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Forum-Thueringen» Speziell» Arbeit, Rente & Hartz IV » 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung
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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
23.683 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



21.01.2015 ~ 08:34 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung Beitrag Kennung: 743777
gelesener Beitrag - ID 743777


Zitat:
Meister hat am 20. Januar 2015 um 22:09 Uhr folgendes geschrieben:
Klipper klar was Kassenleistungen betrifft, habe ich für meine zweiten 2000,00 Lappen bekommen und das ist nicht üblich.
Meister


Die Härtefallregelung ermöglicht es den Kassen, das Doppelte von dem Zuschusss den sie im Allgemeinen erbringen zu zahlen.
Das hat nichts mit Besserstellung von Arbeitslosen zu tun. Den Zuschuss kann jeder mit geringem Einkommen beantragen und erhalten.


Zitat:
Von Fernsehen und Strom war ich befreit.


Der Rundfunkbeitrag ist im Regelsatz nicht enthalten. Nach Bestätigung der Behörde über Bedürftigkeit können sich Personen aus dem Rechtskreis des SGB II und XII von der Zahlung befreien lassen.

Kosten für Strom sind im Regelsatz enthalten und werden nicht erstattet.
www.harald-thome.de/media/files/Aufteilung-RB-2011-2015.pdf

Zitat:
Und ich war der erste der eine Verfassungsbeschwerde mit Hilfe eines Rechtsanwaltsbüro in Potsdam eingereicht hat.


Bravo, das ist der richtige Weg.

Zitat:
Heute bezahle ich als Rentner von der Brille bis zum Zahnersatz sämtliche Hilfsmittel aus eigener Tasche.


Brillen sind im Regelsatz leider immer noch nicht enthalten.

Wenn deine Rente so hoch ist, dass keine Bedürftigkeit nach SGB II oder XII besteht müssen alle Leistungen selbst bestritten werden.

Zitat:
So und nicht anders verhält es sich und hat absolut nichts zu tun mit Sozialneid.


Der Eindruck ist für mich beim lesen deiner Zeilen so entstanden.....

Zitat:
Selbst wenn es so wäre, gibt es einen guten Grund, wenn die einen Hände wie eine Hebamme und ein Becken wie ein Ackergaul haben und die anderen kaputte Knochen vom schaffen.


.... und wird hier leider noch einmal bestätigt.
Gruß gastli.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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23.01.2015 ~ 11:11 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung Beitrag Kennung: 744161
gelesener Beitrag - ID 744161


10 Jahre Hartz IV
Anny Hartmann: Menschen zu töten ist viel teurer, als sie zu demütigen.
https://denkfunk.de/anny-hartmann-10-jahre-hartz-iv/



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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Wohnort: Gera



19.02.2015 ~ 08:28 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung Beitrag Kennung: 750244
gelesener Beitrag - ID 750244


Zitat:
Hartz IV hat nicht bloß materielle Verwüstungen bei den Transferleistungsempfängern, sondern auch mentale Verwerfungen in den Köpfen ihrer Mitbürger angerichtet. Langzeit- und Dauererwerbslose werden heute ungleich stärker als "Sozialschmarotzer" etikettiert, stigmatisiert und diskriminiert, als vor der "Arbeitsmarktreform". Teile der Mittelschicht versuchen, ihre keineswegs unbegründete Furcht vor Statuseinbußen dadurch zu bewältigen, dass sie mit einem an Menschenverachtung kaum zu überbietenden Zynismus auf Randgruppen, soziale Absteiger und berufliche Verlierer herabblicken.

Ohne diese bewusstseinsverändernde Wirkung der rot-grünen "Agenda 2010" wären Thilo Sarrazins abfällige Äußerungen über die einheimische Unterschicht und die Zuwanderer islamischen Glaubens kaum denkbar gewesen. Ebenso wenig wie die CSU-Kampagne gegen rumänische und bulgarische Arbeitsmigranten unter dem Motto "Wer betrügt, der fliegt". Auch die jüngsten Wahlerfolge der Alternative für Deutschland (AfD) muss man vor diesem Hintergrund sehen.

[Quelle: https://www.freitag.de/autoren/der-freit...ssenbewusstsein]

So werden bei Hartz IV die Menschen in nützliche und unnütze unterteilt.
Nur so am Rande:
Ihr wisst schon, wer hier in Deutschland ebenfalls Menschen in nützlich und unnütze aufteilte oder?
Und ihr wisst ebenso, dass die SPD heute noch stolz ist auf ihre Agenda 2010, ja?



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Meister   Zeige Meister auf Karte FT-Mitglied
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Wohnort: Deutschland



22.02.2015 ~ 15:34 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung Beitrag Kennung: 751064
gelesener Beitrag - ID 751064


Zitat:
gastli hat am 19. Februar 2015 um 08:28 Uhr folgendes geschrieben:




Und ihr wisst ebenso, dass die SPD heute noch stolz ist auf ihre Agenda 2010, ja?


Ja Für dieses Vergehen müsste die SPD Sicherheitsverwahrung bekommen.
Nach einem Vierteljahrhundert, noch unterschiedliche Löhne, Renten und dementsprechend prozentual weniger Hartz IV kann nur ein Traumata bei den Betroffenen hervorbringen.
Aber die automatische Diäten-Rammler der CDU/CSU denken auch nicht daran diesen
Zustand ein Ende zu setzen.


Meister



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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Wohnort: Gera



02.04.2015 ~ 15:30 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung Beitrag Kennung: 757980
gelesener Beitrag - ID 757980


Ekel des Tages: Schäfer-Gümbel,
der Ypsilanti beerbte.
Der hat der TAZ ein paar windschiefe Argumente verkauft, mit denen er seine Lebenslüge kittet.
Was mich noch immer anspringt, sind Formulierungen wie:

Zitat:
"Menschen, die jeden Tag aufstehen, hart arbeiten, aber keine Reichtümer nach Hause bringen".
[Quelle: wie oben]

Das ist sie, die Lieblingsvision der Partei der Sklaverei.
"Harte Arbeit" ist das Wichtigste daran.
Vielleicht nehmen wir das einmal wörtlich, um es zu verstehen.
Bevor wir zum Kern vordringen, widmen wir uns der Schale: "Menschen, die jeden Tag aufstehen".
Also alle?
Oder alle außer bestimmten Behinderten und Kranken?
Schäfer-Gümbel meint hier eigentlich "früh" aufstehen.
Das ist das sadomasochistische Bild, daher auch "harte" Arbeit.
Hier müsste man eigentlich fragen: Gibt es auch weiche Arbeit?
Bei der man den ganzen Tag sitzen oder liegen bleiben kann?
Will er vielleicht Schäuble beleidigen?

Nein, es ist das Bild vom gequälten Arbeiter, der schon übermüdet aus den Federn kriecht.
Um dann bis zur körperlichen Erschöpfung zu malochen.
Der eine knappe Mahlzeit verschlingt und dann wieder in die Falle fällt.
Dieser Arbeiter, der optimale Profitgenerator, hat nur ein Recht, nämlich sich zu erheben über jene, die sich nicht genau so quälen.
Dieser Sadomasochismus ist es, was übrig geblieben ist vom Ideal der Arbeiterpartei.
Shades of Grey SPD.

Wenn Schäfer-Gümbel sich dann vorlügt:
Zitat:
"Auch Menschen mit niedrigen oder ohne Einkommen arbeiten hart und wollen für ihre Kinder nur das Beste",
[Quelle: wie oben]
belegt er seine Unkenntnis.
Menschen ohne Einkommen arbeiten hart?
Meint er jetzt alle?
Oder nur die Hartz-Sklaven, die er aber nicht nennen darf, weil es ihn entlarvte?
Aber selbst wenn man bis dorthin noch gewaltsam Sinn erzwingen kann, endet es bei den Kindern.
Wenn ich ohne Einkommen arbeite, bekomme ich davon Kinder?
Oder will ich für die auch das Beste, wenn ich gar keine habe?

Nein, es ist politischer Kitsch.
Sprachbilder, die nur aus einer Perspektive funktionieren - der des abgestumpften Funktionärs.

Zitat:
"Mit dem Arbeitslosengeld II wurden Menschen, die zwanzig, dreißig Jahre lang gearbeitet haben, mit Menschen gleichgestellt, die noch nie gearbeitet haben."

[Quelle: wie oben]

Ach was?!
Die Lösung war doch gerade Hartz IV, das "aktiviert", "fordert und fördert" und den Abstand der Sozialhilfe zu den Löhnen sichert?
War das nicht das Gute daran?
Dazu erkämpften sie den Mindestlohn, der dasselbe erreichen soll.
Ist das also doch alles "Quatsch"?
Muss das ALG II noch weiter gesenkt werden oder kennt Schäfer-Gümbel einen Trick, wie man die Hartz-Gesetze sonst noch anders denn als Strafe für Verlierer auslegen könnte?
Und wie vor allem passt sein Gesabbel zur Legende von der "harten Arbeit"?
Wie bringt man künftig alle dazu, mitzuarbeiten?

Bis hierhin vielen Dank!
Es lohnt sich mal wieder nicht.
Den Rest besorgt ein Blick ins Vokabular:
Zitat:
"Themen der arbeitenden Mitte", "nachhaltiges Wachstum". "Chancengleichheit", "Gerechtigkeitslücke", "Soziale Sicherheit" "soziale Stabilität" "Wohlstand und Sicherheit", "Glaubwürdigkeit und Vertrauen".

[Quelle: wie oben]
Gesabbel.
Bullshit.



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Line80 FT-Mitglied
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20.07.2017 ~ 01:19 Uhr ~ Line80 schreibt:
FT-Nutzer seit: 17.07.2017
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RE: 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung Beitrag Kennung: 886042
gelesener Beitrag - ID 886042


Zitat:
Die Miete und Heizung zahlt die ARGE.

Neben dem Regelbedarf werden nach § 22 Absatz 1 SGB II die tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung anerkannt, soweit sie angemessen sind.
Das ist ein Rechtsanspruch für jeden Bürger, der auf Leistungen nasch SGB II und Xii einen Anspruch hat.
Anspruchsvorraussetzung: http://www.arbeitsagentur.de/web/content...erung/index.htm

Hier kann jeder Bürger prüfen, ob er Anspruch auf Leistungen nach SGB II hat:
http://hartz4rechner.org/


Vielen Dank dann werd ich hier im Forum nach alternativen suchen.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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Wohnort: Gera



26.11.2018 ~ 14:10 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung Beitrag Kennung: 935476
gelesener Beitrag - ID 935476


Hartz IV ist nicht mehr geliebt.
Die SPD möchte nun endgültig einen Schlussstrich unter das hart umstrittene Hartz IV-System ziehen.
Auch Robert Habeck von den Grünen will Hartz IV ersetzen und in ein neues Garantiesystem ohne Arbeitszwang und Sanktionen umwandeln.
Die Diskussion um Hartz IV ist voll im Gange.
Die Profiteure der Zwangsarbeit zu Niedriglöhnen kommen natürlich schon aus ihren Löchern gekrochen und üben Kritik an der Infragestellung des Hartz IV - Systems.

Am klarsten hat Peter Novak die Diskussion auf den Punkt gebracht:
Die Konsequenz aus der Debatte um die Hartz IV-Reform müsste sein_
- dass die grundsätzlichen Gegner einen Bruch mit dem Hartz IV-System fordern müssen
- anzuerkennen, dass Menschen grundsätzlich soziale Rechte haben
- die nicht daran gebunden sind, was sie arbeiten.
Zudem sollten sie SPD und Grüne auffordern, in den Bundesländern, in denen sie noch Einfluss haben, ein sofortiges Sanktionsmoratorium im Hartz IV-System durchzusetzen. [https://www.heise.de/tp/features/Hartz-I...em-4222638.html]

Stichpunkte, für eine Reform des Sozialstaates:

- bedarfsdeckende und auskömmliche SGB II Regelleistungen von nicht unter 600 €
- Unterkunftskosten in einer Höhe, die dem tatsächlich vorhandnen Angeboten entspricht
- sofortige Aufgabe des Sanktionierungssystems
- deutlich höhere anrechnungsfreie Hinzuverdienste im SGB II / SGB XII
- bedarfsdeckende und Teilhabe ermöglichende Renten
- bedarfsdeckende und Teilhabe ermöglichende Leistungen in der Grundsicherung im Alter
- bedarfsdeckende und Teilhabe ermöglichende Leistungen bei Erwerbsminderung
- deutliche Anhebung der Vermögensfreibeträge im SGB II/SGB XII
- deutliche Erhöhung des Mindestlohnes
- Begrenzung von Zeitarbeit auf max. 3 Monate bei mindestens 100% Bezahlung wie Stammbelegschaft

Hier der Artikel mit Habecks Vorschlägen: https://www.zeit.de/politik/deutschland/...affung-hartz-iv

Hier die "Kritik" der Profiteure der Zwangsarbeit zu Niedriglöhnen: https://www.morgenpost.de/politik/articl...veraendern.html



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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12.02.2019 ~ 15:42 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: 10 Jahre staatlich verordnete Verelendung und Täuschung Beitrag Kennung: 942211
gelesener Beitrag - ID 942211


Zitat:
null
Der Koblenzer Sozialwissenschaftler Stefan Sell sieht die arbeitsmarktpolitischen Teile im SPD-Sozialstaatskonzept kritisch. Das Bürgergeld sei lediglich eine semantische Neu-Etikettierung, sagte er im Dlf. Davon profitierten vor allem ältere Arbeitslose – für alle anderen ändere sich nichts.

Stefan Sell im Gespräch mit Birgid Becker
[Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/spd-plaen...ticle_id=440782]

Da hat Stefan Sell absolut Recht.
Die sog. "Sozialstaatesreform" ist weiterhin Hartz IV, halt in Version 2.0.
Substanziell wird wenig geändert.
Eine Sozialstaatesreform sieht anders aus.

Dann müssten wir über folgende Punkte reden:
- Längeres Arbeitslosengeld, nicht nur für ab 50 oder sogar 55 Jährige
- menschenwürdige Existenzsicherung
- höhere Regelleistungen
- Neuregelungen zu Kosten der Unterkunft
- vollständige Abschaffung der Sanktionen
- Wiedereinführung von einmaligen Leistungen
- tatsächliche Förderung, Qualifizierung, Weiterbildung
- Reduktion von Minijobs
- Einführung eines Stopps für Befristung bei Arbeitsverhältnissen
- Befristung von Zeitarbeit, max. 3 Monate [danach 10% mehr Lohn als Stammbelegschaft]
- bedarfsdeckende und menschenwürdige Alterssicherung



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