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holgersheim hat am 31. Januar 2026 um 09:48 Uhr folgendes geschrieben:
Der Klimawandel ist eine Gefahr, die in Zeitlupe kommt. Durchschnittstemperatur, Meeresspiegel und Anzahl der Extremwetterereignisse steigen ganz allmählich an. |
Und weil sich dieser Wandel langsam vollzieht, gibt es den Menschen auch genügend Zeit zu reagieren und sich zu wappnen.
Die Temperaturwerte werden möglicherweise dafür sorgen, dass es die Menschen nicht mehr so sehr nach Malle oder Thailand zieht, um die Wärme dort zu genießen.
Der Meerespiegel könnte langsam, also mit 1 Meter in 100 Jahren auf uns zukommen.
(Schlimmere Szenarios sind nicht realistisch, da es weltweit nicht so viele Ölvorräte gibt, um sie zu verursachen.)
Mit diesen Bedingungen dürfte der deutsche Küstenschutz im Laufe eines Jahrhunderts zurechtkommen.
Auch gegen die Extremwetterereignisse müssen wir uns wappnen. Deshalb ist zum Beispiel das Geld für Hochwasserschutzmaßnahmen an der Elster gut angelegtes Geld.
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holgersheim hat am 31. Januar 2026 um 09:48 Uhr folgendes geschrieben:
Der Neandertaler in uns ist aber für solche Gefahren nicht gemacht. |
Aber uns steht inzwischen schon diverser technischer Krimskrams und auch ein hoher Sachverstand zur Verfügung.
Machen wir doch mal ein Gedankenexperiment: Tun wir doch einmal so, als ob wir alle nur noch Elektroautos fahren würden. Tun wir so, als ob wie die Dinger nur dann aufladen würden, wenn es genügend Solar- und Windstrom im Netz gibt, weil alle fossilen Kraftwerke abgeschaltet wurden. Was würde passieren?
Würden sich die weltweiten Emissionen (außer den 1,7% von Deutschland verursachten) signifikant verändern?
Würden die USA, Indien. China, Russland dann auch weniger CO² emittieren?
Nein, ich fürchte, dann ließen sich in unserer radikal dekarbonisierten Volkswirtschaft kaum noch die Mittel erwirtschaften, die für den Hochwasserschutz an der Elster nötig wären. Wie soll der dazu nötige Zement bezahlbar CO²-frei produziert werden?
Würde man auf Deine Forderungen hören, wäre Deutschland noch ein abschreckenderes Beispiel für eine gescheiterte Energiewende, als es heute schon ist.
Ja, eine Abkehr von fossilen Energieträgern erscheint sinnvoll, jedoch nur in einem solchen Maße, wie die Disruption wirtschaftlich sinnvoll zu verkraften ist.
Im Propagandathema zeige ich ja nicht umsonst, dass manche Anschieber wie Quaschning eher daran interessiert sind, dass die richtigen Profiteure das Geld verdienen. Um echten Klimaschutz geht es ihm und Dir offenbar nur zweitens, dass er als Vorwand für die Umverteilung von Profiten dient.
Pfiffikus,
der meint, dass so ein abschreckendes Beispiel wie in unserem Gedankenexperiment dem weltweiten Klimaschutz einen Bärendienst erweisen würde