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Forum-Thueringen» Speziell» Arbeit, Rente & Hartz IV » Chronik Sozialabbau und Verelendung » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Meister FT-Mitglied
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15.03.2018 ~ 22:01 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 910171
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Zitat:
gastli hat am 15. März 2018 um 07:25 Uhr folgendes geschrieben:



Und solchen Figuren wie Spahn interessiert es nicht, weswegen ihr arbeitslos geworden seid.
Für ihn gehört JEDER zum beschimpfbaren Bodensatz, der Hartz IV benötigt.
Deswegen geht das menschenverachtende Hartz-System, der Regelsatz, die Sanktionen und die Ein-Euro-Jobs auch uns alle an.


Unpolitisch aber praktisch wäre es, wenn alle Minister im Stechschritt zur Tafel müssen und ein viertel Jahr von Hartz IV leben müssten. (Probe)

Diese Lause-jungen welche sich als Minister bezeichnen haben weder Ahnung von
Hartz IV noch von selbständigen Rentnern der unteren Klasse, die von der Gucklinse bis zu den Schmatz--zähnen an der Tafel alles in sich rein fressen.

Meister



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22.03.2018 ~ 07:53 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 910833
gelesener Beitrag - ID 910833


Zitat:
Menschen ohne Krankenversicherung
Durchs Raster gefallen

Hunderttausende Menschen in Deutschland sind laut Schätzungen nicht krankenversichert. Dabei gibt es eine Versicherungspflicht. Mit einer Kundgebung will der Verein "Ärzte der Welt" darauf hinweisen.
[Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/krankenversicherung-105.html]

Lasst uns doch lieber nochmal "Hartzer" öffentlich beschimpfen.
Oder den Islam "kritisieren".
Oder gegen Flüchtlinge hetzen.
DAS wird die wahren Probleme hierzulande
– Armut, Hungerlöhne, Wohnungsnot und die Habgier der Abkassierenden –
ganz bestimmt lösen.



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27.03.2018 ~ 08:24 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 911239
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27. März 2018

Zitat:
Massenphänomen Hartz IV: 18 Millionen Bezieher binnen zehn Jahren
Hat sich Deutschland an Hartz IV gewöhnt? Zumindest haben weite Teile der Bevölkerung schon einmal Erfahrung damit gemacht.
Berlin - In den vergangenen zehn Jahren haben insgesamt 18,2 Millionen Menschen Hartz-IV-Leistungen bezogen.
Es waren 9,33 Millionen Männer und 8,97 Millionen Frauen, wie aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht. Unter 15 Jahre alt waren 5,47 Millionen.
[Quelle: https://www.merkur.de/politik/18-million...zr-9724263.html]

Und wann bitte fangen wir endlich an, über eine Mindestteilhabe am gesellschaftlichen Leben zu diskutieren?
Ohne Sanktionen und Arbeitszwang?
Es ist ja nun schon mehr als hundert mal nachgewiesen worden, dass das Hartz-Regime nur Hoffnungslosigkeit, Verelendung und Selbstmorde produziert.



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Meister FT-Mitglied
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27.03.2018 ~ 09:39 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 911246
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Zitat:
gastli hat am 27. März 2018 um 08:24 Uhr folgendes geschrieben:
27. März 2018


Und wann bitte fangen wir endlich an, über eine Mindestteilhabe am gesellschaftlichen Leben zu diskutieren?
Ohne Sanktionen und Arbeitszwang?
Es ist ja nun schon mehr als hundert mal nachgewiesen worden, dass das Hartz-Regime nur Hoffnungslosigkeit, Verelendung und Selbstmorde produziert.


Solange die Schröder-Truppe mit ihrer Agenda 2010 nicht ganz abgewählt ist, wird sich nichts ändern.
Noch ist dieser Verein laufend dabei, Frau Merkel an-zu tanzen.

Obwohl auch die schon auf der Abschussliste mit ihrer "schaffen das" steht.
Sieht man sich die Wählerprozente an, ist der Abgrund nicht mehr weit.
Die Frage ist nur wie kann man das Chaos auf dem Weg zum Rücktritt beschleunigen.
Herr Kohl hat ja postum jetzt einen Straßennahmen bekommen. großes Grinsen
Frau Merkel wird bald eine Sackgasse als Straßennahmen bekommen. großes Grinsen

Meister


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meister: 27.03.2018 09:44.



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05.04.2018 ~ 08:37 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 912490
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05. April 2018

Armut, die sich lohnt
Hartz IV Die Inszenierung des Sozialschmarotzers hat Methode.

Durch Spaltung soll die Gesellschaft wieder auf Kurs gebracht werden.

L E S E B E F E H L !!
Was liebe ich Kathrin Hartmann für ihre stets klaren Worte.

Längerer Auszug:
Zitat:
„Steht im Morgengrauen ein nackter Kerl auf dem Balkon, und es ist nicht der Ehemann …“ So beginnen Thekenwitze in Deutschland. Aber solche familiären Katastrophen ereignen sich nicht nur, wenn gehörnte Ehegatten früher als gewöhnlich ins Heim zurückkehren. Manchmal klingelt lediglich der Prüfdienst der Arbeitsagentur frühmorgens an der Tür. „Dieter Schuster aus Mannheim wusste jedenfalls sofort, welche Richtung er einzuschlagen hatte, als er im Flur leise Stimmen und den Begriff „Prüfdienst“ hörte. Fluchtartig flitzte er in Unterhose aus dem Schlafzimmer Richtung Terrassentür. Draußen empfingen ihn feiner Nieselregen und bibbernde Kälte – leider kam der Prüfdienst Anfang März.“

Diese gehässige Geschichte stammt nicht von BILD oder RTL, sondern aus einer Broschüre der rot-grünen Bundesregierung namens „Vorrang für die Anständigen“. Herausgegeben hat sie das SPD-geführte Arbeitsministerium im August 2005, einige Monate nach dem Inkrafttreten von Hartz IV. Ein Brevier anekdotisch erzählter Betrugsfälle, das vor Hohn und Spott trieft. „Melkkuh Sozialstaat – die alltägliche Selbstbedienung am Gemeinwohl“ ist ein Kapitel überschrieben, in dem verheimlichte Lebenspartner, Phantomwohnungen, Falschangaben in Anträgen, verdunkeltes Vermögen, Sozialbetrüger aus dem Ausland und Schwarzarbeit verhandelt werden. In Deutschland, dieses Eindrucks soll man sich offenbar kaum erwehren können, feiern Sozialschmarotzertum und „Mitnahme-Mentalität“ fröhliche Urständ. Entsprechend schroff war die Sprache der Broschüre: „Biologen verwenden für Organismen, die zeitweise oder dauerhaft zur Befriedigung ihrer Nahrungsbedingungen auf Kosten anderer Lebewesen – ihren Wirten – leben, übereinstimmend die Bezeichnung Parasiten.“ Dieser menschenverachtende Satz steht ebenfalls in der 32-seitigen SPD-Propagandaschrift des Ministeriums von Wolfgang Clement.

Wer solch einen Popanz aufbaut, verfolgt zweierlei: Das Zerrbild des angeblichen faulen Arbeitslosen diente der Regierung dazu, die weitreichendsten sozialen Einschnitte in der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik zu rechtfertigen und die Bürger gegeneinander aufzuhetzen.

Der zweite Zweck des inszenierten Schreckgespenstes Sozialschmarotzer ist, dass es von einer Politik ablenken soll, die Reiche auf Kosten der Allgemeinheit begünstigt. Heute ist Deutschland so extrem gespalten wie zu Zeiten Kaiser Wilhelms des Zweiten: 1913 kassierte das bestverdienende Zehntel der Bevölkerung rund 40 Prozent des Volkseinkommens. Genauso war es im Jahr 2013. Der Grund: während Löhne stagnieren oder sinken, steigen nur die Einkünfte aus Kapital, sprich: die aus Unternehmenseinkünften und Vermögenseinkommen. Während 99 Prozent auf Lohnarbeit angewiesen sind, bezieht ein Prozent Einkommen aus Unternehmensbesitz.

Die Verarmung der Arbeitslosen und ihre Diffamierung und Kriminalisierung sind politisch erwünscht. Und trotz vollmundiger Versprechen, das System Hartz IV zu ändern, wird die Große Koalition an der Niedriglohnpolitik festhalten.“
[Quelle: https://www.freitag.de/autoren/der-freit...-die-sich-lohnt]



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Meister FT-Mitglied
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08.04.2018 ~ 11:43 Uhr ~ Meister schreibt:
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RE: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 912843
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Zitat:
gastli hat am 05. April 2018 um 08:37 Uhr folgendes geschrieben:
05. April 2018

Armut, die sich lohnt
Hartz IV Die Inszenierung des Sozialschmarotzers hat Methode.

Durch Spaltung soll die Gesellschaft wieder auf Kurs gebracht werden.



Die Verarmung der Arbeitslosen und ihre Diffamierung und Kriminalisierung sind politisch erwünscht. Und trotz vollmundiger Versprechen, das System Hartz IV zu ändern, wird die Große Koalition an der Niedriglohnpolitik festhalten.“
[Quelle: https://www.freitag.de/autoren/der-freit...-die-sich-lohnt][/QUOTE]

Ja Abendland ist Flaschenpfand.

Die beste Sozialpolitik ist Arbeit, Respekt !!! sagt die Union zu den Rentnern und verarmten Kindern in Deutschland.

Meister



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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17.04.2018 ~ 07:40 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Chronik Sozialabbau und Verelendung Beitrag Kennung: 914123
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17. April 2018

Zitat:
Armut im Rems-Murr-Kreis
Mit Hartz IV bleibt wenig Würde

Schorndorf - Helmut Voss würde gerne mal wieder zum Friseur gehen. Aber die 23 Euro dafür reißen ein empfindliches Loch in sein knappes Budget: Voss, Mitte Fünfzig, lebt von Hartz IV. „Jede Ausgabe muss ich mir genau überlegen“, sagt der Mann, der seinen richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Er schämt sich für seine Situation, deshalb möchte er anonym bleiben.
33 Jahre lang hat er als Handwerker gearbeitet, war ein halbes Jahr arbeitslos, hat wieder einen Job gefunden. Dann bekam er gesundheitliche Probleme – erst der Rücken, später die Lunge und irgendwann waren seine Chefs der Meinung, dass er der Arbeit nicht mehr gewachsen sei. Seit 2015 bezieht er deshalb Hartz IV. „Wenn ich könnte, würde ich gerne arbeiten“, sagt Voss. Doch in seiner Situation eine Stelle zu finden sei quasi unmöglich. Die Beraterin bei der Arbeitsagentur habe ihm jüngst gesagt, er sei in der Rente besser aufgehoben.
[Quelle: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/i...319dc7dccf.html]

Nur eine weitere von tausenden Alltagsgeschichten aus unserem "modern" reformierten Sozialstaat.



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