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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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05.12.2018 ~ 07:44 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 936231
gelesener Beitrag - ID 936231


Es wird langsam ermüdend, daß mich ständig stramme und "besorgte" deutsche Bürger anschreiben, nur um mir vorzuwerfen daß sie selbst die Diskriminierten sind und wir ja die wahren Faschisten.

Für euch alle, leicht verständlich in Comic-Style von Pirschend nochmal klargestellt:





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prospero   Zeige prospero auf Karte FT-Mitglied
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30.12.2018 ~ 18:37 Uhr ~ prospero schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 937875
gelesener Beitrag - ID 937875


Gedanken zum Jahreswechsel 2018/2019
Wir stehen vor einer neuen Finanzkrise. Diesmal wird es kein "Too big to fail" mehr geben, die Hülle, die von der heißen Luft nie und nimmer tilgbarer Kredite aufgebläht wurde, hat Risse und fällt in sich zusammen.

In den letzten 50 Jahren hat sich die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt. Der Wanderungsdruck, dem jetzt mit dem Migrationspakt ein Ventil geschaffen werden soll, hat das Potential für eine weltweite Völkerwanderung, die kein Land dieser Erde verschonen wird.
Die utopische Annahme, es würden sich in relativ kurzer Zeit neue, multikulturelle Gesellschaftsmodelle herausbilden, in denen sich ein Ausgleich zwischen relativem Wohlstand und absoluter Armut ergäbe, ist meines Erachtens grob fahrlässig.
Stattdessen wird es zu sehr, sehr blutigen Verteilungskämpfen kommen, welche überall die bestehenden staatlichen Ordnungen und die Infrastruktur zerstören werden.
Wo das Militär gegen Eindringlinge eingesetzt wird, werden die Soldaten desertieren, weil die Leichenberge der unbewaffneten Zuwanderer ihre psychischen Grenzen überfordern.
Das alles mündet in eine weltweite Hungersnot, in einen mindestens dreißigjährigen Krieg um Wasser und Ackerland, in dem marodierende Horden – wieder mit religiöser Verbrämung – raubend und brandschatzend durch die Lande ziehen, während Seuchen viele von denen dahinraffen, die vom Krieg unbeschadet blieben.

Rechnen wir damit, dass die Weltbevölkerung um 2050 herum etwa noch anderthalb bis zwei Milliarden Menschen umfassen wird, die, ermüdet vom Krieg, wieder anfangen kooperativ zu wirtschaften.

Wer an seinem Besitz hängt, dem wird er bald wie ein Mühlstein um den Hals hängen, wenn es gilt sich in Sicherheit zu bringen oder neue Chancen zu ergreifen. Heute brennen Barrikaden und Autos, morgen die Geschäfte, die Banken, übermorgen die Villen. Wer nicht loslassen kann, verbrennt mit.

Nur wer sich dem Geist der kriegerischen Zeit anpasst und sich von ihm mal hierhin, mal dorthin tragen lässt, statt sich ihm in den Weg zu stellen, wird überleben.

Ich wünsche allen eine schöne Zeit und gutes gelingen.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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01.01.2019 ~ 12:28 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 937987
gelesener Beitrag - ID 937987


Ich wünsche Euch allen alles Gute und Schöne für das neue Jahr 2019!
Möge es für Euch ein Jahr der Gesundheit sein, der Liebe und des Friedens, des inneren wie des äußeren.
Schaut all dem, was kommt, mit Liebe und Stärke entgegen.
Lasst Euch nicht irritieren, verzweifelt nicht und geht Eure Wege.
Die, die sich leicht anfühlen, so schwer sie auch zu gehen sind, sind immer die, die Euch auch weiterführen.
Wohin sie Euch auch führen werden, am Ende des Weges solltet immer noch Ihr selber stehen. Alles andere ergibt sich von ganz alleine.
In diesem Sinne wünsche ich Euch auch Gelassenheit und in diesen Zeiten allezeit eine ordentliche Prise Humor und Ironie, auch Selbstironie.
Und Glück, viel Glück, das gehört natürlich auch dazu.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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27.01.2019 ~ 08:40 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 940497
gelesener Beitrag - ID 940497


Gestern Abend habe ich mir die Verleihung der Bayerrischen Filmpreise angeschaut und dachte:
Wie verrückt ist das denn?
Die Bayerrische Staatskanzlei finanziert eine Werbeveranstaltung für zivilen Ungehorsam und der Söder klatscht brav dazu.
Wenn auch nicht zu allem, aber das Meiste scheint er auch gar nicht begriffen zu haben.
In solchen Zeiten mag es Spaß machen in diesen Zeiten zu leben, auch wenn sie gerade nicht wirklich spaßig sind.



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prospero   Zeige prospero auf Karte FT-Mitglied
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05.02.2019 ~ 07:55 Uhr ~ prospero schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 941426
gelesener Beitrag - ID 941426


Momentan habe ich das Gefühl, dass ich vielleicht am Ende meiner Erkenntnisse angekommen sein könnte.

Nehmen wir nur mal als Beispiel die Hartz4-Sanktionen, die nach vielen Jahren endlich auch mal vor dem Bundesverfassungsgericht gelandet sind. Wie kann man als Bundesregierung auch nur auf die Idee kommen, zur Verteidigung (!) der Sanktionen vorzutragen, dass man einen Hebel haben muss, um die Leute zur Arbeit zu zwingen? Und was sagt das über eine Gesellschaft aus, die bei derartigen Sätzen nicht empört ist?

Lohnarbeit ist im Kapitalismus immer Ausbeutung zugunsten der Besitzenden. Niemals bekommt derjenige, der zur Lohnarbeit gezwungen wird, seinen vollen Anteil am geschaffenen Mehrwert. Immer wird der Betrieb (und somit die Besitzenden) den meisten Profit für sich abgreifen – und die immer weiter auseinander gehende Schere zwischen Arm und Reich beweist genau das Schwarz auf Weiß.

Die Bundesregierung sagt also im Klartext: Sanktionen müssen sein, damit die Reichen immer reicher werden können. Weil wer zur Lohnarbeit gezwungen wird, macht genau das. Und ich fühle mich zutiefst beleidigt, wenn hochbezahlte Menschen aus Politik und Medien mich mit derartigen “Verteidigungen” ernsthaft von ihrem unmenschlichen System überzeugen wollen.

Bin ich damit jetzt Marxist?



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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07.02.2019 ~ 19:12 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 941733
gelesener Beitrag - ID 941733


Schon lustig, die Deutschen.

Wegen der sozialen Schieflage bei Rentnern, Minijobbern, Scheinselbständigkeit, immer mehr Reichtum in immer weniger Händen geht keiner auf die Straße.

Wegen Leiharbeit und sonstigen unsicheren Arbeitsverhältnissen geht keiner auf die Straße.

Wegen der glasklaren Betrügereien der Autoindustrie geht keiner auf die Straße.

Wegen der Skandale bei Cum-Ex Geschäften und Steuervermeidungsindustrie, die zig Milliarden der Gesellschaft entzogen haben und entziehen, geht keiner auf die Straße.

Aber wegen Gesetzen, die auf Grundlage von 70.000 Expertisen von weltweit anerkannten Experten einen Höchstwert für NOx europaweit festgesetzt haben, um insbesondere Kinder, Kranke und werdende Mütter vor dem Dreck der Betrüger zu schützen, ziehen sie sich gelbe Westen an und gehen auf die Straße.

Lächerlich.
Absurd.
Irrational!



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prospero   Zeige prospero auf Karte FT-Mitglied
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14.05.2019 ~ 08:12 Uhr ~ prospero schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 951382
gelesener Beitrag - ID 951382


Vor zehn Jahren ließ sich Angela Merkel "Klimakanzlerin" nennen und freute sich darüber, dass nach dem Blockierer Bush nun ein dem Thema aufgeschlossener Obama im Weißen Haus saß.
Die deutsche Presse maulte aber, das bringe doch gar nichts, da der größte Klimasünder China nicht mitmache.
Im Jahr 2019 stehen die Verhältnisse auf dem Kopf.

Merkel interessiert sich nicht, Deutschland reißt selbst die minimalen sich selbst versprochenen Klimaziele dramatisch. Nicht etwa wegen gewaltigen Gegendrucks, sondern bedingt durch Phlegma und Unfähigkeit der Regierung.
Im Weißen Haus sitzen Irre, die gar nicht wissen, dass es einen Unterschied zwischen Klima und Wetter gibt und daher alle Umweltschutzmaßnahmen abschaffen. Ausgerechnet das Smog-geplagte China ist nun Vorreiter und baut jährlich mehr Windkraft- und Solaranlagen als alle westlichen Länder zusammen.

Die tumbe Merkel und ihr debakulierender Wirtschaftsminister sehen derweil achselzuckend zu wie Deutschland Knowhow verliert. Deutsche können bekanntlich keinen Smartphones und Computer bauen, so wie sie auch unfähig sind Elektroautos oder Fahrzeuge mit niedrigem Benzinverbrauch zu konstruieren – mal ganz abgesehen von Großprojekten.
Deutschland hat aber auch bereits seinen Vorsprung in Green Technology verspielt. Obwohl wir eine Nordsee- und Ostseeküste haben, gibt es kein einziges deutsches Errichterschiff mehr, das Off-Shore-Windkraftanlagen bauen kann. Darum müssen wir Briten, Dänen oder Norweger bitten.
In der gesamten menschlichen Stammzellenforschung und dem so wichtigen "Genetic engineering" ist Deutschland ohnehin aufgrund verbohrter politscher Verbote soweit von der Weltspitze entfernt, dass jeder deutsche Forscher, der sich für so etwas interessiert, auswandern muss.
Theoretisch könnte man auch die Ausbildung an deutschen Universitäten verbessern, aber wir haben leider auch eine fachfremde Forschungsministerin, die bisher nur beschloss den schädlichen Einfluss von gleichgeschlechtlichen Eltern zu untersuchen und schnelles Internet irgendwie auch für überflüssig hält.
Bayer, der größte deutsche Chemiekonzern entscheidet sich unterdessen für ein Produkt aus dem letzten Jahrtausend und kauft für 63 Milliarden Dollar eine Giftfirma, die weltweit von Myriaden Menschen verklagt wird.
Schlimmer als Merkels politisches Phlegma und die offensichtliche Unfähigkeit deutscher Konzernbosse in Banken, Automobilfirmen und Pharmaunternehmen, ist aber die geradezu groteske Lobbyhörigkeit der Unionsminister, sodass sie jeglichen Fortschritt nicht nur verlangsamen, sondern fundamental Deutschland schaden, indem sie aktiv dafür sorgen, dass Klimaschutz torpediert und das Artensterben forciert wird.
Die kleine Glyphosat-Dirne Julia ist inzwischen gar nicht mehr mit politischen Maßstäben zu bewerten, sondern ein Fall für die Comedy.
Und so eine gilt als Zukunft der Regierungspartei CDU.
Gute Nacht, Deutschland.



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Dr.Sahnebacke   Zeige Dr.Sahnebacke auf Karte FT-Mitglied
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14.05.2019 ~ 10:22 Uhr ~ Dr.Sahnebacke schreibt:
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 951389
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Ich denke eher, BAYER wurde ohne eigene Intentionen dafür eingesetzt, bzw. dazu verpflichtet, MONSANTO zu kaufen.
Deutschland als Zahlmeister der Welt,
die BRD-Angestellten als immer noch arbeitswütige Republik mit hoher Effizienz und fetten Umsätzen.
---
Frag mal die Atlantikbrücke, wie angeblich unabhängig wir von Amerika sind. Aber selbst Seibert leugnete in seiner letzten Pressekonferenz auf Anfrage des RT-Reporters , dass es immer noch Besatzungsrechte seitens Amerikas an uns gibt.
So handeln eben echte "Bündnispartner" untereinander.
---
Und zu den s.g. "Klimalstümpern" gehören auch die ungebildeten Grünen in diesem schönen Fleck der Welt, die dem Menschen die Schuld für zuviel CO2 geben und die Zukunft der Pflanzenwelt aufs Spiel setzen. Siehe dieses Video:

Eine kleine CO2 Horror-GeschichteDauer: 1h 5min
Lang, aber nicht langweilig!
https://www.youtube.com/watch?v=qhBodWEorgY




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Keiner ist umsonst auf der Welt. Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.


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prospero   Zeige prospero auf Karte FT-Mitglied
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14.05.2019 ~ 10:39 Uhr ~ prospero schreibt:
FT-Nutzer seit: 03.09.2007
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 951392
gelesener Beitrag - ID 951392


Deine Antwort ist so, wie man es von dir hier gewohnt ist. Ein Rundumschlag aus Verschwörungsgeschwurbel, inhaltsloser Hass auf "Grüne" und als krönender Abschluss noch ein überaus dummes Filmchen. Damit kannst du nur bei Deinesgleichen im rechten Dunstkreis von "Identitären", Reichsbürgern, Klimaleugnern etc. punkten.



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prospero   Zeige prospero auf Karte FT-Mitglied
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20.05.2019 ~ 09:03 Uhr ~ prospero schreibt:
FT-Nutzer seit: 03.09.2007
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RE: Gedanken zur Zeit Beitrag Kennung: 951897
gelesener Beitrag - ID 951897


War die Zeit zu knapp, um nachzudenken? An Tag zwei nach dem Strache-Video versucht eine Runde bei "Anne Will" zu ergründen, was dieses Ereignis für die europäische Politik und für den Ausgang der Europawahlen kommende Woche bedeuten könnte. Und scheitert, mit Ausnahme der einzigen klaren Erkenntnis des Abends: dass nämlich absäuft, wer sich mit Rechtsextremen ins Boot setzt. Aber die hatten einige Zuschauer mutmaßlich schon vor der Sendung.

Kurzweilig ist es trotzdem. Man kommt nicht aus dem Staunen heraus über die Chuzpe des AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen, der sich, immerhin, ins Studio traut. Hat sich nicht gerade einer seiner wichtigsten politischen Kumpel in Europa im Koks- und Wodkawahn aus dem politischen Betrieb geschossen und dabei abgründige Denk-, Verhaltens- und Charaktermuster offenbart, zu denen sich Parallelen bei "Schwesterparteien" in mehreren Ländern finden lassen, auch und gerade in Deutschland, wo es eine Partei gibt, deren Höckes und Gedeons aus ähnlichem Holz geschnitzt sind?
Für den grinsenden Meuthen ein "singulärer" Vorgang, rein "innerösterreichisch", ohne Außenwirkung. "Das schadet uns überhaupt nicht, Sie sehen mich bester und entspannter Laune."

Genauer besehen, hat die Sache mit diesen "beiden Männern" noch nicht einmal etwas mit der FPÖ zu tun, die man keinesfalls "in Mithaftung" nehmen dürfe, schließlich kennt Meuthen ganz hervorragende Akteure in der Partei, die so tolle Arbeit geleistet habe. "An der Ausrichtung der FPÖ ändert das gar nichts", sie bleibe der Partner der AfD in Österreich, "wie die Lega in Italien und so weiter".

Aber einer wie Meuthen hält sich gar nicht mit Verteidigung auf, er greift lieber an. Wirft beiläufig den Namen von Sebastian Edathy in die Diskussion, des SPD-Politikers, der sich an Bildern nackter Kinder ergötzt hat. Attackiert die öffentlich-rechtlichen Medien ("faul bis ins Mark"), einschließlich dem immer gleichen Gejammer über unfaire Behandlung. Vergleicht den Versuch der medienpolitischen Machtergreifung in Ungarn, Gipfel des Absurden, mit den Beteiligungen der SPD an mehreren Medien in Deutschland. Bezeichnet Menschen, die eine CO2-Bepreisung oder eine Finanztransaktionssteuer fordern, als "verstrahlt". Und vergisst natürlich keinesfalls, Claas Relotius zu erwähnen, den Spiegel-Mann, der seine Reportagen fälschte.

Zum Glück ist in Martin Knobbe ein redlicher Spiegel-Kollege anwesend, der ruhig und sachlich das Vorgehen der beteiligten Medien in der Strache-Affäre erklärt. Zum Glück weiß auch Anne Will dazwischenzufahren, sie geißelt, wo nötig, Meuthens Respektlosigkeiten mit scharfen Worten und bringt dankbarerweise auf den Punkt, was der "versammelten europäischen Rechten" gemein ist: eine Verachtung für Institutionen, für den Staat, für die Medien, und eine übergroße Nähe zu Russland.



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