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Maurice   Zeige Maurice auf Karte FT-Mitglied
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19.11.2018 ~ 17:54 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 934985
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Tag 51 – Nitmiluk NP

9. Oktober
Vor Sonnenaufgang schrillte der Wecker. Kurz nach sieben ging die Wanderung los. Nach einem unmenschlichen Aufstieg über ungenormte Stufen mit unterschiedlichen Schrittmaß bot sich dann eine atemberaubende Aussicht – die Schlucht des „Katerine Rivers“ vom „Baruwei Lookout„.

Nach einigen Kilometern durch unvergleichbare Buschlandschaft, erreichten wir den „Pat’us Lookot„. Und was soll ich sagen, bombastisch!! Seht selbst.

Der „Jeddas Rock“ war das letzte Ziel bevor wir wieder zum Auto machten, denn das Wasser wurde langsam knapp. Der Rückweg ging über sehr beschwerliches Gelände. Da war kein Wanderweg mehr zu erkennen! Aber die Landschaft blieb großartig!
Mit letzter Kraft und mit keinem Milliliter Wasser mehr, schleppten wir uns den letzten Weg noch zum Auto – also den letzten Kilometer und 500m vor dem Ziel ging uns das Wasser aus. Nach vielen Kilometern, 1,8l Wasser und einer großartigen Wanderung erschlichen wir uns endlich mal wieder eine Dusche und luden natürlich auch all unsere Akkus auf. 😀 Der Aufmerksame Beobachter wird noch etwas im Blogverlauf feststellen. 😉

Nachdem alles wieder voll und wir sauber waren ging es weiter südwärts, dabei sind wir an einem 6m Flutmarker vorbeigefahren.

  • Cairns, den 18.11.2018 19:16 EAST

Zurück gelegte Stecke: 97,84km

Fotos des Tages.



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30.11.2018 ~ 23:21 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 935765
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Tag 52 – fliegende Füchse

10. Oktober
Das erste Event des Tages waren die „Cutta Cutta Caves„. Dabei handelt es sich um Tropfsteinhöhlen, die sind in dieser Gegend etwas sehr Besonderes. Ja was soll man noch groß dazu berichten. Sie waren schön, aber wenn man vorher in Griechenland in den spektakulärsten Tropfsteinhöhlen der Welt war, kann natürlich keine andere mithalten. Aber gleich am Hölleneingang habe ich meine erste australische Schlange gesehen. Wurde ja auch Zeit. 😀 Sie war wohl auch gar nicht so ungefährlich, im Gegensatz zu der Baumschlange die sich in der Höhle versteckte.

Als nächstes lagen die „Bitter Springs“ auf dem Weg. Wundervolles türkisfarbenes glasklares Wasser! Trotzdem war es etwas eklig, denn es schwammen viele Algenbuffen im Wasser. Nicht so toll.



Die „Mataranka Thermal Pools“ waren gleich in der Nähe. Die waren allerdings nicht warm. Dabei handelte sich einfach um ein Rinnsal, dass an einer Stelle etwas ausgebaggert wurde. Gelohnt es sich trotzdem, weil dort auch tausende „Flughunde“ waren. Richtig süß! Das änderte sich, als mir so ein Vieh auf die Schulter geschissen hatte. Zum Glück ging es wieder aus dem weißen T-Shirt raus. Seit dem sind die Viecher bei mir unten durch!!

  • Cairns, den 21.11.2018 18:09 EAST

Zurück gelegte Strecke: 169.6 km

Fotos des Tages.

PS: Sie haben mich übrigens verfolgt und sind auch jetzt in Cairns all gegenwärtig.





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30.11.2018 ~ 23:26 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 935766
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Tag 54 – Devel Marbles

12. Oktober
Gegen Mittag hatte das sture Fahren ein Ende. Wir erreichten „Karlu Karlu“, wie die „Devil Marbles“ in der lokalen Aboriginesprache heißen. Dabei handelt es sich um Steinkugeln, die durch Hitze- und Kältesprengung entstehen – an der Stelle liebe Grüße an Herrn Müller, mit ihm haben wir dieses Thema in der 9. Klasse (oder so) behandelt. Bester Geounterricht überhaupt!!

Nun aber zurück zu den Steinkugeln. Ich hatte mich schon im Vorfeld auf bombastische Fotos gefreut und ich glaube es ist mir gelungen, das ein oder andere gute Foto zu schießen. Darum kann ich mir den kläglichen Versuch die atemberaubende Landschaft zu beschreiben sparen. 😀 😉

Danach ging es weiter südlich und somit kamen wir dem „Red Centre“ wieder näher.

  • Cairns, den 28.11.2018 18:55 EAST

Zurück gelegte Strecke: 307,4 km

Fotos des Tages.





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Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Maurice: 30.11.2018 23:29.



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23.12.2018 ~ 13:49 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 937474
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Tag 56 + 57 - West MacDonell NP

14. Oktober
Nachdem wir im Nationalpark aufgewacht sind, ging es wieder ein Stück zurück, um die „Standley Chasm“ zu besuchen. Und der Rückweg hat sich gelohnt. Nachdem wir zum „Standley Chasm Lookout“ gewandert waren und dort die Aussicht genossen hatten, ging es zum eigentlichen Event. Das „Standley Chasm„. Dabei handelt es sich um eine kleine Schlucht die zur Mittagszeit, auf Grund des Sonnenstandes, zauberhaft rot leuchtet.
Aber seht selbst.

Wenn ihr euch etwas durch die Fotos klickt, findet ihr auch heraus, dass das ganze Tal sehr schön war. Einen Heizpilz haben wir da auch entdeckt… Aber wenigstens war er schön mit einem Aboriginepunktmuster verziert.

Die Wanderung über den „Dolomite Walk“ bei dem „Ellery Creek Big Hole“ folgte als nächtes, wiedermal eine wundervolle Landschaft. Unbeschreiblich und mit Fotos kaum festzuhalten.

Diese tolle Eidechse ist mir auf dem Aussichtspunkt bei dem „Serpentine Gorge“ vor die Linse gelaufen. Ist sie nicht wundervoll? Auch wenn sie meinem Travelmate einen ganz schönen Schrecken eingejagt hat. 🙂 Aber nicht nur deswegen hat sich der Weg dort hoch gelohnt. Die Aussicht an sich war schon bombe – die Echse war dann noch das Sahnehäubchen !! Aber auch unten sah es richtig toll aus.

Geschlafen haben wir auf dem „Neil Hargrave Lookout„. Neben einer richtig genialen Aussicht war dort auch eine große Radarschüssel aufgebaut. Sinn und Zweck dieser Apparatur wurde auf einem Schild erklärt. Es diente dazu den Handyempfang zu verbessern. Wäre auch eine Idee für die deutschen Funklöcher. 😉 😀

Zurück geleckte Strecke: 118,4 km

Fotos des Tages

 

15. Oktober

Nach einer ungewohnt kurzen Fahrt waren wir im „Ochre Pits“ angekommen. Orchideen haben wir leider keine gefunden, war höchstwahrscheinlich zu trocken, ist ja Trockenzeit. Aber gelohnt hat es sich trotzdem. In dem Tal konnte man nämlich auch verschiedenfarbige Gesteinsschichten sehen, die sich auf Grund der geologischen Prozesse, die zur Entstehung der West MacDonell Ranges geführt haben, senkrecht und nicht waagerecht nebeneinander lagen.

Viel beeindruckender war dann aber doch der „Ormiston Gorge„. Schaut euch einfach die Fotos an. 😉

Am „Glen Helen Gorge“ gab es, neben der tollen Natur, auch ein uraltes Klavier aus Leipzig. Ja! Leipzig!! Aber viel wichtiger, es gab auch eine Dusche. 😀

Nach einer sehr spaßigen Fahrt über eine geile Gravelroad, natürlich mit der richtigen Musik. Ich sag nur der Bass muss knallen. 😀 Ganz nebenbei, das ist der perfekte Song, um über Gravelroads zu heizen. Auf jeden Fall schloss sich, nach der geilen Musik und einer etwas längeren Wanderung, ein richtiges Postkarten Motiv an.
(Ganz nebenbei, das Original des Liedes läuft auch gerade auf Radio PSR, was für ein lustiger Zufall. 😀 )

 

Nachdem wir auf dem „Tylers Pass“ den „Gosse Bluff“ schon mal aus der Ferne gesehen hatten, haben wir dann noch einen schönen Platz zum Übernachten gefunden. Die Wäsche wurde dann auch noch gewaschen und das sollte nicht die letzte Handwäsche bleiben. 😉

Zurück geleckte Strecke: 117,8 km

Fotos des Tages

 





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Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Maurice: 23.12.2018 14:15.



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23.12.2018 ~ 14:22 Uhr ~ Maurice schreibt:
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Tag 60 – der fremde Planet

18. Oktober
Mit Sonnenaufgang ging es los. Halb acht begonnen wir die Wanderung. Mit 2,6 Liter Wasser machte ich mich auf den Weg. Der Aufstieg war echt zum Abgewöhnen und auch das Anstrengendste an der ganzen Wanderung. Der Rest war eben und somit konnte man die Landschaft richtig genießen.

Diese Tafelberglandschaft hat es mir generell angetan, aber wenn man dann wirklich in einer wandert ist es nochmal ganz was anderes. Mitten auf unserem schönen Planeten denkt man auf einmal, man ist auf einem extrasolaren Planeten gelandet. Aber schaut es euch am besten einfach an. 😉

Den Garten Eden gab es da auch. Naja da hat man gesehen, dass alles nur leere versprechen sind. 😀 Weder ein Apfelbaum noch eine Schlange waren in Sicht.

Nachdem wir das dort vorhandene W-LAN genutzt hatten, um uns mal wieder zuhause zu melden, ging es Richtung Uluru.

Am Aussichtspunkt für „Mount Conner“ habe ich, dann mein 9999 Foto mit meiner ± 77 geschossen. (Mittlerweile bin ich schon wieder bei 5354 Fotos 😀 )

Gleich neben dem Aussichtspunk ging es zu einem Salzsee. Ein riesen Ding und der Sand schmeckte wirklich salzig. 🙂 Zusätzlich kam mir die Hitze dort noch unerträglicher vor als sie eh schon war. Aber wir konnten dem Flimmermeer lebendig entkommen und in Funkreichweite zum Uluru haben wir dann übernachtet.

Zurück gelegte Strecke: 295.7 km

Fotos des Tages.





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05.01.2019 ~ 23:44 Uhr ~ Maurice schreibt:
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Tag 61 bis 63 – der rote Hügel

Am 19. Oktober hat jeder von uns seine 25$ Eintritt für den Uluru gelöhnt. Dafür gab es dann aber auch ein 3-Tagesticket und die haben wir auch voll ausgeschöpft. Wie ich den Uluru fand, ob ich ihn bestiegen habe und was Olga mit der ganzen Sache zu tun hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Text. 😉

Kleiner Hinweis: Teile des Textes sind schon älter (zu erkennen an der Signatur; wie immer) deswegen ist der Schreibstil nicht durchgehend der Gleiche.

19. Oktober
Der erste Eindruck: Nicht schlecht der Hügel. Nein jetzt mal im Ernst, er sieht schon cool aus. Die Besteigung war nicht freigegeben, weil Temperaturen über 36° herrschten. Genauer, es waren 37° im Schatten, allerdings gibt es auf und auch um den Uluru recht wenig Schatten. 😉 Also handelte es sich um ca. 42°. Perfekte Voraussetzungen also, um einen 12 km Basewalk um 11 Uhr zu beginnen. Wiedermal 2 Liter Wasser an den Gürtel gehängt – diesmal würde ich sie auch brauchen – und natürlich die 600 ml Reserve in meiner Fototasche, und ab ging er, der Peter. Nach 6 km konnten wir unsere Wasserreserven wieder aufstocken. Am Wassertank stand: „Die Parkranger und die Aborigines wünschen sich, dass du wieder sicher zu deiner Familie zurückkehrst.“ Ich wusste gar nicht, dass um den Uluru ein Kriegsgebiet ist. 😀

Sicher zuhause angekommen bin ich zwar noch nicht wieder, aber ich habe den Basewalk, trotz 42°, praller Sonne und Trillionen von Fliegen – und die Fliegen waren das Schlimmste – überlebt. 🙂

Danach sind wir noch zum „Bush view“ gefahren, um ein Foto zu machen. Den Rest des Tages haben wir dazu genutzt Öl für Knut zu besorgen, wir hatten nämlich keins mehr. Außerdem mussten die Reifen wieder aufgepumpt und die Heimat bespaßt werden. 🙂 Übernachtet haben wir dann auf dem frisch eingezeichneten „Zeltplatz“. Eigentlich war es nur ein Feldweg, aber man konnte dort schon übernachten. In Sichtweite zum Uluru.

Alleine waren wir dort auch nicht, näher an der Straße schliefen vier Männer in einem roten dreitürigen Toyota – entsprach einem uraltem Opel Corsa. Und nach uns kamen noch mal zwei 4WDs. Ein bomben Sonnenuntergang beendete einen schönen Tag.

Zurück gelegte Strecke: 104,1 km

Fotos des Tages.

  • Crocodylus Village, den 6.12.2018 20:29 AEST

 

20. Oktober
Wieder ein Tag des frühen Aufstehens, diesmal um den Uluru beim Sonnenaufgang zu erwischen. Da wir in der Dämmerung gefahren sind, war die Fahrt etwas heikel, wegen der ganzen Tiere. Wir haben aber kein einziges gesehen – zum Glück – und sind gut auf dem, von Menschen überfüllten, Sonnenaufgangsaussichtspunkt angekommen.

Gute Fotos habe ich auch machen können, wie man sieht. 😉 Dann wollten wir eigentlich zu den Olgas fahren, um dort die 7 km Wanderung zu machen – wer ist Olga? Wird noch erklärt 😉 – aber ich wollte vorher nochmal am Uluru vorbei schauen, in der Hoffnung doch noch nach oben zu kommen. Denn gereizt hatte mich die ganze Sache dann schon.

Als ich mich auf dem Parkplatz extra neben einen anderen weißen Challanger gestellt hatte, sahen wir schon die Menschentraube vor dem Aufstieg. Damit war es ziemlich sicher, dass wir heute hoch kommen würden.

Durch meine Parkplatzwahl bin ich auch ziemlich schnell mit einem Kanadier ins Gespräch gekommen, während ich auf meinen Travelmate wartete. Der Kanadier war der Besitzer des Challangers, und unsere Autos waren der Grund des Gespräches. Männer eben. ;P Während unseres Auto-small-talk begann sich die Menge den Berg hinauf zu quälen. Einige kamen nicht weit, und das obwohl sich ziemlich viele so mit Dehnungs- und Aufwärmübungen vorbereitet hatten, das man dachte jeden Moment fällt der Startschuss für einen Marathon. Generell waren vor allem die asiatischen Touries von einer viel zu großen Begeisterung erfüllt.

Als mein Travelmate zurück kam, hatte ich mich schon von meinem kanadischem Freund mit „Wir sehen uns oben“ verabschiedet.

Ich muss sagen, ich habe den Aufstieg echt unterschätzt. Der rote Hügel ist zwar nur 863 m hoch, dafür macht man aber auf 800m Strecke auch 300 Höhenmeter! Zum Glück war es noch kühl, sonst hätte man alleine hier 5 Liter Wasser verbraucht. Aber damit hatte ich auch nicht gerechnet, ich hatte auch nur 1,6 Liter mit.

Der Ausblick ist grandios und auch die Landschaft auf dem Uluru sehr interessant. In den fünf Stunden die wir auf den Uluru waren, haben wir den Kanadier zwar nicht gesehen, aber dafür habe ich mich dort mit einem kleinen Turm verewigt und auch herausgefunden, dass meine halbhohen Wanderschuhe 1A zum Klettern sind. Ein guter Kauf also. Außerdem haben wir in der Zeit 5 km auf dem roten Riesen zurück gelegt. Durch die tiefen Furchen war das allerdings nicht immer einfach. Eigentlich ergibt sich das ja aus der Erzählung, aber hier nochmal der Vollständigkeit halber. Wir sind natürlich nicht nur bis zum höchsten Punkt gegangen – wie so ziemlich alle, die dann sagen können: „Ich war auf dem Uluru.“ Ja, toll Gratulation du bist in einer halben Stunde hochgeastet, hast ein Selbstvieh am höchsten Punkt fabriziert und bist dann wieder nach unten gestürmt.

Nein, man kann sagen wir haben die Zeit auf dem Uluru genossen und die Landschaft in uns aufgesaugt.

Übriges, nochmal würde ich die Sache nicht machen. Jetzt weiß ich ja, wie ******* anstrengend es ist, da hoch zu kommen.

Als wir am Auto waren, haben wir den Kanadier wieder getroffen. Er hat in der Zeit noch den „Basewalk“ gemacht – krasser Typ. Von 12 bis nach 14 Uhr haben wir über alles Mögliche mit ihm erzählt. Dann haben wir uns Richtung Olgas aufgemacht und er Richtung „King Canyon“ und „Palm Valley“ – wir haben ihn ja nicht ohne Tipps ziehen lassen.

  • Einschub aus der Zukunft: Als wir wieder in Alice Springs angekommen waren, haben wir ihn auf dem coles-Parkplatz wieder getroffen. Also ich hatte sein Auto entdeckt und mich neben ihn gestellt. Wie sich herausstellte, war er schon ein ganzes Stück raus aus Alice, musste aber wegen eines Reifenplatzers wieder zurück.
    Die Info musste jetzt mit hier her, wäre sonst untergegangen. Der Bericht von Alice Springs ist nämlich schon lange fertig, und da wollte ich es nicht noch hinzufügen, weil es tierisch schwer ist, das jetzt noch gut dort einzufügen.

Wie ihr bei den Fotos des Tages seht, waren wir auch schon bei den Olgas, die Wanderung haben wir aber auf den nächsten Tag verschoben, da wir die nicht mehr geschafft hätten. Also sind wir Richtung Western Australien gefahren, um kurz hinter dem Park zu übernachten.

Zurück gelegte Strecke: 131,0 km

  • Crocodylus Village, den 7.12.2018 17:50 AEST

 

21. Oktober
Nachdem wir es vorgestern (20.10.) nach der Besteigung des Ulurus nicht mehr geschafft haben, die 7 km Wanderung bei den Olgas zu machen – hatten uns ja etwas mit einem Kanadier fest gequatscht – haben wir die Olgawanderung gestern (21.10.) gemacht. Die Wanderung war etwas herausfordernder als ich es erwartet hatte, aber natürlich war sie machbar. Die Olgas – eigentlich heißen sie ja „Kata Tjuta“ aber sie werden nun mal auch „the Olgas“ genannt und das ist viel einprägsamer 😉 – sind wie der Uluru einfach ein paar Sandsteinbrocken in der sonst sehr flachen Outbacklandschaft.

Ich finde von weitem sehen sie beeindruckender aus als der Uluru, denn sie sind höher (1066m statt 863m) und es sind einfach mehrere Steine. Damit machen sie auf einem Foto mehr her. 😉

Nachdem wir die Wanderung beendet hatten, haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Alice Springs gemacht. Kurz vor dem „Erdula Road House“ haben wir dann übernachtet.

Zurück gelegte Strecke: 336,0 km

Fotos des Tages.





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05.01.2019 ~ 23:54 Uhr ~ Maurice schreibt:
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Tag 65 bis 68 – Alice Springs

Am 23.10. haben wir die Stadt Alice Springs wieder erreicht. Als ich das letzte Mal hier war, waren wir nur einkaufen, Wasser auffüllen, auf dem „Anzac Hill“ und sind dann weiter Richtung „West MacDonell Ranges“ gefahren, weil ich nicht lange in dieser Stadt zubringen wollte. Nun, diesmal war das anders, teils geplant, teils nicht. Aber fangen wir von vorn an.

 

23. Oktober
Bevor wir in die Stadt fuhren, waren wir noch bei einigen Aboriginefelsschnitzereien – im Vergleich zu anderen dieser Art nicht so spektakulär, aber es lag auf dem Weg. Danach sind wir erstmal durch Alice gefahren, um die „Simpsons Gap“ anzusehen, die hatten wir nämlich noch nicht besichtigt. Nachdem wir die Schlucht auf „Film gebannt“ hatten, sind wir in den „Desert Wildlife Park“ gegangen – dieser Park ist so ähnlich wie der „Territory Wildlife Park“ im Top End, nur kleiner – und ich muss sagen, auch schöner gemacht. In diesem Park konnte man die ganzen Tiere des Red Centers bestaunen. Sprich Känguru, Dingo, Walebis, Schlangen, zahlreiche Eidechsen, aber vor allem den „Thorny Devil“. Man muss ihn einfach lieben!!

Fotos des Tages.

  • Alice Springs, den 26.10.2018 8:54 ACST

 

24. Oktober
Kulturprogramm. Das heißt, wir waren im Museum von Zentral Australien. Eine riesige Sammlung von Steinen und Tieren gab es dort zu sehen. Sehr interessant! Besonders die Steine, sie hatten verschiedene Farben und Strukturen. Am liebsten hätte ich alle mitgenommen. 😉 Außerdem existiert in dem Gebäude noch eine mysteriöse und wohl sehr gefährliche Sammlung; ja der „Museumswächter“ meinte sogar, es sei einer der wichtigsten Sammlungen der Welt.
Wenn ihr jetzt wissen wollt, um was es sich handelt. Ja. Keine Ahnung. Er hat es uns nicht verraten und öffentlich zugänglich ist die Sammlung auch nicht. Was ich weiß, es hat irgendetwas mit der Aboriginekultur zu tun. Außerdem gab es im Gebäude eine interessante Fotoausstellung von schwarz/weiß-Aufnahmen aus der Gründungszeit von Alice Springs zu sehen. Lustig war noch, dass wir beide als Studenten in die Ausstellung durften. Der Museumswächter meinte nämlich: „Wenn ihr mir sagt, dass ihr Studenten seid, dann ist das so.“ 😀

Im weiteren Tagesverlauf habe ich mir dann das erste Mal freiwillig ein Hemd gekauft. 😀 Es ist grün und von einer Marke, deren Name mir gerade nicht einfällt. Ich habe das Hemd gebraucht für 5$ bekommen – ein Schnabber! Keine Ahnung für was ich es jetzt bei meiner Reise brauche, aber es hat mir gefallen und deswegen habe ich es mitgenommen. Außerdem habe ich für 99$ ein richtig tolles Stativ gekauft, welches nicht mal 1kg wiegt und trotzdem meine Kamera hält. Das tolle: Das „Backpacker Air“ von „MeFoto“ kostet bei Amazon 105,xx€ und ich habe es für knapp 62€ bekommen. 🙂 Nun steht den Milchstraßenfotos nur noch der Mond im Wege. 😀

  • Alice Springs, den 26.10.2018 10:17 ACST

 

25. Oktober
Eigentlich wollten wir an diesem Tag schon Richtung „East Mac Donell Ranges“ aufbrechen, aber wie sich herausstellte, hatte der Reifen hinten links über Nacht 5 PSI Druck verloren. Viel zu viel! Also zum Mechaniker. Der Mechaniker, ein Inder, meinte dann ich bräuchte einen neuen Reifen, weil sich die Reparatur nicht lohnen würde. Er hat mich zu Tyrepower, einer Autowerkstatt, geschickt. Dort habe ich alles klar gemacht und ich hätte für 266$ noch am selben Tag einen neuen Reifen am Auto gehabt – das ist hier nicht selbstverständlich. Die guten Jungs von Tyrepower haben aber zum Glück herausgefunden, dass eine Reparatur sehr wohl möglich ist. Somit habe ich am Ende des Tages nur 36$ bezahlt.

Gegen 16 Uhr war das mit dem Reifen geklärt und wir kamen noch rechtzeitig zum letzten Vortrag des Reptilien Zentrums der Stadt. Dieser Vortrag war sehr informativ und wir konnten drei Reptilien genauer kennenlernen und auch anfassen, darunter ein Python – 8 kg wog der Kollege. Weiter hatten sie noch zahlreiche Giftschlangen, ein paar Warane und was sonst noch so gängig ist. Auch einen Gegoraum gab es im Reptilien Zentrum zu sehen. Die Viecher sind soooooooooo süß.

Der Tag endete wieder auf dem Zeltplatz.

Fotos des Tages.

 

26. Oktober
Bevor wir Alice Springs verließen, gingen wir noch ins „Maga Fauna Zenter“, ein kostenloses Museum über riesige Vögel und Beutelsäuger vergangener australischer Tage. Sehr interessant, wie ich finde. Danach haben wir – also vor allem mein Travelmate – die australische Wirtschaft angekurbelt und Mitbringsel eingekauft.
Nachdem wir dann noch 103,76 Liter für 178,36$ getankt hatten, ging es endlich in die Ranges. 😀

Fotos des Tages.

  • Alice Springs, den 29.10.2018 19:52 ACST

PS: Die Erlebnisse des 26.10. in den East Mac Donell Ranges kommen im nä chsten Beitrag. 😉





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