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Forum-Thueringen» Ausflug, Urlaub, Reisen und Fotografie» Weltweit » Thüringer Work and Travel in Australien » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Maurice   Zeige Maurice auf Karte FT-Mitglied
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16.09.2018 ~ 09:46 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 929372
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Tag 24 + 25 - Mein KFZ

Gestern habe ich meinen Mitsubishi Challenger gekauft. Es war ein ziemlich stressiger Tag. Erst zur Bank Geld holen, dann mit dem Bus nach Casuarina, bei McDonalds für Dennis Mittag gekauft, bei Dennis ins Auto gesprungen und zu ihm nach Hause gefahren. Dort dann den Papierkram gemacht, dann zur Zulassung eine Nummer gezogen, gewartet. Dann Auto zugelassen, ein Bild gemacht, die Nummernschilder bekommen und wieder zurück zu Dennis in sein Haus. Auto beladen, Nummernschilder angeschraubt, ins Auto gesetzt und erst mal durch geatmet und Musik angemacht.

Mein erster Weg führte mich zu „Supercheap Auto", ein Laden voller Autozeugs. Und auf dem Weg dorthin noch tanken, denn die Tanknadel war schon deutlich unter dem letzten Stich. Bei „Supercheap Auto" habe ich dann Öl, Handyhalterung und einen Spannungswandler mitgenommen. Und dann zum Hostel.
Ich muss schon sagen, die 200 Pferdchen hobeln schon ganz schön. großes Grinsen Ist schon was anderes als zuhause.

Beim Hostel angekommen habe ich mich erst mal an den Straßenrand gestellt - ohne zu bezahlen, wollte mir die 2,50 $ sparen - und habe dann noch fix das Pfand (150 $) für den Hostelparkplatz bezahlt. Nachdem ich das Auto - er heißt übrigens Knut - auf den Parkplatz gestellt habe, habe ich mir erst mal was zu Essen geholt.
Danach ging das auf/aus/umräumen los.

Heute früh saugte ich als erstes den Kofferraum aus und dann suchte ich einen Baumarkt. Die Suche war leider nicht von Erfolg gekrönt. Ich habe zwar einen „Baumarkt" am anderen Ende der Stadt gefunden, der war aber ziemlich mickrig und hatte nicht das was ich brauchte - TOLL!!!
Naja, wenn ich dann schon mal am anderen Ende der Stadt war, wollte ich wenigstens ein Bild vom Stadtzentrum machen, das lag nämlich auf der anderen Seite der Bucht, aber auch das hat nicht so ganz geklappt. Also habe ich einige Fotos vom Auto gemacht - damit ich nicht „ganz" umsonst dahin gegurkt bin.



Dort habe ich übrigens meinen ersten Road Train gesehen. <strong>Hammer.</strong> Vier Anhänger hatte der, da ist ein 40-Tonner ein Witz dagegen.

Jetzt bin ich wieder im Hostel, habe knapp 100km mehr auf der Uhr großes Grinsen und werde gleich das Geschirr aus dem Auto abspülen und dann weiter einräumen, denn ab morgen lebe ich im Auto. Bin mal gespannt wie das wird.



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24.09.2018 ~ 16:23 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 929969
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Tag 30 – ein Plan?!

Vor 30 Tagen ging es los und so lange bin ich jetzt schon in Darwin. Krass!

Ja, heute habe ich den ganzen Tag nach Arbeit gesucht und einen Plan gemacht. Am 1.10. haue ich hier definitiv ab! Bis dahin will ich noch arbeiten, also wenn ich etwas finde. Die grobe Reiseroute steht auch schon fest, wird aber noch nicht veröffentlicht.

Ich sage nur soviel es werden garantiert über 14.245 km. großes Grinsen

Das bedeutet ich mache die 300.000km bei Knut voll. Außerdem könnte es im Juli/August Bilder von schneeverwehten Landschaften geben.

Also komme ich nicht ganz solange um den Winter herum. Augenzwinkern



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24.09.2018 ~ 16:26 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 929970
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Tag 31 – ein Plan

Also, es existiert jetzt ein Plan und es ist ein anderer als gestern. großes Grinsen

Mal sehen wie lange dieser bestehen bleibt. Also ich werde Ende dieser Woche – endlich – weiterfahren und zwar erstmal in den Kakadu NP und dann in den Litchfield NP. Danach soll es ins Outback gehen und dann nach Cairns. Soweit erst mal die Idee.

Heute ist endlich meine DKB-Karte angekommen. Besser gesagt heute habe ich sie bei der Post geholt, da war sie schon seit dem 12.9. aber das wusste niemand. Gut das ich zur Post gegangen bin, um nach dem Brief zu fragen.
Weiter habe ich dann noch die Versicherung für Knut abgeschlossen. An der Stelle muss ich wieder den Bankangestellten hier in Darwin positiv erwähnen. Er hat mir nämlich eine andere Versicherung, also nicht die bei der Westpac, empfohlen weil die billiger ist. Echt cooler Typ!

Momentan sitze ich im Park, verschiebe Dateien über des freie W-LAN im Park und höre Landeswelle.



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03.10.2018 ~ 00:44 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 930545
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Tag 35 bis 38 – Kakadu Nationalpark

Lang lang ist es her, dass ihr was von mir gehört habt. Hier jetzt die offizielle Entwarnung: Ich lebe noch.
Die letzten Tage (23.9. – 26.9.) war ich im Kakadu NP; davor ist nichts passiert. Ja, wie fange ich nun am besten an…

… Am Morgen des 23.9. habe ich – naja eigentlich war es ein Freund von mir – festgestellt, dass der Spritkanister auf dem Dach nicht mehr auf dem Dach ist. Die haben mir wirklich in Darwin vor einem Hotel einen leeren Spritkanister vom Dach geklaut! Tolle Wurst. Wir (mein Freund, mein Travelmate und ich) haben dann am Vormittag noch versucht, einen gebrauchten Spritkanister zu erstehen, denn ohne ist es halt etwas blöd. Ja, in Australien reichen 60l Tankfüllung nur bedingt. Ich komme mit einer Tankfüllung ca. 430 – 480km. Am Ende sind wir dann ohne losgefahren.

Die Hinfahrt war schon sehr spannend. Das erste Mal so richtig durch Australien fahren. Das erste Känguru das ich gesehen habe, war tot im Straßengraben. Ein rotes Riesenkänguru folgte, sowie unzählige Reifen. Neben toten Tieren und ausgedienten Reifen säumten Termitenhügel den Straßenrand. Die sind teilweise richtig riesig, habe nicht nachgemessen, aber die sind schon bis zu 4m hoch.

Der erste richtige Stopp im Park, nachdem wir den Parkpass für 40$ pro Person gekauft haben, waren die „Mamukala Wetlands„. Also ein Feuchtgebiet. Auf dem kurzen Fußweg zu der Aussichtsplattform wurden wir von Kakadus und ein paar Kängurus im Busch begrüßt. Für den „schweren“ Marsch zur Aussichtsplattform, wurden wir mit einem grandiosem friedlichem Anblick belohnt. Neben uns waren nur noch ein paar Leute dort, alle zum Fotografieren oder zum Vögel beobachten. Durch das Fernrohr eines Australiers habe ich dann auch mein erstes Krokodil gesehen. Es war so ca. 1000m von uns weg, in der Mitte des Sees und bestimmt 4m lang – also ein richtiger Oschi!
Pünktlich vor Sonnenuntergang erreichten wir den Campingplatz in der Nähe des „Cahill Crossings„. Der Campingplatz hat 15$ pro Person gekostet und es gab dafür Duschen mit Warmwasser. Die waren sogar besser als die hier im Hostel. Beim Essen wurden wir dann von den penetranten Fliegen in Ruhe gelassen, denn diese wurden durch tausende Moskitos abgelöst. Unvorstellbar! Es gibt nichts vergleichbares in Deutschland, weder die Fliegen, noch die Moskitos bzw. Mücken sind Zuhause so schlimm wie hier. Die Fliegen am Tag sind aber am schlimmsten, sie kriechen wirklich in die Ohren, die Nase, Mund oder in die Augen, wenn man sie nicht verscheucht. ÄTZEND!!!

Am nächsten Tag (der 24.9.) sind wir mit einer Wanderung zum „Ubirr“ gestartet. Eine schöne Landschaft und unzählige Termitenhügel begleiteten uns auf dem Weg zu den Aborigine Malereien. Nach einer kurzen Strecke quer durch den Busch, waren wir dann auf dem richtigen Weg – sonst waren wir den langen Weg außernherum gelaufen. Die Malereien sowie die Aussicht sind unbeschreiblich – sprich ihr müsst auf Fotos warten.
– Die kommen übrigens, wenn ich Zeit dafür finde. Drängeln hilft da auch nicht. ;P –
Nach den Felsmalereien ging es zum „Cahill Crossing“, denn da gibt es Krokodile zu sehen. Und nicht gerade wenige noch dazu. Richtig tolle Stelle für Fotos, nicht nur wegen der Krokos, sondern auch wegen der springenden Fische, die versuchen über die überspülte Straße Richtung Meer zu kommen.

Danach ging es mit Knut über „Jabiru„, denn Knut hatte Durst, zum „Nourlangie Rock„. Da wir nicht lebensmüde waren, haben wir nicht die 12km Wanderung gemacht, sondern nur die Kleine. Auch hier gab es eine atemberaubende Aussicht und Kunst zum Bestaunen.

Auf dem Weg zum Campingplatz in der Nähe von „Yellow Water“ bin ich das erste Mal in den Genus des Offroadfahrens gekommen. Und was soll ich sagen? Es. Ist. Der. Hammer!! Einfach nur geil, mit 60-70km/h über die Dreckstraße zu heizen und eine Staubwolke vom Feinsten hinter sich her zu ziehen. Einziges Manko: alles vibriert wie Sau. Dazu kommt, dass ich fast ein Känguru geplättet hätte, es meinte nämlich, es müsste aus dem Busch über die Straße hüpfen. Obwohl es ein kleines Känguru war, ist es mit drei Sätzen über die über 5m breite Straße gekommen, richtig schnell die Viecher und knuffig.
Auf dem Campingplatz waren wir alleine, er hat uns 5$ pro Person gekostet – 6$ hatten wir halt nicht passend – und die Ausstattung beschränkte sich auf Mülltonnen und Plumpsklo. Aber auf dem Klo gab es Klopapier und das eigentlich Witzige, einen 1. FC Köln Aufkleber.

Von einem Raben geweckt, begann der 25.9. kurz nach Sonnenaufgang – also so nach 6 Uhr. Wir machten uns dann früh auf die Socken, den 11:30Uhr ging unsere Bootstour im „Yellow Water“ los und vorher wollten wir noch was sehen. Am Ende der Wanderung durch einen Wald bekam ich noch einen richtig coolen Vogel vor die Linse. Danach waren wir im „Aboriginal Cultural Centre„, haben dort im Garten einen Kakadu beim Fressen beobachtet und sind dann zur Bootstour.
Die war richtig cool und die 72,94$ haben sich auf jeden Fall gelohnt. Krokodile hat man da natürlich auch gesehen, sowie viele Vögel, unter anderem einen Seeadler.

Wieder lebendig an Land, ging es Richtung „Maguk Waterfall„. Die schöne Wanderung wurde dann mit Badespaß in kristallklaren Wasser – ohne Krokos – gekrönt. Nicht nur das Wasser sondern die ganze Kulisse war einfach nur genial. Frisch unter dem Wasserfall „geduscht“ ging es dann zum letzten Campingplatz auf unserem Roadtrip. Da standen wir auch für lau, den mehr als Plumpsklos gab es nicht.

Nach der letzten Nacht im Zelt, das wir zum Glück mitbekommen haben, denn im Auto wären wir gestorben vor Hitze, ging es dann 4WD-mäßig zurück zum Highway und dann über eine andere Staubstraße zum „Gunlom Waterfall„. Allerdings mussten wir nach 10km Offroad eine Zwangspause einlegen, denn mein Dachgepäckträger hatte sich selbstständig gemacht.

Eigentlich unmöglich aber das Roof Rack hatte sich aus allen vier Halterungen gelöst und ist 10cm Richtung Motorhaube gewandert. Da staunt man nicht schlecht! Also alles runter vom Dach und irgendwo im Nirgendwo – natürlich nicht im Schatten – versucht, das Ding wieder fest zu bekommen. Ist nicht so einfach wie es sich anhört, vor allem wenn man nur einen Hammer – den habe ich übrigens in Darwin auf der Straße gefunden – und einen Leatherman als Werkzeug mit hat. Es haben auch welche angehalten und gefragt ob sie helfen können, aber es waren ca. 3 Autos von 8 – die Strecke war schon gut befahren. Am Ende konnte natürlich keiner helfen, ich brachte eigentlich auch keine Hilfe, denn in solchen Momenten muss ich mein eigenes Ding machen – kann man jetzt schlecht beschreiben aber ich weiß was ich meine. Da ich ordentliche Musik, ausreichend Wasser und genügend Raum zum sinnlosen Rumfluchen hatte, ist mir dann etwas aufgefallen, dass das Problem ohne immensen Kraftaufwand löste. Man muss wissen: zu diesem Zeitpunkt waren schon wieder 3 der 4 Halterungen befestigt, das ging auch mehr oder weniger gut. Das Problem war die vierte Halterung, dann die ganze Konstruktion steht ja unter Spannung – deswegen ist es auch eigentlich nicht möglich, den Dachgepäckträger zu verlieren. Dadurch war es unmöglich die 4. Halterung auf dem selben Weg wie die anderen 3 zu befestigen, nämlich mit „Gewalt“ in die Ösen zu zwingen. Allerdings lassen sich die Roof Racks ja in der Breite verstellen – so werden sie ja auch montiert – die Schraube dazu ist eine Kreuzschlitzschraube, ansonsten würden wir da jetzt immer noch stehen.
Nachdem der Dachgepäckträger wieder befestigt und der Scheiß vom Dach im Kofferraum lag, ging es mit stolzgeschwellter Brust weiter Richtung Wasserfall. Nachdem wir den Wasserbüffel am Straßenrand nicht gerahmt hatten – ich sage euch das war ein Fleischberg. Halleluja! – erreichten wir den Wasserfall.

Wasser fiel zwar nicht mehr viel, aber schön war es trotzdem. Da wir dort aber alleine waren, sind wir nicht richtig schwimmen gegangen. Man weiß ja nie, denn die Warnschilder vor Krokodilen stehen hier überall. Wir saßen also nur am Rand des Sees, der auch wieder kristallklar war und haben uns von den Fischen säubern lassen.
Während wir mit einem altem Ehepaar aus Queensland redeten – wir waren nicht mehr im Wasser, fiel mir im Wasser etwas auf. Als ich durch mein Fernglas sah, erkannte ich, dass es tatsächlich ein Krokodil war. Die Reaktion der Leute im Wasser, die nach uns gekommen waren, war sehr sehr ernüchternd. Die erste Frage: Ist das ein Witz? Als ich dies verneinte, fragten sie wie groß es sei – war schwer einzuschätzen den es war ja im Wasser (Größe: ca 0,5 bis 1m) – da ihnen das nicht als bedrohlich erschien, blieben die Franzosen im Wasser. Nachdem das Kroko abtauchte, ging ein Australier mit seinem kleinen Kind ins Wasser und sagte spaßhaft: „Ich fange es.“
Fassungslos gingen wir, da wir noch zu den Aussichtspunkten wollten, also hoch zum Wasserfall. Auf dem Weg informierte ich die Mitarbeitern des Zeltplatzes über das Krokodil, die meinten es sei nur ein Süßwasserkrokodil und deshalb nicht so schlimm. Die seien nicht so aggressiv wie die Salzwasserkrokodile und deshalb keine Bedrohung. Aha…

Nachdem wir die Landschaft und die gestreiften Steine oben am Wasserfall bestaunt haben, ging es zurück nach Darwin. Auf der fünfstündigen Fahrt wäre uns dann fast der Sprit ausgegangen, also mussten wir mit 80km/h und ohne Klima über 50km zurück legen, damit wir bis zur nächsten Tankstelle kamen. Dort habe ich dann für knapp 100$ 60l in den Tank gelassen – naja 2-3l kamen oben wieder raus, denn in Australien muss man selber drücken und diese Zapfsäule hat nicht von alleine abgeschaltet. Aber jetzt weiß ich endlich auch wie viel in den Tank passt: 60l vielleicht auch noch 8l mehr. Als wir nämlich an der Tanke ankamen stand der Zeiger der Tankanzeige auf E, das heißt ich hatte noch Reserve, denn der Zeiger geht noch ein Stück unter das E – er geht auch bis über F. Trotzdem war ich froh das wir es zur Tankstelle geschafft haben, es ist nicht beruhigend, wenn man fährt und fährt und fährt und der Nadel zusieht wie sie sich dem Ende nähert.

Das Problem habe ich beim nächsten Mal aber nicht mehr.



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03.10.2018 ~ 12:59 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 930645
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Tag 39 + 40 – Vorbereitung für die Weiterreise

Gestern und heute habe ich Zeug besorgt. Unter anderem zwei Spritzkanister, einen für 20$ bei K-Mart und eine für 13$ gebraucht plus Extras. Und auch ein 3m mal 6m großes Fliegengitter, damit der Kofferraum aufbleiben kann, um die Luftzirkulation im Auto zu erhöhen. Ich hoffe, es ist jetzt möglich im Auto zu schlafen, ohne gegart zu werden.

Wenn alles Gut geht, kann ich morgen endlich aus Darwin verschwinden.



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08.10.2018 ~ 19:30 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 931368
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Tag 45 – letzter Beitrag aus Darwin

Ja, richtig gelesen. Aus Darwin schreibe ich keinen Beitrag mehr.
Morgen (4.10.) geht es nämlich los.

Gestern (2.10.) habe ich die Dachgepäckträger gekauft, die kommen heute Nachmittag auf’s Dach. Alleine muss ich auch nicht los machen, habe jetzt sogar zwei die mitfahren und das bis nach Cairns! Dieses Land. großes Grinsen

Für die Fahrt „plane“ – eigentlich habe ich nur grob überschlagen Augenzwinkern – ich so drei bis vier Wochen ein. Das heißt für euch: verminderte Aktivität. Beiträge werden in der Zeit bestimmt kommen, aber ich gebe keine Garantie!!
Die Fotofreunde unter euch müssen sich gedulden, Fotos werden erst wieder in Cairns kommen. Und ja die von Kakadu sind noch nicht fertig! Darum wird sich gekümmert, wenn ich Arbeit habe.

Das soll es auch schon gewesen sein; heute mal nur Infos, muss aber auch sein.



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03.11.2018 ~ 12:46 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 933545
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Tag 46 – holpriger Start

Letzten Donnerstag (4.10.) ging es endlich los. Endlich aus Darwin raus! Ich reise sogar nicht mal alleine, habe nämlich doch noch einen Travelmate gefunden und das sogar bis nach Cairns.

Der erste Tag des Roadtrips ging ja dann auch schon gut los. Wir waren einkaufen und danach tanken und wollten dann noch in den „Territory Wildlife Park“. Daraus wurde aber nichts, da ich beim tanken ca. 290$ gelassen habe – die Tankstelle hat 200$ zu viel abgebucht. Also sind wir wieder nach Darwin rein gefahren, um zur Bank zu gehen und das zu klären. Die Mitarbeiterin meinte dann, die 200$ sind als Pfand eingezogen worden und kommen dann wieder – sie sind übrigens heute (9.10.) wieder auf dem Konto angekommen, nur zur Entwarnung. Augenzwinkern

Man muss dabei wissen, dass es hier in Australien Automatentankstellen gibt, d. h. da ist keiner mehr bei dem man bezahlen kann. Man muss also seine Karte in den Automaten stecken, dann das gewünschte Geldmaximum angeben für das man tanken will, dann wird geschaut ob soviel Geld auf dem Konto ist, und danach kann man das Auto voll lassen. Normalerweise wird dann nur das abgebucht was man bezahlen muss, diesmal wurden aber zusätzlich die 2 mal 100$ (habe 2 mal getankt) als Pfand abgebucht, das war sonst nicht so. Und da schaut man nicht schlecht sage ich euch!

Nachdem das geklärt war, sind wir dann los zum Zeltplatz gefahren, denn für den Wildlife Park war es schon zu spät.

Die Campingplätze hier in Australien sind klasse, also die Caravanparks – das sind die teuren Zeltplätze. Die haben dann aber auch Duschen mit Warmwasser, W-lan, einen Pool, Küche mit Kühlschranken und alles was man so braucht, und natürlich Waschmaschinen und Grillplätze. Ich finde die echt klasse und besser als ein Hostel, denn (meistens) sind sie auch noch billiger als ein Hostel, und ich finde, die Duschen sehen immer sauberer aus, generell haben die mehr Atmosphäre.

Zurückgelegte Stecke: 77,88km großes Grinsen



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03.11.2018 ~ 12:49 Uhr ~ Maurice schreibt:
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RE: Mein Jahr Work and Travel durch ganz Australien Beitrag Kennung: 933546
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Tag 47 – Teritory Wildlife Park

In ihm haben wir den ganzen Tag (5.10) zugebracht, war auch haufenweise anzusehen. Im Prinzip ist der Park so was wie ein Zoo mit australischen Tieren.

Darüber gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben, war sehr interessant aber auch anstrengend – logisch bei ca. 35°C im Schatten.

Das absolute Highlight war das Aquarium, besser gesagt im Aquarium gab es ein 4,20m Salzwasserkrokodil zu sehen. Durch eine Glasscheibe! Als ich ihm ins Auge sah – zwischen uns nur die Scheibe – war das ein unglaublich bewegender Moment. In seinem Blick war klar zu erkennen: „Wenn die Scheibe jetzt nicht hier wäre, wärst du tot!“ Trotzdem hatte ich in diesem Moment keine Angst, ich saß vielmehr wie gebannt vor der Scheibe und schaute fasziniert in sein Auge. Der Moment schien unendlich und als ob man 60 Millionen Jahre in die Vergangenheit schaut. Zusätzlich hatte sein Blick aber auch etwas trauriges.

Auf jeden Fall brachte er mich ins grübeln und so schnell werde ich diesen Moment auch nicht mehr vergessen.

Alles haben wir gar nicht geschafft. Wir waren am Ende wirklich die Letzten im Park und wurden mit raus gekehrt. ich lach mich tot Sehr sehr lustige Sache.

Meter haben wir an dem Tag keine gemacht, wir schliefen 5m vom vorigen Tag entfernt.



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