Energiewende - EEG-Reform

Pfiffikus
Zitat:
Meta hat am 04. Januar 2026 um 08:56 Uhr folgendes geschrieben:
Kohleabgase verdunkeln die Sonne und verringern somit die Klimaerwärmung. Was nun?
Nun - einfach die ganze Wahrheit zur Kenntnis nehmen, einschließlich der Abstrahlung der Erde!

Die Atmosphäre wird in zwei Richtungen von Strahlung durchdrungen.
  1. Sonnenstrahlung. Weil die Sonne sehr heiß ist, schickt sie energiereiche Strahlung im sichtbaren und UV-Bereich zu uns. Kohleabgase (CO²) beeinflussen diesen Teil der Strahlung nur minimal, so dass ein großer Teil davon bei uns auf der Erde ankommt. Kannst Dich selbst mit einem Blick aus dem Fenster überzeugen - tagsüber wird es hell - diese Strahlung abwärts wird also durchgelassen.

  2. Die Erde strahlt ihre Wärme wieder in den Weltraum ab. Da unsere Erdoberfläche viel kälter als die Sonne ist, strahlt sie die Wärme im Infrarotbereich ab. Aber Infrarotstrahlung wird sowohl vom Wasserdampf, als auch von CO² absorbiert. Zahlreiche Wellenlängen davon sogar vollständig, so dass Astronomen ihre Teleskope für den Infrarotbereich im Weltraum stationieren müssen - auf der Erdoberfläche kommt diese Strahlung nicht an.
    Kohleabgase (CO²) schirmen die Strahlung der Erde noch weiter ab, so dass sie nicht mehr genügend Wärme ins All abstrahlen kann. Sie verschärfen also die Erderwärmung.


Pfiffikus,
der deshalb feststellt, dass die Behauptung in der letzten Zeile Deines Beitrages nur ein Fake ist
do4rd
Achso, übrigens sind AKW nicht gerade der Heilsbringer in Sachen billigen Strom. So ein AKW kostet im Aufbau nur 30 Milliarden Euro, den Betrieb nicht eingerechnet. Also kann sich jeder ausrechnen, was die KW/h kosten müsste, um überhaupt rentabel zu arbeiten. Zumal die vorhandenen Konzerne EON, ENBW, RWE und Vattenfall kein Interesse haben, solche AKW zu betreiben.

Warum die Energiewende so teuer ist, liegt eher an den Netzbetreibern.
Deutsche Übertragungsnetze von 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW

In Deutschland sind vier Netzbetreiber (TSO, Transmission System Operator) tätig; sie haben sich zum deutschen Netzregelverbund zusammengeschlossen: Amprion, TransnetBW, Tennet TSO und 50Hertz Transmission.

Hier der komplette Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Stromnetz

Wenn diese die weitaus günstigeren WKW und PV-Anlagen betreiben, so sind auch diese bestrebt eigenerzeugten Strom (Spannung) ins Netz zu speisen.

Der wurstfressende Franke kann mich mal---
Pfiffikus
Zitat:
do4rd hat am 06. Januar 2026 um 16:51 Uhr folgendes geschrieben:
Achso, übrigens sind AKW nicht gerade der Heilsbringer in Sachen billigen Strom. So ein AKW kostet im Aufbau nur 30 Milliarden Euro, den Betrieb nicht eingerechnet.
Wer hat Dir denn diese Zahl als repräsentativ eingeflüstert?

Sofern irgendwer noch Reaktoren der III. Generation bauen wollte, käme nur der EPR in Frage. Reaktoren dieses Typs sind in China (Taishan 1 und Taishan 2) in Betrieb gegangen. Die Kosten werden mit 3,8 Mrd. Euro angegeben. (komplette Bauzeit 8 Jahre))
Ein Reaktor desselben Typs wurde in Olkiluoto errichtet. Weitere Exemplare werden in Flamanville und in Hinkley Point C errichtet. Die Reaktoren derselben Bauart sind selbstverständlich ebenso teuer bzw. sollten durch Skaleneffekte sogar billiger werden. Doch diverse europäische Bürokratie verursacht darüber hinaus noch zusätzliche Bauzeit und gewaltige Zusatzkosten. Quelle
Wohl bemerkt: die Chinesen beweisen, dass es nicht die Kosten des Reaktors, sondern verschiedene Zusatzkosten sind, die die Gesamtkosten so immens steigen lassen.

Die Diskussionen um Reaktoren der IV. Generation scheinen völlig an Dir vorbei gegangen zu sein.


Zitat:
do4rd hat am 06. Januar 2026 um 16:51 Uhr folgendes geschrieben:
Warum die Energiewende so teuer ist, liegt eher an den Netzbetreibern.
Falsch formuliert!
Nicht an den Netzbetreibern, sondern an den Aufgaben, die ihnen durch die Stilllegung von Kern- und Kohlekraftwerken noch aufgebürdet worden sind. Denn Du schreibst es ja selbst:
Zitat:
do4rd hat am 06. Januar 2026 um 16:51 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn diese die weitaus günstigeren WKW und PV-Anlagen betreiben, so sind auch diese bestrebt eigenerzeugten Strom (Spannung) ins Netz zu speisen.
Die Betreiber dieser Anlagen versorgen uns ja nicht, sondern speisen am liebsten ein, wann sie gerade mal liefern können. Zahlreiche Altverträge speisen während der Hellbrisen Abfall ein und lassen sich das noch vergüten, während die Netzbetreiber diesen Strom kostenpflichtig (mit negativem Strompreis) entsorgen müssen.

Wenn eine Wirtschaft auf Erneuerbare setzt, dann muss die Netz-Infrastruktur dreifach aufgebaut werden. Erstens die Erzeugung selbst, zweitens die Speicherung für die Nacht und drittens die Kapazitätsreserven für Dunkelflauten.

Das macht den Strom so teuer.


Pfiffikus,
der deutlich darauf hinweist, dass PV- und Windstrom nur dann so unschlagbar günstig ist, wenn er sofort am Ort der Erzeugung genutzt werden kann
Pfiffikus
Die Bewegung geht in die richtige Richtung. Biogas ist gut! Sehr gut!
Aber nicht so, wie es in der Vergangenheit eingesetzt worden ist - kontinuierliche 4GW als Grundlast ist einfach doof! Denn die werden sogar in Hellbrisen mit negativen Strompreisen eingespeist und vergütet. Zu unseren Lasten natürlich!


Wie im Video zu sehen ist, haben das einige Landwirte begriffen und rüsten ihre Anlagen so um, dass sie netzdienlich einspeisen können. Aber weitermachen wie bisher - nein dann lieber die Anlage zurück bauen!




Nicht im Video gezeigt ist die vernünftigste aller Alternativen - die Aufbereitung des Gases und die Einspeisung des Bio-Methans ins Gasnetz überall dort, wo ein Gasanschluss in zumutbarer Entfernung zur Verfügung steht. Diese Gasmengen könnten während des Sommers in den normalen Gasspeichern eingespeichert werden, um uns in Gasmangellagen zu helfen, wie es in den kommenden Tagen zu erwarten ist.


Pfiffikus,
der diese dritte Variante eindeutig bevorzugen würde
Pfiffikus
Zitat:
do4rd hat am 06. Januar 2026 um 16:51 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn diese die weitaus günstigeren WKW und PV-Anlagen betreiben, so sind auch diese bestrebt eigenerzeugten Strom (Spannung) ins Netz zu speisen.
Vergiss bitte nicht zu erwähnen, dass Windparks doch nicht so günstig zu betreiben sind - jedenfalls wenn sie nicht subventioniert werden.


Zitat:
Der Spiegel hat folgendes geschrieben:
Der Energiekonzern EnBW beendet zwei Windparkprojekte vor der Küste Großbritanniens.
...
Hauptgrund für die Nichtfortführung ‍sei, dass EnBW in der jüngsten Vergaberunde leer ausgegangen sei und damit keine ​staatliche Förderung erhalten ‌habe.


Mit anderen Worten - Sonne und Wind schicken keine Rechnung, doch trotz alledem ist der Strom nicht so günstig, dass sich solche Windparks zu marktüblichen Preisen rentabel betreiben lassen.



Pfiffikus,
der es gut findet, dass die Profiteure der Energiewende endlich beim Wort genommen werden
Meta
Zitat:
"Immer ein Warnsignal": Wetterforscher warnt vor extremen Bedingungen im Februar
30.01.202612:00
Von: Leonhard Pleser
Beobachtungen in der oberen Atmosphäre deuten auf eine Abschwächung des Polarwirbels hin. Das könnte im Februar zu extremen Wetterbedingungen führen.
https://www.chip.de/news/forschung-wisse...0durchschlagen.


Klimawandel durch Windkraftanlagen?
Und wieder schauen die Menschen in die Röhre der Volksverblendung. Was nicht sein kann das nicht sein darf. Wie sich der Eingriff in die Natur rächt.
Wie weit hat man sich diesbezüglich übernommen und vieles nicht zu Ende gedacht?

Studie: Windparks verursachen Klimaerwärmung
https://tkp.at/2025/01/31/studie-windpar...limaerwaermung/
Pfiffikus
Zitat:
Meta hat am 31. Januar 2026 um 05:15 Uhr folgendes geschrieben:
Studie: Windparks verursachen Klimaerwärmung
Manno Meta, merkst Du nicht selbst, was für einen Hustensaft Du da verlinkt hast?


Zitat:
Die Quatsch-Studie hat folgendes geschrieben:
Kapazität von 0,46 Terawatt Strom – so viel, wie das Land im Jahr 2018 verbrauchte
Man schaue sich etwas weiter unten an, welches riesige Gebiet hier markiert ist. Glaubst Du wirklich, dass die in diesem Gebiet nur so eine winzige Menge verbrauchen?


Zitat:
Die Quatsch-Studie hat folgendes geschrieben:
Die Verwirbelungen durch die Turbinen erhöhen die Temperaturen, insbesondere nachts, indem sie wärmere Luft aus dem oberen Teil der Grenzschicht in Richtung der kühleren Luft direkt über der Erdoberfläche ziehen.
Die meisten Menschen merken schon bei diesem Satz, dass die Sache einen Haken hat.
Jeder normale Mensch weiß, dass die Luft in großer Höhe, zum Beispiel auf Bergen, kälter ist, als unten. Wenn es hier zu Verwirbelungen kommt, dann dürfte es eher kälter werden, als wärmer.

Ja Meta, Dich könnte man wahrscheinlich auch mit dieser Studie veräppeln, ohne dass Du etwas merkst: Schokolade macht schlank.



Trotzdem halte ich es geboten, auf die Gefahren fürs Klima hinzuweisen, die durch zu Windräder entstehen.


Pfiffikus,
der hier vor allem an die zunehmende Trockenheit in Brandenburg denkt
Meta
Geben Sie bitte einmal mittels Links die Herkunft von ihren Texten an!
FrankSteini
Was Sie betrifft Meta: Man muss nur dumm genug sein, dann ist man Experte für alles.
Meta
Wie heißt es doch immer: Der Pöbel hat weder sachliche Argumente noch Anstand.
Meta
Schon vergessen?
Reibung erzeugt Wärme! Nicht nur an den Windkraftanlagen, sondern auch im Wind!
Pfiffikus
Oh oh! Ich bin wahrscheinlich erhört worden. Von Frau Reiche?


Meine Kritik an der Energiewende besteht schon lange in der Forderung, dass nicht mehr die Allgemeinheit in Form der Energieverbraucher und des Staates die Folgekosten des Ausbaus tragen sollen, sondern die Profiteure der Energiewende selbst die Kosten dafür tragen sollen. Heute erfahre ich, dass eine Gesetzentwurf in dieser Richtung eingereicht worden ist.

Und wie zu erwarten gibt es den riesigen Aufschrei von Profiteuren der Energiewende.
Neue Parole: "Die Energiewende wird hiermit abgewürgt".

Tatsächlicher Sachverhalt: "Die Profite in der bisherigen Form werden hiermit abgewürgt".
Die Profiteure der Energiewende müssen sich künftig noch stärker am Bedarf der Verbraucher ausrichten, um zu zuverlässigen Versorgern zu werden. Endlich wird Schluss damit gemacht, dass zeitweise Abfall eingespeist wird, den kein Mensch braucht und die Allgemeinheit noch dafür zur Kasse gebeten wird, um diesen Abfall zu entsorgen (Redispatch-Kosten).


Das schmälert natürlich die Profite und aus diesem Grunde hört man in diesen Tagen verstärkt solches Mimmimmi:




Wenn die Profiteure selbst den durch sie bedingten Ausbau von Netzen und Speichern finanzieren, dann kann und soll der Ausbau von Erneuerbaren mit hohem Tempo weiter gehen. Das ist auch realisierbar, denn Sonne und Wind schicken den Profiteuren bekanntlich keine Rechnung!
Gut, dass sie jetzt dazu gezwungen werden sollen!



Pfiffikus,
der einen großen Teil der neuen Vorschriften, die hier gelb markiert worden sind, sehr begrüßt
FrankSteini
Zitat:
Pfiffikus hat am 10. Februar 2026 um 20:06 Uhr folgendes geschrieben:
Oh oh! Ich bin wahrscheinlich erhört worden. Von Frau Reiche?


Die hat Dich ganz sicher nicht gehört, weil sie ganz andere Interessen vertritt.

Was als „volkswirtschaftliche Effizienz“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine erneute Verlagerung von Kosten und Risiken auf die Erneuerbaren. Wenn Reiche Entschädigungen bei Netzengpässen streichen will, ohne den seit Jahren verschleppten Netzausbau politisch zu beschleunigen, bestraft sie genau jene, die die Energiewende tragen.

Das Muster ist alt. Schon Altmaier hat mit Förderdeckeln, Ausschreibungen und regulatorischer Unsicherheit die deutsche Solarbranche massiv geschrumpft – zehntausende Arbeitsplätze gingen verloren. Parallel wurde der Ausbau der Windkraft über Jahre blockiert, vor allem durch Abstandsregeln und Genehmigungshürden aus Bayern, maßgeblich vorangetrieben von der CSU.

Seit über vier Jahrzehnten verzögert die CDU/CSU den Umbau des Energiesystems – offen oder regulatorisch. Die Folgen werden heute den Erneuerbaren angelastet: Netzengpässe als Vorwand, Vergütung zu kürzen.

Davon profitieren Akteure mit langfristigen Interessen an Übergangstechnologien, Netzinfrastruktur und regulierten Energiemärkten – darunter BlackRock, dessen Geschäftsmodell auf renditestabile Infrastruktur- und Energieinvestitionen setzt. Politische Nähe über Akteure wie Merz und den Wirtschaftsrat der CDU verstärkt diesen Kurs.

Das ist kein Reformprojekt, sondern Energiewende-Verzögerung im Effizienz-Gewand. Wer Effizienz will, muss Netze bauen – nicht Investitionen entwerten.
Pfiffikus
Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Was als „volkswirtschaftliche Effizienz“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine erneute Verlagerung von Kosten und Risiken auf die Erneuerbaren.
Siehst Du, genau in dieser Frage unterscheiden sich unsere Positionen. Meine Position ist da etwas weiter links.

Meine Meinung: Ja richtig, genau da gehören sie auch hin.
Die Kosten und Risiken haben gefälligst auch die Unternehmer zu tragen, die die Profite einstreichen.

Deine Meinung: Profite sollen bei den Profiteuren der Energiewende bleiben, die Kosten und Risiken sind allerdings auf die Allgemeinheit zu übertragen. Tut mir leid, aber für diesen wirtschaftsliberalen Kurs, den wir auch zuweilen in der Finanzbranche oder bei den Gasversorgern beobachtet haben, habe ich keinerlei Sympathie!



Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Schon Altmaier hat mit Förderdeckeln, Ausschreibungen und regulatorischer Unsicherheit die deutsche Solarbranche massiv geschrumpft – zehntausende Arbeitsplätze gingen verloren.
Falsch!
Die Arbeitsplätze gingen nicht wegen Altmaier verloren, sondern weil die deutsche Solarindustrie weder mit Stückzahlen, noch mit Preisen gegen die chinesische Konkurrenz anstinken konnte.


Und was ist denn gegen Ausschreibungen einzuwenden? Ja früher, als diese Technologie hoch laufen sollte, waren feste Einspeisevergütungen das Mittel der Wahl und auch angebracht. Aber die Welt hat sich weiter gedreht.
Heute sind PV und Windräder dank der Chinesen effektiv und billig geworden. Diese Subventionen sind nicht mehr nötig. Vielmehr soll eben derjenige einspeisen dürfen, der den Strom am billigsten anbieten kann. Und das erreicht man eben durch Ausschreibungen.
Für die Solar- und Windunternehmer, die Dir am Herzen liegen, schränkt das natürlich die Profitmöglichkeiten ein. Doch für uns, die meisten Energieverbraucher ist diese Maßnahme ein Segen, weil die Preise dadurch begrenzt werden.

Und auch für die Disruptionen bei PKWs, bei LKWs und Gebäudeheizungen halte ich die Begrenzung der Energiekosten durch diese Ausschreibungen für eine sehr gute Sache. Denn teurer Strom würde diese fälligen Disruptionen nur unnötig hinauszögern.





Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Davon profitieren Akteure mit langfristigen Interessen an Übergangstechnologien, Netzinfrastruktur und regulierten Energiemärkten – darunter BlackRock, dessen Geschäftsmodell auf renditestabile Infrastruktur- und Energieinvestitionen setzt.
Mir ist im Prinzip egal, wer davon profitiert. Ob das nun Blackrock oder die von Dir bevorzugten Oligarchen sind, ist mir schnuppe. Hauptsache billig soll der angebotene Strom sein.


Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Wer Effizienz will, muss Netze bauen
Richtig!
Grüße an Deine Lieblingsoligarchen!



Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Das ist kein Reformprojekt, sondern Energiewende-Verzögerung im Effizienz-Gewand.
Reform und Effizienz müssen Hand in Hand gehen. Andernfalls, wenn es nur um die Umverteilung von Geldern geht, bekommt die Reform keine ausreichende Akzeptanz in der Bevölkerung.



Pfiffikus,
der zur Kenntnis nimmt, dass die Bevölkerung eine mögliche Unzufriedenheit gerne an der Wahlurne deutlich macht
FrankSteini
Zitat:
Pfiffikus hat am 11. Februar 2026 um 11:23 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Schon Altmaier hat mit Förderdeckeln, Ausschreibungen und regulatorischer Unsicherheit die deutsche Solarbranche massiv geschrumpft – zehntausende Arbeitsplätze gingen verloren.
Falsch!
Die Arbeitsplätze gingen nicht wegen Altmaier verloren, sondern weil die deutsche Solarindustrie weder mit Stückzahlen, noch mit Preisen gegen die chinesische Konkurrenz anstinken konnte.


Nein richtig!

Die Arbeitsplätz wäeren durch kluge Politik auf jedem Fall zu retten gewesen. Altmaier und die CDU waren nur einfach zu blöd das zu erkennen und durchzusetzen. Altmaier zerstörte er ab 2012 sytematisch die Photovoltaik- und Windenergie-Branche in Deutschland. Das hatte mit China überhaupt nichts zu tun.


https://youtu.be/wpmceuO02uI?si=I22goWZHgrpHaJgj










Reiche, von 2009 bis 2013 parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt Altmaier und half begeistert dabei mit, Umwelt und Naturschutz zu Gunsten der Fossilen zu schleifen. Daher auch ihr inzwischen selbst von der Presse übernommene Name "Gas-Kathi".


https://www.youtube.com/shorts/7sooJ239IbQ?feature=share


Überlastete Stromnetze: Die Kapitulationserklärung der Katherina Reiche
In der Systemtheorie gibt es das Konzept der »abrutschenden Ziele«: Man schafft es nicht, etwas zu erreichen, das man sich vorgenommen hat. Doch statt sich mehr anzustrengen, schraubt man das eigene Ziel herunter. [….] Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lässt gerade ein Gesetz erarbeiten, das den Bau neuer Ökostromanlagen massiv erschweren würde. Ihr Hauptargument dafür ist, dass es im überlasteten Stromnetz kaum noch Anschlüsse für neue Anlagen gibt. [….] Man könnte sich auch bemühen, den Bau neuer Leitungen anzukurbeln, auch dann gäbe es mehr Anschlüsse. Oder man könnte die Anreize für kluge Kombi-Lösungen an bestehenden Anschlusspunkten erhöhen. Wind- und Solaranlagen erzeugen teils zu unterschiedlichen Zeiten Strom und könnten sich existierende Anschlüsse öfter teilen.
Doch Reiche geht einen anderen Weg. Sie will den Bau neuer Wind- und Solaranlagen verkomplizieren. Das ist absurd. Es schadet der Wirtschaft, es ist schlecht für das Klima und es sorgt dafür, dass Deutschland in Energiefragen unnötig lang erpressbar bleibt.
Reiches Haus bemüht sich gerade nicht, den quälend langsamen Ausbau der Netze zu beschleunigen. Es will den Ausbau der erneuerbaren Energien bremsen. Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial...ef=re-so-app-sh

Diese Frau ist ein einziges Desaster. Das weitaus größere Problem ist allerdings der Kanzler und CDU Vorsitzende. Denn er ist gefordert das Versagen von Reiche zu beenden, indem er sie entlässt. Es wird also nichts passieren, weil Merz genau so unfähig ist wie Reiche.
Pfiffikus
Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Das hatte mit China überhaupt nichts zu tun.
So?
Wohin wurden denn die Produktionskapazitäten verlagert?


Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Reiche, von 2009 bis 2013 parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt Altmaier und half begeistert dabei mit, Umwelt und Naturschutz zu Gunsten der Fossilen zu schleifen.
Jetzt schau Dir doch einfach mal die Balkengrafik mit der jährlich zugebauten Photovoltaik-Leistung an! Träume einfach mal davon, das wäre in den Jahren nach 2013 so weiter gegangen! Die feuchten Träume Deiner Freunde - der PV-Profiteure - bestehen darin, dass sie weiterhin profitable, risikolose Investitionen in die Landschaft bauen dürften. Sie hätten am liebsten weiterhin feste Vergütungen für die Einspeisung von Strom, den sie gerne völlig losgelöst vom Markt gerne ins Netz eingespeist hätten.

Wären diese Träume wahr geworden, dann hätten uns die so genannten Hellbrisen schon im letzten Jahrzehnt die Taschen geplündert.

Ja, in den Anfangszeiten war es richtig, Photovoltaik zu subventionieren! Doch nach 25 Jahren Subventionen ist diese Anfangszeit wirklich vorbei!!!! Den Berg von Subventionen für Bestandsanlagen, die vor Altmaier gebaut wurden, den bezahlen wir heute noch. Und dieser große Berg wird erst 2032 auslaufen. Hätte Altmaier nicht gehandelt, wäre dieser Berg von EEG-Subvention heute noch größer.



Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Man könnte sich auch bemühen, den Bau neuer Leitungen anzukurbeln, auch dann gäbe es mehr Anschlüsse.
Wer ist denn "man"?

Ein ganzes Jahrhundert lang war es Tradition, dass die Stromversorger die Netze gebaut haben, um den Strom zu den Verbrauchern zu bringen, und zwar dann, wenn die Verbraucher Strom nachgefragt haben. Ganz legitim sind dabei marktwirtschaftliche Anreize. Beispielsweise gab es früher lukrative Tarife für Nachtspeicheröfen, um die Last im Tagesverlauf etwas zu glätten.

An diesem Punkt werden wir uns nicht einig werden, denn hier liegen unsere Ansichten zu weit auseinander.
  • Dir liegen die PV-Profiteure und Windkraftfonds am Herzen, die am liebsten so viel Abfall wie möglich ins Netz kippen und am liebsten garantierte Festpreise dafür kassieren würden. Risiken und Nebenkosten weist Ihr natürlich weit von Euch! Das soll die Allgemeinheit tragen.

  • Mir liegen eher die kleinen, weniger vermögenden Leute am Herzen, die die Lasten der EEG-Subventionen zu tragen haben. Sei es durch die höheren Strompreise. Oder sei es durch den Wegfall ihrer Arbeitsplätze in Folge zu hoher Energiekosten.
    Nach meiner Meinung sollen die Risiken und Nebenkosten von denjenigen getragen werden, die auch die Profite einstreichen.

Nein FrankSteini, an dieser Stelle werden wir keinen Konsens finden können, weil uns jeweils unterschiedliche Menschengruppen am Herzen liegen.



Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Oder man könnte die Anreize für kluge Kombi-Lösungen an bestehenden Anschlusspunkten erhöhen. Wind- und Solaranlagen erzeugen teils zu unterschiedlichen Zeiten Strom und könnten sich existierende Anschlüsse öfter teilen.
Im Idealfall ergänzen sich Wind- und Solarstrom. Dann geht es gut und die Netze verkraften die Einspeisungen.

Für die Dimensionierung und die Genehmigung von Anschlüssen darf man allerdings nicht von diesem Idealfall ausgehen, sondern muss sicher stellen, dass die Sicherung im Umspannwerk auch im schlimmsten Fall nicht raus fliegt. Was passiert, wenn die Sonne scheint und gleichzeitig auch noch viel Wind weht? Eine faire Teilung der Anschlüsse wird es dann nicht geben. Frag mal ein paar Leute mit Solardach, ob der Netzbetreiber die Anlage bei Überangebot abschalten könnte! Frag mal die stolzen Besitzer eines Balkonkraftwerkes, ob der Netzbetreiber irgendeinen Einfluss nehmen kann, wenn das lokale Umspannwerk in Gefahr gerät!
Wenigstens die Windräder können während der Hellbrisen (gegen Entschädigung) abgeregelt werden.



Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Sie will den Bau neuer Wind- und Solaranlagen verkomplizieren. Das ist absurd.
Nun, solange die Lasten und Risiken nicht mehr auf der Allgemeinheit lasten müssen, genießt das meine Zustimmung.



Zitat:
FrankSteini hat am 12. Februar 2026 um 08:00 Uhr folgendes geschrieben:
Reiches Haus bemüht sich gerade nicht, den quälend langsamen Ausbau der Netze zu beschleunigen. Es will den Ausbau der erneuerbaren Energien bremsen.
Solange das Ausbautempo auf ein Maß reduziert wird, in dem die Netze den vielen Zappelstrom auch verkraften, ist das Bremsen sogar vernünftig.

Solange Ausbau von Speichern und Netzen Schritt halten können, und nur in diesem Maße halte ich den Ausbau von erneuerbaren Energiequellen für absolut vernünftig. Zu diesem Zwecke sollte man das Angebot der Chinesen eifrig nutzen und die preiswerten Anlagen kaufen und installieren.


Pfiffikus,
der es für richtig hält, dass heute kein Solarpark mehr ans Netz kann, ohne gleich nebenan einen angemessenen Speicher aufzubauen
Pfiffikus
Zitat:
FrankSteini hat am 11. Februar 2026 um 07:58 Uhr folgendes geschrieben:
Was als „volkswirtschaftliche Effizienz“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine erneute Verlagerung von Kosten und Risiken auf die Erneuerbaren.
Na dann warte mal, bis gastli hier wieder mit mischt. Denn der steht in dieser Beziehung voll auf meiner Seite:


Zitat:
gastli hat am 02. Juli 2019 um 14:12 Uhr folgendes geschrieben:
So funktioniert der neoliberale Kapitalismus: Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren.


Zitat:
gastli hat am 16. August 2014 um 08:14 Uhr folgendes geschrieben:
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren = die Folgen kranker Politik in einem kranken System.


Und genau das, was gastli anprangert, forderst Du für Deine Lieblings-Oligarchen aus der PV- und Windbranche: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren



Pfiffikus,
der davon ausgeht, dass Du auch von gastli noch eine Reformante bekommst, wenn er wieder hier ist
Meta
Können wir uns den Ausbau erneuerbarer Energie noch leisten?

Preisgefälle zwischen Ost und West so hoch wie nie.

https://www.verivox.de/strom/nachrichten...95bf006086e6a44