Manfred O.
War nicht national - stimmt
Herrenrasse, Heim ins Reich,
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Adolf Hitler am 23. März 1933 bei der Beratung des Ermächtigungsgesetzes:
Blut und Rasse werden wieder zur Quelle der künstlerischen Intuition.
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| aus dem 25 Punkte-Programm der NSDAP: Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf die Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein. |
So begann man also 1932/33 die Macht zu übernehmen, Schritt für Schritt und vieles von dem was in diesem Programm steht, machen sich politisch rechtsgerichtete Kräfte, auf heutige politische Bedingungen ein wenig verändert, zu eigen.
Ist nicht national, nein.
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Bernhard P.
Wie gesagt Manfred zu Wikipedia habe ich meine eigene Meinung.
Zitat Manfred O.
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So begann man also 1932/33 die Macht zu übernehmen, Schritt für Schritt und vieles von dem was in diesem Programm steht, machen sich politisch rechtsgerichtete Kräfte, auf heutige politische Bedingungen ein wenig verändert, zu eigen.
Ist nicht national, nein. |
Erkläre das bitte mal ein bischen genauer. Aber wissenschaftlich fundiert wenn es geht.
U.Walluhn
Nein, das ist nicht national. Das ist chauvinistisch und hegemonistisch. National bedeutet nationale Identität. Hitler war ein an sich intelligenter Mann, der sich allerdings aus seiner eigenen Daseinsgeschichte heraus zu irr- und aberwitzigen Thesen verstieg. Ich empfehle "Mein Kampf" zu lesen, hier wird es allumfassend ersichtlich. Die Tragik liegt allerdings auch darin noch nicht, sondern in der Tatsache, dass es Hitler - vermutlich sogar der wirkenden gesellschaftlichen Gesetze unbewusst - gelang, durch kognitive Suggestion und kognitive Euphorie diesen ganzen Irrsinn einem ganzen damals notleidenden Volk überzustülpen. Schützenhilfe bekam er seit 1932, massiv seit 1934/35 vom internationalen Großkapital. Das witterte im Krieg Maximalprofit. Heute wissen wir um diese Zusammenhänge, und schon allein dieses Wissen - man muss natürlich bereit sein, über die Problematik wirklich tabulos zu sprechen - genügt, einen neuen "Irren" ala Hiltler zu verhindern, der ohnehin keine Macht im 21. Jahrhundert mehr entfalten könnte. Das gesellschaftliche Gewusstsein ist mit dem von 1932/33 nicht mehr zu vergleichen. Auch sind die sozialökonomischen Voraussetzungen heute ganz andere. Nun pocht der Zeitgeist ständig auf der Nazizeit herum. Und warum? Weil sich der Zeitgeist nicht den wirklichen Problemen der Gegenwart stellen will, sondern in die Geschichte flüchtet und in Ermangelung wirklicher Antworten auf die Fragen der Jetztzeit einen braunen Popanz aufzieht, der als gesellschaftliche Kraft gar nicht existent ist, sondern allenfalls in Einzelerscheinungen, wenn man das abzieht, was die Systempresse überzogen oder bewusst falsch darstellt.
"Adolf Hitler am 23. März 1933 bei der Beratung des Ermächtigungsgesetzes:
Blut und Rasse werden wieder zur Quelle der künstlerischen Intuition." Und "aus dem 25 Punkte-Programm der NSDAP: Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf die Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein." Das ist hegemonistisch und nicht national. Ja sogar angtinational, weil es Teile des Staatsvolkes, das im Staatsgebiet lebt, aus dem Staatswesen ausgrenzt. Das ist zudem ohne jeden Zweifel kreuzgefährlicher menschenverachtender Unsinn, den der Bürgerrat als solchen auch bezeichnet und niemals durchgehen lassen wird. So ist zum Beispiel ein jüdischer Bürger, der seit Generationen Vorfahren in Deutschland hat, immer ein deutscher Staatsbürger.
die_gute_fee
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U.Walluhn hat am 20. November 2007 um 22:32 Uhr folgendes geschrieben:
Doch das Volk gibt es sehrwohl. Ich spreche vom einfachen Volk, das mit seinen täglichen Nöten, Problemen, Ängsten von der etablierten Politik, vom Staat, oder besser dem was blieb, der Rumpfgesellschaft, allein gelassen wurde, im Regen stehen gelassen wird. Fragen Sie doch mal das Volk, die millionen Arbeitslosen, Geringverdiener. Fragen Sie mal die, die aus Existenzgründen gezwungen sind, auszuwandern, weil sie hier außer Hartz4-Verelendung nichts mehr vorfinden. Fragen Sie mal die Menschen, die an den Kommunalabgaben sterben, Haus und Hof verlieren. Fragen Sie mal am Wiesenhügel nach den Befindlichkeiten. Fragen Sie mal die abertausenden zusammengebrochenen selbständigen Existenzen. Was die Ihnen sagen? Die wollen nichts mehr hören von blödsinnigem rechts-links-Gedöns. Davon werden sie nicht satt, davon bekommen sie keine Arbeit. Die Menschen wollen Lösungen, aber keine Schwatzbuden. Zeigen Sie mir doch bitte einmal einen Lösungsansatz bei Links, SPD, Grün, CDU, FDP. Es gibt keinen. Es gibt nicht einmal einen Ansatz! |
Hauptsache Du weisst, was das "einfache Volk" denkt... Nein im Ernst, das nehmen ja ziemlich viele für sich in Anspruch Du, felixed, mcbernie, DIE LINKE, NPD, Bürgerstimme...: alle meinen, Sie wüssten, was gut für die Menschen ist, wie sich die Menschen wirklich fühlen, was sie wirklich denken.
In diesem Sinne sage ich

: Die meisten Menschen wollen mit den Nazis von NPD & Co nichts zu schaffen haben, es ist ihnen eben nicht egal.
U.Walluhn
Nun. hier beginnt der Unsinn des Zeitgeistes schon wieder zu wirken. "Die meisten Menschen wollen mit den Nazis von NPD & Co nichts zu schaffen haben, es ist ihnen eben nicht egal. "
1) Die meisten Menschen, der Otto Normalverbraucher macht sich um solche Dinge keine tiefschürfenden Gedanken, weil er mehr als genug Alltagsprobleme zu lösen hat, ihm der Sinn gar nicht nach Politisieren steht, oder er so einfach gestrickt ist, dass es ihm einfach zu viel Mühe macht, überhaupt tiefer in die Materie einzusteigen.
2) Den Nazi gibt es nicht.
3) Den Nazi von NPD und Co gibt es auch nicht.
Das sind primitive Konstrukte des Zeitgeistes. Wenn die Mehrzahl der Menschen politisch bewusst leben würde, hätten wir volle Demoplätze, volle Säle bei politischen Veranstaltungen, rege und volle Wahlbeteiligung und viel mehr aktive Bürgerbeteiligung. Wie z.B. am Wiesenhügel. Dann hätten wir ganz andere Initiativen und Vorschläge von Bürgern, die sie z.B. als Petitionen einbringen und dann ginge es auch im Internet richtig heiß her.
Die überwiegende Mehrzahl der Menschen will politisch eigentlich in Ruhe gelassen werden. Sie wollen einer Arbeit nachgehen, die Familen ernähren, einigermaßen gut wohnen und sich auf Rechtssicherheit und langfristige Planungssicherheit im Staate verlassen wollen. Erst wenn dies nicht gewährleistet ist fangen sie in Ansätzen an, politisch oder gesellschaftswissenschaftlich zu denken.
Bernhard P.
Zitat gute fee:
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| Hauptsache Du weisst, was das "einfache Volk" denkt... Nein im Ernst, das nehmen ja ziemlich viele für sich in Anspruch Du, felixed, mcbernie, DIE LINKE, NPD, Bürgerstimme...: alle meinen, Sie wüssten, was gut für die Menschen ist, wie sich die Menschen wirklich fühlen, was sie wirklich denken. |
Und was denkst du darüber persönlich? Dient diese ganze, für mich auch überzogene, Rechts-Links Polemik nicht eigentlich nur dazu von den eigentlichen Problemen des menschenverachtenden Kapitalismus abzulenken? Warum sonst werden Menschen verbal so massiv beschossen die genau diese Probleme aufdecken wollen, um den Erkenntnisprozess des einfachen Volkes voranzubringen?
U.Walluhn
Natürlich dient das Gedöns von rechts und links in allererster Linie nur dazu, von den Hauptproblemen des Kapitalismus abzulenken. Ich sage sogar, abgesehen von einigen prozenutal, ja marginal wenigen Personen gibt es gar keinen Extremismus im Lande. Der 19.09.2007 hat es in Erfurt bewiesen. Er wird künstlich von der Systempresse erzeugt, die damit ebenso Profit macht, wie andere Konzerne auch. Schlimm ist, dass die Linke so verbissen und betonköpfisch dieses üble Spiel mitmacht, ohne dabei zu erkennen, was sie wirklich tut. Sie stärkt das Kapital.
Gut für die Menschen ist, wenn sie ihren Fähigkeiten enstprechend ihren Lebensunterhalt selbst erwirtschaften können, sich selbst durch ihrer Hände und ihres Kopfes Arbeit Wohlstand schaffen, in Rechtssicherheit leben können
und in Frieden. Das ist gut für die Menschen, aber das ist schlecht für den Kapitalismus, denn an solchen Verhältnissen verdient er keinen Profit. Und deswegen muss er auch weg von dieser Welt. Je schneller je besser.
RudiRatlos
@Walluhn
Was für ein Gesellschaftssystem hast du denn als Alternative zu Sozialismus oder Kapitalismus anzubieten?
Von dir ist nur zu hören das dich der Fall der DDR erfreute und der Kapitalismus ******* sei.
Sag es dem Volk mal! Aber paß auf das du dich dabei nicht zum Narren machst.
die_gute_fee
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mcbernie hat am 20. November 2007 um 23:36 Uhr folgendes geschrieben:
Und was denkst du darüber persönlich? Dient diese ganze, für mich auch überzogene, Rechts-Links Polemik nicht eigentlich nur dazu von den eigentlichen Problemen des menschenverachtenden Kapitalismus abzulenken? Warum sonst werden Menschen verbal so massiv beschossen die genau diese Probleme aufdecken wollen, um den Erkenntnisprozess des einfachen Volkes voranzubringen? |
Geplante Ablenkung? So ein Quatsch. Genauso ist das Gerede von der "Systempresse" Unsinn. Die Auflage und die Abo-Zahlen ändern sich nicht, wenn mehr oder auch weniger Nachrichten über Nazis&Co in der Zeitung stehen. Die meisten Vorfälle werden da eh nicht erwähnt.
Weder Antifaaktionen noch Medienberichte lenken von irgendwelchen gesellschaftlichen Problemen ab, im Gegenteil. Sie thematisieren ein (weiteres) gesellschaftliches Problem.
Natürlich sind nicht alle NPD-Anhänger Nazischläger, aber seitens der NPD vermisst man eine Distanzierung von solchen Mitgliedern bzw. Personen. Das verwundert kaum, sitzen doch Leute mit entsprechender Vorgeschichte im Vorstand.
Um einigermaßen zum Thema der Diskussion zurückzukommen: warum distanziert sich die NPD oder auch der saubere Herr Paul nicht von den Radikalen & Gewalt? Wie stehen denn NPD und rechte Kameradschaften zum Thema Gewalt?
Man vermißt auch eine klare Aussage zur Deutschen Kriegsschuld oder zum Holocaust. Die NPD-Handreichung für Funktionäre empfiehlt ja auch, zu solchen Themen nicht Stellung zu beziehen. Hier und da lässt man aber durchblicken, welche Auffassungen in der Richtung bestehen.
Und wenn man mal schaut, wie die NPD die "soziale Frage" zu lösen gedenkt, dann kann einem nur Himmelangst werden. Nicht nur beim Thema Gewerkschaften stellt sich die NPD in Tradition zur NSDAP...
Bernhard P.
@qRudi Ratlos
Was hast du denn als Alternative anzubieten, Rudi Ratlos? Wo warst du heute eigentlich zum Bürgertreff der BI? Für mich kann die Antwort nur sein ein Sozialismus auf marxscher Grundlage frei von jeglichen stalinistischen Einflüssen.
Übrigens die Frage mit dem Narren hätte ich an deiner Stelle nicht gestellt. Das Volk ist intelligent genug um zu erkennen wo der eigentliche Fehler zu suchen ist, nämlich in einem völlig sozial ungerechtem Gesellschaftssystem. Der Deutsche ist nur leider etwas zu träge und zu duldsam. Sonst könnten wir in Deutschland schon weiter sein.
RudiRatlos
@mcb
Ich brauche keine Alternative anzubieten da ich das bestehende System nicht abschaffen will so wie du und Walluhn.
Deine Alternative ist nicht wirklich eine, ich interpretiere diese wie folgt:
Der Kapitalismus steht am Rande des Abgrundes, wir (Sozialismus, Kommunismus, Marxismus) sind schon einen Schritt voraus!
U.Walluhn
Mcbernie: Die Herren haben keine Alternativen anzubieten. Sie machen sich gar keine Gedanken darüber. Es kommen stets und ständig die gleichen inhaltslosen Sätze, tausendmal gehört, kontraproduktiv, aus der Deckung von Aliasnamen heraus. Nicht einmal der Mut zur Offenlegung der eigenen Identität erkennbar. Ganz besonders einfach ist es doch, alles zu zerreden, alles zu zerpflücken usw. Schade, dass ich es nicht gleich herausgesichert habe. In einem Sozialforum war dies sehr trefflich dargestellt. Forentrolle. Forentrolle beleidigen, hetzen gegeneinander auf, reißen alles aber auch alles aus dem Zusammenhang und wirken nur destruktiv. Herr Ratlos: Die Bürgerratsdokumente lesen. Da steht es drin. Und falls noch nicht heute, dann in wenigen Tagen. Die Netzseiten entstehen in der Freizeit, das nennt man auch Arbeit ohne Entgeld.
R300
@U.Walluhn
Da Sie andere gern berichtigen: Es heißt Entgelt. Es heißt auch Pogrom und nicht Progrom. Aber wieder zum Thema (Singular): Dokumente..?!? Das schrammt ja haarscharf am Übertreibungstatbestand vorbei. Da ist wertloses Zeug zusammengetragen. Spiegelfechterei. Don Quichote (auch: Quichotte) lässt grüßen.
Bernhard P.
R 300, ich frage mich eigentlich was das alles mit dem eigentlichem Thema zu tun hat. Oder ist ihere Meinung nach die Sicherheit bei Demonstrationen von der deutschen Rechtschreibung abhängi?.
Ein wichtiger Aspekt der Sicherheit ist gegenseitige Akzeptanz und die ist eben nur mangelhaft bis überhaupt nicht vorhanden bei den gegenwärtigen Demos. Was meine ich konkrte? Bürger die zuhören wollen und sich nicht als Störenfriede bemerkbar machen sollte man bei einer Demo auch zuhören lassen. Das hatten wir schon einmal in Deutschland Menschen nach ihrer Gesinnung einzuteilen und das ging für Deutschland leider verheerend aus. Es wäre deshalb nur folgerichtig wenn die Leute, die Toleranz predigen, auch wirklich tolerant sind. Den Eindruck habe ich nicht. Wenn Herr Walluhn dort zu hören bekommt "Wer Nazis die Hand gibt ist selbst ein Nazi" und seitdem dort Redeverbot erhält dann ist das Diskreminierung Andersdenkender, siehe mein Signumspruch. Damit wir uns richtig verstehen, man sollte einen Unterschied machen zwischen fanatischen Faschisten und Anhängern der nationalen Szene. Man sollte nicht alle über einen Kamm scheren und vor allem sollte man mehr auf Dialog setzen. Dazu muss man aber selbst stichhaltige Fakten haben und keine stalinistischen Phrasen. Diese Phrasendrescher bringen dieses Land, das es wirklich bitter nötig hat, sozial nicht weiter. Das schafft nur allgemeine und immer größer werdende Unglaubwürdigkeit. Die immer geringer werdende Beteiligung an den Demos ist die Quittung dafür welche das gewöhnliche Volk jede Woche ausstellt. Also, anfangen mit der Fehlersuche an der richtigen Stelle.
Wirklich gewalttätige Kräfte, das sage ich hier auch eindeutig, sollten allerdings aufgefordert werden zu gehen und nötigenfalls nur mit Hilfe der Polizei und keinem selbst ernannten Sheriff oder einer Art Jugendkampfgruppe. Wenn man das beherzigen würde käme man auch auf eine neue Stufe der Demoqualität. Dies würde das Gewaltpotential spürbar herabsetzen. Kein Mensch ist von Natur aus schlecht. Er ist mehr oder weniger immer einem Formungsprozess innerhalb des gesellschaftlichen Umfeldes unterworfen.
Bleibt nur die Frage ob m,an das überhaupt so will?
die_gute_fee
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mcbernie hat am 22. November 2007 um 10:56 Uhr folgendes geschrieben:[SIZE=9]
Bürger die zuhören wollen und sich nicht als Störenfriede bemerkbar machen sollte man bei einer Demo auch zuhören lassen. |
Einverstanden. Man kann aber auch durch seine bloße Anwesenheit stören. Paul und seine Gesinnungsgenossen tun das. Das wissen sie auch und genau deswegen gehen sie auch hin: um zu provozieren.
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Es wäre deshalb nur folgerichtig wenn die Leute, die Toleranz predigen, auch
wirklich tolerant sind. |
Grenzenlose Toleranz gibt es nicht. Linke (übrigens auch Marxisten) sind quasi der Selbstdefinition nicht tolerant gegenüber allem und jedem (z.B. einem kapitalistischem Gesellschaftssystem). Und Toleranz gegenüber Nazis wird von Linken ganz sicher nicht "gepredigt".
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| Den Eindruck habe ich nicht. Wenn Herr Walluhn dort zu hören bekommt "Wer Nazis die Hand gibt ist selbst ein Nazi" und seitdem dort Redeverbot erhält dann ist das Diskreminierung Andersdenkender, siehe mein Signumspruch. |
Der Veranstalter darf nunmal bestimmen, wer auf der Veranstaltung reden darf, und wer nicht. Freiheit ist eben auch nicht grenzenlos. Dafür hat Walluhn, wie auch die Herren von NPD&Co das Recht, eine eigene Veranstaltung durchzuführen und dort zu reden. Das nenne ich Freiheit.
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| Diese Phrasendrescher bringen dieses Land, das es wirklich bitter nötig hat, sozial nicht weiter. |
Diese Einschätzung des Potenzials von NPD&Co teile ich. Das NPD-Parteiprogramm bietet keine Lösungen an, es zeigt aber Mittel und Wege auf, dieses Land ganz sicher in den Abgrund zu stürzen.
Ich frage mich, warum DU eigentlich auf diese Demo gehst, wenn Dir das ganze Vorgehen der Veranstalter nicht passt. Warum macht Ihr keine eigene Demo? Nachdem Ihr ja zu wissen scheint, warum die Menschen nicht auf die Do-Demo gehen, sollte ja der Erfolg beinahe feststehen, weil Ihr es ja genau so machen könnt, wie das "ganz gewöhnliche Volk" es gerne haben möchte... Vielleicht seid Ihr aber auch genausolche "Phrasendrescher" wie die Menschen, denen Ihr das vorwerft.
meilenstein
auf fast 50 Forenseiten immer wieder die gleichen, gebetsmühlenartig vorgetragenen Dinge: Walluhn & Co. wollen Zuhörer auf einer nicht von ihnen organisierten Veranstaltung, nach dem von der NPD konzipierten Rezept der
Wortergreifungsstrategie ; die Organisatoren jener Veranstaltung wehren sich und wollen das nicht zulassen;
und da auch ich meine, Toleranz gegenüber Jedermann, nur nicht gegenüber den Intoleranten, halte ich das für legitim;
sollen sich doch Walluhn & Co. ihre eigenen Zuhörer suchen und selbst ihre Veranstaltung durchführen, dann brauchen sie es nicht über die Hintertür zu versuchen und mcb kann mit seinem Jammern in diesem Forum aufhören, denn das Ganze hat auch mit dem Thema des Forums nichts zu tun; die Überschrift müsste eigentlich lauten: Rechte wollen Demonstration okkupieren und werden daran gehindert;
und dass Herr Walluhn, Herr Paul und der ganze BR rechtslastig ist, wird jeder merken, der sich mit den Äußerungen der Herrschaften und den Dokumenten der Website und den einschlägigen Dokumenten der NPD und deren Gliederungen auseinandersetzt. Und m.E. sind eben nicht nur die rechten Schläger eine Gefahr, gefährlicher sind vielleicht die, die den Weg mit ihrer Ideologie bereiten ... Lasst sie nicht zum Zuge kommen!
Bernhard P.
Zitat:
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| Ich frage mich, warum DU eigentlich auf diese Demo gehst, wenn Dir das ganze Vorgehen der Veranstalter nicht passt. Warum macht Ihr keine eigene Demo? |
Eine eigene Demo gab es. Die Auflagen wurden eingehalten. Es gab keine chauvenistischen Beiträge wie fälschlicherweise behauptet wurde.
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| Einverstanden. Man kann aber auch durch seine bloße Anwesenheit stören. Paul und seine Gesinnungsgenossen tun das. Das wissen sie auch und genau deswegen gehen sie auch hin: um zu provozieren. |
So kann man das nicht sehen. Gegen Paul liegt nichts juriistisches vor, kein Deliikt. Er ist lediglich dem freien nationalem Spektrum zuzuordnen. Zur Wortergreifungsstrategie möchte ich sagen Will man dem Mann etwa auch verbieten eines Tages zum Bäcker zu gehen?
Die Linke versucht es immer wieder Meinungen abzublocken die nicht ins eigene politische Weltbild passen. Sie ist, zur Zeit hjedenfalls(das kann sich ja mal ändern) unfähig selbst glaubhaft das Wort zu ergreifen. Sie leistet Vorarbeit für das Kapital. Siehe Masterplan II in Erfurt oder ähnliches in andern Städten.
In einer gefestigten Demokratie hat nun einmal jeder das Recht das Wort zu ergreifen der sich auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt. Wenn das die etablierten Parteien immer weniger verstehen braucht man sicht nicht zu wundern wenn andere Parteien dies für sich ausnutzen. Das kann man der NPD nicht anlasten. Politische Schwächen nutzt jede Partei für sich aus.
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| Grenzenlose Toleranz gibt es nicht. Linke (übrigens auch Marxisten) sind quasi der Selbstdefinition nicht tolerant gegenüber allem und jedem (z.B. einem kapitalistischem Gesellschaftssystem). Und Toleranz gegenüber Nazis wird von Linken ganz sicher nicht "gepredigt". |
Ich habe auch nicht behauptet das es grenzenlose Toleranz gibt. Richtig lesen hilft. Leider ist Die Linke offenbar tolerant gegenüber dem kapitalistischem Gesellschaftssystem, zumindest tut sie zu wenig um es zu überwinden. Ich halte nur eine Trennung in rechtes und linkes Spektrum für falsch. Besser wäre es in gewaltbereit und friedlich zu trennen. Beide Gruppen gibt es in allen Spektren. Wenn das nicht beseitigt wird wird es immer wieder Probleme zwischen politischen Lagern geben. Dabei kann es in der Folge passieren das Kräfte der bürgerlichen Mitte entweder ins linke oder rechte Spektrum überlaufen. Das Kapital ist stets bestrebt beide Lager in etwa im Gleichgewicht zu halten damit sich deren Wirkungsfähigkeit annähernd gegenseitig aufhebt(physikalisches Kräftegesetz)
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| .und dass Herr Walluhn, Herr Paul und der ganze BR rechtslastig ist, wird jeder merken, der sich mit den Äußerungen der Herrschaften und den Dokumenten der Website und den einschlägigen Dokumenten der NPD und deren Gliederungen auseinandersetzt. |
Begriffen haben sie wieder mal gar nichts oder auch immer noch nichts. Sie wollen es es sicher auch nicht. Der Bürgerrat ist überparteilich, ich gehöre ihm nicht an und dieser wird von Einzelpersonen unterstützt. Das er rechtslastig sei und von der NPD unterstützt würde ist eine Kampagne der etablierten Presse. Ebensogut hat Die Linke ebenfalls die Möglichkeit den Bürgerrat um Walluhn zu unterstützen. Sie tat es weder vor der Begegnung mit Paul als danach.
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| Der Veranstalter darf nunmal bestimmen, wer auf der Veranstaltung reden darf, und wer nicht. Freiheit ist eben auch nicht grenzenlos |
Na gut, dann möchte ich wissen warum es dann eigentlich noch Offenes Mikrofon heißt? Wäre geschlossenes Mikrofon bestimmt angebrachter. Meistens darf ja keiner aus dem Publikkum reden. Stalinistische Parolen im 97tem Aufguss will nun wirklich keiner mehr hören.
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| Und m.E. sind nicht eben nur die rechten Schläger eine Gefahr, gefährlicher sind vielleicht die, die den Weg mit ihrer Ideologie bereiten ... Lasst sie nicht zum Zuge kommen! |
Ich weiß nicht ob sie nebenbei pennen beim Schreiben. Ich hatte doch eindeutig gesagt das Gewalt von allen nichts zu suchen hat bei der Demo. Von allen bitte schön!!! Jetzt kapiert?
Herr meilenstein und gute fee:
Ich war gestern bei der Stadtratssitzung im Erfurter Rathaus. Ich stelle erschreckende Übereinstimmung ihrer Duiskussionsweise mit einigen dort anwesenden Stadträten fest. Ein Beitrag hat mich gestern allerdings beeindruckt(nenne den Namen nicht) und der kam ausgerechnet von einem CDU-Mann. Die sind wohl in ihrer Denkweise weiter als die Linke/SPD/Grüne. Diese Parteien unterscheiden sich nicht wirklich voneinander.
Eine Frage zum Schluss. Wie soll man die Gefahr, die von rechts drohen soll, beseitigen wenn man nicht selber bereit ist Spannungen abzubauen? Ich habe keine Lust in 5 Jahren immer noch auf dem Anger zu stehen bloß weil einige Stalinisten einfach nicht die Zeichen der Zeit erkennen wollen. Sage ganz bewusst wollen, denn die meisten wären auf Grund ihres geistigen Potentials sicher in der Lage dazu.
Meilenstein und gute fee ihre Beiträge helfen hier nicht wirklich weiter.
R300
@mcbernie:
Dass ich vom eigentlichen Thema abgekommen war, hatte ich eingeräumt. Dennoch konnte ich mir das nicht verkneifen, Entschuldigung bitte, aber U.Walluhn hat sich an anderer Stelle als Oberlehrer aufgeführt und ich denke, da sollte man lieber vorsichtig sein. Natürlich laufe ich jetzt auch Gefahr, Rechtschreibefehler zu machen. Aber meinen Einwand hinsichtlich der "Dokumente", die Herr U.Walluhn zum Lesen eingestellt hat, erhalte ich aufrecht. Noch viel schlimmer empfinde ich es aber, dass er hier im Forum an anderer Stelle "Mein Kampf" von Adolf Hitler als Lektüre empfohlen hat.
Bernhard P.
Warum soll man ein Buch welches offiziell gehandelt wird nicht lesen dürfen? Auch wenn es Hitlers "Mein Kampf" ist. Das Bemerkenswerte ist doch das Werke von Marx/Engels und Lenin kaum zu bekommen sind während "Mein Kampf" meistens reichlich vorrätig ist. Sonderbar, nicht?.
Auch Journalisten benutzen Literaturquellen für ihre Arbeit. Wie gesagt ich selbst kenne den Inhalt von "Mein Kampf" nicht und kann das Buch deshalb hier nicht berurteilen. Wohlgemerkt, das Buch. Gegen eine Verherrlichung oder Verharmlosung Hitlers bin natürlich.
U.Walluhn
Das Lesen von Hitlers Mein Kampf ist bei der Analyse des Dritten Reiches wichtig. Es erklärt manche, ja viele Zusammenhänge und vor allem erklärt es - das Buch mein ich - das Wesen, besser Unwesen des Diktators Schickelgruber. Jemand, der dieses Buch liest, ist doch aber bitteschön nicht automatisch ein Nazi. Eine Frage, die ich mir allerdings schon lange stelle: Warum war dieses Buch in der DDR verboten? Wovor hatte man bitteschön Angst? Und warum hat man noch heute vor diesem Buch Angst wie der Teufel vor dem Weihwasser? Interessant wäre auch zu erfahren, warum R300 das Buch als schlimm, bzw. die Empfehlung es zu lesen als schlimm empfindet. Schlimm R 300 ist, wenn im Fernsehen - dem Stubenaltar der Nation - tagtäglich brutale Gewaltfilme über den Schirm flimmern oder pausenlos hetzende Tendenzpropaganda gegen arbeitslose Menschen betrieben wird. Das ist schlimm. Was bitte ist an Mein Kampf, geschrieben in der Landsberger Festungshaft um 1923 schlimm? Ich meine nicht den Inhalt des Buches, ich meine die Tatsache, es heute zu lesen oder als Lektüre zur Analyse des Dritten Reiches zu empfehlen?
R 300 schreibt oben wohl in Bezug auf die Netzseite des Bürgerrates: "Dokumente..?!? Das schrammt ja haarscharf am Übertreibungstatbestand vorbei. Da ist wertloses Zeug zusammengetragen. Spiegelfechterei. Don Quichote (auch: Quichotte) lässt grüßen." R300 - bitte wie Rudi Ratlos - ich erwarte einen Gegenvorschlag zur Überwindung der Masenarbeitslosigkeit. Einen Gegenvorschlag, bitte keinen Verweis auf andere, einen wirklichen selbst erarbeiteten Gegenvorschlag. Frist sagen wir 30 Tage. Ich komme darauf zurück.