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Forum-Thueringen» Allgemein & Regional» Deutschland » Spruch des Tages » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
19.667 geschriebene Beiträge
Wohnort: Gera



17.04.2017 ~ 14:54 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Spruch des Tages Beitrag Kennung: 876478
gelesener Beitrag - ID 876478


Es gibt keine Lügenpresse. Es gibt eine Presse, die sich irren kann, und eine Tendenzpresse, aber es gibt vor allem eine Lügenbewegung. Das ist PEGIDA, das ist die AfD, und der Stichwortgeber ist Herr Sarrazin. Zu den Demonstrationen, geistig inspiriert von Sarrazin, kommen vielleicht 5 000 Leute, wir haben aber in Deutschland bis zu acht Millionen freiwillige Helfer für Flüchtlinge. Wenn ich mich nicht täusche, hat Dresden, wo PEGIDA ihren Ursprung hatte, 300 000 Einwohner. Deshalb gibt es in Deutschland keine Spaltung in der Gesellschaft, sondern eine sehr lautstarke rechtsradikale psychopathische Bewegung. Diese Minderheit wird von der von ihr beschimpften Lügenpresse ständig eingeladen, ihre ausländerfeindlichen Thesen im Fernsehen und in der Presse zu verkünden.

- Heiner Geißler, in einem Interview mit THE EUROPEAN MAGAZINE am 17.04.2017 -

Sehr treffend gesagt.



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Moon FT-Mitglied
7.363 geschriebene Beiträge



17.04.2017 ~ 23:29 Uhr ~ Moon schreibt:
FT-Nutzer seit: 30.12.2012
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RE: Spruch des Tages Beitrag Kennung: 876578
gelesener Beitrag - ID 876578


"Links kennt keine Grenzen. Ob du kochst wie Biolek oder Menschen entführst wie Markus Wolf: Hauptsache, die fünf Buchstaben zieren dein Button.
Während Rechts das politische Todesurteil bedeutet, ist Links das ’Sesam-öffne-dich’ ins Reich der Guten, weshalb besonders Unsichere das Wörtchen wie eine Grubenlampe vor sich hertragen ...
Wer links ist, braucht kein Schamgefühl, keinen menschlichen Anstand, kein Geschichtswissen: Er befindet sich a priori auf der Seite der Guten. Und nur auf dieses eine Wort reagiert der Reflex: Du kannst einen Linken einen Lügner, Raffke, Menschfeind nennen, es wird ihn kalt lassen. Selbst ’Kinderschänder’ dürfte an ihm abperlen wie Regen am Ostfriesennerz. Doch nennst du ihn einen Rechten, dann geht er hoch wie ein Rakete."


Freya Klier



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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Wohnort: Gera



18.04.2017 ~ 07:35 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Spruch des Tages Beitrag Kennung: 876586
gelesener Beitrag - ID 876586


Blick in ferne Zukunft

... Und wenn alles vorüber ist –; wenn sich das alles totgelaufen hat: der Hordenwahnsinn, die Wonne, in Massen aufzutreten, in Massen zu brüllen und in Gruppen Fahnen zu schwenken, wenn diese Zeitkrankheit vergangen ist, die die niedrigen Eigenschaften des Menschen zu guten umlügt; wenn die Leute zwar nicht klüger, aber müde geworden sind; wenn alle Kämpfe um den Faschismus ausgekämpft und wenn die letzten freiheitlichen Emigranten dahingeschieden sind –:

dann wird es eines Tages wieder sehr modern werden, liberal zu sein.

Dann wird einer kommen, der wird eine gradezu donnernde Entdeckung machen: er wird den Einzelmenschen entdecken. Er wird sagen: Es gibt einen Organismus, Mensch geheißen, und auf den kommt es an. Und ob der glücklich ist, das ist die Frage. Daß der frei ist, das ist das Ziel. Gruppen sind etwas Sekundäres – der Staat ist etwas Sekundäres. Es kommt nicht darauf an, dass der Staat lebe – es kommt darauf an, dass der Mensch lebe.

Dieser Mann, der so spricht, wird eine große Wirkung hervorrufen. Die Leute werden seiner These zujubeln und werden sagen: »Das ist ja ganz neu! Welch ein Mut! Das haben wir noch nie gehört! Eine neue Epoche der Menschheit bricht an! Welch ein Genie haben wir unter uns! Auf, auf! Die neue Lehre –!«

Und seine Bücher werden gekauft werden oder vielmehr die seiner Nachschreiber, denn der erste ist ja immer der Dumme.

Und dann wird sich das auswirken, und hunderttausend schwarzer, brauner und roter Hemden werden in die Ecke fliegen und auf den Misthaufen. Und die Leute werden wieder Mut zu sich selber bekommen, ohne Mehrheitsbeschlüsse und ohne Angst vor dem Staat, vor dem sie gekuscht hatten wie geprügelte Hunde. Und das wird dann so gehen, bis eines Tages ...


- Ignaz Wrobel, Die Weltbühne, 28.10.1930, Nr. 44, S. 665, wieder in: Lerne Lachen. -



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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Wohnort: Gera



19.04.2017 ~ 09:27 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Spruch des Tages Beitrag Kennung: 876753
gelesener Beitrag - ID 876753


Ich will mich nicht gewöhnen, dass Deutschland Teil einer Kriegsmaschinerie ist. Ich will mich nicht gewöhnen, wenn der SPIEGEL schreibt, das Deutschland endlich in der Normalität angekommen ist, wenn es sich an internationalen Kriegseinsätzen beteiligt.

Die Beteiligung an Kriegen darf nie Realität werden.

Ich kann es nicht glauben, dass Verteidigungsministerin von der Leyen, auf die Frage eines Journalisten, ob denn eine Fußball-WM 2018 in Russland tatsächlich denkbar wäre antwortet: „Deutschland wird auf jeden Fall schießendes Personal schicken“. Das ist nichts anderes als die Verharmlosung des Krieges.

Ich will mich nicht gewöhnen, dass in Europa das Recht des Stärkeren gilt, wenn Hunderttausenden der Zugang zu Gesundheit, Bildung und einem würdevollen Leben einfach verwehrt wird.

Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass die Würde des Menschen antastbar ist, denn die Würde des Menschen steht tagtäglich zu Zehntausenden bei der Tafel an, um unsere Reste zu essen.

Die Würde des Menschen krepiert vor Lampedusa und die Würde des Menschen stirbt im Krieg und zwar in jedem Krieg, weil der Krieg keine Würde kennt, nicht die der Täter und nicht die der Opfer.

Ich will mich nicht an die Barbareien der globalisierten Welt gewöhnen, die Ausplünderung armer Länder, die Waffenlieferungen, die Unterstützung brutalster Despoten und Diktatoren, ich will mich nicht flüchten in den Zynismus derer die sagen: „Da kannste nichts machen, das war schon immer so“.

Ich möchte mich nicht abfinden, dass es so etwas wie Alternativlosigkeit gibt, weil es immer Alternativen gibt, weil es das Wesen der Demokratie ist, dass es sowas gibt, wie Alternativen. Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der man tatsächlich glaubt, dass, `wenn Jeder an sich denkt, dann ist an Alle gedacht.´

Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Menschen, die solche Gedanken haben, als Gutmenschen verspottet werden und verächtlich gemacht werden. – Ausgerechnet von denen, denen der Zynismus jegliche Empathie so zerfressen hat, dass sie ihre eigene Herzlosigkeit nur ertragen können, indem sie andere verächtlich machen.

Ich möchte nicht, dass die die Deutungshoheit über die Moral bekommen, die keine haben.

Es gibt die Unschuld des Nichtwissens nicht mehr.

Wir wissen, dass der Wohlstand auf Unrecht aufgebaut ist. Wir wissen, dass wir die Erde zerstören und wir können auch längst nicht mehr ignorieren, dass Andere arm sind, weil wir reich sind. Wir werden uns nicht raus reden können, mit dem immer gleichen: „Davon haben wir nichts gewusst“.

Nein, wir werden es gewusst haben. Und ich frage mich am Ende: Was wird man über uns sagen in zwanzig, dreißig Jahren? Wer werden wir gewesen sein? Die die zugeschaut haben, wie schon so oft? Werden wir die gewesen sein, die einfach weiter gemacht haben, weil es so bequem war? Oder werden wir die gewesen sein, die gerade nochmal rechtzeitig die Kurve bekommen habe und die die Reißleine gezogen haben, als es noch nicht zu spät war?

Ich bin mir nicht sicher, aber eins weiß ich gewiss, Siri hat darauf keine Antwort!“

- Christoph Sieber -



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gastli   Zeige gastli auf Karte FT-Mitglied
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Wohnort: Gera



21.04.2017 ~ 07:53 Uhr ~ gastli schreibt:
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RE: Spruch des Tages Beitrag Kennung: 877000
gelesener Beitrag - ID 877000


Mal angenommen,
von Moritz Hürtgen

Herr Donald Trump, der erste Mann
der Welt und der Despoten,
er wachte eines Morgens auf
und hätt im Hoden Knoten.

Mit schwerem Sackweh rief er dann
nach einem seiner Boten.
Doch käm kein Diener zu ihm rauf,
sondern auf leisen Pfoten

ein weißer Tiger (Siegfried/Roy).
Der spräng zu Trump ins Bette
und packte ihn sanft im Genick
und trüg ihn zur Toilette.

Dort tauchte er ihn gar nicht scheu
ins Kackwasser und hätte
den US-Präsi bald erstickt.
Ich gehe jede Wette,

daß alle Welt dann trauern tät!
Und kein Mensch machte Witze.
Und alle wahrten Pietät.
Und alle fänden’s SAD!

Dieses Gedicht erscheint auch im Countdown-Kalender "Trump für an die Wand".



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