Pfiffikus
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| Käptn Blaubär hat am 13. April 2026 um 12:59 Uhr folgendes geschrieben: Es gibt auch noch Menschen, die abseits der Youtube-Schwurbler die Fakten recherchieren und Wissen vermitteln können. https://stefanpfeiffer.blog/2026/04/12/d...e-energiewende/ |
Schon der gewählte Titel ist eine Provokation, die Dir zwar gefallen möge, aber nicht der Realität entspricht.
Die Ministerin greift die Energiewende nicht an, sondern lenkt sie in geordnete Bahnen.
- Sobventionen werden gestrichen, wo sie nicht mehr nötig sind,
- Wildwuchs wird eingegrenzt und die Disruption in geordnete Bahnen gelenkt.
Bisher durfte jeder Möchtegern-Profiteur seine Anlage in die Pampa stellen (völig egal, ob dort Energie gebraucht wird), durfte die Energie nach Herzenslust ins Netz einspeisen (völlig egal, ob es sich um werthaltige Energie oder Abfall handelt) und durfte dafür eine feste Vergütung erwarten - das Risiko trug die Allgemeinheit. Für die Verteilung an die Orte des Verbrauches und für die Anpassung zwischen Angebot und Nachfrage machten sie die Netzbetreiber verantwortlich, also die Allgemeinheit.
Damit ist jetzt Schluss und das ist auch gut so!
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| die Propagandaseite hat folgendes geschrieben: Der Strompreis stieg in zehn Jahren um 25 Prozent – weniger als die allgemeinen Verbraucherpreise, die laut Statistischem Bundesamt im selben Zeitraum um 28 Prozent zulegten. |
Hier wird die unvermeidbare Erhöhung der Preise verniedlicht und schön gerechnet.
Billiger Strom wird gar nicht mehr erwartet. Womöglich erinnert sich das Wahlvolk noch an solche Versprechungen?
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| die Propagandaseite hat folgendes geschrieben: Das Perfideste daran: Die echten Preistreiber waren nicht Windräder und Solaranlagen, sondern der Gaspreis. |
Eben durch ihre Zappelei machen sie es erforderlich, dass die Erzeuger-Infrastruktur dreimal aufgebaut werden muss, wenn man sich auf die Erneuerbaren verlassen will.
Eben weil die Profiteure der Energiewende lange Zeit nicht dazu gezwungen worden sind, neben den blanken Erzeugern auch noch die angemessenen Speicher zu bauen und zu finanzieren. Wäre das passiert, bräuchten wir die Gaskraftwerke viel seltener, dank Merit-Order. Und dann hätten sie auch kaum Einfluss auf die Strompreise.
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| die Propagandaseite hat folgendes geschrieben: Laut Bundesnetzagentur entfielen 2025 sogar 40 Prozent der Abregelungen auf fossile Kraftwerke – es ist also nicht einmal ein rein „erneuerbares“ Problem. ... Der größte Brocken der von Reiche beklagten Redispatch-Kosten fließt in fossile Kraftwerke, die als Ersatz hochgefahren werden. |
Denn es geht hier zum Beispiel um ein fiktives Kohlekraftwerk in Süddeutschland. Dieses hat zum Beispiel preiswert Strom angeboten und kommt dank Merit-Order als eins der preiswertesten Anlagen zum Zuge. Wenn allerdings in Süddeutschland schönes Wetter ist, dann kippen die vielen kleinen Anlagen auf den Dächern in Süddeutschland Strom und sogar Abfallstrom ins Netz. Die können von den Netzbetreibern nicht abgeregelt werden.
Eben weil diese ungezügelten Erneuerbaren die Netze in Süddeutschland verstopfen, muss unser Kohlekraftwerk entschädigt werden. Und deshalb ist es ein erneuerbares Problem.
Wären noch die alten Grundlastkraftwerke da, dann gäbe es dieses Problem auch nicht. Dann könnten die Solarparks tagsüber den Strom für die Industrie und die Büros liefern, die tagsüber arbeiten. Aber ein Übermaß an Erneuerbaren erfordert eben einen Redispatch, solange sich die Erzeuger nicht endlich selbst an den Bedarf anpassen.
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| die Propagandaseite hat folgendes geschrieben: Wer drei Milliarden Redispatch-Kosten benennt, sollte auch die rund 80 Milliarden Euro erwähnen, die Deutschland jährlich weniger für fossile Importe ausgibt – dank des heutigen Anteils erneuerbaren Stroms. |
Was bekommen wir für die 80 Milliarden Euro, die für fossile Energie ausgegeben werden?
Wir bekommen dafür einen großen Teil der Energie, mit der wir versorgt werden können und mit der man Schwankungen durch die Erneuerbaren ausgleichen können.
Was bekommen wir für die drei Milliarden Euro, die für Redispatche ausgegeben werden?
Nichts!
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| die Propagandaseite hat folgendes geschrieben: In Spanien bestimmt Gas nur noch in 15 Prozent der Zeit den Strompreis – dort sind Erneuerbare so dominant, dass der aktuelle Ölpreisschock den Verbrauchern kaum schadet. |
Die Spanier brauchen ihren Strom vor allem im Sommer für die Klimaanlagen, wenn es dort zu heiß wird. Im Winter müssen sie weniger heizen. Lohnen sich dort überhaupt Wärmepumpen?
Ja, da unten lohnt sich PV-Strom. Wenn der in der Nacht fehlt - kein Problem! Nachts können die Klimaanlagen aus bleiben.
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| die Propagandaseite hat folgendes geschrieben: In Spanien bestimmt Gas nur noch in 15 Prozent der Zeit den Strompreis – dort sind Erneuerbare so dominant, dass der aktuelle Ölpreisschock den Verbrauchern kaum schadet. |
(11 Tote)
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| die Propagandaseite hat folgendes geschrieben: Zweitens – und das wiegt viel schwerer – ist der Primärenergieverbrauch als Bezugsgröße bewusst irreführend. Denn bei fossilen Energien geht ein gewaltiger Anteil als Abwärme verloren: in Kohle- und Gaskraftwerken, in Verbrennungsmotoren. Bei Erneuerbaren entfällt dieser Verlust fast komplett. |
Es ist eine Lüge, dass die Verluste bei der Gewinnung von Elektroenergie komplett entfallen würden.
Windräder haben einen Wirkungsgrad von allerhöchstens 59%, praktisch meist zwischen 40 und 50%! Solarzellen arbeiten mit ca. 20% Wirkungsgrad. Der Rest der Primärenergie geht als Abwärme an der Solarzelle verloren.
Pfiffikus,
der vor einer solchen Seite eher warnen würde, weil sie kein echtes Wissen vermittelt