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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes geschrieben:
Top. |
Wirklich?
Die ersten Abschnitte beschreiben die Situation weitgehend korrekt.
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Die Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen soll demnach etwa entfallen, da sie sich aufgrund sinkender Anschaffungskosten für Verbraucher auch so lohnen würden. Zudem müssten sich Netzbetreiber künftig nicht mehr verpflichten, Strom abzunehmen. Stattdessen sollen Verbraucher ihren erzeugten Strom selbst vermarkten oder überwiegend selbst verbrauchen. |
Ja, so muss es sein. Letztendlich müssen die Erzeuger dazu gezwungen werden, die Ware, die sie produzieren, bedarfsgerecht zu liefern. Und das geht nur auf diesem Wege.
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Kritiker warnen, dass dadurch der Ausbau der Erneuerbaren gebremst werden würde und tausende Arbeitsplätze in der Solarbranche gefährdet werden. |
So schlimm wird es nicht kommen. Denn die hier in Rede stehenden
Fachkräfte werden dringend gebraucht, um die noch fehlenden Speicher nachzurüsten.
Diesen Kritikern geht es vor allem darum das bisherige Geschäftsmodell, das auf dem
risikolosen Abgreifen von Subventionen beruht, noch möglichst lange zu erhalten. Gleichzeitig schimpfen sie über die Fossillobby, die ebenso das eigene Geschäftsmodell so gut wie es geht, verlängern würde. Bei denen ist das Verlängern natürlich böse.
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Negative Strompreise sind kein Skandal, auch wenn einige Boulevard-Schlagzeilen genau das glauben machen wollen. |
Doch! Das ist ein Skandal, weil die PV-Betreiber den Strom volatil und nicht bedarfsgerecht ins Netz einspeisen.
Darüber hinaus ist es ein Skandal, dass sich ein Großteil der PV-Anlagen nicht vom Netzbetreiber nicht abschalten lässt, wenn zu viel Strom im Netz ist. Bei den anderen Kraftwerksarten geht das doch auch!
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Skandalös ist vielmehr, dass Solar- und Windkraft für verschenkten Strom verantwortlich gemacht werden, anstatt Lösungen voranzutreiben, die es längst gibt. |
Dieser Satz ist einerseits so wahr. Andererseits ist er so unpersönlich.
Wer soll denn diese Lösungen vorantreiben? Wer? Wer? Wer?
Schon seit Langen fordere ich, dass
die Profiteure der Energiewende diese Lösungen, die eine bloße Stromerzeugung zu einer verlässlichen Versorgung transformieren, selber leisten müssen.
Du und die Mitglieder in Deiner Fan-Blase fordern aber (auch hier in diesem Artikel), dass diese Lösungen von der Allgemeinheit getragen werden, damit
Deine Lieblingsoligarchen die Profite risikolos in voller Höhe einstreichen können. Ich habe schon mehrfach geschrieben, wer die Leid tragenden davon sind und die Zeche zahlen.
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Denn: Negative Strompreise sind auch eine Erfolgsgeschichte. Sie offenbaren, wie viel saubere und günstige Energie bereits in Deutschland produziert wird. |
Nein!
Strom ist nicht gleich Strom!
Strom ist zu jedem Zeitpunkt unterschiedlich viel wert. Das ist anders, als bei anderen Waren am Markt, die morgens, mittags und abends gleich viel wert sind. Und in den Zeiten, die hier in Rede stehen, ist es eben
keine "günstige Energie", sondern einfach Abfall, der von den Netzbetreibern
kostenpflichtig entsorgt werden muss.
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Nicht Solaranlagen, Feiertage oder Stromexporte sind das Problem, sondern Energienetze, die immer noch auf Großkraftwerke wie Kohle oder Gas ausgelegt sind, während mittlerweile Millionen Kleinanlagen Energie einspeisen. |
So?
Wie sähe denn unsere Versorgung aus, wenn wir keine Kohle- und Gaskraftwerke mehr hätten? Damit meine ich nicht die jetzigen Monate, sondern Dezember bis Februar. Da können uns die Erneuerbaren noch nicht versorgen. Das gilt auch dann, wenn sie im Sommer übermäßig viel Strom liefern könnten.
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Doch anstatt das Stromnetz endlich auf Vordermann zu bringen, will man das eigene Versagen vertuschen – und schiebt indirekt Hausbesitzern mit Solaranlage die Schuld in die Schuhe. |
Wer ist das denn, dieses "man"?
Gerade die Hausbesitzer mit Solaranlage speisen Strom ein, wann sie lustig sind und schmarotzen im Winter von Strompreisen aus einer Mischkalkulation.
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Dabei hat man seit Jahren angekündigte Smart Meter, digitale Netze und flexible Stromtarife verschleppt, totzertifiziert und immer wieder vertagt. Deutschlands Energiewende scheitert deshalb nicht an zu viel Sonne, sondern an zu wenig Systemdenken. |
Hier stimme ich voll zu.
Insbesondere die Hausbesitzer mit Solaranlage sollten
verpflichtend mit Smartmeter und flexiblen Strompreisen ans Netz angebunden werden!!!
Vor allem die Einspeisevergütung sollte sich flexibel an den Börsenpreisen orientieren. Und wer Abfall einspeist, soll auch für dessen Entsorgung bezahlen, so einfach ist das!
Wenn diese Schmarotzer im Winter nicht mehr autark sind, dürfen sie gerne ihren Strom aus dem Netz beziehen. Aber bitteschön zu Winterpreisen und nicht aus einer Mischkalkulation wie heute!
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Doch in Kombination mit einem modernen Stromnetz und einem flexiblen Energiesystem könnte überschüssiger Strom nicht nur der Vergangenheit angehören. Er könnte sogar verkauft werden, ohne den Ausbau der Erneuerbaren oder Arbeitsplätze in der Solarbranche zu gefährden. |
Dass der Abfall selbst bei bestausgebautem Netz unverkäuflich ist, hast Du ja selbst bewiesen. Denn
Du schweigst immer noch auf meine Frage, wohin man diesen Abfallstrom verkaufen könnte? Wer zahlt sogar dafür?
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Negative Strompreise sollten deshalb als Chance begriffen werden. Auch, weil jede Kilowattstunde zu viel bedeutet, dass weniger fossile Energien importiert und verbrannt werden. |
Fast richtig.
Richtig wäre:
Jede bedarfsgerecht eingespeiste Kilowattstunde hilft, dass weniger fossile...
Für Abfallstrom gilt diese Chance nämlich nicht. Der ist eine kostenpflichtige Belastung!
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FrankSteini hat am 05. Mai 2026 um 12:19 Uhr folgendes zitiert:
Doch anstatt das Stromnetz an Industrieprozesse, Wärmepumpen, Rechenzentren und Elektroautos anzupassen, diskutiert Deutschland darüber, dass man günstigen Solarstrom wegregulieren sollte. |
Das Stromnetz ist bereits heute an die von Dir genannten Großverbraucher angepasst.
Was fehlt, ist die bedarfsgerechte Einspeisung, zu der die Profiteure der Energiewende bisher noch nicht gezwungen worden sind.
Schon der Titel des Artikels ist der blanke Hohn!
Für die ärmeren Teile der Bevölkerung (Du erinnerst Dich, welche Stadtteile) ist diese fehlgeleitete Energiewende einfach nur Geldverbrennung zu ihren Lasten. Die Wenigsten haben einen so hohen Stromverbrauch, so dass sich ein selbst finanziertes SmartMeter lohnen würde, um diese angebliche Chance mit flexiblen Strompreisen zu nutzen. Wärmepumpe auch nicht. Und wenn sie ein E-Auto haben, dann müssen sie es an einer teuren öffentlichen Ladesäule mit üblicherweise festen, teuren Tarifen laden.
Pfiffikus,
der sich entschieden gegen Eure Ausbeutung der ärmeren Teile der Arbeiterklasse zur Wehr setzt