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Markus Markus ist männlich
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ILEK - Zukunfts(T)raum ElstertaProjekt       Zum Anfang der Seite springen

Der Hartmannsdorfer Bürgermeister (Martin Biedermann) bat mich das ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) für die Region Elstertal, der Landkreise Greiz und Saale-Holzland-Kreis mit dem Titel Zukunfts(T)raum ElstertaProjekt ILEK im Internet bekannt zu machen.



Ich möchte hier den Abschlussbericht von Dr. Dr. Karlheinz Marquardt veröffentlichen.

www.hartmannsdorf.info/2010-09-07__ilek_abschlussbericht.pdf

Noch mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Instituts für Wirtschaftsökologie www.iwoe.de

Gemeinde Hartmannsdorf
i.A. Markus Linnemann
14.02.2011 23:28 Markus ist offline Diesen Beitrag bearbeiten/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden                                                                              Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen
Markus Markus ist männlich
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RE: ILEK - Zukunfts(T)raum ElstertaProjekt       Zum Anfang der Seite springen

Beitrag der OTZ vom 22.02.2011 zum Thema:

Konzept 'Zukunfts(t)raum Elstertal' in Crossen vorgestellt



Bei der jüngsten Crossener Gemeinderatssitzung stellte der aus Brandenburg stammende Landschaftsarchitekt und Wirtschaftswissenschaftler den Zukunfts(t)raum Elstertal vor.
Crossen. Auf dem heutigen Crossener Sportplatz ein Kunstpark mit Kaskaden, Fontänen, blühenden Sträuchern und Kunstpräsentantionen - ein erster Schritt dahin, auch das Schloss wieder nutzen zu können.

Am Elsterufer zwischen Bad Köstritz und Crossen eine etwa fünf Kilometer lange Flanier- und Kunstmeile mit jährlich wechselnden Kunstobjekten, bevorzugt aus Stein und Metall, passend zum Caaschwitzer Steinbruch und zum Crossener Stahlwerk.



Zwischen Tauchlitz und Crossen im Industriegebiet eine Zukunftsinsel mit 50 durch Laufstege verbundene und durch eine Flutmulde geschützte Ausstellungspavillons - ein Ort, wo Wissen vermittelt und Hochwasserschutz betrieben wird.

Das sind nur drei der Visionen, die Dr. Dr. Karlheinz Marquardt vom Institut für Wirtschaftsökologie aus Bad Steben gemeinsam mit anderen Beteiligten für das integrierte ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) erarbeitet hat. Bei der jüngsten Crossener Gemeinderatssitzung stellte der aus Brandenburg stammende Landschaftsarchitekt und Wirtschaftswissenschaftler den Zukunfts(t)raum Elstertal vor.

Gleich zu Beginn hob er hervor, dass dies alles nur Anregungen sein sollen. Diese umzusetzen, hänge davon ab, was die Gemeinden bzw. ihre Räte und Bürgermeister für ihre Region konkret wollen. Einbezogen sind neben Crossen auch Rauda, Hartmannsdorf, Silbitz, Caaschwitz und Bad Köstritz in das Gesamtprojekt.

Die Zukunftsinsel - auch Zukunftskern für Innovationen und Visionen genannt - soll das Herzstück für die Entwicklung des ILEK-Gebietes werden und sogar ihr weltweites Alleinstellungsmerkmal, zeigte Marquardt auf. Das soll eine Einrichtung sein, in der das Wissen der Welt umfassend gesammelt und öffentlich gemacht wird. Die Renaturierung der Elsterauen samt Hochwasserrückstauraum spielt da ebenso hinein wie die Installation von Laufwasser-Kleinkraftwerken Um das breitestmögliche Wissensangebot erreichen zu können, sollte jeder Pavillon von einer anderen Firma der Welt mit Exponaten bestückt und stetig betreut werden, spinnt Marquardt den Faden weiter, dass u.a. durch Werbeeinnahmen und Eintrittsgelder das Vorhaben finanziert werden könnte.

Ich mache seit 1983 derartige Projekte. Mein Hauptziel ist es immer, solche Dinge zu verknüpfen, die - wenn man sie zusammen bringt - auch wirtschaftlich sind, sagte Marquardt gegenüber OTZ. Zudem gehe es ihm darum, mit den Zukunftsprojekten Arbeitsplätze zu schaffen, dafür zu sorgen, dass sich die Menschen wohl fühlen und in ihrer Heimat bleiben.

Damit knüpfte er unmittelbar an die Ausführungen von Crossens Bürgermeister Jens Lüdtke an, der eingangs der Beratung Auszüge aus einer Studie zur demografischen Entwicklung der Region vorgetragen hatte. Dabei war deutlich geworden, dass auch die Region Crossen immer weniger Einwohner und eine immer ältere Bevölkerung haben und sich mit dem Zusammeschluss der Verwaltungsgemeinschaft mit Schkölen der Mittelpunkt der Region noch verlagern wird. So müsse man dafür sorgen, dass die Gemeinde Crossen nicht an Bedeutung verliert.

Wenn Marquardt meinte, es sei nun wichtig, einen Kümmerer zu etablieren, und anzufangen, die Ideen umzusetzen, so fand er bei den zwar teils etwas skeptischen Crossener Gemeinderäten doch insgesamt Zustimmung. Der Bürgermeister schlug vor, eine Rang und Reihenfolge der Projekte, die wir umsetzen wollen, festzulegen und sie in der nächsten Gemeinderatssitzung zu beschließen.

Auch zwei Crossener Schüler - Anna Petzold und Björn Weisbrod aus der 10. Klasse haben sich mit dem ILEK-Vorschlägen in ihrer Projektarbeit beschäftigt.


Quelle: Angelika Kemter / 22.02.11 / OTZ
03.03.2011 16:01 Markus ist offline Diesen Beitrag bearbeiten/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden                                                                              Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen
K.Marquardt K.Marquardt ist männlich
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RE: ILEK - Zukunfts(T)raum ElstertaProjekt       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

hierdurch möchte ich mitteilen, dass der Beitrag inzwischen auch zusammen mit Berichten zu ähnlichen Projekten im Bayerischen Wald und im Spessart als Buch unter dem Titel "Wirtschaft und Ökologie" im Cuvillier Verlag, Göttingen erschienen ist.

09.02.2014 18:12 K.Marquardt ist offline Diesen Beitrag bearbeiten/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden                                                                              Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen
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