gastli
@all: Benutzt jemand von euch Tor zur Anonymisierung?
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Geheime Dokumente: Der BND hat das Anonymisierungs-Netzwerk Tor angegriffen und warnt vor dessen Nutzung
Der BND hat ein System zur Überwachung des Tor-Netzwerks entwickelt und Bundesbehörden gewarnt, dass dessen Anonymisierung „unwirksam“ ist. Das geht aus einer Reihe geheimer Dokumente hervor, die wir veröffentlichen. Der Geheimdienst gab einen Prototyp dieser Technik an die NSA, in Erwartung einer Gegenleistung.
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Ein paar Wochen vor der Konferenz haben die BND-Hacker vom Referat 26E „die Idee zu einem Verfahren entwickelt, wie relativ einfach das Tor-Netzwerk aufgeklärt werden könnte“, heißt es in internen BND-Unterlagen. Tor ist zu dieser Zeit schon relativ bekannt und hat 200.000 aktive Nutzer auf der ganzen Welt. Wenn Projekt-Chef Roger Dingledine die Funktionsweise auf dem CCC-Congress oder in einer Polizeidienststelle in Stuttgart erklärt, hören auch die Hacker vom BND aufmerksam zu.
Im März 2008 weiht der Geheimdienst die Partner aus den USA und Großbritannien in seinen Plan ein. Beim Besuch einer ausländischen Delegation in München präsentiert die Abteilung TA „das Anonymisierungsnetzwerk Tor und eine mögliche Auflösung der Anonymisierungsfunktion“, schreibt der BND in einem internen Besprechungsbericht. Um den Plan umzusetzen, wünscht sich der BND „eine internationale Zusammenarbeit mit mehreren ausländischen Nachrichtendiensten“.
NSA und GCHQ bekunden „hohes Interesse“ und sagen Unterstützung zu. Die drei Geheimdienste beschließen weitere Treffen und die Zusammenstellung einer Projektgruppe, der BND plant den Aufbau eines eigenen Tor-Exit-Servers sowie eine „Probeerfassung und Auswertung mit der NSA“.
Im April präsentiert der BND-Agent H.F. die Arbeit der Pullacher Hacker bei der Anti-Terror-Koalition des europäischen Geheimdienst-Verbunds SIGINT Seniors Europe. Daraufhin lädt ihn die NSA zur SIGDEV-Konferenz in ihrem Hauptquartier ein. Wieder ist sein Vortrag ein Erfolg: Die anderen Geheimdienste sind „nachhaltig beeindruckt von unseren Leistungen zu Tor-Servern“, schreibt der BND später, man ist „den Amis da weit voraus“.
Die NSA sagt „eine fachliche Prüfung durch deren Experten“ zu, mit dem Ziel, das Projekt umzusetzen. Schon eine Woche später wird H.F. erneut von der NSA eingeladen, diesmal zusammen mit „M.S.“ aus der Hacker-Einheit, und diesmal nach Bayern, in das Verbindungsbüro der NSA in der BND-Außenstelle Bad Aibling. H.F. und M.S. haben dort eine Videokonferenz mit Experten der NSA, um weitere Fragen und Ideen zu klären. Das Protokoll dieser Konferenz veröffentlichen wir an dieser Stelle.
BND und NSA sind sich einig, dass „das Tor-Netzwerk das bisher im Internet am besten etablierte System zur Anonymisierung ist“ und „die anderen Systeme nur eine Nischenrolle spielen“. Die Geheimdienste erwarten, dass „das Tor-Netzwerk weiter stark wächst“, was „noch einige Jahre ein Problem darstellen wird“. Die Spione gehen davon aus, dass sich „Bemühungen für einen Ansatz lohnen“. Gemeint sind Angriffe, um die Anonymisierung von Tor rückgängig zu machen. |
[Quelle:
https://netzpolitik.org/2017/geheime-dok...dessen-nutzung/]
Ein Top-Artikel, bestens recherchiert und weiter verlinkt.
Netzpolitik.org legt ein weiteres Mal offen, wie die Verbrecherbanden der Überwachungsstaaten zusammenarbeiten.
gastli
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Nichts gefunden: Auch der Generalbundesanwalt hat NSA-Affäre beendet (Update)
Es gebe keinen Anfangsverdacht für Massenüberwachung durch britische und US-Geheimdienste in Deutschland. Mit dieser Aussage hat auch der Generalbundesanwalt die NSA-Affäre für sich als beendet erklärt. Er hat sich damit reichlich Zeit gelassen: Über vier Jahre sind seit den ersten Anzeigen vergangen.
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[Quelle:
https://netzpolitik.org/2017/nichts-gefu...ffaere-beendet/]
Das ist der Brüller des Tages.
gastli
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Ägypten: Verhaftungswelle gegen LGBTQ-Bewegung dank Internet und Dating-Apps
Dutzende Menschen in Ägypten wurden in den vergangenen Tagen festgenommen, weil ihnen Homosexualität oder Sympathien für die LGBTQ-Bewegung vorgeworfen wird. Die Behörden nutzten dafür Informationen aus dem Internet und Dating-Apps. |
[Quelle:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/...ps-3850742.html]
Auch so kann Überwachung funktionieren.
gastli
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EU-LISA: Datenbanken verbinden für mehr Sicherheit
Das Schengener Informationssystem (SIS II), das Visa-Informationssystem (VIS), das Fingerabdruck-Identifizierungssystem EURODAC, das europäische Ein- und Ausreisesystem (EES, European Entry-Exit System) und das europäische Einreise-Genehmigungssystem ETIAS (European Travel Information and Authorisation Systems) sowie nationale Systeme wie die jeweiligen Fluggastdatenbanken der Schengen-Länder – all diese Datensilos müssten miteinander verbunden werden, damit die innere Sicherheit Europas gestärkt werden werden kann, erklärte Krum Garkov, der Direktor der europäischen Datenagentur EU-LISA, zum Auftakt der zweitägigen Konferenz. |
Für jeden Bürger eine Akte, gesammelt in einer zentralen EU-Datenbank.
Ich denke mal, Erich Mielke bekäme feuchte Augen, wenn er miterleben könnte, was die EU ohne jeden Widerstand gegen EU-Bürger durchsetzen kann.
Warum sollte ich mich dagegen wehren?
Ist doch für die Sicherheit.
Und ich persönlich hab doch auch nichts zu verbergen, wird der bildungspolitisch Schwache sagen.
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| Im Rahmen der von FRA durchgeführten Stichproben habe sie Probleme bei EURODAC, SIS II und VIS (in aufsteigender Fehlerquote) gefunden. Bei der FRA-Untersuchung von 117 Datensätzen vermisster Kinder in SIS II wurden in 62 Fällen falsche Angaben gefunden. Das Zusammenführen solcher Daten sei ein Risiko und kein Gewinn an Sicherheit, erklärte Joanna Goodey, Leiterin der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). |
[Quelle: wie oben]
Mehr als die Hälfte aller Datenbank-Einträge ist falsch?
"Ach, mir passiert schon nichts."
Ruf erneut der der bildungspolitisch Schwache.
Und in den Gräbern rotieren die, die ihre Gesundheit oder gar Leben lassen mussten, um genau die Grundrechte zu bekommen, die nun widerstandslos wieder abgeschafft werden.
Die Ausrede der Leute, wenn sie später von ihren Kindern gefragt werden, was sie denn damals dagegen unternommen haben, steht ja in den Geschichtsbüchern:
"Aber wir haben von all dem doch nichts gewusst"
Aus der eigenen Geschichte lernt man eben.... oder man ist Deutscher.
Pfiffikus
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gastli hat am 20. Oktober 2017 um 08:26 Uhr folgendes geschrieben:
[Quelle: wie oben] |
Wo denn? Wurde wahrscheinlich vergessen.
Pfiffikus,
der die interessantesten Dinge sehr gerne im Originalkontext lesen möchte
gastli
Constanze Kurz berichtet von ihrer Klage gegen die GCHQ-Internet-Abschnorchelei vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof.
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Anhörung beim Menschenrechtsgerichtshof: Die Rechtswidrigkeit der Massenüberwachung
Seit den Snowden-Veröffentlichungen ist nicht mehr abzustreiten, dass die britischen Geheimdienste in Europa an den Netzkabeln horchen. Dieser und weitere Eingriffe in die Privatsphäre von Millionen Menschen war am Dienstag Thema bei einer mündlichen Anhörung vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof. Ein Bericht aus der Verhandlung.
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[Quelle:
https://netzpolitik.org/2017/anhoerung-b...enueberwachung/]
gastli
Facebook geht gerade massiv "gegen Fake-Accounts" vor.
So mit sich überschlagenden Meldungen.
Und völlig überraschend sind unter den "Fake-Accounts" viele Türkei-Kritiker.
Das passiert, wenn man die Frage woran man Fake News erkennt so beantwortet wie es der Trumpel tut.
Antwort: "Was der Regierung nicht in den Kram passt, ist Fake".
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Ziemlich schnell entfreundet: Türkei-Kritiker verlieren rätselhaft viele Follower auf Facebook
Auf Facebook verlieren Personen und Seiten plötzlich tausende Freunde und Abonnenten. Betroffen sind Accounts, die kritisch über die Türkei schreiben. Facebook wehrt sich gegen den Vorwurf der Zensur und spricht von Maßnahmen gegen Fake-Accounts in deren Followerschaft. Doch dahinter stecken echte Menschen. |
[Quelle:
https://netzpolitik.org/2017/ziemlich-sc...r-auf-facebook/]
gastli
Woher wissen denn die Amis eigentlich, dass es die Russen waren, die damals - im Wahlkampf - die Amis gehackt haben?
Na vom niederländischen Geheimdienst.
Der hat nämlich die Russen gehackt.
Aha.
Es gibt also eine "anonyme Quelle" aus einem Geheimdienst und die sagt etwas Unbewiesenes einem anderen Geheimdienst.
So in etwa wie ein Schwager eines Schwagers hat dich gesehen.
Das klingt ja alles total glaubwürdig.
Ich muss Popcorn nachbestellen.
gastli
Im Raster
Laura Meschede hat sich auf die Suche nach den über uns gespeicherten Informationen gemacht.
Sie spricht mit Technologie-Experten und Unternehmensberatern und berichtet über unseren Hang zur freiwilligen Überwachung und die damit einhergehenden Folgen.
Am Ende ihrer zweimonatigen Recherche sieht ihr Rechner anders aus als zuvor:
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| „Ich habe startpage.com statt Google als Startseite eingestellt, Cookies von Drittanbietern blockiert, Tor heruntergeladen. Ich habe aufgerüstet. Aber ob das reicht?“ |
Die Antwort gibt sie sich fast schon selber:
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| „Für die FAZ habe ich recherchiert, wie Überwachung funktioniert. Jetzt bin ich paranoid. Hochgradig.“ |
Es ist 5 nach 12.
gastli
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EU-Staaten arbeiten an neuen Ansätzen zur Vorratsdatenspeicherung
EU-Staaten arbeiten an neuen Ansätzen zur Vorratsdatenspeicherung |
[Quelle:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/...ng-4044349.html]
Das ist so was von hinterfotzig.
Gestern noch wollte die EU die Vergabe von Geld an die Rechtsstaatlichkeit koppeln.
Heute arbeiten sie daran, eine grundrechtswidrige Bevölkerungsüberwachung durchzusetzen.
Es ist selten, dass eine Institution derart drastisch klar macht, welchen Wert die Rechtsstaatlichkeit für sie tatsächlich hat.
Und wozu dieser erneute Versuch zum vorsätzlichen Rechtsbruch?
Gegen den Terror?
Nein, natürlich nicht!
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| So sollen die Daten künftig etwa nicht nur gespeichert und verarbeitet werden können, um Betrug oder Missbrauch zu verhindern, sondern allgemein auch im Kampf gegen „rechtwidrige Nutzungen“. Diese Formulierung würde jegliches illegale Verhalten über einen elektronischen Kommunikationsdienst einschließen. |
[Quelle: wie oben]
Was ein "illegales Verhalten" ist, bestimmen die Regierenden.
Demonstrationen gegen Sozialabbau, oder fundierte Kritik an der herrschenden Politik beispielsweise.
gastli
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Mit Software gegen Opposition Türkische Spähangriffe mit deutscher Hilfe
Spionage-Software aus Deutschland wurde offenbar in der Türkei eingesetzt, um die Opposition auszuspähen. Das zeigt ein Bericht, der NDR, WDR und "SZ" vorliegt und von unabhängigen Wissenschaftlern bestätigt wurde. |
[Quelle:
http://www.tagesschau.de/ausland/spaehso...uerkei-101.html]
Achtung die absolute Unverschämtheit kommt hier:
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| Zumindest in Deutschland wird der Spähangriff ein politisches Nachspiel haben. Es sei ein Skandal, wenn Spionagesoftware, die letztlich auch mit deutschem Steuergeld hergestellt worden sei, nun in einem Land wie der Türkei auftauche, das die Menschenrechte mit Füßen trete, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Konstantin von Notz. |
[Quelle: wie oben]
Da wird ganz offen zugegeben, das lachend Steuergelder für die herstellung von Mittelen für Terror und die Überwachung der Menschen missbraucht werden.
Und man lügt dreist von einem "politischen Nachspiel".
Einen Scheiß wird es gegen.
Snowden hatte kein Nachspiel.
Anis Amri hatte kein Nachspiel.
NSU hatte kein Nachspiel.
Abgasbetrug hatte kein Nachspiel.
Im Kapitalismus geht es eben um höhere Werte als Freiheit und Menschenrechte:
Nämlich den Profit!
gastli
Fünf Jahre NSA-Skandal
Eine sehr lesenswerte Fiktion zum fünften Jahrestag der Snowden-Veröffentlichungen.
So wäre der Verlauf gewesen, wenn diese BRD ein Rechtsstaat wäre.
Und die Bevölkerung über bildungspolitische Intelligenz verfügen würde.
Ist ja leider beides nicht der Fall.
gastli
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Spionagesoftware Pegasus gegen Amnesty International eingesetzt
Laut Amnesty International wurde einer ihrer Mitarbeiter Ziel eines Spionageangriffs. Im Juni habe der Mitarbeiter eine WhatsApp-Nachricht über einen angeblichen Protest vor der saudi-arabischen Botschaft in Washington bekommen. In der Nachricht war ein Link enthalten, der auf die Infrastruktur der israelischen NSO Group verwiesen habe. Dem Mitarbeiter sollte wohl die Spionagesoftware „Pegasus“ untergejubelt werden, vermutet Amnesty International. |
[Quelle:
https://netzpolitik.org/2018/spionagesof...onal-eingesetzt]
Klar, denn Amnesty International ist natürlich eine Gefahr für das weltweit marodierende Kapital. Schließlich prangert Amnesty International immer wieder Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen von Wirtschaft und Politik an.
Das ist natürlich eine Gefahr für die Wirtschaft und die nationale Sicherheit.
Niemals hingegen wird man Staatstrojaner gegen gegen das Finanz- und Bankensyndikatdie einsetzen, um deren Verbrechen aufzudecken.
Oder die gegen die
kriminelle Organisation der Autoindustrie.
Das sind schließlich vorbildliche Errungenschaften unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
gastli
| Zitat: |
Überwachungsexporte: Bundesregierung stellt Industrie vor Menschenrechte
Die EU will den Export von Überwachungstechnologien beschränken, aber Deutschland verwässert die neue Verordnung. Nach dem Arabischen Frühling hatte die Bundesregierung eine Verschärfung versprochen, doch jetzt erfüllt sie die Wünsche der Industrie. Wir veröffentlichen vertrauliche Protokolle der Verhandlungen. |
[Quelle:
https://netzpolitik.org/2018/ueberwachun...menschenrechte/]
Im Kapitalismus gibt es eben höhere Werte als Menschenrechte.
Den Profit.
Um das umzusetzen gibt es im Kapitalismus dafür die widerlichen Menschen, die in diesem widerlichen System ihre widerlichen Motive ausleben können.
Archivar
Dreimal "widerlich" in einem Satz, du bist aber heute wieder gut drauf!
gastli
Ja richtig.
Dreimal ist noch zu wenig.
Aber bei angemessener Anwendung werden die Sätze zu lang.
gastli
Regierungen der EU-Länder einig: Fingerabdrücke im Ausweis kommen
Für den Personalausweis werden zukünftig sämtliche biometrischen Daten zur Pflicht,
Um sie zentral zu speichern und zu verarbeiten.
Der Massentest an Flüchtlingen lief erfolgreich.
Weil er von den strunzblöden aber "besorgten" Bürgern bejubelt wurde folgt nun wie erwartet die Ausweitung gegen ALLE.
Und wer noch einen alten Ausweis besitzt, wird diesen zwangsweise erneuern müssen.
All das haben die Regierungen der EU-Länder, siehe Bericht, nun bewilligt.
Hintergrund ist, dass die EU bei jedem ihrer Bürger davon ausgeht, dass er kriminell ist.
Generalverdacht eben.
Dafür wird auch allen Geheimdiensten, Polizeibehörden und Staatsbehörden ein umfassender Zugriff auf diese Datenbank eingeräumt.
Eine Verknüpfung dieser Daten mit der z.B. am Berliner Bahnhof bereits getesteten Gesichtserkennung per Videoüberwachung ist explizit gewünscht.
Selbstverständlich wird nicht gleich jeder Kriminelle verhaftet.
Finanzkriminalität und politische Korruption sind ausgenommen.
Ein kurzer Blick auf sämtliche gekauften CSU-Verkehrsminister während des Dieselskandals oder das Verhalten sämtlicher Finanzminister bei bekannt gewordenen Steuerhinterziehungs-Leaks bietet hervorragendes Anschauungsmaterial dafür, wie sich gekauftes politisches Personal auf den ihnen vom Kapital zugewiesenen Posten verhalten.
Archivar
Nun gib mal nicht gleich wieder den Schwarzmaler.
Im Artikel heißt es ja, es "könnte", beschlossen ist noch nichts und es gibt ja auch gottlob Widerstand gegen diesen Mist.
Ich stelle mir gerade vor, was die Dame im H35 machen will, wenn ich die Abgabe von Fingerabdrücken verweigere. Beugehaft? Ordnungsgeld?