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FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Das hatte mit China überhaupt nichts zu tun. |
So?
Wohin wurden denn die Produktionskapazitäten verlagert?
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FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Reiche, von 2009 bis 2013 parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt Altmaier und half begeistert dabei mit, Umwelt und Naturschutz zu Gunsten der Fossilen zu schleifen. |
Jetzt schau Dir doch einfach mal die Balkengrafik mit der jährlich zugebauten Photovoltaik-Leistung an! Träume einfach mal davon, das wäre in den Jahren nach 2013 so weiter gegangen! Die feuchten Träume Deiner Freunde - der PV-Profiteure - bestehen darin, dass sie weiterhin
profitable, risikolose Investitionen in die Landschaft bauen dürften. Sie hätten am liebsten weiterhin feste Vergütungen für die Einspeisung von Strom, den sie gerne völlig losgelöst vom Markt gerne ins Netz eingespeist hätten.
Wären diese Träume wahr geworden, dann hätten uns die so genannten Hellbrisen schon im letzten Jahrzehnt die Taschen geplündert.
Ja,
in den Anfangszeiten war es richtig, Photovoltaik zu subventionieren! Doch nach 25 Jahren Subventionen ist diese Anfangszeit wirklich vorbei!!!! Den Berg von Subventionen für Bestandsanlagen, die vor Altmaier gebaut wurden, den bezahlen wir heute noch. Und dieser große Berg wird erst 2032 auslaufen. Hätte Altmaier nicht gehandelt, wäre dieser Berg von EEG-Subvention heute noch größer.
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FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Man könnte sich auch bemühen, den Bau neuer Leitungen anzukurbeln, auch dann gäbe es mehr Anschlüsse. |
Wer ist denn "man"?
Ein ganzes Jahrhundert lang war es Tradition, dass die Stromversorger die Netze gebaut haben, um den
Strom zu den Verbrauchern zu bringen, und zwar dann, wenn die Verbraucher Strom nachgefragt haben. Ganz legitim sind dabei marktwirtschaftliche Anreize. Beispielsweise gab es früher lukrative Tarife für Nachtspeicheröfen, um die Last im Tagesverlauf etwas zu glätten.
An diesem Punkt werden wir uns nicht einig werden, denn hier liegen unsere Ansichten zu weit auseinander.
- Dir liegen die PV-Profiteure und Windkraftfonds am Herzen, die am liebsten so viel Abfall wie möglich ins Netz kippen und am liebsten garantierte Festpreise dafür kassieren würden. Risiken und Nebenkosten weist Ihr natürlich weit von Euch! Das soll die Allgemeinheit tragen.
- Mir liegen eher die kleinen, weniger vermögenden Leute am Herzen, die die Lasten der EEG-Subventionen zu tragen haben. Sei es durch die höheren Strompreise. Oder sei es durch den Wegfall ihrer Arbeitsplätze in Folge zu hoher Energiekosten.
Nach meiner Meinung sollen die Risiken und Nebenkosten von denjenigen getragen werden, die auch die Profite einstreichen.
Nein FrankSteini, an dieser Stelle werden wir keinen Konsens finden können, weil uns jeweils unterschiedliche Menschengruppen am Herzen liegen.
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FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Oder man könnte die Anreize für kluge Kombi-Lösungen an bestehenden Anschlusspunkten erhöhen. Wind- und Solaranlagen erzeugen teils zu unterschiedlichen Zeiten Strom und könnten sich existierende Anschlüsse öfter teilen. |
Im Idealfall ergänzen sich Wind- und Solarstrom. Dann geht es gut und die Netze verkraften die Einspeisungen.
Für die Dimensionierung und die Genehmigung von Anschlüssen darf man allerdings nicht von diesem Idealfall ausgehen, sondern muss sicher stellen,
dass die Sicherung im Umspannwerk auch im schlimmsten Fall nicht raus fliegt. Was passiert, wenn die Sonne scheint und gleichzeitig auch noch viel Wind weht? Eine faire Teilung der Anschlüsse wird es dann nicht geben. Frag mal ein paar Leute mit Solardach, ob der Netzbetreiber die Anlage bei Überangebot abschalten könnte! Frag mal die stolzen Besitzer eines Balkonkraftwerkes, ob der Netzbetreiber irgendeinen Einfluss nehmen kann, wenn das lokale Umspannwerk in Gefahr gerät!
Wenigstens die Windräder können während der Hellbrisen (gegen Entschädigung) abgeregelt werden.
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FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Sie will den Bau neuer Wind- und Solaranlagen verkomplizieren. Das ist absurd. |
Nun, solange die Lasten und Risiken nicht mehr auf der Allgemeinheit lasten müssen, genießt das meine Zustimmung.
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FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Reiches Haus bemüht sich gerade nicht, den quälend langsamen Ausbau der Netze zu beschleunigen. Es will den Ausbau der erneuerbaren Energien bremsen. |
Solange das Ausbautempo auf ein Maß reduziert wird, in dem die Netze den vielen Zappelstrom auch verkraften, ist das Bremsen sogar vernünftig.
Solange Ausbau von Speichern und Netzen Schritt halten können, und nur in diesem Maße
halte ich den Ausbau von erneuerbaren Energiequellen für absolut vernünftig. Zu diesem Zwecke sollte man das Angebot der Chinesen eifrig nutzen und die preiswerten Anlagen kaufen und installieren.
Pfiffikus,
der es für richtig hält, dass heute kein Solarpark mehr ans Netz kann, ohne gleich nebenan einen angemessenen Speicher aufzubauen