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Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » BRD - Flüchtlingspolitik - Sammelthema » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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Wohnort: Gera



12.08.2019 ~ 07:08 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: BRD - Flüchtlingspolitik - Sammelthema Beitrag Kennung: 959790
gelesener Beitrag - ID 959790


Es ist immer noch keine Besserung in Sicht.
Trotz das die Tatsachen eindeutig dagegen sprechen.

Sogar das konservative Burda-Magazin "Focus-TV", dessen online-Ableger immer vorn dabei ist, wenn Flüchtlinge kritisiert werden, lobte in der letzten Woche nicht nur den Einsatz von Altenpflegern aus Afrika, Asien und Osteuropa, sondern bekannte klar, dass diese BRD ohne sie zusammenbreche.

Zitat:
Deutsche Altersheime finden keine Pfleger mehr. Hoher Arbeitsdruck, große Verantwortung und ein Gehalt von nur 2500 Euro brutto machen den Job unattraktiv. Weil mindestens 15.000 Fachkräfte fehlen, werben deutsche Heimbetreiber immer mehr Altenpfleger aus dem Ausland an.
Doch wie kommen Asiaten oder Südeuropäer mit wenigen Sprachkenntnissen bei uns zurecht, und werden sie von den Heimbewohnern akzeptiert? FOCUS TV hat eine Gruppe Vietnamesen bei der Arbeit in einem Münchner Altenheim begleitet. Fern der Heimat mussten sie sich an eine andere Umgebung und Kultur gewöhnen. Das steht der 23-jährigen Benedetta aus Italien noch bevor: Sie will Altenpflegerin in Bayern werden. Aber gelingt es ihr, in der Fremde Fuß zu fassen? Geschafft hat es inzwischen die Kongolesin Nadine Condurachi. Seit sie vor 20 Jahren aus Afrika flüchten musste, hat sie sich in Karlsruhe bis zur Pflegedienstleiterin hochgearbeitet und sogar selbständig gemacht. Die FOCUS TV Reportage über Ausländer, die unser Pflegesystem vor dem Kollaps bewahren und über deutsche Senioren, die damit eine ganz neue Erfahrung machen.
[Quelle: https://www.focus.de/focustv/focustv-rep...d_10997648.html]

Um das klar zu stellen:
Wäre kein einziger Nicht-Biodeutscher arbeitsfähig, würden sie allesamt nur enorme Kosten und ökonomischen Schaden verursachen, wäre ich trotzdem aus grundsätzlichen humanitären Erwägungen dafür alle aufzunehmen.
Verstärkt wird das Argument noch dadurch, dass deutsche und europäische Politik massiv dazu beiträgt das Leben in den Herkunftsländern unerträglich zu machen.
Unsere Landwirtschafts-, Export-, Subventions-, Klima-, Fischfang-, Waffenexport- und Finanzpolitik ruiniert schließlich die afrikanischen Nationen.

Allerdings benötigen wir meine Gutmensch-Argumente gar nicht, denn die Migranten in Deutschland erhalten unsere Wirtschaft am Leben, generieren Nachfragen und spülen Geld in die Steuerkassen.

Umso abartiger, verwerflicher und amoralischer, dass EU, USA und Deutschland nach wie vor Terrorregime stärken,
Waffen in Krisengebiete exportieren und Entwicklungsländer ökonomisch drangsalieren,
so das vielen nur noch die Flucht bleibt.
Nach wie vor sorgen Deutschland und Europa dafür immer neue Fluchtursachen zu schaffen.

Zitat:
Der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wirft führenden europäischen Staaten vor, den Bürgerkrieg in Libyen durch Unterstützung gegnerischer Kriegsparteien anzuheizen und zu verlängern. Europa mache sich "mitschuldig", dass der Krieg kein Ende finde. So treibe Europa auch die Fluchtbewegung über das Mittelmeer an. Die Europäische Union schaffe "die Voraussetzung dafür, dass der Migrationsdruck größer wird", sagte Gabriel Panorama.
...
Der SPD-Politiker hebt die Folgen dieser widersprüchlichen europäischen Politik für die Migrationsfrage hervor. Die Aussichten, die Flüchtlingsbewegungen einzudämmen und menschenwürdige Bedingungen für Migranten herzustellen, bewertet Gabriel negativ: "Solange dieser Bürgerkrieg tobt, werden wir praktisch keine Chancen haben". Hier bemängelt Gabriel eine eklatante Widersprüchlichkeit in der europäischen Außenpolitik gegenüber der südlichen Nachbarregion, weil die europäischen Staaten ausnahmslos die Migration über das Mittelmeer stoppen wollten. Durch die Unterstützung gegnerischer Kriegsparteien bewirke man jedoch das Gegenteil.
[Quelle: https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/...nlibyen100.html]

Mit Unions-Kräften wie von der Leyen, AKK, Söder, Spahn, Merz, Linnemann, Klöckner regiert aber nach wie vor das rassistisch-völkische Ressentiment dieser Widerlinge.
Und sie reden der aus dem Osten über diese BRD quellenden AfD-Pest nach dem Munde.
Eine widerliche verwerfliche Politik.
Wider die Vernunft und des Humanismus.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
24.413 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



17.08.2019 ~ 08:53 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: BRD - Flüchtlingspolitik - Sammelthema Beitrag Kennung: 960145
gelesener Beitrag - ID 960145


Der Fall unseres Auszubildenden Anis

Gestern haben wir erfahren, dass unser Anis abgeschoben werden soll.

Wir sind total überrascht, fassungslos, traurig, wütend und ohnmächtig.

Leider hat uns Anis erst gestern, nachdem er in der 3. Instanz beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Karlsruhe, ohne Möglichkeit auf weitere Rechtsmittel, sein abschließendes Urteil erhalten hat, in das Verfahren mit einbezogen.

Warum? – Er wollte uns, als seinen Arbeitgeber, nicht mit seiner Geschichte und seinen Problemen belasten. Er dachte, er könne dies allein durchstehen, schließlich ist er ehrlich und vertraute auf den Rechtsstaat seiner neuen Heimat, der Bundesrepublik Deutschland.

Anis kam 2014 aus Pakistan nach Deutschland. Er flüchtete aus Pakistan, weil er einer kleinen muslimischen Glaubensgemeinschaft, den Ahmadiyya, angehört, die dort von fanatischen Sunniten ausgegrenzt, diskriminiert, verfolgt, gefoltert und auch getötet werden.

Um diesem Fanatismus zu entgehen und sein Leben zu schützen kam er nach Deutschland.

In der Flüchtlingsaufnahmestelle in Gießen wurde er registriert und hat auch dort seinen Asylantrag gestellt. Von Gießen wurde er in die Zentrale-Aufnahmestelle nach Karlsruhe geschickt und wurde danach in einer Gemeinschaftsunterkunft (Containerdorf) in Stutensee-Friedrichtal untergebracht.

Von Beginn an hat sich Anis um Integration und um ein neues Leben ohne Angst bemüht und selbst gekümmert.

Er hat an einem einjährigen Deutschkurs teilgenommen um seinen Hauptschulabschluss in Deutschland nachzuholen. Dieser Abschluss wurde im Juni 2017 mit sehr guten Noten in der Balthasar-Neumann-Schule in Bruchsal bestanden.

Im Anschluss hat sich Anis mit Hilfe des internationalen Bundes um einen Ausbildungsplatz gekümmert. Dabei hat er verschiedene Praktika absolviert um einen passenden Beruf für sich und sein neues Leben zu finden.

In der Zeit vom 03.07.2017 bis zum 07.07.2017 hat Anis ein Praktikum in unserer Werkstatt absolviert. Die Entscheidung ihm einen Ausbildungsplatz anzubieten, wurde bereits während des Praktikums getroffen, da er seine schnelle Auffassungsgabe und sein technisches Verständnis unter Beweis stellen konnte, obwohl seine Deutschkenntnisse noch sehr bescheiden waren. Dabei hat er sich im Auswahlverfahren gegen zwei Praktikanten ohne Migrationshintergrund durchgesetzt, weil schon während des Praktikums klar war, dass er unbedingt diesen Beruf erlernen will. Eine Eigenschaft, die wir für dieses Handwerk heute nur noch bei sehr wenigen Jugendlichen feststellen können.

Die Ausbildung begann am 01.09.2017 bei NFC Mahler hier bei uns in Stutensee.

Bereits zu Beginn der Ausbildung konnten wir feststellen, dass sich seine Fähigkeit zu kommunizieren seit dem Praktikum sehr stark verbessert hatte. Die Fortschritte waren in kurzen zeitlichen Abständen sehr deutlich erkennbar, was auch aus seinen Berufsschulzeugnissen deutlich hervor geht.

Anis hatte von Anfang an keinerlei Probleme, weder in der Berufsschule noch in unserem Betrieb. Seine Kollegen, seine Lehrer und seine Mitschüler schätzen und mögen ihn sehr. Von allen Seiten wird er als höflicher, vertrauenswürdiger, ehrlicher und zuvorkommender Kollege gesehen und ist bei allen sehr beliebt.

Anis kann von Beginn an fachliche Inhalte sehr schnell umsetzen und hat sich allen verschiedenen Umständen der Ausbildung angepasst. Es gab während der gesamten Ausbildungszeit noch nie einen Grund für Beanstandungen oder Kritik. Weder für seine Arbeiten, noch für sein Verhalten.

Im Gegenteil ist Anis immer pünktlich und hat bei Bedarf seinen regulären Feierabend nach hinten verschoben um unsere betrieblichen Interessen zu wahren. Auch die Bereitschaft, außerhalb der regulären Arbeitszeit für den Betrieb anwesend zu sein, beispielsweise bei Messen oder betrieblichen Veranstaltungen, war stets gegeben.

Obwohl sich Anis noch mitten in seiner Ausbildung befindet, hat er sich zu einem wichtigen und unverzichtbaren Mitarbeiter entwickelt. Dies geht soweit, dass wir als Unternehmen schon heute, 1,5 Jahre vor seinem Ausbildungsende, seine Weiterbeschäftigung nach Bestehen der Abschlussprüfung garantieren und auf seinen Verbleib bei uns hoffen.

Anis wohnt in Stutensee-Spöck in einer Wohngemeinschaft mit einem Mitbewohner.
Die Wohnung wird von beiden Bewohnern selbst finanziert.

Anis benötigt keinerlei staatliche Unterstützung und erhält schon lange keine Gelder mehr. Er steht mitten im Leben, er zahlt Steuern und ist ein Teil unserer Gemeinschaft, was für ihn höchste Priorität hat. Er wollte nie Almosen oder Irgendjemandem auf der Tasche liegen. Er will und wollte immer nur ein freies, selbstbestimmtes, ruhiges und sicheres Leben, ohne Angst, für das er selbst aufkommen will und kann! Dabei verfolgte er immer das Ziel einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung.

Dieses Ziel wollte er immer ehrlich, legal und mit Allem, was ihm möglich ist, erreichen.

Diese Motivation ist in allen Belangen seines Handelns deutlich spürbar und treibt ihn permanent an sein Bestes zu geben.

Im Hinblick auf den Fachkräftemangel in Deutschland hoffen wir noch immer, mit Anis einen tüchtigen Mitarbeiter auszubilden, der unseren Werkstattbetrieb viele Jahre unterstützen wird.

Am 14.08.2019 bekam Anis nun das Urteil übermittelt, dass er Deutschland bis Mitte September 2019 zu verlassen habe, da ihm sonst die Abschiebung droht. Wir sind entsetzt und fassungslos über dieses Urteil, da uns ein sehr fähiger, integrationswilliger Auszubildender weggenommen werden soll und wir dies nach der Begründung des Verwaltungsgerichtshofs nicht verhindern können.

Wir investieren sehr viel Mühe und Geld in die Ausbildung um allen Menschen, unabhängig von Herkunft und Religion, eine Chance für die Zukunft zu geben. Jetzt droht unserem mittlerweile besten und fähigsten Auszubildenden die Abschiebung!

Wir sind enttäuscht von der Begründung des Gerichts, die in keinem Wort das Verhalten, die Bemühungen, die fortgeschrittene Integration oder seinen festen Bestandteil in unserem Unternehmen erwähnt.

Dieses Urteil wollen, können und werden wir nicht einfach so hinnehmen.

Wir werden mit und um unseren Anis kämpfen!

In Deutschland werden gerade im Mittelstand dringend Fachkräfte benötigt, die Bereitschaft zum Arbeiten zeigen, um die anfallenden Arbeiten der Unternehmen zu bewältigen. Diese Eigenschaften bringt Anis in vollem Umfang mit.

Die jetzige Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs ist für uns völlig unverständlich! Man möchte die gewachsene Verbindung und das tolle Verhältnis zwischen Anis und uns auflösen.

Im Moment stehen wir relativ machtlos den Tatsachen gegenüber und müssen erdulden, was das deutsche Rechtssystem entscheidet, ohne die Hintergründe und Umstände dieses tollen Menschen und unseres Betriebes genauer zu betrachten.

Daher hoffen wir auf Hilfe, Ideen, mediale Unterstützung oder ein Wunder! Wer kann Anis und uns helfen?

Denn wie hat schon Berthold Brecht gesagt:

Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Teilen erlaubt und erwünscht. Für Ideen gerne Nachricht an uns! Danke an Alle, die uns unterstützen und mit uns kämpfen!



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