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Forum-Thueringen» Speziell» Arbeit, Rente & Hartz IV » Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.
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Pfiffikus   Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Mitglied
4.339 geschriebene Beiträge
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19.12.2009 ~ 16:51 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359009
gelesener Beitrag - ID 359009


Leider geht aus der zitierten Quelle nicht hervor, ob und wie wie eventuell erzielte Zusatzverdienste auf dieses relativ hoch angesetzte BGE der Probanden angerechnet werden. Hoffentlich nicht!


Pfiffikus,
der andernfalls das Ergebnis des Feldversuches schon vorhersagen kann



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strubbel   Zeige strubbel auf Karte FT-Mitglied
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Wohnort: little GDR



20.12.2009 ~ 12:11 Uhr ~ strubbel schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359235
gelesener Beitrag - ID 359235


pfiffikus: mal angenommen, ohne die Anrechnung wäre das doch ganz nach Geschmack der meisten Ansprüche (die gestellt werden).

Ich finde es eben auch zu hoch angesetzt. Da sollte SV schon "drin" sein, sonst Anreiz weg, wie wir andernorts schon ewig gerödelt haben.

So sehe ich das Experiment jedenfalls in die Hose gehen. Ansprüche steigen immer mehr, seit eh un je. Und bei dem Experiment wirds sichs auch ganz böse zeigen.

Jede Wette, dass diese 800 euro dann "zuwenig" sind. Wo gehen die Propanden jetzt eigentlich einkaufen? Wird die derzeitige Lebensweise bleiben? und und und...

Für meine Begriffe schon völlig falsch angesetzt. Naja, dann mal weitergucken.

Halten wir das hier mal schon als Wetten fest Lachen



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"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen."Samuel T.Coleridge


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osslowsky   Zeige osslowsky auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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20.12.2009 ~ 18:01 Uhr ~ osslowsky schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359311
gelesener Beitrag - ID 359311


Gefunden bei: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?topic=414.0

Man sollte nicht nur denken, sondern auch mal über das Geforderte nachdenken:
Gehen wir einfach mal von 80.000.000 Bundesbürgern aus - 65.000.000 Erwachsene und 15.000.000 Kinder und Jugendlich) - und nehmen die in der Petition genannten Beträge als Berechnungsgrundlage, so kommen wir auf jährliche Kosten von:
15.000.000 x 1.000 Euro/Monat x 12 Monate = 180.000.000.000 Euro
65.000.000 x 1.500 Euro/Monat x 12 Monate = 1.170.000.000.000 Euro
Gesamt: 1.350.000.000.000 Euro ! ! ! In Worten: 1 Billion 350 Milliarden Euro ! ! !
Für 2007 betrugen die Steuereinnahmen des Gesamtstaates (Bund, Länder und Kommunen) ca. 539.000.000.000 Euro.
Also sollen alleine ca. das 2,5-fache des gesamten Steueraufkommens in der BRD im Jahre 2007 zur Abdeckung des "bedingungslosen Grundeinkommens" aufgewendet werden ? ? ? ! ! !
Berücksichtigt man nun noch, daß das Aufkommen an Lohn- und Einkommenssteuer (deren gleichzeitige Abschaffung mit dieser Petition gefordert wird) im Jahr 2007 ca. 157.000.000.000 Euro betrug, so müßte man bereits das 3,5-fache der "verbleibenden sonstigen Steuern" aufwenden - nur um daß bedingungslose Grundeinkommen in der geforderten Höhe aufzuwenden.
Führt man sich nun vor Augen, daß dieses alleinig durch die Erhöhung von Umsatzsteuern (2007: ca. 170.000.000.000 Euro Einnahmen an Umsatz- und Einfuhrsteuern) finanziert werden soll, müßte man die Umsatzsteuern gegenüber dem Jahr 2007 nahezu auf das 8-fache (7,94) anheben. - Auf das 8-fache ! ! !
Dieses würde bedeuten, daß z.B. folgende Preise zustande kommen würden:
1 Liter Benzin - Preis heute: 1,059 Euro/Liter - notwendiger Preis: 2,232 Euro/Liter
1 kWh Strom - Preis heute: 0,2047 Euro/kWh - notwendiger Preis: 0,4315 Euro/kWh
1 Brot - Preis heute: 1,99 Euro/Brot - notwendiger Preis: 2,89 Euro/Brot
Wir sprechen hier also von einer "Inflation" von weit mehr als 100% ! ! !, die in der Folge den Wert des in der Petition geforderten "bedingungslosen Grundeinkommens" ca. auf den Wert der heutigen Hartz-IV-Leistungen reduzieren würde.
Sämtliche anderen Staatsausgaben (Investitionen in Bildung, Infrastruktur etc., Schuldenabbau ...) müssen aber auch noch finanziert werden. (2007: ca. 382.000.000.000 Euro).
Die Umsetzung dieser Petition würde den ABSOLUTEN STAATSBANKROTT bedeuten ! ! !
Des weiteren fehlt bei einer Umsetzung dieser Petition für die Masse der Bevölkerung jeglicher Anreiz, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen ! ! !




Nutzersignatur
Bandstand - das kneipenfestival
www.bandstand-event.de

Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von osslowsky: 20.12.2009 18:01.



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bedra   Zeige bedra auf Karte FT-Mitglied
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20.12.2009 ~ 20:24 Uhr ~ bedra schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359323
gelesener Beitrag - ID 359323


also dieser thread verursacht bei mir immer wieder ein totales kopfschütteln Nee Ne Nee Ne Nee Ne

wie kann man nur solche naiven gedanken haben? ...und auch noch meinen, dass das bürgergeld das gelbe vom ei und die lösung aller probleme ist verwirrt verwirrt verwirrt

einige hier sehen das schon total richtig, der anreiz zum arbeiten ist dadurch weg, finanzierbar ist das ganze auch nicht...

...mehr fällt mir zu dem shit nicht ein Nee Ne



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Nachtschicht   Zeige Nachtschicht auf Karte FT-Mitglied
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20.12.2009 ~ 23:37 Uhr ~ Nachtschicht schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359348
gelesener Beitrag - ID 359348


Zitat:
bedra hat am 20. Dezember 2009 um 20:24 Uhr folgendes geschrieben:
...mehr fällt mir zu dem shit nicht ein Nee Ne

Aber mir.
Die Menschheit sollte sich langsam einmal von dem primitiven Streben nach Macht und Reichtum verabschieden.
Sinn ist es sich in seiner Arbeit selbst zu verwirklichen und dadurch Anerkennung zu erwerben. Es soll Menschen geben, die nach Selbstverwirklichung streben und nicht nach Materialanhäufung.



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Pfiffikus   Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Mitglied
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21.12.2009 ~ 00:51 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359358
gelesener Beitrag - ID 359358


Zitat:
bedra hat am 20. Dezember 2009 um 20:24 Uhr folgendes geschrieben:

also dieser thread verursacht bei mir immer wieder ein totales kopfschütteln Nee Ne Nee Ne Nee Ne

Warum? Nur die Zahl, die da im Raum steht, ist utopisch. Osslowsky hat die passende Berechnung heraus gesucht.
Wenn das BGE nur ein Fünftel davon betragen wurde, wäre es sehr realistisch.

Zitat:
bedra hat am 20. Dezember 2009 um 20:24 Uhr folgendes geschrieben:

wie kann man nur solche naiven gedanken haben? ...und auch noch meinen, dass das bürgergeld das gelbe vom ei und die lösung aller probleme ist verwirrt verwirrt verwirrt

Wer glaubt denn, dass es die Lösung aller Probleme sei?
Nein, es wäre nicht mehr als eine Alternative zu HartzIV.


Zitat:
Nachtschicht hat am 20. Dezember 2009 um 23:37 Uhr folgendes geschrieben:

Sinn ist es sich in seiner Arbeit selbst zu verwirklichen und dadurch Anerkennung zu erwerben. Es soll Menschen geben, die nach Selbstverwirklichung streben und nicht nach Materialanhäufung.

Das ist zwar richtig. Aber praktisch stehe ich da mit meinen Zweifeln nicht alleine, dass die Welt alleine mit ehrenamtlicher Tätigkeit am Laufen gehalten werden kann.


Zitat:
bedra hat am 20. Dezember 2009 um 20:24 Uhr folgendes geschrieben:

einige hier sehen das schon total richtig, der anreiz zum arbeiten ist dadurch weg, finanzierbar ist das ganze auch nicht...

Diese Bedenken habe ich auch. Und aus diesem Grunde habe ich einmal zusammen gestellt, wie das BGE gestaltet sein müsste, damit Anreize zum Arbeiten da sind und damit es finanzierbar ist:

Jetzt schreibe ich nochmal ein paar Eckpunkte, wie ein BGE gelingen kann (Die genannten Zahlen sind Beispiele und könnten variieren):
  1. Empfänger
    Voll Anspruchsberechtigt ist, wer unter 2000 Euro monatlich verdient. Nicht anspruchsberechtigt ist, wer über 3000 Euro monatlich verdient. Zwischen diesen Beträgen wird das BGE linear abgeschmolzen. Die Festlegung der konkreten Höhe des BGE erfolgt durch das Finanzamt anhand des zu versteuernden Einkommens.

  2. Höhe des BGE
    Schon heute ist für HartzIV und dessen Überwachen ein gewisser Betrag vorhanden. Dieser Betrag kann sich erhöhen, wenn mehr sozialversicherungspflichtige Jobs entstehen.
    Weiterhin ist bereits ein Zuschuss im Bundeshaushalt eingestellt. Jährlich ist die Summe dieser Beträge zu erfassen.
    Diese Summe wird durch die Anzahl der Anspruchsberechtigten dividiert und (jährlich neu) die Höhe des BGE ermittelt. Die Höhe des BGE ergibt sich automatisch und wird keinesfalls von Wunschdenken über Zumutbarkeit oder von Wahlversprechen von Populisten gelenkt. Es steht dem Bund frei, weitere Mittel bereit zu stellen, für eine Finanzierbarkeit wäre das nicht erforderlich.
    Es ergäbe sich ein Betrag, der zumindestens am Anfang unter dem heutigen Niveau von HartzIV liegen würde.

  3. Einfluss von Erwerbstätigkeit aufs BGE
    Jegliche Erwerbstätigkeit, die der Berechtigte erzielt, ist zu den üblichen Prozentsätzen voll sozialversicherungspflichtig, führt jedoch nicht zu einer Anrechnung auf das BGE (außer gemäß a. wird das BGE abgeschmolzen)
    Wem das BGE nicht genügt, kann einen Job annehmen. Wem es ausreicht, der kann gerne Mangas malen. Es besteht keine Pflicht, einen zugewiesenen Job anzunehmen.

  4. Neue Jobs entstehen
    Durch eine solche Regelung würden Niedriglohn-Jobs erschlossen. Arbeitsgelegenheiten, die heute aufgrund einer niedrigen Bezahlung unzumutbar sind, werden durch das BGE realisierbar.
    Die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Billig-Ausland wäre nicht mehr so lukrativ, weil endlich hier in Deutschland wieder Niedriglöhner gedungen werden könnten. Deutschland könnte auch in Sachen Löhnen mit seinen östlichen Nachbarn konkurrieren!
    Zusätzlich werden im Dienstleistungsgewerbe Jobs möglich, die heute undenkbar sind. Ich habe das hier im Forum mit dem Wedel-Job deutlich gemacht.

  5. Einkommen bei Niedriglohn
    Der hier favorisierte Niedriglohnsektor bedeutet nicht niedriges Einkommen. Die Friseurin kann weiterhin für ihre 4 Euro die Stunde schnippeln. Zusammen mit dem ungekürzten BGE entsteht trotzdem ein angemessenes Einkommen.

  6. Zumutbarkeit
    Über die Zumutbarkeit entscheidet nach meinem Modell der Betroffene Arbeitnehmer und nicht mehr ein Schreibtischtäter in der ARGE.

  7. Erpressbarkeit
    Es entfällt die Erpressbarkeit. Wird jemandem ein unzumutbarer Job angeboten, könnte der Betroffene dem Halsabschneider ohne negative Folgen den Vogel zeigen. Allzu geizige Reinigungsfirmen und deren Auftraggeber werden entweder besser zahlen oder selber putzen müssen.

  8. Verteilung der Freizeit
    Der wissenschaftlich-technische Fortschritt bedingt, dass sich nicht mehr alle Menschen voll in den Wertschöpfungsprozess einbringen müssen. Es ist aber nicht möglich, die Wochenarbeitszeit immer weiter zu senken, besonders bei hochqualifizierten Berufen. Es müssen andere Mechanismen her!
    Durch ein BGE, wie ich es hier vorschlage, wird die neu entstehende Freizeit nicht mehr zwangsweise an Arbeitslose verteilt und es können sich nicht einzelne Faulpelze gezielt alimentieren lassen.
    Vielmehr wird die neue Freizeit wird nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten auf die Menschen verteilt, denen die zusätzliche Freizeit einen damit verbundenen Einkommensverzicht wert ist.

  9. Produktion und Warenangebot sicher stellen
    Wird das BGE nur nach den oben genannten Kriterien errechnet, so besteht nicht mehr die Gefahr, dass die Läden leer gekauft werden und es zur Inflation kommt.
    Begnügen sich mehr Leute mit dem BGE und gehen nicht arbeiten, dann würde das BGE automatisch absinken und der Anreiz zur Arbeitsaufnahme steigen.

    Umgekehrt würde das BGE steigen, wenn sich immer mehr Leute zur Annahme eines Jobs entschließen würden.
    Die Steigerung würden zuerst die Halsabschneider zu spüren bekommen, die zuerst keine Leute mehr für ihre Jobs finden. Es würde weiterhin automatisch steigen, wenn die gering bezahlten Jobs wenig Akzeptanz finden und die besser bezahlten Jobs bevorzugt werden.
    Dass irgendwann mal die von manchen erträumte Höhe erreicht wird, will ich ja nicht völlig ausschließen. Aber als Anfang darf es nicht zu hoch sein.

  10. Stellschrauben
    Das von mir hier dargestellte System hat im Wesentlichen drei Stellschrauben.
    - Die beiden Beträge für die Abschmelzung des BGE
    - Die staatlichen Zuschüsse
    Mit einer jährlichen Anpassung dieser Parameter könnten Minister auf dem Wege einer Verwaltungsvorschrift Einfluss auf die Wirtschaft nehmen.

  11. Durchsetzbarkeit
    Es wären ausschließlich die Vorschriften aus dem SGB zu verändern. Das erleichtert die Durchsetzbarkeit im Vergleich zu anderen Mammutvorhaben ungemein!
    Trotzdem wird es sogar schwer sein, für eine solche Regelung Mehrheiten zu finden. Denn gerade die Halsabschneider haben starke Lobbyverbände!




Pfiffikus,
der das - leider im falschen Thema - schon einmal geschrieben hatte



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RudiRatlos   Zeige RudiRatlos auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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Wohnort: Erfurt



21.12.2009 ~ 01:26 Uhr ~ RudiRatlos schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359359
gelesener Beitrag - ID 359359


Zitat:
Nachtschicht hat am 20. Dezember 2009 um 23:37 Uhr folgendes geschrieben:
Sinn ist es sich in seiner Arbeit selbst zu verwirklichen und dadurch Anerkennung zu erwerben. Es soll Menschen geben, die nach Selbstverwirklichung streben und nicht nach Materialanhäufung.


Dann versuch doch hier dein Glück, aber es ist dort auch nicht mehr so idealistisch wie vor 40 Jahren.



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Bernhard P.   Zeige Bernhard P. auf Karte Nutzer ist leider verstorben
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21.12.2009 ~ 04:37 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359373
gelesener Beitrag - ID 359373


Zitat:
bedra hat am 20. Dezember 2009 um 20:24 Uhr folgendes geschrieben:
einige hier sehen das schon total richtig, der anreiz zum arbeiten ist dadurch weg, finanzierbar ist das ganze auch nicht...


Die Erpressbarkeit des Menschen durch die Argen wäre aber auch weg. Die Argen könnten merklich abgebaut werden, auch in punkto Sicherheit und Personal, da der Zufriedenheitsfaktor der Menschen steigt und ein Absinken der Arbeitsbeschaffungskriminalität und die Übergriffe auf den Argen abnehmen würden. Mit den so eingesparten Kosten, möchte nicht wissen was allein die Sicherheitsmaßnahmen der Argen, Bespitzelungen, Ermittlungen etc kosten, könnte bereits ein Teil des Bürgergeldes finaziert werden.

Außerdem geht der bürokratische Aufwand für die selbst Betroffenen wie Stellung Wohngeldantrag, ALG-Antrag zurück.

Als Gegenleistung könnte man z.B. betroffene Personen die Bürgergeld beziehen, aber keinen festen Arbeitsplatz haben, zu Aufgaben auf kommunaler Ebene oder im medizinischen- oder Pflegedienst heranziehen.

Die Frage der Gesamtfinanzierung ist sicher berechtigt aber die können nur Experten beantworten. Deshalb ist die angeführte Berechnung von osslowsky sicher nur ein Teil des Problemes aber sicherlich nicht maßgebend da mit Sicherheit unvollständig. Wenn man gleichzeitig noch die Reichen im Lande stärker zur Kasse bittet und Militärausgaben für z.B. sinnlose Einsätze im Irak und Afghanistan drastisch senkt, am liebsten abschafft, dürfte man ein weiteres Teil des Problemes der Gesamtfinanzierung gelöst haben.

Kurzum, ich halte den "Erfinder" dieser Ideen, Götz Werner, für einen sehr klugen Kopf und fortschrittlichen Unternehmer im Lande von denen es mehr geben müsste.

Nur mal am Rande, nach 5 Jahren Hartz 4 schätzt man ein das diese Maßnahmen rein gar nichts gebracht haben, die Massenverelendung voran trieben, die Kriminalitätsrate hochtrieben und so sicher auch eine Teilursache der gegenwärtigen Krise sind.

Insgesamt dürfte sich dann Deutschland, nach Einführung des Bürgergeldes, wirklich als Sozialstatt bezeichen.

Gegenwärtig ist es aber eher ein raubtierorientierter kapitalister Staat primitivster Manchester-Strickart.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Bernhard P.: 21.12.2009 04:40.



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grenzer   Zeige grenzer auf Karte Benutzerkonto gelöscht am 09.07.2011
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21.12.2009 ~ 08:05 Uhr ~ grenzer schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359407
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Zitat:
Fuchs Bernie hat am 21. Dezember 2009 um 04:37 Uhr folgendes geschrieben:
Die Frage der Gesamtfinanzierung ist sicher berechtigt aber die können nur Experten beantworten. Deshalb ist die angeführte Berechnung von osslowsky sicher nur ein Teil des Problemes aber sicherlich nicht maßgebend da mit Sicherheit unvollständig. Wenn man gleichzeitig noch die Reichen im Lande stärker zur Kasse bittet und Militärausgaben für z.B. sinnlose Einsätze im Irak und Afghanistan drastisch senkt, am liebsten abschafft, dürfte man ein weiteres Teil des Problemes der Gesamtfinanzierung gelöst haben.
.....
Nur mal am Rande, nach 5 Jahren Hartz 4 schätzt man ein das diese Maßnahmen rein gar nichts gebracht haben, die Massenverelendung voran trieben, die Kriminalitätsrate hochtrieben und so sicher auch eine Teilursache der gegenwärtigen Krise sind.


Zur Beantwortung der Frage der Gesamtfinanzierung muss man kein Experte sein. Die kleine Rechnung, die osslowsky zitiert, sollte schon für jeden Gymnasiasten und Realschüler ab Klasse 6 verständlich genug sein. Und da wird klar, dasss alleine für das BGE 3 mal soviel Geld benötigt wird, wie das tatsächliche Steueraufkommen ist. Da nützt es auch nichts, wenn du Ausgaben für das Militär senken willst. Bei der Höhe des angestrebetn BGE, wäre kein Cent für das Militär da. Und von nüscht noch was nehmen, das geht eher nicht. Auch dazu muss man kein Experte sein. Also ist mit deinem Vorschlag gar nichts gelöst, nicht mal ein Teilproblem. Und mit der Erhöhung von Reichensteuern nimmnt man in Deutschland auch nicht mal so locker die fehlende Billion mehr im Jahr ein.

D7u schwafelst schon wieder von MASSEN-VERELENDUNG. Offenbar weisst du gar nicht, was das bedeutet. Eine solche Massenverelendung ist bei uns nicht existent, auch wen ihr Kommunisten das gerne so hättet.
Beweise für eine gestiegene Kriminalitätsrate auf Grund von ALG II bleibst du uns auch schuldig, du behauptetest das mal ganz einfach, weil es besser in dein Weltbild passt.



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grenzer   Zeige grenzer auf Karte Benutzerkonto gelöscht am 09.07.2011
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21.12.2009 ~ 08:14 Uhr ~ grenzer schreibt:
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RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359411
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Zitat:
Pfiffikus hat am 21. Dezember 2009 um 00:51 Uhr folgendes geschrieben:
[*] Erpressbarkeit
Es entfällt die Erpressbarkeit. Wird jemandem ein unzumutbarer Job angeboten, könnte der Betroffene dem Halsabschneider ohne negative Folgen den Vogel zeigen. Allzu geizige Reinigungsfirmen und deren Auftraggeber werden entweder besser zahlen oder selber putzen müssen.

...
Pfiffikus,
der das - leider im falschen Thema - schon einmal geschrieben hatte


Deshalb wird es auch nicht richtiger.

Wer es noch nicht gemerkt hat: Wir reden in Europa nicht mehr davon, dass jedes einzelne Land seinen für sich abgegrenzten Arbeitsmarkt hat. Hier in Deutschland und anderen westlichen europ. Staaten, wird kein Auftraggebeer und kein Arbeitgeber selber putzen gehen. wenn es kein deutscher macht. Dann werden genügend Arbeitskräfte aus Osteueropa nachrücken, die das übernehmen werden, vielleicht sogar für noch weniger Geld.

Dies wird nicht nur im Reinigungsgewerbe so sein, sondern in fast allen Dienstleistungsbranchen.



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