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Forum-Thueringen» Politik» Politik Weltweit » Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen
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orca   Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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01.06.2016 ~ 18:09 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830025
gelesener Beitrag - ID 830025


Zitat:
gastli hat am 01. Juni 2016 um 16:19 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
holgersheim hat am 31. Mai 2016 um 22:39 Uhr folgendes geschrieben:
Deshalb muss die noch schlummernde Masse getroffen werden. Sie muss es spüren. Bis an die Existenz. Das geht nicht mit Kinderkacke Streik. Das geht nur mit Generalstreik, wenn nötig bewaffnet.


Richtig so.



Leider nicht ganz. Armut macht - ohne Wissen und Organisation - kein revolutionäres, sondern Lumpenproletariat, an Kleidung ebenso verlumpt wie an der Moral.

Eine erfolgreiche proletarische Revolution hat, neben der revolutionären Situation gemäß Lenin, auch noch weitere Bedingungen:

1. Eine große, gut organisierte und kampferfahrene kommunistische Partei.
2. Deren Einfluß auf die Massen.
3. Übergang von Teilen der Gewaltorgane (Polizei, Militär, Geheimdienste) auf die Seite der Revolutionäre.



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Adeodatus
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01.06.2016 ~ 18:54 Uhr ~ Adeodatus schreibt:
RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830039
gelesener Beitrag - ID 830039


@ orca mit deinem Verweis auf Lenin machst du nur deutlich das es auf nicht absehbare Zeit keine revolutionäre Bewegung geben wird, weder in Deutschland noch sonst irgendwo in Europa. Und das liegt wohl nicht allein an der Generation Smartphone. Es fehlt an einer starken linken Bewegung die in der Lage ist die breite Masse zu erreichen, aber mal ehrlich da brauchen sich die Machthaber keine Sorgen machen, da sich die linken Splittergruppen gegenseitig bekämpfen.



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orca   Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
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01.06.2016 ~ 19:08 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830042
gelesener Beitrag - ID 830042


Zitat:
Adeodatus hat am 01. Juni 2016 um 18:54 Uhr folgendes geschrieben:
Es fehlt an einer starken linken Bewegung die in der Lage ist die breite Masse zu erreichen


Du bist entweder schlecht informiert oder ein Lügner oder beides.

In Griechenland sind KKE (Partei) und PAME (Gewerkschaftsverband) mitgliederstarke, massenverankerte und ideologisch klare kommunistische Organisationen.

Tja, und irgendwie wurdest Du scheinbar beauftragt, die derzeitigen Massenaufstände in der zweitgrößten Macht des EU-Imperiums, Frankreich, welche hier diskutiert werden, zu "vergessen".

Ich glaiube nicht, daß Du so dement, sondern daß Du ein Berufsignorant bist. Was zahlen Deine Herren denn so?


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von orca: 01.06.2016 19:08.



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Pfiffikus   Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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02.06.2016 ~ 01:16 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830152
gelesener Beitrag - ID 830152


Zitat:
holgersheim hat am 01. Juni 2016 um 08:27 Uhr folgendes geschrieben:
@ Pfiffikus. Klar schlafen und ruhen die 99% und lassen sich eher bespaßen als aufzustehen. Noch. Wer jetzt nicht kämpft. Der braucht vielleicht nie mehr zu kämpfen. Vielleicht ist er dann schon tot oder so unterworfen, dass er seine Ketten nicht mehr los wird.

Nun, was kann man damit erreichen? Allenfalls die bestehende Ordnung zerstören. Und dann?


Marx und Engels konnten noch mit Recht an eine klassenlose Gesellschaft glauben. Inzwischen sind wir schlauer. Die beiden hatten mindestens zwei Dinge, von denen wir heute wissen, nicht auf dem Schirm. Aber die machen eine klassenlose Gesellschaft leider unmöglich.


Pfiffikus,
der dieses Ziel der Klassiker leider nicht als erreichbar ansieht



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Pfiffikus   Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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02.06.2016 ~ 01:41 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830157
gelesener Beitrag - ID 830157


Zitat:
orca hat am 01. Juni 2016 um 09:49 Uhr folgendes geschrieben:
Schon Marx wußte:

Zitat:
Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.
(Manifest)

Der Marx wusste auch nicht alles. Die Berufsgruppen, die ich hier mal markiert habe, praktizieren typischerweise nicht als bezahlte Lohnarbeiter. Naja, Ärzte zum Teil.
Im Gegenteil: Im Regelfall haben sie sogar eigene Angestellte, werden also Arbeitgeber. Ist ein Anwalt ein Kapitalist, weil er Anwaltsgehilfen beschäftigt?


Zitat:
orca hat am 01. Juni 2016 um 12:08 Uhr folgendes geschrieben:
Während die Arbeiter nichts zu verlieren haben, als ihre Ketten, ...

Für Deutschland gilt das nicht, die Arbeiter haben gewiss mehr zu verlieren.


Zitat:
orca hat am 01. Juni 2016 um 18:09 Uhr folgendes geschrieben:
Eine erfolgreiche proletarische Revolution hat, neben der revolutionären Situation gemäß Lenin, auch noch weitere Bedingungen:

1. Eine große, gut organisierte und kampferfahrene kommunistische Partei.
2. Deren Einfluß auf die Massen.
3. Übergang von Teilen der Gewaltorgane (Polizei, Militär, Geheimdienste) auf die Seite der Revolutionäre.

Siehst Du in Deutschland und Frankreich wenigstens ansatzweise 1. und 2. gegeben, so dass es sich überhaupt lohnen würde, über den Wunsch von holgersheim mal nachzudenken?

Wir beobachten, sehr deutlich auch hier im Forum, dass die Kräfte erfolgreich gespalten werden. So kann die derzeit herrschende Klasse problemlos nach dem Motto regieren: "Teile und herrsche".
Was meinst Du, warum ich hier nicht müde werde, diverse Scharfmacher zu kritisieren und auf diesen Umstand hinzuweisen?

Und vergiss nicht: zu 1. gehört nicht nur Kampferfahrung. Sofort nach überstandenen Kämpfen müssen ausreichend Köpfe da sein, die auch in der Lage sind, eine Wirtschaft zu organisieren. Die dürfen nicht irgendwelchen Säuberungsaktionen zum Opfer fallen oder ins Ausland vergrault werden.



Pfiffikus,
der versteht, dass Lenin dieses heutige Wissen noch nicht in seine Lehren einbauen konnte



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Meta   Zeige Meta auf Karte FT-Nutzer
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02.06.2016 ~ 06:58 Uhr ~ Meta schreibt:
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RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830171
gelesener Beitrag - ID 830171


Gegen die 3. Kraft haben die Roten immer verloren, sogar im DDR-Sozialismus.

So lässt sich die Nächstenliebe einfach über die Feindesliebe erklären:
Jesus sagt du sollst auch deine Feinde lieben.

Da Füge ich einmal die Ergänzung hinzu:
So lange sie dir und deinen Nächsten in keiner Form einen Schaden zufügen.
Damit ist alles wesentliche gesagt.
Vorsicht vor den Heuchlern, welche von anderen immer mehr wollen als sie selbst zu geben bereit sind.

Barmherzigkeit und Mitleid sind keine Nächstenliebe.
Eindeutiger wäre vielleicht die Definition liebe deines gleichen wie dich selbst.


So kamen die Lügen in die Welt.

Scheitert Flüchlingspolitik, scheitert EU

Was tot geschwiegen wird erlangt die Wiederauferstehung.
Das kann durch ein neues Erfahrung sammeln erfolgen, welches sehr zu Lasten der Erfahrung suchenden geht.

Siehe:
Scheitert Flüchlingspolitik, scheitert EU
Suche:
Concordanz Lomler Lügen 1830 -lesen ab Seite 492 / 6795
=---> dann erkennt ihr auch die heutigen Teufel an ihrem Tun.
Mit Luthers Worten auf zur neuen Reformation.
Tetzels Fetisch war einst Geld, heute ist es etwas anderes.
Shaitan und Iblis verkaufen sie uns heute als Nächstenliebe würde Luther sagen.

So werden die Lügen wieder aus der Welt verschwinden:

Scheitert Flüchlingspolitik, scheitert EU

Würdet ihr euren Gott kennen könnte man euch nicht so vergewaltigen. Am Ende der Seite mache ich euch mit ihm bekannt, dann werdet ihr eure Verräter kennen.

Ein Land kann nicht mehreren Göttern dienen.

Liebe und Eifersucht: Ihr sollt keine anderen Götter haben neben mir.
D.h. den Götzen meines Nachbarn habe ich nicht mit Nächstenliebe zu bedenken.
Wo kommen wir sonst hin?
Aber die kirchlichen Frösche quaken schon wieder anders als Gott es will, außer in der östlichen EU.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meta: 02.06.2016 07:01.



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Nutzer
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02.06.2016 ~ 07:32 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830178
gelesener Beitrag - ID 830178


Zitat:
Meta hat am 02. Juni 2016 um 06:58 Uhr folgendes geschrieben:
Liebe und Eifersucht: Ihr sollt keine anderen Götter haben neben mir.
D.h. den Götzen meines Nachbarn habe ich nicht mit Nächstenliebe zu bedenken.
Wo kommen wir sonst hin?


Da sind wir schon.
Beim religiösen Irrsinn und seinen Folgen.
Dort gehört das hin.

Das Thema hier ist: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen

Ein Blick nach Frankreich lässt hoffen.
Die dort gelebte Demokratie ist noch wesentlich lebendiger.
Man wehrt sich gegen übergestülpte Regeln nach BRD-Vorbild.
Die Menschen dort wollen sich die sozialen Erungschaften nicht einfach klag- und wehrlos wegnehmen lassen.
Es hängt wieder Mal ein Hauch von 68 in der Luft von Paris.
Und hey, klar wird das von den hiesigen Qualitätsmedien mit Ekel und Abscheu kommentiert.



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02.06.2016 ~ 11:12 Uhr ~ Meta schreibt:
FT-Nutzer seit: 16.09.2011
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RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830222
gelesener Beitrag - ID 830222


Ein Hauch Napoleon wäre besser, denn seine Taten veränderten Europa von Grund auf, außer Russland, dazu war die Zeit nicht ausreichend und der Leninismus war eine Diktatur im Gegensatz zur Machnowschtschina.

https://de.wikipedia.org/wiki/Machnowschtschina
Zitat:
Machnowschtschina
#
ff
Zerschlagung der Bewegung durch die Bolschewiki

Nachdem die Bolschewiki mit Unterstützung der Machnowschtschina den Kampf gegen die alten Mächte – die deutsch-österreichischen Besatzer und die Weißen Militärs – gewonnen und ihre Macht in Russland stabilisiert hatten, wandten sie sich gegen die Machnowschtschina, so wie sie zuvor in Russland anarchistische Kräfte niedergeschlagen hatten. Leo Trotzki führte die Bekämpfung der Machnowschtschina an und ordnete eine Zerstörung der Dörfer an, welche loyal zu Nestor Machno standen. Als jedoch Pjotr Nikolajewitsch Wrangel, ein General der Weißen Armee den Bolschewisten zu gefährlich wurde, verbündeten sie sich erneut mit den Anarchisten.[1] Nach der Vertreibung Wrangels unterlagen letztlich die anarchistischen Partisanen der Machnowschtschina gegen die Rote Armee. Die letzten Gruppen der Machnowschtschina wurden bis zum Sommer 1922 besiegt und aufgerieben. Die Ukraine wurde als Ukrainische Sowjetrepublik in die junge UdSSR einverleibt. Die Kommunistische Partei etablierte sich auch in der Ukraine zur beherrschenden Staatspartei bis zum Niedergang der UdSSR um 1991.

Machno selbst konnte sich mit einigen Kämpfern am 28. August 1921 verwundet nach Rumänien absetzen. Er verbrachte sein weiteres Leben im Exil. Er starb, unbeachtet von der Öffentlichkeit, 1934 in einem Pariser Armenhospital.

Als wichtigste Zeitschrift der Machnowschtschina, herausgegeben in Charkow, gilt Put k swobode (deutsch: Weg zur Freiheit).


Nestor Machno setzte bei seinen Hoffnungen auf die falschen Leute. Er strebte eine Rätedemokratie an.



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Käptn Blaubär   Zeige Käptn Blaubär auf Karte FT-Nutzer
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02.06.2016 ~ 11:55 Uhr ~ Käptn Blaubär schreibt:
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RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830223
gelesener Beitrag - ID 830223


Krass. Wo holst du immer wieder diesen Rotz her?



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orca   Zeige orca auf Karte FT-Nutzer
7.698 geschriebene Beiträge
Wohnort: Dresden



02.06.2016 ~ 14:38 Uhr ~ orca schreibt:
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RE: Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen Beitrag Kennung: 830254
gelesener Beitrag - ID 830254


Zitat:
Pfiffikus hat am 02. Juni 2016 um 01:41 Uhr folgendes geschrieben:
Der Marx wusste auch nicht alles. Die Berufsgruppen, die ich hier mal markiert habe, praktizieren typischerweise nicht als bezahlte Lohnarbeiter.


Marx schrieb auch nicht "alle Ärzte, Juristen ...". Selbstverständlich sind niedergelassene Ärzte, wenn sie Lohnarbeit kaufen, Ausbeuter. Aber die meisten davon stehen, da sie nicht überwiegend Selbstzahler behandeln, in einem Lohnverhältnis gegenüber den Krankenkassen-Großschmarotzern. Viele Juristen sind Lohnarbeiter in Anwaltskanzleien, Tendenz zunehmend. ...

Willst Du Marx unterstellen, nicht zu wissen, was ein Lohnarbeiter ist? Da will wohl eine Grabkerze die Sonne beleuchten.

Zitat:
Pfiffikus hat am 02. Juni 2016 um 01:41 Uhr folgendes geschrieben:
Für Deutschland gilt das nicht, die Arbeiter haben gewiss mehr zu verlieren.


Durchaus nicht. Durch die Vernichtung der Schmarotzer kommen ihnen neben den Brosamen ihrer Ausbeuter zusätzlich die von ihnen geschaffenen Werte zugute, welche ihnen im Kapitalismus die Schmarotzer rauben, für Kriege, Auftragsschreiberlinge (z.B. in Internetforen), Polit-, Justiz- und Managementlakaien oder planmäßige Wertevernichtung verplempern.

Zitat:
Pfiffikus hat am 02. Juni 2016 um 01:41 Uhr folgendes geschrieben:
Siehst Du in Deutschland und Frankreich wenigstens ansatzweise 1. und 2. gegeben


Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich schrieb, in welchen Ländern die Bedingungen besser als hier gegeben sind.

Aber auch in Frankreich siehst Du zur Zeit, daß nicht alle Völker so untertänig, faul und feige sind, wie das deutsche.

Selbstverständlich beginnen Aufstände nicht gleich mit einer landesweiten proletarischen Revolution. Wenn Du mal auf die Geschichte Deiner Herren schaust, wirst Du bemerken, daß vor der bürgerlichen Revolution mehrere Jahrhunderte aufkommenden Industrie-, Handels- und Bankkapitals lagen, auch verschiedene durch die Feudalherren niedergeschlagene Aufstände, Konterrevolutionen (siehe 4. Republik in Frankreich) wie auch in besonders reaktionären Staaten wie der B'R'D weiterhin Reste der Feudalherrschaft (Vons und Zus, Fürsten- und Prinzengesindel, anderswo sogar amtierende Königinnen und Könige).

Daraus die Schlußfolgerung zu ziehen, dies sei nun das Ende der Geschichte und die globalen imperialistischen Krisen und Kriege naturgegebener Dauerzustand, ist einfach so dumm, wie es nur die vollverblödende bürgerliche Gesellschaft hervorbringen kann.



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