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Forum-Thueringen» Speziell» Haus, Haushalt, Garten » Heizkostenentwicklung in Gera seit 1997 » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Heizkostenentwicklung in Gera seit 1997
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Heizkostenentwicklung in Gera seit 1997 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

Ausgehend von:
http://wirtschaft.t-online.de/heizkosten..._51509402/index
habe ich mir gedacht könnte es für alle einmal interessant sein die Kostenentwicklung darzustellen.

Heizungsverbrauch in Megawattstunden = MWh. 1,00 € = 1,95583 DM
1997 =--->-1061,70 =-107573,31 DM in € = 55000,34 €
1998 =--->-- 970,14 =-- 91433,47 DM in € = 46749,19 €
1999 =--->-- 934,30 =-- 89214,14 DM in € = 45614,47 €
2000 =--->-- 879,85 =-- 45148,19 €
2001 =--->-- 959,00 =-- 58466,06 €
2002 =--->-- 878,90 =-- 56217,38 €
2003 =--->-- 906,80 =-- 58169,95 €
2004 =--->-- 883,80 =-- 62567,98 €
2005 =--->-- 858,00 =-- 64047,28 €
2006 =--->-- 825,00 =-- 73277,81 €
2007 =--->-- bei G. --------------------
2008 =--->-- 730,00 =-- 73705,71 €
2009 =--->-- 726,00 =-- 77979,92 €
2010 =--->-- 787,00 =-- 77614,97 €

Die Energieeinsparungen von 1997 - 2000 sind auf Wärmedämmmaßnahmen zurückzuführen. Nachfolgende Einsparungen gehen resultieren aus den Klimaschwankungen.

Wäre der Verbrauch bis 2010 konstant geblieben so hätten wir 2010 für 970,14 MWh 104706,24 € zahlen dürfen. Die Heizkosten stiegen bis 2010 auf 190,374%.
Die Renten stiegen in diesen 14 Jahren um ~ 13%; die Löhne um ~ 50%.
Der Heizungsenergieverbrauch sank seit 1997 um ~26%; davon Klimabedingt um ~ 17%. Die Wärmedämmmaßnahmen brachten sozusagen eine Energieeinsparung von ~ 9%.

In der Gesamtbewertung bleibt noch zu erwähnen das die Raumtemperaturen so gut wie nicht nicht über die Heizkörperthermostaten beeinflußt wurden. Sie lagen in den Wohnungen schätzungsweise zwischen ca. 23 bis 26°C, im Durchschnitt bei 24°C. Würde man nicht über die Heizungsrohre mittels zu hoher Vorlauftemperaturen zwangsbeheizt so könnte der Energieverbrauch noch um ca. 12 bis 20% gesenkt werden.
Hier ist nicht berücksichtigt das bei niedrigeren Vorlauftemperaturen die Verlustwärme erheblich (geschätzt >10%) abnimmt. Die Verlustwärme durch zu hohe Vorlauftemperaturen wird bei Heizungssystemen erheblich unterschätzt.

http://www.zeit.de/1993/03/dampf-im-osten
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service...,755408,00.html
http://www.vewsaar.de/fileadmin/dokument...chland_2010.pdf
http://www.energieverbraucher.de/de/Ener...e-zu-hoch__507/
http://www.energieverbraucher.de/de/Ener...ugebiete__1115/
Auszugszitate:
Aktuelle Fernwärmepreise aus dem Preisvergleich der Arbeitsgemeinschaft der Fernwärmeversorger (AGFW) vom 1. April 2003:
Mittlerer gewichteter Fernwärmepreis im Bundesgebiet ist 57,68 Euro inklusive Mehrwertsteuer pro Megawattstunde (= fünf Cent pro Kilowattstunde), in den neuen Bundesländern 62,60 Euro pro Megawattstunde, alte Bundesländer: 55,80 Euro pro Megawattstunde.
Dieser Preis beinhaltet Arbeits- und Leistungspreis sowie Messkosten/Abrechnung für einen wärmegedämmten Altbau und eine Abnahme von jährlich 300 Megawattstunden.

http://www.energieverbraucher.de/de/Ener...ernwaerme__117/
Auszugszitate:
Contracting
Nicht zu verwechseln mit dem sinnvollen Einspar-Contracting ist das Anlagen-Contracting oder Betriebsführungs-Contracting auf dem Wärmemarkt. Das ist vor allem ein einträgliches und dauerhaftes Geschäft. Der Versorger (Contractor) sichert sich oft sogar per Grundbucheintrag dauerhaft seine Rechte. Mit Geschick gelang es den Stadtwerken Lübeck, von den großen Wohnungsunternehmen per Contracting die Beheizung der Wohnblocks übertragen zu bekommen. Die längst abgeschriebenen, zum Teil rettungslos veralteten Heizzentralen wurden "outgesourced". Erneuerung und/oder Umrüstung übernahmen die Stadtwerke.

Eine "win-win"-Situation? So scheint es! Natürlich gibt es auch dabei Verlierer, nämlich die Mieter, die zum Beispiel in Lübeck innerhalb von zwei Jahren 100 bis 200 Prozent höhere Heizkosten hatten ("Lübecker Fernwärmeschock 2002!"). Doch so paradox es klingt: Auch an dieser Stelle war das Klima der größte Verlierer. Die Fernwärmeversorgung wurde für die Verbraucher unattraktiv. Viele Mieter glaubten, "… die Fernwärme ist schuld an der Kostenexplosion!" Tatsächlich war es die Preispolitik der Stadtwerke nach deren Privatisierung im Jahr 2000.

http://www.energieverbraucher.de/de/Ener...erme/site__620/
Auszugszitate:
Klarheit für Fernwärme-Kunden
Zwei neue Urteile des Bundesgerichtshofs schaffen endlich Rechtssicherheit und garantieren mehr Verbraucherschutz für Fernwärmekunden: Gleich zweimal erklärten Deutschlands höchste Richter am 6. April 2011 Preiserhöhungsklauseln für nichtig und räumten den Verbrauchern das Recht ein, Rechnungen zu kürzen. Vermutlich betrifft dies auch Millionen andere Fernwärme-Verträge.

http://www.energieverbraucher.de/de/site...ite/site__2827/
http://www.energieverbraucher.de/de/Ener...klauseln__1615/
http://www.energieverbraucher.de/de/Ener...rme/News__2531/
http://www.energieverbraucher.de/de/Ener...klauseln__1521/

http://www.energieverbraucher.de/de/Ener...e-zu-hoch__507/
Auszugszitate:
O-Ton Johannes D. Hengstenberg, Arbeitsgruppe Energie:
"Die Energieversorger sind die Profis, und die sehen sehr wohl , wann ein Hauseigentümer zuviel Leistung bestellt hat. Das sehen sie vor allem am überhöhten Preis. Und sie könnten das korrigieren, tun dies aber nicht."

Beispiel: ein Mietshaus in Hamburg-Eppendorf. Hier zahlen die Mieter pro Quadratmeter im Jahr 24 Mark 52 Heizkosten. Zum Vergleich: Ein Mietshaus in Hamburg-Barmbeck, gleich groß, gleicher Verbrauch. Die Heizkosten hier: nur 18 Mark 28 pro Quadratmeter - 25 Prozent weniger. Denn hier ist der Wärmebedarf korrekt eingestellt.

Die Korrektur des Leistungspreises ist sehr einfach. Die Hausverwaltung muss nur den Energieversorger auffordern, den Wärmebedarf zu überprüfen. Ist er zu hoch, dreht ein Monteur einfach an der Schraube des Heißwasserdurchflusses und schon ist der Wärmebedarf reduziert und optimal angepasst.


http://www.bmu.de/files/download/applica...ericht_0603.pdf
http://www.itm.tu-clausthal.de/Dateien/t...r_Vorlesung.pdf
http://www.energieverbraucher.de/de/Ener...wsDetail__3188/
Auszugszitate:
Dagegen motivieren Preissysteme mit geringem Grundkostenanteil Endverbraucher zum Energiesparen. Bisher bieten nur wenige Versorger Preise ohne Grundkosten an. Positive Beispiele sind die Stadtwerke Kiel und Lemgo sowie die Energieversorgung Oberhausen. Dabei hat der Grundpreisanteil keinerlei Einfluss auf die Höhe der Preise oder darauf, wie sich die Preise mit den Brennstoffkosten ändern (vergleiche Abbildung).

Abbildung bitte auf der Internetseite ansehen.

Alle Kombinationen von Arbeits- und Grundpreis unter der roten Linie führen für den Versorger zum gleichen Ergebnis, wenn man davon ausgeht, dass der Gesamtumsatz des Versorgers konstant bleiben soll. Umsatzerlöse = Arbeitspreis x Verbrauch + Grundpreis x Anschlussleistung = konstant


In wie weit funktioniert das Fernwärmenetz in der wärmeren Jahreszeit als Kühlsystem für Heizkraftwerke? Anders kann ich mir die Wohnungsüberheizung bei ausreichend Sonnenschein nicht erklären.
Wer kennt sich da aus?



Schlechte Verlierer sind schlechte Demokraten!

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Meta: 17.11.2011 09:19.

17.11.2011 09:07 Meta ist offline
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RE: Heizkostenentwicklung in Gera seit 1997 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

Die kommenden Entwicklungen:
Siehe:
http://wirtschaft.t-online.de/mieterbund..._51980352/index
Auszugszitate:
Viele Menschen könnten sich die warme Wohnung mit 22 Grad nicht mehr leisten, erklärte Mieterbund-Sprecher Ulrich Ropertz der "Bild". Die Preissteigerungen bei Öl, Gas oder Fernwärme seien kaum noch zu verkraften. "Es droht Energie-Armut", sagte Ropertz.
#
#
Eine vierköpfige Familie, die in einer mit Öl beheizten, 100 Quadratmeter großen Wohnung lebt, muss laut Mieterbund in diesem Jahr 304 Euro mehr zahlen. Würde sie mit Gas oder Fernwärme heizen, müsste sie rund 90 Euro mehr bezahlen. Bei einer mit Öl beheizten, 70 Quadratmeter großen Wohnung bedeutet dies im Schnitt 213 Euro an Mehrkosten im Jahr. Für einen Zwei- bis Dreipersonenhaushalt, der mit Gas oder Fernwärme heizt, fallen im Jahr gut 60 Euro mehr an.

Was kosten dann erst überheizte Räume >22°C; wenn man sozusagen über die Heizungsrohre zwangsbeheizt wird weil die Heizanlagen nicht richtig eingestellt sind?
Wo der Strangabgleich nicht stimmt ist der gut dran der keine Heizung anstellen muß, denn die anderen Mieter zahlen die Wärme in seiner Wohnung mit. Da kommen schnell mehr als 50% zusätzliche Heizkosten für die Benachteiligten zustande. Aufgepaßt: Die Anderen haben eine warme Wohnung und sie dafür die Kosten!

Zehn Energiespartipps rund um die Heizung
Siehe:
http://wirtschaft.t-online.de/zehn-energ..._51243526/index
Auszugszitate:
Schon durch eine Reduktion der Heiztemperatur um einen Grad werden sechs Prozent Heizkosten gespart.

So erweisen sich die beliebten Heizlüfter im Bad als Stromfresser. Der Einsatz dieser Geräte kann die Verbraucher angesichts zuletzt ständig steigender Energiekosten teuer zu stehen kommen.

Dicke Vorhänge vor den Fenstern, die man schließt wenn das Licht von draußen nicht mehr für das innere der Wohnung ausreichend ist erhöhen die Raumtemperatur in kurzer Zeit um 2,0°C.

Wenn es im Winter den ganzen Tag draußen dunkel ist braucht man die Vorhänge erst gar nicht zu öffnen, wenn das Licht nicht reicht.

Eine für den Winter und die kältere Jahreszeit bemessene Fensterfugenlüftung spart Energie gegenüber dem Lüften mit offenem Fenster oder Stoßlüftung (je nach Windverhältnissen eine bis maximal 5 Minuten Querlüftung) und ist auch gesundheitlich viel besser, da so der Feinstaub immer abtransportiert wird und sich nicht so leicht in der Wohnung absetzen kann.



Schlechte Verlierer sind schlechte Demokraten!
01.12.2011 16:02 Meta ist offline
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RE: Heizkostenentwicklung in Gera seit 1997 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

Alles wichtige zum Thema Lüften:
Feinstaub und Lüftung:
Siehe:
http://www.verbraucherschutz.bremen.de/s...3/Feinstaub.pdf
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3689.pdf
http://www.konrad-fischer-info.de/7sch02.htm
http://www.baufachinformation.de/artikel.jsp?v=4295

http://passipedia.passiv.de/passipedia_d...ebaeudelueftung
Zitat:
Fenster-Stoßlüftung
Ohne Komfortlüftung kann in Neubauwohnungen ein ausreichender Luftaustausch nur durch eine regelmäßige Stoßlüftung versucht werden: Um einen etwa 0,33-fachen Luftwechsel zu erreichen, müsste man mindestens alle drei Stunden die Fenster für 5 bis 10 Minuten ganz öffnen – auch in der Nacht! In Wahrheit wird in der Praxis viel weniger gelüftet.

Dementsprechend schlecht ist die Luftqualität und die Gefahr hoher Luftfeuchtigkeit steigt. Weil wir keine direkte Wahrnehmung der Luftgüte im Raum haben und die durch offene Fenster tatsächlich zugeführten Frischluftmengen nicht abschätzen können, ist es selbst für einen Fachmann nur schwer möglich, durch Fensterlüftung einen „gerade richtigen“ Luftaustausch zu erreichen.

Wird zu wenig gelüftet, ist die Luftqualität schlecht und es besteht erhöhte Tauwassergefahr,
wird zuviel gelüftet, wird die Luft zu trocken und es entsteht ein überhöhter Energieverbrauch.


http://passipedia.passiv.de/passipedia_d...enger_beziehung
http://www.bauxund.at/fileadmin/user_upl...aeude_Nov09.pdf

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/...&print=1&page=3
Zitat:
Fensterfalz-Lüftung langfristig günstiger als KWL mit Wärmerückgewinnung?
Fugenlüftungs-Interessierte

http://www.cwaller.de/deutsch.htm?teil3.htm~information
Dort steht etwas zu den Druckunterschieden aufgrund Partialdruck, Temperatur und Luftzug

Hier wird das ausgetauschte Volumen beschrieben:
http://www.unics.uni-hannover.de/nhfrpoh...ftdichtheit.pdf
Bitte in der Praxis die Fugen nicht so groß machen, wie in diesem Versuch, außer entsprechender Bedarf besteht ständig
Ansonsten reichen oft minimale Öffnungen im zweistelligen mm²-Bereich, so die allgemeine Erfahrung mit dieser Lüftungsart

http://www2.tu-berlin.de/fb6/hri/dokumen...ationen/f85.pdf

Hier der Unterschied Sommer/Winter:
http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-719-fehlfunktion.html

Da sich im Sommer die Luft weniger austauscht, als im Winter, öffne ich im Frühjahr eine Öffnung im Keller und im OG, welches einen Kamineffekt ergibt, dadurch erhöht sich der Luftdurchsatz
im Herbst verschließe ich beide Öffnungen.
Das wars, Aufwand pro Jahr 2 * 10Minuten
(Leider musste ich zuvor an ein paar Stellen Lüftungsöffnungen erstellen, welche zuvor aus Unwissenheit vom Vorbesitzer verschlossen wurden)
Mit diesem minimalen Aufwand belüfte ich UG, EG, OG und DG vollautomatisch und günstig
Für mich gibt es nichts Besseres

Keine Kosten für Strom, Keine Kosten für eine Lüftungsanlage, Keine Keime in Lüftungskanälen und entsprechend verkeimte Luft, keine schmutzigen Filter, Kein Lärm durch Lüfter, Keine Wartungskosten, Keine unangenehmen Zugerscheinungen(nicht einmal bei Kyrill, siehe auch astorius, oben), Kein Schimmel
Dafür stets frische und trockene Luft, eine herrliche Sache


Fakt ist, bei der Stoßlüftung ist die Luftmenge noch weniger zu kontrollieren als bei der Fugenlüftung.
Warum soll etwas bewährtes durch totalen Nonsens ersetzt werden?
Die meisten Menschen Lüften ihre Wohnung einmal täglich den Rest sollte die Fugenlüftung erledigen.
Die Fugenlüftung sollte so bemessen sein, daß sie in der kälteren Jahreszeit ausreichend ist. In der wärmeren Jahreszeit stellt man eh einige Fenster der Wohnung auf Dauerlüftung.
Eine Klimaanlage wird immer dann benötigt wenn die Außenluft wärmer als die Innenluft ist, weil es dann zur Kondenswasserbildung in Innenräumen kommen kann und eine Schwerkraftlüftung tagsüber nicht mehr funktioniert. Sowie durch Nachtabkühlung die Außenluft unter die Innenlufttemperatur gefallen ist setzt jedoch die Schwerkraftlüftung wieder ein.
Tagsüber benötigt man im Keller einen Raum in dem die Luft gekühlt und somit entfeuchtet wird. (Das geht auch auf natürlichem Wege.) Wenn die Abluftschächte nicht aus Asbest sind könnte man die Frischluft über das Abluftsystem in die Wohnungen blasen, dafür ist jedoch Voraussetzung das alle Fenster in den Wohnungen geschlossen sind, ansonsten ist eine teure Lüftungsanlage erforderlich.



Schlechte Verlierer sind schlechte Demokraten!
27.04.2012 08:07 Meta ist offline
Adeodatus   Zeige Adeodatus auf Karte Adeodatus ist männlich
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RE: Heizkostenentwicklung in Gera seit 1997 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

Wieviele von diesen Nonsens Themen willst Du noch aufmachen?



"Der Mensch ist ein naiver Tourist mit einem abgelaufenem Visum für den Planeten Erde."
27.04.2012 10:11 Adeodatus ist offline
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Verwarnungen:
RE: Heizkostenentwicklung in Gera seit 1997 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

@meta
Zitat:
Die meisten Menschen Lüften ihre Wohnung einmal täglich den Rest sollte die Fugenlüftung erledigen.


Wo finde ich diese Lüftung im meiner Wohnung?
Wie kann ich sie abschalten oder ausbauen?
Kann sie dann der Hausmeister zwischenlagern bis ich ausziehe?
27.04.2012 18:18 Käptn Blaubär ist offline
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RE: Heizkostenentwicklung in Gera seit 1997 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Meta hat am 27. April 2012 um 08:07 Uhr folgendes geschrieben:

Eine Klimaanlage wird immer dann benötigt wenn die Außenluft wärmer als die Innenluft ist.


Da bräuchte im Sommer jeder eine Klimaanlage. Wenns drausen 30 Grad hat bin ich froh, wenns drinn kühle ist.



Bier BIER: Das Gehirn braucht kein Blut, es muss feucht gehalten werden Bier
27.04.2012 20:16 Spezi ist offline
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Effektivitätsentwicklung der Wohnungsbeheizung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

Sinkende Heizkosten mit der DM massiv steigende Heizkosten mit dem €!
Läuft der Wertverlust der Währungen USA und €-Europa parallel?
Inzwischen scheint der € gegenüber dem $ zu verlieren, was uns bei den Heizkosten wenig hilft.

Hinweis zu den Verbrauchsabrechnungen:

Wenn die Anzahl der gemessenen Verbrauchseinheiten erheblich sinkt sind daran zu hohe Vorlauftemperaturen schuld!

Die Heizungsanlage wird für den Nutzer unwirtschaftlich betrieben und die tatsächlichen Heizkosten steigen.

Rechnen Sie jedes Jahr den Verbrauchswert in KW pro gemessener Einheit für die Gesamtabrechnung aus;
zB. Energie für 100 WBS70 Wohnungen / Summe der an den Heizkörpern gemessenen Einheiten
(keine Rohrwärmeeinheiten, denn diese erhöhen sich bei zu hohen Vorlauftemperaturen)

So können Sie erkennen wie effektiv ihr Gebäude in dem entsprechendem Jahr beheizt wurde.
=--->Sinkt der Verbrauch pro Einheit wurde ihr Gebäude effektiver beheizt, bessere Vorlauftemperaturregelung.
=--->Steigt der Verbrauch pro Einheit wurde ihr Gebäude nicht effektiv beheizt, die Vorlauftemperaturregelung muß unbedingt verbessert werden.

Prüfen Sie einmal nach diesem Chema alle Heizkostenabrechnungen der vergangenen Jahre, welche Sie besitzen, denn der Gebäudegesamtverbrauch ist immer mit angegeben.

Es wäre schön wenn viele hier ihre Ergebnisse mitteilen, dann könnten alle sich ein Bild über die Effektivitätsentwicklung der Wohnungsbeheizung bzw. Zwangsbeheizung der Bürger in Gera machen.

Geben Sie dazu bitte die Wohnungstypen an zB. WBS 70, Altbau, Neubauten mit Baujahr usw..

In den 100 Wohnungen mit denen ich zusammen abgerechnet werde ergibt sich:
Summe Fernwärme: 674000,00 KWh
davon Wassererwärmung: 98642 KWh
Heizwärme 674000,00 - 98642 = 575368 KWh

Abgelesene Verbraucheinheiten für die 100 Wohnungen:
QZ = Summe aller Zählerverbrauchswerte = 127712,04 Einh.

575368 / 127712,04 = 4,505 KWh/Einh.

Schauen wir einmal nach wo der Normalwert liegt:
Hier findet man gute Hinweise zur Abrechnung:
http://www.mieterverein-hamburg.de/heizk...-kontrolle.html
http://www.stern.de/wirtschaft/immobilie...ung-521421.html
http://www.focus.de/immobilien/mieten/bu...aid_709443.html
Auszugszitate:
Zitat:
Eine Berechnung anhand der Vorauszahlungen könne zu Ungerechtigkeiten führen, weil dafür nicht der aktuelle Verbrauch, sondern der des Vorjahres maßgeblich sei, so die Richter (Az.: V III ZR 156/11).
http://www.techem.de/heizkostenabrechnun...hrwaermeabgabe/

Weitere Fakten werde ich hier in den nächsten Tagen veröffentlichen.



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21.08.2012 19:30 Meta ist offline
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RE: Effektivitätsentwicklung der Wohnungsbeheizung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

Weitere Informationen findet man hier:
http://cdn.ista.com/fa/media_ista/germany_de/infothek/ista_spezial_Rohrwaer
me.pdf

Auszugszitate - Seite 3 unten links:
Zitat:
Bei der Zulassung Ihres elektronischen Heizkostenverteilers ermittelt ista die Basisempfindlichkeit. Hierunter versteht man das Verhältnis von einer Verbrauchseinheit (VE) zu einer Kilowattstunde (kWh). Die Ermittlung der Basisempfindlichkeit hat den Vorteil, dass später der Verbrauchswärmeanteil wie in den Berechnungsbeispielen errechnet werden kann. Je nach Heizkostenverteiler-Typ kann die Basisempfindlichkeit in einem Bereich von ca. 0,9 bis 1,1 VE je kWh liegen. ista legt bei den Berechnungen die jeweils genaue Basisempfindlichkeit des verwendeten Heizkostenverteilers zugrunde.

Seite 5 unten rechts:
Zitat:
Wie funktioniert die rechnerische Berücksichtigung nach dem Bilanzverfahren und welche Vorteile bietet sie:
Aus der Energiebilanz ergibt sich der Rohrwärmeanteil für die Korrektur. Dieser wird in Verbrauchswerte umgerechnet und auf alle Nutzeinheiten aufgeteilt. Jedem Nutzer werden zusätzliche Verbrauchseinheiten für die Rohrwärme zugewiesen und in der Heizkostenabrechnung ausgewiesen.

Seite 6 oben rechts:
Zitat:
Wussten Sie …
Das Rohrwärmekorrekturverfahren nach VDI 2077 stellt sicher, dass die erzeugte Wärme in dem betroffenen Gebäude gerechter verteilt wird. ista erstellt ausschließlich Korrekturen nach diesem Bilanzverfahren.


Am letzteren habe ich arge Zweifel, denn die Überheizung von Wohnungen über die Rohrleitungen kehrt man dabei einfach unter den Tisch!
Sie geht so vor sich:
Leider vermisse ich zu obigem Thema Aussagen in der pdf-Datei.
Was hat es auf sich wenn die Energiemenge pro gemessener Verbrauchseinheit von Jahr zu Jahr steigt und die Wohnungen immer wärmer werden, so daß man die Wärme weglüften muß?

Anfangs mußte man die Heizung sehr oft anstellen um die gewünschte Raumwärme (22°C) zu erziehlen, nunmehr ist es so das alle Hausbewohner immer weniger Einheiten haben, aber der Verbrauch pro Einheit massiv angestiegen ist!

Wie bewerten Sie diesen Sachverhalt?
Die Rohrwärmeabgabe ist ~3,5 mal höher als die Wärmeabgabe über die Heizkörper.
Dh. 7/9 (77,8%) der Heizleistung erfolgt über die Heizungsrohre und 2/9 (22,2%) über die Heizkörper.

Die Wärme welche niemand braucht kommt doch allen zu gute...

Wie ist denn das nun wieder gemeint?

http://www.youtube.com/watch?v=4LPeLluC6nM&feature=related

Siehe:
http://www.boersenscanner.de/seifenblase-vor-dem-platzen/pensionierter-buch
halter-redet-tacheles.html



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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Meta: 21.08.2012 22:42.

21.08.2012 22:36 Meta ist offline
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RE: Effektivitätsentwicklung der Wohnungsbeheizung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

Heizkostenabrechnung nach VDI 2077 Rohrwärme dank KU DO 201S
Siehe:
http://www.gengenbach.net/mtg/servlet/pr....IndexKundo201S
Zitat:
Merkmale
Netzunabhängig, mit 10-Jahres-Batterie, 3V Lithiumzelle
Messwerterfassung über Heizkörpertemperatur-Fühler
Kompaktgerät und Fernfühlervarianten
Einheitsskale
Aluprofil mit Bohrungen für fast alle Bolzenabstände verfügbar
Geräte direkt auf die alten Profile der Kundo HKV montierbar
Mittlere Auslegungstemperaturen von tmin= 55°C bis tmax= 90°C
Temperaturfühler vorgealtert (NTC)
nach HKVO A1.01.97
DIN-Reg.-Nr.: 187/97E

Eine schlechte Erfassung der Verteilereinheiten durch technische Geräte führt zur Abrechnung nach VDI 2077.
Was sagt die gültige HKVO dazu?
Haben wir noch immer keinen Anspruch auf eine ordentliche Heizkostenerfassung?
Der Meßbereich zur Erfassung der Verteilereinheiten dieses Heizkostenverteilers ist vollkommen unzureichend.

Das sagt die neue HKVO:
Siehe:
http://www.techem.de/Deutsch/Fachwissen_...nung_2009/#par1
Zitat:
Was ändert sich mit der neuen Heizkostenverordnung zum 01.01.2009?

Ziel der Neufassung von 2009 ist es, den Energieverbrauch zu senken, ohne dabei den Wohnkomfort einzuschränken. Dazu dienen unter anderem diese Änderungen:
1. Austausch veralteter Geräte zur Verbrauchserfassung (§ 12 Abs. 2)
2. Wärmezähler zum Messen der Energiemenge für Warmwasser (§ 9 Abs. 2 Satz 1)
3. Kosten der Verbrauchsanalyse zukünftig umlagefähig (§ 7 Abs. 2)
4. Unzweckmäßiger Abrechnungsmaßstab künftig leichter zu ändern (§ 6 Abs. 4 Satz 2)
5. Passivhäuser zukünftig von Verbrauchserfassung der Heizwärme befreit (§ 11 Abs. 1 Nr. 1 a)
6. Zeitnahe Übermittlung der Ableseergebnisse und Ausnahmen hiervon (§ 6 Abs. 1 Satz 2-4)
7. Klarstellung, dass auch Eichkosten umlagefähig sind (§ 7 Abs. 2).



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22.08.2012 16:19 Meta ist offline
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RE: Effektivitätsentwicklung der Wohnungsbeheizung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen

Wie effektiv ist die Beheizung per Fernwärme in Gera,
wenn 1995 pro gemessener Einheit der Heizkostenzähler 1,0 KWh Wärmeenergie verbraucht wurde und 2011 4,5 KWh.
1995 kam die Wärme noch zu fast 100% aus den Heizkörpern 2011 noch zu 22,22%.
Wozu benötigen wir Heizkörper, Heizkostenerfassung usw. wenn mit entsprechender Rohrwärme die Wohnungen ohne Heizkörper beheizbar sind.
Entweder wir sparen Heizenergie oder die durch Rohrüberheizung nutzlos gewordenen Apparaturen usw..



Schlechte Verlierer sind schlechte Demokraten!

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02.09.2012 16:46 Meta ist offline
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