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Forum-Thueringen» Politik» Deutschlandpolitik » Der neue deutsche Faschismus » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Der neue deutsche Faschismus
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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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04.10.2017 ~ 06:52 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Der neue deutsche Faschismus Beitrag Kennung: 892072
gelesener Beitrag - ID 892072


Zitat:
Amokläufer vom OEZ
"Ich bin kein Kanake, ich bin Deutscher!"

Der neunfache Mord vom 22. Juli 2016 kann als politisch motivierte, rechte Tat eingeschätzt werden, sagen drei von der Stadt München beauftragte Gutachter.
Die Wissenschaftler kommen damit zu einem anderen Ergebnis als die Ermittlungsbehörden und die Staatsregierung, die die Tat als unpolitischen Amoklauf gewertet haben.
Für die Forscher ist die Opferauswahl entscheidend.
...
Kurz bevor er seinem letzten Opfer in den Kopf schoss, rief David S.: "Ich bin kein Kanake, ich bin Deutscher!" Dijamant Zabërgja starb auf dem Boden vor der Rolltreppe, er war 20 Jahre alt. Ein schmaler Mann mit schwarzen Haaren und dunklen Augen, seine Eltern kamen aus dem Kosovo. Ein Kanake, aus Sicht von David S.
Acht weitere Menschen erschoss David S. am 22. Juli 2016 in Moosach, alle stammten sie aus Einwandererfamilien. David S. wurde in der Schule gemobbt, er war in psychiatrischer Behandlung, aber er war auch ein Rassist, ein Bewunderer des norwegischen Rechtsterroristen Anders Breivik. In einer Art Manifest schrieb er über "ausländische Untermenschen", die er exekutieren wolle.
[Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/amok...scher-1.3693124]

Wieder einmal ist bewiesen: Der tatsächliche Terror kommt von Faschisten.
Auch wenn sich der faschistenschutz alle Mühe gibt diese Tasache auftragsgemäß zu verschleiern.

Zitat:
Offiziell sind seine Morde ein Amoklauf, kein Anschlag. Dem Landesamt für Verfassungsschutz gilt er als "psychisch kranker Rächer", nicht als "terroristischer Kämpfer". David S. habe ideologische "Anleihen aus dem Bereich Rechtsextremismus" gehabt, aber die persönliche Kränkung habe stets im Vordergrund gestanden. "Es ist nicht davon auszugehen, dass die Tat politisch motiviert war", schreiben die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt in ihrem Abschlussbericht.
[Quelle: wie oben]

Damit sollen sie nicht durchkommen.

Zitat:
Drei Gutachter widersprechen nun der Behördensicht. Die Fachstelle für Demokratie der Stadt hat die Sozialwissenschaftler Christoph Kopke, Matthias Quent und Florian Hartleb beauftragt, den rechtsextremistischen Hintergrund von David S. aufzuklären. Nach Informationen von SZ und WDR kommen alle drei zu dem Ergebnis, dass der Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) als politisch rechts motiviert zu werten sei. Ihre Analysen präsentieren die Experten an diesem Freitag im Rathaus.
...
Für die Forscher hingegen sind weder Opferauswahl noch Tattag Zufall. Das Datum ist der Jahrestag des Attentats des Rechtsterroristen Breivik, den S. als Vorbild gesehen hat. Anders als Amokläufer habe S. nicht an seiner eigenen Schule gemordet, er kannte keines seiner Opfer. Er wusste jedoch, dass am OEZ viele Menschen mit Migrationshintergrund anzutreffen sein würden. Dabei spiele es auch keine Rolle, dass S. selbst iranische Eltern gehabt habe. Durch die Abwertung von Migranten habe er sich als "echter Deutscher" beweisen können.

Individuelle und politische Motive müssten sich nicht ausschließen. "Rache und Politik, Aufmerksamkeit und Mission, Amok und Terror verschmelzen", schreibt Matthias Quent, Leiter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena. "Eine persönliche, individualisierte Kränkungsideologie" mache gerade den Einsamen-Wolf-Terrorismus aus, den der Politikwissenschaftler Florian Hartleb in diesem Fall konstatiert. Die Ermittler hätten außer Acht gelassen, dass S. seine Tat lange Zeit und akribisch vorbereitet habe und dass er in seinen Augen München vor Überfremdung habe schützen wollen.
[Quelle: wie oben]



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05.10.2017 ~ 07:08 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Der neue deutsche Faschismus Beitrag Kennung: 892196
gelesener Beitrag - ID 892196


Bundeswehr: Militärgeheimdienst prüft fast 400 rechtsextreme Verdachtsfälle
"Tickende Zeitbomben"-
Angesichts zahlreicher Verdachtsfälle fordert die Linke, mutmaßlich rechtsextremen Soldaten bis zur Klärung der Vorwürfe die Waffe zu entziehen.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2...-abschirmdienst
http://www.mdr.de/nachrichten/politik/in...eswehr-100.html



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05.10.2017 ~ 07:18 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Der neue deutsche Faschismus Beitrag Kennung: 892197
gelesener Beitrag - ID 892197


Am 16. September marschierte der Kopf der Münchner Pegida in Augsburg mit der Neonazi-Partei "Der III. Weg".

Zitat:
Pegida: Hört die Polizei nicht richtig hin?
Widerliche Hetze und möglicherweise strafrechtlich relevante Äußerungen von einem Pegida-Redner in Augsburg – und die Polizei weiß nichts davon. Dies erfuhr der Landtagsabgeordnete Dr. Christoph Rabenstein, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für die Bekämpfung des Rechtsextremismus, über eine Anfrage an die Staatsregierung.
...
Konkret forderte der Kopf der Münchner Pegida-Bewegung u.a, dass „Schwuchteln“ Buttons tragen sollen, um sich für Vergewaltigungen zu kennzeichnen, auch könnten nach Ansicht Meyers die weiblichen „Bahnhofsklatscher“ Sexdienste in Asylantenheimen anbieten. Rabenstein hatte daraufhin in einer Anfrage ans Plenum abgefragt, wie es strafrechtlich zu bewerten sei, wenn Vergewaltigungen öffentlich als "recht und billig" bezeichnet werden, ob solche Äußerungen zuletzt bei bayerischen Pegida-Auftritten von Seiten der Polizei wahrgenommen, und wenn ja, strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden. Die Antwort ist in Rabensteins Augen alarmierend, denn diese Aussagen wurden von der Polizei offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen, obwohl das Video im Internet kursiert und am Demonstrationstag ein Großaufgebot an Polizeikräften im Einsatz war.
[Quelle: https://christoph-rabenstein.de/presse/p...ngen/?id=375838]

Eine die Faschisten schützende Polizei ist nicht nur in Bayern ein Problem.



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07.10.2017 ~ 09:26 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Der neue deutsche Faschismus Beitrag Kennung: 892406
gelesener Beitrag - ID 892406


Zitat:
Familie Ritter aus Köthen: Ein Kreislauf aus Verwahrlosung, Kriminalität und Rechtsextremismus
Über Generationen zeichnet sich bei Familie Ritter im ostdeutschen Köthen ein Kreislauf aus Verwahrlosung, rechtem Gedankengut und kriminellen Karrieren ab. stern TV dokumentiert die Verhältnisse seit über 23 Jahren. Wie sieht es heute dort aus?
[Quelle: http://www.stern.de/tv/familie-ritter-au...us-7645346.html]

Übel.
Erschreckend.



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10.10.2017 ~ 13:01 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Der neue deutsche Faschismus Beitrag Kennung: 892721
gelesener Beitrag - ID 892721


Der neue deutsche Faschismus nimmt täglich zu.
Lucke war schon ein Rechtsaußen, der rechts von der CDU ungeniert europafeindliche und xenophobe Stimmungen bediente.
Im Juli 2015 verdrängte ihn die noch rechts vom ihm stehende nationalkonservative Petry vom Parteivorsitz der AfD.
Im Januar 2016 empfahl sie deutschen Grenzschützern im Notfall auf Frauen und Kinder zu schießen.
Um das "Überleben des eigenen Volkes" sicherzustellen orakelte sie über eine Volksabstimmung zu einem totalen Abtreibungsverbot.
Im Juni 2016 beklagte sie "zu viele Schwule im deutschen Fernsehen".
Im September 2016 forderte sie den Nazi-Begriff "völkisch" wieder positiv zu besetzen.
Je weiter man politisch nach rechts geht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit auch eine kriminelle Ader zu haben – und zwar abgesehen von den naheliegenden Verstößen gegen den Volksverhetzungsparagraphen.
Lucke führte noch eine normale bürgerliche Existenz mit kleinem Häuschen und festem Job im Staatsdienst.
Der von Ostdeutschen verehrte Pegia-Heini Bachmann ist ein klassischer Krimineller, der Körperverletzung, Einbruch, Diebstahl und Drogenhandel betrieb.
So geht offensichtlich deutsche Leitkultur à la PEGIDA.
Die stramm nationalkonservative und juristisch angezählte Petry gilt inzwischen als zu liberal für die AfD. Die Partei ist jetzt Gauland-Höcke-Poggenburg-Kurs.
Das ist nun nicht mehr bloß völkisch, rassistisch oder nationalistisch.
Das ist inzwischen sogar Nazi-verherrlichend.
Gauland fordert die Menschen auf stolz auf den Vernichtungsfeldzug der Wehrmacht zu sein, ruft dazu auf Politiker mit Migrationshintergrund "zu entsorgen".
Der rechteste der Rechten, Hobby-Goebbels Bernd Höcke, der so sehr im NSdAP-Duktus spricht, dass ihn die Parteivorsitzende Petry aus der AfD werfen wollte, gilt jetzt als kommender Mann.
Höcke soll Petry nach ihrem Verzicht an der Spitze der AfD ersetzen.
Der faschistische Abgrund tut sich immer weiter auf.
Einmal mehr zeigt sich, dass hinter der AfD eben keine ganz normalen "besorgten Bürger" stehen, die um ihre Pfründe fürchten.
Nein, wir es mit einem faschistischen rassistischen Sumpf zu tun haben, der sich um Recht und Gesetz gar nicht schert.



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13.10.2017 ~ 12:18 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Der neue deutsche Faschismus Beitrag Kennung: 893047
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Zitat:
„Die Feinde sind immer die Linken und die Ausländer“
Ein junger Polizist spricht über Rassismus und Korpsgeist in der Polizei.
...
Bei den Übungen der Einsatzhundertschaft für Demonstrationen wurde von Anfang an ein Feindbild aufgebaut: Menschen, die demonstrieren, sind Gegner – und dementsprechend sollten wir uns auch verhalten. Die Feinde sind immer die Linken und die Ausländer. Ich habe über die Jahre immer wieder gehört, dass Kollegen gesagt haben: „Mit den Rechten hat man nie Schwierigkeiten.“ Ich kenne selbst Kollegen, die nach der Arbeit AfD-Wahlplakate aufhängen, und Beamte in Führungspositionen, die in Gesprächen relativ eindeutig Sympathien für AfD und Pegida erkennen lassen.“
[Quelle: http://www.jetzt.de/politik/rassismus-in...izist-berichtet]

Faschistischer Alltag in dieser BRD.



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15.10.2017 ~ 10:58 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Der neue deutsche Faschismus Beitrag Kennung: 893217
gelesener Beitrag - ID 893217


Prügeleien und rechte Parolen: Tumulte bei Höcke-Auftritt auf der Buchmesse.

Wer Faschisten und ihre Verlage einlädt hat Faschisten auf der Messe - und, oh Wunder, die verhalten sich dann wie Faschisten.



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Heute, ~ 08:21 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Der neue deutsche Faschismus Beitrag Kennung: 893595
gelesener Beitrag - ID 893595


Der neue deutsche Fachismus und Sachsen.
1990 erzielte die CDU in Sachsen 53,8%, 1994 sagenhafte 58,1% und 1999 noch 56,9%
Der Tiefpunkt war am 24.09.2017 bei den Bundestagswahlen erreicht. Tillichs CDU kam auf 26,9%, Platz Zwei hinter der AfD.
Gestern also der angekündigte Rücktritt Tillichs.
Zeit wird es, denn er ist ein sehr schlechter Ministerpräsident.
Aber was nun, wird Sachsen endlich liberaler, setzt sich endlich für den Schultz von Migranten ein und geht gegen den braunen aggressiven Mob auf den Straßen vor?
Das Gegenteil wird wohl der Fall sein.
Sachsen bleibt das Bundesland der Schande.

Zitat:
Über Jahrzehnte hat sich eine fremdenfeindliche Stimmung entwickelt, die sich mit der Flüchtlingskrise aggressiv entlud: in Freital, Clausnitz, Bautzen, Heidenau. Kritik begegnete die CDU-Führung mit trotzigem Stolz auf das Bundesland. Schuld seien vor allem die Medien, die Sachsen als braunen Fleck verunglimpften, hieß es. Diskussionen schienen unmöglich. Perfekter Nährboden für eine rechtsradikale Partei wie die AfD.
2019 sind Landtagswahlen in Sachsen. Pessimisten vermuten, dass die AfD stärkste Kraft werden könnte, ja sogar die absolute Mehrheit erringt. Andere hoffen angesichts dieses Gruselszenarios auf eine Neuausrichtung der CDU.
Tillich, weniger ehrfürchtig auch "Teflon-Tillich" genannt, hatte nach der Bundestagswahl eine mögliche Richtung vorgegeben: Deutschland müsse Deutschland bleiben, sagte er in einem Interview und dachte offen über einen möglichen Rechtsruck nach. Viele Parteifreunde in der sächsischen CDU unterstützten ihn. Dabei gilt Tillichs CDU bereits als rechter Landesverband innerhalb der Union. Eine sächsische CSU, wenn man so will, deren Anhänger sich klar gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel und deren Flüchtlingspolitik stellen.
[Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/eil-s...rueck-1.3714718]

Sachsens CDU will also dem Beispiel Österreich folgen, zu "Nord-Ungarn" werden.
Dafür spricht der auserwählte Nachfolger, der sächsische CDU-Generalsekretär Kretschmer, der gerade sein Bundestagsmandat verloren hat.
Ein abgewählter Rechtsaußen.
Immer wenn es in den letzten Jahren richtig widerlich braun wurde am rechten CDU-Rand, mischte Kretschmer mit.

Zitat:
Die sächsische Union will in der Debatte über den Umgang mit Flüchtlingen und Asylrecht mit »klaren Positionen« punkten. Eine davon: CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer warf den Landesregierungen in Thüringen und Schleswig-Holstein vor, mit dem dort praktizierten Abschiebestopp in den Wintermonaten einen »Rechtsbruch« zu begehen, »der die Aufnahmebereitschaft gefährdet«. Für die Union stehe fest, dass die Ausweisungsverfahren beschleunigt werden und Menschen ohne Rechtsanspruch Deutschland wieder verlassen müssten, gibt die Nachrichtenagentur dpa Kretschmer wieder.
[Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/...hiebestopp.html]

Kretschmar ist sogar so schäbig, daß er die [zu wenigen] anständigen Sachsen, die sich den Nazis entgegenstellen angreift und als Nestbeschmutzer bepöbelt.
Kretschmar stets auf Seiten der rechten Täter und stellt sich gegen deren Opfer.

Auch Sachsens SPD-Chef und stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig ist ein Guter.
Inzwischen kennt man seine ganze Familie.
Susann Dulig, Martin Duligs Frau, brach sogar in Tränen aus, als sie am 03.10.2016 auf die grölenden Nazis bei der Einheitsfeier traf.

Zitat:
Mehrere tausend Menschen sind am Montagabend dem Aufruf der Gruppe „Herz statt Hetze“ zu zwei Demos durch Dresden gefolgt. [….] Viel Applaus erhielt auch Susann Dulig, Ehefrau des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD). Sie musste am 3. Oktober durch das Hassspalier am Neumarkt und war damals den Tränen sehr nahe. Sie schäme sich dafür nicht, so Dulig am Montagabend. Sie schäme sich aber dafür, wie Gäste der Stadt am 3. Oktober empfangen wurden.
[Quelle: DNN 17.10.2016]

Auch der Sohn des stellvertretenden MP, Johann Dulig, ist gegen Rechtsradikalismus engagiert und wurde daher schon selbst Opfer von Nazi-Angriffen, als er gegen die Nazi-Terrorgruppe "Bürgerwehr FTL" demonstrierte.

Zitat:
Dulig jun. war einer der Insassen jenes Autos, das von Asylgegnern aus Freital mit einem Baseballschläger angegriffen worden war. Diese Attacke hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, nicht nur wegen des direkten Angriffs, sondern weil es um das Reizthema Freital ging – rassistische Hasstiraden von Asyl-Gegnern inklusive.
Johann Dulig, der für die SPD im Meißener Kreistag sitzt, hatte damals über den Kurznachrichtendienst Twitter zu Gegenprotesten aufgerufen. „Heute wieder“, hatte er geschrieben, „wer Zeit hat, kommt und stellt sich den Rassisten entgegen“. Und natürlich war er auch selbst nach Freital gefahren. Am späten Abend passierte es dann auf der Rückfahrt nach Dresden. Zwei Autos hängten sich an den Pkw, in dem Dulig jun. saß. An einer Tankstelle bereits in der Landeshauptstadt folgte die Attacke der Asyl-Gegner. Ein Mann schlug mit dem Baseballschläger auf die Frontscheibe des Autos ein, ein Insasse wurde dabei leicht verletzt.
[Quelle: Leipziger Volkszeitung, 12.07.15]

Die Ermittlungen gegen den Anschlag auf die anständigen Sachsen um Johann Dulig wurden im CDU-Justiz-Sumpf Sachsens verschleppt und verzögert.
Im April 2016 entzog der Generalbundesanwalt den Sachsen das Verfahren und ermittelte selbst gegen die faschistischen Terroristen.

Dulig kritisiert 2016 seinen Chef und seine Ministerkollegen deutlich.

Zitat:
Sachsens SPD-Chef und stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig sieht in seinem Land ein "qualitatives Problem in den Führungsebenen". Man könne einen Bogen schlagen "von den fremdenfeindlichen Vorkommnissen in Heidenau, Bautzen und Dresden hin zu den Fehleinschätzungen in der JVA Leipzig", sagte Dulig im Interview mit dem stern. Zu lange habe im Freistaat gegolten: "Politische Fehler gibt es in Sachsen nicht." Probleme würden oft verharmlost. Er wolle nicht, dass man sich im Fall des toten Syrers in der JVA Leipzig hinter vermeintlich fehlenden Erfahrungen mit Terrorverdächtigen verstecke. Es gehe vielmehr um die Frage, "inwieweit demokratische Grundprinzipien in der Führung von Polizei und Ordnungsbehörden eine Rolle spielen".
[Quelle: STERN, 19.10.2016]

Die völlig verkommene Nazi-freundliche Sachsen-CDU ist natürlich empört.

Zitat:
Dulig "schadet unserem Land durch sein Auftreten", sagte CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Mit einem solchen Generalverdacht gegenüber der Polizei und Justiz isoliert sich Martin Dulig." Wenn er ein so großes Misstrauen gegenüber den Beamten und Angestellten des Freistaates hege, "wie kann er auf Dauer mit diesem Konflikt zurechtkommen?" Von einem Staatsminister dürfe man "ein Mindestmaß an Loyalität gegenüber der Gesellschaft erwarten", sagte Kretschmer.
[Quelle: STERN, 20.10.2016]

Dulig gibt die richtige Antwort, sagt mutig, „Ja, ich bin ein Nestbeschmutzer!“

Fazit: In Sachsen bleibt mit Kretschmer weiteres ranwanzen an die Faschisten auch in Zukunft Regierungsprogramm.



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