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Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Propagandageflunker von Prof. Quaschning » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Propagandageflunker von Prof. Quaschning
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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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02.05.2026 ~ 00:32 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1627 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220161
gelesener Beitrag - ID 1220161


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.






  • 0:06 Kein Platz mehr? Nun ja, die Plätze, an denen die Windmühlen von den betroffenen Einwohnern klaglos akzeptiert werden, die werden in der Tat knapp. Aber die Nachbarn sind ja Leute, die der Herr Professor nicht wirklich im Blick hat.

  • 0:15 Jetzt kommt Zahlenschwurbelei!
    "Die Windkraft liefert mit Abstand mehr Strom, als jede andere Technologie." Aber zur Untermauerung seiner These kommt er mit den 60% daher, die für den gesamten Flatterstrom gelten. Da hätte er mal lieber die reinen Zahlen für den Wind heraussuchen sollen, um sauber zu argumentieren.

  • 0:26 Jetzt wird noch einmal aufgezählt, wie Habecks Regierung die Energiewende weiterentwickelt hat. Auch in seiner Ägide kein Wort davon, dass die Profiteure der Energiewende sich selber um eine angemessene Menge Speicher kümmern sollen. Doch das wäre sehr vernünftig.

  • 0:35 14GW zusätzliche Windkraftkapazität wurde genehmigt. Na gut, das stört nicht. Denn die Windräder lassen sich ja vom Netzbetreiber abschalten, wenn der Solarstrom die Netze verstopft und die Strompreise negativ werden. Solange die Abregelung durch Merit-Order und nicht durch Redispatch erfolgt, ist das für uns Stromkunden nicht weiter belastend.

  • 0:40 Angeblich würden die neuen Windräder so viel Strom liefern wie drei Kernkraftwerke. Das stimmt natürlich nicht, denn die Kernkraftwerke liefern zuverlässig Strom, so dass die Infrastruktur neben diesen Kraftwerken nicht dreifach aufgebaut werden muss. Windräder liefern nur Strom, wenn gerade Wind weht und wenn nicht der PV-Strom die Netze verstopft.

  • 0:55 Er tut so, als ob eine Bauzeit von 17 Jahren typisch wäre, um ein Kernkraftwerk zu bauen. Doch Ältere erinnern sich: In den Siebzigern und Anfang der Achtziger wurden Kernkraftwerke in 5 Jahren hoch gezogen. In Südkorea wurde derselbe Kraftwerkstyp EPR auch in einer normalen Zeit installiert.
    Quaschning verschweigt, dass es in Europa eher bürokratische Hindernisse sind, die Kosten und Bauzeit explodieren lassen.

  • 1:00 Die Forderung, uns durch Erneuerbare unabhängiger zu machen, unterstütze ich ja auch, aber nur dann, wenn die Profiteure der Energiewende selbst dafür sorgen müssen, dass sie vom bloßen Erzeuger zu zuverlässigen Versorgern werden.

  • 1:11 Ja, in Bayern sind die Windgeschwindigkeiten geringer. Und die Investoren wissen, dass der Stromertrag mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit wächst. 80% Windgeschwindigkeit bedeuten eben nur den halben Ertrag und damit den halben Profit. Auch wenn die Unterschiede in großen Höhen nicht mehr so gravierend sind, wie unten. Aber selbst die geringen Unterschiede verderben den Profit, so dass Investoren eben lieber im Norden Windräder errichten.

  • 1:16 Nein, auch Herr Söder kann die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen.

  • 1:23 Ja, Herr Quaschning, dann ziehen Sie bitte am richtigen Strang, ziehen Sie die Profiteure der Energiewende mit ins Boot, damit sie zu zuverlässigen Versorgern werden!



Pfiffikus,
der keinesfalls mit Quaschning an einem Strang ziehen wird, wenn dieser nur den blindwütigen Ausbau von Wind und Solar fordert



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FrankSteini   FrankSteini ist männlich Zeige FrankSteini auf Karte FT-Nutzer
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02.05.2026 ~ 09:54 Uhr ~ FrankSteini schreibt:
im Forum Thüringen seit: 15.09.2019
32 erhaltene Danksagungen

erhaltene Verwarnungen:
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220181
gelesener Beitrag - ID 1220181


Zitat:
Pfiffikus hat am 02. Mai 2026 um 00:32 Uhr folgendes geschrieben:
[*]0:40 Angeblich würden die neuen Windräder so viel Strom liefern wie drei Kernkraftwerke. Das stimmt natürlich nicht, denn die Kernkraftwerke liefern zuverlässig Strom, so dass die Infrastruktur neben diesen Kraftwerken nicht dreifach aufgebaut werden muss. Windräder liefern nur Strom, wenn gerade Wind weht und wenn nicht der PV-Strom die Netze verstopft.

[*]1:00 Die Forderung, uns durch Erneuerbare unabhängiger zu machen, unterstütze ich ja auch, aber nur dann, wenn die Profiteure der Energiewende selbst dafür sorgen müssen, dass sie vom bloßen Erzeuger zu zuverlässigen Versorgern werden.

Pfiffikus,
der keinesfalls mit Quaschning an einem Strang ziehen wird, wenn dieser nur den blindwütigen Ausbau von Wind und Solar fordert



Überschussstrom ist ein Netzproblem, kein Erzeugerproblem
Wenn PV „die Netze verstopft“, dann liegt das an:
- fehlenden Leitungen
- fehlenden Speichern
- fehlender Flexibilität
Niemals an der PV selbst.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Katherina...id30715113.html



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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03.05.2026 ~ 00:09 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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1627 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220269
gelesener Beitrag - ID 1220269


Zitat:
FrankSteini hat am 02. Mai 2026 um 09:54 Uhr folgendes geschrieben:
Überschussstrom ist ein Netzproblem, kein Erzeugerproblem
Wenn PV „die Netze verstopft“, dann liegt das an:
- fehlenden Leitungen
Hast Du mal über dieses Mantra nachgedacht, bevor Du das hier so gedankenlos wiederholst?

Auch in unseren Nachbarländern war 1. Mai und schön sonniges Wetter. Dementsprechend waren die Strompreise auch in den anderen Ländern negativ:



Also @FrankSteini: Wohin sollen die von Dir ersehnten Leitungen denn den Abfallstrom hin transportieren? Wer hätte ihn haben wollen?


Zitat:
FrankSteini hat am 02. Mai 2026 um 09:54 Uhr folgendes geschrieben:
- fehlenden Speichern
An dieser Stelle stimme ich Dir vollkommen zu. Dass wir mehr Speicher brauchen, darüber sind wir beide uns völlig einig. Unsere Standpunkte unterscheiden sich nur in der einen Kleinigkeit, wer diese Speicher finanzieren und betreiben soll.

Meine Meinung: Die jeweils erforderlichen Speicher sollen die Profiteure der Energiewende selbst organisieren und bezahlen müssen. Jeder einzelne Anlagenbetreiber muss dazu gezwungen werden, einen für seine Anlage groß genug ausgelegten Speicher vorzuhalten und zu betreiben.

Deine Meinung: Die Profiteure sollen die Kosten und Risiken der Erneuerbaren auf die Allgemeinheit abwälzen dürfen, während sie nur die Profite und Subventionen einstecken wollen.


Zitat:
FrankSteini hat am 02. Mai 2026 um 09:54 Uhr folgendes geschrieben:
- fehlender Flexibilität
Auch an dieser Stelle stimme ich Dir hundertprozentig zu.
Industriebetriebe können ihre Dienstpläne und die Produktion nur schwer flexibilisieren. Auch die Bahn kann ihren Fahrplan nicht nach dem Wetter ausrichten und während einer Dunkelflaute auf Fahrten verzichten. Trotzdem fordere ich ja schon seit Jahren flexible Preise - für alle!

Insbesondere halte ich es für erforderlich, dass auch die Erzeuger zu flexiblen und nicht zu festen Vergütungen einspeisen dürfen. Jeder Anlagenbetreiber, der gestern noch zusätzlichen Abfall ins Netz gerotzt hat, der sollte nach meiner Meinung auch ordentlich drauf zahlen!!!



Pfiffikus,
der erfreut feststellt, dass unsere Standpunkte in manchen Fragen gar nicht so weit auseinander liegen



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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04.05.2026 ~ 21:21 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1220484
gelesener Beitrag - ID 1220484


Zitat:
Pfiffikus hat am 03. Mai 2026 um 00:09 Uhr folgendes geschrieben:
Also @FrankSteini: Wohin sollen die von Dir ersehnten Leitungen denn den Abfallstrom hin transportieren? Wer hätte ihn haben wollen?
FrankSteini hat nicht geruht, das andere Ende der gewünschten Leitungen zu benennen. Auch in den Nachbarländern wäre unser Abfallstrom gleichfalls Abfall gewesen.



Youtube hat mir wieder mal ein Video mit Prof. Quaschning gezeigt. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:15 Die Aussage, dass für den Antrieb von PKWs mit E-Fuels ein Mehrfaches an Energie benötigt wird, als wenn man das Auto direkt mit Strom betreibt, ist korrekt. Das ist nun mal Physik, daran lässt sich nichts ändern.

  • 0:20 Auch hier wird die richtige Erkenntnis gepostet. Deutschland hat nur suboptimale Bedingungen für einen grenzenlosen Ausbau von Solar- und Windkraft.
    Darüber hinaus liefern diese Anlagen in Deutschland nur sehr volatilen Strom (Zappelstrom), der nur wenige Stunden im Jahr billig zur Verfügung steht. Damit E-Fuels herzustellen, das kann niemals zu bezahlbaren Preisen gelingen.

  • 0:25 Der nächsten korrekten Einschätzung kann ich auch uneingeschränkt zustimmen. Deutschland ist schon seit Jahrzehnten Energieimporteur, also sollte man solche Energieträger importieren, die sich leicht, problemlos und ungefährlich transportieren lassen. Zum Beispiel Methanol oder andere E-Fuels.

  • 0:30 Jetzt kommt die absolute Milchmädchenrechnung von Professor!
    a)
    Er berücksichtigt mit keinem Wort und keinem Prozent, dass im Moment eine Disruption im Gange ist. Immer mehr Autos fahren auch in Deutschland elektrisch. Seine Rechnung geht aber vom Verbrauch aus 2023 oder 2025 aus. (Oder von welchem auch immer). Doch korrekt wäre es, nur die Menge zu berücksichtigen, die nicht auf E-Antrieb umstellen können:
    - Oldtimer,
    - Landmaschinen
    - Notstromaggregate und Rettungswesen
    Schon durch diesen Realismus kommt man auf wesentlich weniger als 10000 Windräder!

    b)
    Richtig teilt er uns mit, dass es in Chile wesentlich mehr Wind gibt, als bei uns. Aber der Physikprofessor sollte wissen, dass der Ertrag eines Windrades von der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit abhängt.
    - Doppelte Geschwindigkeit ---> 8-facher Ertrag
    - Dreifache Geschwindigkeit ---> 27-facher Ertrag
    Die Anlagen in Chile werden nicht nur den Überschuss von Zappelstrom nutzen können, sondern können gut auf 8000 Betriebsstunden pro Jahr kommen.
    Deshalb werden ganz sicher keine 10000 Windräder nötig sein.

    c)
    Die Windräder müssen nicht in Chile stehen. Auch Namibia und weitere Länder sind mit reichlich Solar- und Windenergie gesegnet. Die einzelnen Länder werden wohl in Konkurrenz treten, wer uns wie viele preiswerte E-Fuels verkaufen darf.

    Nicht alle der zusätzlichen Windräder werden dann wohl in Chile stehen, keinesfalls 10000. Deshalb nenne ich so etwas "Milchmädchenrechnung.

  • 0:45 E-Fuels würden sich nicht wirklich vertragen mit Klimaschutz, Physik und Ökonomie.

    Warum sie sich nicht mit Klimaschutz vertragen sollen, bleibt wohl sein Geheimnis. Ich hatte Euch bereits das Obrist-Projekt vorgestellt. Die stellen das Methanol sogar CO²-negativ her! Die absorbieren demnach mehr CO², als die Nutzer von E-Fuels später ausstoßen werden.
    An dieser Stelle ist der Professor nicht auf der Höhe der Zeit.

    Physikalisch geht es zweifellos. Sogar schon heute - nur eben teuer in Deutschland produziert.

    Und die Ökonomie- da soll er sich mal nicht den Kopf zerbrechen. Die Manager der beteiligten Firmen haben da wohl mehr Ahnung von Ökonomie, als er.

  • 0:55 Wir haben genug von Quaschnings Märchenrechnung. Also machen wir hier Schluss!



Pfiffikus,
der es technologieoffen einfach dem Markt überlassen würde, ob sich Fahrzeuge mit E-Fuels etablieren können oder ob deren Betrieb zu teuer bleibt



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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12.05.2026 ~ 21:43 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221121
gelesener Beitrag - ID 1221121


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:05 "Die Energie wird richtig teuer." Richtig.
    Aber nicht der Bau dieser PV- und Windkraftanlagen macht die Energie teuer. Vielmehr sehe ich die Ursache darin, dass die Betreiber bislang für deren Betrieb noch massiv subventioniert werden, ohne dass sie daraus die Verpflichtung erhalten, für die erforderliche Begleitinfrastruktur zu sorgen.

  • 0:32 "Katar erpresst uns auch noch und droht mit dem Stopp von Gaslieferungen, wenn wir nicht Gesetze in ihrem Sinne verändern."

    Also worum geht es hier? Es geht um das sogenannte Lieferkettengesetz. Dieses schreibt allerlei Bürokratie vor, um nachzuweisen, dass bei einem importierten Produkt der Importeur für dieses und alle Vorprodukte wachen muss. Es regelt die unternehmerische Verantwortung für die Einhaltung von Menschenrechten in globalen Lieferketten. Hierzu gehören beispielsweise der Schutz vor Kinderarbeit, das Recht auf faire Löhne und der Schutz der Umwelt.
    Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 2 % des Jahresumsatzes.

    Nun will ich die Intension dieses Gesetzes keinesfalls in Frage stellen. Der Einsatz für die Kinder und für Menschenrechte ist ein ehrenwertes Ziel und nur gutzuheißen, keine Frage.

    Aber wir dürfen nicht vergessen: Habeck hat seinen Bückling vor dem Emir gemacht, damit uns der dortige Staatsbetrieb Erdgas liefern möge. Doch der und seine Berater sind ja nicht blöd. Die kennen dieses Lieferkettengesetz. Und die wissen: Sollte da jemand in Berlin oder Brüssel der Meinung sein, in Katar werden die Menschenrechte nicht eingehalten, so würde nach dem Text und Buchstaben dieses Gesetzes eine Geldbuße von bis zu 2% des Jahresumsatzes fällig. Hier konkret: Die wollen tatsächlich die Hand auf 2% des Katarischen Staatshaushaltes halten, denn es ist ja ein Staatsbetrieb!
    Wie blöd müsste ein Emir sein, wenn er sich auf so einen Liefervertrag einlässt, ohne vorher eine entsprechende Anpassung dieses Gesetzes einzufordern? Solche Einmischung in die inneren Angelegenheiten können sie mit schwächeren Handelspartnern praktizieren, aber doch nicht mit potentiellen Partnern, die auf Augenhöhe oder darüber hinaus verhandeln.

    Ansonsten erpresst uns Katar nicht. Der Emir macht nur von seiner Vertragsfreiheit Gebrauch. Auch diese ist ein Menschenrecht! Und er droht nicht mit einem Stopp, sondern er ist nicht bereit, unter diesen Bedingungen einen neuen Liefervertrag zu unterschreiben. Das hätte der Herr Professor gerne etwas ausführlicher ausführen sollen.

  • 0:45 Die Forderung, mehr Unabhängigkeit von Öl und Gas zu erreichen, unterstütze ich ausdrücklich. Ihr wisst, mehr Unabhängigkeit muss unsere Haupttriebkraft für die Energiewende sein.

  • 0:50 Natürlich fordert er an dieser Stelle nur den Ausbau von Solar- und Windkraft, für die er zu lobbyieren scheint. Sogar eine erhebliche Beschleunigung verlangt er. Kein Wort davon, dass die Profiteure der Energiewende auch für den begleitenden Ausbau der nötigen Begleitinfrastruktur herangezogen werden sollen.

  • 1:15 Auch er ist hier schwammig unkonkret, wessen Geld mit "unser Geld" gemeint ist. Und ebenso schweigt er darüber, wer der Subventionsempfänger ist, wenn er für "die Energiewende in Deutschland" plädiert. Er will lieber die Taschen der Solar- und Windparkbetreiber voll machen, während die Allgemeinheit die von ihm gewünschte Subvention stemmen soll und die erforderlichen Speicher und Stromtrassen bezahlen und betreiben soll.



Pfiffikus,
der an dieser Stelle und auch sonst immer wieder fordert, dass die Profiteure der Energiewende maßgeblich selbst für den Aufbau und Betrieb der nötigen Begleitinfrastruktur herangezogen werden



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18.05.2026 ~ 23:34 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221542
gelesener Beitrag - ID 1221542


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:00 bis 1:10 Zahlreiche Argumente dafür, dass die Disruption in Sachen Energiewende nicht aufzuhalten ist.
    Ja, daran habe ich keine Zweifel.

    Doch hat der Herr Professor auch verstanden, was er da sagt und welche Konsequenzen es hat?

  • 1:15 Autsch! Er hat es nicht verstanden. Schade eigentlich!
    Er blendet eine Panik-Grafik ein, in der halb Südamerika im Meer versinkt.
    Das ist ja sogar noch schlimmer, als in dem Horror-Szenario SSP8.5 vorhergesagt.

    Nein, Herr Professor! Das, was Sie da an die Wand malen, wird niemals eintreten! Das ist nur ein völlig überzogenes Panik-Bild.



Pfiffikus,
der gespannt ist, wann die Botschaft von seinem eigenen Video-Clip auch bei ihm selbst ankommt



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20.05.2026 ~ 17:02 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221633
gelesener Beitrag - ID 1221633


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:00 Das System des Emissionshandels wird an dieser Stelle richtig beschrieben.

  • 0:15 Auch richtig erläutert - der Wasserbetteffekt. Dieser ist schon seit der Ölkrise in den Siebzigern bekannt.

  • 0:20 Korrekt erläutert - wenn irgendwo CO² eingespart wird, zum Beispiel durch die Schließung eines Kohlekraftwerkes, dann werden die Zertifikate billiger. Die eingesparte CO²-Emission kann sich dann ein anderer Emittent noch leisten.

    Professor Quaschning hat es nicht so deutlich gesagt, deshalb schreibe ich es an dieser Stelle noch einmal deutlich. Die gesetzlich festgelegte Stilllegung von Kohlekraftwerken senkt die CO²-Emissionen nicht. Dieser "Kohleausstieg" dient ausschließlich dazu, den Energiekonzernen hohe Milliardensummen als Entschädigung rüber zu schieben. Für die Schließung von Kraftwerken, die sich ohnehin bald nicht mehr rechnen werden und der Disruption zum Opfer fallen werden. So deutlich durfte es der Professor wahrscheinlich nicht sagen.

  • 0:30 Es scheint mir hier ein älterer Clip angespült worden zu sein. Dieses Vorhaben kommt gewiss nicht von der aktuellen Regierung.

    Doch auch hier gebe ich Professor Quaschning Recht. Wenn es den vergangenen Regierungen um den Klimaschutz und nicht um das Umverteilen von Geldern gegangen wäre, dann hätten sie die Milliarden, die als Entschädigung an die Energiekonzerne geflossen sind, lieber dazu genutzt, CO²-Zertifikate vom Markt weg zu kaufen. Dann hätten die Energiekonzerne selbst sehen müssen, welche Kraftwerke besonders ineffektiv sind, viel CO² emittieren und geschlossen werden sollten. Bei einer so sinnvollen Regelung wäre niemals das neue, sehr effektive Kraftwerk in Hamburg geschlossen worden.

    So deutlich durfte es der Herr Professor nicht in die Kamera sagen.

  • 0:45 Hier nennt Professor Quaschning noch einmal die Gründe, warum ein Verbrennerverbot, ein Verbot von Gasheizungen völlig überflüssig ist. Diese Technologien werden auch ohne irgendwelche Verbote durch die fällige Disruption erfasst. Wozu also die Bürger mit Verboten drangsalieren?



Pfiffikus,
der zu diesem Thema noch einen Beitrag zu den nützlichen Idioten verfassen muss



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22.05.2026 ~ 00:46 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221704
gelesener Beitrag - ID 1221704


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:18 Immer wieder wird dieses untypische Beispiel genannt. Dabei wird verschwiegen, dass in der genannten Summe nicht nur die Kosten des Reaktors enthalten sind.
    Im Ostasien wurden baugleiche Reaktoren bereits für einstellige Milliardenbeträge gebaut. - In nur wenigen Jahren Bauzeit!

  • 0:40 Der Herr Professor hat wahrscheinlich die falschen Prioritäten im Kopf. Warum sollen sich diese Kraftwerke nur schwer integrieren lassen?
    Der Strompreis wird mit Merit-Order gebildet. Da werden sie vor allem nachts ihr Geld verdienen. Und tagsüber werden sie nicht abgeschaltet, sondern gehen mit einem gering negativen Betrag in die Auktion, z.B. -0,10€/MWh. Dann müssen sie nämlich nicht das Stop-and-Go mitmachen, das die PV-Anlagen diktieren. Bei einer solchen Lage wollen wir mal sehen, wer sich schwer integrieren kann? Solarkraftwerke werden dann weder tagsüber profitabel sein, noch nachts Strom liefern können. Deshalb geifert der Professor ja so intensiv gegen diese CO²-freie Art der Energieerzeugung.

  • 0:50 Lüge!
    Kernkraftwerke sind schon heute keine Hochrisikotechnologie mehr, sondern die sicherste Art der Stromerzeugung, die wir kennen.
    Moderne Reaktoren künftiger Generationen werden inhärent sicher sein, also dieses Maß an Sicherheit noch übertreffen.

  • 0:54 Diese Kraftwerke werden sich, wenn sie einmal da sind, keinesfalls nur als Backup-Kraftwerke am Markt positionieren, quasi als Lückenbüßer für Solar- und Windkraft. Nein, wenn sie einmal da sind, liefern sie zuverlässige Grundlast.

  • 0:57 Panikmache!
    Schon für die Reststoffe herkömmlicher Reaktoren gibt es Lösungen, sofern man den politischen Willen dazu aufbringt.
    Und modernere Reaktoren erzeugen überhaupt keinen problematischen Müll mehr.



Pfiffikus,
der das bereits in früheren Beiträgen ausgeführt hat



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23.05.2026 ~ 23:21 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221800
gelesener Beitrag - ID 1221800


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:05 Dass wir uns unabhängig von unnötigen Erdgasimporten machen wollen, an dieser Stelle bin ich mit Quaschning einer Meinung. Das wisst Ihr ja schon.

  • 0:20 Wenn diese Treppe eingehalten wird, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
    a) Die CO²-Emissionen gehen auch in den Heizungskellern zurück.
    b) Die dadurch verursachten exorbitanten Kosten werden die ohnehin fällige Disruption noch weiter beschleunigen. Auf lange Sicht sogar effektiver, als heute schon.
    Ich frage mich, was er da bloß dagegen hat?

  • 0:45 An den Zahlen aus diesem Vergleich ist nichts auszusetzen. Diese Alternativen sind teuer und werden teuer bleiben.
    Aber warum fehlt der Vergleich zu grünem Methan aus Wüstenländern, das dort mit Hilfe des Sabatier-Prozesses hergestellt wird?

  • 1:10 Dass Beschlüsse gefasst werden, die über eine Legislatur hinaus gehen, ist ja nun nicht wirklich ungewöhnlich. Welche Regierungen werden sich denn mit dem geplanten Verbrenner-Aus beschäftigen müssen? Oder mit der Verwechslung von Brutto- und Netto-Null im Jahre 2045?
    Was soll also dieses Gezeter?

  • 1:25 Die letzte Empfehlung kann ich voll und ganz unterschreiben. Denn wir genießen hier eine vergiftete Freiheit im Heizungskeller.



Pfiffikus,
der das schon mehrfach ausgeführt hat



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25.05.2026 ~ 14:10 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1221825
gelesener Beitrag - ID 1221825


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:00 Hier will ich keinesfalls die BILD in Schutz nehmen. Keine Ahnung, welche Hektik da verbreitet wurde.

  • 0:20 Hier verbreitet Quaschning wieder einmal Propaganda-Geflunker IX. zum Pariser Klimaabkommen. Selbstverständlich dürfen alle Staaten, die dieses Abkommen ratifiziert haben, weiterhin Gas verbrennen. Nur eben nicht mehr so viel.

  • 0:25 Die Disruption, die jetzt schon im Gange ist, beschreibt der Professor korrekt.

  • 0:30 Leider hat der Herr Professor nicht verstanden, was diese Disruption bedeutet - nämlich immer weniger Gaskunden".
    Das Gasnetz wird aus diesem Grunde auch künftig noch so leistungsfähig bleiben, um die wenigen, dann noch verbliebenen Kunden zu versorgen, auch wenn Wasserstoff je Kubikmeter einen wesentlich geringeren Heizwert hat.

  • 0:40 Die Disruption wird voran schreiten - gewiss!

  • 0:45 In der Tat wird der Betrieb von Gasnetzen immer unwirtschaftlicher werden. Man müsste sich allerdings genau ansehen, welchen Inhalt die Konzessionsverträge der Gasnetzbetreiber haben, welche Kündigungsfristen vorgesehen sind. Jedenfalls dürfen die das Netz nicht einfach von heute auf morgen stilllegen.

  • 0:55 Die Empfehlung des Professors kann ich nur unterschreiben. Von einer Neuinstallation einer Gasheizung ist dringend abzuraten.



Pfiffikus,
der die neue Freiheit im Heizungskeller immer wieder als vergiftete Freiheit bezeichnet



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01.06.2026 ~ 00:35 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1627 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222112
gelesener Beitrag - ID 1222112


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:00 Er trifft sofort ins Schwarze. Die Panik, wie sie auf diesen beiden Beispielbildern verbreitet wird, wurde endgültig abgesagt. Die Apokalypse findet nicht mehr statt. Und die Menschheit wird auch nicht aussterben, jedenfalls nicht wegen des Klimawandels. Solche Bilder sind maßlos übertrieben.





  • 0:15 Warum sich der Professor an dieser Stelle ausgerechnet auf Herrn Tichy bezieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Warum beruft er sich auf Kristina Schröder? Ist die noch wichtig?
    Sinnvoller wäre es natürlich, den IPCC als offizielle Primärquelle zu zitieren, der das Szenario SSP-8.5 als unplausibel gekennzeichnet hat.

  • 1:10 Der Professor stiftet nun noch mehr Verwirrung. Er erzählt, was Donald Trump mitten in der Nacht. gepostet haben soll. Im Bild wird aber wieder dieser Tichy gezeigt und nicht Trump.

  • 1:50 Endlich kommt er auf den IPCC und redet über dessen Rolle in der Welt.

  • 2:30 Ja, die Staaten tauschen sich auf den Klimakonferenzen aus und fassen Beschlüsse. Zum Beispiel das Pariser Klimaabkommen.

  • 2:35 Was soll dieser Whataboutismus? Da blendet er einen Teil einer Rede ein, in der ein Abgeordneter über die Klimasekte redet. Leute, damit meint er Leute wie Quaschning, Lesch und verschiedene andere Scharfmacher. Die Klimasekte, das sind solche Leute, die den Inhalt des Pariser Klimaabkommens missinterpretieren, indem sie Brutto-Null mit Netto-Null vertauschen. Was haben diese Scharfmacher mit dem IPCC zu tun?

  • 4:50 Langsam nerven die Einblendungen, in denen der Abgeordnete von den Profiteuren der Energiewende redet. An keiner Stelle sagt der Abgeordnete, dass er vom IPCC redet.
    Manno, Herr Professor, der Treffer hat offenbar gesessen!

  • 5:20 "Niemand von ihnen hat also bei Warnungen vor der Klimakrise irgendeinen finanziellen Vorteil." Ja klar. Und niemand hat irgendwann einmal irgendetwas von NGOs, eigentlich GONGOs gehört.

  • "Hauptaufgabe des IPCC, also des Klimarats ist es sogenannte Sachstandsberichte auf Englisch Assessment Reports kurz AR zu erstellen. Diese erscheinen im Abstand von einigen Jahren und enthalten den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klimaforschung und sind keine Prognosen im Bezug auf den angeblichen Weltuntergang."

    Ja Herr Professor, beim Lügen ertappt!
    Dann schauen Sie sich den letzten Bericht des IPCC noch einmal an! er ist ja öffentlich. Dort können Sie die Überschrift "B. SPM Possible Climate Futures" finden. Dort ist das Weltuntergangsszenario SSP5-8.5 noch zu finden, welches Sie zu den oben gezeigten Bildern hingerissen hat.


  • 6:25 Ja, der aktuelle Bericht ist eine PDF-Datei mit 2409 Seiten.

    Ja, es gibt noch eine Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger, doch die sollte man lieber ignorieren, denn schon bei dieser Zusammenfassung waren wohl schon Scharfmacher am Werk.


  • 7:39 "Und genau darum geht der IPCC bei dieser Frage streng wissenschaftlich vor." Falsch!
    Wollte man wissenschaftlich vorgehen, dann müsste man zwar erst einmal Prognosen erstellen. Diese müssten dann durch Experimente überprüft werden, so dass sie hinterher bestätigt oder widerlegt werden können. In der Klimawissenschaft ist das aber nicht möglich, denn die Szenarios, die da veröffentlicht werden, sind einer experimentellen Überprüfung nicht zugänglich. Man kann ja nicht mal schnell einen Planeten nur zur Probe mit dieser oder jener Menge CO² beaufschlagen, um hinterher die Wirkungen zu beobachten.

    Im Rückblick lässt sich im Nachhinein jedoch sagen, welche Prognose richtig war und welche nicht. An diesem Stand sind wir gerade. Inzwischen ist offiziell, dass das Szenario SSP5-8.5 übertrieben war und nicht eintreten wird.


  • 8:10 Jetzt wird noch einmal deutlich der Unterschied zwischen einem Szenario und einer Prognose erläutert. Ja, so ist es korrekt. Der IPCC hat nur Szenarios erstellt.
    Die Prognosen (siehe oben gezeigte Bilder) haben dann die Scharfmacher publiziert, indem sie so getan haben, als sei 8.5 das einzige Szenario. Auf diesen Unterschied muss ich wohl künftig stärker hinweisen.
    Und diesen Scharfmachern ist nun die argumentative Grundlage entzogen worden.

  • 10:50 Seinen Studenten sagt der Professor in der Vorlesung offenbar, dass sowohl SSP-1.9, als auch 8.5 nur Extremszenarios sind.
    Jeder Leser dieser Rezension kann ja gerne mal darüber reflektieren, ob er das Szenario SSP-8.5 in seinen Videos, die ich Euch hier vorgestellt habe, ebenso deutlich als Extremszenario abgegrenzt hat.
    (Dass er 1.9 überhaupt erwähnt hätte, ist mir nicht in Erinnerung.)

  • 11:33 "Aber ob wir eher in der Nähe des dunkelroten oder eher in der Nähe des hellblauen Szenarios enden, hängt davon ab, ob sich weltweit diejenigen Kräfte durchsetzen, die das Klima schützen oder diejenigen, die unseren Planeten ohne Rücksicht auf Verluste verheizen wollen."
    Niemand auf dieser Welt verbrennt Kohle oder Gas oder Öl, um "unseren Planeten ohne Rücksicht auf Verluste zu verheizen"! Nein, Herr Professor, das macht niemand!

    Und niemand (außer uns Deutschen, besonders die in Hamburg) schränkt sich ein, um das Klima zu schützen. Wer rechnen kann weiß ja, dass es schnuppe ist, wie sich Deutschland hier verhält, weil hier nur 2% vom weltweiten CO² emittiert werden. Es ist schnuppe, weil die Chinesen trotzdem weiter massenweise Solarzellen produzieren werden. Es ist ja schnuppe, in welchem Teil der Welt diese neuen Solarzellen dann die Emissionen senken.

    Alle Menschen auf dieser Welt werden versuchen, günstig an Energie heran zu kommen. Und wenn PV-Module immer günstiger werden, dann leisten sich die Menschen immer mehr Energie aus dieser Quelle. Es findet eben eine ganz normale Disruption statt. Gut so!

  • 11:45 "Das entscheidet aber die Gesellschaft und die Politik und nicht die Forschung."
    Leider!
    Eigentlich steht im Grundgesetz, dass alle Gewalt vom Volke ausgeht und nicht von der "Politik". Deshalb dürfen die Menschen eben selbst entscheiden, wann sie sich von der Disruption im Heizungskeller oder beim Autokauf mitreißen lassen wollen. Gut so, dass wir diese Freiheit noch haben und hoffentlich behalten!

  • 12:15 Jetzt kommt der Professor doch noch einmal mit einem Szenario, gleich für das Jahr 2300! Da wird noch einmal ein Horrorszenario in den Raum geworfen! " 8 bis 12° Celsus bis zum Jahr 2300 wären möglich." Er kann es nicht lassen. Dass ein Energie-Professor weiß, dass für ein solches Szenario nicht nur Öl- und Gasvorräte zu knapp wären, sondern auch die weltweit vorhandene Kohle gar nicht ausreichen würde, müsste man eigentlich voraussetzen.
    Dass ein Senkenleugner wie Quaschning in diesem Szenario die Wirkung der Ozeane total vernachlässigt - geschenkt!
    Nein, an dieser Stelle hat der Herr Professor Unsinn aus seinem Kaffeesatz gelesen, ein solches Szenario wird sich nicht ereignen, garantiert nicht!

  • 13:20 Ja, 8.5 ist unrealistisch geworden. Vorhin ha der Professor ja deutlich gemacht, welchen langwierigen Prozess die Publikationen des IPCC vor ihrer Veröffentlichung nehmen müssen. Deshalb wurde SSP-8.5 erst jetzt für unplausibel erklärt.

    Doch es hat sich schon seit mindestens 10 Jahren abgezeichnet, dass die Disruption und Energiewende stattfinden wird, dass dieses Szenario nicht eintreten wird. Manche Leute haben das wesentlich eher erkannt und publiziert. Diese Leute sind dann als "Klimaleugner", als Nazis oder was auch immer diffamiert worden, während Scharfmacher wie Quaschning weiter Horror gepredigt haben und in den Ambivalentmedien reichlich zu Wort gekommen sind.

  • 15:50 Endlich akzeptiert der Professor himself die Tatsache, dass das Szenario SSP-8.5 nicht eintreten kann. Endlich ist es nicht mehr nötig, Leute, die das schon vorher erkannt hatten, zu diffamieren.

  • 16:00 Einsicht ist schwer! Nun wird die Erwärmung gemäß SSP-8.5 um 5 Grad bis 2100 als unrealistisch angesehen. Nun kommt er eben mit einer neuen Vorschau: Die 5 Grad Erwärmung sollen dann eben bis zum Jahre 2150 kommen. Das Horrorszenario einfach nur mal 50 Jahre nach hinten geschoben.
    Nun ja, wie seriös ein Weitblick über mehr als 100 Jahre sein kann, zeigt die Vergangenheit deutlich.

  • 17:20 Quaschning betätigt sich hier als Demagoge. Auch er reißt das Zitat, das Alice Weidel auf den Reinhardswald, den Märchenwald der Gebrüder Grimm bezog, aus dem Zusammenhang und unterstellt, es seien alle deutschen Windräder gemeint. Ja, so geht Demagogie!
    Wer das Zitat im Zusammenhang nachhören will, kann ja hier bei 14:50 Minuten einsteigen, die komplette Rede muss man sich ja nicht antun.

  • 18:25 Also ich bin da eher optimistisch. Deutschland kann 2045 sehr wohl klimaneutral sein, also NETTO null Emissionen verursachen. Brutto natürlich nicht, das ist für Klimaneutralität ja auch nicht nötig. Also ist das gelbe Szenario doch gut möglich.
    Nur der Senkenleugner Quaschning gibt das nicht zu.

  • 20:30 "Die Klimaforschung hat keine Fehler gemacht und nichts revidiert. Die möglichen Folgen der Klimakatastrophe werden weiterhin klar benannt." Stimmt!
    Die IPCC-Berichte waren und sind relativ seriös.
    Schlimm nur, dass dann so manche Scharfmacher, die ich bereits beispielhaft genannt habe, so getan haben, als wäre SSP-8.5 das einzig plausible Szenario, das zu befürchten sei. Siehe Bilder ganz oben in diesem Beitrag.

  • "Darum ist es jetzt so wichtig, dass wir uns alle in diesen öffentlichen Diskurs einmischen."
    Gerne Herr Professor. Genau aus diesem Grunde schreibe ich diese Rezension und nutze dazu eine neutrale Plattform.


In diesem Video vermisse ich einen Satz, in dem er wenigstens zugibt, dass er selbst dann noch viel zu oft mit seinen Prognosen übertrieben hat, als die Unplausibilität von SSP-8.5 schon lange absehbar war


Pfiffikus,
der hier gar nicht erst eine Entschuldigung erwartet



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daggi007   daggi007 ist weiblich Zeige daggi007 auf Karte FT-Nutzerin
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01.06.2026 ~ 09:56 Uhr ~ daggi007 schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222138
gelesener Beitrag - ID 1222138


Deine Argumentation ist in Teilen wieder nicht richtig.

SSP5‑8.5 ist nicht „falsch“ oder „widerlegt“.
Du argumentierst, SSP5‑8.5 sei „übertrieben“ oder „unmöglich“.
Der IPCC stuft SSP5‑8.5 als „low likelihood“ ein
Aber:
Nicht als „unmöglich“
Nicht als „widerlegt“
Nicht als „zurückgezogen“

Quelle: IPCC AR6, WG1, Kapitel 1, Box 1.1
Dort steht explizit, dass 8.5 weiterhin als „useful for risk assessment“ gilt.

Warum?
Weil SSP5‑8.5 kein Vorhersagepfad ist, sondern ein Stress‑Test‑Szenario:
Was passiert, wenn Klimapolitik scheitert?
Was passiert, wenn Energiepreise fossile Expansion begünstigen?
Was passiert, wenn Kipppunkte Emissionen verstärken?

Solche Szenarien sind in der Risikoforschung Standard.
Man verwirft sie nicht, nur weil sie unwahrscheinlich sind.

Deine Aussage „Kohle reicht nicht für SSP8.5“ ist wissenschaftlich nicht haltbar
Du argumentierst, die fossilen Vorräte seien zu gering.

Die Literatur sagt:
Die bekannten Reserven reichen für SSP5‑8.5 aus

Denn:
SSP5‑8.5 basiert auf wirtschaftlich förderbaren Ressourcen, nicht auf geologischen Maximalreserven.
Die wirtschaftlich förderbaren Kohlereserven übersteigen den Bedarf von SSP5‑8.5 deutlich.
Deine Aussage „Kohle reicht nicht“ ist nicht durch Daten gedeckt.

Weiterer Fehler deiner Argumentation: Die Ozeansenken „verhindern“ kein 8.5‑Szenario.
Du argumentierst, die Ozeane würden CO₂ aufnehmen und dadurch extreme Erwärmung verhindern.
Ja, die Ozeane nehmen CO₂ auf aber:
Die Senkenleistung sinkt mit steigender Temperatur
und:
Die Ozeane können die Emissionen eines 8.5‑Pfads nicht kompensieren
(IPCC AR6, WG1, Kapitel 5)
Die Senken wirken dämpfend, aber nicht begrenzend.

Die +12 °C bis 2300 sind nicht „Unsinn“, sondern ein dokumentiertes Langzeitszenario
Du sagst, das sei „Kaffeesatz“.

Die Literatur sagt:
Langfristige Klimasensitivität (Earth System Sensitivity) kann deutlich höher sein als die kurzfristige ECS.

Der IPCC nennt +10–12 °C für 2300 als möglich
unter:
- sehr hohen Emissionen
- langfristiger Kohlenstoffkreislauf‑Rückkopplung
- Permafrost‑Freisetzung
- Vegetationsänderungen
Das ist kein Kaffeesatz, sondern modellgestützt.

Die Aussage „Niemand verheizt den Planeten“ ist wissenschaftlich irrelevant. Du argumentierst moralisch („niemand will das“).
Die Klimawissenschaft argumentiert physikalisch. Das ist ein grundlegendes Prinzip der Klimaphysik.

„Deutschland hat nur 2 % Anteil“ ist wissenschaftlich kein Argument. Das ist ein häufiger rhetorischer Punkt, aber wissenschaftlich falsch, denn Klimaschutz basiert auf kumulativen Emissionen.
Deutschland ist historisch der viertgrößte Emittent der Welt und pro Kopf weiterhin über dem globalen Durchschnitt. Aber ohne Industrieländer, die vorangehen, sinken globale Kosten und Emissionen langsamer.

Also ja, die Klimaforschung hat tatsächlich Fehler korrigiert – aber nicht „revidiert“
Du sagst, der IPCC habe 8.5 „revidiert“.
Der IPCC hat nie gesagt, 8.5 sei „wahrscheinlich“.
Der IPCC hat nie gesagt, 8.5 sei „business as usual“.
Das war Kommunikation, nicht Wissenschaft.

Die Klimaforschung hat ihre Modelle präzisiert, nicht umgestoßen!



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01.06.2026 ~ 13:47 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222195
gelesener Beitrag - ID 1222195


Hast Du selbst mal drüber nachgedacht, was Du da postest?
Zitat:
daggi007 hat am 01. Juni 2026 um 09:56 Uhr folgendes geschrieben:
SSP5‑8.5 ist nicht „falsch“ oder „widerlegt“.
Zitat:
daggi007 hat am 01. Juni 2026 um 09:56 Uhr folgendes geschrieben:
Also ja, die Klimaforschung hat tatsächlich Fehler korrigiert – aber nicht „revidiert“
Was stimmt denn nun?


Zitat:
daggi007 hat am 01. Juni 2026 um 09:56 Uhr folgendes geschrieben:
Die Literatur sagt:
Die bekannten Reserven reichen für SSP5‑8.5 aus
Welche Literatur?
Welche Reserven? Du meinst wahrscheinlich die Ressourcen, nicht die Reserven?

Öl und Gas reichen definitiv nicht aus.
Kohle gäbe es zwar genug, aber die liegt zum Teil so tief, zu ungünstig, dass niemand Lust hätte, die zu fördern.


Zitat:
daggi007 hat am 01. Juni 2026 um 09:56 Uhr folgendes geschrieben:
Der IPCC nennt +10–12 °C für 2300 als möglich
Da schreib mir doch bitte mal, auf welcher Seite das stehen soll!


Pfiffikus,
der natürlich nicht den IPCC kritisiert hat, sondern die bisher erlebte Scharfmacherei von Professor Quaschning



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01.06.2026 ~ 23:44 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222274
gelesener Beitrag - ID 1222274


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:00 - 0:25 Gute Aufzählung von Stillstandsursachen. Da hat ja wohl niemand etwas gegen solche Stillstände!

  • 0:25 Ja, das Wort "Hellbrise" nimmt er nicht in den Mund. Aber wenn die kleinen Solaranlagen massenweise Abfall-Strom ins Netz rotzen, dann lassen sich wenigstens noch die Windräder abregeln.

  • 0:30 Ob Netzengpässe oder Hellbrisen der häufigste Grund sind, würde ich mal leise anzweifeln wollen, obwohl ich an dieser Stelle kein Zahlenmaterial griffbereit habe. Aber Fakt ist, je mehr Solarstrom zugebaut wird, desto öfter werden Hellbrisen für die Abschaltung verantwortlich sein.

  • 0:35 Die Forderung nach mehreren Strompreiszonen in Deutschland unterschreibe ich sofort!
    Das würde letztendlich zu starken Anreizen führen, wieder mehr Industrie im gebeutelten Nordosten Deutschlands anzusiedeln.

  • 0:44 Hier wird sehr gut erläutert, was Redispatch ist.

  • 1:05 Die Kosten, die er hier nennt, habe ich hier im Forum schon mehrfach angeprangert. Naja, es gab von manchen Diskutanten Widerspruch. Denn mein Lösungsvorschlag: Nur so schnell weiter zubauen, wie (natürlich von den Profiteuren der Energiewende finanziert!) Speicher und ggf. Netze ausgebaut werden.

  • 1:20 Die Forderungen nach:
    - flexiblen Strompreisen (vor allem für Erzeuger!!!),
    - neuen Batteriespeichern
    unterstütze ich sofort.

  • 1:22 Die Forderungen nach:
    - mehr E-Autos
    - mehr Wärmepumpen
    sind überflüssig. An wen werden sollen sie gerichtet sein?
    Wenn die Voraussetzungen stimmen, wenn die ersten beiden Forderungen wahr werden, ja dann wird die fällige Disruption auch ohne Forderungen kommen.

  • 1:27 Warum sollen wir der Wirtschaftsministerin auf den Nerv gehen? Versteckt sich da der Wunsch nach weiteren Subventionen?
    Die E-Autos und Wärmepumpen sind doch so gut und preiswert. Da könnt Ihr Herrn Quaschning fragen! Inzwischen müssen sie deshalb nicht mehr subventioniert werden.



Pfiffikus,
der an diesem Clip gar nicht viel zu nörgeln hat



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03.06.2026 ~ 21:17 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222515
gelesener Beitrag - ID 1222515


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Das muss schon älter sein und noch aus der Ampel-Ära stammen. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:05 Erst einmal erläutert der Professor, weshalb die Freiheit im Heizungskeller eine vergiftete Freiheit ist.
    Natürlich nutzt er gerne seine martialischen Übertreibungen
    - ein Messerstich
    - ein Neandertaler.

  • 0:44 Das Bild kennen wir ja schon.
    Leider bin ich in Hamburg nicht ortskundig. Sollte das Panik-Bild den Rathausmarkt zeigen, kann ich ja mal genauer drauf eingehen.
    Es ist nicht der Rathausmarkt? Gerne nehme ich Hinweise entgegen, welcher Platz in Hamburg hier wirklich gezeigt wird.

    Mittels eines Online-Tools habe ich mal ermittelt, dass dieser Platz zwischen 9 und 11 Metern über Normal-Null liegt. Im Panik-Bild ist zu sehen, dass von den Gebäuden mindestens die unterste Etage abgesoffen ist.
    Nicht einmal das Schreckensszenario SSP-8.5, das inzwischen auch offiziell für unplausibel erklärt worden ist, hat einen so dramatisch erhöhten Meeresspiegel vorhergesehen.
    Jetzt sollte doch hoffentlich jedem klar sein, weshalb ich mir erlaube, den Professor Quaschning als einen "Scharfmacher" zu bezeichnen.


  • 0:48 Er bringt das Beispiel Norwegen an und stellt richtig fest, dass die Disruption dort schon viel weiter vorangeschritten ist. Er verschweigt allerdings die Ursache dafür (akzeptable Strompreise) und lässt damit die Deutschen so stehen, wie er sie einige Sekunden zuvor mit Neandertalern verglichen hat.


  • 0:50 Wir finden nicht 10000 Ausreden, warum es bei uns anders ist. Eine einzige Ursache für die Vorsicht reicht aus: Der Strompreis und die Befürchtung, dass dieser seinen Trend nach oben weiter fortsetzt. Ob die Stromversorgung im Zuge einer länger dauernden Dunkelflaute noch zuverlässig bleibt, wenn weitere konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden während immer mehr Wärmepumpen installiert werden und E-Autos fahren, eine solche Bewährungsprobe hat unser Stromnetz noch nie bestehen müssen.

    Wer derzeit eine Gasheizung hat, kann diese ja noch weiter nutzen, um noch etwas abzuwarten. In ein paar Jahren sind die Wärmepumpen gewiss etwas effektiver und vielleicht gar nicht teurer geworden.



Pfiffikus,
der davon ausgeht, dass diese Panikmache in seinem Fanclub trotzdem gut ankommt



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mausi   mausi ist weiblich Zeige mausi auf Karte FT-Nutzerin
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04.06.2026 ~ 18:34 Uhr ~ mausi schreibt:
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28 erhaltene Danksagungen

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RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222583
gelesener Beitrag - ID 1222583


Um den Anstieg des Meeresspiegel symbolisch und visuell darzustellen kann ich auch ein Foto von St. Salvador nehmen und lasse nur die Turmspitze aus dem Wasser ragen.

Die Panik produziert NUR DU selbst.



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06.06.2026 ~ 21:49 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1627 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222798
gelesener Beitrag - ID 1222798


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:00 Na klar. Auch kleine Solaranlagen rechnen sich, auch ohne Subventionen. Es gibt zahlreiche Youtube-Kanäle, die solche Anlagen glorifizieren.
    Inzwischen haben die Chinesen gehandelt, sie haben die Preise für Solarzellen und Akkus auf einen Tiefpunkt gesenkt. Und ohnehin schicken Sonne und Wind keine Rechnung. Wozu also im Jahre 2026 noch Subventionen dafür zahlen, womöglich noch eine feste, garantierte Einspeisevergütung?

  • 0:12 Die zwei Anteile der Refinanzierung sind korrekt aufgezählt.
    Praktisch wird die Finanzierung durch den preiswerten Eigenverbrauch ohnehin von Jahr zu Jahr höher, weil die Strompreise für normalen Strombezug nur den Weg nach oben kennen.

  • 0:17 Wenn es nach mir ginge, sollen die Betreiber doch gerne eine Einspeisevergütung bekommen. Ehrlich!
    Aber die Einspeisevergütung muss sich zwangsweise flexibel nach den aktuellen Strompreisen richten! Und wer da nutzlosen Solarstrom, den keiner braucht, während einer Hellbrise ins Netz rotzt, der soll bitteschön für dessen Entsorgung blechen.
    Wird dieser Strom jedoch erstmal gespeichert und in den Abendstunden eingespeist, wenn der Strom wertvoll ist, darf gerne auch ein zweistelliger Centbetrag für die Kilowattstunde als Einspeisevergütung bezahlt werden.
    Aber so meint es der Herr Professor natürlich nicht.

  • 0:25 Korrekter Hinweis: Bei privaten Anlagen fallen immer Überschüsse an, die man nicht selbst verbrauchen kann.

  • 0:30 "Ohne feste Einspeisevergütung müsste man diese auf dem Strommarkt verkaufen."
    Fast richtig. Aber eine Einspeisevergütung muss ja nicht fest sein. Sie könnte auch variabel gestaltet werden, je nach aktuellem Börsenpreis. Mit Abnahmegarantie durch den Netzbetreiber, wie heute schon.

  • 0:35 "Das ist irre kompliziert, sehr bürokratisch,..." Den Hauptgrund nennt der Professor aber nicht: Tagsüber will diesen Überschussstrom niemand haben, geschweige dafür noch irgendeine Vergütung zu bezahlen. Denn der ist schließlich Abfall!

  • 0:38 Dass sich zu diesem Zweck erst noch Erzeugergenossenschaften etablieren müssen, liegt auf der Hand. Und dass sich zwischendurch auch noch ein paar Geschäftemacher tummeln, ist total normal. Die komplette Energiewende wird doch ohnehin nicht vom Klimawandel getrieben, sondern von der großen Umverteilung von Geldern.

  • 1:00 Mehr große Solaranlagen auf der grünen Wiese? Also ich fände die nicht so dramatisch, wie hier dargestellt.
    - Jeder Solarpark, der einen Acker für Energiemais ersetzt, ist nicht nur ein phantastischer Gewinn für die Artenvielfalt. Dort können sich wieder zahlreiche Insekten und Kleintiere tummeln.
    - PV liefert auch -zig mal mehr Energie, als Photosynthese.
    Herr Professor, es geht doch ums Klima! Warum befürworten Sie denn solche effektiveren großen Anlagen nicht?
    - Große Anlagen werden so gebaut, dass sie sich vom Netzbetreiber während einer Hellbrise zuverlässig abregeln lassen. Kleine Anlagen auf den Dächern sind nicht vom Netzbetreiber beeinflussbar. Die speisen ein, wann sie lustig sind und haben keinen Anlass, sich netzdienlich zu verhalten.
    Wenn sich der Zubau von Solarzellen eher auf solche großen Anlagen konzentriert, wird uns das massive Redispatch-Kosten ersparen.
    Ich weiß, die sind dem Herrn Professor schnuppe.

  • 1:10 Warum solche Solarparks die Energiewende verzögern sollen, erschließt sich nicht für mich. Eine Fachkraft, die in einer großen Anlage Paneel neben Paneel setzt, kann die Energiewende wesentlich schneller voranbringen, als eine andere vergleichbare Fachkraft, die zu diesem Zwecke auf Dächern herum klettern muss.
    Herr Professor, das ist ein Fake, bitte lassen Sie solche Fakes stecken!!!



Pfiffikus,
der auch schon seriösere Beiträge von Professor Quaschning kommentieren durfte


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Pfiffikus: 06.06.2026 21:51.



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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07.06.2026 ~ 17:00 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
images/avatars/avatar-461.jpg im Forum Thüringen seit: 06.04.2006
1627 erhaltene Danksagungen
RE: Propagandageflunker von Prof. Quaschning Beitrag Kennung: 1222866
gelesener Beitrag - ID 1222866


Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




  • 0:18 Am überzeugendsten kann man (zum Beispiel für die Energiewende) argumentieren, wenn man glaubwürdig bleibt. Aber der Professor?
    "600 Liter Kerosin, ... was eine Klimawirkung von 5t CO² verursacht."

    Rechnen wir doch einmal nach: Die die Dichte liegt bei rund 0,8 kg/Liter. Also wiegen diese 600 Liter 480kg.
    1 Kilogramm Kerosin erzeugt beim Verbrennen ca. 3,15 kg CO². Aus diesen 600 Litern Kerosin entstehen deshalb nur 1512 kg CO² und nicht 5 Tonnen, also 5000kg!


  • 0:48 Wie kommt der Herr Professor auf den schmalen Grat, dass bei Wasserstoff-Flugzeugen keine Kondensstreifen entstehen würden?
    Verbrennt man diesen, wird kein Kohlenstoffatom oxidiert und das Abgas besteht vorwiegend aus Wasserdampf, der hinter dem Flugzeug noch mehr kondensieren wird, als Abgas von Kohlenwasserstoffen.

    Mutmaßlich will der Herr Professor die anderen synthetischen Treibstoffe, die er nicht liebt, nur schlecht reden.


  • 0:55 Ich zum Beispiel war (mit einer Ausnahme) bereits in allen deutschen Nationalparks. Und auf Malle war ich noch nie.



Pfiffikus,
der gerne weiter einen Fakten-Check betreiben wird



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