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Forum-Thueringen» Allgemein & Regional» Weltweit » Atomkraft - Welche Gefahr besteht? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Atomkraft - Welche Gefahr besteht?
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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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02.07.2025 ~ 18:07 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1189897
gelesener Beitrag - ID 1189897


Zitat:
gastli hat am 02. Juli 2025 um 15:49 Uhr folgendes geschrieben:
Frankreich fährt AKW wegen Hitzewelle runter
Frankreich muss seine Atomstrom-Produktion drosseln. Flüsse, aus denen Kraftwerke ihr Kühlwasser beziehen, sind zu stark aufgeheizt.
Ein Kraftwerk (Kohle, Gas oder Atom) kann auf verschiedene Weise gekühlt werden. Die einfachste und profitabelste Variante ist durch Aufheizen von Flusswasser. Das wurde nun unterbunden.
Auf der Abbildung in dem von Dir verlinkten Artikel ist die andere Möglichkeit zu sehen. Man kann Wasser verdunsten lassen und die Wärme im Kühlturm an die umgebende Luft abgeben. Das geht auch weiterhin.



Zitat:
gastli hat am 02. Juli 2025 um 15:49 Uhr folgendes geschrieben:
Also besteht bei andauernder Hitze und Trockenheit durch Atomkraftwerke Blackout Gefahr.
Reale Blackout Gefahr.
Nicht die propagandageflunkerte wie hier sonst so gern gefaselt.
Dann hast Du den Artikel offenbar nicht bis zum Ende gelesen.

Der von Dir verlinkte Artikel endet mit:
Zitat:
Das Drosseln oder Herunterfahren von Atomkraftwerken während Hitzeperioden habe seit dem Jahr 2000 zu einer Reduzierung der jährlichen Stromproduktion von durchschnittlich 0,3 Prozent geführt.
Auch wenn die jährliche Stromproduktion hier weniger aussagekräftig ist, wie es die verfügbare Momentanleistung wäre, ist bei dieser minimalen Abschaltung von nur wenigen Kraftwerken nicht von einem Blackout auszugehen.
Wir dürfen nicht vergessen: Wir haben gerade Sommer und gerade während dieser Hitzeperioden ersaufen wir tagsüber im Solarstrom, der zuweilen sogar zu negativen Preisen führt. Es würde allenfalls nachts knapp, wenn aber ohnehin nur wenig Strom gebraucht wird.

Die Franzosen praktizieren das offenbar seit dem Jahr 2000 und haben Erfahrung darin, wie man da gegensteuern kann. Sollte alles nichts helfen, gäbe es ja noch die Reservekraftwerke, die eigentlich für Dunkelflauten da sind. Erst dann würde es zu Brownouts, keinen Blackouts kommen.



Pfiffikus,
der sich von solchen Meldungen nicht in Panik versetzen lässt



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gastli   gastli ist männlich Zeige gastli auf Karte vorübergehend gesperrt
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06.07.2025 ~ 08:37 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1190474
gelesener Beitrag - ID 1190474


Zitat:
Rückbau von Atomkraftwerk
Mehr Strahlung als erwartet

Der Rückbau des Atomkraftwerks bei Greifswald verzögert sich, die Kosten explodieren: Die Anlage ist stärker kontaminiert als erwartet.
....
Damit wird der Rückbau mehr als viermal so lange dauern, wie die Reaktoren in Betrieb waren. Grund dafür sei eine stärkere radioaktive Kontamination als zunächst vermutet. Zudem hatte der Bund 2022 (EWN) die Mittel gekürzt. 80 Mitarbeiter mussten entlassen werden. Statt der geplanten 6,6 Milliarden Euro werden jetzt Kosten von 10 Milliarden erwartet.[Quelle: https://taz.de/Rueckbau-von-Atomkraftwerk/!6094916//]


Und es gibt 1000de weitere dieser Wahnsinnsobjekte auf der Welt, die keinen Deut besser sind.
Nur noch größer und noch viel schlimmer.



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gastli   gastli ist männlich Zeige gastli auf Karte vorübergehend gesperrt
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07.07.2025 ~ 07:26 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1190589
gelesener Beitrag - ID 1190589


Eine besonders beliebte Lüge, der von der Fossil- und Atom-Lobby bezahlten CDUCSUler, ist das Märchen von der ökonomischen und ökologischen Atomkraft.
- beim Uran begibt man sich in Abhängigkeit
- man kann den Millionen Jahre strahlenden Müll nicht endlagern
- man lockt eventuell Terroristen an
- man muss, wie Frankreich, wieder einmal zeigt, die AKWs runterfahren, wenn es im Sommer warm wird.

https://youtu.be/sShh9QHhqvs

Es schmerzt dem Ego des trumpesken Lügners Söder natürlich, wenn er ausgerechnet von dem verhassten Habeck vorgeführt wird.
Also macht er es wie alle notorischen Lügner und denkt sich die passenden Experten einfach aus.

Zitat:
[…] In der Atomdebatte des Bundestagswahlkampfes hat CSU-Chef Markus Söder nach Ansicht des Grünen-Landtagsabgeordneten Martin Stümpfig wissentlich die Unwahrheit gesagt. Konkret geht es um Verweise Söders auf namentlich nie genannte »technische Experten«, etwa am 11. Februar 2025. Söder hatte unter Berufung auf diese behauptet, die Reaktivierung des Atomkraftwerkes Isar 2 sei »in diesem und im nächsten Jahr jederzeit möglich«. Aber trotz diverser Recherchen und Nachfragen sind noch immer keine Namen bekannt. […] I Das für die Atomkraftwerke zuständige Umweltministerium konnte in keiner Anfrage eine Expertin oder einen Experten benennen.

Stattdessen beruft es sich bei der Antwort im Namen der Staatsregierung auf ein Gutachten des TÜV Süd, das aber schon im April 2022 fertiggestellt wurde, im Februar 2025 war es also fast drei Jahre alt. Aussagen über eine Reaktivierung eines abgeschalteten und teilweise bereits rückgebauten Reaktors finden sich in dem Gutachten an keiner Stelle. Das war auch gar nicht möglich, da es zum damaligen Zeitpunkt noch in Betrieb war.

[…] Stümpfig sieht das als Beleg, dass es Söders Experten »schlichtweg nicht gab und gibt«. »Zu lügen, dass sich die Balken biegen, und danach nichts mehr davon wissen zu wollen, ist dem Amt nicht würdig«, sagt er. »So geht Vertrauen verloren, und angelogene Wähler wandern an die Ränder. Es wird höchste Zeit, dass der Ministerpräsident zu einer faktenbasierten Politik zurückkehrt.«[Quelle: https://www.spiegel.de/politik/markus-so...e1-87509fe0a21c]


Stümpfig mag sich empören, weil Söder so massiv lügt.

Zitat:
[…] Seit Monaten suchen wir die #Atom-Expert*innen von Markus #Söder. Bislang keine Antwort. Doch wir bleiben weiter dran

Denn: Die Frage ob der MP wenige Tage vor der Bundestagswahl die Menschen bewusst belogen hat, hat eine andere Dimension als seine bisherigen Fakes.
[Quelle: https://bsky.app/profile/mstuempfig.bsky...t/3lslkttbyvc2i]


Aber politisch sind Söder Lügen effektiv.
Der Urnenpöbel liebt es, verarscht zu werden und wählt mit Vorliebe Politiker, die am meisten lügen.
[Siehe Trump.]

Ehrlichkeit bestraft der Wähler.

Wähler haben vier mal Roland Koch, vier mal Merkel, vier mal Kohl und in Bayern 68 Jahre CSU-Ministerpräsidenten gewählt.

DEUTSCHE WÄHLER [und auch andere] SIND [um es wie Einstein zu sagen] UNENDLICH DUMM!



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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07.07.2025 ~ 11:03 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1190607
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Zitat:
gastli hat am 07. Juli 2025 um 07:26 Uhr folgendes geschrieben:
- beim Uran begibt man sich in Abhängigkeit
- man kann den Millionen Jahre strahlenden Müll nicht endlagern
- man lockt eventuell Terroristen an
- man muss, wie Frankreich, wieder einmal zeigt, die AKWs runterfahren, wenn es im Sommer warm wird.
Für die gegenwärtig laufenden Reaktoren mag da Einiges dran sein.
Auch wenn die üblichen sommerlichen Abschaltungen kein Problem darstellen, sondern nur als Problem dargestellt werden, ist der Fakt der Abschaltung erstmal richtig.

Was Du als "Müll" bezeichnest, kann in Reaktoren der IV. und V. Generation als Brennstoff verwendet werden, wird zu einem Wertstoff und ist dann auch weg. Abgesehen davon hatte ich dem Forum schon zwei weitere bezahlbare Möglichkeiten des Umganges mit dem Zeug genannt.

Du hast völlig Recht: Die dööfste Variante der Entsorgung, nämlich das Verbuddeln für die Ewigkeit, die wäre unbezahlbar teuer und würde den handelnden Konzernen maximale Profite bescheren. Ja, diese teuerste Variante wird in Deutschland präferiert.




Mir macht eine andere Fragestellung Sorgen.
In den letzten Monaten sind immer häufiger Forderungen aus der Politik zu hören, alte, stillgelegte Kraftwerke zu reaktivieren. Keiner der beteiligten Konzerne ist allerdings scharf darauf, die Dinger wieder in Betrieb zu nehmen. Es wäre unbezahlbar. Also was sind die Beweggründe?
Hoffentlich wird keines der alten Kraftwerke wieder reaktiviert, um frisches Plutonium zu erbrüten, um eine eigene atomare Bewaffnung Deutschlands zu ermöglichen!!!
Ja für solche Zwecke wäre aus den neuen Sonderschulden, die Merz veranlasst hat, genügend Geld für die Reaktivierung da.


Pfiffikus,
der hofft, dass diese Spekulation nie wahr wird



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do4rd   do4rd ist männlich Zeige do4rd auf Karte FT-Nutzer
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10.08.2025 ~ 19:04 Uhr ~ do4rd schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1193998
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Die bisherigen AKW wurden stark Subventioniert. Statt den größten verfügbaren Kernfusionsreaktor zu nutze zu machen.

Ein Aufarbeiten der Brennelemente wäre übrigens möglich. Nur wirtschaftlich uninteressant.



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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07.12.2025 ~ 11:36 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1206532
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AKW Tschernobyl: Schutzhülle ist nicht mehr sicher



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gastli   gastli ist männlich Zeige gastli auf Karte vorübergehend gesperrt
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10.01.2026 ~ 10:30 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1209745
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Karl Marx hat wie immer recht:

>>>
Kapital, sagt der Quarterly Reviewer, flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren.
[Quelle: (MEW, Bd. 23, S. 788, in MEGA² II/6, S. 680/681)]
<<<

So auch hier in Japan.

Und es sind, egal wo auf dieser Welt: Es sind die widerlichen Menschen, die in diesem widerlichen System Kapitalismus ihre widerlichen Motive ausleben.



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11.01.2026 ~ 22:41 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1209962
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Zitat:
do4rd hat am 10. August 2025 um 19:04 Uhr folgendes geschrieben:
Die bisherigen AKW wurden stark Subventioniert.
Das ist doch nix Besonderes. Auch die Verstromung von Sonne, Wind, Geothermie oder Biomasse wäre ohne Subventionen wirtschaftlich völlig uninteressant geblieben. Warum erwähnst Du das bei den AKWs explizit?

Wer weiß, ob sich die Chinesen ohne die deutschen Anfangssubventionen überhaupt die Mühe gemacht hätten, die PV-Module und Akkus so billig zu machen?
Ohne deutsche Subventionen wären Solarzellen wahrscheinlich ein Nischenprodukt geblieben, um zum Beispiel Raumstationen zu versorgen.


Zitat:
do4rd hat am 10. August 2025 um 19:04 Uhr folgendes geschrieben:
Statt den größten verfügbaren Kernfusionsreaktor zu nutze zu machen.
Wie bereits bemerkt, ohne Subventionen wäre dessen Nutzung auch wirtschaftlich völlig uninteressant.


Zitat:
do4rd hat am 10. August 2025 um 19:04 Uhr folgendes geschrieben:
Ein Aufarbeiten der Brennelemente wäre übrigens möglich. Nur wirtschaftlich uninteressant.
Du meinst in den USA und Europa. Damit hast Du Recht.

Bitte bedenke, dass dies in anderen Gegenden der Welt anders aussieht, zum Beispiel in Südkorea. Und weil es diese Unterschiede gibt, zeigt sich, dass nicht die Atomkraftnutzung selbst diese hohen Kosten verursacht.


Warum es diese Unterschiede gibt und welchen Einfluss die Familie Rockefeller, die wir wegen ihrer Beteiligung am Ölgeschäft ganz sicher nicht als unbefangen bezeichnen sollten, das erläutert uns Professor Heindl relativ anschaulich.





Pfiffikus,
der Euch gerne noch die eine oder andere fachliche Frage zum Thema Strahlung beantworten würde



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14.03.2026 ~ 10:17 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1216458
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Atomkraft rentiert sich angeblich nicht?

Inzwischen drängen sich auch private Investoren, sich an modernen Reaktoren mit beteiligen zu dürfen.


Pfiffikus,
der nur mal erwähnen wollte, dass diese Energieform, richtig gemanagt, auch ohne Subventionen auskommen kann



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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14.03.2026 ~ 10:45 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1216466
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Respekt:

Zitat:
Es spricht Bände, dass der Kern dieser rückwärtsgewandten Strategie aus neuen Subventionen für Atomkraftwerke besteht. Wenn eine Risiko-Technologie nach einem dreiviertel Jahrhundert noch immer am staatlichen Tropf hängt und es längst bessere Alternativen gibt, sollte man daraus Konsequenzen ziehen. Stattdessen noch mehr Steuergeld für neue Risikoreaktoren auszugeben, lehne ich ab.
Quelle: https://presse.bundesumweltministerium.d...b0abfaaec8b2e97

Umweltminister Carsten Schneider zur neuen Debatte um das Revival der Atomkraft, ausgelöst durch Emmanuel Marcron und Ursula von der Leyen. Dass wir Atomkraft überhaupt als "Grüne Energie" bezeichnen, ist ein Treppenwitz.



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14.03.2026 ~ 19:28 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1216491
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Zitat:
holgersheim hat am 14. März 2026 um 10:45 Uhr folgendes geschrieben:
Umweltminister Carsten Schneider zur neuen Debatte um das Revival der Atomkraft...
Was so ein Carsten Schneider als deutscher Umweltminister von sich gibt, ist weltweit dermaßen irrelevant...
Erst recht wenn man sich vor Augen führt, dass die relevante, energieintensive Industrie systematisch aus Deutschland verdrängt wird. Die Weiterentwicklung der Weltwirtschaft wird sich außerhalb von Deutschland abspielen. Traurig, aber leider vorhersehbar.

Näheres wird in diesem Gespräch deutlich. Hoffentlich bist Du bereit, Dir diese Argumente wenigstens anzuhören:




Zitat:
Dass wir Atomkraft überhaupt als "Grüne Energie" bezeichnen, ist ein Treppenwitz
Dann schreib doch mal, wie viel CO² von solchen Kraftwerken ausgestoßen wird!

Dann schreib doch mal, wie viele Todesopfer durch Atomkraft es in diesem Jahrtausend schon gab! (Zum Vergleich: Allein der Blackout in Spanien hat 11 Todesopfer gefordert.)


Pfiffikus,
der bedauert, dass Ihr Aktionisten auf unser aller Kosten von der Realität eingeholt werdet



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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17.03.2026 ~ 08:09 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1216665
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Söders hat eine neue große Obsession. Der der fränkische „Selfies-machen-beim-Fressen-König“ und im Nebenjob bayerische Ministerpräsident ist von Atomkraft besessen. Erst wollte er verhindern, dass das letzte bayerische AKW abgeschaltet wird. Dann wollte er erzwingen, dass es wieder eingeschaltet wird. Jetzt soll es also ein Mini-Atomkraftwerk für Bayern sein. In den USA wurde ein solches Projekt vor Kurzem gestoppt, als die Kosten von 5,3 auf 9,3 Milliarden Dollar gestiegen waren. Die zu erwartenden Kosten pro kWh liegen über den Kosten der großen AKW. Politiker wie Söder schmeißen das Geld der Steuerzahler mit beiden Händen zum Fenster raus.



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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17.03.2026 ~ 15:23 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1216682
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Zitat:
holgersheim hat am 17. März 2026 um 08:09 Uhr folgendes geschrieben:
Söders hat eine neue große Obsession. Der der fränkische „Selfies-machen-beim-Fressen-König“
Sei froh, dass gastli gerade Pause macht.
Denn dieser hätte dieses Zeug sehr deutlich als Whataboutismus gekennzeichnet.


Zitat:
holgersheim hat am 17. März 2026 um 08:09 Uhr folgendes geschrieben:
Jetzt soll es also ein Mini-Atomkraftwerk für Bayern sein.
Aufschlussreicher Artikel (Aufschlussreich bezüglich Propaganda, aber nicht lehrreich bezüglich der Technologie)!


Zitat:
tagesschau hat am 15. März 2026 folgendes geschrieben:
"Kernenergie 2.0 bedeutet kein Zurück zu alter Technik, sondern ein neues Kapitel ohne die früheren Gefahren", sagte Söder.
...
Atomkraftgegner bezweifeln das und befürchten neue Risiken durch eine Vervielfachung der Anlagenzahl, was Kontrollen erschwere. Befürchtet werden auch neuartige radioaktive Abfälle.
Also wer hat jetzt mehr Ahnung, hat sich mehr mit den neuen Reaktor beschäftigt? Söder oder die Atomkraftgegner?
  • "neue Risiken" bedeutet in diesem Fall, dass die bisher üblichen Risiken (Gefahr der Kernschmelze, Abfallbeseitigung, Proliferation, Kostenexploosion) durch SMRs in den Griff zu bekommen sind.
    Das ist allenfalls ein Risiko für das Geschäftsmodell der Atomkraftgegner.

  • "neuartige radioaktive Abfälle" - ja, die sind nicht mehr für 10000 Jahre gefährlich, sondern schon nach ca. 300 Jahren so weit abgeklungen, wie die natürliche Hintergrundstrahlung.
    (vgl. Wie lange bleiben die Filterstäube giftig, die bei der Verbrennung von Rotorblättern entstehen? - Ewig!)

  • Ja, die NuScale Power ist mit ihrem Projekt gescheitert. Na und?
    - Es ist nicht die einzige Firma,
    - Die Kenntnisse und Erfahrungen sind da und bleiben da. Künftige Projekte müssen nicht wieder bei Null anfangen.
    - Es ist voll erwartbar, dass der erste Prototyp teuer sein wird. Bekanntlich sinken die Kosten mit der Anzahl der gebauten Reaktoren exponentiell.




Ja und im Artikel finde ich noch ein Interview mit einem alten Bekannten. Die Tagesschau macht "Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin" zu einem "Experte zur Kehrtwende bei Kernenergie"!
Liebe Tagesschau! Kernenergie ist nicht regenerativ und Quaschning ist zum Beispiel deshalb dafür kein Experte.


Zitat:
tagesschau hat am 11. März 2026 folgendes geschrieben:
Aber Quaschning ist skeptisch: "Die Kernenergie ist heute dreimal so teuer wie Solar- und Windenergie. Warum sollte das bei kleineren Reaktoren funktionieren, da sehe ich keine großen Kostenvorteile."
Ja logisch.
Quaschning sieht das nicht, mangels Expertise.

Er in seinem alten Denken misst die Kosten an den bisher üblichen Reaktoren. Da war jeder einzelne Reaktor fast ein Unikat, musste einzeln an Ort und Stelle genehmigt und gebaut werden. Das war teuer.
SMR werden in Serie in einer Fabrik gebaut, erhalten eine Typenzulassung
(Neu gebaute PKWs müssen auch nicht alle einzeln zum TÜV, bevor sie das Werk verlassen. Auch die bekommen eine Typenzulassung, fertig.)
Wenn die Serienproduktion einmal etabliert ist, dann wird es zwangsläufig billiger. Deshalb darf man die frühere Kostenstruktur nicht auf die neuen SMR übertragen.
Eben weil Quaschning das nicht versteht, bezeichne ich ihn eben als "von gestern".


Zitat:
tagesschau hat am 11. März 2026 folgendes geschrieben:
Kernkraftwerke liefern rund um die Uhr Strom - würden sie also tagsüber betrieben, "müssten wir die Solarenergie abregeln", so der Experte.
Anders, als mir FrankSteini unterstellt, bin ich ein Fan von MeritOrder.
Wer sagt denn, dass die SMR nur nachts laufen müssen? Und bevor diese Reaktoren tagsüber abgeschaltet werden, würden die Betreiber doch eher mit 0,00€/MWh bieten. Geld verdienen müssen sie, wenn der Strom des Nachts wertvoller wird. Und dann werden wir ja sehen, wer wann abgeregelt wird. Hoffentlich entscheidet das dann nicht die Ideologie, sondern MeritOrder!

Aber das ist nicht so wild. Ich gebe dem "Experten" Recht, dass sie in den nächsten paar Jahren noch nicht serienreif sind. Und dann werden die ersten SMR erst dann nach Deutschland kommen, wenn sie sich im Ausland bereits bewährt haben und dort die Strompreise drücken Vor 2035 wird da garnix gehen.

Dann können diese Reaktoren schrittweise etabliert werden. Windräder halten ohnehin nur 20 Jahre oder etwas mehr. Wenn dann die Anlagen aus 2010 bis 2015 ausgemustert werden, können die sukzessive durch SMR substituiert werden. Wenn SMR in Serie produziert werden, wer wird denn dann noch Windräder bauen?



Pfiffikus,
der darauf hinweist, dass Kernkraftwerke üblicherweise 50 Jahre oder länger halten



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as65    as65 ist männlich Zeige as65 auf Karte FTplus
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17.03.2026 ~ 16:52 Uhr ~ as65 schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1216685
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wenn weltweit neue reaktoren für genug strom sorgen, werden wir deutschen uns wieder ärgern die letzten in der entwicklung zu sein. das ist so sicher wie man irgendwann mal stirbt.


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von as65: 17.03.2026 16:53.



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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18.03.2026 ~ 06:36 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1216740
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Achwo, alles wird gut.



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do4rd   do4rd ist männlich Zeige do4rd auf Karte FT-Nutzer
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20.03.2026 ~ 15:10 Uhr ~ do4rd schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1216909
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Da sind mir Kernfusionskollektoren mit Kernfusionstransformatoren doch lieber. Leider verbietet mit die bayrische Regierung Kernfusionsspeicher im Keller zu installieren, oder war das EON?



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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22.03.2026 ~ 22:41 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1217091
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Zitat:
do4rd hat am 20. März 2026 um 15:10 Uhr folgendes geschrieben:
Leider verbietet mit die bayrische Regierung Kernfusionsspeicher im Keller zu installieren, oder war das EON?
Also von mir erhältst Du die volle Erlaubnis, diese Technik in Deinem Keller zu installieren. Die Bayrische Regierung hat hier bei uns nämlich nix zu sagen.


Pfiffikus,
der schon immer ein Befürworter der Technologieoffenheit ist



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04.04.2026 ~ 08:55 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1218312
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Das muss man dazu wissen_ https://www.100-gute-gruende.de/gruende/risiko-mensch/



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04.04.2026 ~ 15:19 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1218345
gelesener Beitrag - ID 1218345


Zitat:
holgersheim hat am 04. April 2026 um 08:55 Uhr folgendes geschrieben:
Das muss man dazu wissen_ https://www.100-gute-gruende.de/gruende/risiko-mensch/
Dieses Thema ist zu ernst, als dass Du uns hier Satireseiten verlinkst!
"Wissen" erhältst Du von dieser Seite nicht, jedenfalls kein aktuelles.



Zitat:
Die Satireseite hat folgendes geschrieben:
#25 Menschen machen Fehler – im Atomkraftwerk kann das fatale Folgen haben.
Moderne Reaktoren sind inhärent sicher!
Inhärente Sicherheit bedeutet, dass so etwas wie die bisher erlebten Unfälle überhaupt nicht geschehen können. Selbst wenn die Belegschaft wegen einer Bombendrohung flieht oder wegen eines Giftgasangriffes ausgeschaltet würde - zu einem GAU und einer Gefährdung der Umgebung wird es nicht kommen können.
Dieses Argument ist also ein Argument von gestern, das damals noch gültig war.

Merke: Bezogen auf die Anzahl der Gigawattstunden ist Atomkraft schon mit den bisherigen Reaktoren die sicherste Art der Energieerzeugung, die sich die Menschheit jemals ausgedacht hat!


Jetzt habe ich mir diese verlinkte Seite mal kurz ansehen wollen...

Zitat:
Die Satireseite hat folgendes geschrieben:
#1 Abhängigkeit
Die Satiriker haben den Schuss noch nicht gehört.
Auf die Häufigkeit von verschiedenen Uran-Isotopen gehen sie vorsichtshalber gar nicht erst ein. Uran-238 als Brennstoff für moderne Reaktoren haben wir zu Hauf in unseren eigenen Castoren im eigenen Lande herumstehen. Ewig-Gestrige bezeichnen das als "Atommüll".
Und Thorium kommt auf der Welt noch viel häufiger vor, als Uran.
Um auf 100 Gründe zu kommen, wird dieses Thema als #6 noch einmal in ähnlicher Form recycelt.


Zitat:
Die Satireseite hat folgendes geschrieben:
#2 Uranabbau zerstört die Lebensgrundlage von Zehntausenden.
#3 Uranbergbau nach Fracking-Art verseucht dauerhaft Boden und Grundwasser.
Was schreiben die Satiriker denn über den Abbau von Lithium?


Ach ich kann mich doch nicht um alle zahlreichen Satirebeiträge kümmern, die so im Netz herum schwirren.


Pfiffikus,
der schon genug zu tun hat, die Beiträge von Professor Quaschning zu rezensieren



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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04.04.2026 ~ 15:55 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1218346
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Nein das ist keine Satire.

Was möchtest du mit deiner bornierten Überheblichkeit zum Ausdruck bringen?



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04.04.2026 ~ 23:19 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1218366
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Zitat:
holgersheim hat am 04. April 2026 um 15:55 Uhr folgendes geschrieben:
Was möchtest du mit deiner bornierten Überheblichkeit zum Ausdruck bringen?
Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass die Autoren dieser Seite ganz sicher nicht auf dem aktuellen Stand der Technik und des Wissens über moderne Reaktoren sind.

Dass solche Reaktoren, die vor vierzig oder 50 Jahren gebaut worden, für die viele Aussagen auf der verlinkten Seite zutreffen, nicht mehr dem heutigen Stand entsprechen, wird zumindestens denjenigen Menschen klar sein, die ihren Kopf zum Denken benutzen.

Ganz sicher hat kaum jemand vor, solche alten, veralteten Reaktoren heute noch in die Landschaft zu bauen.



Pfiffikus,
der dafür gesorgt hat, dass die aufmerksamen Leser dieses Forums wesentlich besser über den aktuellen Stand der Dinge informiert sind, als Leute, die sich von solch befangenen Seiten bilden lassen



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22.04.2026 ~ 00:01 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1219322
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FrankSteini hat im Thema Kernfusion einen Beitrag verfasst, den ich aus thematischen Gründen lieber an dieser Stelle kommentiere, weil es absolut nix mit Fusion zu tun hat.



Zitat:
FrankSteini hat am 21. April 2026 um 18:55 Uhr folgendes geschrieben:
Das interne Papier des Bundesumweltministeriums (BMUV) bewertet die EU‑Pläne für Small Modular Reactors (SMR) kritisch
Von "den SMR" zu reden und diese pauschal zu beurteilen, ist ebenso geistlos, wie von "die AfD-Wähler" oder "die Grün-Wähler" oder irgendeine andere inhomogene Gruppe über einen Kamm zu scheren.

Es gibt zahlreiche Projekte, wie SMRs gestaltet werden können. Die einen nutzen wie bisher üblich Uran-235, nur eine Nummer kleiner. Andere nutzen Natur-Uran. Wieder andere können den derzeit vorhandenen "Atommüll" als Brennstoff verwenden. Wieder andere Modelle nutzen Thorium als Brennstoff.
Also von welchen dieser Modelle schreibt das BMUV jetzt?


Zitat:
FrankSteini hat am 21. April 2026 um 18:55 Uhr folgendes geschrieben:
Auch SMR müssen vollständige nukleare Sicherheitsstandards erfüllen.
Die kleinere Bauweise reduziert Risiken nicht.
Das ist erstmal richtig.
Praktisch wird die höhere Sicherheit nicht durch die Größe erreicht, sondern durch inhärente Sicherheit.
- Die Flüssigkeiten stehen nicht unter dem Riesendruck, wie bei den Leichtwasserreaktoren.
- Sofern Menschen jegliche Einflussnahme unterlassen würden, dann schalten sie sich ganz ohne menschliches Zutun ab.
Bisher bekannte GAUs KÖNNEN mit den Reaktoren der neuen Generationen gar nicht mehr passieren. Die könnten sogar mitten in ein Wohngebiet gestellt werden.

Die Sicherheit wäre also kein Problem, das den geeigneten SMRs im Wege stünde.


Zitat:
FrankSteini hat am 21. April 2026 um 18:55 Uhr folgendes geschrieben:
Pro Leistungseinheit sind SMR teurer, da mehrere Reaktoren nötig wären und jeder einzeln hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen muss.
Modularität bringt bisher keine realen Einsparungen – Massenproduktion ist nicht absehbar.
Noch einmal - Sicherheit ist kein Hinderungsgrund mehr.

Und schau Dir mal die rot hervorgehobenen Dinge an. Merkst Du nicht selbst, dass sich da etwas beißt?
Hohe Stückzahlen haben bei Autos, bei Solarzellen, bei Batterien und so vielen anderen Produkten die Preise exponentiell fallen lassen. Warum soll das bei SMRs nicht funktionieren?


Zitat:
FrankSteini hat am 21. April 2026 um 18:55 Uhr folgendes geschrieben:
Ohne massive staatliche Förderung gäbe es keinen Markt.
Es würde ja schon reichen, Technologieoffenheit herzustellen, also das Verbot aufzuheben.
Die staatliche Förderung kann der Staat behalten. Copenhagen-Atomics ist auch ohne solche Förderung in der Lage, solche Reaktoren zu bauen. Geht doch!


Zitat:
FrankSteini hat am 21. April 2026 um 18:55 Uhr folgendes geschrieben:
Die Technologie ist nicht rechtzeitig verfügbar, um zur aktuellen Energiewende beizutragen.
Auf U-Booten, Flugzeugträgern und Eisbrechern gibt es schon heute SMRs. Allerdings nur alte Reaktoren im Kleinformat.
Aber wenn so manche Aktivisten bis 2045 nicht Netto-Null, sondern sogar Brutto-Null an Emissionen erreichen wollen, dann werden die letzten Prozente der Reduktion besonders teuer sein. Und bis 2045 werden die Geräte (von denen heute schon zwei Geräte in den heißen Tests laufen), gewiss zur Verfügung stehen, um einen Beitrag zu leisten.


Zitat:
FrankSteini hat am 21. April 2026 um 18:55 Uhr folgendes geschrieben:
SMR könnten mehr hochradioaktiven Abfall pro Leistungseinheit erzeugen als große Reaktoren.
Pauschalurteil, das ganz gewiss nicht für alle SMR-Typen gelten kann - siehe oben!
Solche Reaktoren gibt es gewiss auch.
Praktisch gibt es auch Modelle, die ein wenig solchen Müll erzeugt, der nur für ca. 300 Jahre radioaktiv bleibt. Also das genaue Gegenteil dieser Behauptung.


Zitat:
FrankSteini hat am 21. April 2026 um 18:55 Uhr folgendes geschrieben:
5. Gesamtbewertung des BMUV
Ein Durchbruch der SMR-Technologie wird nicht erwartet.
Für Deutschland mögen sie Recht behalten.
Doch es ist zu befürchten, dass einige Startups rechts und links an uns vorbei ziehen.


Zitat:
FrankSteini hat am 21. April 2026 um 18:55 Uhr folgendes geschrieben:
Öffentliche Förderung hält das Ministerium für nicht sinnvoll.
Besser, es geht auch ohne.



Pfiffikus,
der das Gefühl hat, dass hier Rockefellers Jünger wieder aktiv waren



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25.04.2026 ~ 23:09 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1219654
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Oh, wie gerufen erschien heute ein Vortrag über den aktuellen Stand, der bei SMRs erreicht worden ist.




Wer ernsthaftes Interesse zeigt, kann sich die Zeit nehmen.
Wer nur mit Scheuklappen durchs Leben gehen will, möge lieber abschalten.


Pfiffikus,
der weiß, dass einigen Leuten nicht damit geholfen werden kann, nachprüfbare Fakten zu erfahren



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daggi007   daggi007 ist weiblich Zeige daggi007 auf Karte FT-Nutzerin
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02.05.2026 ~ 07:41 Uhr ~ daggi007 schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1220168
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Faktencheck für das Youtube-Geschwafel, welches von unserem Pfiffikus, wegen einseitiger Denkweise wieder hier eingebracht wird.

Mit Hilfe von Transcript auslesen, Text überfliegen, Inkonsistenzen entdecken, 2 KIs noch zusätzlich über den Text suchen lassen, Aussagen der KIs gegenseitig checken lassen, Text erstellen lassen und einer dritten KI zum Prüfen geben.

Zeitdauer: 15 Minuten.

Gefundene Inkonsistenzen, Irreführungen und Manipulationen: sehr viele.

Hier eine kleine Auswahl:


Divergierende Marktprognosen
​Heindl behauptet, Kernkraft werde künftig 10–30 % des weltweiten Bedarfs decken. Dies steht im direkten Widerspruch zu offiziellen Daten der IAEA, die selbst in optimistischen Szenarien nur 5–10 % bis 2050 prognostiziert. Heindl unterschätzt hierbei das massive Wachstum des globalen Gesamtbedarfs und den rasanten Ausbau der Erneuerbaren Energien.


Unzulässige Vermischung der Leistungsklassen
​Heindl nutzt die Sicherheitsvorteile von Kleinstreaktoren (ca. 20 MW), um die Sicherheit von SMRs (bis 300 MW) zu begründen:

​Passive Kühlung: Er suggeriert, dass die Restwärme bei SMRs allein durch physikalische Gesetze (Konvektion) abgeführt werden kann.

​Die Realität: Während das bei 20 MW physikalisch machbar ist, benötigen Reaktoren der 300-MW-Klasse aufgrund der enormen thermischen Last weiterhin komplexe, aktive oder wasserbasierte Kühlsysteme. Er wirft hier Micro-Reaktoren und Kraftwerks-SMRs in einen Topf.


Fragwürdige Kosteneffizienz
​Er nennt einen Zielpreis von 2 Cent/kWh durch Serienfertigung im Container-Format.

​Widerspruch: Reale SMR-Projekte (z. B. NuScale) sind zuletzt an massiven Kostensteigerungen gescheitert (Preise stiegen auf über 9 Cent/kWh). Die hohen Kosten entstehen nicht nur durch den Bau, sondern durch die extremen regulatorischen Sicherheitsauflagen, die auch für Serienprodukte gelten.


Material- und Korrosionsprobleme
​Heindl spielt die Korrosionsgefahr bei Flüssigsalzreaktoren als „gelöst“ herunter, sofern Wasser entzogen wird.

​Inkonsistenz: In der Fachwelt gilt die Kombination aus chemischer Aggressivität der Salze und Neutronenbeschuss bei hohen Temperaturen über eine Laufzeit von 60 Jahren weiterhin als eines der größten ungelösten Werkstoffprobleme der Kerntechnik. Es gibt bisher keinen Langzeitbeweis für die Haltbarkeit der Behälter.


Thorium-Brennstoffkette
​Er beschreibt Thorium als billige und sofort verfügbare Alternative.

​Logikfehler: Zwar ist Thorium in der Erdkruste häufig, aber es existiert weltweit keine industrielle Infrastruktur für die Aufbereitung und Brennelementfertigung von Thorium. Der Aufbau dieser Kette würde Jahrzehnte dauern und Milliarden kosten, was den versprochenen Preisvorteil zunichtemacht.


​Fazit:
Der Vortrag vermischt theoretische physikalische Möglichkeiten von Kleinstreaktoren mit der wirtschaftlichen Realität großer Stromnetze, wodurch ein übermäßig optimistisches Bild entsteht, das technischen und ökonomischen Prüfungen (wie denen der IAEA) nicht standhält.



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02.05.2026 ~ 10:11 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1220185
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Zitat:
daggi007 hat am 02. Mai 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
Unzulässige Vermischung der Leistungsklassen
​Heindl nutzt die Sicherheitsvorteile von Kleinstreaktoren (ca. 20 MW), um die Sicherheit von SMRs (bis 300 MW) zu begründen
Falsch recherchiert.

Die Sicherheit von (einzelnen Modellen der) SMRs wird nicht durch die geringe Größe begründet. Das wäre ja nicht plausibel, da man davon viel mehr kleinere Reaktoren bräuchte. Letztendlich wäre das Risiko wieder genauso groß.

Vielmehr wird die Sicherheit der neuen Reaktorgeneration (kleine sowie große Bauweise, egal) durch inhärente Sicherheit hergestellt. Es bedarf im Störungsfall keinerlei menschlicher Interaktion, um den GAU zu verhindern. Vielmehr sind die Reaktoren so aufgebaut, dass sie allein durch physikalische Prozesse in einen sicheren Abschaltzustand übergehen.

Zitat:
daggi007 hat am 02. Mai 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
Passive Kühlung: Er suggeriert, dass die Restwärme bei SMRs allein durch physikalische Gesetze (Konvektion) abgeführt werden kann.
Das wird nicht suggeriert, sondern durchgerechnet und die Wasservorräte für den Notfall entsprechend bemessen. Ingenieure und Physiker kennen dafür Formeln, die selbstverständlich auch rings um SMRs ihre Gültigkeit behalten.


Zitat:
daggi007 hat am 02. Mai 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
​Er wirft hier Micro-Reaktoren und Kraftwerks-SMRs in einen Topf.
Es war eher das BMUV, von dem FrankSteini zitiert hatte. Dort wurden SMR-Typen alle über einen Kamm geschert.
Wer dem Kanal von Professor Heindl folgt, merkt natürlich, dass ihm die einzelnen unterschiedlichen Projekte bekannt sind.


Zitat:
daggi007 hat am 02. Mai 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
Fragwürdige Kosteneffizienz
​Er nennt einen Zielpreis von 2 Cent/kWh durch Serienfertigung im Container-Format.
Was ist daran fragwürdig, wenn Kosteneffizienz durch Serienproduktion kommen soll? Hat ja bei LEDs, Solarzellen und Batterien auch geklappt. Die Masse machts, daran finde ich nichts fragwürdig.
Letztendlich wird der Markt entscheiden, zu welchem Preis die Energie abgenommen wird. Und dabei ist ganz sicher nicht auszuschließen, dass noch weitere Startups scheitern werden.

Liebe @daggi007, reiche uns doch bitte mal nach, aus welchem Grunde die Serienproduktion bei den anderen Industrieprodukten immer zu einer beobachtbaren Kostenreduktion führt, nur bei den SMRs soll das nicht funktionieren? Die Gründe interessieren doch gewiss viele der Leser.


Zitat:
daggi007 hat am 02. Mai 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
Widerspruch: Reale SMR-Projekte (z. B. NuScale) sind zuletzt an massiven Kostensteigerungen gescheitert (Preise stiegen auf über 9 Cent/kWh).
Es ist normal, dass sich zahlreiche Startup-Unternehmen auf den Weg machen, um ein bestimmtes Projekt zu verwirklichen. Es ist völlig normal, dass die meisten davon scheitern. Im Übrigen wird das in China ebenso gehandhabt, zum Beispiel bei E-Autos.
Der Widerspruch ist eher, dass Du die Unternehmen, die noch erfolgreich im Rennen sind, unerwähnt lässt.


Zitat:
daggi007 hat am 02. Mai 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
Die hohen Kosten entstehen nicht nur durch den Bau, sondern durch die extremen regulatorischen Sicherheitsauflagen, die auch für Serienprodukte gelten.
Deshalb werden die ersten derartigen Reaktoren auch nicht in Deutschland gebaut. Allenfalls wird der Strom nach Deutschland verkauft, der mit Hilfe von diesen Reaktoren gewonnen wird.
Und infolge der inhärenten Sicherheit haben die Firmen auch weniger Probleme mit Sicherheitsauflagen. Auch nicht mit deutschen Auflagen.


Zitat:
daggi007 hat am 02. Mai 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
Material- und Korrosionsprobleme
​Heindl spielt die Korrosionsgefahr bei Flüssigsalzreaktoren als „gelöst“ herunter, sofern Wasser entzogen wird.
Aus diesem Grunde befinden sich derzeit mehrere Container im Langzeittest. Ganz sicher wird man die Ergebnisse aufmerksam auswerten. Dann sehen wir weiter.



Zitat:
daggi007 hat am 02. Mai 2026 um 07:41 Uhr folgendes geschrieben:
Thorium-Brennstoffkette
​Er beschreibt Thorium als billige und sofort verfügbare Alternative.

​Logikfehler: Zwar ist Thorium in der Erdkruste häufig, aber es existiert weltweit keine industrielle Infrastruktur für die Aufbereitung und Brennelementfertigung von Thorium. Der Aufbau dieser Kette würde Jahrzehnte dauern und Milliarden kosten, was den versprochenen Preisvorteil zunichtemacht.
Beachte doch bitte mal, welche Mengen an Thorium für diese Reaktoren benötigt wird.

Im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen Reaktoren, die nur die 0,7% Uran, nämlich das Uran-235 spalten, ist das Thorium vollständig spaltbar - die komplette Menge eben. Dadurch kann man beim Bau des Reaktors gleich so viel Thoriumsalze einfüllen, dass es für die komplette Lebenszeit des Reaktors reicht. Bei herkömmlichen Reaktoren müssen alle paar Jahre die Brennstäbe gewechselt werden. Ja, da braucht man viel Kernbrennstoff, aber nicht bei Thoriumreaktoren!

Logikfehler: Muss man dafür eine ganze Industrie aufbauen oder reichen kleinere Anlagen aus? Die Erze sind ja bereits gefördert und liegen bei manchen Minen auf Halde, weil sie bisher kaum nutzbar waren.


Pfiffikus,
der erkennt, dass die KI auch nur die zahlreichen Quellen zusammenfasst, die ihrerseits befangen sind, ohne dass sie die wenigen physikalisch plausiblen Quellen wichten kann



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FrankSteini   FrankSteini ist männlich Zeige FrankSteini auf Karte FT-Nutzer
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05.05.2026 ~ 12:23 Uhr ~ FrankSteini schreibt:
im Forum Thüringen seit: 15.09.2019
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1220519
gelesener Beitrag - ID 1220519


Nicht, das es in Vergessenheit gerät:

https://www.ausgestrahlt.de/blog/2026/05...m-atomkraftwerk



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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05.05.2026 ~ 21:33 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1220600
gelesener Beitrag - ID 1220600


Zitat:
FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:23 Uhr folgendes geschrieben:
Nicht, das es in Vergessenheit gerät:
Wir gedenken den Opfern.

Diese Männer sind damals ums Leben gekommen, weil sie gerade dort waren, wo überhitztes Dampf/Wasser-Gemisch mit mehreren hundert bar entwich. Mit diesem Wasser wurden sie verbrüht, die Verbrühungen waren tödlich.
Inwieweit dieses Wasser radioaktiv war, können wir Laien von hier aus schwer nachvollziehen. Doch als Todesursache scheidet sie aus. Denn in der angegebenen Dosis wäre sie nicht sofort bzw. am nächsten Tag tödlich gewesen.

Unabhängig davon haben die Verantwortlichen die sterblichen Überreste offenbar so behandelt, wie es die Rockefellers wünschten. Dagegen ist nicht viel einzuwenden.


Und heute?
Es gibt heute moderne Reaktoren, in denen das Material nicht mehr unter Druck steht. Sollte Flüssigsalz als Brennstoff aus irgendeinem Grunde austreten, dann tropft es einfach nur herunter, wird nicht unter Druck verspritzt. So ein Unfall wäre im Reaktor selbst ausgeschlossen.

Im konventionellen Teil des Kraftwerkes gibt es auch bei Kohle- und Gaskraftwerken heißes Dampf/Wassergemisch, das bei Fehlbedienungen unter Druck austreten könnte. In jeder Dampflok gibt es das. Und im thermischen Teil der neuen Kraftwerke wäre so ein Unfall auch heute denkbar.


Pfiffikus,
der weiß, dass die Ingenieure seit diesem Vorfall ein halbes Jahrhundert Wissens- und Erfahrungszuwachs dazu gewonnen haben



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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28.05.2026 ~ 13:45 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1221931
gelesener Beitrag - ID 1221931


Es bleibt dabei - jetzt und auch in Zukunft.

Atomkraft? Mehr denn je: Nein danke!



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holgersheim   holgersheim ist männlich Zeige holgersheim auf Karte FT-Nutzer
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28.05.2026 ~ 13:48 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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180 erhaltene Danksagungen
RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1221932
gelesener Beitrag - ID 1221932


Es geht schon wieder los!

Volle Flüsse, aber zu heiß zum Kühlen: Frankreichs AKW's kapitulieren vor der Mai-Hitzewelle. Weil die Gewässer zu warm werden, greift die gesetzliche Notbremse – die Reaktoren müssen runtergefahren werden. Die Quittung folgt prompt: Explodierende Preise am Spotmarkt. So viel zur krisenfesten Sommer-Grundlast mittels Kernspaltung.

In Frankreich sind derzeit noch 58 Atomkraftwerke zur Stromerzeugung in Betrieb, die teilweise auch schon über 40 Jahre alt sind.



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James T. Kirk    James T. Kirk ist männlich Zeige James T. Kirk auf Karte FTplus bis 01.10.2026
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29.05.2026 ~ 09:13 Uhr ~ James T. Kirk schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1221953
gelesener Beitrag - ID 1221953


test ....
Blank-Anzeige wegen nicht anzeigbarer Symbole erfolgreich unterbrochen ...


Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von James T. Kirk: 29.05.2026 09:16.



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29.05.2026 ~ 19:05 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1222008
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Kurzer Faktencheck:

Zitat:
holgersheim hat am 28. Mai 2026 um 13:48 Uhr folgendes geschrieben:
Die Quittung folgt prompt: Explodierende Preise am Spotmarkt.
Preise in dieser Woche am Spotmarkt in Frankreich - rote Linie: Nur in wenigen Momenten wurde maximal 17ct/kWh erreicht. Im Vergleich zu den bisherigen Monaten hat sich da nicht viel getan.

Zum Vergleich Deutschland - Spitzenpreis 46,8ct/kWh während der kurzen Dunkelflaute gestern Abend, ab und zu über 20ct/kWh, der französischen Spitzenpreis von 17ct/kWh wurde mehrfach geknackt. Natürlich nicht mittags.

(Diese Spitzen am Abend hätten nicht sein müssen, wenn man die Profiteure der Energiewende zum Beispiel mit flexiblen, am Börsenpreis orientierten Einspeisevergütungen, schon seit mindestens 10 Jahren dazu gezwungen hätte, sich selbst um angemessenen Speicher zu kümmern. Dann hätten wir auch in den Abendstunden reichlich billigen Solarstrom. Dann wäre die Energiewende ein Erfolg geworden.)





Quelle

Also an dieser Stelle denke ich, Du solltest Deine Informanten dringend mal auf Glaubwürdigkeit prüfen, bevor Du solche Sachen hier postest.





Zitat:
holgersheim hat am 28. Mai 2026 um 13:48 Uhr folgendes geschrieben:
So viel zur krisenfesten Sommer-Grundlast mittels Kernspaltung.
Passt doch für mitteleuropäische Verhältnisse.
Was gibt es da zu nörgeln? In welcher Jahreszeit haben wir denn den größten Energiebedarf, vor allem für die Heizungen?


Zitat:
holgersheim hat am 28. Mai 2026 um 13:48 Uhr folgendes geschrieben:
In Frankreich sind derzeit noch 58 Atomkraftwerke zur Stromerzeugung in Betrieb, die teilweise auch schon über 40 Jahre alt sind.
Hm. Da kannste mal sehen, wie lange die halten und immer wieder durch den TÜV kommen!



Pfiffikus,
der das gerne damit vergleicht, wie lange Windräder üblicherweise halten, bis sie abgebaut werden müssen



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30.05.2026 ~ 09:04 Uhr ~ holgersheim schreibt:
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180 erhaltene Danksagungen
RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1222024
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Zitat:
Pfiffikus hat am 29. Mai 2026 um 19:05 Uhr folgendes geschrieben:
Pfiffikus,
der das gerne damit vergleicht, wie lange Windräder üblicherweise halten, bis sie abgebaut werden müssen


Extrem dummer Vergleich und Whataboutism.

Schauen wir auf die Entsorgung:
Der Vergleich der Entsorgung von Atomkraftwerken (AKW) und Windrädern zeigt grundsätzlich zwei verschiedene Welten: Während beim AKW extrem gefährlicher, langlebiger Müll entsteht, den man über Jahrtausende bewachen muss, besteht ein Windrad zu über 90 % aus recycelbaren Materialien.



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01.06.2026 ~ 00:43 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1222113
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Zitat:
holgersheim hat am 30. Mai 2026 um 09:04 Uhr folgendes geschrieben:
Extrem dummer Vergleich und Whataboutism.
Nun, wir erinnern uns, dass die niedrigen Gestehungskosten eines der Hauptargumente für die erneuerbaren Energien sind. Echte und künstliche Preise wiederum werden als Argument gegen Atomkraft genutzt.

Wind und Sonne schreiben keine Rechnung an die Betreiber der Anlagen. Den größten Batzen der Kosten für Wind- und Solarstrom macht die Abschreibung der Erzeugungsanlage aus. Und die wiederum hängt sehr maßgeblich von der Lebensdauer einer solchen Anlage ab.

Aus diesem Grunde finde ich diese Einordnung in den Gesamtzusammenhang sehr passend. Dir gefällt diese Einordnung nicht und deshalb findest Du eben andere Worte.

Die Leser werden sich ihr Bild über Dich machen.


Zitat:
holgersheim hat am 30. Mai 2026 um 09:04 Uhr folgendes geschrieben:
Schauen wir auf die Entsorgung:
Dass die Entsorgung der Rückstände heute nur noch ein politisches Problem ist, doch kein technisches oder organisatorisches, darüber haben wir hier im Forum schon mehrfach geschrieben.


Pfiffikus,
der das hier nicht noch einmal wiederholen möchte



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daggi007   daggi007 ist weiblich Zeige daggi007 auf Karte FT-Nutzerin
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06.06.2026 ~ 09:23 Uhr ~ daggi007 schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1222706
gelesener Beitrag - ID 1222706


https://www.ausgestrahlt.de/blog/2026/06...s-als-megawatt/

Gute Zusammenfassung.



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Pfiffikus   Pfiffikus ist männlich Zeige Pfiffikus auf Karte FT-Nutzer
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06.06.2026 ~ 20:55 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
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RE: Atomkraft - Welche Gefahr besteht? Beitrag Kennung: 1222791
gelesener Beitrag - ID 1222791


Zitat:
daggi007 hat am 27. Mai 2026 um 12:10 Uhr folgendes geschrieben:
Äh, wer bezahlt diese Wissenschaftler?
Auch an dieser Stelle ist eine solche Frage sehr relevant.

Was Du da als gute Zusammenfassung bezeichnet, stellt sich bei näherem Hinsehen als eine Vermischung von Vergangenheit und Zukunft dar.


Pfiffikus,
der weiß, dass kaum jemand ernsthaft daran denkt, Reaktoren des vergangenen Jahrhunderts erneut aufzubauen



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