäre wenn Merkel und Steinbrück ein Schild trügen wo draufsteht:
Zitat:
Der Sozialismus siegt!




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Adeodatus
Benutzerkonto wurde gelöscht



10.01.2009 ~ 15:51 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
RE: Verfolgt, ermordet, verhöhnt ... doch nie vergessen Beitrag Kennung: 204984
gelesener Beitrag - ID 204984


Zitat:
graueMaus hat am 10. Januar 2009 um 15:21 Uhr folgendes geschrieben:

Zitat:
spidy hat am 10. Januar 2009 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Beispiel:? Am 17.01.1988 nahmen die Bürgerrechtler, Bärbel Bohley, Stefan Krawcyk, und Wolfgang Templin an einer Demo Teil die Demonstranten führte Spruchbänder mit sich auf dem unter anderem das Luxemburg Zitat „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“


Nicht Alles, was Jemand auf Spruchbänder schreibt, ist aufrichtig.

Mach Dich doch nicht lächerlich - die Folgen der "Wiedervereinigung" sind längst bekannt.

Was die BRD mit den Zielen Karls und Rosas zu tun hat, solltest Du vielleicht noch ein wenig näher erläutern.


Die BRD ist aber nun einmal nicht der Staat der sich als Hüter des Vermächtnisses von Luxemburg und Liebknecht dargestellt hat, diesen Part hatte sich die DDR oder besser gesagt die Führung der DDR auf die Fahnen geschrieben. Das die DDR-Führung nicht mit Kritik umgehen konnte hatte sie mehr als oft gezeigt, 40 Jahre hatte sie Zeit einen Staat der den Idealen von Luxemburg und Liebknecht entsprochen hätte zu schaffen.

Zitat:
felixed hat am 09. Januar 2009 um 21:58 Uhr folgendes geschrieben:

In der sowjetischen Besatzungszone und der DDR hingegen schufen die Deutschen den ersten antifaschistisch-demokratischen und später sozialistischen Staat auf deutschem Boden. Sie beseitigten die Herrschaft der Finanzkapitalisten und errichteten die Arbeiter- und Bauernmacht. Sie beendeten Ausbeutung und Unterdrückung, schufen die Vollbeschäftigung, soziale Sicherheit, ein krisenfreies Wirtschaftssystem und verwirklichten eine konsequente Friedenspolitik. Sie, darunter auch viele von uns hier, verwirklichten die Ziele Rosa Luxemburgs, Karl Liebknechts und der vielen fortschrittlichen Menschen, welche von den verschiedenen ******** der Finanzkapitalisten durch die ganzen Jahrzehnte und Jahrhunderte verfolgt und ermordet wurden.



Und was das Zitat hier anbelangt sollte man sich Fragen ob die DDR wirklich das war was @ felixed hier schreibt, lege Dein Augenmerk auf die farblich hinterlegte Textpassage und las Dir mal dazu die Verhältnisse der DDR durch den Kopf gehen, dann stelle Dir die Frage war das wirklich so?.

Damit es auch deutlich wird hier mal noch die 7 Wunder der DDR

Wunder 1: In der DDR gab es keine Arbeitslosigkeit!
Wunder 2: Obwohl keiner arbeitslos war, hat nur die Hälfte gearbeitet.
Wunder 3: Obwohl nur die Hälfte gearbeitet hat, wurde das Plan-Soll immer erfüllt.
Wunder 4: Obwohl das Plan-Soll immer erfüllt wurde, gab es nichts zu kaufen.
Wunder 5: Obwohl es nichts zu kaufen gab, waren alle glücklich und zufrieden.
Wunder 6: Obwohl alle zufrieden waren, gab es regelmäßig Demonstrationen.
Wunder 7: Obwohl regelmäßig demonstriert wurde, wurde immer mit 99,9% die alte Regierung wiedergewählt.


Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Adeodatus: 10.01.2009 15:55.



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