die_gute_fee
| Zitat: |
mcbernie hat am 31. Oktober 2007 um 21:25 Uhr folgendes geschrieben:[SIZE=9]
Die Krritik ist teilweise berechtigt da einige hier bemängeln das man zu sehr vom Thema abkommt. Ich habe dies mal recherchiert und folgendes festgestellt:
Die User meilenstein und gute fee versuchen oft durch ungeeignete Fragestellungen das Thema zu zerreißen. Ich möchte ihnen nicht unterstellen das sie das absichtlich tun. Aber es dient keinem wenn man sich beim Thema "Sicherheit bei Demonstrationen" dann plötzlich über Anarchie oder ähnliches unterhält und sich dabei fleißig weiter gegenseitig den schwarzen Peter zuschiebt.
|
Vielleicht solltest Du auch erwähnen, WER das Thema "Anarchie" hier eingeführt hat. Oder ist Dir das bei Deiner "Recherche" entgangen?
Bernhard P.
U. Walluhn sagte:
| Zitat: |
| Ich hielte es für sinnvoller anstatt auszugrenzen zunächst miteinander zu reden und auch Bürger anderer politischer Anschauung einzubeziehen. Denn: Alle die auf dem Anger stehen wollen weder Hartz 4 noch Sozialbbau. |
Ja genau das scheint das Problem zu sein das einige politische Strömungen so verfeindet sind das man nicht auf die Idee kommt mal miteinander zu reden. Man kann nicht, wenn die Argumente ausgehen, dann Gewalt gegen Andersdenke ausüben. Man sollte dies nicht. Das würde nur die Sicherheit der Demos weiter gefährden.
Natürlich sollte man wirklich gewaltbereite Kräfte nicht dulden. Aber nur dann wenn diese nachweislich wirklich gewalttätig in Erscheinung treten. Den alten, inzwischen nicht mehr existierenden Bürgerrat, als gewalttätig zu bezeichnen halte ich deshalb für absurd. Kein einziges ehemaliges Bürgerratsmitglied wa rjäh an irgendwelchen Gewalttaten beteiligt. Ebenso könnte man jeden Kunden eines Bäckerladens, wo der Besitzer Mitglied der NPD ist, auch gleich als Nazi bezeichnen folgt man der Logik der AG 17. Wer mit Nationalen redet muss deshalb nicht selbst ein Nationaler sein oder einer werden. Immerhin ist miteinander reden immer noch besser als aufeinander zu schießen.
Es stimmt schon, die Forderungen das Hartz IV weg soll können ruhig alle politischen Strömungen vertreten. Vielleicht gelingt dies dann doch eines Tages?
Bernhard P.
Ja und was hat das wieder mit der Sicherheit bei Demonstrationen zu tun, meilenstein?
meilenstein
| Zitat: |
mcbernie hat am 31. Oktober 2007 um 23:18 Uhr folgendes geschrieben:
Ja und was hat das wieder mit der Sicherheit bei Demonstrationen zu tun, meilenstein? |
es ist ein Einwurf zu einer von DIR gemachten Bemerkung ....
Bernhard P.
gute fee sagte:
| Zitat: |
| Gute Idee. Eine der Spielregeln lautet: Wenn Du weisst, dass Du auf einer Versammlung unerwünscht bist, dann geh nicht hin. |
Was macht man aber wenn immer mehr Leute unerwünscht sind? Komischerweise betrifft es zunehmend weitestgehend zunehmend unpolitische Bürger.
Nur jeder eagiert eben anders auf das donnerstägliche "Schattenboxen."
Die meisten gehen gar nicht mehr zur Donnerstagsdemo. Wo sind die anfänglich wöchentlich 500 Demonstranten hin? Haben die alle plötzlich Arbeit das die keine Zeit mehr haben zur Demo zu gehen, oder was? Auch ich bin am überlegen ob ich mir das künftig weiter antue mir das Donnerstag für Donnerstag weiter zuzumutenn. Reden darf man ohnehin nicht und das offene Mikrofon ist mittlerweile auch ein Requisit der Vergangenheit. Mir Reden in der siebenundachtzigsten Auflage Woche für Woche anzuhören habe ich auch keine Lust mehr. Noch dazu weil einige über phrasenhaftes Stottern nicht hinaus kommen. Traurig aber wahr.
U.Walluhn
Ich bekam soeben eine Information, dass die gestrige Donnerstagsdemo (auf der ich leider verhindert war) zu einem Fiasko wurde. Es waren mehr national gesonnene - also "unerwünschte" Bürger - da, als eigentliche Demonstranten. Ein Redner bezeichnete diese Bürger als Witzfiguren und blamierte damit die ganze Innung. Ist es nicht beschämend, wie eine Demo, die im Jahre 2004 einmal angetreten war, Hartz 4 zu verhindern (!) zu einer Provinzposse verkommen ist. Anstatt den Bürgerrat oder auch Hern Paul reden zu lassen und sich ernsthaft Gedanken um unsere gemeinsame Zukunft (denn wir alle leben im gleichen Land!) zu machen, entgleist man nur noch verbal und amcht sich vor dem an den Haltestellen wartenden Volk zum Affen. Schämt euch! Ihr spaltet das Volk und nehmt euch selbst die letzte Glaubwürdigkeit.
Bernhard P.
Ich kann es nur bestätigen Ullrich, denn ich war auf der gestrigen Demo anwesend.
Man hat sich soweit vom Volk entfernt das wohl viele gar nicht mehr kommen. Jener angesprochene Herr J. hat sich wirklich voll zum Obst gemacht. Diplomatisches Reden wohl Fehlanzeige. Die erwarteten Beifallsstürme blieben auch so ziemlich aus und die Leute unterhielten sich lieber in Einzelgesprächen anstatt einer "Laienspieltruppe" zuzusehen. Natürlich verbuchte auch sofort die Linke die Teilerfolge am Wiesenhügel für sich. Wars anders zu erwarten? Ich bin mir noch nicht im Klaren ob ich mir das noch weiter antue und donnerstags dort zu lauschen.
Altes Sprichwort abgewandelt:
| Zitat: |
| Noch nicht mal Spesen. Das wars wieder nicht gewesen. |
U.Walluhn
Ja natürlich verbucht die Linke den Wiesenhügel nun heuchlerisch den Erfolg für sich. Sie hat ja auch in bewährter Manier eine Bürgerinitiative in die Welt gesetzt - vor die Nase des Bürgerrates (alle Bürger hier oben wissen das!). Was sehr sehr interessant ist und nun auch ans Licht der Wahrheit kam: Die PDSED hat 2005 für den Masterplan II gestimmt, der schon damals ich zitiere wörtlich Herrn Schwäblein (CDU) "die Akzeptanz alternativer Wohnformen" am Hügel vorgesah! Man lese und staune! Das heißt im Klartext nichts anderes, als schon 2005 einstimmig (!!) im Stadtrat klar war, auf dem Wiesenhügel sollen die Sozialwohnungen weg und andere Wohnformen her. Einfamilienhäuser, teuer sanierte Reihenhäuser oder was auch immer. Jedenfalls keine bezahlbaren Wohnungen für sozial Schwache. Dem hat auch die PDSED zugestimmt! Als sie im August 2007 merkte, am Wiesenhügel kommt es zu ernstem Bürgerwiderstand, war sie schnell - im Denkmuster von 1953 - dabei:
1.) Dem Bürgerrat eiine Bürgerinititative vor die Nase zu setzen.
2.) Am 16.08.2007 den Bürgerrat aufzufordern, sich selbst aufzulösen.
3.) als 2. nicht funktionierte, den Bürgerrat als rechtsextrem einzustufen.
Leute, meint ihr wirklich, die Menschen hier oben sind so dumm und einfältig und bemerken nicht, was für ein schäbiges Spiel hier mit ihren Lebensinteressen gespielt wird? Und das sogenannte Bündnis für soziale Gerechtigkeit zieht voll mit bei diesem miesen Spiel. Man überschlägt sich alldonnerstags im Getöse und Gedöns von "Faschistenführern" am Wiesenhügel, von "Nazis" denen die Bürger am Hügel nicht auf den Leim gehen dürfen usw. usw. Mithin hat doch selbst der Dümmste begriffen, was hier für eine Schmierenkommödie abgezogen wird. Und wer es mir nicht glaubt - hört mal rein ins Volk!
Bernhard P.
Der Erfolg am Wiesenhügel ist eindeutig ein Erfolg verantwortungsbewusst handelnder Bürger. Die Linke befindet sich in einer gefährlichen Zwickmühle. Einerseits will man die eigenen Pöstchen nicht gefährden aber andererseits haben sie laut ihrem eigenem Parteiprogramm eine gewisse Aufgabe, nämlich links neben der SPD zu stehen, zu erfüllen. Möglicherweise hat letztwndlich die Vernunft gesiegt aber nur weil der nötige Druckk davzu von den Bürgern selbst kam. Hoffe dad das gleiche Prinzip auch eines Tages bei der Angerdemo fruchten wird.
U.Walluhn
"Der Erfolg am Wiesenhügel ist eindeutig ein Erfolg verantwortungsbewusst handelnder Bürger." Bürger, nicht Parteien. Richtig so und nur so ist es.
mausi
| Zitat: |
mcbernie hat am 03. November 2007 um 02:11 Uhr folgendes geschrieben:
Fehleeintrag |
Welche Beiträge sind da gemeint ? Alle ?
EFler
| Zitat: |
mcbernie hat am 03. November 2007 um 11:22 Uhr folgendes geschrieben:
Der Erfolg am Wiesenhügel ist eindeutig ein Erfolg verantwortungsbewusst handelnder Bürger. Die Linke befindet sich in einer gefährlichen Zwickmühle. Einerseits will man die eigenen Pöstchen nicht gefährden aber andererseits haben sie laut ihrem eigenem Parteiprogramm eine gewisse Aufgabe, nämlich links neben der SPD zu stehen, zu erfüllen. Möglicherweise hat letztwndlich die Vernunft gesiegt aber nur weil der nötige Druckk davzu von den Bürgern selbst kam. Hoffe dad das gleiche Prinzip auch eines Tages bei der Angerdemo fruchten wird. |
Ich würde ja eher nicht auf die Abstimmung bauen, wer weiss wie schnell sich der Stadtrat wenn erstmal der erste Teil abgerissen wäre umentscheidet und auch noch den Rest am Wiesenhügel abreisst!
U.Walluhn
EF-ler: Der Bürgerrat passt höllisch auf und bleibt wachsam. Die Bürger erhalten ohnehin weiter Informationsblätter von uns. Im Gegensatz zu diesem ganzen Links-Gedöns von Nazis und Faschistenführern sind die Bürger hier oben froh - ich könnte jetzt frech heilfroh schreiben - das Informationsblatt Nr. 1 bekommen zu haben. Wir vermuten auch, dass vom Stadtrat noch weitere brutale Gemeinheiten in Richtung sozialer Wohnungsbau zu erwarten sind. Die Bürger haben 2009 Gelegenheit den Kurs zu ändern, wenn sie nur verdammt noch mal zur Wahl gehen, anstatt wieder den Nichtwähler zu spielen.
Herasun
| Zitat: |
U.Walluhn hat am 03. November 2007 um 17:38 Uhr folgendes geschrieben:
Die Bürger haben 2009 Gelegenheit den Kurs zu ändern, wenn sie nur verdammt noch mal zur Wahl gehen, anstatt wieder den Nichtwähler zu spielen. |
Und wen sollten sie, deiner Meinung nach, wählen?
Den Bürgerrat?
kritiker
was hat der "bürgerrat", die wahlbeteiligung und der wiesenhügel mit Sicherheit bei Demonstrationen zu tun?
U.Walluhn
Auch wenn es jetzt nicht zum Thema gehört, indirekt natürlich schon: Der mündige Bürger muss selbst wissen was er wählt. Wählt er weiter die verbonzten Parteien oder auch gar nicht, dann wird sich nichts ändern. Im Gegenteil, alles wird ganz sicher noch schlimmer. Der Bürger sollte nach Alternativen schauen, und die wird es 2009 ganz sicher geben.
Käptn Blaubär
Nazis störten Gedenkkundgebung in Erfurt
Am 08.11.2007 fanden die jeden Donnerstag in Erfurt stattfindenden Sozialproteste unter dem Zeichen des Gedenkens an die "Reichskristallnacht" statt. Nazis nahmen ihre "Bürgerrechte" wahr, die Veranstaltung durch ihre Anwesenheit zu stören.
Seit längerem versuchen Erfurter Nazis um den NPD-Kreisverbandsvorsitzenden Kai-Uwe Trinkaus, dem Nazikader Patrick Paul und dem JN-Kader Dominik Weinlich die Donnerstag Sozialproteste in Erfurt zu vereinnahmen. Unterstützung erfahren sie dadurch durch den rechten "Bügerrat - Rettet den Wiesenhügel".
Am 08.11.2007 wurde auf diesen Sozialprotesten der Opfer der "Reichskristallnacht" gedacht und darauf aufmeksam gemacht, dass es in der Gesellschaft auch heute noch Antisemitismus und nazistische Tendenzen gibt.
....
Die Polizei verhielt sich zu den Vorfällen gar nicht, obwohl sie für einen störungsfreien Ablauf der Veranstaltung zu sorgen hatte. Sie argumentierte auch nach deutlichen Hinweisen auf die Stör-Intention der Nazis mit dem "Bürgerrecht" an einer Kundgebung teilnehmen zu dürfen. Dies gelte auch für Nazis, wenn sie denn nicht provzieren. Dass alleine schon die Anwesenheit Rechtsextremer bei diesem Anlass und diesem Thema als störend empfunden wird, kam den Ordnungshütern nicht in den Sinn. Nazis haben sozusagen ein "Bürgerrecht" auf Provokation.
(
Quelle)
Bernhard P.
Also ich war den Tag auch bei der Demo ab 17 Uhr anwesend. Ich habe keinerlei Provokationen von irgend wem gegen irgendwem beobachten können.
Warum soll sich die Polizei da einmischen wenn es keine Störungen gegeben hat?
Das Bürgerrecht an Demos teilzunehmen hat tatsächlich jeder Bürger sofern per Gerichtsbeschluss nichts anderes festgelegt ist. Eine Veranstaltung unter freiem Himmel ist gesetzlich nun mal anders zu werten als eine Veranstaltung in geschlossenen Räumen. Das ist wohl der Unterschied. Die Polzei hat sich im Sinne des Grundgesetzes völlig korrekt verhalten.