Die Sicherheit bei Demonstrationen

Manfred O.
Zitat:
mcbernie hat am 19. Februar 2008 um 18:09 Uhr folgendes geschrieben:
Was regste dich denn auf wenn das alles nicht auf dich zutrifft? Ich weiß nicht ob du Herrn Walluhn persönlich kennst? Nehme mal an nicht. Desdhalb verstehe ich nicht warum du ihn dann verurteilst? In einer Demokratie muss man halt andere Meinungen gelten lassen. Eben weil das in diesem System nicht möglich scheint ist es auch keine Demokratie. So eibnfach sehe ich das.

Aufregen, ich -
Herrn Walluhn kennen? Nein. Zum Glück nicht persönlich seine Ergüsse in diesem Forum reiichen vollkommen. Un er kennt mich nicht und viele andere hier auch nicht und bezeichnet sie trotz allem regelmäßig als altstalinisten und Genossen, als SEDPDS-ler etc.
In einer Demokratie muss man halt andere Meinungen gelten lassen - eben in einer demokratie muss man halt andere Meinugen gelten lassen! Ohne gleich Anderdenkend als Genossen, Linke oder dergleichen zu bezeichnen.

So sehe ich das.
Bernhard P.
Zitat:

Zitat:
Sehr interessant, siehe Seite der Jungen Nationalisten Erfurt - die Fotografieren genauso, wie sich Rechts und Links wieder ählich sind tztztz


Ja ist wirklich komisch. Obwohl beide Lager Hartz IV weg haben wollen sind sie sich spinnefeind. Das ist dann wie in der Physik. Gleichstarke Kräfte die in gegensätzlicher Richtung wirken heben sich auf und die Resultierende ist gleich 0. So funktioniert eben Kapitalismus. Die Linken tun derzeit alles dafür damit es so bleibt weil sie selbst prima im System angekommen sind. So Manfred nun sage mir mal wem man in dem Staat überhaupt noch trauen soll?
Manfred O.
Wieder eine blödsinnige Frage, die nur eine allgemeine Antwort erlaubt.
Das muss jeder bei der nächsten Wahl selbst entscheiden. Ich maße mir nicht an in Oberlehrermanier hier eine Meinungsmache nach/gegen Links, Rechts oder Mitte zu betreiben. Das ist Demokratie und Toleranz. Jeder der wählen darf, darf für sich entscheiden, wem er traut.
gastli
@mcbernie
Ja sag einmal hörst du schwer. Herrchen hat dich zurück gepfiffen. Aus! Platz.

Zitat:
U.Walluhn hat am 19. Februar 2008 um 18:13 Uhr folgendes geschrieben:
mcbernie - lass sie doch alle herumlabern.
R300
Hallo Herr Walluhn, schreiben Sie doch alles, wie Sie es gelernt haben. Dann lassen Sie es aber besser, sich hier als Oberlehrer aufzuführen. Vielleicht wurden bei Ihnen die schweren Wörter auch erst im letzten Semester des Studienganges vermittelt, wer weiß? Ich will jetzt aber lieber auch kein Oberlehrer mehr sein. Wenn Sie mir dann demnächst von den Wahlplakaten der NPD zulächeln, dann werde ich meine Frechheiten noch bereuen.
Bernhard P.
Zitat:

Zitat:
@mcbernie
Ja sag einmal hörst du schwer. Herrchen hat dich zurück gepfiffen. Aus! Platz.


Aber sonst gehts dir prima, ja?

Manfred O. sagt es richtig. Jeder soll doch bei der nächsten Wahl entscheiden was er für richtig hält. So sehe ich es auch.
Herasun
Zitat:
U.Walluhn hat am 19. Februar 2008 um 18:13 Uhr folgendes geschrieben:

Das Volk will seinen Spaß. Warum den Spaß verderben. Mann habe ich gelacht. Charlie Chaplin, der große Diktator. Viel Feind viel Ehr sagten die alten Rittersleut.

R300:

retorisch kommt von Retorte. Retorte ist eine Art rückwärtige Torte.
ahmen hatte ich bereits erklärt
Und die Hauptstadt von Buthan heißt Propan.

Noch Fragen die Damen und Herren?

Ach so, auch sehr amüsant (amysant).


Eine Frage aus dem Volk:
Ist das nun ein Beitrag, der geistreich sein soll, oder haben Sie heute Ihren witzigen Tag?
Ich habe jedenfalls auch nicht gelacht!
Lobenswert ist allerdings, daß Sie inzwischen auch die Damen erwähnen.
Bislang nahmen Sie wohl an, es ausschließlich mit Herren zu tun zu haben.
R300
Sagen Sie, mcbernie, kann es sein, dass ich Sie als halb verdeckt auf einem Foto gesehen habe? Wenn ja, dann kommen Sie wirklich nicht richtig aus dem Walluhn'schen Schatten heraus. Noch eine Frage: Haben Sie wirklich auch gesprochen auf dieser Veranstaltung? Wiederum wenn ja, war das aus neuer Überzeugung oder aus Gnatz über die Abweisung von Links?
Pfiffikus
Zitat:
R300 hat am 19. Februar 2008 um 21:57 Uhr folgendes geschrieben:

Sagen Sie, mcbernie, kann es sein, dass ich Sie als halb verdeckt auf einem Foto gesehen habe?

Das kann nicht sein. Denn er schrieb:
Zitat:
mcbernie hat am 17. Februar 2008 um 13:47 Uhr folgendes geschrieben:

Falsch gedacht, der Herr mit der Sonnenbrille bin ich nicht, bin nicht drauf auf dem Foto ...


Naja, er meinte ja das andere Foto. Hinter dem Herrn Walluhn steht in der Tat jemand mit einem Outfit, das etwas an John Lennon angelehnt ist. Die Brille sieht ähnlich aus. Das Foto ist leider etwas unscharf. Aber es würde sicher dem Temperament von Mcbernie entsprechen. Ist aber nur Spekulatius.


Zitat:
U.Walluhn hat am 17. Februar 2008 um 20:05 Uhr folgendes geschrieben:

Der junge Mann mit der Brille ist ein Gast aus Weimar.

Ist er wirklich nur Gast oder handelt es sich um einen Ordner der Veranstaltung?




Zitat:
U.Walluhn hat am 19. Februar 2008 um 18:13 Uhr folgendes geschrieben:


Die freien Kräfte der PDSED machen Fotos, wie früher die Stasi.
Ansonsten dürfte sich doch auch im FT herumgesprochen haben, dass ich Schmuddelnetzseiten von Antifa und Co. als auch stasiähnliche Schnappschüsse von Bürgern grundsätzlich nicht kommentiere.

Naja, auf mehrmalige Nachfrage hätten mir eigentlich zwei Buchstaben gereicht, ein J und ein A. Einen längeren Kommentar hätte ich garnicht erwartet oder erbeten. Wenigstens diese beiden Buchstaben per PN,...
... so aber fühl ich mich ein wenig ignoriert.

Oder ist ihm das Outfit im Moment peinlich? Immerhin handelt es sich um jemanden, der sich vom Hitlerismus (hier im Forum verbal) distanziert.


Ist er denn auf den gezeigten Fotos unvorteilhaft getroffen? Ist die Frisur nur mittels Photoshop frisiert?
Handelt es sich bei dem Bärtchen nur um einen unglücklich gefallenen Schatten? Ist dieser gar mit nem Malprogramm gefälscht worden?
Trägt er in Wirklichkeit einen so prächtigen Bart wie der Pfiffikus? Oder überhaupt keinen?



Pfiffikus,
der wenigstens um eine verbindliche Information von Herrn Walluhn bittet, ob diese Bilder echt oder gefälscht sind
U.Walluhn
mcbernie: Nicht aufregen, nur wundern.
Manfred O: Demokratie bedeutet freie Meinungsäußerung. Eine frei geäußerte Meinung muss noch lange nicht meine Akzeptanz haben. Zur Demokratie gehört ebenso, einer Meinung eine Gegenmeinung entgegen zu stellen. Und zur Demokratie gehört auch die harte politische Satire, die die linken Genossen bekanntermaßen gar nicht leiden können, weil ihnen jeder Humor abgängig ist. Ich schrieb bereits Ende 2007 das ich mir nach wie vor die "Frechheit" herausnehme, jeden der sich wie ein Alt-SED-Bonze, ein Stalinist, ein Steinzeitstalinist oder ein Adorno-Linker (verbal) benimmt, meinerseits auch als ein solchen zu bezeichnen.
Pfiffikus: Ich sage bereits, ich kommentiere Mfs-ähnliche Bilder der sogenannten Anitfa aus Prinzip nicht und auch dann nicht, wäre der Kaiser von China oder die Queen des britischen Empire auf ihnen abgebildet.
Bernhard P.
Ich habe gedanklich mal die Ereignisse von 1989 recherchiert. Damals hatten die Menschen wirklich Ideale und gingen für eine bessere DDR auf die Straße. Wer wurde damals als Übeltäter erkannt der den Sozialismus in der DDR verraten hat? Richtig, die SED.
Was taten die Bürger damals? Richtig sie bildeten unabhängige Bürgerbewegungen und brachten friedlich einen Staat zum Einsturz.

Der Westen nutze dies aus um sich die DDR unter dem Vorwand der Wiedervereinigung einzuverleiben.

Ich sagte damals zu meiner Frau, als sie noch lebte, folgenden Spruch:

Zitat:
Kannst dich drauf verlassen jede Mark die uns der Westen heute schenkt die holen sie sich später tausendfach zurück. Dafür sind es Kapitalisten.


Einiges von dem was ich 1989 befürchtet habe ist leider in dieser BRD so eingetroffen und hat meine Vorstellungen in negativer Weise sogar noch übertroffen. Warum? Ich habe in Geschichte aufgepasst und den Kapitalismus als das erkannt was er ist, eine menschenfeindliche Ausbeutergesellschaft.

Heute, fast 20 Jahre später gibt es Leute die alles dafür tun die ideologische Spaltung des deutschen Volkes aufrecht zu erhalten und weiter zu vertiefen.
Das eigentliche Ziel, die sozialistische Revolution von damals zu Ende zu führen, scheint für viele abhanden gekommen zu sein.
R300
"Alt-SED-Bonze". Hahaha. In Ihrem Lebenslauf, den Sie im Internet veröffentlicht haben, ist doch zu lesen, dass Sie SED-Mitglied waren. Auch in die PDS waren Sie mal eingetreten, "als Sie Frieden geschlossen hatten". Warum haben da Sie solche Berührungsängste, die an Hysterie grenzen? Ich denke, rechts sind die Karriere-Chancen besser. Also blinken Sie jetzt rechts.
Bernhard P.
Huhu

Na so was. Das passt wieder mal zum Thema.
R300
Danke, Füchschen, dieser Meinung war ich ja auch.
U.Walluhn
Zitat:
"Alt-SED-Bonze". Hahaha. In Ihrem Lebenslauf, den Sie im Internet veröffentlicht haben, ist doch zu lesen, dass Sie SED-Mitglied waren. Auch in die PDS waren Sie mal eingetreten, "als Sie Frieden geschlossen hatten". Warum haben da Sie solche Berührungsängste, die an Hysterie grenzen? Ich denke, rechts sind die Karriere-Chancen besser. Also blinken Sie jetzt rechts.

Ich weiß nicht, wen Internetpartisan R300 hier meint. Nehmen wir an, er meint mich. Auch wenn es themenfremd ist, werde ich mich jetzt einmalig (ich betone einmalig!) hier persönlich äußern:
Es ist richtig, ich war von September 1985 bis 10.05.1989 wie Millionen andere DDR-Bürger auch Mitglied der SED und trat an diesem 10.05.1989 aus. Mit dem SED-Bonzentum hatte ich damals nur insofern zu tun, als ich permanent Ärger mit den Bonzen und laufende Meter Parteistrafen bekam. Ich habe es hier im Forum Thüringen auch an geeigneter Stelle beschrieben, um gleich jeden Dampf aus den Segeln zu nehmen. Karrierechancen - lieber R 300 - in der Politik brauche ich nicht. Ich habe von kurzen Zeitabschnitten um 1998 sehr gut ohne Politik gelebt und kann auch weiterhin prinzipiell gut ohne aktive Rolle in der Politik leben. Im Sommer 2007, und zwar konkret am 24.07.2007, haben mich Bürger des Erfurter Wiesenhügels gebeten, ihre Interessen zu vertreten, als es um den Totalverlust des eigenen Wohnraumes ging. Ich habe damals das Mandat der Bürger angenommen und wenige Tage später - da ich ein angenommenes Mandat sehr ernst nehme - erstmals persönlich gesehen, welches soziale Elend wirklich hinter den Wohnungstüren dieser Stadt herrscht. Solches Elend hätte ich in der Bronx von New York erwartet, aber nicht in einer deutschen Stadt. Den letzten Ausschlag gab mir eine junge alleinerziehende Frau auf der Informationsveranstaltung zum Abriss am Roten Berg. Die Frau war kreidebleich und mit den Nerven am Ende - sie sollte in Hartz 4 nun ein drittes Mal umziehen.
Man kann in Kenntnis solcher Dinge nun zwei Wege gehen:
1. wegsehen und persönlich so weiter machen wie bisher, das heißt das ganze Elend ignorieren und damit den persönlich einfachen, leichten Weg wählen,
2. nicht wegsehen und sich persönlich einmischen, das ist allemal der schwierige Weg.
R300 - Sie sehen weg und ignorieren. Das unterscheidet uns grundsätzlich voneinander. Auch moralisch.
Bernhard P.
Ehe die Spekulationen weitegehen. Auch ich bin aus der damaligen SED im Jahre 1989 ausgetreten und habe mich in der Protestbewegung engagiert. Bis auf kurue Zeiten von zwei Umschulungen und einer ABM bin ich seitdem arbeitslos. Ich habe den Kapitalismus seitdem kennen - und hassen gelernt. Mein Aufnahmeantrag in Die Linke wurde von Karola Stanbge persönlich Mitte des Jahres 2007 abgelehnt. Trotz meiner eindringlichen Bitte an die Linksfraktion die Menschen am Wiesenhügel zu unterstützen erfolgte dies nicht. Meine politische Orientierung ist weiterhin marxistisch mit einer offenen Einstellung für viele politische Strömungen. Einige hier im Forum haben leider nichts besseres zu tun als mich zu diffamieren. Mögen sie doch. Alle Menschen können nicht die gleiche Einstellung haben und ohne Gegensätze gibt es keine Entwicklung. Einheit und Kampf der Gegensätze ist eines der Grundgesetze der Philosophie. Aber mir haben schon genügend Leute gesagt das ich zu Zeiten der Vereinigung recht hatte. Denn es ist so gekommen wie ich es geahnt habe. Doch wurden meine Befürchtungen leider noch übertroffen.

Irgendwie sehe ich auch hier Stasi-Methoden wenn Leute hier persönlich ausgefragt werden was bei einigen bis zur Fotorecherche reicht. Diese Daten habe ich freiwillig preisgegeben und ich habe dies einmalig getan.

Entschuldigung,
gekörte nicht direkt zum Thema. Aber vielleicht war es zum besseren Verständnis für einige notwendig?
Pfiffikus
Zitat:
mcbernie hat am 20. Februar 2008 um 19:22 Uhr folgendes geschrieben:

Auch ich bin aus der damaligen SED im Jahre 1989 ausgetreten und habe mich in der Protestbewegung engagiert.

Ist es vermessen, danach zu fragen, in welchem Monat du dich zu diesem mutigen Schritt entschlossen hast? (Gerne auch per PN.) Von U.Walluhn wissen wir bereits, dass er sich bereits im Mai dazu entschlossen hat. Hochachtung, denn zu diesem Zeitpunkt war zwar gerade in China etwas am Brodeln, doch vom heißen Herbst in der DDR war noch nichts zu ahnen.



Zitat:
mcbernie hat am 20. Februar 2008 um 19:22 Uhr folgendes geschrieben:

Einige hier im Forum haben leider nichts besseres zu tun als mich zu diffamieren.

Ich hoffe, du meinst nicht mich, denn ich versuche mir nur ein objektives, möglichst vorurteilsfreies Bild zu machen.


Zitat:
mcbernie hat am 20. Februar 2008 um 19:22 Uhr folgendes geschrieben:

Entschuldigung,
gekörte nicht direkt zum Thema. Aber vielleicht war es zum besseren Verständnis für einige notwendig?

Genau deshalb hab ich mir diese Nachfrage erlaubt.


Pfiffikus,
der selber nicht mit einem solchen Datum dienen kann, weil er nicht Mitglied war
Bernhard P.
Den genauen Tag meines Austrittes weiß ich leider nicht mehr. Früher hätte ich gesagt bitte bei der Stasi nachfragen. Aber es muss so Mitte März 1989 gewesen sein.

Ne, wer sich mit diffamieren angesprochen fühlt und das sollten einige im Forum.

Aus heutiger Sicht muss ich leider sagen das Die Linke für mich jetzt noch unglaubhafter ist als es die SED zu Ende der DDR war. Paradox nicht.
U.Walluhn
mcbernie spricht hier eine wichtige Tatsache an: Das Portraitfotografieren von Personen und die anschließende Veröffentlichung der Bilder verstößt gegen Urheber- und Persönlichkeitsrecht. Juristisch gesehen habe ich die Möglichkeit, sehr erfolgreich gerichtlich gegen diese Praktiken Linksradikaler vorzugehen. Auch dieser Tatbestand ist ein stechender Beweis, wie es linke-ultralinke Kräfte mit Recht und Gesetz halten. Nämlich mit US-Saloonmanier des 19-ten Jahrhunderts.
Pfiffikus
Zitat:
mcbernie hat am 20. Februar 2008 um 20:01 Uhr folgendes geschrieben:

Den genauen Tag meines Austrittes weiß ich leider nicht mehr. Früher hätte ich gesagt bitte bei der Stasi nachfragen. Aber es muss so Mitte März 1989 gewesen sein.

Danke dir. Der Tag ist auch nicht wichtig. Wenn du wieder einmal erwähnen solltest, dass du der Partei 1989 den Rücken gekehrt hast, dann solltest du den Monat ruhig mit erwähnen. Denn darauf kannst du stolz sein!!!


Zitat:
U.Walluhn hat am 20. Februar 2008 um 01:29 Uhr folgendes geschrieben:

Pfiffikus: Ich sage bereits, ich kommentiere Mfs-ähnliche Bilder der sogenannten Anitfa aus Prinzip nicht ...

MfS-Keule bitte wieder einpacken!
Vorab rein prophylaktisch die Bemerkung, dass ich weder etwas mit der SED, noch mit der Stasi, noch mit den heutigen rechten oder linken Strömungen - wie immer sie sich selber bezeichnen - etwas am Hut habe.
Doch wär ich rein zufällig an besagtem Tage am Erfurter Rathaus vorbei gekommen und hätte dieses Ereignis erlebt, ich hätte ganz sicher nicht nur ein Erinnerungsfoto geschossen, versprochen! Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es irgendwelcher konspirativer Handlungen bedurfte, dort Fotos zu schießen. Also was soll der Stasi-Vergleich - außer zu diffamieren?


Wenn die Bilder von der AG17-Seite schon nicht kommentiert werden sollen, - irgendwie verstehe ich ja den Frust - hat denn jemand aus den Kreisen der national gesinnten Menschen Fotos gemacht, die hier gezeigt und eventuell erläutert werden können?



Zitat:
U.Walluhn hat am 20. Februar 2008 um 20:14 Uhr folgendes geschrieben:

mcbernie spricht hier eine wichtige Tatsache an: Das Portraitfotografieren von Personen und die anschließende Veröffentlichung der Bilder verstößt gegen Urheber- und Persönlichkeitsrecht. Juristisch gesehen habe ich die Möglichkeit, sehr erfolgreich gerichtlich gegen diese Praktiken Linksradikaler vorzugehen.

Naja, bevor gegen diese Fotos vorgegangen wird, sollte man sich wirklich mal kompetenten juristischen Rat einholen. Ein Schöffe sollte doch in Kreisen verkehren, die sich damit auskennen.
Das Urheberrecht zu bemühen, hate ich für völlig deplatziert. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Urheber dieser Bilder aus der linken Szene irgendetwas gegen die Veröffentlichung seiner Werke hier im Forum unternehmen wird.

Ein wenig diffiziler wird es mit dem Persönlichkeitsrecht. Dazu muss man den Gesamtzusammenhang der Situation, die fotografiert wurde, genauer unter die Lupe nehmen:
Warum fand die Veranstaltung im Stadtzentrum von Erfurt statt und nicht hier, wo auch genügend Platz gewesen wäre?

Warum hat der Redner ein Mikrophon verwendet? Wurde da eine Rede in dieses Kassettengerät gesprochen, welches vor dem Redner auf dem Tisch zu sehen ist, nur um sie aufzuzeichnen oder wurde der Rathausplatz mit einer Lautsprecheranlage beschallt?
Diente das Schirmchen dazu, die sengende Februarsonne abzuwehren oder diente es als Blickfang, der gesehen werden sollte?

Nein, ich komme mit den mir bisher vorliegenden Informationen nur zu einem einzigen Schluss: Die Akteure dieser Veranstaltung einschließlich der Person in der hellen Jacke haben eine öffentliche Veranstaltung im öffentlichen Raum zelebriert und wollten gehört und gesehen werden! Eigentlich sollten sie dankbar sein, wenn die Sichtbarkeit hier im Forum einer noch breiteren Öffentlichkeit, als den paar zufällig am Rathausplatz vorbeikommenden Leuten zugänglich gemacht worden ist.

Hier haben nicht irgendwelche Paparazzi Fotos aus der Privatsphäre geschossen! Nein! Wer eine solche Veranstaltung plant und durchführt, muss ganz einfach damit rechnen, dass man dabei fotografiert wird und die Bilder anschließend in den Medien wiederfindet! Als Medium schließe ich hier ausdrücklich das Internet und dieses Forum ein. McBerni als freier Journalist kann sicher ausführlich darüber berichten, welch hohes Gut in unserem Lande die Meinungs- und Pressefreiheit ist. Soll da irgendwas zensiert werden?



Pfiffikus,
der möglicherweise besser informiert wär, wenn U.Walluhn selber ein paar Worte dazu geschrieben hätte